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Dienstwagen: Mit einem Elektrofahrzeug … – Personalwissen New

2021-10-29 · Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Tankkarte: Mit einer Tankkarte, die auch an Ladesäulen einsetzbar ist, können die Kosten für den geladenen Strom einfach abgerechnet werden. Da der Ausbau des Ladesäulennetzwerks in Deutschland gerade massiv voranschreitet, haben Ihre Mitarbeiter insbesondere in Städten mehr und mehr Möglichkeiten, ihre …

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Immer mehr Förderprogramme machen es für Mitarbeiter attraktiv, sich bei der Wahl ihres Dienstwagens für ein Elektrofahrzeug oder ein Plug-in-Hybridfahrzeug zu entscheiden

Mit der neuen rot-grün-gelben Regierung könnte damit aber zumindest bei Plug-in-Fahrzeugen bald Schluss sein

Elektrofahrzeuge bedeuten nach wie vor deutliche Steuervorteile bei der Nutzung von Dienstwagen

Aber was ist mit Ihnen als Arbeitgeber? Was müssen Sie beachten, wenn Sie Ihren Mitarbeitern Elektrofahrzeuge zur Verfügung stellen?

Elektrofahrzeug als Dienstwagen: Wo liegen die Probleme? Als es noch keine Elektrofahrzeuge als Dienstwagen gab, hatten es Unternehmen einfacher

Der Arbeitnehmer erhält ein Fahrzeug, versteuert einen geldwerten Vorteil in Höhe von 1 Prozent des Bruttolistenpreises des Pkw zur privaten Nutzung oder führt ein Fahrtenbuch

Zum Tanken gab es eine Tankkarte, die Arbeitgeber auch von der Steuer absetzen konnten

Bei den Elektro- und Hybridfahrzeugen sind neue Regelungen hinzugekommen, die Arbeitgeber berücksichtigen müssen

Jetzt tanken Mitarbeiter nicht mehr nur an der Tankstelle, sondern wollen ihr Fahrzeug an der heimischen Steckdose laden – doch wer trägt die Stromkosten? Und welche staatlichen Zuschüsse erhalten Arbeitgeber beim Kauf von Elektrofahrzeugen? Und wie müssen Arbeitnehmer die Privatnutzung versteuern? Welche Zuschüsse bekommt man als Arbeitgeber beim Kauf von Elektroautos? Staatliche Subventionen erleichtern den Kauf von Plug-in-Hybrid- oder Elektrofahrzeugen

Gerade als Unternehmen profitieren Sie von satten Rabatten – schließlich ist es oft eine ganze Firmenwagenflotte, die Sie zur Verfügung stellen: Der Staat bezuschusst die Anschaffung von Plug-in-Hybridfahrzeugen mit 4.500 Euro pro Auto

Reine Elektroautos werden staatlich mit 6.000 Euro bezuschusst

Für Sie als Arbeitgeber lohnt es sich, teure Fahrzeuge anzuschaffen, da so der Steuervorteil am höchsten ist

Schließlich können Sie sowohl die Anschaffungskosten von der Steuer absetzen als auch den Vorsteuerabzug geltend machen

Reine Elektrofahrzeuge sind jedoch bisher nur vereinzelt in den großen Fahrzeugklassen zu finden, weshalb viele Unternehmen auf Hybridautos zurückgreifen

Der Einsatz von Hybridfahrzeugen wird kritisch gesehen, da nicht nachvollziehbar ist, wie stark Mitarbeiter die Ladefunktion tatsächlich nutzen und wie viele Kilometer sie tatsächlich elektrisch zurücklegen

Aufgrund der Batterie sind Hybridfahrzeuge schwerer als normale Autos und verbrauchen daher mehr mehr Benzin

Umweltfreundlicher sind sie also nur, wenn sie auch tatsächlich so viel wie möglich elektrisch angetrieben werden

Aber für Arbeitgeber ist es schwierig, das zu überprüfen

Täuschender Plug-in-Hybrid? Die neue Regierung könnte den Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge bald ein Ende setzen

Nach Schätzungen des CAR-Instituts wurden zwischen Januar und September 2021 mehr als 240.000 Plug-in-Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen

Das sind rund eine Milliarde Euro, die in die Förderung dieser Hybridfahrzeuge geflossen sind

Plug-in-Fahrzeuge als Dienstwagen gelten oft als Mogelpackung, da viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer von den Rabatten profitieren wollen, die Autos aber selten wirklich so nutzen, dass sie einen Mehrwert für die Umwelt haben

Das sind oft große Autos, die viele Kilometer im Jahr gefahren werden, was sie besonders klimaschädlich macht, wenn sie möglichst nicht elektrisch angetrieben werden

Dafür fehlt es im Unternehmen oft an Anreizen

Die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP könnte der großzügigen Steuerersparnis für Plug-in-Dienstwagenfahrer bald ein Ende setzen – schließlich müssen die geplanten Investitionen in anderen Bereichen finanziert werden

Die Abschläge bei der Dienstwagensteuer kosten den Staat jährlich zwischen drei und sechs Milliarden Euro, Tendenz steigend.

Anbieter von reinen Elektroautos wie Tesla könnten vom Wegfall der Steuervergünstigung für Hybridautos profitieren

Letztlich bleiben die Vorteile für reine Elektrofahrzeuge bestehen, da sie eigentlich eine Verbesserung der CO2-Bilanz bedeuten

Elektrofahrzeug als Dienstwagen: Wie müssen Arbeitnehmer die Privatnutzung versteuern?

Die aktuelle Regelung zur Besteuerung von Dienstfahrzeugen zur privaten Nutzung, die zwischen dem 1

Januar 2019 und dem 31

Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, lautet wie folgt: Reine Elektroautos, die als Dienstwagen genutzt werden und weniger als 60.000 Euro kosten ist als geldwerter Vorteil mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises zu versteuern

Kostet der rein elektrische Dienstwagen mehr als 60.000 Euro, werden 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises, der Bemessungsgrundlage ist, besteuert

Plug-in-Hybridfahrzeuge werden mit 0,5 Prozent besteuert, wenn die elektrische Reichweite mindestens 40 Kilometer beträgt

Ab 2022 müssen es 60 Kilometer sein, ab 2025 80 Kilometer und maximal 50 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer

Konkret sieht das so aus: Für ein reines Elektroauto für 40.000 Euro kommen 100 Euro (0,25 Prozent von 40.000 Euro) zum monatlich zu versteuernden Einkommen hinzu

Bei 0,5 Prozent kommen bei einem Fahrzeugwert von 40.000 Euro 200 Euro zum Einkommen dazu und die Steuer muss der Arbeitnehmer zahlen

Wann lohnt sich das Fahrtenbuch für Arbeitnehmer und was bedeutet es für Arbeitgeber?

Vielen Arbeitnehmern fällt die Pauschalbesteuerung leicht, weil sie kein Fahrtenbuch führen und sich keine Gedanken darüber machen müssen, wie viel sie fahren

Auch für Arbeitgeber ist die Pauschalbesteuerung einfacher, da sie keine Fahrtenbücher auswerten müssen

Allerdings kann es sich für Mitarbeiter lohnen, auf einem Fahrtenbuch zu bestehen, wenn der Firmenwagen nur selten für private Fahrten genutzt wird

Immerhin kann es dann auch bei einem niedrigen Steuersatz von 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises günstiger sein

Auch wenn der Dienstwagen nur für kurze Strecken genutzt wird, kann sich diese Art der Besteuerung lohnen

Für Arbeitgeber bedeutet es jedoch mehr Aufwand

Ladestationen für ein Elektrofahrzeug haben in den letzten Jahren enorm zugenommen! © bevisphoto l Adobe Stock

Wer zahlt den Strom für den Elektro-Dienstwagen und wie wird er abgerechnet? 4 Möglichkeiten für Arbeitgeber

Ein großes Thema, das viele Unternehmen noch davon abhält, Elektrofahrzeuge als Dienstwagen für Mitarbeiter bereitzustellen, ist der Strom

Schließlich müssen die Fahrzeuge auch geladen werden

Als Arbeitgeber haben Sie 4 Möglichkeiten:

Installieren Sie Ladestationen auf Ihrem Firmengelände: Das senkt die Betriebskosten Ihrer Firmenwagenflotte im Vergleich zum Bezahlen von Benzin

Die Kraftstoffpreise steigen stark – Strom wird billiger

Mit eigenen Ladestationen auf Ihrem Firmengelände vermeiden Sie zudem, dass Mitarbeiter Ladestationen außerhalb Ihres Firmengeländes nutzen müssen, die mitunter hohe Gebühren pro geladener Kilowattstunde verlangen

Nicht nur für Geschäftsreisen, sondern auch für private Fahrten können Mitarbeiter ihre Fahrzeuge bequem auf dem Firmengelände aufladen, während sie im Büro ihrer Arbeit nachgehen

Der Vorteil für Ihre Mitarbeiter liegt darin, dass der Strom nicht als geldwerter Vorteil angesehen wird und es auch keinen Höchstbetrag gibt

Dieser Zusatznutzen wird von Ihren Mitarbeitern geschätzt und stellt eine indirekte Gehaltssteigerung dar

Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Tankkarte: Mit einer Tankkarte, die auch an Ladestationen verwendet werden kann, lassen sich die Kosten für den geladenen Strom einfach abrechnen

Da der Ausbau des Ladesäulennetzes in Deutschland massiv voranschreitet, haben Ihre Mitarbeiter gerade in Städten immer mehr Möglichkeiten, ihre Firmenfahrzeuge zu laden

Strom aus der Steckdose abrechnen: Lädt der Arbeitnehmer den Firmenwagen über eine Steckdose zu Hause, kann er den Strom mit dem Arbeitgeber abrechnen und erhält eine steuerfreie Erstattung

Dazu bedarf es allerdings eines genauen Nachweises, was sich bei normalen Haushaltssteckdosen als schwierig erweist

Ein separater Stromzähler für die Steckdose in der Garage oder im Carport kann helfen, diese Kosten zu dokumentieren

Alternativ kann der Arbeitnehmer den Strom selbst bezahlen und diese Kosten erfassen und abziehen, da sie den geldwerten Nutzen des Fahrzeugs schmälern

Je teurer ein Fahrzeug ist, desto lohnender kann diese Option sein, insbesondere für Plug-in-Hybrid-Fahrer, die viel fahren und ihr Auto zu Hause laden

Eine Möglichkeit ist, dem Mitarbeiter eine monatliche Flatrate für das Laden des Fahrzeugs zu Hause zur Verfügung zu stellen

Dies stellt eine sinnvolle Alternative zur mit Kosten verbundenen Einzelabrechnung dar

Kann der Arbeitnehmer dann höhere Kosten nachweisen, kann ihm statt der Pauschale eine Erstattung gewährt werden

Installation einer Wallbox: Wenn Sie Ihren Mitarbeiter einen eigenen Ladepunkt, also eine sogenannte Wallbox, installieren lassen, bezuschusst der Staat diese Installation mit 900 Euro

Davon profitieren Sie als Arbeitgeber

Entscheidende Voraussetzung ist, dass Ökostrom verwendet wird

Da viele Unternehmen derzeit ihre Dienstwagenflotten auf Elektrofahrzeuge umrüsten, sind die Wartezeiten sowohl bei den Wallbox-Anbietern als auch bei den Elektrikern lang

Welche Vorteile bietet die Installation einer Wallbox Ihren Mitarbeitern? Die Installation einer Wallbox, damit Ihre Mitarbeiter zu Hause laden können, ist die einfachste Möglichkeit, die Autos jederzeit zu laden und den Strom rechtssicher abzurechnen

Das sind die Vorteile:

Sie zahlen nur den Strom, der tatsächlich zum Laden des Firmenfahrzeugs benötigt wird

Sie erhalten einen Überblick, wie viel Strom ein Mitarbeiter verbraucht und welche CO2-Einsparung dies bedeutet

Dies können Sie dann in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht vermerken

Die Abrechnung kann zentral und übersichtlich erfolgen

Wenn Ihre Mitarbeiter zu Hause eine eigene Wallbox haben, motiviert das zum elektrischen Fahren

Gerade bei Plug-in-Hybridfahrzeugen sparen Unternehmen auf diese Weise bares Geld, weil Mitarbeiter weniger Kraftstoff tanken

Die Wallbox kann Ladestationen am Arbeitsplatz überflüssig machen.

Die Wallbox ist in der Regel leihweise vom Arbeitgeber

Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, muss er zurückgegeben werden

Erhält der Arbeitnehmer diese vom Arbeitgeber geschenkt, muss sie als geldwerter Vorteil versteuert werden

Für welche Option Sie sich entscheiden, hängt von den persönlichen Gegebenheiten Ihres Unternehmens ab

Eine Kombination verschiedener Wege kann für Ihre Mitarbeiter am praktikabelsten sein

Elektrofahrzeug als Dienstwagen: ja oder nein?

Elektrofahrzeuge galten lange als unpraktisch und damit als Firmenfahrzeuge ungeeignet

Das hat sich geändert und das Thema E-Mobilität entwickelt sich rasant

2020 markiert den Durchbruch für Elektrofahrzeuge in Europa

Immer mehr reichweitenstarke Elektro- und Hybridautos rollen bei den Herstellern vom Band, der Ausbau von Ladestationen wird in Deutschland bundesweit vorangetrieben

Auswahl an Nutzfahrzeugen: Im Dienstleistungsbereich war die Auswahl an Elektrofahrzeugen lange klein, jetzt nimmt sie zu: Zur Auswahl stehen unter anderem der Renault E-Kangoo, der E-Ducato von Fiat, der E-Jumpy von Citroen, der E -Vito und der E-Sprinter von Mercedes, E-Expert von Peugeot oder der e-Crafter von VW

Mit Reichweiten von bis zu 316 Kilometern sind die Autos auch praktisch geworden

Im Dienstleistungsbereich war die Auswahl an Elektrofahrzeugen lange klein, doch jetzt werden es immer mehr: Zur Auswahl stehen der Renault E-Kangoo, der E-Ducato von Fiat, der E-Jumpy von Citroen, der E- Vito und E-Sprinter von Mercedes, E-Expert von Peugeot oder der e-Crafter von VW

Mit Reichweiten von bis zu 316 Kilometern sind die Autos auch praktisch geworden

Ladezeit: Auch die lange Ladezeit war ein häufiges Argument gegen Elektrofahrzeuge

Aber jetzt gibt es Autos wie den Hyundai IONIQ 5, der in 18 Minuten 80 % der Batterie auflädt oder anders gesagt eine Reichweite von 100 Kilometern in fünf Minuten aufladen kann

So lassen sich auch weite Strecken ohne große Verzögerung zurücklegen

Auch die lange Ladezeit war ein häufiges Argument gegen Elektrofahrzeuge

Aber jetzt gibt es Autos wie den Hyundai IONIQ 5, der in 18 Minuten 80 % der Batterie auflädt oder anders gesagt eine Reichweite von 100 Kilometern in fünf Minuten aufladen kann

So lassen sich auch weite Strecken ohne große Verzögerung zurücklegen

Hohe Anschaffungskosten: Ein Punkt, der gegen Elektrofahrzeuge spricht, sind die hohen Anschaffungskosten

Elektroautos sind teuer und sowohl die staatliche Förderung als auch die Stromkostenersparnis gegenüber Benzin lassen sich selbst bei hohen Benzinpreisen nur schwer wieder hereinholen

Ein Punkt, der gegen Elektrofahrzeuge spricht, sind die hohen Anschaffungskosten

Elektroautos sind teuer und sowohl die staatliche Förderung als auch die Stromkostenersparnis gegenüber Benzin lassen sich selbst bei hohen Benzinpreisen nur schwer wieder hereinholen

Hohe Betriebskosten: Nicht nur die Anschaffung, auch der Unterhalt eines Elektrofahrzeugs kann teuer werden

Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die regelmäßig fälligen Versicherungsprämien für das Elektrofahrzeug, die bei manchen Versicherern mehr kosten können als die Versicherung für ein Benzinfahrzeug

Nicht nur die Anschaffung, auch der Unterhalt eines Elektrofahrzeugs kann teuer werden

Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die regelmäßig fälligen Versicherungsprämien für Elektrofahrzeuge, die bei manchen Versicherern mehr kosten können als die Versicherung für ein Benzinfahrzeug

Lange Lieferzeiten: Viele Hersteller waren nicht auf den Ansturm vorbereitet, den staatliche Subventionen für Elektrofahrzeuge mit sich bringen würden

Die Wartezeiten für viele Modelle betragen derzeit zwei bis 14 Monate

Aufgrund der Chipkrise kommt es aber auch bei konventionellen Neuwagen zu Lieferengpässen, weshalb es wichtig ist zu überlegen, ob sich das Warten auf das E-Auto doch lohnt

Welche Elektrofahrzeuge eignen sich als Dienstwagen?

Immer mehr Hersteller haben in jeder Fahrzeugkategorie mindestens ein Elektrofahrzeug zur Auswahl, was Ihnen die Entscheidung erleichtern soll

Vorbei sind die Zeiten, in denen es nur eine Handvoll Elektroautos gab

Zu den meistverkauften Elektroautos gehören das weltweit erfolgreiche Tesla Model 3, der in Europa sehr beliebte Renault Zoë und der VW ID.3

Bei der mittlerweile am Markt erhältlichen Auswahl kann man aus vielen Fahrzeugen auswählen und die Vor- und Nachteile abwägen

Entscheidend sind die Reichweite, die Ladezeit und natürlich die Kosten

Tipp: Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern mittlerweile nicht nur Elektroautos, sondern auch E-Bikes an

Das kann für Mitarbeiter, die nicht weit entfernt wohnen, eine praktische Option sein und ist für Sie auch günstiger als der Kauf eines Autos

Auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigt

Bedenken Sie, dass der Umstieg auf Elektrofahrzeuge einen erheblichen Imagegewinn bedeutet

Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihre Zielgruppe umweltbewusst ist und der Imagefaktor daher einen hohen Stellenwert hat

Dieser Imagegewinn ist zwar schwer in Zahlen zu fassen, kann sich aber positiv auf den Gesamteindruck des Unternehmens in der Öffentlichkeit auswirken

Fazit: Elektrofahrzeug als Dienstwagen? Das ist es wert!

Als Arbeitgeber profitieren Sie von staatlichen Zuschüssen und Imagegewinn, Ihre Mitarbeiter von steuerlichen Vergünstigungen für die private Nutzung: Elektrofahrzeuge werden als Dienstwagen immer beliebter, immerhin nur 0,25 Prozent bzw

0,5 Prozent für Hybridautos der Bruttolistenpreis besteuert

Ein Konzept zur Übernahme der Stromkosten kann eine Wallbox, eine Tankkarte oder Ladestationen auf dem Firmengelände sein – oder eine Kombination aus allem

Die neue Regierung könnte die Steuervorteile für Plug-in-Fahrer beenden, die Vorteile für Elektroautos bleiben aber bestehen

Die Auswahl an Fahrzeugen ist mittlerweile auch im Nutzfahrzeugbereich so groß, dass Sie in jeder Fahrzeugkategorie fündig werden

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Elektrofahrzeugen

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Wallbox für E-Autos: den Dienstwagen zu Hause laden – LapID New

Immer mehr Unternehmen setzen auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Um diese aufzuladen, stehen den Mitarbeitern in der Regel Ladesäulen auf dem Firmengelände zur Verfügung. Doch es besteht auch die Möglichkeit, das Fahrzeug zu Hause zu laden – dafür benötigt: eine Wallbox.

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Immer mehr Unternehmen setzen auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb

Um sie aufzuladen, haben die Mitarbeiter meist Ladestationen auf dem Firmengelände

Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Fahrzeug zu Hause aufzuladen – hierfür wird eine Wallbox benötigt

Wir geben einen Überblick über die Wallbox und fassen die wichtigsten Fragen rund um das Laden des Dienstwagens zu Hause zusammen

Quelle: Kai Klint/ Wikipedia.de

Was ist eine Wallbox und wie wird sie verwendet? Eine Wallbox ist eine Wandladestation zum Laden eines Elektrofahrzeugs, insbesondere in Privathaushalten

Die Wallbox, Wandladestation oder Wandsteckdose stellt eine Verbindung zwischen dem Ladekabel des Autos und dem Stromnetz her

Im Vergleich zu Ladesäulen werden Fahrzeuge über eine Wallbox deutlich langsamer geladen

Ladestationen sind in der Regel im öffentlichen Raum vorhanden, weshalb es wichtig ist, auf ein möglichst schnelles Aufladen zu achten

Wallboxen hingegen werden fast ausschließlich in Privathaushalten installiert

Allerdings ist das Laden zu Hause günstiger als an öffentlichen Ladestationen

Im oder am Haus dient die Box als Alternative zur haushaltsüblichen Schuko-Steckdose (Abkürzung für Schutzkontakt; in Europa weit verbreitet), über die auch das Laden eines Elektrofahrzeugs grundsätzlich möglich ist

Dies wird jedoch nicht empfohlen

Längeres Laden unter starker Belastung kann zu einer Überhitzung der Stecker und Buchse führen

Zudem ist die Ladezeit über eine Wallbox deutlich kürzer als über eine Haushaltssteckdose

Die Wallbox wird in der Regel an den Stromanschluss angeschlossen, der auch für Elektroherde verwendet wird

Das heißt, es wird an 400 Volt mit 16 oder 32 Ampere angeschlossen

Die Wallboxen eignen sich für Innenräume oder geschützte Außenbereiche

Besonders geeignet ist eine Garage oder ein Carport, da dort das Auto lange stehen bleibt und somit problemlos lange Ladezeiten möglich sind.

Elektroauto zu Hause laden: Voraussetzungen und Installation

Voraussetzung für die Installation einer Wallbox ist das Vorhandensein eines Starkstromanschlusses und ausreichend Platz im Verteilerkasten

Zusätzlich muss die Wallbox über einen Fehlerstromschutzschalter verfügen oder dieser zwischengeschaltet werden

Dadurch soll verhindert werden, dass Rückströme in das Stromnetz gelangen

In hochwertigen Wallboxen ist der Leitungsschutzschalter bereits vorhanden

Darüber hinaus bedarf eine Ladeleistung von mehr als 12 kW einer Genehmigung des Netzbetreibers

Bis 12 kW muss nur der Netzbetreiber informiert werden

Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen, wie man eine Wallbox selbst im oder am Haus installiert

Ohne die notwendigen Vorkenntnisse und fachliche Ausbildung können wir davon jedoch nur abraten

Die Stromleitung von 400 Volt sollte nur von Fachleuten verlegt werden

Alles andere wäre nicht nur fahrlässig, sondern auch lebensgefährlich

Außerdem kann es zu Problemen mit der Versicherung kommen, wenn Schäden an der Wallbox entstanden sind und diese vorher nicht fachgerecht installiert wurde

In jedem Fall muss die Wallbox vor der Installation beim jeweiligen Netzbetreiber registriert werden

Dort finden Sie auch Unterstützung, wenn Sie nach der richtigen Lösung suchen

Was kostet eine Wallbox?

Die Preise für eine Wallbox beginnen meist bei rund 500 Euro und können je nach gewünschtem Modell, Anbieter und Anforderungen bis zu 2.000 Euro betragen

Die Montage der Box kostet ebenfalls 100 bis 500 Euro

Dies hängt unter anderem davon ab, wie weit die Wallbox vom Sicherungskasten entfernt ist

Sind Mauerdurchbrüche oder Schächte für den Einbau notwendig, können die Einbaukosten bis zu 2.000 Euro zusätzlich zum Mauerkasten betragen

Je nach Bundesland, Stromanbieter und Kommune ist eine Förderung für die Installation der Wallbox möglich

Hier muss man allerdings aufpassen, dass diese mitunter an bestimmte Stromtarife oder Energieanbieter gebunden sind, die deutlich teurer sind als Anbieter ohne Subventionen

Auch Sie als Selbstständiger und Unternehmen können von Förderprogrammen profitieren

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau, Förderbank) beispielsweise vergibt günstige Kredite für entsprechende Investitionen

Förderung für Wallboxen durch den Bund Seit dem 24.11.2020 wird die Anschaffung einer Wallbox gefördert

Der Bund bezuschusst Anschaffung und Einbau mit 900 Euro

Neben Privatpersonen können Wohnungseigentümergemeinschaften und Unternehmen sowie Genossenschaften und Bauträger eine Förderung beantragen

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Ladestation fabrikneu und nicht öffentlich zugänglich ist

Dieser muss eine normale Ladeleistung von 11kW haben und intelligent und steuerbar sein

Zudem muss der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen

Die Förderung ruht derzeit, da die bisherigen Förderungen ausgeschöpft sind

Ob und wie die Förderung künftig ausgestaltet wird, entscheidet die neue Bundesregierung

Welche Wallbox für welches Fahrzeug? Entscheidend für die Wahl der Wallbox sind die Rahmenbedingungen rund um Ladestation und Elektroauto

Beispielsweise gibt es verschiedene Anschlüsse

Der gebräuchlichste Stecker in Europa ist der EU-Stecker Typ 2

Im asiatischen Raum oder bei asiatischen Herstellern ist eher der Typ 1 Stecker zu finden

Für den europäischen Markt wurde dann ein entsprechender Eurostecker entwickelt, der auf der einen Seite einen Typ 2 Stecker und auf der anderen Seite einen Typ 1 Stecker hat

Auch die Ladeleistung von E-Autos ist bei der Wahl einer Wallbox wichtig

Diese liegt in der Regel zwischen 3,7 und 22,0 kW

Je nach Modell wirkt sich dies auf die Dauer des Ladevorgangs aus

Der ADAC beispielsweise gibt für eine 30-kWh-Batterie an einer 3,7-kW-Wallbox (230 V, einphasig, 16 A) eine Vollladezeit von rund zehn Stunden an

Mit einer 11-kW-Wallbox (400 V, dreiphasig 16 A) beträgt die Ladezeit nur drei Stunden

Allerdings muss die Ladeleistung des Autos auf die Wallbox ausgelegt sein

Ist die Leistung zu gering, macht der Einsatz einer stärkeren Wallbox keinen Sinn

Die Ladeleistung wird auch durch das Bordladegerät des Fahrzeugs bestimmt

Je nach Modell sind diese ein-, zwei- oder dreiphasig ausgeführt

Am günstigsten sind einphasige AC-Ladegeräte (Wechselstrom)

Weitere Unterschiede bei den Wallboxen gibt es in technischer Ausführung und Bedienkomfort

Je nach Modell verfügen die Boxen beispielsweise über einen Zugriffsschutz, der nur berechtigten Personen den Zugang zur Box ermöglicht

Es gibt auch einige Modelle, bei denen eine Schutzeinrichtung nicht standardmäßig integriert ist und erst von einer Elektrofachkraft installiert werden muss

Dies erhöht die Installationskosten

Ladekabel können fest oder abnehmbar sein

Das bedeutet, dass das Ladekabel im Fahrzeug verstaut und für jeden Ladevorgang entfernt werden muss

Es gibt auch „smarte“ Wallboxen, die über Bluetooth, WLAN und Co

betrieben werden können und über einen integrierten Stromzähler verfügen

Ladeleistung, Ladezeit und Reichweite eines Elektroautos

Wie lange ein Elektroauto laden muss, hängt von der Ladeleistung ab

Diese wiederum hängt von der Anzahl der Phasen, der Spannung und dem Strom der Ladestation und des im Elektroauto verbauten Ladegeräts ab

Sind diese Werte bekannt, kann die Ladeleistung wie folgt berechnet werden:

Ladeleistung (Einphasenwechselstrom):

Ladeleistung (3,7 kW) = Phasen (1) * Spannung (230 V) * Strom (16 A)

Ladeleistung (3,7 kW) = Phasen (1) * Spannung (230 V) * Strom (16 A) Ladeleistung (Drehstrom, Drehstrom), Sternschaltung:

Ladeleistung (22 kW) = Phasen (3) * Spannung (230 V) * Strom (32 A)

Ladeleistung (22 kW) = Phasen (3) * Spannung (230 V) * Strom (32 A) Alternativ: Ladeleistung (Drehstrom, Drehstrom), Dreieckschaltung: Ladeleistung (22 kW) = Quadratwurzel (3) * Spannung (400 V) * Strom (32A)

Die Ladezeit des Elektroautos ergibt sich dann aus der Batteriekapazität dividiert durch die Ladeleistung

Letztere ist jedoch während des Ladevorgangs nicht immer konstant

Sie hängt vom Zustand der Batterie und ihrer maximalen Kapazität ab

Aus diesem Grund muss zur Berechnung ein Multiplikator von 1,3 hinzuaddiert werden

Quelle: Mobilityhouse.com

Die Reichweite eines Elektroautos hängt immer von mehreren Faktoren ab

Dazu gehören zum Beispiel die Fahrweise oder die Nutzung elektrischer Funktionen während der Fahrt, wie etwa die Klimaanlage oder die Heizung

Generell lässt sich die Reichweite aber nach folgender Formel ermitteln: Reichweite = (Akkukapazität/ Energieverbrauch (pro 100 km)) * 100

Quelle: Enviam.de

Die Wallbox als Dienstwagenfahrer installieren und nutzen? Fahrer, deren Dienstwagen ein Elektrofahrzeug ist, können den Dienstwagen auch zu Hause aufladen

Aber wie genau funktioniert das? Was sind die Vorteile der Wallbox? Wird die Wallbox vom Arbeitgeber gestellt oder muss der Dienstwagenfahrer die Installation und Abrechnung selbst bezahlen? Besitzen Fahrer mit Verbrennungsmotor eine Tankkarte, kann der Nutzer eines Elektrofahrzeugs im Sinne des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes eine Zahlung oder eine Kostenbeteiligung an einer Wallbox verlangen (vgl

fuhrpark.de)

Wallboxen haben eine Reihe von Möglichkeiten geschaffen, wie Arbeitgeber ihren Dienstwagenfahrern eine Ladestation zu Hause zur Verfügung stellen und abrechnen können

Diese schließen ein:

1

Geben Sie dem Mitarbeiter die Wallbox

Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Wallbox (Listenpreis) und überlässt sie dem Fahrer, ist dies als Arbeitslohn anzusehen

Dann muss entweder der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber den geldwerten Vorteil versteuern (Pauschalsatz)

Die Besteuerung beträgt 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf

Kirchensteuer

Der Vorteil für den Arbeitnehmer besteht darin, dass er nicht mehr mit der Lohnsteuer belastet wird

Der monetäre Gewinn beträgt derzeit 0,5 Prozent des Kaufpreises

Außerdem sparen beide Parteien Sozialversicherungsbeiträge

2

Zuschuss für die Wallbox

Der Arbeitnehmer kann mit dem Arbeitgeber vereinbaren, dass er die Anschaffung der Wallbox bezuschusst

Das hat den Vorteil, dass auch hier die Pauschalbesteuerung gilt

Zudem ist die Förderung sozialversicherungsfrei

Der zum Laden verbrauchte Strom kann separat abgerechnet werden

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement e

V

bietet weitere Informationen zum Thema Stromkostenerstattung für Beschäftigte

Stromkosten können pauschal oder exakt abgerechnet werden

Die genaue Abrechnung kann auf drei Arten erfolgen:

Der Arbeitnehmer beantragt einen eigenen Stromanschluss inkl

Zähler

Die separate Rechnung des Stromanbieters kann mit dem Arbeitgeber beglichen werden

Alternativ kann zwischen Stromzähler und Wallbox ein geeichtes Messgerät eingebaut werden

Die anfallenden Gebühren können jedoch nicht mit dem Arbeitgeber verrechnet werden.

Die dritte Möglichkeit ist die Installation einer eichrechtskonformen Wallbox mittels RFID-Karte

Die Wallbox muss dann über eine Zugriffskontrolle verfügen

Damit können Ladevorgänge für Firmenwagen und Privatfahrzeuge separat durchgeführt und abgerechnet werden

Die Pauschalabrechnung richtet sich danach, ob das Elektrofahrzeug nur zu Hause oder auch auf dem Firmengelände geladen werden kann:

Für das Laden von Elektrofahrzeugen fallen Stromkosten an

Können die Autos auf dem Betriebsgelände kostenlos oder vergünstigt aufgeladen werden, bleibt dies steuerfrei – das hat der Gesetzgeber entschieden

Beim Laden des Dienstwagens zu Hause kann der Mitarbeiter für rein elektrische Dienstwagen eine monatliche Pauschale von 50 Euro pro Monat geltend machen

Für Hybridfahrzeuge beträgt die Pauschale 25 Euro pro Monat

Voraussetzung ist, dass er das Fahrzeug nur zu Hause auflädt

Wird das Fahrzeug auch beim Arbeitgeber geladen, beträgt die Pauschale für reine Elektrofahrzeuge 20 Euro und für Hybridfahrzeuge 10 Euro monatlich

3

Wallbox bleibt dem Mitarbeiter überlassen

Wird die Wallbox dem Mitarbeiter zur Verfügung gestellt oder ausgeliehen, stellt dies ebenfalls eine Lohnerhöhung dar

Der daraus resultierende Vermögensvorteil ist einkommensteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Arbeitgeber Eigentümer der Wallbox bleibt

Eine Gehaltsumwandlung ist jedoch nicht zulässig, sie muss als Nebenlohn verbucht werden

Bleibt der Arbeitgeber Eigentümer der Wallbox, ist zu beachten, dass der Arbeitgeber weiterhin die Kosten für Wartung und Reparatur trägt

4

Leasing mit anschließender Übertragung

Eine Wallbox kann auch an den Mitarbeiter geleast und am Ende der Laufzeit verschenkt werden

Der Restwert wird dann als Nebenlohn eingestuft

Die steuerliche Behandlung ist die gleiche wie oben erwähnt, wenn die Box bereitgestellt wird

Auch hier kann der Arbeitgeber die Pauschalbesteuerung übernehmen

Benutzt du eine Schuko-Steckdose? Entscheiden sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber gegen eine Wallbox und für das Laden über eine haushaltsübliche Steckdose, sollte sich das Unternehmen in jedem Fall die fachgerechte Installation der verwendeten Steckdose vom Dienstwagennutzer schriftlich bestätigen lassen

So ist der Arbeitgeber im Schadensfall abgesichert

Installation der Wallbox in einem Mehrfamilienhaus?

Wenn ein Mieter in einem Mehrfamilienhaus eine Wallbox installieren wollte, war dies bisher kaum möglich

Im Frühjahr 2020 hat die Bundesregierung dies erleichtert

Nach den aktuellen Regelungen des Wohnungseigentums-Modernisierungsgesetzes (WEMoG) können Wohnungseigentümer und Mieter bauliche Veränderungen zugunsten der Förderung der Elektromobilität leichter vornehmen

Ein Wohnungseigentümer kann daher auf die Installation einer Lademöglichkeit bestehen

Er braucht dafür nicht mehr die Zustimmung des gesamten Eigentümers

Mieter können auch vom Vermieter die Installation einer Ladestation genehmigen lassen

Die Kosten hierfür trägt der Mieter selbst

Unser Gastautor, Rechtsanwalt Lutz D

Fischer, gibt Ihnen weitere Informationen zum Thema Ladeinfrastruktur im Immobilienbereich:

Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern? New Update

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Wie wird das Stromtanken eines Dienstwagens an der Wallbox … New

2021-09-01 · Abgerechnet wird dann wie bei einer Tankkarte über den Arbeitgeber. Arbeitnehmer können die Ladevorgänge dabei oft von Zuhause oder dem Arbeitsplatz aus online verwalten. Abrechnung mit der Ladekarte geht nach Kilowattstunde… Ladekarten rechnen den Strom für den E-Dienstwagen oft nach Kilowattstunde ab. Wer seinen Hausstrom für die Beladung des E …

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Auch beim E-Firmenwagen mit Ladekarte ist eine minutengenaue Abrechnung möglich

Je nach Anbieter fallen Kosten von etwa 4 bis 10 Cent pro Minute an, also bis zu 6 Euro pro Stunde

Allerdings benachteiligt diese Variante vor allem Elektroautos, die nicht die volle Ladeleistung nutzen können

Benötigt ein Elektroauto beispielsweise fünf Stunden, um eine Batterie mit einer Kapazität von 30 Kilowattstunden aufzuladen, liegen die Ladekosten zwischen 12 und 30 Euro

Auf die Kilowattstunde heruntergerechnet sind die Preise teilweise deutlich höher als für Haushaltsstrom

Remedy kann dann die Wahl eines Anbieters mit einer Flatrate anbieten

Für fünf bis zehn Euro kann der E-Dienstwagen an einer öffentlichen Ladesäule voll mit Strom aufgeladen werden.

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Pauschale Fahrtkosten mit dem Geschäftswagen absetzen … Aktualisiert

2013-02-27 · ich habe einen Dienstwagen mit 1% Regelung mit Tankkarte auch zur vollen privaten Nutzung. Im Arbeitsvertrag ist keine erste Dienststätte eingetragen. Allerdings muss ich täglich zu unserer Niederlassung (100km entfernt), um das Auto zu beladen. Arbeitsbeginn ist erst ab Eintreffen in der Niederlassung laut meinem Arbeitgeber. Das Laden dauert etwa 30min. …

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Dienstwagenfahrer fragen sich oft, ob Fahrtkostenpauschalen auch steuerlich absetzbar sind, wenn sie einen Dienstwagen fahren

Da hierfür häufig der Arbeitgeber alle Kosten übernimmt, gehen viele davon aus, dass die Werbungskosten weder die Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) für den Arbeitsweg noch die Kilometerpauschale für Nebentätigkeiten (Dienstreisen) umfassen können

Demgegenüber steht das Argument, dass es für die Anrechnung der Pendlerpauschale (Entfernungspauschale) eigentlich egal ist, mit welchem ​​Verkehrsmittel man zur Arbeit kommt, also sollte es auch unerheblich sein, ob man einen Dienstwagen fährt

Und wie sieht es mit Dienstreisen mit einem Firmenwagen aus? Kann die Kilometerpauschale abgezogen werden, auch wenn der Arbeitgeber alle Kosten trägt? In diesem Artikel erfahren Sie, ob und unter welchen Voraussetzungen Sie die Pendlerpauschale für den Arbeitsweg und die Kilometerpauschale für Auswärtstätigkeiten oder Dienstreisen mit dem Dienstwagen von der Steuer absetzen können.

Pendlerpauschale für den Arbeitsweg abziehen mit dem Firmenwagen

Kann man die Fahrtkostenpauschale auch dann abziehen, wenn man einen Dienstwagen fährt? Grundsätzlich ja

Allerdings nur unter der Voraussetzung der korrekten Besteuerung des geldwerten Vorteils aus der unentgeltlichen Nutzung eines Dienstwagens für den Arbeitnehmer

Zur Ermittlung und Besteuerung des geldwerten Vorteils stehen drei verschiedene Methoden zur Verfügung: 1%-Methode

Logbuch Methode

Pauschalbesteuerung von 15%

Wird der geldwerte Vorteil nach einem der genannten Verfahren korrekt versteuert, kann das Pendlerpauschale für den Arbeitsweg geltend gemacht werden

Zur Erläuterung der 15 % Pauschalbesteuerung (Lohnsteuerpauschale): Der Arbeitgeber berechnet zunächst den Pauschalbesteuerungsbetrag

Dazu setzt er den Wert ein, den der Arbeitnehmer bei Anwendung der Pendlerpauschale theoretisch als Werbungskosten abziehen könnte (Formel: Wegstrecke des einfachen Arbeitsweges x Arbeitstage x 0,30 €) und schätzt einen pauschalen Steuersatz von 15 % (§ 40 Abs

2 Satz 2 EStG)

Der Arbeitnehmer kann dann nach der 1%-Methode die Steuerdifferenz berechnen, die er als Werbungskosten abziehen kann

Beispiel (aktualisiert): Der Mitarbeiter legt in 220 Arbeitstagen mit seinem Dienstwagen 20 km einfache Strecke zur Arbeit zurück

Es ergeben sich folgende Werte: Pauschaler geldwerter Vorteil (ähnlich Pendlerpauschale = Höchstbetrag): 220 Tage x 20 km x 0,30 € = 1.320,00 €

Vergleichswert des geldwerten Vorteils (nach der 1%-Methode): 18.000,00 € (Listenpreis Pkw) x 20 km x 0,03 % x 12 Monate = 1.296,00 €

Abzug der Werbungskosten für die Pendlerpauschale: 1.320,00 € – 1.296,00 € = 24,00 €

Achtung: Die Pauschalbesteuerung des Dienstwagens mit 15 % lohnt sich nur, wenn der Dienstwagen einen niedrigen Listenpreis hat

Ist der pauschalierte Besteuerungsbetrag geringer als der vermögenswerte Vorteil nach der 1%- oder Fahrtenbuchmethode, muss die Differenz der Lohnsteuer unterliegen und der Werbungskostenabzug ist nicht mehr möglich

Weitere Informationen zu dieser recht komplizierten Angelegenheit finden Sie hier

Wenn Sie mit Ihrem Dienstwagen täglich einen weiten Weg zur Arbeit fahren und die jährliche Pendlerpauschale mehr als 4.500 Euro beträgt, können Sie die höheren Kosten abziehen, sofern Sie diese nachweisen können

Bei Nutzung eines Pkw oder Dienstwagens ist die Pendlerpauschale von 4.500 Euro, die beispielsweise für Fahrten mit anderen Verkehrsmitteln gilt, unbegrenzt

Für den bestmöglichen Kilometernachweis vor dem Finanzamt ist es in der Regel ratsam, ein Fahrtenbuch zu führen

Viele Arbeitnehmer glauben, dass sie bei korrekter Besteuerung des geldwerten Vorteils, wie oben beschrieben, auch die Kilometerpauschale von 0,30 € für Dienstfahrten mit dem Dienstwagen absetzen können

Leider ist dies nicht der Fall

Für Dienstfahrten mit einem Dienstwagen kann keine Kilometerpauschale geltend gemacht werden

Es handelt sich um eine rein berufliche Nutzung des Dienstwagens

Dem Arbeitnehmer entstehen keine Kosten, da der Arbeitgeber alle Kosten für den Unterhalt des Dienstwagens trägt

Aus diesem Grund kann der dienstlich reisende Mitarbeiter die Kilometerpauschale nicht in Anspruch nehmen

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Zum besseren Verständnis: Der geldwerte Vorteil, der nach dem Fahrtenbuch oder der 1%-Methode berechnet wird, bezieht sich nicht auf die berufliche, sondern ausschließlich auf die private Nutzung des Dienstwagens

Es gilt das Steuerprinzip: Nur wenn Kosten entstanden sind, dürfen diese in der Steuererklärung geltend gemacht werden

In einer Nussschale

Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen für den Arbeitsweg nutzen, können den Fahrtkostenzuschuss als Werbungskosten geltend machen, wenn der geldwerte Vorteil insgesamt richtig versteuert wurde

Für Dienstreisen oder berufsbedingte Auswärtstätigkeiten, die mit einem Dienstwagen unternommen werden, können Arbeitnehmer die Kilometerpauschale leider nicht geltend machen

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Zusatzinformation

Travel Manager und Verbände weisen darauf hin, dass die Übernachtungskosten für Geschäftsreisen oft unnötig hoch sind

Grund dafür ist die Nutzung der drei großen Buchungsportale, über die Geschäftsreisenden nur Standardraten angeboten werden

Spezielle Anbieter für Geschäftsreisende ermöglichen oft die Buchung besserer Hotels bei gleichem Budget oder Kosteneinsparungen von bis zu 40%.

Dienstwagen 1% Regelung einfach erklärt (Neues Finanzamt Urteil 2020) I Steuerberater erklärt New Update

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Porsche-Fahrer wechselt zu Hybriden: So drückt er … – Chip Neueste

2022-03-14 · Heino Fath ist Autoliebhaber und beruflich viel mit seinem Dienstwagen unterwegs. Rund 20.000 Kilometer legt der Heidelberger pro Jahr im Auto zurück. In der Garage des 51-Jährigen stand neben dem Diesel-Dienstwagen ein gelber Porsche 911 Targa, der nur drei Jahre jünger ist als Fath selbst. Der Porsche ist Faths Lieblingsauto. Doch der Diesel musste gehen. …

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Porsche-Fahrer steigen auf Hybride um: So senken sie ihren Verbrauch auf unter 2 Liter

von Moritz Diethelm

Drei Jahrzehnte lang fuhr ein Heidelberger Kaufmann bevorzugt große Diesel und große Benziner – dann stieg er auf einen Hybrid um

Gegenüber EFAHERER.com verrät er, dass er jetzt nur noch zwei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer benötigt

Heino Fath liebt Autos und fährt beruflich viel mit seinem Firmenwagen

Rund 20.000 Kilometer fährt der Heidelberger im Jahr mit seinem Auto

In der Garage des 51-Jährigen stand neben dem Diesel-Dienstwagen ein gelber Porsche 911 Targa, der nur drei Jahre jünger ist als Vati selbst

Der Porsche ist Vaters Lieblingsauto

Aber der Diesel musste weg

Mehr zum Thema: Umweltschützer greifen Hybridautos an: So schlimm sind die Plug-ins wirklich

Seinen Luxus-Geländewagen Mercedes-Benz G350 hat Fath vor einem halben Jahr durch einen Mercedes A250e mit Plug-in-Hybridantrieb ersetzt

Nach dreißig Jahren und Tausenden von Kilometern in Benzin- und Dieselmotoren ist der A250e Faths erstes Elektroauto – und sein erstes Leasingauto

Er habe sich für einen Plug-in-Hybrid entschieden, weil er neue Technologien spannend finde, sagt er

“Ich will mich der Zukunft nicht verschließen.” Mit dem Mercedes-Hybrid hat Fath bereits 27.153 Kilometer zurückgelegt, davon 22.622 Kilometer rein elektrisch

Er verbraucht weniger als zwei Liter Benzin auf 100 Kilometer

„Mich hat schon immer ein möglichst geringer Verbrauch getrieben

Aber unter zwölf Liter Diesel zu kommen, war bei der G-Klasse eine große Herausforderung“, sagt Fath

Beim Vorgänger, einem Porsche Panamera mit Dieselmotor, schaffte er „leicht“ rund siebeneinhalb Liter

Er glaubt an die Wirtschaftlichkeit des Diesels

Zweiliter-Mercedes braucht mehr Sprit als angegeben

Plug-in-Hybride glänzen auf dem Papier mit unglaublich niedrigen Normverbrauchswerten und hohen Leistungswerten

Der reale Verbrauch liegt jedoch oft um ein Vielfaches über der Normangabe

Nach WLTP-Norm verbraucht Faths A250e nur 1,4 Liter Benzin auf 100 Kilometer

Im EFAHRER.com-Autobahntest hingegen verbrauchte der A250e bei konstant Tempo 130 satte sieben Liter Superbenzin

Fath schaffte im Schnitt schlanke 1,8 Liter auf 100 Kilometer

„Mit eigenem Antrieb ist es durchaus möglich, den kleinen Akku auch bei höheren Fahrleistungen optimal zu nutzen.“ EFAHRER.com hat den Mercedes A250e bereits getestet

Das Urteil sehen Sie hier – im Video:

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Spritspartricks für Hybridfahrer

Rein elektrisch fahren: Von seinen 10.000 Kilometern ist Vater 8.000 im Strommodus gefahren

Selbst an kalten Wintertagen schafft er rund 50 Kilometer rein elektrisch, im Sommer bis zu 80

Von seinen 10.000 Kilometern wurden 8.000 im Strommodus gefahren

Selbst an kalten Wintertagen schafft er rund 50 Kilometer rein elektrisch, im Sommer bis zu 80

Laden: Vati lädt seinen A250e morgens nach der Fahrt ins Büro und nachmittags nach Kundenbesuchen an der firmeneigenen Wallbox

Ihm fehlt noch eine Heimladelösung

Fath lädt sein A250e morgens nach der Fahrt ins Büro und nachmittags nach einem Kundenbesuch an der firmeneigenen Wallbox

Ihm fehlt noch eine Heimladelösung

Fahrmodus intelligent wählen: Bei aktiver Navigation passen viele Plug-in-Hybride ihren Fahrmodus an die Topografie und die Entfernung zum Ziel an

Der Fahrer kann auch selbst aktiv werden

Bei aktiver Navigation passen viele Plug-in-Hybride ihren Fahrmodus an die Topografie und die Entfernung zum Ziel an

Der Fahrer kann auch selbst aktiv werden

Anhand der Topografie: „Bergauf aktiviere ich bewusst den Verbrennungsmotor und generiere so Reichweite durch längere Bergabpassagen.“

„Bergauf aktiviere ich bewusst den Verbrennungsmotor und generiere so Reichweite durch längere Bergabpassagen.“ Effizienz-Stärken ausspielen: „Über 110 km/h immer mit Verbrennungsmotor

Auf Landstraßen und in der Stadt möglichst elektrisch.“ „So habe ich meine Quote von 80 Prozent elektrisch geschafft“, sagt Fath

“Alles in allem bin ich mit dem Verbrauch sehr zufrieden

Ich finde sie beeindruckend.”

Wie weit komme ich mit einem Elektroauto oder Hybrid? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die ein Elektroauto kaufen oder leasen möchten

Der Reichweitenrechner von EFAHRER.com zeigt, wie weit Sie mit einem Elektroauto, Hybrid oder Plug-in-Hybrid rein elektrisch fahren können

“Die bequemste Form des Ladens”

Vati lädt bei der Arbeit nur Ökostrom

Der Ladestrom ist von der 0,5-Prozent-Regelung erfasst

Vater hat keine Tankkarte

Aber auch für zu Hause fehlt ihm eine Ladelösung, denn Vati wohnt in einem Mehrfamilienhaus in der Heidelberger Innenstadt

Das Haus wurde erst vor acht Jahren gebaut

„Damals hat aber noch niemand an Lademöglichkeiten gedacht“, sagt Fath

Im Umkreis von drei Gehminuten von seinem Haus gibt es zwei städtische Ladepunkte, die aber meistens voll sind, sagt Fath, der das Interesse an dem Laden verliert.“ Der Hybridfahrer wollte eine eigene Lademöglichkeit: „Eine eigene 22-kW-Wallbox zu haben, ist eine Investition in die Zukunft und für mich die bequemste Form des Ladens.“ Lesen Sie auch

„Ich würde es wieder tun.“ Faths Mietvertrag für den A250e läuft zweieinhalb Jahre

„Was dann auf den Markt kommen wird ist noch nicht absehbar“, sagt er

„Aber wenn ich in die Vergangenheit schaue, stehen die Chancen gut, dass es in Zukunft ein Mercedes wird.“ Faths Fazit ist eindeutig: „In puncto Fahrkomfort ist der A250e den größeren Mercedes-Modellen, die ich in den vergangenen Jahrzehnten gefahren bin, in nichts nachstehen

Meine Entscheidung für diese Brückentechnologie war eine sehr gute

Ich würde es wieder tun.“ Fahren Sie auch ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid und erleben Sie damit im Urlaub oder im Alltag besondere, frustrierende oder faszinierende Geschichten? Schreiben Sie unserer Redaktion eine E-Mail! Wir teilen Ihre Geschichte mit Millionen von Elektroauto-Fans!

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Was darf ein Dienstwagen kosten? Update

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 New  Was darf ein Dienstwagen kosten?
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Car Policy Muster – jetzt für den Fuhrpark gratis … New Update

So bieten Unternehmen neben klassischen Fahrzeugmodellen auch Elektrofahrzeuge als Dienstwagen an. Entscheidet sich ein Mitarbeiter für ein Fahrzeug mit geringen CO2 Emissionen, kann er z. B. durch eine hochwertige Ausstattung belohnt werden. Durch die Verankerung der CO2 Werte in der Car Policy fördert der Fuhrparkleiter umweltfreundliches Verhalten. Gleichzeitig …

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Die Car Policy sollte alle wichtigen Fakten und Situationen rund um das Firmenfahrzeug abdecken

Mitarbeiter und Flottenmanager müssen daraus ableiten können, wer worauf zu achten hat und wer welche Aufgaben hat

Nicht selten spielen rechtliche Faktoren, Sicherheitsvorkehrungen nach UVV oder ökologische Aspekte eine zentrale Rolle in der Autopolitik

Die Firmenwagenrichtlinie sollte mindestens Folgendes abdecken:

1

Wer darf das Firmenfahrzeug nutzen?

Bei der Übergabe eines Firmenwagens stellt sich oft die Frage, ob Familienmitglieder das Fahrzeug nutzen dürfen

Dies sollte durch die Car Policy genau geregelt werden

2

In welchem ​​Umfang darf das Firmenfahrzeug genutzt werden? Mitarbeiter dürfen nicht immer automatisch einen Firmenwagen privat fahren

Enthält die Car Policy ein Privatnutzungsverbot, darf der Mitarbeiter das Fahrzeug nur zu geschäftlichen Zwecken führen

3

Wie lange darf das Firmenfahrzeug genutzt werden? Ist die Übergabe begrenzt? Die Car Policy legt fest, wie lange das Fahrzeug gefahren wird

Die Übergabe ist in der Regel zeitlich begrenzt

Nach Ablauf der angegebenen Zeit wird das Fahrzeug zurückgegeben oder auf ein neues Fahrzeug umgetauscht

Wenn dies in der Car Policy von Anfang an klar kommuniziert wird, gibt es keine späteren Diskussionen

4

Wer trägt welche Kosten?

Spritkosten, Wartung, Reinigung, Kfz-Steuer – mit einem Auto sind viele Kosten verbunden

Ob und welche Kosten der Arbeitgeber übernimmt, muss in der Dienstwagenrichtlinie dargelegt werden

5

Was ist bei einem Unfall zu beachten?

In der Regel sollte eine Kfz-Police kurze Hinweise enthalten, was bei einem Unfall zu beachten ist – zum Beispiel eine ordnungsgemäße Dokumentation in einem Unfallbericht

6

Welche unternehmensspezifischen Sonderfälle gibt es?

Jedes Unternehmen ist anders, daher kann es diverse Sonderfälle geben, die auch in einer Kfz-Police festgehalten werden sollten

Dazu gehören beispielsweise Regelungen im Krankheitsfall oder die Dienstwagenbesteuerung.

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Studie über teure Autos: Auto statt Altersvorsorge – taz.de Aktualisiert

2022-01-26 · @TazTiz Der Dienstwagen wird mit 2% Listenpreis pro Monat versteuert. 1000 E sind also 50.000 Listenpreis, etwa ein Audi A6. Im Vertreib ist das Auto in der Regel ein halbes Jahresgehalt. Der …

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Studie zu teuren Autos: Auto statt Altersvorsorge

Die gesellschaftlichen Kosten eines Autos sind enorm

Warum wird die Mobilität von Menschen ohne Auto nicht entsprechend gefördert? Wer 50 Jahre lang einen bescheidenen Opel Corsa besitzt, bringt satte 600.000 Euro an Kosten ein – davon trägt die Gesellschaft rund 40 Prozent

Autofahren ist immens teuer, nicht nur für Autobesitzer

„Alle, die kein Auto haben, finanzieren die, die es haben“, sagt Mobilitätsforscher Stefan Gössling vom Freiburger Institut T3 Transportation Think

Gemeinsam mit dem Bundesverband Zukunft Fahrrad (BVZF) hat er das Institut gegründet

Gössling, der auch an der schwedischen Universität Lund lehrt, hat untersucht, wie viel Geld Bürger aufbringen müssen, wenn sie über 50 Jahre Auto fahren

Er hat die Kosten für die vergangenen und die kommenden 25 Jahre kalkuliert

Dazu analysierte er 23 private und 10 Sozialausgaben für drei Automodelle

Dazu gehören Abschreibungen, Betriebskosten oder Zeitkosten für im Verkehr verbrachte Tage

Sozialausgaben entstehen beispielsweise durch den Bau von Infrastruktur oder die Bewältigung von Umwelt- und Gesundheitsfolgen

Die drei Modelle sind der Opel Corsa, der VW Golf und der Mercedes GLC

Sie wurden ausgewählt, weil sie nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in den Klassen der Klein- und Kompaktwagen sowie der SUV am beliebtesten sind

Gössling ging von 15.000 gefahrenen Kilometern pro Jahr aus

Der Wissenschaftler berechnete die Kosten über 50 Jahre, denn das ist in etwa der Zeitraum, in dem Menschen ein Auto besitzen – während des Berufslebens, aber auch darüber hinaus

In dieser Zeit fließt viel Geld in den Warenkorb

Wer einen Kleinwagen wie einen Opel Corsa sein ganzes Autoleben lang fährt, muss rund 353.000 Euro ausgeben, bei einem VW Golf sind es 403.000 Euro und bei einem Mercedes GLC sind es satte 679.000 Euro – also ein kleines bis großes Einfamilienhaus oder eine mehr oder weniger veritable Eigentumswohnung

Auto als Wertpuffer

Gutverdiener und Vermögende werden sich neben einem Auto sicherlich auch eine Immobilie leisten können

Aber nicht Leute mit wenig Geld

Der Anteil des Einkommens, den sie für das Fahrzeug aufwenden müssen, ist deutlich höher

Dieses Geld steht nicht nur nicht für den Konsum zur Verfügung, sondern auch nicht für die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau

Während Immobilien im Laufe der Zeit an Wert gewinnen, verpufft das Geld, das in ein Auto gesteckt wird, nur so

Zudem kauft man sich bei wenig Geld eher einen Gebrauchtwagen, dessen Unterhalt aufgrund des höheren Reparaturbedarfs im laufenden Betrieb deutlich teurer ist als bei einem fabrikneuen Fahrzeug

Dies zeigt, dass die Autobesitzpolitik mangels alternativer Mobilitätsoptionen und einer Gesellschaft, die den Autobesitz zur Norm macht, die sozialen Spaltungen vertieft

Etliche Studien kommen bereits zu dem Ergebnis, dass Autobesitzer:innen die Anschaffungskosten ihres Fahrzeugs drastisch unterschätzen

Die Kosten für regelmäßige Reparaturen, Reifenwechsel oder den TÜV fallen ihnen kaum auf

Gössling ist auch überzeugt, dass vielen Autobesitzern das finanzielle Ausmaß nicht bewusst ist

„Viele sehen diese Kosten als unvermeidlich an“, sagt er

Wie Miete oder Ausgaben für Lebensmittel werden sie nicht hinterfragt, sondern akzeptiert – abgesehen vom Benzinpreis, der alleiniger Maßstab ist

Das ist oft der Grund, warum sich Autofahrer abgezockt fühlen – obwohl davon keine Rede sein kann.

„Wenn man Autofahrer fragt, ob sie alle von ihnen verursachten Kosten übernehmen, nicken sie mit dem Kopf“, sagt Gössling

“Sie wissen nicht, wie sehr das Auto subventioniert wird.” Denn obwohl die Aufwendungen der Fahrer – auch durch Steuern und Abgaben – hoch sind, werden die Kosten, die der Gesellschaft entstehen, keineswegs gedeckt

Wer einen Opel Corsa fährt, wird der Studie zufolge mit 4.674 Euro pro Jahr von der Allgemeinheit bezuschusst, bei einem VW Golf sind es 4.755 Euro, bei einem Mercedes GLC 5.273 Euro – wohlgemerkt jedes Jahr

Denn ohne gebaute und instandgesetzte Straßen wären die Fahrzeuge nicht fahrfähig, zudem müsste Platz zum Parken geschaffen werden

„Wer zum Supermarkt fährt und dort auf dem Parkplatz parkt, hat schon einen Zuschuss bekommen“, sagt Gössling

Denn die Fußgänger und Radfahrer, die dort auch einkaufen, finanzieren den Parkplatz mit

Die finanziellen Folgen für die Gesundheit sind immens

„Der größte Kostenfaktor ist die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide“, sagt der Wissenschaftler

Eine Gesellschaft, die den Besitz von Autos zur Norm macht, vertieft soziale Spaltungen

Wenn das Auto so großzügig gefördert wird, dann sollte auch und gerade die Mobilität von Menschen ohne eigenes Auto gefördert werden

Denn sie gefährden weder die Gesundheit noch das Leben anderer

Das wird aber nicht belohnt, im Gegenteil

Viele Verkehrsverbünde haben gerade die Ticketpreise erhöht

Frei = wohlhabend

Umweltverbände und Verbraucherschützer fordern seit langem eine Mobilitätsprämie für Zuschüsse wie Bahncards, Fahrräder oder ÖPNV-Abonnements statt weitere Prämien für E-Autos oder Steuervergünstigungen für Dienstwagen

Aufgrund der von Gössling errechneten Sozialkosten fließen jährlich viele, viele weitere Milliarden in die Autowelt

Das muss sich ändern, wegen der Klimakrise, aber auch wegen der viel zu überfüllten Straßen und der viel zu vielen Unfallopfer

Und: Nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch hinsichtlich der Fahrregeln ist ein Richtungswechsel überfällig

Das Fehlen von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen spiegelt die freie Fahrt für freie Bürger wider, und „frei“ bedeutet hier wohlhabend, wie im alten Rom

Wer sich ein schnelles Auto leisten kann, hat auch ein Interesse daran, dass es kein Tempolimit gibt

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der tschechische Milliardär Radim Passer in seinem Bugatti mit 417 km/h über ein Autobahnstück zwischen Berlin und Hannover gerast ist

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts illegaler Straßenrennen aufgenommen

Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung wären angebracht.

Steuervorteile sichern mit einem Elektroauto als Firmenwagen! New

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 New  Steuervorteile sichern mit einem Elektroauto als Firmenwagen!
Steuervorteile sichern mit einem Elektroauto als Firmenwagen! Update

Ampel streitet über höhere Pendlerpauschale Aktualisiert

2022-02-23 · Dabei treffe die Geringverdiener der „Preisschock an der Zapfsäule“ härter als Reiche oder Menschen mit Dienstwagen inklusive Tankkarte. „Diese soziale Ungerechtigkeit wird …

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Welcher Ladetarif zum Elektroauto aufladen? – Einfach Elektroauto Update New

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 Update New  Welcher Ladetarif zum Elektroauto aufladen? - Einfach Elektroauto
Welcher Ladetarif zum Elektroauto aufladen? – Einfach Elektroauto New Update

Fahrzeit vs. Arbeitszeit | Arbeitsvertrag & Arbeitsrecht 2022 Update

2022-02-18 · ich bin Angestellter in einem Unternehmen, welches seine Handwerker mit Dienstwagen ausstattet. Ich habe keine 1% Regelung und kann nicht mit dem Wagen privat fahren. Ich darf aber mit dem Auto und der Tankkarte jeden Tag nach Hause fahren. Bis dato wird diese Zeit nicht als Arbeitszeit gesehen, da wir ja das Auto dafür haben und keine Mehrkosten …

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Bei wechselnden Arbeitsorten ist Reisezeit gleich Arbeitszeit: Wer häufig die Baustelle wechselt, sollte das bedenken

Die Bewältigung des Arbeitsweges nimmt für viele Arbeitnehmer einige Zeit in Anspruch

Wenn ein Arbeitnehmer oder Arbeitgeber 30 Minuten Fahrtzeit zur Arbeit benötigt, kann er sich oft glücklich schätzen

Denn viele nehmen deutlich längere Fahrten auf sich oder pendeln sogar zwischen weit entfernten Städten hin und her

Dementsprechend ist die Frage “Ist Lenkzeit gleich Arbeitszeit?” ist seit langem Gegenstand laufender arbeitsrechtlicher Diskussionen

In den letzten Jahren gab es jedoch eine Reihe von Gerichtsentscheidungen auf höchster Ebene, die Licht ins Dunkel brachten

Dieser Leitfaden geht daher umfassend auf diese Urteile ein und klärt auf, wie das Arbeitszeitgesetz aufgrund der bisherigen Rechtsprechung nun auch die Lenkzeiten beeinflusst

Kompaktes Wissen: Fahrzeiten Ich habe einen festen Arbeitsplatz

Zählt mein Arbeitsweg als Arbeitszeit? Nein

Bei einem festen Arbeitsplatz zählt die tägliche Hin- und Rückfahrt nicht als Arbeitszeit und wird daher nicht vergütet

Wann gilt Lenkzeit als Arbeitszeit? Lenkzeit gilt nach einer Entscheidung des EuGH als Arbeitszeit, wenn der Arbeitnehmer keinen festen Arbeitsplatz hat und ständig von Kunde zu Kunde oder von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz fahren muss

Dies gilt vor allem für Bauarbeiter, Handwerker und Angestellte im Außendienst

Der Heimweg zum ersten Kunden oder zum ersten Arbeitsplatz des Tages wird für sie ebenso vergütet wie der Heimweg nach getaner Arbeit

Wie muss Reisezeit vergütet werden? Bisher haben weder Gesetz noch Rechtsprechung diesbezüglich eine klare Regelung getroffen

Es ist daher durchaus legitim, Lenkzeiten weniger als sonstige Arbeitszeiten zu vergüten, obwohl auch hier der Mindestlohn die zulässige Untergrenze ist

Wichtige Urteile zu Fahr- und Arbeitszeiten

Arbeitnehmer, die keinen festen oder gewöhnlichen Arbeitsplatz haben und von Kunde zu Kunde fahren, haben jetzt Gewissheit dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH): Sowohl die Fahrzeit bis zum Heimweg nach dem letzten Kunden als auch die Uhrzeit die für den Weg zum ersten Kunden des Tages benötigt wird, zählt als Arbeitszeit

Folglich muss der Arbeitgeber auch für diese Zeit eine Vergütung zahlen (Az

C-266/14)

Diese Regelung gilt jedoch arbeitsrechtlich nicht für Fahrten eines Arbeitnehmers mit festem Arbeitsort zwischen diesem Ort und seinem Wohnort

Für Handwerker, Bauarbeiter und ähnliche Berufe mit wechselndem Kundenkreis ist die durch das Urteil festgelegte Lenk- und Arbeitszeitregelung jedoch von Bedeutung

Gilt Lenkzeit als Arbeitszeit, müssen Arbeitnehmer auch die einzelnen Fahrten nach geltendem Arbeitsrecht vergütet werden AZR 292/08)

Reisen gehören daher zu den wesentlichen arbeitsrechtlichen Pflichten, wenn Mitarbeiter dort beschäftigt werden, wo der Schwerpunkt auf Kundenbesuchen liegt

Wenn Personen solche Arbeiten ausführen, müssen Sie die Reisezeit zur Arbeitszeit hinzurechnen

Folglich müssen Sie auch darauf achten, nicht gegen das Arbeitszeitgesetz zu verstoßen

Diese sieht teilweise vor, dass die Überschreitung einer täglichen Arbeitszeit von acht Stunden nur unter einer Bedingung zulässig ist: Innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen darf der Tagesdurchschnitt 8 Arbeitsstunden nicht überschreiten

Eine Frage der Vergütung

Das Thema „Lenkzeit und Arbeitszeit“ ist im Arbeitsrecht unter anderem deshalb ein viel diskutiertes Thema, weil es um viel Geld geht

Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitnehmer für ihre Arbeit zu bezahlen

Gilt dies auch für die Fahrzeit zum Kunden, bedeutet dies, dass mehr Lohn für die Arbeitnehmer und mehr Aufwand für die Unternehmer zu vergüten ist

Bisher gibt es keine tarifvertraglichen oder arbeitsvertraglichen Klauseln, die diesbezüglich Klarheit schaffen

Beispielsweise kann ein Arbeitgeber für die tatsächliche Lenkzeit weniger zahlen als für die restliche Arbeitszeit

Allerdings setzt der Gesetzgeber mit dem Mindestlohn eine klare Untergrenze

Pro Fahrstunde ist ein Bruttolohn von mindestens 9,82 Euro (Stand Januar 2022) zu zahlen

(181 Bewertungen, Durchschnitt: 3,72 von 5)

3.72 5 181 Bewertungen, Durchschnitt: von 5)

Entlarvt: Firmenwagen ohne Fahrtenbuch und 1%-Regelung! Update

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Entlarvt: Firmenwagen ohne Fahrtenbuch und 1%-Regelung! New

Sachbezüge ⇒ Lexikon des Steuerrechts – smartsteuer New

2022-01-26 · Im Ergebnis unterbleibt die Erfassung der mit dem Sachbezugswert bewerteten Mahlzeit bereits immer dann, wenn der ArbN anlässlich einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit eine Verpflegungspauschale beanspruchen kann, weil er innerhalb der Dreimonatsfrist nach § 9 Abs. 4a Satz 6 EStG nachweislich mehr als acht Stunden von seiner …

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Inhaltsverzeichnis

1 Einkommensteuerliche Behandlung

1.1 Grundlagen

1.2 Allgemeine Grundsätze für das Vorliegen von Sachleistungen

1.3 Bewertung von Sachleistungen

1.3.1 Übersicht über die Bewertung von Sachbezügen

1.3.2 Anwendung des § 8 Abs

3 EStG

1.3.2.1 Grundsätzliches zur Anwendung des § 8 Abs

3 EStG

1.3.2.2 Sachbezüge an pensionierte Beamte der Deutschen Bahn und Gegenleistung für die Höhe des Ruhegeldes

1.3.2.2.1 Anwendung des Altersfreibetrags

1.3.2.2.2 Veranlagungsgegenstand im Sinne des § 8 Abs

3 EStG bei der Gewährung von Freifahrtscheinen

1.3.2.2.3 Zeitpunkt der Entstehung des Vermögensvorteils

1.3.2.3 Eigene Waren oder Dienstleistungen des Arbeitgebers

1.3.2.3.1 Grundlegende Informationen zum Produktions- und Verkaufsprozess

1.3.2.3.2 Besonderheiten für Beamte im Ruhestand des Eisenbahnbundesvermögens (BEV)

1.3.3 Unterschiede in der Bewertung nach § 8 Abs

2 und Abs

3 EStG

1.3.4 Die Sachleistungen

1.3.5 Anwendung der Freigrenze des § 8 Abs

2 Satz 11 EStG

1.4 ABC der Sachleistungen

1.4.1 Zuteilung von Anteilen

1.4.2 Mitarbeiterverpflegung

1.4.2.1 Möglichkeiten für Mitarbeiterverpflegung

1.4.2.2 Mahlzeitenkonzept

1.4.3 Arbeitgeberdarlehen

1.4.4 Arbeitsessen

1.4.5 Arbeitskleidung

1.4.6 Aufenthalts- und Aufenthaltsräume

1.4.7 Aufladen eines Elektrofahrzeugs

1.4.8 Gefälligkeiten

1.4.9 BahnCard

1.4.9.1 Regelung bis 31.12.2018

1.4.9.2 Regelung ab 01.01.2019

1.4.9.2.1 Grundsätzliche Angaben zur Steuerbefreiung des § 3 Nr

15 EStG

1.4.9.2.2 Mischnutzung von Fahrberechtigungen für den Personenfernverkehr

1.4.10 Mitarbeiterrabatte

1.4.11 Tankgutscheine

1.4.12 Berufshaftpflichtversicherung

1.4.13 Arbeitskleidung

1.4.14 Beteiligungen an Unternehmen

1.4.15 Firmenfeiern

1.4.16 Betriebsärztliche Versorgung

1.4.17 Betriebssport

1.4.18 Firmenveranstaltungen

1.4.19 Bewirtung für externe Aktivitäten und doppelte Haushaltsführung

1.4.19.1 Einkommensteuerrechtliche Behandlung

1.4.19.2 Mehrwertsteuerbehandlung

1.4.20 Business-Seats

1.4.21 Zahlung von Bußgeldern durch den Arbeitgeber

1.4.22 Computer

1.4.23 Corona-Hilfe und -Unterstützung

1.4.24 Darlehen

1.4.25 Kredite

1.4.26 Deutschkurse für Flüchtlinge

1.4.27 Dienstreise-Vollkaskoversicherung

1.4.28 Dusch- und Badeeinrichtungen

1.4.29 Eintrittskarten

1.4.30 Elektromobilität

1.4.31 Erholungsgeld

1.4.32 Erholungsheim

1.4.33 Essensmarken

1.4.34 Reisedokumente

1.4.35 Bereitstellung von Fahrrädern

1.4.36 Reisevergünstigungen für ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bahn

1.4.37 Bereitstellung von Firmenwagen

1.4.38 Fitnessstudio

1.4.39 Eignungsvereinbarung

1.4.40 Flüge

1.4.41 Förderung der Elektromobilität

1.4.42 Weiterbildungs- und Schulungsdienste

1.4.43 Geburtstagsgeschenk

1.4.44 Gelegentliche Geschenke

1.4.45 Geldkarten

1.4.46 Gesundheitsförderung

1.4.47 GmbH-Beteiligungen

1.4.48 Gutscheine

1.4.48.1 Rechtslage bis 31.12.2019

1.4.48.2 Rechtslage ab 1.1.2020

1.4.48.2.1 Gesamtübersicht der Rechtslage ab 1.1.2020

1.4.48.2.2 Sachbezüge im Sinne des § 2 Absatz 1 Nr

10 Buchstabe a ZAG

1.4.48.2.3 Sachleistungen im Sinne des § 2 Abs

1 Nr

10 Buchstabe b ZAG

1.4.48.2.4 Sachleistungen im Sinne des § 2 Abs

1 Nr

10 Buchstabe c ZAG

1.4.48.2.5 Antragszeitraum für Sachleistungen im Sinne des § 2 Abs

1 Nr

10 ZAG

1.4.48.2.6 Anwendung der 44-€- bzw

50-€-Freigrenze des § 8 Abs

2 Satz 11 EStG

1.4.48.2.7 Barzahlungen im Sinne des § 8 Abs

1 Satz 1 und 2 EStG

1.4.49 Incentive-Reisen

1.4.50 Internet

1.4.51 Jahreswagen

1.4.52 Job-Tickets

1.4.52.1 Grundsätzliches zur Berücksichtigung von Sachleistungen

1.4.52.2 Bewertung der Sachleistung »Job Ticket«

1.4.53 Jubiläumsfeier

1.4.53.1 Einkommensteuerliche Behandlung

1.4.53.2 Umsatzsteuerbehandlung

1.4.54 Kantinenessen

1.4.55 Kindergarten

1.4.56 Kleidungsstücke

1.4.57 Bereitstellung von Kraftfahrzeugen

1.4.58 Krankenzusatzversicherung

1.4.59 Kurkosten

1.4.60 Mahlzeiten, einzeln steuerbar

1.4.61 Mautgebühren

1.4.62 Meilen und mehr

1.4.63 Bereitstellung von Parkplätzen

1

April 1964 Gemeindedienstwohnung

1.4.65 Rabatte von Drittanbietern

1.4.66 Gruppenwagen

1.4.67 Schiffskreuzfahrt

1.4.68 Sicherheitsmaßnahmen für gefährdete Arbeitnehmer

1.4.69 Sportanlagen

1.4.70 Steuerberatungsgebühren

1.4.71 Straßenmaut

1.4.72 Kauf von Strom

1.4.73 Tankgutscheine

1.4.74 Telefon

1.4.75 Telekommunikationsausrüstung

1.4.76 Theaterkarten

1.4.77 Kostenlose oder ermäßigte Flüge

1.4.78 Unterkunft

1.4.79 Clubgebühren

1.4.80 Club-Ehrenmitgliedschaft

1.4.81 Gewinnspiele

1.4.82 Beteiligungen

1.4.83 Verzicht auf Schadenersatz

1.4.84 Vielfliegerprämien

1.4.85 Vignetten

1.4.86 VIP-Logen

1.4.87 Warengutschein

1.4.88 Weihnachtsgeschenke

1.4.89 Ausbildung

1.4.90 Wohnungsübergabe

1.4.91 Zinsersparnis

1.4.91.1 Allgemeine Grundsätze

1.4.91.2 Wertermittlung nach § 8 Abs

2 EStG

1.4.91.3 Wertermittlung nach § 8 Abs

3 EStG

1.4.92 Zufluss von Sachleistungen

1.4.93 zukünftige Sicherheitsvorteile

1.4.93.1 Bisherige Verwaltungsvorschrift und Rechtsprechung des BFH

1.4.93.2 Gesetzesänderung und geltende Verwaltungsvorschrift ab 1.1.2020

1.4.93.2.1 Versicherungsschutz als Sachleistung

1.4.93.2.2 Versicherungsschutz als Geldleistung

1.5 Pauschale Einkommensteuer gemäß § 37b EStG

1.6 Nettolohnoptimierung durch steuerfreie Arbeitgeberleistungen

2 Umsatzsteuerliche Behandlung

2.1 Allgemeiner Überblick

2.2 Sachleistungen

2.2.1 Vergütung für erbrachte Dienstleistungen

2.2.2 Sondergebühr

2.3 Sachleistungen

2.3.1 Grundlagen

2.3.2 Gesellschaftsvermögen und Vorsteuerabzug

2.3.3 Sachleistungen nach § 3 Abs

1b Nr

2 UStG

2.3.4 Sachleistungen nach § 3 Abs

9a Nr

1 UStG

2.3.5 Sachleistungen nach § 3 Abs

9a Nr

2 UStG

2.3.6 Dienstleistungen aus nicht geschäftlichen Gründen

2.3.7 Nicht steuerpflichtige Transaktionen

2.4 Bemessungsgrundlage

2.4.1 Börsenähnliche Transaktionen

2.4.2 Mindestbemessungsgrundlage

2.4.3 Kostenlose Wertlieferungen

2.4.3.1 Wertgutachten im Sinne des § 3 Abs

1b UStG

2.4.3.2 Wertgutachten im Sinne des § 3 Abs

9a Nr

1 UStG

2.4.3.3 Wertgutachten im Sinne des § 3 Abs

9a Nr

2 UStG

2.4.3.4 Vereinfachungsregelungen gem

§ 1.8 Abs

1 Bst

8 UStAE

2.4.4 Zusammenfassung

3 Referenzen

4 Verwandte Lexikonartikel

Einkünfte nach § 8 Abs

1 EStG sind alle Waren, die aus Geld oder Geldwert bestehen und dem Stpfl unterliegen

als Teil einer Art Überschusseinkommen anfallen

Steuern sparen Steuerspartipps, wichtige Fristen und Termine – alles auf einen Blick

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Preisvorteile und Rabatte, die die ArbN von Dritten erhält, sind nur Arbeitsentgelt, wenn sie die ArbN als Ergebnis ihrer Tätigkeit für die ArbG darstellen und mit dem Arbeitsverhältnis in Zusammenhang stehen

Davon ist auszugehen, wenn der Dritte anstelle des ArbG die ArbN für die vom ArbG geleistete Arbeit vergütet und einen ihm zustehenden Vorteil auf kürzestem Weg an seine Mitarbeiter weitergibt

In solchen Fällen liegt ein Lohn nicht allein deshalb vor, weil das ArbG an der Erlangung der Rabatte beteiligt war; dies gilt umso mehr, wenn er von der Rabattgewährung nur wusste oder hätte wissen müssen (BFH-Urteil vom 18.10.2012, VI R 64/11, BStBl II 2015, 184; siehe auch Anmerkung vom 18.12.2012 , LEXinform 0652018)

Mit Schreiben vom 20.01.2015 (BStBl I 2015, 143) hat das BMF zur steuerlichen Behandlung von der ArbN von Dritten gewährten Rabatten Stellung genommen

(siehe unten unter Sachleistungs-ABC Stichwort »Rabatte Dritter«).

Nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 14.04.2011, VI R 24/10, BStGBl

II 2011, 767; siehe unten unter Sachbezüge-ABC, Stichwort »Zukunftssicherungsleistungen«) liegen die Rechtsgrundlagen vor des Zuflusses entscheidend für die Unterscheidung zwischen Bar- und Sachlohn

Anhand des Arbeitsvertrages ist festzulegen, welche Leistungen die ArbN aus dem ArbG beanspruchen kann

Eine Sachleistung unterscheidet sich vom Barlohn in der Art der vom Arbeitgeber zugesagten und damit vom Arbeitnehmer selbst zu beanspruchenden Leistung und nicht in der Art und Weise, wie der Anspruch erfüllt wird

Kann die ArbN nur die Sache selbst beanspruchen, liegen Sachleistungen vor

Dabei ist unerheblich, ob die ArbN den Gegenstand direkt vom ArbG erhält oder ob die ArbN den Gegenstand auf Kosten des ArbG von einem Dritten bezieht

Es ist daher unerheblich, ob die ArbN selbst Vertragspartner des Dritten geworden ist oder ob die ArbG den geldwerten Vorteil von dem Dritten erhält

Hat der ArbN hingegen Anspruch darauf, dass ihm sein ArbG anstelle der Sache einen geldwerten Vorteil in Höhe des Wertes der geldwerten Leistung zahlt, so liegt keine geldwerte Leistung, sondern geldwerter Lohn vor, wenn der ArbG ordnet die Sache zu (BFH-Urteil vom 07.06.2018, VI R 13/16, Bundessteuerblatt II 2019, 371, Bestätigung des BFH-Urteils vom 14.04.2011, VI R 24/10, Bundessteuerblatt II 2011, 767; siehe auch Anmerkung vom 18.09.2018, LEXinform 0653512)

Siehe auch BFH-Urteil vom 04.07.2018 (VI R 16/17, BStBl II 2019, 373) unten unter Sachbezugs-ABC, Stichwort »Zukunftssicherung« und Rz

5 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021 (LEXinform 7012703)

Hinweis:

Mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften (JStG 2019) vom 12

Dezember 2019 (BGBl

I 2019, 2451) wird § 8 Abs

1 Satz 2 und 3 des Einkommensteuergesetzes konkretisiert der Begriff Barzahlung in Abgrenzung zum Sachleistungsbegriff neu definiert

Mit der neuen gesetzlichen Definition der „Geldeinnahmen“ in § 8 Abs

1 Satz 2 EStG ist die zweckgebundene Geldleistung gesetzlich geregelt

spätere Erstattungen

Geldsurrogate

und sonstige Leistungen, die auf einem Geldbetrag beruhen, sind keine Sachleistungen, sondern Geldleistungen (Rn

1 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021, LEXinform 7012703)

Gutscheine und Geldkarten, die nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Abs

1 Nr

10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erfüllen, gelten weiterhin als Sachbezug (§ 8 Abs

1 Satz 1 ZAG)

3 EStG; s

unten unter Sachleistungs-ABC Stichworte „Gutscheine“ und „Zukunftssicherung“)

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 13.04.2021 (LEXinform 7012703) eine Stellungnahme zur Abgrenzung von Geld- und Sachleistungen und zur Anwendung der Vorschriften des § 8 Abs

1 Satz 2 und 3 und ( 2) Satz 11 Halbsatz 2 EStG

Zur Berücksichtigung der Anforderungen des § 2 Abs

1 Nr

10 ZAG wurde eine Nichtbeschwerderegelung für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen

Abweichend von § 8 Abs

1 Satz 3 EStG ist nichts zu beanstanden, wenn Gutscheine und Geldkarten, die nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen, aber die Kriterien des § 2 Abs

1 Nr

10 ZAG bis zum 31

Dezember nicht erfüllen, 2021 als Sachleistung (Rn

30 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021, LEXinform 7012703; siehe unten unter Sachleistungs-ABC Stichwort „Gutscheine“)

Sachbezüge sind Leistungen des ArbG an die ArbN, die nicht in Geld bestehen, sondern einen Vermögensvorteil darstellen und als Gegenleistung für die Zurverfügungstellung der Arbeitskraft gewährt werden

Diese Sachleistungen können als laufender Arbeitslohn oder als Einmalzahlung aus besonderem Grund gewährt werden (R 8 Abs

1 Satz 1 LStR).

Laufende Löhne sind Löhne, die das ArbN regelmäßig erhält (§ 38a Abs

1 Satz 2 EStG)

Dies gilt beispielsweise für Monatsgehälter, Wochen- und Tageslöhne, aber auch für geldwerte Vorteile aus der ständigen Nutzung von Dienstwagen zur privaten Nutzung

Entscheidend ist, ob der Lohn im Rahmen eines (laufenden) Lohnzahlungszeitraums gezahlt wird oder nicht

Der Lohnzahlungszeitraum ist der Zeitraum, für den Lohn gezahlt wird; sie basiert auf den arbeitsrechtlichen Vereinbarungen

Laufende Löhne sind dann durch den arbeitsvertraglich festgelegten Lohnzahlungszeitraum gekennzeichnet, der rein zeitlich gesehen den Regelfall der Entlohnung darstellt (BFH v

07.07.2020, VI R 14/18, BStBl II 2021, 232, Rn

35)

Die LSt wird nach den Grundsätzen des § 39b Abs

2 EStG einbehalten (R 39b Abs

5 LStR)

Eine weitere Zahlung ist der Arbeitslohn, der nicht als laufender Arbeitslohn gezahlt wird (§ 38a Abs

1 Satz 3 EStG)

Zu den sonstigen Leistungen zählen solche Lohnzahlungen, deren Auszahlungszeiträume nicht nur unwesentlich vom regulären Lohnzahlungsrhythmus abweichen

Zahlungen, die entweder für bestimmte (zusammenhängende) Zeiträume ausbleiben oder den üblichen Lohnzahlungszeitraum erheblich überschreiten (z

B

einmalige Lohnzahlungen; BFH VI R 14/18, Rz 36 und R 39b.2 Abs

2 LStR )

Die LSt wird nach den Grundsätzen des § 39b Abs

3 EStG einbehalten (R 39b Abs

6 LStR)

unten unter ABC der Sachleistungen Stichwort »Fitnessvertrag«

Sachleistungen werden sehr häufig in Form von gewährt

kostenlose oder vergünstigte Bereitstellung von Wohnraum,

Gastronomie,

kostenlose oder vergünstigte Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen,

Firmenwagen

vergünstigte Darlehensgewährung

Die Sachbezüge der ArbN unterliegen grundsätzlich der Einkommensteuer und sind sozialversicherungspflichtig

Schreiben vom 13.04.2021, LEXinform 7012703: Die Gewährung von Kranken-, Krankentaggeld- oder Pflegeversicherungsschutz bei Abschluss einer Kranken-, Krankentaggeld- oder Pflegeversicherung und Beitragszahlung durch das ArbG (BFH v 7

2018, VI R 13/16, BStBl II 2019, 371; siehe unten unter Sachbezugs-ABC, Stichwort »Zukunftssicherung« ),

die Gewährung des Unfallversicherungsschutzes, soweit die ArbN bei Abschluss einer freiwilligen Unfallversicherung über das ArbG den Versicherungsanspruch direkt gegenüber dem Versicherungsunternehmen geltend machen kann, sofern die Beiträge nicht nach § 40b Abs

3 EStG gezahlt werden und pauschal versteuert werden (siehe unten unter Sachbezugs-ABC, Stichwort »Zukunftssicherung«)

,

die Gewährung von Essensgutscheinen in Papierform (Essensgutscheine, Restaurantgutscheine) und Verpflegungspauschalen (sog

digitale Essensgutscheine); die richtlinienvorschrift von R 8.1 abs

7 nr

§ 4 LStR und die Regelungen des BMF-Schreibens vom 18.1.2019 (BStBl I 2019, 66) bleiben unberührt (§ 8 Abs

2 Satz 10 EStG; siehe unten unter Sachbezugs-ABC Stichwort » Mitarbeiterverpflegung «),

die Gewährung von Gutscheinen oder Geldkarten, die den Inhaber nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen aus dem ArbG oder von einem Dritten berechtigen und ab dem 01.01.2022 nach lohn- und einkommensteuerlicher Auslegung die Kriterien des § 2 Abs

1 Nr

10 Buchstabe a ZAG erfüllen: Gutscheine oder Geldkarten, unabhängig von einer Betragsangabe, die den Inhaber berechtigen, beim Herausgeber des Gutscheins nur Waren oder Dienstleistungen aus dem eigenen Sortiment zu beziehen (BFH vom 04.07.2018, VI R 16/17, BStBl II 2019, 373, Rn

30); der Sitz des Ausstellers und sein Warenangebot sind insoweit nicht auf Deutschland beschränkt, ebenso wenig wie Gutscheine oder Geldkarten, unabhängig von ihrer Höhe, die zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen ausschließlich bei einem begrenzten Kreis von Akzeptanzstellen berechtigen in Deutschland aufgrund von Akzeptanzverträgen zwischen Aussteller/Herausgeber und Akzeptanzstellen (siehe unten unter Sachleistungs-ABC, Stichwort »Gutscheine«).

Steuerpflichtiger Lohn zeichnet sich dadurch aus, dass der ArbN Einkünfte (Entgelt oder geldwerte Vorteile) erhält, die ihm »für« seine Tätigkeit gewährt werden (§ 19 Abs

1 Nr

1 EStG), unabhängig davon, ob hierauf ein Rechtsanspruch besteht und ob es sich um laufende oder einmalige Zahlungen handelt

Daraus lässt sich nach ständiger Argumentation ableiten, dass ein dem ArbN durch das ArbG gewährter Vorteil den Charakter einer Vergütung für die Zurverfügungstellung des Arbeitnehmers haben muss, um als Lohn zu gelten

Andererseits handelt es sich bei solchen Vorteilen nicht um Arbeitsentgelte, die sich bei objektiver Würdigung aller Umstände nicht als Entgelt erweisen, sondern lediglich als notwendige Nebenwirkung betrieblicher Zielsetzungen (vgl

auch BFH-Urteil vom 14.11.2013, VI R 36/ 12, BStBl II 2014, 278; Kommentar vom 28.01.2014, LEXinform 0652300 und Schneider, NWB 7/2014, 441)

Danach haben Vorteile keinen Lohncharakter, wenn sie im überwiegend innerbetrieblichen Interesse des ArbG gewährt werden

Dies ist der Fall, wenn sich aus den Begleitumständen wie Grund, Art und Höhe des Vorteils, Auswahl der Berechtigten, freie oder nur eingeschränkte Verfügbarkeit, freiwillige oder zwingende Annahme des Vorteils und dessen besondere Eignung für den verfolgten betrieblichen Zweck ergibt jeweils, dass diese Zielsetzung im Vordergrund steht und ein damit verbundenes Eigeninteresse des ArbN an der Erlangung des entsprechenden Vorteils vernachlässigt werden kann (BFH vom 24.09.2013, VI R 8/11, BStBl II 2014, 124 und vom 21.11

2018, VI R 10 /17, BStBl II 2019, 404, Rn

13, → Arbeitgeberzuschuss zur Zukunftssicherung des Arbeitnehmers, H 19.3 [Allgemeines zum Begriff des Entgelts] LStH und R 19.3 Abs

2 LStR, BFH-Urteil vom 18.8.2005, VI R 32/03, BStBl II 2006, 30 → Incentive-Reisen, Rn

12 des BFH-Urteils vom 4

Juli 2018, VI R 16/17, BStBl II 2019, 373 zu nutzungsabhängigen Zuschüssen aus dem ArbG für private Krankenzusatzversicherungen für ihre ArbN)

Es besteht eine Wechselwirkung zwischen der Intensität des eigenen Unternehmensinteresses der ArbG und dem Ausmaß der Bereicherung der ArbN

Je höher die Bereicherung aus Sicht des ArbN zu sehen ist, desto geringer ist das eigene Interesse der Gesellschaft aus Sicht des ArbG

See also  The Best canon eos r gebraucht Update

Zur Abgrenzung zwischen Vergütungscharakter und Eigeninteresse siehe BFH-Urteil vom 11.04.2006 (VI R 60/02, BStBl II 2006, 691) und → Lohn

Nach dem BFH-Urteil vom 22.06.2006 (VI R 21/05, BStBl II 2006, 915) können auch bei der Bereitstellung einheitlicher, bürgerlicher Arbeitskleidung die betrieblichen Eigeninteressen des ArbG im Vordergrund stehen Arbeitsstunden oder ein geldwerter Vorteil der ArbN zu verneinen

Laut BFH-Urteil vom 30.03.2006 (VR 6/04, BFH/NV 2006, 2136, LEXinform 5902684) erzielt ein ArbG keinen steuerbaren Umsatz, wenn es seine ArbN nicht für Arbeiten an fernen Arbeitsstätten verrechnet ihren Heimatorten Übernachtungen in angemieteten Zimmern ermöglicht

Obwohl das Urteil zur Umsatzsteuer ergangen ist, gilt es auch für die LSt, da die Regelungen des § 1.8 Abs

4 UStAE und R 19.3 Abs

2 LStR sind ihrem Sinn und Zweck entsprechend anzuwenden

Eine Aufteilung von Sachleistungen an die ArbN in Lohn und Leistungen im eigenen Interesse ist grundsätzlich möglich, wenn die Leistungen nach Abwägung aller Umstände des Einzelfalls gemischt werden

Siehe auch BFH-Urteil vom 16

November 2005 (VI R 118/01, BStBl II 2006, 444) zu Zuwendungen anlässlich einer Betriebsbesichtigung im Zusammenhang mit einer Betriebsveranstaltung (→ Betriebsveranstaltungen aus VZ 2015).

Ob ein Vermögensvorteil im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 1 EStG durch die verminderte Bereitstellung einer Ware oder Leistung vorliegt, kann allein anhand des üblichen Endpreises für die konkrete Ware oder Leistung bestimmt werden (BFH-Urteil vom 30

Mai 2001, VI R 123/ 00, BStBl II 2002, 230)

Ein geldwerter Vorteil liegt auch dann vor, wenn der übliche Endpreis für funktionsgleiche und qualitativ gleichwertige Waren und Dienstleistungen anderer Hersteller oder Leistungserbringer niedriger ist als der der konkret vergünstigten Waren oder Dienstleistungen

Der Kauf eines Gebrauchtwagens aus dem ArbG führt zum ArbN Lohnzufluss, wenn der gezahlte Kaufpreis den nach § 8 Abs

§ 1 Satz 1 EStG (BFH-Urteil vom 17.6.2005, VI R 84/04, BStBl II 2005, 795)

Überlässt es dem ArbG, wenn der Mieter eine Wohnung in seinem ArbN zu einem Mietpreis vermietet, der im Mietpreisrahmen der Mietspiegel der Gemeinde ist die Annahme eines Vermögensvorteils durch günstigeren Wohnraum ausgeschlossen (BFH, Urteil vom 17.08.2005, IX R 10/05, BStBl II 2006, 71)

.Notiz:

Die Spende muss einen realen Wert haben und darf nicht nur einen ideellen Vorteil darstellen

Ein Vermögensvorteil durch die rabattierte oder unentgeltliche Sachleistung liegt nur vor, wenn der Empfänger objektiv bereichert wird

Die subjektiven Wertvorstellungen der (Arbeits-)Vertragsparteien sind daher unerheblich (BFH-Urteil vom 06.06.2018, VI R 32/16, BStBl II 2018, 764, Rn

16)

Bei der steuerlichen Behandlung von geldwerten Vorteilen bildet die Bewertung der geldwerten Vorteile häufig die Grundlage eines strittigen Bereichs

Bei Kost, Logis und Wohnung sind die Sachleistungen nach der Sozialversicherungsentgeltverordnung (siehe unten) zu bewerten

Bei der Bemessung der geldwerten Vorteile ist auch zu unterscheiden, ob die ArbN Waren und/oder Dienstleistungen erhält, die üblicherweise auch von der ArbG für Dritte (Kunden) hergestellt, vertrieben oder erbracht werden

Werden diese Lieferungen oder Leistungen auch der ArbN überlassen, richtet sich die Bemessung des Sachbezugs nach § 8 Abs

3 EStG, ansonsten nach § 8 Abs

2 EStG

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil nach der Beurteilung nach § 8 Abs

3 EStG ein Rabattbetrag i.H.v

Jährlich können 1.080 € in Anspruch genommen werden

Bei der Bemessung nach § 8 Abs

2 EStG wird der geldwerte Vorteil nur dann als Arbeitsentgelt berücksichtigt, wenn der Gesamtnutzen die Freigrenze von 44 Euro monatlich übersteigt (§ 8 Abs

2 Satz 11 EStG)

Gemäß Art

3 Nr

1 i.V.m

50 Abs

7 des Jahressteuergesetzes 2020 vom 21.12.2020 (BGBl

I 2020, 3096) die Freigrenze des § 8 Abs

auf 50 € angehoben

Gemäß Beschluss des BFH vom 05.09.2006 (VI R 41/02, BStBl II 2007, 309) ist die Bewertungsvorschrift des § 8 Abs

2 EStG ist die Grundnorm und § 8 Abs

3 EStG eine Sonderregelung

Der ArbN kann dann das für ihn günstigste Bewertungsverfahren auswählen

Die Grundsätze des BFH-Rspr

für die Bewertung von Sachbezügen sind die Regelungen des BMF-Schreibens vom 16

Mai 2013 (BStBl I 2013, 729) anzuwenden (siehe unten).

Bewertung von Sachbezügen Einzelbewertung (§ 8 Abs

2 Satz 1 EStG) Amtlicher Wert von Sachbezügen (§ 8 Abs

2 Sätze 6 bis 10 EStG) gemäß Sozialversicherungsabgabenverordnung (SvEV) Bewertung gem § 8 Abs

1 lit

§ 3 EStG (R 8.2 LStR) Sachleistungen sind die üblichen Endpreise am Lieferort zum Zeitpunkt der Lieferung, vermindert um die üblichen Rabatte (R 8.1 Abs

2 LStR)

Waren und Dienstleistungen sind aus Vereinfachungsgründen mit 96 % des Endpreises zu bewerten, zu dem das ArbG sie dritten Letztverbrauchern anbietet (R 8.1 Abs

2 Satz 3 LStR)

Sachbezüge werden nicht erfasst, wenn ihr Wert 44 € (ab 01.01.2022: 50 €) im Kalendermonat nicht übersteigt (Freigrenze) (§ 8 Abs

2 Satz 11 EStG; R 8.1 Abs

3 LStR)

bei Unterkunft, die keine Wohnung ist (R 8.1 Abs

5 LStR): zur Besonderheit der Gemeinschaftsunterkunft siehe § 2 Abs

1 2 Nr

3 SvEV;

freie Wohnung (R 8.1 Abs

6 LStR): § 2 Abs

1 4 SvEV, bei ortsüblicher Miete;

Verpflegung (→ Bewirtung und Verpflegung: Mitarbeiter)

Bezug von Waren oder Dienstleistungen, die von der ArbG nicht überwiegend für den Bedarf ihrer ArbN hergestellt, vertrieben oder bereitgestellt werden, soweit diese geldwerten Leistungen nicht gemäß § 40 EStG pauschal besteuert werden (→ Lohnpauschale)

)

Sachbezüge bleiben steuerfrei, solange sie den Gesamtrabattfreibetrag von 1.080 € im Kalenderjahr nicht übersteigen (R 8.2 Abs

2 Satz 9 LStR)

Waren und Dienstleistungen werden mit 96 % des Endpreises bewertet, zu dem das ArbG sie Nichtverbrauchern anbietet

Zur Fahrzeugüberlassung siehe § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG und → Dienstwagenvermietung an Arbeitnehmer

Abb.: Bewertung der Sachbezüge auf einen Blick

Wenn ein ArbN aufgrund seines Arbeitsverhältnisses Waren oder Dienstleistungen bezieht, die von der ArbG nicht überwiegend für den Bedarf seiner ArbN hergestellt, verkauft oder bereitgestellt werden und deren Erwerb nicht pauschal nach § 40 EStG besteuert wird , § 8 Abs

3 Satz 1 EStG, als deren Werte gelten abweichend von § 8 Abs

2 EStG die um 4 % ermäßigten Endpreise, zu denen das ArbG oder der dem Lieferort nächstgelegene Käufer die Ware oder Leistung an Dritte anbietet -Endverbraucher im allgemeinen Geschäftsverkehr am Ende von Verkaufsverhandlungen im Durchschnitt

Die Vorteile aus dem Abzug der von der ArbN gezahlten Vergütungen sind steuerfrei, sofern sie im Kalenderjahr insgesamt 1.080 Euro nicht übersteigen (§ 8 Abs

3 Satz 2 EStG; BFH-Urteil vom 16.01.2020)

, VI R 31/17 , BStBl II 2020, 591, Rn

14).

Zur Anwendung des § 8 Abs

3 EStG hat der BFH mit Urteil vom 1

Oktober 2009 (VI R 22/07, BStBl II 2010, 204) Stellung genommen

Es entspricht der ständigen BFH-Rspr., dass § 8 Abs

3 EStG gilt ausschließlich für solche Leistungen, die das ArbG seiner ArbN aufgrund seiner Beschäftigung gewährt

Dagegen gilt die Steuerbegünstigung nicht für Zuwendungen Dritter, auch wenn die Dritten – etwa konzernangehörige Unternehmen – dem ArbG nahe stehen (BFH-Urteil vom 15.01.1993, VI R 32/92 , BStBl II 1993, 356; vom 8

November 1996, VI R 100/95, Bundessteuerblatt II 1997, 330; vom 28

August 2002, VI R 88/99, Bundessteuerblatt II 2003, 154; siehe auch Lucas et al., NWB 41/2014, 3108)

Siehe auch Urteil des FG Schleswig-Holstein vom 04.09.2013 (2 K 23/12, EFG 2013, 2011, LEXinform 5015552, rkr.) zur Bemessung des geldwerten Vorteils in Form der Teilnahme an einer Schifffahrt

Nach Auffassung des FG ist in Anlehnung an die Rechtsprechung des BFH, die § 8 Abs

3 EStG in systematischer, teleologischer und historischer Auslegung eng auslegt, der Abschlagsfreibetrag nicht zu gewähren, da das ArbG der Klägerin die Reederei, die Reiseleistung selbst aber durch den Reiseveranstalter, die Reederei, erbracht wurde (siehe auch Bescheid des Finanzamtes Schleswig-Holstein vom 20.12.2013, LEXinform 0441102)

Für Waren und Dienstleistungen, die nicht im Betrieb des ArbG hergestellt, vertrieben oder erbracht werden, soll die Regelung des § 8 Abs

3 EStG nicht gelten

Weder ArbN von Konzernunternehmen noch unternehmensübergreifender Mitarbeiterhandel sollen steuerbegünstigt sein

§ 8 Abs

3 EStG enthält daher keine „Gruppenklausel“ (bestätigt durch BFH-Urteil vom 26.04.2018, VI R 39/16, BStBl II 2019, 286, Rn

15)

Wichtig:

Die Vergünstigung des § 8 Abs

3 EStG gilt nur für Waren oder Dienstleistungen, die das ArbG selbst herstellt, vertreibt oder bereitstellt (BFH-Urteil vom 16.01.2020, VI R 31/17, BStBl II 2020, 591, Rn

15).

Die Leistung muss der ArbN durch ihr eigenes ArbG gewährt werden

Das ArbG kann sich jedoch Dritter zur Vorteilsgewährung bedienen, wenn diese in seinem Auftrag und auf seine Rechnung handeln (BFH-Urteil vom 4

Juni 1993, VI R 95/92, BStBl II 1993, 687)

Nach der Rechtsprechung des BFH bedarf § 8 Abs

3 EStG, dass die Sachleistung aus dem ArbG eines laufenden Arbeitsverhältnisses stammen muss

Werden Sachbezüge für unselbständige Erwerbstätigkeit gewährt und entsprechen sie damit dem Lohnbegriff, gilt § 8 ​​Abs

3 EStG unabhängig davon, ob es sich um einen Sachbezug aus einem gegenwärtigen, früheren oder künftigen Arbeitsverhältnis handelt (BFH v 8, 1996, VI R 100/95, Bundessteuerblatt II 1997, 330 und vom 26

Juni 2014, VI ​​R 41/13, Bundessteuerblatt II 2015, 39; Finanzgericht München vom 30

Mai 2016, 7 K 428/15, EFG 2016, 1405, LEXinform 5019279, rkr

).

Sachverhalt und Entscheidungsgründe:

Dem Urteil vom 26.06.2014 (VI R 41/13, BStBl II 2015, 39) liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Die Kläger erhielten als Beamte im Ruhestand des Eisenbahnbundesamtes (BEV) Geldleistungen in Form von Reisevergünstigungen der Deutschen Bahn AG (DB AG) in Höhe von 486,46 € für die Klägerin und 663,76 € für die Klägerin

Auf diese freiwilligen Leistungen, die die Kläger bereits während ihrer aktiven Dienstzeit vor der Pensionierung bezogen hatten, bestand kein Rechtsanspruch

Der BFH hat entschieden, dass der Ermäßigungsfreibetrag nach § 8 Abs

3 EStG auf Fahrvergünstigungen der Deutschen Bahn AG für pensionierte Beamte des Eisenbahnbundesvermögens nach § 12 Abs

8 der Deutschen Bahn anzuwenden ist Gründungsgesetz

Der Altersfreibetrag entfällt auf steuerfreie Einkünfte (→ Altersfreibetrag)

Sinn und Zweck sowie die Entstehungsgeschichte des § 24a EStG verlangen, dass nur solche (Alters-)Einkünfte privilegiert werden, die nicht bereits aufgrund anderer Vorschriften steuerbegünstigt oder sogar ganz von der Besteuerung befreit sind

Steuerfreie Einkünfte aus einem Arbeitsverhältnis sind daher von der Bemessungsgrundlage ausgenommen

Steuerfreie Einkünfte sind daher nach § 8 Abs

3 Satz 2 EStG nicht auf den Altersfreibetrag nach § 24a EStG anzurechnen

Mit Urteil vom 11.03.2020 (VI R 26/18, BStBl II 2020, 565) bestätigte der BFH seine Rechtsprechung vom 26.06.2014 (VI R 41/13, BStBl II 2015, 39, oben) durch Urteil dass Reisevergütungen für pensionierte Beamte der Bundesbahnkasse Versorgungsleistungen sind, da sie keine Gegenleistung für geschuldete und im gleichen Zeitraum erbrachte Leistungen des pensionierten Beamten darstellen

Dies gilt auch, wenn die Reisevergünstigungen aufgrund eines vor Erreichen der Altersgrenze abgeschlossenen privatrechtlichen Vertrages gewährt werden

Die Vergünstigung nach § 8 Abs

3 EStG gilt nur für Waren oder Dienstleistungen, die das ArbG selbst herstellt, vertreibt oder bereitstellt

Die Begriffe „hergestellt, vertrieben oder bereitgestellt“ bedeuten, dass die ArbG hinsichtlich der Sachleistungen, die sie der ArbN vergünstigt oder unentgeltlich gewährt, selbst Marktteilnehmer sein muss

Weitere Erläuterungen hierzu finden sich im Abschnitt „Arbeitgebereigene Lieferungen oder Leistungen“ und dem BFH-Urteil vom 26.04.2018 (VI R 39/16, BStBl II 2019, 286, Rn

8 ff.)

Mit – im Wesentlichen inhaltsgleichen – Urteilen vom 26

September 2019 (VI R 23/17, BStBl II 2020, 162, VI R 4/17, BFH/NV 2020, 187, LEXinform 0951232 und VI R 7/19, BFH/ NV 2020, 189, LEXinform 0952258) BFH nimmt zur Anwendung des § 8 Abs

3 EStG bei der Gewährung von Freifahrten an BEV-Rentner Stellung, andere Fahrgäste können gegen Entgelt erworben werden

Bei den in Anspruch genommenen Reisevergünstigungen handelt es sich nach Auffassung des FA um „Waren oder Dienstleistungen“, die die DB AG vorrangig für den Bedarf ihrer ArbN erbringt.

Gegenstand der Bewertung ist nach der Entscheidung des BFH nicht die Tageskarte als solche, sondern die darin verkörperte Beförderungsleistung (BFH VI R 23/17, Rn

23 f.)

Mit der Bereitstellung der Tagesfreifahrkarten erhielt der ehemalige Mitarbeiter Sicherheiten, die die Berechtigung zur Beförderung gegenüber der DB AG bescheinigten

Diese ermöglichten dem Steuerpflichtigen die Nutzung des Verkehrsangebots der DB AG

Der (Personen-)Verkehr gehört jedoch unbestritten zur Produktpalette der DB AG

Die DB AG erbringt Personenverkehrsleistungen nicht in erster Linie für ihren ArbN, sondern für alle

Entgegen der Auffassung des FA sollte sich die Beantragung der Ermäßigung daher nur nach der Beförderungsleistung und nicht nach der Art der Fahrberechtigung richten (siehe auch Anmerkung vom 22.01.2020, LEXinform 0889112 und 24.01.2020, LEXinform 0882023)

Siehe Abschnitt »Eigene Waren oder Leistungen des Arbeitgebers« und dort »Besonderheiten von pensionierten Beamten des Eisenbahnbundesvermögens (BEV)« Lohn, der nicht als regulärer Lohn ausgezahlt wird (geldwerter Vorteil aus den Tagesfreifahrtkarten; siehe Aufzählungspunkt Punkt „Unterschiede bei der Beurteilung nach § 8 Abs

2 und Abs

3 EStG“), wird in dem Jahr gezogen, in dem sie dem ArbN (§ 38a Abs

1 Satz 3 EStG) zufällt der wirtschaftlichen Verfügungsmacht hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.Bei einem Sachbezug ist der Zufluss eines Vermögensvorteils zu bejahen, wenn das ArbN den Vorteil tatsächlich geltend gemacht hat (BFH-Urteil vom 14.11.2012, VI R 56/11, BStBl II 2013, 382, ​​Rn

16) bereits zugeflossener Vermögensvorteil des pensionierten Beamten im Urteil vom 26.09.2019 (VI R 23/17, BStBl II 2020, 162) mit dem Kauf der individuellen Freifahrkarte, da die DB AG oder ihre Konzerngesellschaften hiermit wirksam werden ihm die (tariflich geregelte) Zusage gegeben, ihm unentgeltliche oder ermäßigte Reisegenehmigungen zu erteilen

Fahrscheine«

Darüber hinaus gilt der Vorteil des § 8 Abs

3 EStG nur für Waren oder Dienstleistungen, die das ArbG herstellt, liefert oder erbringt (BFH-Urteil vom 28.8.2002, VI R 88/99, BStBl II 2003, 154)

Das ArbG stellt die Ware im Sinne des § 8 Abs

3 EStG jedoch nicht nur dann her, wenn es die Sache nach seinen Vorgaben und Plänen selbst herstellt oder auf eigene Kosten durch einen Dritten herstellen lässt, sondern auch dann, wenn es stellt andere vergleichbare Gegenstände her, leistet einen wesentlichen Beitrag zur Herstellung der Ware (BFH-Urteil vom 1.10.2009, VI R 22/07, BStBl II 2010, 204)

Entscheidend ist, dass der Herstellungsprozess dem ArbG zugerechnet werden kann

Hersteller einer Ware im Sinne des § 8 Abs

3 EStG kann auch derjenige ArbG sein, der die Ware im Auftrag und nach Plänen und Vorgaben eines anderen herstellt (BFH-Urteil vom 28.8.2002, VI R 88/99, BStBl II 2003, 154)

Demnach reicht nicht jede Beteiligung am Herstellungsprozess aus

Vielmehr muss der Beitrag zum Herstellungsprozess so bedeutend sein, dass die Annahme der Herstellereigenschaft bei wertender Betrachtung gerechtfertigt erscheint

Für die Anwendung des § 8 Abs

3 EStG genügt die bloße Beschaffung fremder Waren oder Dienstleistungen, die auch unter der möglichen wörtlichen Bedeutung des Begriffs „Vertrieb“ zu verstehen ist (BFH-Urteile vom 07.11.2006, VI R 81/02, BFH/NV 2007, 426 und vom 26.04.2018, VI R 39/16, BStBl II 2019, 286, Rn

12).

Bietet das ArbG die Waren oder Dienstleistungen als eigene auf dem Markt an, ist ein besonderes Erscheinungsbild nicht erforderlich

Auch ist es für die Anwendung des § 8 Abs

3 EStG nicht erforderlich, dass der Verkauf an Endverbraucher erfolgt

Für die Herstellung von Waren oder die Erbringung einer Dienstleistung gilt insoweit nichts anderes

Daher verkaufen nicht nur diejenigen, die Waren oder Dienstleistungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung an Endverbraucher verkaufen, Waren oder Dienstleistungen, sondern auch diejenigen, die Waren und Dienstleistungen für Dritte auf deren Rechnung am Markt verkaufen

Dementsprechend kann auch derjenige als ArbG im Sinne des § 8 Abs

3 EStG angesehen werden, der die Waren oder Dienstleistungen nach den Vorgaben seines Auftraggebers verkauft

Dem ist auch der Verkaufsprozess – vergleichbar mit der Herstellung einer Ware oder der Erbringung einer Dienstleistung – zuzurechnen, wenn sein Beitrag zum Umsatz so bedeutend ist, dass die Annahme der Händlereigenschaft bei wertender Betrachtung gerechtfertigt erscheint

Für die Umstrukturierung der Deutschen Bundesbahn sieht § 12 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes (DBGrG) Sonderregelungen vor

§ 8 Abs

3 EStG gilt entsprechend für die der DB AG nach §§ 2 und 3 zugeordneten Beamten und Beamten im Ruhestand des ehemaligen Sondervermögens Deutsche Bundesbahn (§ 12 Abs

8 DBGrG)

Daher sind Reisevergünstigungen, die die DB AG an ihr zugeordnete Beamte oder an pensionierte Beamte des ehemaligen Sondervermögens der Deutschen Bundesbahn gewährt, nach § 8 Abs

3 EStG steuerbegünstigt

Dies gilt auch dann, wenn die Spende in einem solchen Fall nicht vom ArbG BEV, sondern von einem Dritten, der DB AG, geleistet wird und die Dienstleistungen oder Produkte (Ticket oder Fahrdienstleistung) nicht zum Liefer- und Leistungsspektrum des ArbG BEV gehören

Auch wenn die Beamten ihre Tätigkeit bei der DB AG ausüben, handelt es sich um BEV und nicht um DB AG ArbG, da gemäß § 12 Abs

4 DBGrG die Rechtsstellung und Gesamtverantwortung des bisherigen Arbeitgebers trotz Zuordnung gewahrt bleibt

Die Regelung des § 12 Abs

8 DBGrG stellt sicher, dass die eingesetzten Beamten den Abschlagsfreibetrag behalten und den bei der DB AG unmittelbar beschäftigten Arbeitnehmern und Arbeitnehmern gleichgestellt werden (Bundestagsdrucksache 12/6269, 132; BFH-Urteil vom 26.6.2014, VI ​​R 41/13, BStBl II 2015, 39, Rn

13 und BFH-Urteil vom 26.9.2019, VI R 23/17, BStBl II 2020, 162, Rn

22)

Mit Urteil vom 5.9.2006 (VI R 41/02, BStBl II 2007, 309) nimmt der BFH zur Beurteilung nach § 8 Abs

1 Bst

2 und Abs

3 EStG

Mit Urteilen vom 26.07.2012 (VI R 27/11, BStBl II 2013, 402 und VI R 30/09, BStBl II 2013, 400) bestätigte der BFH sein Urteil vom 05.09.2006 (VI R 41/02, BStBl II 2007, 309), wonach die ArbN den geldwerten Vorteil nach § 8 Abs

2 EStG ohne Bewertungsabschlag und ohne Skontoabzug oder mit diesen Abschlägen auf der Grundlage des ArbG-Endpreises bemessen lassen kann § 8 Abs

3 EStG im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung (siehe unten unter ABC der geldwerten Vorteile, Stichwort »Jahresauto«)

Stellungnahme zum Verhältnis von § 8 Abs

2 und 3 EStG bei der Bemessung geldwerter Vorteile

Der ArbN hat den Endpreis im Sinne des § 8 Abs

3 Satz 1 EStG und den der Besteuerung zugrunde liegenden Endpreis im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 1 EStG im Lohnsteuerabzugsverfahren nachzuweisen (z Mitteilung aus dem ArbG, Ausdruck eines günstigeren inländischen Angebots zum Zeitpunkt des Zuflusses).

Dem ArbG steht es frei, den geldwerten Vorteil nach § 8 Abs

3 Satz 1 EStG im Lohnsteuerabzugsverfahren festzusetzen

Er ist nicht verpflichtet, den geldwerten Vorteil nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG zu bewerten (Bundesministerium der Finanzen vom 16.05.2013, BStBl I 2013, 729, Rn

10 und 11 und H 8.2 [Option] LStH)

Die unterschiedlichen Bewertungsmethoden verdeutlicht die folgende Übersicht:

Bewertung gemäß § 8 Abs

1 WpHG 2 Satz 1 EStG Wertermittlung nach § 8 Abs

1 WpHG § 3 EStG 1

Üblicher Endpreis, vermindert um die üblichen Preisnachlässe (siehe auch R 8.1 Abs

Endpreis] LStH) zum Zeitpunkt der Lieferung

Endpreis im Sinne des § 8 Abs

3 Satz 1 EStG ist der Durchschnittspreis, zu dem das ArbG oder der dem Lieferort nächstgelegene Kunde die bestimmte Ware oder Dienstleistung dritten Endverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr zum Preis anbietet Ende der Verkaufsverhandlungen („Angebotspreis“; R 8.2 Abs

2 Satz 2 LStR)

Der Endpreis ist daher nicht der allgemeine Marktpreis (vgl

auch BFH-Urteil vom 16.01.2020, VI R 31/17, BStBl II 2020, 591, Rn

16)

Auf diesen Angebotspreis ist der gesetzliche Bewertungsabschlag von 4 % und der gesetzliche Skontoabzug von 1.080 € zu berücksichtigen (§ 8 Abs

3 Satz 2 EStG und R 8.2 Abs

2 Satz 8 und 9 LStR)

„Angebotspreis“ ist das letzte Angebot des Händlers am Ende der Verkaufsverhandlungen und unter Berücksichtigung der üblicherweise gewährten Rabatte (BFH-Urteil vom 26.7.2012, VI R 30/09, BStBl II 2013, 400 und BMF vom 16.5

2013, BStBl I 2013, 729, Abs

7 und 8)

Endpreise i.S

§ 8 Abs

3 Satz 1 EStG sind keine normierten und pauschalierten Werte, wie etwa der „Inlandslistenpreis“ im Sinne des § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG, sondern werden ebenfalls nach den ermittelt Zoll im allgemeinen Geschäftsverkehr

2

Aus Vereinfachungsgründen kann die Sachleistung mit 96 % des Endpreises festgesetzt werden (R 8.1 Abs

2 Satz 3 LStR)

3

Endpreis als billigster Preis auf dem Markt (R 8.1 Abs

2 Satz 4 LStR)

R 8.1 Abs

2 Satz 3 LStR (96 %-Regelung) findet keine Anwendung (BMF vom 16.5.2013, BStBl I 2013, 729, Abs

4)

Wertermittlung nach § 8 Abs

1 lit

2 Satz 1 EStG Wertermittlung gemäß § 8 Abs

3 EStG Berechnung des geldwerten Vorteils: Berechnung des geldwerten Vorteils: Üblicher Endpreis (siehe »Hinweis« nach der Tabelle) Tatsächlicher Angebotspreis unter Berücksichtigung der tatsächlich gewährten durchschnittlichen Rabatte beim Verkauf an Dritte Endverbraucher im allgemeinen Geschäftsverkehr. /

übliche Rabatte Zwischenergebnis. /

Tatsächlicher Kaufpreis der ArbN Differenz = Sachbezug nach § 8 Abs

2 EStG. /

Bewertungsabschlag 4% oder. /

Skontoabzug (1.080 €) Niedrigster Marktpreis einschließlich aller Nebenkosten, zu dem die bestimmte Ware oder Dienstleistung Endverbrauchern zu vergleichbaren Konditionen ohne individuelle Preisverhandlungen zum Zeitpunkt des Markteintritts angeboten wird (R 8.1 Abs

2)

Satz 4 LStR) = Sachleistung nach § 8 Abs

3 EStG. /

tatsächlicher Kaufpreis der ArbN-Differenz = Vermögensvorteil nach § 8 Abs

2 EStG bzw

Endpreis im allgemeinen Geschäftsverkehr. /

4 % Abzug nach R 8.1 Abs

2 Satz 3 LStR Zwischenergebnis. /

Tatsächlicher Kaufpreis der ArbN Differenz = Vermögensvorteil gemäß § 8 Abs

2 EStG

Abb.: Bewertungsmethoden des § 8 Abs

2 und 3 EStG

Notiz:

Der BFH hat am 07.07.2020 ein Urteil (VI R 14/18, BStBl II 2021, 232) zur Bemessung von Sachleistungen nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG und zur Definition und Bestimmung des Üblichen erlassen Endgültiger Preis

Gegenstand des Rechtsstreits war unter anderem die Feststellung des geldwerten Vorteils der dem ArbN zur Verfügung gestellten vergünstigten Trainingsmöglichkeiten in einem Fitnessstudio

Üblicher Endpreis i.S

§ 8 Abs

2 Satz 1 EStG ist der Preis, den Endverbraucher im allgemeinen Geschäftsverkehr für gleiche oder gleichartige Waren tatsächlich zahlen

Der Referenzpreis ist grundsätzlich der Verkaufspreis auf dem Markt

Dabei ist der übliche Endpreis für die konkrete Lieferung oder Leistung des jeweiligen Herstellers oder Dienstleisters – vergünstigt oder unentgeltlich – zu ermitteln (BFH VI R 14/18, Rn

44)

Der geldwerte Vorteil der ArbN spiegelt nicht die Kosten wider, die die ArbG selbst getragen hat

Gemäß Abs

45 des BFH-Urteils VI R 14/18 ist nichts dagegen einzuwenden, den Wert einer der ArbN durch das ArbG gewährten Sachleistung anhand der Kosten zu bemessen, die der ArbG ihrerseits hierfür entstanden sind, sofern die ArbG beschafft die Waren oder Dienstleistungen aus Bezugsquellen, die auch Endverbrauchern zugänglich sind, und die Kosten werden um Rabatte (z

B

Mengenrabatte) bereinigt, die Endverbraucher nicht erhalten hätten

Wichtig:

Werden die Waren oder Dienstleistungen des betreffenden Herstellers oder Dienstleisters in der Regel überhaupt nicht an Endverbraucher verkauft, so gibt es für die betreffende Ware oder Dienstleistung in der Regel keinen günstigsten Verkaufspreis auf dem Markt

Danach sind die Sachleistungen des ArbG an die ArbN nach den Kosten zu bewerten, die der ArbG hierfür entstanden sind

Die von der ArbN an die ArbG geleisteten Zuzahlungen sind von den Kosten der ArbG abzuziehen

Der dann verbleibende positive Betrag ergibt den geldwerten Vorteil der ArbN

Der Sachbezug wird nicht angerechnet, wenn der monatliche geldwerte Vorteil die Freigrenze des § 8 Abs

2 Satz 11 EStG nicht überschreitet (BFH VI R 14/18, Rn

51)

VI R 14/18, BStBl II 2021, 232) hat das BMF eine neue Rz

4a hinzugefügt:

»Wird die bestimmte Ware oder Dienstleistung Endverbrauchern nicht zu vergleichbaren Bedingungen auf dem Markt angeboten, kann der geldwerte Vorteil in Höhe der entsprechenden Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer und aller Nebenkosten angesetzt werden (BFH-Urteil vom 7 , 2020 – VI R 14/18)

R 8.1 Absatz 2 Satz 3 LStR ist nicht anzuwenden (96%-Regelung).«

Notiz:

Weitere Erläuterungen zum BFH-Urteil vom 07.07.2020 (VI R 14/18, BStBl II 2021, 232) finden sich unter der Überschrift „Einkommensteuerpauschale nach § 37b EStG“ und unter Sachbezugs-ABC, Stichwort „Fitnessvertrag“ Beschlüsse des BFH vom 05.09.2006 (VI R 41/02, BStBl II 2007, 309) und vom 26.07.2012 (VI R 27/11, BStBl II 2013, 402 und VI R 30/ 09, BStBl II 2013, 400) stellt die Bewertungsvorschrift des § 8 Abs

2 EStG die Grundnorm und § 8 Abs

3 EStG eine Sondervorschrift dar

Wegen des Bewertungsabschlags und des Abschlagsabschlags ist die Anwendung dieser Vorschrift ausgeschlossen grundsätzlich vorteilhaft für die Stpfl

Der Vorteil kann jedoch zum Nachteil werden, wenn der ausgezeichnete Preis und der günstigste Preis deutlich voneinander abweichen (siehe auch Kommentar vom 28.05.2013, LEXinform 0652126) Siehe unten unter ABC der geldwerten Vorteile Stichwort »Jahreswagen«.

Beispiel 1:

Siehe das Beispiel in Randnr

12 des BMF-Schreibens vom 16.05.2013 (BStBl I 2013, 729) und die Beispiele in H 8.2 [Berechnung des Skontoabzugs] LStH

Ein Möbelhandelsunternehmen übertrug seiner ArbN am 13

Januar eine Wohnwand und am 13

Februar eine Couch zum Preis von jeweils 3.000 Euro

Bestell- und Liefertermin unterscheiden sich nicht

Der per Preisauszeichnung ausgewiesene Endpreis beträgt jeweils 5.000 €

Auf diese Möbelstücke gewährt das Möbelhandelsunternehmen einen durchschnittlichen Rabatt von 10 %

Ein anderer heimischer Möbelhändler bietet diese Couch am 13

Februar auf seiner Website für 4.000 Euro an

Der übliche Marktpreis beträgt jeweils 4.000 €

Der Kaufpreis für jedes Möbelstück betrug 2.500 €

Das ArbG hat die Vermögensvorteile gemäß § 8 Abs

3 Satz 1 EStG festgesetzt

Die ArbN beantragt im Rahmen ihrer Einkommensteuerveranlagung die Festsetzung des geldwerten Vorteils für die Liege nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG und legt einen Ausdruck des günstigeren Angebots vor

Lösung 1:

Steuerliche Behandlung im Lohnsteuerabzugsverfahren: Endpreis im Sinne des § 8 Abs

3 Satz 1 EStG ist der am Ende der Verkaufsverhandlungen angebotene Durchschnittspreis nach dem ArbG i.H.v

4.500 € pro Stück (= 5.000 € abzüglich eines durchschnittlichen Rabatts von 10 %)

Zur Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der Eigentumsübertragung der Schrankwand ist der Endpreis um 180 € (= 4 %) zu mindern, so dass sich nach Abzug der von der ArbN gezahlten Vergütung von 3.000 € ein Arbeitslohn ergibt von 1.320 €

Dieses Gehalt übersteigt den Skontoabzug von 1.080 € um 240 €, so dass dieser Betrag zum 13

Januar steuerpflichtig wird

Zur Ermittlung des geldwerten Vorteils aus dem Eigentumsübergang der Couch muss der Endpreis von 4.500 € um 180 € gekürzt werden (= 4 %), so dass sich nach Abzug der von der ArbN gezahlten Vergütung von 3.000 € ein Lohn von 1.320 € ergibt

Der Skontoabzug entfällt, da er bereits bei der Ermittlung des Vermögensvorteils aus dem Eigentumsübergang der Schrankwand berücksichtigt wurde

Somit sind zum 13

Februar Arbeitslöhne in Höhe von 1.320 € zu versteuern

Besteuerung im Veranlagungsverfahren: Endpreis im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 1 EStG ist die nachgewiesen günstigste Marktlage i.H.v

4 000 €

Zur Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der Eigentumsübertragung der Couch ist der Endpreis nicht zu kürzen, so dass nach Abzug der vom ArbN gezahlten Vergütung ein Lohn von 1.000 Euro (statt bisher 1.320 Euro) Ergebnisse

Die Freigrenze für Sachbezüge nach § 8 Abs

2 Satz 11 EStG ist überschritten, so dass Arbeitslöhne in Höhe von 1.000 Euro steuerpflichtig sind

Der bisher versteuerte Lohn (vgl

Zeile 3 des Ausdrucks der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung) ist vom FA um 320 Euro zu kürzen

Zur elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für das Kalenderjahr 2020 siehe BMF vom 09.09.2019 (BStBl I 2019, 911) und zum Muster elektronischer Lohnsteuerbescheinigung 2021 siehe BMF vom 09.09.2020 (BStBl I 2020, 926)

Mit der Lieferung der Schrankwand am 13.01

und der Lieferung der Couch am 13.02

leistet der Möbelhändler eine steuerpflichtige und steuerpflichtige Lieferung an seine ArbN

Hierbei handelt es sich um entgeltliche Lieferungen, die das ArbG an seine ArbN aufgrund des Arbeitsverhältnisses gegen ein besonders berechnetes Entgelt, jedoch zu einem ermäßigten Preis durchführt (§ 1.8 Abs

1 Satz 3 UStAE)

Die Bemessungsgrundlage errechnet sich nach § 10 Absatz 1 Satz 1 und 2 UStG nach dem Entgelt

Das gezahlte Bruttogehalt beträgt jeweils 3.000 €

Bitte beachten Sie:

Aus Vereinfachungsgründen können die Lohnsteuerwerte nur für bestimmte unentgeltliche Wertlieferungen herangezogen werden (§ 1.8 Abs

8 iVm § 14 UStAE)

Gemäß § 10 Abs

5 Satz 1 Nr

1 WpHG 3 UStG ist die Mindestbemessungsgrundlage zu beachten (§ 1.8 Abs

6 Satz 1 bis 3 UStAE)

Danach muss mindestens der in § 10 Abs

§ 4 Satz 1 Nr

1 UStG – Kaufpreis i.H.v

2.500 € je Stück – anzuwenden, wenn diese den tatsächlich ausgegebenen (ausgezahlten) Betrag der ArbN abzüglich MwSt

übersteigt

Der von der ArbN ausgezahlte Nettobetrag beträgt jeweils 2.521,00 €

Die Mindestbemessungsgrundlage nach § 10 Abs

5 Satz 1 UStG entfällt, da die Vergütung nach § 10 Abs

1 UStG die Bemessungsgrundlage nach § 10 Abs

4 UStG übersteigt

Zur Gewährung von Arbeitnehmerrabatten für Waren mit Mängeln oder Beschädigungen ist in der Verordnung der OFD Magdeburg (koordinierter Landeserlass) vom 29.04.2010 (S 2334 – 295 – St 225 / S 2334 – 146 – St 225, LEXinform 5232878) Stellung zu nehmen

Als unbeschädigte Ware sind Geräte und Möbel zu behandeln, die nur geringfügige Mängel oder Beschädigungen (z

B

Kratzer am Gehäuse eines Fernsehgeräts) aufweisen oder bei denen nur die Verpackung mangelhaft oder beschädigt ist

Die steuerliche Veranlagung dieser Waren richtet sich nach § 8 Abs

3 EStG, soweit die Artikel einer einzelnen Warengruppe nicht primär durch das ArbG an deren ArbN weitergegeben werden

Dies gilt auch, wenn die beschädigten Artikel einer einzelnen Produktgruppe überwiegend an den ArbN übergeben werden

Nicht unerheblich beschädigte oder zu Vorführzwecken benutzte Geräte und Möbel sind Waren, die eine andere Verkehrsfähigkeit aufweisen als unbeschädigte oder unbenutzte Waren

Ein nicht unerheblicher Geräteschaden ist insbesondere dann anzunehmen, wenn er die Funktion des Gerätes beeinträchtigt

Die steuerliche Festsetzung dieser Waren erfolgt nur dann nach § 8 Abs

3 EStG, wenn das ArbG die beschädigten oder gebrauchten Sachen der einzelnen Warengruppe nicht vorrangig an sein ArbN übergibt

Als Endpreise sind diejenigen zugrunde zu legen, zu denen das ArbG oder der dem Lieferort am nächsten gelegene Kunde die beschädigte oder gebrauchte Ware dritten Endverbrauchern im allgemeinen Geschäftsverkehr anbietet

Übergibt das ArbG die beschädigte oder gebrauchte Ware überwiegend an seine ArbN, richtet sich die steuerliche Veranlagung nach § 8 Abs

2 EStG

Umsatzsteuerlich stellt der Verkauf der mangelhaften Ware unter Gewährung von Arbeitnehmerrabatten Gegenlieferungen dar Zahlung, deren Bemessungsgrundlage § 10 Abs

1 ist

Satz 1 und 2 UStG bemessen sich nach der Vergütung

Da die Ermäßigung auf einem Personalrabatt beruht, liegen die Voraussetzungen für die Anwendung der Vorschrift des § 10 Abs

5 Nr

2 UStG grundsätzlich nicht vor

Bemessungsgrundlage ist dann der tatsächlich aufgewendete Betrag abzüglich Umsatzsteuer (§ 1.8 Abs

6 Satz 4 UStAE)

Die Sachbezüge sind nach § 8 Abs

2 und Abs

3 EStG zu bemessen

Gemäß § 8 Abs

2 Satz 6 und 7 des Einkommensteuergesetzes sind die Sachbezüge ab dem Kalenderjahr 2007 durch die Sozialversicherungsbeitragsverordnung vom 21

Dezember 2006 (BGBl

I 2006, 3385, Bundessteuerblatt I 2006, 782).

Bei der Bemessung der vergünstigten Überlassung von Wohnraum, die als Sachleistung zum Arbeitsentgelt hinzuzurechnen ist, sind im Bemessungsverfahren die amtlichen Werte der Sozialversicherungsentgeltverordnung heranzuziehen (R 8.1 Abs

5 Satz 1)

LStR)

Dies gilt auch, wenn sie angeblich über dem Verkehrswert liegen (BFH vom 23

August 2007, VI R 74/04, BStBl II 2007, 948)

Zu den Sachbezügen im Jahr 2018 siehe Verordnung zur Änderung der SvEV und anderer Rechtsverordnungen vom 7

Dezember 2017 (BGBl

I 2017, 3906) und des Bundesministeriums der Finanzen vom 21

Dezember 2017 (Bundessteuerblatt I 2018, 63 )

Die Sachleistungen ab dem Kalenderjahr 2019 sind durch die Zehnte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsabgabenverordnung vom 06.11.2018 (BGBl

I 2018, 1842) festgelegt (siehe auch BMF vom 16.11.2018, BStBl I 2018 , 1231)

Die Sachleistungen ab dem Kalenderjahr 2020 sind durch die Elfte Verordnung zur Änderung der Sozialabgabenverordnung vom 29.11.2019 (BGBl I 2019, 1997) festgelegt worden (vgl

auch BMF vom 17.12.2019, BStBl I 2020, 89)

Die Sachleistungen ab dem Kalenderjahr 2021 sind durch die Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung und der Unfallversicherungs-Höchstbetragsverordnung vom 15.12.2020 (BGBl I 2020, 2933) festgesetzt (siehe auch BMF vom 28.12.2020, BStBl I 2021, 59)

Zu den Sachbezügen 2021 siehe Tabelle der DATEV-Redaktion LEXinform unter LEXinform 0970520

Die Werte laut Sozialversicherungsentgeltverordnung betragen:

2018 2019 2020 2021 Gesamtverpflegung (§ 2 SvEV) monatlich 246,00 € 251,00 € 258,00 € 263,00 € Frühstück monatlich 52,00 € 53,00 € 54,00 € 55,00 € täglich 1,73 1,77 € 1,80 € 1,83 € Mittag- und Abendessen jeweils monatlich 97,00 € 99,00 € 1,00 € 104,00 täglich 3,23 € 3,30 € 3,40 € 3,47 €

Abb.: Sachwerte

Zur Abgrenzung der anteiligen Betriebsausgaben für die Verpflegung von Betriebsangehörigen hat das LfSt Niedersachsen eine Aufstellung der Werte nach der Leistungsverordnung bzw

der Sozialabgabenverordnung für die Jahre 2001/2002 bis 2019/2020 (Vfg vom 09.04.2020, S 2163 – 20 282, SIS 20 16 96)

Der Wert der überlassenen Wohnung ist mit dem ortsüblichen Mietpreis unter Berücksichtigung der sich aus der Lage der Wohnung ergebenden Beeinträchtigungen im Verhältnis zum Unternehmen anzusetzen (§ 2 Abs

4 SvEV; siehe unten unter Leistungs-ABC in Art, Stichwort »Wohnungsmiete«)

Sollte im Einzelfall die Ermittlung des ortsüblichen Mietpreises mit außergewöhnlichen Schwierigkeiten verbunden sein, kann die Wohnung wie folgt bewertet werden: Sachbezüge VZÄ Unterkunft in € Wohnung in €/qm 2018 226,00 3,97 2019 231,00 4,05 2020 235,00 4,12 2021 237,00 4.16

Abb.: Sachwerte für Unterkunft

Gemäß Art

3 Nr

1 i.V.m

50 Abs

7 des Jahressteuergesetzes 2020 vom 21.12.2020 (BGBl

I 2020, 3096) die Freigrenze des § 8 Abs

auf 50 € angehoben

Zur Feststellung, ob die Freigrenze überschritten ist, sind alle nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG zu bemessenden Leistungen, die in einem Kalendermonat anfallen, zusammenzurechnen

Auch die nach § 8 Abs

2 Satz 1 des Einkommensteuergesetzes veranlagten Sachbezüge, die besteuert werden, sind einzubeziehen

Andererseits bleiben die nach § 8 Abs

2 Satz 2 bis 10 oder Abs

3 EStG zu bewertenden Vorteile unberücksichtigt

Demnach sind beispielsweise die nach § 8 Abs

2 Satz 2 bis 10 EStG zu bewertenden Vorteile aus der Nutzung eines Dienstwagens, die mit den amtlichen Richtwerten zu bewertende Unterkunft und Verpflegung sowie die Zinsvorteile zu bewerten aufzuzeichnen (H 8.1 (1-4)) werden nicht berücksichtigt

[44 Euro Freigrenze] LStH).

Gemäß BFH-Urteil vom 06.06.2018 (VI R 32/16, BStBl II 2018, 764) sind Versand- und Verpackungskosten in die Sachbezugsbemessung und die Berechnung der Freigrenze einzubeziehen

Überlässt das ArbG seiner ArbN die Auswahl von Sachleistungen aus dem Angebot eines Fremdunternehmens und beauftragt es diese damit, die ausgewählten Sachleistungen direkt an die ArbN zu versenden, wofür das Fremdunternehmen die ArbG-Versand- und Bearbeitungskosten in Rechnung stellt, diese Kosten in die Bewertung der geldwerten Vorteile einzubeziehen und in die Berechnung der Freigrenze von 44 € (ab 2022: 50 €) einzubeziehen

Die Fremdfirma stellte dem ArbG in der Regel einen Betrag von 43,99 € (brutto) sowie Versand- und Bearbeitungskosten von 7,14 € (brutto) in Rechnung (siehe auch Hinweis vom 28.08.2018, LEXinform 0653507)

Wenn die Fremdfirma die Ware zunächst an das ArbG liefert und diese die Sachleistungen nach Rechnungsbegleichung an den bonusberechtigten Mitarbeiter übersendet, ergibt sich eine Zusatzleistung aus dem ArbG an die ArbN

Die Kosten des ArbG hierfür erhöhen daher den Wert der zugeordneten Wirtschaftsgüter nicht

Vielmehr liegt ein gesonderter geldwerter Vorteil vor, der nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG gesondert zu beurteilen ist

Der Vorteil hieraus ist bei der Berechnung der Freigrenze von 44 € (ab 01.01.2022: 50 €) zu berücksichtigen

Mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften (JStG 2019) vom 12

Dezember 2019 (BGBl

I 2019, 2451) wird § 8 Abs

1 Satz 2 und 3 des Einkommensteuergesetzes konkretisiert der Begriff Barzahlung in Abgrenzung zum Sachleistungsbegriff neu definiert

Mit der neuen gesetzlichen Definition der „geldwerten Einkünfte“ in § 8 Abs

1 Satz 2 EStG wird gesetzlich geregelt, dass zweckgebundene geldwerte Vorteile, nachträgliche Kostenerstattungen, geldwerte Ersatzleistungen und sonstige geldwerte Zuwendungen keine Zuwendungen sind Art, aber monetäre Vorteile sind

Gutscheine und Geldkarten, die nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Abs

1 Nr

10 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erfüllen, gelten weiterhin als Sachbezug

Zur Berücksichtigung der Anforderungen des § 2 Abs

1 Nr

10 ZAG wurde eine Nichtbeschwerderegelung für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen

Abweichend von § 8 Abs

1 Satz 3 EStG ist nichts zu beanstanden, wenn Gutscheine und Geldkarten, die nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen, aber die Kriterien des § 2 Abs

See also  Best keine steuererklärung abgegeben verjährung Update New

1 Nr

10 ZAG bis zum 31

Dezember nicht erfüllen, 2021 als Sachleistung (Erlass des FinMin Sachsen-Anhalt vom 26.02.2021 (45 – S-2334 – 331/4/13848/2021, LEXinform 7012647; siehe unten unter ABC der Sachleistungen Stichwort „Gutscheine “))

Gemäß § 8 Abs

2 Satz 11 Halbsatz 2 EStG in der Fassung des JStG 2019 sind die Gutscheine und Geldkarten, die als Sachbezüge im Sinne des § 8 Abs

1 Satz 3 EStG in der Fassung des JStG 2019 gelten, nur auf die 50-Euro-Freigrenze anzurechnen, wenn sie zusätzlich zum bereits geschuldeten Arbeitsentgelt gewährt werden

Mit Urteil vom 01.08.2019 (VI R 32/18, BStBl II 2020, 106) ändert der BFH seine bisherige Rechtsprechung zur Problematik der „zusätzlich zum bereits geschuldeten Arbeitsentgelt erbrachten Leistungen“ (→ Pauschallohn MwSt.) Weitere Erläuterungen zum BFH-U Teil VI R 32/18 siehe BMF vom 05.02.2020 (BStBl I 2020, 222) und unten zu Telekommunikationseinrichtungen

Siehe auch die Erläuterungen zur Änderung des § 8 Abs

4 EStG durch das JStG 2020 vom 21.12.2020 (BGBl

I 2020, 3096)

Siehe Vermögensbeteiligung

Folgende Fälle von Mitarbeiterverpflegung werden unterschieden:

Mahlzeiten, die werktäglich über eine von der ArbG selbst betriebene Kantine an die ArbN geliefert werden (R 8.1 Abs

7 Nr

1 LStR)

Mahlzeiten, die die ArbN in einer nicht von der ArbG selbst betriebenen Kantine oder Gaststätte erhalten (R 8.1 Abs

7 Nr

2 LStR)

Dabei ist zu unterscheiden, ob die Verpflegung unentgeltlich oder gegen Entgelt erfolgt

Die Leistung des ArbG besteht in Geldleistungen in Form von Essensmarken (R 8.1 Abs

7 Nr

4 LStR; BMF vom 01.05.2015, BStBl I 2015, 119)

Mit koordiniertem Landeserlass vom 18.01.2019 (BStBl I 2019, 66) hat die Verwaltung zu der Frage Stellung genommen, ob die Regelungen des R 8.1 Abs

§ 7 Nr

4 LStR auf Kantinenverpflegung und Essensmarken sind entsprechend anzuwenden, wenn das ArbG im Arbeitsvertrag der ArbN entspricht oder aufgrund einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage sogar einen Anspruch auf Verpflegungstagegeld einräumt ohne Verwendung von Essensgutscheinen in Papierform (Essensgutscheine, Restaurantchecks), die an einer Akzeptanzstelle in Zahlung genommen werden

Auch in diesen Fällen lässt die Verwaltung als Arbeitsentgelt nicht den Zuschuss, sondern das Essen der ArbN mit dem geringeren Sachleistungswert nach SvEV zu

Weitere Erläuterungen siehe → Bewirtung und Verpflegung: Mitarbeiter im Abschnitt „Ausgabe von Essensmarken“

Das BMF-Schreiben vom 18.01.2019 (BStBl I 2019, 66) ersetzt das BMF-Schreiben vom 24.02.2016 (BStBl I 2016, 238)

Gemäß Abs

5 und 8 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021 (LEXinform 7012703) ist unter anderem eine Sachleistung im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 1 in Verbindung mit Abs

1 Satz 3 EStG zur Zuwendung berechtigt Essensgutscheine (Essensgutscheine, Restaurantgutscheine) und Taggelder (sog

digitale Essensgutscheine)

Gutscheine gehören nach § 8 Abs

1 Satz 3 EStG zu den Sachbezügen, wenn sie den Inhaber nur zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen des ArbG oder eines Dritten berechtigen und zudem ab dem 01.01.2022 die Voraussetzungen des § 2 Abs 1 Nr

10 Buchstabe a ZAG beachten (Rn

9 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021, LEXinform 7012703)

Diese Kriterien erfüllen Gutscheine unabhängig von ihrer Höhe, die aufgrund von Akzeptanzverträgen zwischen Aussteller und Akzeptanzstellen zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen ausschließlich bei einem begrenzten Kreis von Akzeptanzstellen in Deutschland berechtigen

Gemäß Abs

Zu diesen Gutscheinen zählen gemäß § 16 des BMF-Schreibens vom 13.04.2021 (LEXinform 7012703) Essensgutscheine, Restaurantchecks und digitale Essensgutscheine

Mit Beschluss vom 11.02.2019 (S 2334.1.1-43/7 St 36, DB 2019, 516) nimmt das BayLfSt zur Bewertung der arbeitstäglichen Verpflegung durch das ArbG gegenüber dem ArbN Stellung

Mahlzeiten, die der ArbN im überwiegenden betrieblichen Interesse des ArbG gegeben werden (R 8.1 Abs

8 Nr

1 LStR)

Bei 24-Stunden-Pflegekräften wird der Vorteil der unentgeltlichen Unterkunft und Verpflegung aufgrund des überwiegend pflegedienstinternen Interesses gewährt (FinMin Mecklenburg-Vorpommern vom 26.09.2019, IV 301 – S 2334 – 00000 – 2010/ 006-015, DB 2019, 2379, SIS 19 16 46)

Aufgrund der Besonderheiten der 24-Stunden-Betreuung ist es aus Sicht des Arbeitgebers zwingend erforderlich, dass die ArbN mit der zu pflegenden Person zusammenlebt und dort auch verpflegt wird

Verpflegung, die das ArbG seiner ArbN als Gegenleistung für die Zurverfügungstellung des einzelnen Arbeitnehmers gibt (R 8.1 Abs

8 Nr

2 LStR)

Mahlzeiten, die die ArbG nicht nur für ihre ArbN herstellt und verkauft

Verpflegung der im Betrieb beschäftigten ArbN im Haushalt des Unternehmers.

Mahlzeiten, die dem ArbN werktäglich unentgeltlich oder vergünstigt abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachwert gemäß SvEV zu bewerten

Dies gilt ab dem 01.01.2014 auch für Mahlzeiten, die der ArbN im Rahmen einer berufsbezogenen → Nebentätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung durch die ArbG oder auf deren Veranlassung durch einen Dritten zur Verfügung gestellt werden, sofern der Preis der Mahlzeit dies zulässt 60 € nicht überschreiten

Die steuerliche Erfassung eines solchen üblichen Essens als Lohn ist ausgeschlossen, wenn das ArbN für die betreffende Nebentätigkeit eine Verpflegungspauschale im Sinne des § 9 Abs

4a EStG als Werbungskosten geltend machen könnte

Auf die Höhe der tatsächlich als Werbungskosten anzusetzenden Verpflegungspauschale kommt es nicht an

Ebenso ist eine mögliche Kürzung des Werbungskostenabzugs nach § 9 Absatz 4a Satz 8 ff

EStG aufgrund der Bereitstellung einer Mahlzeit ist unbeachtlich

Demzufolge wird die mit dem Sachbezugswert bewertete Mahlzeit nicht erfasst, wenn der ArbN eine Verpflegungspauschale geltend machen kann, weil er innerhalb der drei nachweislich länger als acht Stunden von seiner Wohnung und seiner ersten Arbeitsstätte abwesend ist -Monatszeit nach § 9 Abs

4a Satz 6 des Einkommensteuergesetzes oder wegen einer mehrtägigen Tätigkeit im Ausland mit Übernachtung

Nach Ablauf der Dreimonatsfrist ist die Verpflegungsleistung als Lohn zu erfassen (BMF vom 24.10.2014, BStBl I 2014, 1412, Rn

66 und 67)

drei Monate (§ 9 Abs

4a Satz 6 und 7 EStG) ausgestellte dieser ArbN Essensgutscheine (Essensgutscheine, Restaurantgutscheine) abweichend von R 8.1 Abs

1 7Nr

4 Buchstabe a Satz 1 Doppelbuchstabe

d LStR mit entsprechendem Sachwert (BMF vom 05.01.2015, BStBl I 2015, 119; siehe unten Bewirtung bei Nebentätigkeit und doppelter Haushaltsführung sowie → Bewirtung und Verpflegung: Arbeitnehmer)

Zu den Mahlzeiten gehören alle Speisen und Speisen, die üblicherweise der Nahrungsaufnahme dienen, einschließlich der üblichen Getränke (H 8.1 (7) [Begriff der Mahlzeit] LStH)

Als Mahlzeit gilt auch eine von der ArbG bereitgestellte Jause oder Zwischenmahlzeit (z

B

belegte Brötchen, Kuchen, Obst), die während einer außerbetrieblichen Tätigkeit serviert wird

Für die Frage, ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen bereitgestellt wird, gibt es keine feste zeitliche Begrenzung

Maßstab für die Einstufung ist vielmehr, ob die angebotene Verpflegung eine der genannten Mahlzeiten ersetzt, die üblicherweise zur entsprechenden Zeit eingenommen wird (BMF vom 24.10.2014, Bundessteuerblatt I 2014, 1412, Rn

65 und 74)

Kuchen, der zum Nachmittagskaffee serviert wird, gehört beispielsweise nicht zu den genannten Mahlzeiten

Die Tüten mit Chips, Salzgebäck, Schokowaffeln, Müsliriegel oder anderen vergleichbaren Snacks, die beispielsweise auf innerdeutschen Flügen oder Kurzstreckenflügen ausgegeben werden, erfüllen nicht die Kriterien für eine Mahlzeit

In der Praxis obliegt es in erster Linie dem jeweiligen ArbG, zu beurteilen, inwieweit die von ihm angebotenen Mahlzeiten tatsächlich an die Stelle einer der genannten Mahlzeiten treten, beispielsweise unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Größe, des entsprechenden Anlasses oder des Zeitpunkts (siehe auch Koordinierter Landeserlass vom 19.5.2015, DStR 2015, 1258, LEXinform 5235603 sowie Vermerk vom 4

August 2015, LEXinform 0947075)

S.a

→ Bewirtung und Verpflegung: Mitarbeiter sowie → externe Arbeiten.

Laut BFH-Urteil vom 03.07.2019 (VI R 36/17, BStBl II 2020, 788) stellt die Zurverfügungstellung von unbesetzten Backwaren wie Brötchen und Rosinenbrot nebst Heißgetränken zum sofortigen Verzehr im Betrieb keinen Arbeitslohn dar , sondern nicht steuerpflichtige Gefälligkeiten

Unbelegte Backwaren wie Brötchen und Rosinenbrot mit einem Heißgetränk stellen kein Frühstück im Sinne des § 2 Abs

1 Satz 2 Nr

1 SvEV dar

Um ein (einfaches) Frühstück zu akzeptieren, muss ein Aufstrich oder Belag hinzugefügt werden (Kommentar vom 24.09.2019, LEXinform 0653671)

S

Zinseinsparungen

Es geht um die Versorgung der ArbN im überwiegenden betrieblichen Interesse der ArbG

S

→ Bewirtung und Verpflegung: Arbeitnehmer und § 8 Abs

1 Abs

8 Nr

1 LStR

Die Verpflegung ist nicht Bestandteil des Arbeitsentgelts (R 19.6 Abs

2 LStR)

Ein Arbeitsessen, das mit einer gewissen Regelmäßigkeit in einem Restaurant am Firmensitz stattfindet, führt zu einem Gehaltszufluss für die beteiligten ArbN (H 19.6 [Bewirtung von Arbeitnehmern] LStH).

Sa Mitarbeiteressen.

S

Arbeitskleidung.

Leistungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen werden der Belegschaft insgesamt und damit im überwiegenden betrieblichen Interesse gewährt (H 19.3 LStH und § 1.8 Abs

4 Satz 3 Nr

1 UStAE)

S

Förderung der Elektromobilität.

S

→ Hinweise.

S

Job-Tickets sowie der Abschnitt oben »Sachbezüge an pensionierte Beamte der Deutschen Bahn und Abgeltung für das Altersruhegeld«.

Zur lohnsteuerlichen Behandlung der Beschaffung einer BahnCard durch das ArbG hat die OFD Frankfurt mit Beschluss vom 09.12.2019 (S 2334 A – 80 – St 212, DS tR 2020, 229, LEXinform 7012065) Stellung genommen.Zur Frage, wie die Bereitstellung einer a Bahncard nach dem ArbG ist zu beurteilen f oder steuerlichen Zwecken bei der Weitergabe an die ArbN zum dienstlichen und privaten Gebrauch sind zwei Fälle zu unterscheiden:

Unabhängig von der Möglichkeit der privaten Nutzung ist aus Vereinfachungsgründen davon auszugehen, dass das ArbG ein überwiegend internes Interesse an der Überführung hat, wenn nach der Prognose zum Zeitpunkt der Ausstellung der Bahncard die Kosten für genutzte Einzelfahrscheine eingespart werden im Rahmen der Nebentätigkeit (z

B

gemäß Reiserichtlinien) ohne Nutzung der BahnCard während der Gültigkeitsdauer in Höhe oder Höhe der Kosten der BahnCard anfallen würden (voraussichtliche Vollamortisation)

Die Übertragung der BahnCard an die ArbN stellt in diesem Fall keinen Lohn dar

Tritt die voraussichtliche Vollamortisation aus unvorhersehbaren Gründen (z

B

Krankheit) nicht ein, ist keine Nachversteuerung vorzunehmen, das überwiegend unternehmensinterne Interesse an der Herausgabe der BahnCard bleibt davon unberührt

Wenn die durch die Nutzung der zur Verfügung gestellten BahnCard eingesparten Fahrtkosten, die im Rahmen der Nebentätigkeiten ohne Nutzung der BahnCard während ihrer Gültigkeitsdauer anfallen würden, ihre Kosten nach der Prognose zum Zeitpunkt der Gültigkeit der BahnCard voraussichtlich nicht in voller Höhe erreichen werden ausgestellt (Teilamortisationsprognose), die Übertragung liegt bei der BahnCard nicht im überwiegenden Eigeninteresse des ArbG; der Wert der BahnCard ist als Vermögensvorteil festzuhalten

In diesem Fall stellt die Bereitstellung der BahnCard zunächst den zu versteuernden Lohn in voller Höhe dar

Die während der Geltungsdauer der BahnCard durch die Nutzung für Dienstreisen eingesparten Fahrtkosten können dann als Berichtigungsbetrag monatlich oder am Ende der Geltungsdauer (als Anrechnung auf den steuerfreien Erstattungsanspruch von Reisekostenabrechnung der ArbN mit dem zunächst steuerpflichtigen Vorschuss für eventuelle Reisekosten in Form der BahnCard)

Aus Vereinfachungsgründen kann sich die Höhe der Korrektur statt einer anteiligen Umlage auch nach den ersparten Fahrtkosten für Einzelfahrscheine richten, die im Rahmen der Nebentätigkeit ohne Nutzung der BahnCard während ihrer Geltungsdauer angefallen wären ( Nutzung für dienstliche Zwecke im Verhältnis zur Gesamtnutzung), begrenzt auf die Höhe der tatsächlichen Kosten der BahnCard

Zur einkommensteuerlichen Behandlung der BahnCard 100 bis zum 31.12.2018 hat die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (BT-Drs

19/4161) (BT-Drucks 19/4798 ).

Mit dem Gesetz zur Vermeidung umsatzsteuerlicher Verluste beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften (UStAVermG) vom 11.12.2018 (BGBl I 2018,2338) wurde die neue Steuerbefreiung § 3 Nr

15 EStG aufgenommen im Einkommensteuergesetz, um Arbeitgebervergünstigungen für bestimmte Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr sowie Begünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr einzubeziehen

Zur Steuerbefreiung nach § 3 Nr

15 EStG nimmt das Bundesministerium der Finanzen mit koordiniertem Landeserlass vom 15.08.2019, BStBl I 2019, 875, ausführlich Stellung (siehe auch Harder-Buschner, NWB 51/2019, 3754)

Begünstigte sind (Absatz 2 des BMF-Schreibens vom 15.08.2019, BStBl I 2019, 875)

Arbeitgeberleistungen für Fahrten der ArbN mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr (ohne Luftverkehr) – Personenfernverkehr zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und für Fahrten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

§ 4a Satz 3 EStG (1

Alternative)

Personenfernverkehr im Sinne des § 3 Nr

15 EStG (öffentlicher Personennahverkehr im Linienverkehr) sind: Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn (ICE, IC, EC), Fernbusse auf bestimmten Linien oder Linien und mit festgelegten Haltestellen, vergleichbare Hochgeschwindigkeitszüge und Hochgeschwindigkeits-Fernzüge anderer Anbieter (z

B

TGV , Thalys)

Arbeitgeberleistungen, die zur Inanspruchnahme des Personenfernverkehrs berechtigen, sind nach § 3 Nr

15 EStG steuerfrei, soweit es sich um Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und zu einer Sammelstelle oder einem Großraum handelt ​​​​Tätigkeit (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG ) unterbleibt; Privatfahrten im Personenfernverkehr sind dagegen nicht förderfähig

als

Arbeitgeberleistungen für alle ArbN-Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (2

Alternative)

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) umfasst den öffentlichen Personenverkehr im Linienverkehr, der in erster Linie den städtischen, vorstädtischen oder regionalen Verkehrsbedarf decken soll

Der öffentliche Personennahverkehr im Sinne des § 3 Nr

15 EStG umfasst aus Gründen der Vereinfachung alle öffentlichen Verkehrsmittel, die nicht Personenfernverkehr und Taxis sind (Rn

8 des BMF-Schreibens vom 15.8.2019, BStBl I 2019)

, 875)

Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs wird unabhängig von der Art der Fahrt nach § 3 Nr

15 EStG bevorzugt, also auch für private Fahrten der ArbN

Im Gegensatz zum Personenfernverkehr entfällt bei Fahrberechtigungen, die nur die Nutzung des Personennahverkehrs berechtigen, die Art der Nutzung

des ArbG auf die von den ArbN selbst erworbenen Fahrberechtigungen

Insbesondere Fahrberechtigungen in Form von Einzel-/Mehrfahrtenkarten, Zeitkarten (z

B

Monats- oder Jahreskarten, Bahncard 100), allgemeine Freifahrtberechtigungen, Freifahrtberechtigungen für bestimmte Tage (z

B

bei Smogalarm) oder Vorteilskarten (zB Bahncard 25) sind förderfähig

Die Steuerbefreiung des § 3 Nr

15 EStG gilt nur für Arbeitgeberleistungen, die zusätzlich zum bereits geschuldeten Arbeitsentgelt erbracht werden (vgl

BMF vom 15.08.2019, BStBl I 2019, 875, Rn

25 ff.)

Mit Urteil vom 01.08.2019 (VI R 32/18, BStBl II 2020, 106) änderte der BFH seine bisherige Rechtsprechung zur Problematik der „zusätzlich zum bereits geschuldeten Arbeitsentgelt erbrachten Leistungen“ (→ pauschal Lohnsteuer)

Weitere Erläuterungen zum BFH-Urteil VI R 32/18 siehe BMF vom 05.02.2020 (BStBl I 2020, 222) und unten zu Telekommunikationsgeräten

Siehe auch die Erläuterungen zur Änderung des § 8 Abs

4 EStG durch das JStG 2020 vom 21.12.2020 (BGBl

I 2020, 3096)

, soweit sie Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sowie zu einer Sammelstelle oder einem größeren Arbeitsgebiet betreffen (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG); Privatfahrten im Personenfernverkehr sind dagegen nicht förderfähig.

Wird eine Fahrerlaubnis, die die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung nach § 3 Nr

15 EStG ganz oder teilweise erfüllt, auch für Fahrten im Rahmen einer Nebentätigkeit oder für eine Familienheimfahrt pro Woche im Rahmen einer Doppelhaushaltsführung genutzt, so ist die Arbeitgebervergünstigung, soweit es sich um keine Fahrten handelt, steuerfrei nach § 3 Nr

13 oder 16 EStG

In diesem Fall kann das ArbG anhand einer Prognoserechnung prüfen, ob die Fahrerlaubnis bereits bei der Abgabe steuerfrei belassen werden kann (BMF v

15.08.2019, Rn

14)

Diese Prognoserechnung kann zu einer prognostizierten Voll- oder Teilamortisation führen

Das ArbG ist jedoch nicht verpflichtet, eine Amortisationsprognose zu erstellen

Die folgende Übersicht zeigt die Prognoserechnung mit dem Ergebnis der prognostizierten Vollamortisation sowie die Auswirkungen bei Nichtverwendung der Amortisationsprognose

Beispiel 2:

Die ArbG stellt seinem ArbN eine BahnCard 100 zur Verfügung, die er für 3.697,48 € zzgl

19 % MwSt

= 702,52 € (insgesamt 4.400 €) gekauft hat

Nach der Prognose des ArbG zum Zeitpunkt der Fahrerlaubniserteilung betrugen die eingesparten Kosten für Einzelfahrscheine für Dienstfahrten während der Geltungsdauer 3.000 Euro

Der reguläre Preis der Jahreskarte für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte der ArbN hätte 1.600 Euro betragen

Tatsächlich werden während der Geltungsdauer für Dienstreisen der ArbN aus nicht vorhersehbaren Gründen nur Kosten der Einzelfahrkarten in Höhe von 2.500 € eingespart

Mit der BahnCard 100 benötigt der Karteninhaber in DB-Zügen keine Fahrkarten mehr

Und in fast allen größeren Städten ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs inklusive (www.bahn.de)

Lösung 2:

Siehe Beispiel 1 in Rz

17 des BMF-Schreibens vom 15.08.2019 (BStBl I 2019, 875)

Nach der Prognose des ArbG zum Zeitpunkt der Erteilung der Fahrberechtigung sind die eingesparten Kosten für die Einzelfahrscheine, die ohne Nutzung der Bahncard 100 während ihrer Geltungsdauer für die steuerbegünstigten Fahrten nach § 3 Nr

16 EStG anfallen würden (3.000 €), zusammen mit dem regulären Verkaufspreis einer Fahrberechtigung für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte (1.600 €) die Kosten für die Bahncard 100 (4.400 €)

Die Bahncard 100 ist somit i.H.v

3.000 € steuerfreie Reisekostenerstattung und der Restbetrag von 1.400 € (4.400 € bis 3.000 €) ist eine steuerfreie Arbeitgeberleistung gemäß § 3 Nr

15 EStG

Der Umfang der tatsächlichen Nutzung und die Möglichkeit der privaten Nutzung sind unerheblich

Dass die prognostizierte Vollamortisation tatsächlich nicht eingetreten ist (2.500 € + 1.600 € = 4.100 €), ist unerheblich und führt weder zu einer Nachversteuerung noch zu einer Änderung der nach § 3 Nr

15 EStG steuerfreien Arbeitgeberleistungen ; es verbleibt bei der nach § 3 Nr

15 EStG i.H.v

1 400 €.

Hinweis:

Zu den Aufzeichnungs- und Nachweispflichten des ArbG vgl

Rz

39 bis 41 des BMF-Schreibens vom 15.08.2019 (BStBl I 2019, 875)

Umsatzsteuerrechtliche Lösung:

Die Steuerbefreiung des § 3 Nr

15 EStG ist umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich

Die Bereitstellung der Bahncard für Fahrten der ArbN zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sind Privatfahrten der ArbN

Die Ausgaben für die Bahncard stehen daher nur teilweise im Zusammenhang mit der gewerblichen Nutzung (Zuteilungspflicht, § 15 Abs

2 c Abs

2 Satz 2 UStAE)

Die Aufteilung der Vorsteuer erfolgt analog § 15 Abs

4 UStG

Der Zuteilung kann eine angemessene Schätzung (Zuteilungsstaffel des Vorjahres) zugrunde gelegt werden, die ggf

im Voranmeldeverfahren oder in der Jahreserklärung angepasst werden muss

Laut Prognose werden 65,217 % (3.000 / 4.600 × 100) der Bahncard beim Kauf beruflich genutzt

Die in der Rechnung ausgewiesene Vorsteuer i.H.v

702,52 € sind zu 65,217 % abzugsfähig = 458,16 €

In der Jahreserklärung muss der Vorsteuerabzug entsprechend der tatsächlichen Verwendung angepasst werden

Die Bahncard wird im laufenden Kalenderjahr zu 60,976 % (2.500 : 4.100 × 100) beruflich genutzt

Die in der Rechnung ausgewiesene Vorsteuer i.H.v

702,52 € sind zu 60,976 % abzugsfähig = 428,37 €

Beispiel 3:

Wie Beispiel 2, jedoch ergeben sich während der Geltungsdauer für Dienstreisen der ArbN aus unvorhersehbaren Gründen eingesparte Kosten der Einzelfahrscheine in Höhe von 4.000 €

Lösung 3:

Wie in Beispiel 2 beträgt die Bahncard 100 i.H.v

3.000 € steuerfreie Reisekostenerstattung und der Restbetrag von 1.400 € (4.400 € bis 3.000 €) ist eine steuerfreie Arbeitgeberleistung gemäß § 3 Nr

15 EStG

Der Umfang der tatsächlichen Nutzung und die Möglichkeit der privaten Nutzung sind unerheblich

Auch die nicht vorhersehbare, tatsächlich höhere Nutzung der Bahncard 100 für Dienstreisen (4.000 € statt 3.000 €) führt nicht zu einer Änderung der Prognose, d

h

der nach § 3 Nr

15 EStG i.H.v

1 400 € (und nicht 400 €)

Etwas anderes gilt nur dann, wenn sich die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen grundlegend ändern

Beispiel 4:

Die ArbG schenkt seinem ArbN eine Bahncard 100, die er für 4.400 Euro gekauft hat

Die Fahrberechtigung gilt vom 01.10.2001 bis 30.09.2002

Das ArbG führt keine Prognoserechnung durch

Lösung 4:

Siehe Beispiel 4 in Rz

23 des BMF-Schreibens vom 15.08.2019 (BStBl I 2019, 875)

Kalenderjahr 01: Am Ende des Kalenderjahres 01 der Fahrberechtigung für den Zeitraum 01.10.2001 bis 31.12.2001 betragen die eingesparten Kosten für Einzelfahrkarten für Dienstfahrten 500 €

Der reguläre Preis der Jahreskarte für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte der ArbN für den Zeitraum 1.10.2001 bis 31.12.2001 beträgt 400 € (3/12 von 1.600 €)

Da das ArbG keine Prognoserechnungen vornimmt, erfolgt die Übertragung der Bahncard durch das ArbG an die ArbN im Jahr 01 in Höhe von 4.400 € für steuerpflichtigen Arbeitslohn

Am Ende von Kj

01 Das ArbG kann mit dem steuerpflichtigen Gehalt der ArbN für die eingesparten Kosten von Einzelfahrkarten für Dienstreisen (§ 3 Nr

13 EStG) einen Berichtigungsbetrag von 500 € und für den anteiligen Normalpreis der Jahreskarte für die Strecke dazwischen Wohnort und erste Arbeitsstätte (§ 3 Nr

15 EStG) berücksichtigen einen Korrekturbetrag von 400 € (= 3/12 von 1.600 €) und reduzieren diesen

Das ArbG hat den steuerfreien Vorteil nach § 3 Nr

15 EStG i.H.v

400 € nach § 41b Abs

1 Satz 2 Nr

6 EStG in Zeile 17 der Einkommensteuerbescheinigung 01

Kalenderjahr 02: Am Ende der Gültigkeitsdauer (= 30.09.2002) der Fahrerlaubnis für die Zeit vom 01.01.2002 bis 30.09.2002 wird die gespeichert Die Kosten für Einzeltickets für Dienstreisen betragen 1.500 €

Am Ende der Geltungsdauer (= 30.09.2002) kann das ArbG auf das steuerpflichtige Gehalt der ArbN i.H.d

angewendet werden

ersparte Kosten von Einzeltickets für Dienstreisen (§ 3 Nr

13 EStG) einen Korrekturbetrag von 1.500 € und i.H.d

Als Ermäßigung auf den anteiligen regulären Preis der Jahreskarte für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ist ein Korrekturbetrag von 1.200 € (= 9/12 von 1.600 €) zu berücksichtigen (§ 3 Nr

15 EStG)

Das ArbG hat den steuerfreien Vorteil nach § 3 Nr

15 EStG i.H.v

1.200 € nach § 41b Absatz 1 Satz 2 Nr

6 EStG in Zeile 17 der Lohnsteuerbescheinigung 02

Die Summe der Berichtigungsbeträge beträgt 3.600 € (Jahr 01 500 € + 400 € = 900 €; Jahr 02 1.500 € + 1.200 € = 2.700 €) und übersteigt den Betrag nicht des zu versteuernden Lohnes im Jahr 01 (= 4.400 € )

Die folgende Übersicht zeigt die Prognoserechnung mit dem Ergebnis der prognostizierten Teilamortisation

Prognose zum Zeitpunkt der Erteilung der Fahrberechtigung 1

Eingesparte Kosten für Einzelfahrscheine, die ohne Inanspruchnahme der Fahrberechtigung für ermäßigte Fahrten nach § 3 Nr

13 oder 16 EStG anfallen würden, z

2.500 € 2

Regulärer Verkaufspreis einer Fahrerlaubnis für die Vorzugsfahrten im Sinne des § 3 Nr

15 EStG, z.B

1.600 € Gesamtbetrag 4.100 € Kosten des Führerscheins z.B

4.400 € > als Gesamtbetrag = prognostizierte Teilamortisation (BMF vom 15.8.2019 , Rn

19) ↓ Die Erteilung der Fahrerlaubnis stellt zunächst den vollen Lohnbetrag dar

4.400 € abzüglich des prognostizierten steuerfreien Arbeitsentgelts im Sinne des § 3 Nr

15 EStG (siehe Prognose Nr

2) – 1.600 € = Arbeitsentgelt Steuerabzugsfähiger geldwerter Vorteil 2.800 € Am Ende der Geltungsdauer der Fahrerlaubnis Berichtigung des zu versteuernden Arbeitsentgelts um die durch tatsächliche Inanspruchnahme eingesparten Fahrtkosten für Fahrten im Sinne des § 3 Nr

13 oder 16 EStG, begrenzt auf die tatsächlichen Kosten der Fahrerlaubnis (BMF vom 15.8.2019, Rn

20; siehe Beispiel 5 unten)

Beispiel 5:

Die ArbG schenkt seinem ArbN eine Bahncard 100, die er für 4.400 Euro gekauft hat

Nach der Prognose des ArbG belaufen sich die eingesparten Kosten von Einzeltickets für Dienstreisen im Geltungszeitraum auf 2.500 €

Der reguläre Preis der Jahreskarte für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte der ArbN hätte 1.600 Euro betragen

Tatsächlich entstehen während der Geltungsdauer für Dienstreisen der ArbN Kostenersparnisse der Einzelfahrscheine in Höhe von 4.000 €

Lösung 5:

Siehe Beispiel 3 in Rz

21 des BMF-Schreibens vom 15.08.2019 (BStBl I 2019, 875)

Nach der Prognose des ArbG zum Zeitpunkt der Fahrerlaubniserteilung werden die Kosten eingespart, die für Einzelfahrscheine für steuerbegünstigte Dienstreisen nach § 3 Nr

16 EStG (2.500 €) auch zusammen mit dem regulären Umsatz anfallen würden Preis eines Führerscheins für die Strecke zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte (1.600 €) und nicht die Kosten der Bahncard 100 in Höhe von 4.400 € (voraussichtliche Teilamortisation)

Die Aushändigung der Bahncard kann daher zunächst nur insoweit steuerfrei belassen werden, wie die Voraussetzungen für eine Steuerbefreiung nach § 3 Nr

15 EStG vorliegen (1.600 €)

Allerdings kann das ArbG die Löhne i.H.d

die Kosten der eingesparten Einzelfahrscheine durch den tatsächlichen Einsatz der Bahncard 100 für Dienstreisen monatlich bzw

am Ende der Geltungsdauer zu mindern (durch Anrechnung auf den steuerfreien Anspruch auf Fahrtkostenerstattung gegenüber der ArbN)

Danach besteht noch eine steuerfreie Fahrtkostenerstattung i.H.v

2 800 €, zusätzlich zu den bereits steuerfreien Arbeitgeberleistungen nach § 3 Nr

15 EStG i.H.v

1 600 €

Umsatzsteuerlösung: Die Steuerbefreiung des § 3 Nr

15 EStG ist umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich

Die Bereitstellung der Bahncard für Fahrten der ArbN zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sind Privatfahrten der ArbN

Die Ausgaben für die Bahncard stehen daher nur teilweise im Zusammenhang mit der gewerblichen Nutzung (Zuteilungspflicht, § 15 Abs

2 c Abs

2 Satz 2 UStAE)

Die Aufteilung der Vorsteuer erfolgt analog § 15 Abs

4 UStG

Der Zuteilung kann eine angemessene Schätzung (Zuteilungsstaffel des Vorjahres) zugrunde gelegt werden, die ggf

im Voranmeldeverfahren oder in der Jahreserklärung angepasst werden muss

Laut Prognose werden 60,976 % (2.500 : 4.100 × 100) der Bahncard beim Kauf beruflich genutzt

Die in der Rechnung ausgewiesene Vorsteuer i.H.v

702,52 € sind zu 60,976 % abzugsfähig = 428,37 € In der Jahreserklärung ist der Vorsteuerabzug entsprechend der tatsächlichen Verwendung anzupassen

Die Bahncard wird im laufenden Kalenderjahr zu 71,428 % (4.000 : 5.600 × 100) beruflich genutzt

Die in der Rechnung ausgewiesene Vorsteuer i.H.v

702,52 € sind zu 71,428 % abzugsfähig = 501,80 €

Notiz:

Mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften (JStG 2019) vom 12

Dezember 2019 (BGBl

I 2019, 2451), § 40 Abs

2 Satz 2 Nr

% der Vergütung in dem Sinne des § 3 Nr

15 EStG eingeführt

Anstelle der Steuerbefreiung nach § 3 Nr

15 EStG können alle dort genannten Bezüge eines Kalenderjahres einheitlich gewährt werden, auch wenn die Bezüge dem ArbN nicht zusätzlich zu den bereits geschuldeten Arbeitsentgelten gewährt werden (§ 40 Abs

2 Satz 2 Nr

2 EStG in der Fassung des JStG 2019 ) kann die Pauschale der LSt gewählt werden

Eine Kürzung der nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG abzugsfähigen Werbungskosten erfolgt nicht

4 Satz 2 und Abs

2 EStG für dieses pauschal versteuerte Gehalt

Für durch Entgeltumwandlung finanzierte Entgelte im Zusammenhang mit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder Fahrten nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

Gemäß § 4a Satz 3 EStG kann das ArbG künftig zwischen der bisherigen Pauschalbesteuerung nach § 40 Abs

2 wählen

Satz 2 Nr

1 EStG, dh ein pauschaler Steuersatz von 15 % mit Anrechnung auf die Entfernungspauschale oder die neue Pauschalbesteuerung nach § 40 Abs

2 Satz 2 Nr

2 EStG, dh ein pauschaler Steuersatz von 25 % ohne Kürzung die Entfernungszulage

Auf diese Weise werden schlechtere Positionen gegenüber der bisher geltenden Rechtslage vermieden.

Der Erwerb von Waren oder Dienstleistungen, die von der ArbG nicht überwiegend für den Bedarf ihrer ArbN hergestellt, vertrieben oder erbracht werden und soweit diese geldwerten Leistungen nicht nach § 40 EStG pauschal besteuert werden (→ Lohnpauschale Umsatzsteuer), sind gemäß § 8 Abs

3 EStG als Tatsachenverweis anzusehen

Sachbezüge bleiben steuerfrei, solange sie den gesamten Ermäßigungsfreibetrag von 1.080 € im Kalenderjahr nicht übersteigen

Waren und Dienstleistungen sind mit 96 % des Endpreises zu bewerten, zu dem das ArbG sie Drittverbrauchern anbietet (siehe oben und unten unter Jahreswagen)

Der Wert der unentgeltlich oder vergünstigt zur Verfügung gestellten Arbeitskleidung ist nach § 3 Nr

31 EStG steuerfrei und gehört nicht zum Arbeitsentgelt (H 19.3 LStH)

S

Sportanlagen, Fitnessstudio.

S

→ Firmenevents aus VZ 2015

Zuwendungen anlässlich eines Firmenevents im Sinne des § 19 Abs

1 Satz 1 Nr

1a Satz 1 EStG, abweichend von § 8 Abs

1 Bst

2 EStG sind die dem ArbN und seinen Begleitpersonen anteilig zuzurechnenden Aufwendungen des ArbG anzuerkennen

Die 44-Euro-Freigrenze des § 8 Abs

2 Satz 11 EStG (ab 2022: 50 Euro) gilt nicht für Zuwendungen bei Firmenveranstaltungen

S

→ Bewirtung und Verpflegung: Arbeitnehmer und § 8 Abs

1 Satz 8 Nr

2 LStR (siehe auch BMF vom 05.03.2010, BStBl I 2010, 259 zur Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes)

Die Speisen sind zum Tagespreis anzusetzen (siehe auch R 8.1 Abs

2 Satz 1 LStR)

Dies gilt beispielsweise für eine Verpflegung im Rahmen einer berufsbezogenen Tätigkeit im Ausland oder einer doppelten Haushaltsführung, deren Preis die 60-Euro-Grenze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 8 EStG ArbG übersteigt, oder eine Verpflegung durch eines Dritten auf dessen Veranlassung, ist diese Mahlzeit mit dem jeweiligen amtlichen Sachwert nach der SvEV zu bewerten, wenn der Preis für die Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt (§ 8 Abs

2 Satz 8 EStG)

Eine nach Satz 8 veranlagte Verpflegung wird nicht anerkannt, wenn das ArbN einen Werbungskostenabzug für Mehraufwendungen für Verpflegung nach § 9 Abs

4a Satz 1 bis 7 EStG in Betracht ziehen könnte (§ 8 Abs

2 ) Satz 9 des Einkommensteuergesetzes, siehe → Bewirtung und Verpflegung: Arbeitnehmer, siehe auch BMF vom 24.10.2014 (BStBl I 2014, 1412 unter → Außerbetriebnahme)

Die ArbG hat für die ArbN zwei Übernachtungen in einem Hotel, jeweils mit Frühstück und jeweils ein Mittag- und ein Abendessen gebucht und bezahlt.Die ArbN erhält keine weitere Reisekostenerstattung von der ArbG.

Lösung 6: Mit Gemäß § 2 Nr

7 Buchstabe b des Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften vom 12.12.2019 (BGBl

I 2019, 2451) werden die Verpflegungspauschalen des § 9 Abs

4a Satz 3 EStG erhöht 24 € auf 28 € und von 12 € auf 14 € ab dem 1

Januar 2020

T Im ArbG muss der Vorteil für die Verpflegung nicht geldwertsteuerlich sein (§ 8 Abs

2 § 9 EStG)

Die ArbN kann folgende Verpflegungspauschalen als Werbungskosten für Fremdleistungen geltend machen: Anreisetag 14,00 € Abreisetag 14,00 € Zwischentag 28,00 € Gesamt 56,00 € Ermäßigung: Frühstück: 2 × (20 % von 28 € =) 5,60 €. /

11,20 € 1 Mittagessen: 1 × (40 % von 28 € =) 11,20 €. /

11,20 € 1 Abendessen: 1 × (40 % von 28 € =) 11,20 €. /

11,20 € Übrige Werbungskosten 22,40 € Zu den Verpflegungsmehraufwendungen ab dem 1

Januar 2014 siehe § 9 Abs

4a Satz 3 EStG und → Fremdarbeit.

In den Fällen, in denen Verpflegungsleistungen im Rahmen einer geschäftsmäßigen Nebentätigkeit der ArbN von der ArbG bezogen und in voller Höhe getragen werden, kann die ArbG den Vorsteuerabzug von den entstandenen Verpflegungskosten geltend machen, wenn die Aufwendungen durch Rechnungen gedeckt sind mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer im Namen des Unternehmers oder durch Kleinbetragsrechnungen im Sinne des § 33 UStDV

Es gibt keinen kostenlosen Werttransfer, der einem kostenpflichtigen Dienst entspricht

Übernimmt das ArbG die Kosten des ArbN für eine dienstlich vermittelte Hotelübernachtung einschließlich Frühstück und kürzt das ArbG zudem die dem ArbN zustehende Reisekostenpauschale um einen höheren Betrag als den jeweiligen Sachwert Frühstück, dann hat das ArbG dem ArbN kein entgeltliches Frühstück zur Verfügung gestellt (§ 1.8 Abs

13 UStAE)

Siehe Fahrkarten

Laut BFH-Urteil vom 7.7.2004 (VI R 29/00, BStBl II 2005, 367) Wenn das ArbG, das einen Paketzustelldienst betreibt, die Zahlung von Bußgeldern übernimmt, die gegen die von ihm beschäftigten Fahrer wegen Verstoßes gegen das Halteverbot verhängt wurden, ist es keine Lohnfrage, aus überwiegendem Eigeninteresse des BFH nicht mehr schließt sich der Auffassung des Urteils vom 7

Juli 2004 (VI R 29/00, BStBl II 2005, 367) an

Danach ist es steuerpflichtiger Lohn, wenn ein Speditionsunternehmen die gegen seine angestellten Fahrer verhängten Bußgelder wegen Missachtung von Lenk- und Ruhezeiten bezahlt

Ein unternehmenseigenes Interesse kann nicht darauf gerichtet sein, Fahrer generell zur Überschreitung von Lenk- und Ruhezeiten anzuweisen, so dass entsprechende Anweisungen des ArbG gegenstandslos sind

Für den BFH war dabei besonders wichtig, dass unabhängig von der Frage, ob das ArbG ein solches rechtswidriges Verhalten anordnete und anordnen darf, das Geschäft nicht teilweise auf einem solchen rechtswidrigen Verhalten beruhen kann und somit keine erheblichen betriebsfunktionalen Gründe vorliegen können

Erhebliche betriebliche Gründe können insoweit also nicht vorliegen (siehe auch OFD Frankfurt vom 07.06.2019, S 2332 A – 094 – St 222, SIS 19 10 42 sowie Anmerkung vom 28.01.2014, LEXinform 0652300)

Bei der Beantwortung der Frage, ob es sich bei der Zahlung von Bußgeldern durch das ArbG um steuerpflichtigen Arbeitslohn handelt, ist entscheidend, ob die Bußgelder gegen das ArbG oder gegen die ArbN selbst verrechnet wurden, etwa weil sie eigene Fahrzeuge benutzen

In den oben zitierten Urteilsfällen VI R 29/00 und VI R 36/12 wurden die Bußgelder gegen die ArbN vom ArbG festgesetzt und bezahlt die Urteile VI R 29/00 und VI R 36/12 – der Fall, dass das ArbG, als Halter eines Kraftfahrzeugs wegen einer ihm erteilten Abmahnung nach § 56 Abs

1 Satz 1 OWiG für eigenes Verschulden ein Bußgeld zahlt

Die Zahlung führt daher nicht dazu, dass der Lohn des ArbN die Ordnungswidrigkeit begeht

Notiz:

Zahlt das ArbG eine auf seine ArbN angesetzte Abmahngebühr, liegt Lohn vor

Zahlt das ArbG eine gegen sich festgesetzte Verwarnungsgeld, führt die Zahlung selbst nicht zu Lohnzahlungen

Entscheidung VI R 1/17:

Im Urteil VI R 1/17 betreibt die Klägerin deutschlandweit einen Paketzustelldienst

Die Bußgelder für die Firmenfahrzeuge werden direkt bei der Klägerin als Fahrzeughalterin eingezogen („an sie gebunden“)

In diesem Fall wird ein Überweisungsformular zur Zahlung der Mahngebühr beigefügt und eine Zahlungsfrist von einer Woche angegeben

In anderen Fällen erhält der Kläger als Eigentümer einen Zeugenfragebogen und ein Überweisungsformular mit der Aufforderung, die Personalien des Fahrers anzugeben, um weitere Ermittlungen zu vermeiden oder die Verwarnungsgeldbuße innerhalb einer Woche zu zahlen

In beiden Varianten zahlt der Kläger das Mahngeld innerhalb der gesetzten Wochenfrist

Entscheidungsgründe:

Der BFH stellt fest, dass das FG Düsseldorf (Urteil vom 04.11.2016, 1 K 2470/14, EFG 2017, 315, LEXinform 5019733) zu Recht davon ausgegangen ist, dass das ArbN des Klägers keinen Lohn erhalten hat, nur weil der Kläger die Bußgelder nachgezahlt hat die zuständige Verwaltungsbehörde

Die Klägerin hat mit den Zahlungen ihre eigene Verbindlichkeit getilgt

Die Zahlung darf nicht zu einem Lohnzufluss an den ArbN führen, der die Tat begangen hat

Der Kläger als Betroffener hat die Abmahnung durch Zahlung der Abmahnungsstrafe wirksam werden lassen

Da die Abmahnung trotz fehlender Tatbeteiligung erfolgt sei, sei nur die Klägerin in das Verwaltungsverfahren involviert gewesen und nicht der Fahrer, der die Zuwiderhandlung begangen habe

Unerheblich ist in diesem Zusammenhang daher, dass der Kläger durch die Zahlung der Verwarnungsgeldbuße und die Nichtnennung des Fahrzeugführers eine Abmahnung verbunden mit der Erhebung einer Verwarnungsgeldbuße oder die Einleitung eines Bußgeldverfahrens gegen den Fahrzeugführer vermieden hat (BFH VI R 1 /17, Rn

22 ff.)

Sie stellt aber auch Arbeitslohn dar, wenn das ArbG der ArbN einen realisierbaren Anspruch zuweist (BFH VI R 1/17, §§ 28 ff.)

In einem solchen Fall wird der Lohn zu dem Zeitpunkt gezahlt, an dem das ArbG anzeigt, dass es nicht regressieren wird, und das ArbN hiermit zustimmt

Der BFH verwies die Sache an das Finanzgericht zurück

Das Finanzgericht hat erneut zu prüfen, ob und gegebenenfalls inwieweit dem Kläger für die von seinen Fahrern unstreitig begangenen Parkverstöße ein (vertraglicher oder gesetzlicher) Regressanspruch gegen den Täter zusteht

Sollte das Finanzgericht im zweiten Rechtsweg zu dem Ergebnis kommen, dass dem Kläger wegen der Parkverstöße ein durchsetzbarer (unzweifelhafter und fälliger) Schadensersatzanspruch gegen den jeweiligen Fahrer zusteht, stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt des Verzichts gem § 397 BGB, also der Zufluss der Mit Schreiben vom 09.04.2020 (BStBl I 2020, 503) hat das Bundesministerium der Finanzen geregelt, dass das ArbG seinen Arbeitnehmern Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 € steuerfrei zahlt oder als Sachleistungen gewähren können

Anspruchsberechtigt sind Corona-Sonderleistungen, die Mitarbeiter zwischen dem 1

März 2020 und dem 31

Dezember 2020 erhalten

Voraussetzung ist weiterhin, dass die Hilfen und Unterstützungen zusätzlich zum bereits geschuldeten Arbeitsentgelt gezahlt werden

Durch das Handeln des BMF auf Verwaltungsebene wurde die Steuerbefreiung der Corona-Sonderleistungen zugunsten der ArbN schnell eingeführt.

Im Interesse umfassender Rechtssicherheit ist Art

6 Abs

1 lit

2

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