Best Choice privater kindergarten düsseldorf Update New

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Babysitterin in Nordrhein-Westfalen – Mettmann | eBay … New Update

14.03.2022 · Nun hier bin ich! Ich gehe in die 9. Klasse und bin 16 Jahre alt. Ich interessiere mich für das Babysitting da ich in der Zukunft gerne Kinderpflegerin werde möchte. Mein Praktikum habe ich auch im Kindergarten gemacht – es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe bemerkt, dass ich sehr gut mit Kindern klar komme und sie auch mit mir.

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Also, hier bin ich! Ich bin in der 9

Klasse und ich bin 16 Jahre alt

Ich interessiere mich für das Babysitten, da ich in Zukunft eine Kinderpflegerin werden möchte

Ich habe auch mein Praktikum im Kindergarten gemacht – es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe gemerkt, dass ich mich sehr gut mit Kindern verstehe und sie sich gut mit mir verstehen

Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören.

Liebe Grüße

kleine freiheit – die schönste Kita in Düsseldorf stellt sich vor Update

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Neues Update zum Thema privater kindergarten düsseldorf

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 Update New  kleine freiheit – die schönste Kita in Düsseldorf stellt sich vor
kleine freiheit – die schönste Kita in Düsseldorf stellt sich vor Update

Duisburg bekommt ersten Waldkindergarten – Start im August … Update

14.03.2022 · In der näheren Umgebung gibt es Waldkindergärten bislang zum Beispiel in Krefeld, Essen und Düsseldorf. Obwohl der erste Waldkindergarten schon 1968 in Wiesbaden eröffnete – in privater Trägerschaft; die erste staatlich anerkannte Einrichtung öffnete 1993 in Flensburg – sind die naturverbundenen Einrichtungen bis heute im Vergleich zur klassischen Kita klar in der …

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Privatschulen – wer kann sie sich leisten? New Update

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Neue Informationen zum Thema privater kindergarten düsseldorf

Privat finanzierte Schulen sind heute ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft. Das Angebot ist breit gefächert, auch Waldorfschulen gehören dazu. Den Großteil der Kosten übernimmt momentan das Land, aktuell etwa 80 Prozent dessen, was ein Schüler an der staatlichen Schule kostet. Zehn Prozent zahlen die Eltern über das Schulgeld, zehn Prozent die Schulen selbst. Das Problem: Die 80 Prozent des Landes sind nicht festgeschrieben. Ein neues Privatschulgesetz soll das ändern.
#Privatschule #Finanzierung #Schulgeld
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 New  Privatschulen - wer kann sie sich leisten?
Privatschulen – wer kann sie sich leisten? Update

Emmerich: Wo in Praest seit der Bronzezeit gesiedelt wird … Aktualisiert

01.03.2022 · Emmerich/Bonn. Seit dem vergangenen Jahr ist die Blouswardt in Emmerich-Praest ein Bodendenkmal. Hier siedeln seit rund 3000 Jahren immer wieder Menschen. Das Ausstellungsstück aus Emmerich-Praest, das zur Zeit im LVR-Landesmuseum Bonn in der Ausstellung „Archäologie im Rheinland“ zu sehen ist …

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Die Tongeschosse wurden auf der Blouswardt in Emmerich-Präst gefunden und sind heute im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen

Emmerich/ Bonn

Die Blouswardt in Emmerich-Praest steht seit letztem Jahr unter Denkmalschutz

Seit rund 3000 Jahren siedeln sich hier immer wieder Menschen an

Das Exponat aus Emmerich-Praest, das derzeit im LVR-Landesmuseum in Bonn in der Ausstellung „Archäologie im Rheinland“ zu sehen ist, wirkt auf den ersten Blick fast unscheinbar

Das sind nur Kieselsteine, könnte man meinen

Aber nur so lange, bis man merkt, dass die „Steine“ Kerben haben und einer davon gebrochen ist

Denn in einer Archäologie-Ausstellung würde man in einem Museum natürlich keine einfachen Kieselsteine ​​in eine Vitrine stellen

Was Sie hier sehen, sind Tonkugeln

Und sie wurden auf der Blouswardt in Emmerich gefunden, einem Ort, den selbst Emmericher nicht unbedingt kennen – zumindest wenn sie nicht in Präst wohnen.

Siedlungsgeschichte am Niederrhein an einem Ort

„Der Fundort ist seit Jahrzehnten für archäologische Funde bekannt“, erklärt die Archäologin Julia Rücker vom LVR in Xanten, die für die Blouswardt zuständig ist

Tatsächlich gab es bereits zwischen 1970 und 1975 eine umfangreiche archäologische Ausgrabung auf dem Gelände, nachdem bereits in den 1960er Jahren einige Oberflächenfunde vor Ort aufgetaucht waren

Grund dafür, die Tongeschosse einem größeren Publikum zugänglich zu machen, ist die Tatsache, dass die Blouswardt im vergangenen Jahr unter Denkmalschutz gestellt wurde

Der Wert der Stätte liegt jedoch nicht darin, dass man hier irgendwelche Schätze erwartet

„Weitere Funde sind nicht zu erwarten“, erklärt der Archäologe

Stattdessen liegt das Schützenswerte, ja der eigentliche „Schatz“ der Blouswardt darin, dass hier fast 3.000 Jahre Siedlungsgeschichte am Niederrhein nachzulesen sind

Und zwar von der Bronzezeit, etwa 800 Jahre vor Christus, bis zur heutigen Siedlung, die aus einem Hof ​​besteht

„Das ist ein Ort, der die Geschichte der Region erzählen kann“, erklärt Julia Rücker

Die Blouswardt wurde 2021 unter Denkmalschutz gestellt

Foto: Klaus-Dieter Stade / FUNKE Fotoservice

Die Blouswardt selbst, also der Hügel, der sich leicht über das Umland erhebt, ist künstlich angelegt

Die heutigen Bewohner siedeln sich hier sozusagen auf den Überresten vergangener Bewohnergenerationen an, an die die Erhebung mehr oder weniger „gewöhnt“ war

Tongeschosse werden mit Kelten in Verbindung gebracht

Die jetzt im LVR-Landesmuseum in Bonn ausgestellten Tongeschosse stammen aus der frühen Eisenzeit, also aus der Zeit zwischen 450 v

Chr

und Christi Geburt

Die Geschosse wurden mit einer Schleuder abgefeuert

„Sie dienten der Jagd, waren aber auch eine Fernwaffe der Kelten, die bereits von Julius Cäsar beschrieben wird“, erklärt Julia Rücker

Das bedeutet nicht, dass auf der Blouswardt in Emmerich früher Kelten lebten

Allerdings gehörte das Gebiet wohl zum Einflussbereich der Kelten, was die Funde vor Ort erklärt

Früher muss das öfter passiert sein – zum Beispiel beim Pflügen von Feldern

Im Zusammenhang mit dem Denkmalschutz wurden dem LVR auch einige Sammlerstücke aus Privatbesitz übergeben

Der Denkmalschutz soll Sie übrigens davon abhalten, selbst nach Schätzen zu suchen

„Es gibt immer Leute, die mit Metalldetektoren suchen

Das geht nicht mehr“, erklärt die Archäologin Julia Rücker

Außerdem würde jeder Schatzsucher sowieso nichts entdecken können

Denn alle wesentlichen Dinge wurden hier durch die archäologische Ausgrabung in den 1970er Jahren ans Licht gebracht

Die Ausstellung ist noch bis Mai in Bonn zu sehen

Besucher der Ausstellung „Archäologie im Rheinland“ können die Steinschleudern von Emmerich im LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstr

siehe 14-16

Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet

Neben den Tongeschossen gibt es noch zahlreiche weitere Funde zu sehen – von urzeitlichen Krebsen über römische Wandmalereien bis hin zu moderner Kleidung

Der Besuch der Ausstellung ist im Rahmen eines Besuchs der Dauerausstellung des Museums kostenlos

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Attendorn – Wikipedia Aktualisiert

Geografie Geografische Lage. Die Hansestadt Attendorn liegt im Nordwesten des Kreises Olpe im südlichen Sauerland auf 7°54’ östlicher Länge und 51°07’ nördlicher Breite. Das Stadtgebiet befindet sich im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, nördlich von Biggesee und Dünnekenberg.Der Stausee wird vom Lenne-Zufluss Bigge durchflossen, die unterhalb des …

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig

Weitere Bedeutungen sind unter Attendorn (Begriffsklärung) aufgeführt

NHN Fläche: 97,92 km2 Einwohner: 24.330 (31.12.2020) Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner pro km2 Postleitzahl: 57439 Vorwahl: 02722 Kfz-Kennzeichen: OE Gemeindekennzahl: 05 9 66 004 LOCODE: DE ATN Adresse von

Stadtverwaltung: Kölner Straße 12

57439 Attendorn Internet: www.attendorn.de Bürgermeister: Christian Pospischil (SPD) Lage der Stadt Attendorn im Kreis Olpe

Blick über die Stadt von der Atta-Höhle

Innenstadt von Südosten

Die Hansestadt Attendorn ([ˈatn̩ˌdɔʁn] dialektisch meist [ˈatn̩ˌdɔːʳn] Aussprache?/i) ist eine mittelgroße Stadt in Nordrhein-Westfalen im Kreis Olpe im südlichen Sauerland mit rund 25.000 Einwohnern

Überregional bekannt ist sie durch die Tropfsteinhöhle Atta-Höhle und den Biggesee

Seit dem 19

März 2012 darf Attendorn offiziell den Zusatz Hansestadt führen.[2] Attendorn ist nur geringfügig kleiner als die beiden größten Städte im Kreis Olpe, Lennestadt und Olpe

Durch die Entfernung zu den nächsten Großzentren Siegen (45 km), Hagen (60 km), Dortmund (75 km) und Köln (85 km) erfüllt die Stadt längst die Funktionen eines Mittelzentrums

Die Wirtschaft der Stadt ist industriell geprägt, insbesondere das metallverarbeitende Gewerbe ist historisch gewachsen und bietet auch heute noch die meisten Arbeitsplätze

Hansestädte im historischen Sinne sind durch überregionalen Handel geprägt.

Geographische Lage [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Hansestadt Attendorn liegt im Nordwesten des Kreises Olpe im südlichen Sauerland auf 7°54′ östlicher Länge und 51°07′ nördlicher Breite

Das Stadtgebiet liegt im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge, nördlich von Biggesee und Dünnekenberg

Der Stausee wird vom Lenne-Nebenfluss Bigge durchflossen, der unterhalb der Bigge-Talsperre durch die Stadt fließt

Der höchste Punkt der Stadt ist die Rüenhardt (636 m ü

M.)

Am Ahauser Stausee nordöstlich des Stadtzentrums sind es nur noch 248 m über NN

NN

Das Stadtgebiet umfasst 97,86 km², wovon etwa die Hälfte mit Wald bedeckt ist

Attendorn liegt im Nordosten des Rheinischen Schiefergebirges, am westlichen Rand der Attendorn-Elsper-Doppelrinne, einem Kalksteinriff, das sich im Devon (vor ca

400 Mio

Jahren) als Folge der Tektonik gebildet und erhoben hat Verschiebungen

Ein Tal führt von Attendorn aus nach Fretter, das andere von Niederhelden nach Elspe

Im Massenkalk des Oberen Mitteldevons konnten sich zahlreiche Höhlen bilden, von denen die Atta-Höhle als einzige öffentlich zugänglich ist

Erweiterung und Nutzung des Stadtgebietes [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Stadtgebiet, dessen größte Nord-Süd-Ausdehnung 10,89 km und Ost-West-Ausdehnung 14,57 km beträgt, umfasst eine Gesamtfläche von 97,86 km²

Dieses Gebiet umfasst unter anderem 51,13 km² Wald, 5,74 km² Wasser und 29,48 km² Ackerland

5,97 km² werden als Gebäude- und Freifläche und 4,55 km² als Verkehrsfläche genutzt

Die folgende Tabelle zeigt die detaillierte Landnutzung:

Oberfläche

nach Art der Nutzung Farmer-

Schaft

Bereich Gebäude

und offenem Wald

Flächenverkehr

Oberflächenwasser-

Bereich Erholung

Bereich in Betrieb

Bereich Sonstiges

Flächennutzung in km² 29,48 5,97 51,13 4,55 5,74 0,32 0,16 0,51 Anteil an der Gesamtfläche 30,1 % 6,1 % 52,2 % 4,6 % 5,9 % 0,3 % 0,2 % 0,5 %

Rundungsfehler ignorieren

Attendorn grenzt an das Gebiet der Städte und Gemeinden im Kreis Olpe und des Märkischen Kreises

Von Norden beginnend und im Uhrzeigersinn sind dies Plettenberg (N), Finnentrop (NO), Lennestadt (O), die Kreisstadt Olpe (S), Drolshagen (SW), Meinerzhagen (W) und Herscheid (NW).

Neben dem Hauptort mit 13.516[3] Einwohnern besteht Attendorn aus 55 weiteren Dörfern und Wohngebieten

Durch die Entwicklung der Baugebiete „Wippeskuhlen“ und „Auf dem Schilde“ sowie der Gewerbegebiete „Ennest“, „Askay“ und „Donnerwenge“ sind die Stadtteile Biekhofen, Ennest und Holzweg mit dem Zentrum zusammengewachsen den letzten Jahren

Auch die Städte Neu-Listernohl, Petersburg, Kraghammer, Ewig, Biggen und Schnellenberg befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kernstadt Attendorn, sodass insgesamt über 18.000 Einwohner in diesem zentralen Siedlungsgebiet leben

Die untergegangenen Ortsteile von Attendorn waren: Ackerschott, Bruchwalze, Dumicketal, Imminghausen, Klinke, Langenohl, Listernohl und Maiwormshammer

Charakteristisch für Attendorn ist der große Höhenunterschied von fast 400 Metern, der im Stadtgebiet vorherrscht

Das Zentrum der Stadt Attendorn liegt in einem Talkessel des Biggetals, erstreckt sich aber mittlerweile auch auf die Hügel rund um die Stadt

Dieser Standort beeinflusst das Klima und führt zu lokal unterschiedlichen Temperaturen

In Höhen um 300 m, wo sich auch das Stadtzentrum befindet, liegt die Jahresdurchschnittstemperatur bei etwa 8 Grad Celsius, in Höhen um 450 m bei 7 °C und oberhalb von etwa 600 m bei 6 °C

Besonders im Winter sinkt die Durchschnittstemperatur jedoch mit zunehmender Höhe deutlich

Während es auf 300 m noch 0,5 °C beträgt, sinkt die Temperatur auf 450 m auf 0 °C und auf 600 m auf −1,5 °C

Die Auswertung aller Wetteraufzeichnungen zeigt eine Spanne von Spitzenwerten zwischen −27 und +34 °C

Der Grund für die niedrigen Temperaturen liegt in der geringen Sonneneinstrahlung in dieser Gegend

Der Kreis Olpe hat die niedrigsten Werte in Nordrhein-Westfalen

In Attendorn liegt der Jahresmittelwert der Globalstrahlungssumme bei bis zu 930 kWh/m²a (Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr), im Westen des Landes bei über 1.010 kWh/m²a

Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1.100 mm

Die Niederschläge verteilen sich sehr gleichmäßig über das Jahr, wobei der Winter mit rund 300 mm die niederschlagsreichste Jahreszeit ist

Von besonderer Bedeutung sind hier das Biggetal, das Ihnetal und das Repetal.[4] Stadt Attendorn 1832 mit uml

Stadtmauer und Graben

Übersichtsplan der Stadt Attendorn 1840, original preußisches Foto

Die Lage der Stadt wird durch das gute Klima im Attendorn-Elsper-Doppeltrog, die fruchtbaren Böden und die günstigen Verkehrsmöglichkeiten begünstigt und zog schon in vorgeschichtlicher Zeit Menschen an

Eine stärkere Besiedlung lässt sich jedoch erst seit dem Mittelalter nachweisen

Die Stadt liegt am Schnittpunkt zweier Fernstraßen, der Heidenstraße und der sogenannten „Königsstraße“

Zur Zeit Karls des Großen wurde dort eine Urpfarre errichtet

Unter dem Fußboden der Johanniskirche befinden sich die Fundamente einer Missionskirche

1072 gründete Erzbischof Anno von Köln das Kloster Grafschaft und stattete es mit u.a

mit Rechten bei einem Gericht in Attendorn

Die Stiftungsurkunde des Klosters Grafschaft ist die erste urkundliche Erwähnung von Attendorn

1222 wurden der Stadt unter dem Kölner Erzbischof Engelbert II

von Berg die Stadtrechte durch Verleihung des Soester Rechts verliehen.[5] Die um 1200 erbaute Burg Schnellenberg und der Erwerb der Waldenburg 1248 dienten der Sicherung der Interessen des Erzbistums Köln in der Region.

Neben den neun Zünften verdankt Attendorn seine Bedeutung vor allem den Woll- und Leinenwebern

Darüber hinaus brachte die politische und kirchliche Stellung der Stadt als Grenzfestung des zum Erzbistum Köln gehörenden Herzogtums Westfalen gegenüber der Grafschaft Mark und als Sitz eines Dekanats im alten Erzbistum Köln Reichtum und Wohlstand die Stadt

1255 trat Attendorn als einzige Stadt im Sauerland dem Rheinischen Städtebund bei

Attendorn war nur indirektes Mitglied des Deutschen Hansebundes und wurde daher von der Stadt Soest auf den großen Hansetagen vertreten

Um 1200 war Attendorn bereits erzbischöfliche Münzstätte

Mittelalterliche Münzen aus Attendorn sind von Brüssel bis Lubnice in Polen und der Insel Gotland zu finden

Vom Beginn des 14

Jahrhunderts bis heute gab es außerhalb der Stadtmauern ein Krankenhaus mit Kirche und Friedhof

1420 gründete Heinrich Weeke das Kloster Ewig

1429 fügte er ein Armenspital hinzu

Zeitweise war die Stadt so wohlhabend, dass sie sogar dem Kölner Erzbischof Kredite gewähren konnte

Zudem erhielt er Unterstützung bei seinem Streit mit der Stadt Soest

1444–1445 half die Stadt in der sogenannten Soester Fehde bei der Eroberung der Burg und des Landes Bilstein

1464, 1597, 1598 und 1613 kam die Pest viermal über die Stadt

In den Jahren 1613, 1623, 1656, 1710, 1732, 1742 und 1783 wüteten große Brände in der Stadt

1656 wurde die halbe Stadt zerstört

Die Stadt litt auch unter Kriegen, Schätzungen und Einquartierungen

So im Limburger Erbfolgekrieg 1280, in der Soester Fehde 1444–1449, in den Truchsessischen Wirren 1583–1584 und im Dreißigjährigen Krieg 1618–1648

Zur Zeit Napoleons erreichte Attendorn seinen wirtschaftlich niedrigsten Stand

Davon erholte sich die Stadt erst Mitte des 19

Jahrhunderts

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die jüdischen Einwohner der Stadt vertrieben oder ermordet.[6] Zu ihrem Gedenken wurden in den Jahren 2006 und 2008 insgesamt 14 Stolpersteine ​​von dem Künstler Gunter Demnig verlegt

Siehe auch: Liste der Stolpersteine ​​in Attendorn

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Attendorn am 28

März durch Bomben und am 15

Juni 1945 durch eine große Munitionsexplosion schwer beschädigt

Seit dem 1

Januar 2010 ist Attendorn eine kreisfreie Stadt

Dies hat das Landeskabinett am 11

November 2008 beschlossen

Mit dem neuen Namen kann es für seinen Bereich, z

neue Aufgaben als Bauaufsichtsbehörde übernehmen, die Verantwortung für eine hauptamtliche Feuerwache übernehmen oder die Verpflichtung zur Unterhaltung von Weiterbildungseinrichtungen übernehmen

Vor allem aber kann die Stadt selbst Träger der Jugendhilfe werden

Bis dahin war dafür der Kreis Olpe zuständig

Aus finanziellen Gründen soll dieser Schritt jedoch vorerst nicht umgesetzt werden

Große Teile der Attendorner Innenstadt werden zwischen 2015 und 2023 saniert

Dabei kommt ein integriertes Innenstadtentwicklungskonzept zum Einsatz, das die vier Handlungsfelder „Verkehr und (Nah-)Mobilität“, „Wirtschaftsstandort Innenstadt“, „Urban Entwicklung, Stadtbild und Freiraumqualität” und “Wohnen und Leben”

Im Zuge dieses Konzepts werden unter anderem die Verkehrsführung und das Parkplatzkonzept optimiert

Die Gestaltung von Verkehrs- und Aufenthaltsflächen sorgt für eine Aufwertung des Stadtbildes

Die Investitionen in die Infrastruktur, wie ein neues Kino, der Umbau der alten Post in eine Großgastronomie und der Umbau des Bahnhofs in ein Kulturzentrum sollen mehr Flächen für Einzelhandelsnutzungen zur Stadt machen Zentrum attraktiver und lebendiger

2022 wird das 800-jährige Stadtjubiläum gefeiert

Bis dahin soll der Stadtumbau weitestgehend umgesetzt sein.[7]

Um den Bedarf der ansässigen Gewerbebetriebe zu decken, wird derzeit der Neubau des Gewerbegebietes „Fernholte“ umgesetzt

Auf 27,31 Hektar sollen Flächen zur gewerblichen Nutzung angeboten werden

Allerdings ist die Umsetzung sehr aufwändig

Nach langjährigem Widerstand des ursprünglichen Grundstückseigentümers und Klagen einer Bürgerinitiative aus Naturschutzgründen werden für die Aufbereitung des Landes 696.000 Kubikmeter Erde bewegt

Das Projekt kostet 12 Millionen Euro.[8]

Am 1

Juli 1969 wurden die Gemeinden Attendorn-Land (ohne Heggen) und Helden (ohne Altfinnentrop, Neuenwald, Oberveischede, Petmecke und Tecklinghausen) durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Olpe eingemeindet.[9] Bevölkerungsentwicklung in Attendorn von 1939 bis 2018 gemäß nebenstehender Tabelle

(jeweils zum 31

Dezember)

Bevölkerung 1939 12.100 1950 15.600 1961 19.130 1962 19.560 1965 21.083 1970 21.735 Jahre 1975 22.080 1977 21.736 1987 21.298 1990 22.863 Jahr 1998 24.126 1999 24.267 2000 24.460 2001 24.688 2002 24.791 2003 24.776 Jahr PRÜVE 2004 24.836 2005 24.814 2006 24.744 2007 24.818 2008 24.839 2009 24.780-jährige Einwohner 2010 24.693 2011 24.637 2012 24.399 2013 24.336 2014 24.277 2015 24.676 Jahreinwohner 2016 24.279 2017 24.335 2018 24.367

In der Region um Attendorn spielt die Religion noch immer eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben

Bestes Beispiel sind die Osterbräuche, die jedes Jahr den Glauben in den Mittelpunkt stellen

(siehe Abschnitt Osterbräuche)

Die überwiegende Mehrheit der Besucher ist katholischen Glaubens

Attendorn gehört zum Erzbistum Paderborn und wird in der mittleren Ebene vom Dekanat Südsauerland verwaltet

Dieser wurde am 1

Juli 2006 aus den bisherigen selbstständigen Dekanaten Attendorn, Elspe und Olpe gebildet und hat die gleiche Fläche wie der Kreis Olpe

Auf der untersten Ebene gibt es einen mit dem Stadtgebiet deckungsgleichen Seelsorgeverband

Darin sind neun Gemeinden vereint

Nach dem Abzug der Franziskaner und dem Abriss der Franziskanerkirche Ende des 20

Jahrhunderts gibt es in Attendorn nur noch eine Religionsgemeinschaft

Das sind die Ursulinen

In Attendorn gibt es eine evangelisch-lutherische Gemeinde

Dieser hat 3.559 Mitglieder, erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet und ist daher in zwei Bezirke geteilt

Es gibt zwei Gotteshäuser, die Erlöserkirche im Zentrum von Attendorn von 1914 und die Friedenskirche im Stadtteil Petersburg von 1972.[10] Unter anderem unterhält die Gemeinde eine eigene Bibliothek und es gibt eine Unterabteilung des CVJM

1998 wurde die Attendorner Tafel gegründet, die einmal im Monat kostenlose Lebensmittel an Bedürftige verteilt

In Attendorn gibt es seit 1986 eine islamische Gemeinde der DITIB, die als Moscheeverein die 2017 eröffnete Yeni-Moschee im Zentrum der Stadt besitzt

Die Moschee hat eine Grundfläche von 1453 m² auf vier Stockwerken.[11] Etwa 200 Muslime sind im Verein organisiert

Außerdem ist im ehemaligen Vogthaus im Stadtteil Ennest der kurdische Kulturverein Attendorn, eine kurdisch-islamische Gemeinde, untergebracht

Neben den Räumen für kulturelle Aktivitäten gibt es auch einen separaten Andachtsraum für die Mitglieder

Nach eigenen Angaben finanziert die Gemeinde ihre Hodscha aus Solidarität.[12] Andere Konfessionen [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Neben den genannten gibt es in Attendorn noch weitere Glaubensrichtungen

Erwähnenswert sind die neuapostolische Gemeinde mit eigener Kirche und die christliche Gemeinde in Attendorn (Brüdergemeinde)

Im Stadtrat vertreten 38 Ratsmitglieder die Interessen der rund 25.000 Einwohnerinnen und Einwohner von Attendorn

Nach den Ergebnissen der letzten Kommunalwahlen vom 13.09.2020 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

SPD CDU GRÜNE UWG FDP Gesamt 1999 16 19 1 2 — 38 Sitze 2004 17 17 1 2 1 38 Sitze 2009 14 16 2 3 3 38 Sitze 2014 18 15 1 3 1 38 Sitze 2020 16 15 3 2 2 38 Sitze

Bei der Kommunalwahl 2014 wurde der SPD-Kandidat Christian Pospischil zum Bürgermeister gewählt

2020 wurde er mit 77,5 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.[14] Geschichte der Bürgermeister von Attendorn [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Seit die Stadt 1783 niederbrannte, lassen sich nur wenige Personen als Bürgermeister aus früheren Zeiten identifizieren

– Bürgermeister vor 1783: vor 1584: Jürgen Bosel

1584: Cornelius Zeppenfeld (+ 13

Mai 1609) [15]

1593: Jakob Zeppenfeld[16]

– Bürgermeister 1783–1804

1783-1804: Franz Anton Plange

1783: Johann Eberhard Hoberg

1783-1784: Johann Emmerich Gottfried Joanvahrs 1786-1794: Johann Pieper

1790-1796: Johann Arnold Gertmann

1791-1793: Theodor Greve 1800-1802: Ferdinand Dingerkus

1802-1804: Johann Greve

1804: [Stephan?] Dingerkus

– Bürgermeister (1812–1826)

1812-1818: Johann Anton Göbel

1818-1826: Adolf Salomo

– Bürgermeister ab 1826

1826–1829: Adolf Salomon

1829-1832: Kaspar Belke

1832-1835: Eberhard Belke

1835-1862: Arnold Becker

1862-1864: Franz Lex

1864-1865: Ferdinand Würzer

1865–1866: Eberhard Wilmes (Ratsherr in Vakanz)

1866-1908: Richard Heim

1908-1911: Heinrich Tück

1911-1919: Theodor Laymann 1920-1932: Wilhelm Hennemann

1932–1933: Hans Becker (Schauspiel)

1933-1934: Peter Struif (NSDAP)

1934–1945: Josef Schütte (NSDAP)

1945: Wolfram Ebers (CDU)

1945-1946: Johannes Weber (CDU)

1946: Josef Maywurm (SPD)

1946-1948: Robert Schmidt (CDU)

1948-1949: Erich Berghoff (CDU)

1949-1950: August Bruse (SPD) 1951-1952: Robert Schmidt (CDU)

1952-1969: Alois Albus (CDU)

1969-1978: Karl Hammer (CDU)

1978-1994: Josef Rüenauver (CDU)

1994-2009: Alfons Stumpf (SPD)

2009-2014: Wolfgang Hilleke

seit 2014: Christian Pospischil (SPD)

Wappen und Siegel [Bearbeiten| Quelle bearbeiten ]

Das Wappen der Stadt zeigt ein schwarzes Balkenkreuz (Wappen des Erzbistums Köln) in Silber, begleitet von einem nach rechts gedrehten roten Halbmond in der oberen rechten Ecke

Das älteste erhaltene Stadtsiegel von 1243 zeigt den heiligen Petrus, Schutzpatron des Erzbistums Köln, mit seinem Schlüssel und einer Mondsichel neben seinem Kopf, in späteren Siegeln thronend auf dem Kölner Kurwappen

1910 wurde das Wappen in seiner jetzigen Form amtlich genehmigt und nach der Gemeindereform 1970 zur Fortführung genehmigt

Der Halbmond wird als Symbol für Johannes den Täufer gedeutet, der auch in frühen Geheimsiegeln als Schutzpatron der Gemeinde zu finden war

Mit Rawicz in Polen unterhält Attendorn seit 2019 die erste Städtepartnerschaft.[17] Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Siehe auch: Kunst im öffentlichen Raum in Attendorn

Erhaltung von Natur und Landschaft [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

In der Atta-Höhle

In Attendorn sind die Kalkbuchenwälder, Halbtrockenrasen und Felsen südlich von Finnentrop als Europäisches Schutzgebiet (FFH-Gebiet) ausgewiesen.[18] Weitere Teile dieses 220 Hektar großen FFH-Gebiets liegen in den Gebieten Finnentrop und Lennestadt

Im Stadtgebiet gibt es 13 ausgewiesene Naturschutzgebiete (NSG).[19] Dies sind die Naturschutzgebiete Rüenhardtquelle (0,68 ha), Steinbruch Biggen (11,50 ha), Auwald Biggen (4,08 ha), Repe (2,94 ha), Hausschlade (22 ha) und Breiter Hagen (20,28 ha), Dünscheder Heide (1,35 ha), In der Stesse (17,10 ha), Berndebachtal (36,07 ha), Wunderwaldchen (0,73 ha), Wesebachtal (1,38 ha), Attahöhle (13,27 ha), Eckenbacher Quellbäche (20,60 ha) und Gilberginsel ( 96,65 ha, die einzige NSG außerhalb des Landschaftsplangebietes)

Das beeindruckendste und meistbesuchte NSG in Attendorn ist die NSG Attahöhle.

In Attendorn gibt es neun Naturdenkmäler.[20] Dies sind die vier Felsen Großer Kopf Steilhang (0,67 ha), Felsformation Großer Kopf (0,44 ha), Drackerstein (0,69 ha) und Achsschulterfels (1,03 ha), vier Einzelbäume (zwei Linden, einer Buche und eine Eiche) und eine von zwei Baumgruppen (Eichen)

Darüber hinaus gibt es im Gemeindegebiet 28 geschützte Landschaftselemente (LB) von 0,11 ha bis 9,67 ha Größe.[21] Das Stadtgebiet Attendorn ist Teil des 1964 ausgewiesenen Naturparks Ebbegebirge

Ein großer Teil des Naturparks ist seit seiner Gründung auch als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen

Seit dem 30

November 2006 liegt ein Landschaftsplan für den östlichen Teil der Stadt Attendorn-Heggen-Helden vor, der auch die westliche Gemeinde Finnentrop umfasst

In diesem Landschaftsplan wurden Flächen außerhalb der bebauten Ortsteile und im Geltungsbereich eines Bebauungsplans als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen, sofern kein höherer Schutzstatus wie NSG vorliegt.[22] Im Landschaftsplangebiet befinden sich zwei Landschaftsschutzgebiete

Dies sind das Landschaftsschutzgebiet Attendorn-Heggen-Helden Typ A und das Landschaftsschutzgebiet Attendorn-Heggen-Helden Typ B

Landschaftsschutzgebiet Typ A steht für allgemeinen Landschaftsschutz, Typ B für besonderen Landschaftsschutz: Schutz prägender Wiesentäler

Im Landschaftsschutzgebiet Typ A ist unter anderem die Errichtung von Gebäuden verboten

Typ B verbietet auch die Erstaufforstung, einschließlich der Neupflanzung von Weihnachtsbäumen, sowie ein Verbot der Umwandlung von Grünland und Brachland

Das Landschaftsschutzgebiet Typ B besteht aus mehreren Teilgebieten, während das Landschaftsschutzgebiet Typ A ein zusammenhängendes Gebiet bildet, in dem alle anderen Schutzgebiete und die bebauten Flächen innerhalb des Planungsgebietes liegen

Außerdem gibt es im Stadtgebiet zahlreiche gesetzlich geschützte Biotope wie Quellen und Felsen

Die gesetzlich geschützten Biotope sind aufgrund ihrer Seltenheit überall geschützt und bestehen unabhängig von den oben genannten Schutzkategorien.[23] Neben dem Uhu kommen in Attendorn auch die Großvogelarten Graureiher, Schwarzstorch, Rotmilan und Kolkrabe vor.[18] Alter Markt mit dem Südsauerlandmuseum

Das Südsauerlandmuseum liegt direkt am Marktplatz im Zentrum der Stadt

Neben kulturhistorischen Exponaten aus dem Kreis Olpe zeigt es auch das Westfälische Zinnfigurenkabinett und informiert über die Stadtgeschichte

Nach mehrjähriger Renovierung wurde es im Juni 2008 mit einem überarbeiteten Ausstellungskonzept wiedereröffnet

Träger des Museums sind die Stadt Attendorn und der Kreis Olpe

Viele Jahre hieß es „Kreisisches Heimatmuseum“

Von April bis Oktober ist es jedes erste und dritte Wochenende im Monat geöffnet und zeigt historische Exponate wie Feuerwehrfahrzeuge, Uniformen und Ausrüstung

In Attendorn befindet sich das Kino „JAC“ mit fünf Sälen und insgesamt 478 Sitzplätzen

Dieses wurde am 17

Juni 2019 nach rund einem Jahr Bauzeit offiziell eröffnet

Eigentümerin des Grundstücks ist die Stadt, die das Gebäude eigens für diesen Zweck errichten ließ und an den Betreiber verpachtet hat[24]

Davor gab es in Attendorn jahrzehntelang kein Kino

Die beiden im 20

Jahrhundert betriebenen Kinos „Lux-Lichtspiele“ und „Apollo“ wurden in den 1980er Jahren geschlossen

Eine Stadtbücherei gibt es in Attendorn nicht, diese Funktion hat aber die seit 1851 bestehende Katholische Stadtbücherei übernommen

Diese wird von der Kirchengemeinde St

Johannes Baptist betrieben und umfasst einen Bestand von rund 14.000 Medien.

Die evangelische Gemeinde betreibt auch eine Kinder- und Jugendbibliothek, die 2002 aus der seit 1957 bestehenden Gemeindebibliothek hervorgegangen ist

Dort können Sie mehr als 9.000 Medien ausleihen

Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das traditionelle Schützenfest wird jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli gefeiert

Zum Festivalauftakt am Freitag findet im Festzelt die sogenannte „Bierverkostung“ statt

Am Montag findet das Königsschießen statt, bei dem es – anders als bei den meisten anderen Schützenfesten – zwei Könige gibt: einen Vogelkönig und zusätzlich einen Scheibenkönig

Die Schützengesellschaft Attendorn 1222 eV geht auf die Verleihung der Stadtrechte an die Stadt Attendorn im Jahre 1222 zurück

Zu dieser Zeit waren die Schützen, Bürger von Attendorn, für die Verteidigung der Stadt und die Instandhaltung der Befestigungsanlagen rund um die Stadt verantwortlich.[25] Attendorn ist eine Karnevalshochburg in Südwestfalen

Im Stadtgebiet gibt es mehrere Karnevalsvereine, von denen einige ihre eigenen Karnevalssitzungen veranstalten

Der Höhepunkt des närrischen Treibens ist jedes Jahr die Parade am Violetten Dienstag, die um 11:11 Uhr an der Atta-Höhle beginnt

Mit mehr als 2000 aktiven Teilnehmern und bis zu 30.000 Besuchern ist sie eine der größten im Sauerland, weshalb sich die Stadt in der „fünften Jahreszeit“ „Klein-Kölle“ nennt

Der allgemeine Narrenruf ist „kattfiller“

Das hat seine Wurzeln in der Geschichte

Bei der Eroberung der nahegelegenen Burg Bilstein soll der Legende nach der Belagerer Attendorn versehentlich mit der Armbrust auf eine Katze geschossen haben.[26] Seit 1988 findet jeden Sommer das Attendorner Gauklerfest statt

Es ist ein Familienfest, das mehr als 20.000 Besucher mit einem bunten Programm aus Comedy, Musik, Kunst und Spiel anlockt

Auf mehreren Bühnen treten namhafte Künstler auf

Auf der Musikbühne spielen jedes Jahr überregional bekannte Bands, weniger bekannte Größen der Szene, aber auch einige unbekannte Bands aus der Umgebung.[27] Attendorner Feuerwehrfest [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Traditionell findet am letzten Wochenende im Juni das Attendorner Feuerwehrfest statt

Eine Woche vor dem Schützenfest der Schützengesellschaft Attendorn 1222 e

V

laden die Mitglieder des Attendorner Löschzuges die Bevölkerung zu einem Fest für die ganze Familie ein

Höhepunkt der Veranstaltung ist jedes Jahr ein großes Sommernachtsfeuerwerk, das am Samstagabend gegen 22.30 Uhr vom Dach der Feuerwache gezündet wird[28]

Am 10

Mai 1975 wurde auf dem Gelände unterhalb der Biggetalsperre das „Spiel ohne Grenzen“ zwischen den Städten Attendorn und Pulheim ausgetragen

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „In der Steinzeit“ und wurde von der ARD live übertragen

Attendorn gewann und qualifizierte sich für das internationale Finale in Riccione, Italien.[29] Am 27

Juni 2009 fand in Attendorn die Großveranstaltung „Ein Tag mit WDR 2“ statt

Attendorn konnte sich bei der Aktion „WDR2 für eine Stadt“, die der Sender über mehrere Wochen durchführte, gegen alle anderen Kommunen und Städte in Nordrhein-Westfalen durchsetzen

Es fand u.a

kostenlose Open-Air-Konzerte, Live-Übertragungen und Kabarett

Rund 20.000 Besucher nahmen daran teil.[30] Osterfeuer

Die Attendorner pflegen zahlreiche Osterbräuche, darunter die Semmelweihe am Karsamstag und das Schlagen, Aufstellen und Verbrennen der Osterkreuze am Karsamstag und Ostersonntag.

Semmelsegnen: Das Attendorner Osterbrot, Osterbrötchen genannt, ist ein Mischbrot mit Kümmel, das in der Woche vor Ostern in den örtlichen Bäckereien gebacken wird

Besonders auffällig sind die Einkerbungen an den Enden der Laibe, die ihnen das Aussehen von Fischflossen verleihen

Der Fisch ist ein altes christliches Symbol

Am Karsamstag versammeln sich die Attendorner um 14 Uhr

vor der Pfarrkirche, um sich vom Pfarrer die Brötchen segnen zu lassen

Dieser Brauch ist seit 1658 urkundlich belegt, geht aber vermutlich noch weiter in die Vergangenheit zurück

Osterfeuer: In den Wochen vor Ostern treffen sich die Männer des Osterfeuervereins (die sogenannten „Poskebrüder“) in den umliegenden Wäldern zum „Holzhacken“

Dort werden Reisigbündel vorbereitet, die sogenannten „Lasten“, mit denen am Ostersonntag die Osterkreuze verbrannt werden

Der Osterfeuerverein gliedert sich in vier „Häfen“, die aus den ehemaligen Stadtteilen stammen, die durch ein Stadttor zu erreichen waren

Das bedeutet, dass der Attendorner „mit der Pforte dorthin geht“, wo er geboren wurde oder wo seine Familie lebt

Dies sind die Ennester Pote, die Kölner Porte, die Niederste Poorte und die Wasserpoote

Nach der Segnung der Brötchen am Karsamstag ziehen die Mitglieder der vier Porten in den Stadtwald und fällen eine große Fichte, die dann in die Stadt transportiert und auf dem Marktplatz vermessen wird

Es gibt auch einen Wettbewerb: Sie versuchen, die längste Fichte mit dem größten Durchmesser zu bekommen

Anschließend geht es zur „Osterköppe“

Das sind Anhöhen am Stadtrand oder außerhalb der Stadt, wo am Ostersonntag die Osterkreuze aufgestellt werden

An diesem Tag treffen sich die Menschen auf den „Köppen“ und bereiten die Fichten für das abendliche Brennen vor

Die Fichten werden mit einer Traverse versehen, mit Stroh umwickelt und aufgestellt

Die vorbereiteten Lasten werden dann rund um den Sockel des Osterkreuzes gestapelt und ebenfalls mit Stroh bedeckt

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Gegen 20.40 Uhr beginnen die Poske-Brüder mit dem „Fackelschwingen“

Aus Fichtenholz geschnittene Fackeln werden auf einem Fackelfeuer entzündet, das wiederum zuvor auf dem Feuer der Osterkerze entzündet wurde

Du stehst um das Osterkreuz und schwenkst die Fackeln senkrecht vor oder neben deinem Körper

Um 21 Uhr, wenn die Lichter des Kreuzes auf dem Turm der Pfarrkirche eingeschaltet werden, werden die Fackeln auf die Lasten geworfen und das Kreuz geht in Flammen auf

Um 21.30 Uhr brechen die vier Kolonnen der Osterprozession von den vier ehemaligen Stadttoren auf, angeführt von vier beleuchteten Prozessionskreuzen, in Richtung der Pfarrkirche St

Johannes der Täufer

Zum Abschluss der Osterfeierlichkeiten findet dort ein Gebetsgottesdienst statt

St

Johannes der Täufer

Zeichnung der Burg Schnellenberg (erste Hälfte des 18

Jahrhunderts)

Bieke-Turm

Siehe auch: Liste der Denkmäler in Attendorn

Pfarrkirche St

Johannes der Täufer

Die Pfarrkirche St

Johannes Baptist wird auch Sauerländer Dom genannt

Sie hat einen romanischen Turm aus der Zeit um 1200 und ein gotisches Langhaus aus dem 14

Jahrhundert

Markant ist die barocke Turmhaube, die seit 1634 die Kirche schmückt

Dazu kommen die historische Hospitalkirche am Bahnübergang, die 1914 erbaute evangelische Erlöserkirche im Jugendstil und die Waldenburgkapelle am Ufer des Biggesees

Die 1962 erbaute St

Josefskirche wurde 2013 profaniert und 2021 komplett abgerissen

Altes Rathaus

Das alte Rathaus wurde vermutlich nach der Mitte des 14

Jahrhunderts erbaut und im 18

und 19

Jahrhundert stark umgebaut

In den Jahren 1962-1964 wurde das Äußere auf der Grundlage einiger Funde und einer in der Pfarrkirche aufbewahrten Darstellung in sein ursprüngliches Aussehen zurückversetzt

Für die gesamte Innenarchitektur, die Einrichtung mit antiken Glasfenstern und Lampentürmen zeichnete der Aachener Künstler Benno Werth verantwortlich

Das Gebäude ist ein mächtiger Traufbau mit rekonstruierten Treppengiebeln

Das in Arkaden offene Erdgeschoss diente früher als Kaufhaus

Das Gebäude beherbergt das Südsauerland Museum

Burg Schnellenberg

Die Burg Schnellenberg liegt auf einer Anhöhe im Ort

Seit 1594 ist sie im Besitz der Familie Freiherr von Fürstenberg

1594 erwarb der spätere Landdroste des Herzogtums Westfalen, Kaspar von Fürstenberg, diese kaiserliche Burganlage

Sie gilt als die größte und mächtigste Burganlage Südwestfalens

Es beherbergt ein Hotel und ein Restaurant.

Kloster Ewig

Das ehemalige Augustinerkloster Ewig vor den Toren von Attendorn beherbergt einen Teil der Justizvollzugsanstalt Attendorn (JVA)

Hospitalkirche St

Barbara

Sehenswert ist auch die ehemalige Spitalkirche St

Barbara

Erlöserkirche

Türme der Stadtmauer

Von der 1812 gesprengten Stadtbefestigung sind der Pulverturm und der Bieketurm aus dem 13

Jahrhundert erhalten

Bewirtschaftet wird der Bieketurm von der Schützengesellschaft Attendorn 1222 e

V

als Zeughaus genutzt

Fahnen, Königsketten, Panzer etc

können von Mai bis Oktober samstags von 11 bis 13 Uhr besichtigt werden

Die Höhe der ehemaligen Stadtmauer ist noch am Maueranfang auf der dem Feuerteich zugewandten Seite des Turms ablesbar

Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt im südlichen Sauerland ist die Attahöhle, die 1907 beim Kalksteinabbau freigelegt wurde und eines der größten zusammenhängenden Höhlensysteme Deutschlands ist

Seine Entstehung beruht im Wesentlichen auf den Kalkablagerungen im Attendorn-Elsper-Doppeltrog

Die Talsperre der Biggetalsperre befindet sich im Süden des Stadtgebietes

Zusammen mit der Listertalsperre und dem Ahauser Stausee bildet er ein großes Naherholungsgebiet für die Stadt und ihr Umland

Hansastadion

Die Stadt Attendorn hat zahlreiche Sportvereine verschiedenster Art

Der TV Attendorn, der als klassischer Breitensportverein viele Sportarten anbietet, hat die meisten Mitglieder, kann aber im Tischtennis, Radsport und Triathlon die größten Erfolge feiern

Fußball wird in vier Vereinen in der Kernstadt angeboten, von denen der SV 04 Attendorn der erfolgreichste ist

Dieser spielt in der Landesliga Westfalen

Dazu kommen die Tennisvereine TC Blau-Weiß und TC Milstenau, der Handballverein SG Attendorn-Ennest, der Bogenschützenverein, der Leichtathletikverein, der Schwimmverein Schwarz-Weiß, der Golfclub Repetal, der Motorsport Lennetal-Bamenohl-Attendorn club und andere Vereine, die fast alle Sportarten anbieten

Die Stadt Attendorn verfügt über ein Hallenbad, ein Lehrbad, ein Naturrasen-Leichtathletikstadion, eine Reithalle, Kunstrasen-Fußballplätze in allen Stadtteilen sowie mehrere Sporthallen, Tennisplätze, einen Segelflugplatz, eine Golfanlage Natürlich, ein Bikepark, ein Skatepark und andere Sportanlagen.

Der Attendorner Stadtlauf hat einen festen Platz im Laufkalender des DLV

Das Straßenrennen findet jedes Frühjahr statt

Zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus Attendorn und Umgebung treten an, um die offiziell vermessene Distanz von 5.000 bzw

10.000 Metern zu absolvieren

Der Stadtlauf wurde 1993 vom Mitbegründer des Schwimmvereins Schwarz-Weiß Attendorn, Franz Josef Becker, ins Leben gerufen

Veranstalter war jahrelang der Schwimmverein unter der Leitung von Franz Josef Becker

Später übernahm TV Attendorn den Veranstalter

2009 verzeichnete der Stadtlauf bereits über 600 Nennungen mit einem bunt gemischten Läuferfeld.[31] So traten zum Beispiel drei Kenianer an, die in der LG Ameln aktiv waren

2019 stellte der Stadtlauf mit über 1.400 gemeldeten Läuferinnen und Läufern einen neuen Teilnehmerrekord auf

Eyob Solomun aus Eritreia gewann die Distanz der Männer über 10.000 Meter in 35:15 Minuten.[32] In Attendorn gibt es zahlreiche Musikvereine und eine städtische Musikschule

Das Jugendzentrum bietet auch einen Proberaum für junge Bands

Vereine [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das Vereinsleben in Attendorn bereichert auch eine Reihe sozialer und zivilgesellschaftlicher Vereine, z.B

B

die Kolpingsfamilie, der Arbeitskreis Eine Welt, die Initiative Bürgerhaus Alter Bahnhof und die AG Begegnung Attendorn

Wirtschaft und Infrastruktur [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Mit 14.291 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stand 31.12.2017)[33] ist Attendorn das Arbeitszentrum im Kreis Olpe

10.309 Einwohner der Stadt sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt.[34] Der Bedarf an Arbeitskräften kann von der lokalen Bevölkerung bei weitem nicht gedeckt werden

Dies schlägt sich in einer positiven Pendlerzahl und einer Arbeitslosenquote von nur rund 4,2 % nieder

Die gewerbliche Wirtschaft von Attendorn ist geprägt von mittelständischen Unternehmen der eisen- und metallverarbeitenden Industrie

Die meisten davon sind globale Automobilzulieferer, z

B

Mubea (1072 Mitarbeiter vor Ort), GEDIA (813 Mitarbeiter), Kirchhoff Automotive (799 Mitarbeiter) und Sodecia Kemmerich (407 Mitarbeiter)

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Haus- und Sanitärtechnik

Die größten Arbeitgeber sind hier Viega (1366 Mitarbeiter), Aquatherm (270 Mitarbeiter) und BeulCo (228 Mitarbeiter)

für die meisten anderen Grundstücke) mit 315 % und der Gewerbesteuersatz mit 395 %

Alle drei Steuersätze liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt

Trotz erheblicher Kaufkraft in Attendorn ist die Einzelhandelssituation unbefriedigend

Nach den von der Industrie- und Handelskammer Siegen ausgewerteten Daten zur Gewerbezentralität (= Verhältnis Einzelhandelsumsätze je Einwohner zu Einzelhandelskaufkraft je Einwohner) lag der Indikator für Attendorn im Jahr 2018 bei 81,8 und weist damit auf einen höheren Kaufkraftabfluss hin (Codes für die Nachbarorte zum Vergleich: Olpe 133,7 und Lennestadt 107,5).[35] Beeinflusst wird die für den Einzelhandel unbefriedigende Situation durch laufende Sanierungsmaßnahmen im Innenstadtbereich, die den öffentlichen Verkehr behindern

Bahnhof Attendorn

Attendorn ist nicht direkt an das Autobahnnetz angeschlossen

Die nächste Autobahn ist die A 45, die westlich des Stadtgebiets liegt

Die Anschlussstelle Olpe ist ca

14 Kilometer entfernt und über die L 512 zu erreichen

Die Anschlussstelle Meinerzhagen ist über die L 539 zu erreichen und ca

20 Kilometer entfernt

Die nächstgelegenen Bundesstraßen sind die B 54/B55 bei Olpe und die B55 bei Lennestadt

Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 222,29 km Gemeindestraßen, davon ca

42,62 km sind Ortsstraßen, 29,95 km sind Wirtschaftsstraßen und ca

149,72 km sind andere Straßen

Hinzu kommen Staats- und Kreisstraßen mit einer Gesamtlänge von rund 30,90 km.[36] Die Stadt liegt an der Biggetalbahn (KBS 442), auf der der Biggesee-Express (RB 92) verkehrt und die mehrere Haltestellen und Bahnhöfe in der Stadt bedient: Attendorn, Kraghammer, Listerscheid und Attendorn-Hohen Hagen

Die Bahn ermöglicht eine stündliche Fahrt nach Olpe und Finnentrop

Beide Züge treffen sich am Bahnhof Attendorn, so dass es hier zwei Bahnsteige gibt

In Finnentrop besteht Anschluss an die Ruhr-Sieg-Strecke, die von Siegen nach Hagen führt

Zwei Ausflugsschiffe der Biggesee-Personenschifffahrt, die MS „Westfalen“ und die MS „Bigge“, verkehren von April bis Ende Oktober auf dem Biggesee

Diese fahren zwei Haltestellen im Stadtgebiet von Attendorn und drei weitere im Olper Seeteil an

Eine Zustiegsmöglichkeit bietet der Biggedamm, wo Anschluss an den Touristenwanderweg „Biggolino“ besteht, der stündlich zwischen Attahöhle, Innenstadt und Biggedamm verkehrt

Rund um den Biggesee und die Listertalsperre gibt es ein geschlossenes Radwegenetz

Dies führt u

von der Staumauer in Attendorn bis zum Südufer des Biggesees in Olpe und nach Finnentrop

Es ist auch an das Radwegenetz NRW angeschlossen

In der Nähe von Attendorn befindet sich der Flugplatz Attendorn-Finnentrop, der hauptsächlich für den Segelflug genutzt wird, aber auch den Status eines speziellen Landeplatzes hat

Die Lokalausgaben der

Westfälische Rundschau und die

Westfalenpost.

Allerdings sind die Lokalredaktionen beider Zeitungen seit 2009 identisch

Damals wurden die Lokalredaktionen der Zeitungen des gleichen Verlags (Funke Mediengruppe) zusammengelegt

Eine Redaktion befindet sich weiterhin in Attendorn

Außerdem erscheint das kostenlose Anzeigenblatt Sauerlandkurier mittwochs und samstags in einer Sonderausgabe für Attendorn und Umgebung mit Informationen aus dem Kreis Olpe

Der Kreis Olpe ist einer der wenigen in Nordrhein-Westfalen, der über keinen eigenen Lokalsender verfügt

Aktuelle Nachrichten aus Attendorn sind ausschließlich über das Radioprogramm WDR 2 des Landesstudios Siegen zu empfangen, das halbstündlich Nachrichten aus Südwestfalen sendet

Mit Bescheid vom 28

April 2006 wurde jedoch der Kreis Olpe von der LfM, der für den Rundfunk in Nordrhein-Westfalen zuständigen Aufsichtsbehörde, als mögliches Verbreitungsgebiet für den Lokalrundfunk ausgewiesen

Eine Veranstaltergemeinschaft besteht seit vielen Jahren

Eine Testausstrahlung sollte im April 2010 beginnen

Ziel war es, 68 Prozent der Bevölkerung zu erreichen, damit am 1

Januar 2011 ein Lokalradio für den Kreis Olpe seinen Betrieb aufnehmen konnte

Das lokale Radio ist nie in Gang gekommen.[37] In einigen Stadtteilen besteht die Möglichkeit, die benachbarten Lokalradios Radio MK (Märkischer Kreis) und Radio Siegen zu empfangen

Das Helios Klinikum Attendorn hat auch einen eigenen Radiosender

Diese ist einmal wöchentlich (donnerstags) im Krankenhaus zu hören

Attendorn gehört zum Redaktionsbereich des Siegener Studios des WDR Fernsehens

Die Lokalzeit Südwestfalen berichtet über die Region

Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Behörden und Institutionen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Alle städtischen Ämter sind im Stadtzentrum im Rathaus untergebracht, das u

A

beherbergt außerdem das Bürgerbüro, den städtischen Kinderclub und die Verwaltung der Musikschule Attendorn-Finnentrop.

Der örtliche Energieversorger ist „Bigge-Energie“, ein Unternehmen, das die Energieversorgung der Stadtwerke Attendorn übernommen hat

Die Post wurde 2008 geschlossen

Seit 1968 befindet sich die Justizvollzugsanstalt Attendorn im Quartier Ewig

Hier war zunächst nur eine offene Ausführung möglich

Zwischen 2008 und 2010 wurde die Justizvollzugsanstalt in Attendorn umgebaut und erweitert

Der Bau eines zusätzlichen Gebäudekomplexes, der Ende 2010 fertiggestellt wurde, ermöglichte es, die geschlossene JVA der bisherigen Außenstelle Siegen aufzulösen und die JVA-Plätze ab Mitte Januar 2011 nach Attendorn zu verlegen soll auf 390 begrenzt bleiben, 270 im offenen Vollzug und 120 im geschlossenen Vollzug.[38][39] Der Brandschutz wird in Attendorn durch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Attendorn gewährleistet

In den acht Einheiten (zwei Löschfahrzeuge und sechs Löschgruppen) sind 289 Feuerwehrleute im Einsatz

Hinzu kommt die Betriebsfeuerwehr eines großen metallverarbeitenden Betriebes

Darüber hinaus ist das Technische Hilfswerk seit 1965 in Attendorn in einem Ortsverband mit einem Technischen Zug mit der Fachgruppe Wassergefährdung stationiert.[40] Es gibt eine Polizeiwache, die rund um die Uhr besetzt ist

Hier arbeiten Beamte des Sicherheitsdienstes, des Kreisdienstes und des Verkehrskommissariats

Der Rettungsdienst wird vom Krankenhausstandort St

Barbara erbracht

Koordiniert wird der Rettungsdienst vom Kreis Olpe

Das DRK steht für Krankentransporte, sowie für die medizinische Betreuung bei Veranstaltungen zur Verfügung

Im Rahmen der am 1

Februar 2011 in Kraft getretenen Rettungsdienstreform in Westfalen wurde im Krankenhaus St

Barbara eine Rettungsdienstpraxis eingerichtet

Attendorn hatte bis 1979 ein eigenes Amtsgericht

Seitdem gehört Attendorn zum Bezirk des Amtsgerichts Olpe

Im Landkreis Neu-Listernohl befindet sich eine Außenstelle des Oberforstamtes Kurkölnisches Sauerland und dort ist der Forstverwaltungskreis Biggetalsperre des Ruhrverbandes angesiedelt, der die Wälder entlang der Biggetalsperre und auf der Gilberginsel betreut

Öffentliche Freizeiteinrichtungen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Die Stadthalle Attendorn hat eine Kapazität von 1074 Sitz- bzw

1597 Stehplätzen

Es finden hauptsächlich lokale Veranstaltungen (z

B

Schützenfest, Karneval), Comedy-/Kabarettveranstaltungen und Konzerte statt

In der Innenstadt befindet sich das Hallenbad, das von den Stadtwerken Attendorn gesponsert wird, das Strandbad Waldenburger Bucht wird von der Biggesee GmbH betrieben

Außerdem stellt die Stadt mehrere Sporthallen, Sportplätze, einen Skatepark und einen Mountainbikepark zur Verfügung und unterhält ein Jugendzentrum

Krankenhäuser und Fachkliniken [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Das einzige Krankenhaus der Stadt ist die Helios Klinik Attendorn

Von 1999 bis 2014 war das ehemalige Städtische Krankenhaus St

Barbara eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale

Seit 2014 gehört es zur Helios-Gruppe des Fresenius-Konzerns

Das Krankenhaus verfügt über 286 Betten und zwölf tagesklinische Behandlungsplätze sowie einen eigenen internen Radiosender KRA 2, der einmal wöchentlich (donnerstags) sendet.[41]

Als Schulstandort ist Attendorn von regionaler Bedeutung

Die Stadt Attendorn verfügt über 17 Kindertagesstätten

In Windhausen, Listerscheid, Helden, Röllecken und Ennest gibt es je einen Kindergarten, in Neu-Listernohl zwei Kindergärten

Insgesamt sechs Grundschulen sind für die Bildung der Kinder in der Primarstufe zuständig

Drei davon liegen im Kernstadtgebiet, je einer in Ennest, Helden und Neu-Listernohl.

Außerdem gab es zwei Realschulen, die sich ebenfalls in Attendorn befinden und in unmittelbarer Nähe zueinander liegen

Dies sind das Gemeindegymnasium und die Katholische Kardinal-von-Galen-Schule

Heute befindet sich dort die Hanseschule, eine Realschule

Die einzige Realschule im Raum Attendorn, die St

Ursula Realschule, wird von der katholischen Kirche in privater Trägerschaft getragen

Da sie nicht alle Schüler aufnimmt, die diese Schulform besuchen wollen, nehmen einige Schüler das Angebot in Finnentrop wahr

Außerdem gibt es in Attendorn zwei Gymnasien, von denen eines in städtischer Trägerschaft ist: das Rivius-Gymnasium

Die Vorläufer dieser Schule wurden 1515 gegründet

Das zweite Gymnasium, das St.-Ursula-Gymnasium, wird ebenso wie die Realschule vom Erzbistum Paderborn getragen

Diese Schule hat ihren Ursprung in einem Ursulinenkloster, das zu Beginn des 20

Jahrhunderts nach Attendorn kam

Die Attendorner Gymnasien werden auch stark von Schülern aus der Gemeinde Finnentrop und aus der Nachbarstadt Plettenberg genutzt

In der Oberstufe besteht eine Kooperation zwischen den beiden Gymnasien, die die Durchführung von Aufbau- und Grundkursen in weniger frequentierten Fächern ermöglicht

Für Berufsschulen ist der Kreis Olpe Schulträger der Außenstelle Attendorn des Berufskollegs des Kreises Olpe

An diesem Standort werden überwiegend Auszubildende aus kaufmännischen Berufen im dualen Ausbildungssystem ausgebildet

Aber auch vollzeitschulische Kurse vor oder nach der Berufsausbildung, vollzeitschulische Berufsausbildung und Weiterbildungsmaßnahmen werden angeboten

Außerdem gibt es die Förderschule St

Laurentius mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung und die Martinusschule mit dem Schwerpunkt Sprache

Die lernorientierte Albert-Schweitzer-Schule wurde 2014 geschlossen

Träger der Musikschule Attendorn ist die Stadt Attendorn

Die Abendschule in Attendorn befindet sich im Gebäude des Rivius-Gymnasiums und ermöglicht Berufstätigen das Abitur

Die Biggesee Akademie in Neu-Listernohl dient auch der Erwachsenenbildung und bietet verschiedene Seminare an

In Attendorn finden auch verschiedene Kurse der Volkshochschule Olpe statt

Die nächstgelegene Universität ist die Universität Siegen

Ehrenbürger der Stadt Attendorn sind:

Alexander Schnutgen (1843–1918)

Walter Viegener (1922-2006)

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Andere mit Attendorn verbundene Figuren [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Willibrord Benzler (1853–1921), Bischof der Diözese Metz von 1901 bis 1919; besuchte das Gymnasium in Attendorn

Carl Schmitt (1888–1985), Verfassungsrechtler und politischer Philosoph; lebte als Knabe im katholischen Priesterseminar in Attendorn und besuchte das Gymnasium

Heinz Günther Konsalik (1921–1999), Schriftsteller, eigentlich Heinz Günther; lebte nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Attendorn, wohin seine Mutter aus Köln evakuiert worden war

Seinen ersten Roman Liebesspiel mit Jubilar schrieb er mit einer Aktion in Attendorn

Konsaliks Frau war Lehrerin in Attendorn.

mit einem Geschäft in Attendorn

Konsaliks Frau war Lehrerin in Attendorn

Paul-Werner Scheele (1928–2019), Bischof von Würzburg; Abitur am 8

Oktober 1946 in Attendorn

Paul Josef Cordes (geb

1934), emeritierter Kardinalkurie der römisch-katholischen Kirche; Abitur am Rivius-Gymnasium 1955

Frank Beckehoff (* 1954), Politiker (CDU), 1999-2020 Landrat des Kreises Olpe; lebt in Attendorn

Nezahat Baradari (* 1965), Kinderarzt und Politiker (SPD), MdB; lebt und arbeitet in Attendorn

Rainer Ahrweiler: Die Höhlen der Attendorn-Elsper-Doppelrinne

Mit Beiträgen von Elmar Hammerschmidt zu den neu entdeckten Teilen der Attendorner Tropfsteinhöhle und Joachim Hoberg zu Antikenhöhle, Noakenhöhle und Frettermühler Gangspalte

In: Karst und Höhle 1991/92

München 1995.

Mit Beiträgen von Elmar Hammerschmidt zu den neu entdeckten Teilen der Attendorner Tropfsteinhöhle und Joachim Hoberg zu Antikenhöhle, Noakenhöhle und Frettermühler Gangspalte

In: Karst und Höhle 1991/92

München 1995

Josef Brunabend: Attendorn, Schnellenberg, Waldenburg und für immer

Ein Beitrag zur westfälischen Geschichte

2

Auflage, überarbeitet von Prof

Julius Pickert im Auftrag der Stadt Attendorn, ergänzt von Karl Boos Münster (1958) (die Erstausgabe erschien 1878 in Münster)

2

Auflage, überarbeitet von Prof

Julius Pickert im Auftrag der Stadt Attendorn, ergänzt von Karl Boos Münster (1958) (die Erstausgabe erschien 1878 in Münster) Ferdinand G

B

Fischer: Walter Viegener – Lebensskizzen

Mensch, Unternehmer, Pionier, Bürger

Attendorn 2002

Menschen, Unternehmer, Pioniere, Bürger

Attendorn 2002

Norbert Henkelmann: Attendorner Zunftbücher, 1564-1988

Schriftenreihe aus dem Attendorner Archiv

Band 2

Attendorn 2001.

Schriftenreihe Band 2

Attendorn 2001

Otto Höffer: Die Pfarrkirche St

Johannes der Täufer in Attendorn

Westfälische Kunstorte, Heft 28, hg

vom Westfälischen Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Landesamt für Denkmalpflege

Münster 1983 (mittlerweile 2

Auflage 2003).

Westfälische Kunstorte, Heft 28, hg

vom Westfälischen Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Landesamt für Denkmalpflege

Münster 1983 (mittlerweile 2

Auflage 2003)

Otto Höffer, Ralf Breer, Rainer Scholz: Schützenfest in Attendorn

Attendorner Geschichten, Band 1

Attendorn, 2006

Otto Höffer, Ralf Breer, Rainer Scholz: Ostern in Attendorn

Geschichten aus Attendorn, Band 2

Attendorn, 2007

Otto Höffer, Ralf Breer, Rainer Scholz: Karneval in Attendorn

Attendorner Geschichten, Band 3

Attendorn 2007

Otto Höffer, Ralf Breer: Hansestadt Attendorn, Historischer Stadtführer

Attendorn, 2001

Otto Höffer: Rundflug über Attendorn wie es früher war

Gudensberg-Gleichen, 2001.

Otto Höffer (Red.): Im Bann des Wassers

Die Orte der Gemeinde Neu-Listernohl damals und heute und die Geschichte der Biggetalsperre

Schriftenreihe der Stadt Attendorn, Band 1

Attendorn 1993

Otto Höffer; Harald Kröning, Herbert Keseberg: Versilberte Stadtgeschichte

Das Attendorner Büchsensilber seit der Barockzeit

Ein Beitrag zur Geschichte der Schützengesellschaft Attendorn 1222 e

V

Attendorn, 1997

Otto Höffer: Vasennacht, Fasslowend, Karneval

Eine Dokumentation der fast 400-jährigen Attendorner Fastnacht, des 125

Veilchentuestagszuges (1863-1988), des 75-jährigen Jubiläums des Karnevalsvereins Attendorn e

V

(seit 1912)

Attendorn, 1987

Otto Höffer, Ralf Breer: Kirchen und Kapellen in Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem

herausgegeben von der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem

Attendorn, 1999

Höffer Otto, Ralf Breer: Osterbräuche in Attendorn, herausgegeben von der Sparkasse Attendorn

Attendorn, 1983

Otto Höffer, Ralf Breer: Attendorn, Portrait zur Jahrtausendwende

Attendorn, 1997

Hermann Hundt: Stadtansichten aus Attendorn

Leipzig, 1995

Eva von Broecker: Sucht die Besten der Stadt – Evangelisch in Attendorn – 150 Jahre Evangelische Kirchengemeinde

Attendorn, 1988

Atlas der westfälischen Städte; Band: II; 1 Unterband

Im Auftrag der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hg

von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht

Stadtmappe Attendorn, Autor: Heinz Stoob, ISBN 3-89115-344-9; Dortmund-Altenbeken, 1981.

; Band: II; 1 Unterband

Im Auftrag der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hg

von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht

Stadtmappe Attendorn, Autor: Heinz Stoob, ISBN 3-89115-344-9; Dortmund-Altenbeken, 1981

Zusammenstellung weiterer Literaturhinweise auf Seiten der Stadt Attendorn: Attendorn in der Literatur

Kreis Olpe: Landschaftsplan Attendorn-Heggen-Helden Nr

3

Olpe 2006

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Attendorn – Bedeutungserklärung, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen – Bedeutungserklärung, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzung

Kinder aus der Ukraine in unseren Schulen: So nehmen die Klassen die Flüchtlinge auf | WDR aktuell New Update

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Mehr als 135.000 ukrainische Flüchtlinge sind vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohen. Unter ihnen Tausende Kinder, die so aus ihrem Alltag gerissen wurden. Seit Tagen werden die Schulen abgefragt, wie viele schulpflichtige Geflüchtete sie aufnehmen können. Wir besuchen eine Schule in Düsseldorf, die sich besonders früh auf die neuen Schülerinnen und Schüler eingestellt hat.

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► MEHR INFOS:

Schulen erwarten ukrainische Kinder | WDR.de (13.03.2022):
https://www1.wdr.de/nachrichten/schulunterricht-kinder-ukraine-100.html

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► IMMER INFORMIERT BLEIBEN:

Die WDR aktuell App bietet euch den ganzen Tag über wichtige Infos für NRW. Hier geht’s zum Download: https://www1.wdr.de/nachrichten/wdr-aktuell-app-stores-100.html?wt_mc=youtube.wdr_aktuell.infobox.link.nr

Unser Morgen-Podcast 0630 sortiert euch montags bis freitags ab halb sieben die wichtigsten Themen des Tages: https://www1.wdr.de/0630

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Im Kanal #WDRaktuell findet Ihr täglich neue #Nachrichten und Hintergrund-Berichte – vor allem zu politischen und gesellschaftspolitischen Themen. Unsere Videos stammen meist aus den TV-Sendungen WDR aktuell, Aktuelle Stunde und WDR extra.

Der Beitrag wurde am 14.03.2022 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.

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 New  Kinder aus der Ukraine in unseren Schulen: So nehmen die Klassen die Flüchtlinge auf | WDR aktuell
Kinder aus der Ukraine in unseren Schulen: So nehmen die Klassen die Flüchtlinge auf | WDR aktuell Update New

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Tagesaktuelle Nachrichten, Gesetzesentwicklungen und -vorhaben sowie die wichtigsten Entscheidungen. Immer aktuell informiert mit den juris Nachrichten

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Auf Eilantrag von drei Anwohnern, die sich gegen das Alkoholkonsumverbot, das Alkoholausschankverbot und das Verbot des Mitführens von alkoholischen Getränken an bestimmten öffentlichen Plätzen, hauptsächlich im Schanzenviertel, gewandt hatten, entschied das Verwaltungsgericht Hamburg, dass das Verbot bei der genannte Konsum von Alkohol an öffentlichen Orten zu den dort genannten Zeiten ist im Hinblick auf den Zeitpunkt der Regelung nur bedingt als verhältnismäßige Schutzmaßnahme anzusehen

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Deutsche Kindergartenkultur Schockiert 🇩🇪 Es ist ganz anders als in den USA! Update

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When we moved to Germany, we thought starting German kindergarten for our then four-year-old daughter would be easy and fun. But we actually ended up having to make some big cultural and mindset adjustments to so we could all thrive. We had no idea just how different the approach to education and child rearing is here in Germany compared to the USA. What we are finding is that we really love it and think there is a lot that Americans could learn from Germany’s philosophy on raising kids!
🇩🇪 VIDEOS MENTIONED IN THIS VIDEO 🇩🇪
+ Why German Playgrounds are AWESOME and Our American Kids Love Them! https://www.youtube.com/watch?v=B-lgX73MILs\u0026t=646s
+ What German School is Like for Our American Kids – https://www.youtube.com/watch?v=gJxD0uLOS4s\u0026t=763s
+ German Childhood + Self Reliance – Are German Kids More Independent than in America? https://www.youtube.com/watch?v=G94acDDpBQ8\u0026t=423s
+ German Childhood Part 2 – What Germans Say a Self Reliant Childhood Looks Like! https://www.youtube.com/watch?v=5XltfLKQoeM\u0026t=743s
​+ @Black Forest Family – THINGS THAT MAKE SENSE IN GERMAN KITA, that Seem Odd in American Daycare – https://www.youtube.com/watch?v=Ytl14lxq9Pg\u0026t=20s
🇩🇪 See our Raising Kids in Germany playlist here – https://www.youtube.com/playlist?list=PLMUy6rPvNf97Cn8enlrCvxJER3nrRMmPd
🇩🇪 See all of our Life in Germany blog posts and videos here – https://mymerrymessylife.com/category/family/travel-and-life-in-germany/
🇩🇪 See our Life in Germany YouTube playlist here – https://www.youtube.com/playlist?list=PLMUy6rPvNf96RmlBl22TCRUbrY3rTdPtb
🇩🇪See our Traveling with Kids playlist here – https://www.youtube.com/playlist?list=PLMUy6rPvNf96Ml8PvPznoX6r61eVtSgoV
//ABOUT US//
We are a family of six, with four kids and a cat 😹, who moved from the USA to Germany in February of 2021 to pursue our dreams of adventure, travel, learning another language, and integrating into German life. We hope you enjoy our videos about our journey to integrate – the highs and the lows of being foreigners on the adventure of a lifetime.
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//CHAPTERS//
0:00 – Come decorate our house for the autumn season with us!
1:12 – Kindergarten is not considered school here in Germany
4:17 – Kindergarten in Germany versus in the United States – play based versus academics based
11:47 – The German culture of Self Reliance can be seen in the kindergartens
18:41 – We’ve needed much more outdoor play clothes for Ella here in Germany

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 Update  Deutsche Kindergartenkultur Schockiert 🇩🇪 Es ist ganz anders als in den USA!
Deutsche Kindergartenkultur Schockiert 🇩🇪 Es ist ganz anders als in den USA! Update

Krieg in der Ukraine (Update 24. März): USA verhängen neue … Aktualisiert

24.02.2022 · dpa/RND/AP Kiew/Moskau. Der russische Krieg in der Ukraine setzt sich fort. Putins Truppen nehmen zunehmend zivile Ziele ins Visier. Täglich gibt es neue Berichte über Gefechte und Zerstörungen …

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dpa/RND/AP Kiew/Moskau

Der russische Krieg in der Ukraine geht weiter

Putins Truppen nehmen zunehmend zivile Ziele ins Visier

Täglich gibt es neue Berichte über Kämpfe und Zerstörungen in ukrainischen Städten

Mehr als drei Millionen Menschen sind aus dem Kriegsgebiet nach Westen geflohen

So ist die aktuelle Lage

+++ Update, 24

März, 19:48 Uhr +++

US-Präsident Joe Biden hat an westliche Verbündete appelliert, im Konflikt mit Kremlchef Wladimir Putin um den Angriffskrieg gegen die Ukraine einen langen Atem zu beweisen

Die Maßnahmen gegen Russland müssten aufrechterhalten werden, sagte Biden am Donnerstag in Brüssel

„Nicht nur im nächsten Monat, im darauffolgenden Monat, sondern für den Rest des Jahres

Das wird ihn stoppen.“ Es gehe darum, „den Schmerz zu verstärken“

Putin solle nicht glauben, dass die Verbündeten innerhalb von ein, zwei Monaten gespalten seien

+++ Update, 24

März, 19.33 Uhr +++

Einen Monat später Mit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sieht US-Präsident Joe Biden die Nato so geeint wie nie zuvor

Russlands Präsident Wladimir Putin rechne mit einer Spaltung der Nato, sagte Biden am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Brüssel

„Die Nato war es nie so geeint wie heute

Mit dem Einmarsch in die Ukraine hat Putin genau das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen wollte.“ Die gleiche Einheit wurde mit der Europäischen Union und der Gruppe der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) erreicht

+++ Update, 24

März, 19:16 Uhr +++

Russland soll laut US-Präsident Joe Biden wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine aus der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ausgeschlossen werden

Das sei auch beim Gipfel in Brüssel diskutiert worden, sagte Biden am Donnerstag in der belgischen Hauptstadt

Wenn Russland nicht ausgeschlossen werde, sollte zumindest auch die Ukraine in die G20-Gruppe eingeladen werden, sagte Biden

Auf die Frage, ob er für einen Ausschluss Russlands aus der G20-Gruppe sei, sagte Biden: „Meine Antwort ist ja“

Die Entscheidung hängt jedoch vom derzeitigen G20-Präsidenten Indonesien und den anderen Mitgliedern ab – darunter Russlands Verbündeter China

Der nächste G20-Gipfel soll im Herbst in Indonesien stattfinden

Russland wurde nach der Eroberung der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel 2014 aus der damaligen G8-Gruppe ausgeschlossen

Seitdem treffen sich die größten Volkswirtschaften im Format der G7

Einer dieser Gipfel fand am Donnerstag auch in Brüssel statt

+++ Update, 24

März, 19:03 Uhr +++

Vier Wochen nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist die Front nach ukrainischen Angaben “praktisch eingefroren”

Präsidentschaftsberater Oleksiy Arestovych sagte am Donnerstag in Kiew, dass nach Angaben des Generalstabs die russischen Truppen auf den meisten Frontabschnitten nicht mehr über die Ressourcen für weitere Vorstöße verfügen

Der Kriegsgegner stehe “praktisch still”, betonte Arestowytsch

Man kann nur vermuten, wie es Russland gelang, Kiew innerhalb von drei Tagen einzunehmen

Die russische Armee hatte Probleme mit Treibstoff, Nachschub und Munition

„Der Besatzer ist hungrig und barfuß“, behauptete der Berater des Präsidenten

Trotzdem gibt es immer noch russische Angriffe auf Izyum in der Region Charkiw, Mariinka und Mariupol in der Region Donezk sowie auf das rechte Ufer des Dnjepr bei Cherson

Die Russen waren zur Verteidigung auf die anderen Frontabschnitte übergegangen

Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden

+++ Update, 24

März, 18.29 Uhr +++

Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer hat einem Importstopp für russisches Öl und Gas eine klare Absage erteilt

„Bei uns wird es kein Gasembargo und kein Ölembargo gegen die Russische Föderation geben“, sagte der konservative Politiker am Donnerstag vor einem EU-Gipfel in Brüssel

Derzeit herrscht zwischen den EU-Staaten Uneinigkeit darüber, ob die EU-Sanktionen wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine auch auf den Energiebereich ausgeweitet werden sollen

Nehammer betonte, dass ein Embargo nicht nur für Österreich unrealistisch sei

Auch Bulgarien, Tschechien, die Slowakei und Ungarn sind stark betroffen

Es ist wichtig, die Energieversorgung der Menschen sicherzustellen

Auch ein Importverbot beispielsweise für Gas aus Russland lehnt Deutschland bisher ab

Andere EU-Länder fordern einen Importstopp, um Russlands Einkommen während des Krieges zu verringern

+++ Update, 24

März, 18.13 Uhr +++

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine besucht US-Außenminister Antony Blinken den Nahen Osten

Das US-Außenministerium sagte am Donnerstag, Blinken werde von Samstag bis Mittwoch nach Israel, in die Westbank, nach Marokko und Algerien reisen

Bei allen Gesprächen werde Blinken betonen, „dass die Vereinigten Staaten angesichts der Aggression des Kremls solidarisch mit der Regierung und dem Volk der Ukraine stehen“

Weitere Themen sind die israelisch-palästinensischen Beziehungen und die “destabilisierenden Aktivitäten” des Iran

Blinken begleitet derzeit US-Präsident Joe Biden auf seiner Europareise, bei der es um den russischen Angriff auf die Ukraine geht

+++ Update, 24

März, 18:02 Uhr +++

Die Ukraine und Russland tauschten Gefangene aus

„Heute vor ein paar Minuten haben wir unsere Matrosen ausgetauscht“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk am Donnerstag im ukrainischen Einheitsfernsehen

Dabei handelt es sich um 19 zivile Seeleute, die von Russland vor der Schlangeninsel im Schwarzen Meer gefangen genommen wurden, und um 10 ukrainische Soldaten

Im Gegenzug seien zehn russische Soldaten und elf zivile Gefangene übergeben worden, sagte Wereschtschuk

Die Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung, Tatjana Moskalkova, bestätigte den Austausch von jeweils 10 Soldaten

Laut Kiew handelt es sich um den ersten vollwertigen Gefangenenaustausch seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24

Februar

Die freigelassenen ukrainischen Soldaten waren nicht an den zunächst für tot gehaltenen Personen nach einem russischen Angriff auf Snake Island beteiligt Beginn des Krieges

Seitdem befinden sich diese Männer in russischer Gefangenschaft

+++ Update, 24

März, 17.49 Uhr +++

In der ehemaligen Sporthalle der Winchenbach-Schule in Siegen sind die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht

Die ersten Flüchtlinge sind angekommen

+++ Update, 24

März, 17.21 Uhr +++

Die Ukraine hat russische Behauptungen über die Eroberung der ostukrainischen Stadt Isjum zurückgewiesen

„Das ist eine weitere Provokation der russischen Presse

Sie haben keine andere Wahl, als über angebliche ‚Siege‘ zu lügen“, schrieb der Gouverneur der Region Charkow, Oleh Synyehubov, am Donnerstag auf Telegram

„Izyum ist eine ukrainische Stadt

Das war so und wird immer so sein.“ Die heftigen Kämpfe gingen weiter, aber die ukrainischen Streitkräfte hielten ihre Stellungen, betonte Synyehubov.Am Morgen teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit, russische Truppen hätten “die vollständige Kontrolle” über Izyum erlangt.Die strategisch wichtige Stadt wird seit Tagen belagert

Sie liegt etwa auf halber Strecke zwischen der Separatistenhochburg Donezk und der von Russland angegriffenen Stadt Charkiw und hatte vor dem Krieg rund 48.000 Einwohner.+++ Update, 24

März, 16.51 Uhr +++

Laut EU-Außenbeauftragtem Josep Borrell war Russlands Militäraktion in der Ukraine nicht erfolgreich

„Die russische Armee hat versucht, schnell zu erobern, und jetzt werden Menschen massakriert

Aus militärischer Sicht ist das ein großer Fehlschlag für Russland“, sagte Borrell am Donnerstag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel

Nach einem Monat Kampf kam die russische Armee nicht weiter als 200 Kilometer von ihrer Logistikbasis entfernt

„Da sie die Städte nicht einnehmen können, bombardieren sie die Städte, töten unschuldige Menschen und zerstören alles”, sagte Borrell

Borrell sprach sich auch für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine aus

+++ Update, 24

März, 4.02 Uhr Uhr +++ Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine haben Polen und die baltischen Staaten gefordert, den Warenverkehr zwischen der EU und Russland weitgehend einzustellen, heißt es in einem Schreiben der Regierungen Lettlands, Estlands, Litauens und Polens Auch die EU-Verkehrskommissarin Adina Valean, das mit Russland verbündete Weißrussland, soll betroffen sein

Konkret wird ein zeitweiliges vollständiges Verbot des Straßengüterverkehrs von und nach Russland und Weißrussland gefordert

Außerdem sollen Maßnahmen ergriffen werden, die darauf abzielen, „vollständig“ zu handeln verbieten oder weiter einschränken russische und belarussische Schiffe daran zu hindern, alle EU-Häfen anzulaufen“

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten treffen sich am Donnerstag und Freitag in Brüssel, um unter anderem über westliche Sanktionen gegen Russland und Weißrussland zu beraten

Nach ukrainischen Angaben kamen dabei mindestens sechs Menschen ums Leben

Foto: dpa

Hochgeladen von Silas Münker

+++ Update, 24

März, 15:41 Uhr +++

Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine aktiviert die Nato derzeit auch die Fähigkeiten zur Abwehr russischer ABC-Waffen

Auch die Nato-Battlegroups an der Ostflanke würden mit zusätzlichen ABC-Elementen ausgestattet, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag

Die NATO befürchtet seit einiger Zeit, dass Russland in Versuchung geraten könnte, Massenvernichtungswaffen in der Ukraine einzusetzen

+++ Update, 24

März, 15.34 Uhr +++

Die Nato traf sich am Donnerstag zu einem Sondergipfel

Ebenfalls in Brüssel ist US-Präsident Joe Biden

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte daraufhin weitere Ausrüstung für die Ukraine zum Schutz vor biologischen, chemischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen an

+++ Update, 24

März, 15:16 Uhr +++

Die G7-Länder begrenzen die Verwendung von Gold durch die Zentralbank von Russland bei Transaktionen

Sanktionen gegen russische Eliten, die Zentralbank des Landes und Präsident Wladimir Putin hatten bisher keine Auswirkungen auf Russlands Goldreserven, die Putin seit mehreren Jahren anhäuft

Februar kündigte an, den Goldkauf auf dem heimischen Edelmetallmarkt wieder aufzunehmen

+ ++ Update, 24

März, 14:39 Uhr +++

Wegen des Ukraine-Krieges verhängt die US-Regierung neue Sanktionen gegen Hunderte Mitglieder der russischen Duma und andere Mitglieder der russischen Elite

Ein hochrangiger US-Beamter kündigte am Donnerstag an, dass auch russische Rüstungskonzerne und die Duma insgesamt auf die Sanktionsliste gesetzt werden sollen

Berücksichtigen Sie alle legalen Möglichkeiten zur Einreise in die Vereinigten Staaten – einschließlich der Aufnahme von Flüchtlingen und Visaprogrammen, sagte ein hochrangiger US-Regierungsbeamter am Donnerstag

+++ Update, 24

März, 13.34 Uhr +++

Die Ukraine hat bei der Nato mindestens 200 Panzer angefordert

„Sie haben mehr als 20.000 Panzer

Die Ukraine hat ein Prozent verlangt“, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstag während einer Videoschalte zum außerordentlichen Nato-Gipfel in Brüssel

Auch Kiew würde sie kaufen

„Wir haben noch keine klare Antwort“, sagte der 44-Jährige

alt

Ähnlich verhält es sich mit den geforderten Flugzeugen und Raketenabwehrsystemen

Brüssel werde keine klaren Antworten geben

“Ich bitte Sie, Ihre Einschätzung zu ändern und über die Sicherheit in Europa und in der Welt nachzudenken”, appellierte Selenskyj an die Abgeordneten Westliches Militärbündnis

Die Nato soll Kiew ein Prozent ihrer Panzer und Flugzeuge geben

Gleichzeitig soll Brüssel aufhören, von der Ukraine Nato-Standards zu verlangen, um beizutreten

“Wir haben gezeigt, wozu unsere Standards fähig sind”, betonte der Chef Nach Angaben internationaler Experten verfügte die Ukraine vor Kriegsbeginn vor vier Wochen über mehr als 900 Panzer und über 1.200 gepanzerte Mannschaftstransporter, Moskau will davon bereits mehr als 1.500 zerstört haben, Kiew hat bisher keine gegeben Informationen über die eigenen Verluste an militärischer Ausrüstung

+++ Update, 24

März, 12:39 Uhr +++

Die ukrainische Marine berichtet auf ihrer Facebook-Seite, dass ein großes Schiff der russischen Schwarzmeerflotte im besetzten Hafen von Berdjansk zerstört wurde

Laut der ukrainischen Zeitung „Pravda“ brennt das Schiff, weil sich Tausende Tonnen Treibstoff und Munition entzündet haben

Außerdem wurden zwei weitere Schiffe beschädigt und ein Treibstofftank zerstört

Berdjansk liegt westlich von Mariupol am Asowschen Meer

+++ Update, 24

März, 12.21 Uhr +++

Nach Angaben britischer Geheimdienste haben russische Truppen in ihrem Angriffskrieg in der Ukraine massive Verluste erlitten und suchen verstärkt nach Verstärkung

„Russische Streitkräfte haben während ihrer Invasion in der Ukraine mit ziemlicher Sicherheit Tausende von Opfern erlitten“, sagte das Verteidigungsministerium in einem Update, das am Donnerstagmorgen auf Twitter veröffentlicht wurde

Deshalb versuche Moskau nun angeblich, Reservisten, Wehrpflichtige und Söldner privater und ausländischer Militärunternehmen einzusetzen, um die „erheblichen Verluste“ auszugleichen

Welchen Einfluss diese Gruppen auf die Kampfstärke der russischen Streitkräfte in der Ukraine haben werden, sei noch unklar, hieß es unter Berufung auf den Kenntnisstand der Geheimdienste

Nach Nato-Schätzungen sind bisher zwischen 7.000 und 15.000 russische Soldaten in der Ukraine getötet worden

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Die Zahlen beruhen auf Informationen der Ukrainer, in Russland verbreiteten Informationen und Geheimdienstergebnissen, sagte ein hochrangiger Militäroffizier, der anonym bleiben wollte, am Mittwoch

+++ Update, 24

März, 12:06 Uhr +++

Zu Beginn des Sondergipfels in Brüssel warnte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg Russland vor dem Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine

Die chemischen Kampfstoffe könnten sich dann auch auf Nato-Gebiet ausbreiten, sagte der Norweger

Es besteht immer die Gefahr der Kontamination, der Ausbreitung über größere Flächen

Stoltenberg sagte nicht, wie die Nato in einem solchen Fall reagieren würde

Gleichzeitig machte er deutlich, dass Russland eine entschiedene Reaktion befürchten müsse

“Die NATO ist immer bereit (…) auf jede Art von Angriff zu reagieren”, sagte er

Jeder Einsatz von Chemiewaffen würde die Natur des Konflikts grundlegend verändern

Es wäre ein “eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht” und hätte “weitreichende und schwerwiegende Folgen”, sagte er

+++ Update, 24

März, 11:51 Uhr +++

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef ​​hat den Krieg in der Ukraine als die schlimmste Katastrophe für Kinder in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs bezeichnet

„Jede Sekunde flieht ein Kind“, sagte der deutsche Unicef-Geschäftsführer Christian Schneider der „Augsburger Allgemeinen“

Mehr als 1,5 Millionen Jungen und Mädchen sind bereits in die Nachbarländer geflohen, während unzählige andere in den umkämpften Städten um ihr Leben fürchten

Mehr als die Hälfte der ukrainischen Kinder wurden vertrieben, seit Russlands Angriffskrieg begann

Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Vereinten Nationen

„Es wird Jahre dauern, die tiefen Wunden in den Seelen der Kinder aufzuarbeiten“, sagte Schneider

“Sie sind die Hauptopfer dieses Krieges.” Jeden Tag werden Mädchen und Jungen verletzt oder getötet, Schulen und Gesundheitseinrichtungen getroffen

Auch dort, wo Kinder und ihre Familien Zuflucht suchen, sind sie nicht sicher

„Die Kinder sind erschöpft, viele stehen unter Schock und sind traumatisiert“, erklärte er

Der Krieg ist eine Katastrophe für die Kinder

+++ Update, 24

März, 11.50 Uhr +++

Nach Angaben der Stadtverwaltung von Mariupol soll Russland mindestens 6000 Einwohner aus der belagerten Stadt entführt haben

Menschen seien in Busse gezwungen und in ferne russische Städte gebracht worden, schrieb eine Journalistin des Kyiv Independent, Anastasiia Lapatina, auf Twitter

Dort wurden sie in „Filtrationslager“ gebracht

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+++ Update 24

März, 8.44 Uhr +++

Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland seine Luftangriffe verstärkt

Laut Morgenmeldung des ukrainischen Generalstabs vom Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 250 Einsätze registriert

Am Vortag waren es 60 weniger

Die Hauptziele bleiben weiterhin militärische und zivile Infrastruktureinrichtungen in den Regionen Kiew, Tschernihiw und Charkiw

Moskau hingegen behauptet, nur militärische Ziele anzugreifen

Elf “feindliche Luftziele” wurden am Mittwoch ebenfalls getroffen, darunter Flugzeuge, ein Hubschrauber und Marschflugkörper

Genauere Informationen würden noch eingeholt, hieß es

In den von russischen Truppen besetzten Gebieten “terrorisiert” Russland Anwohner, die gegen die Besatzung demonstrieren, hieß es

Einheiten der russischen Nationalgarde werden eingesetzt, um solche Proteste zu unterdrücken

Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden

+++Update 24

März, 8 Uhr +++

Seit vier Wochen führt Russland einen grausamen Krieg gegen seinen Nachbarn Ukraine

Der Westen reagiert mit beispiellosen Sanktionen – schließt ein militärisches Eingreifen in den Konflikt aber weiterhin kategorisch aus

Und mit Energielieferungen in Länder wie Deutschland verdienen russische Staatsbetriebe noch immer jeden Tag Unsummen

Wird es im zweiten Kriegsmonat so bleiben? An diesem Donnerstag wird in Brüssel auf höchster Ebene darüber beraten, wie es weitergeht und welche Konsequenzen noch zu ziehen sind

Zuerst mit der NATO, dann mit den G7 und schließlich mit der EU

Zu den Gesprächen reisten US-Präsident Joe Biden, Kanadas Premierminister Justin Trudeau und Japans Premierminister Fumio Kishida nach Europa

Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten machen vor Beginn eines Nato-Sondergipfels zum Ukraine-Krieg ein Familienfoto im Nato-Hauptquartier

Foto: dpa

Hochgeladen von Michael Sauer

+++Update 24

März, 7.30 Uhr+++

Nach Angaben der örtlichen Polizei sind seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine vor einem Monat 294 Zivilisten bei Kämpfen um die Stadt Charkiw im Nordosten des Landes getötet worden

Darunter seien 15 Kinder, teilten Beamte der zweitgrößten Stadt des Landes am Donnerstag dem Nachrichtensender Telegram mit

Die Menschen verließen selten ihre Bunker, in denen sie Schutz vor den Angriffen suchten

Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Versorgungsunternehmen und Geschäfte stehen in Flammen

Vor dem Krieg lebten 1,5 Millionen Menschen in Charkiw

Die von russischen Truppen belagerte Stadt sei immer wieder Ziel von Luftangriffen, teilte die ukrainische Armee mit

+++Update 24

März, 7 Uhr +++

Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg geht von Russland derzeit keine akute Bedrohung für die Alliierten aus

„Wir sind das stärkste Bündnis der Welt“, sagte der Norweger am Donnerstag am Rande eines Nato-Sondergipfels zum Ukraine-Krieg

“Solange wir zusammenstehen, sind wir sicher.” Gleichzeitig machte Stoltenberg noch einmal deutlich, dass die Nato trotz ihrer militärischen Überlegenheit eine militärische Intervention im Ukraine-Krieg ausschließt

„Wir tun dies, weil wir dafür verantwortlich sind, dass dieser Konflikt nicht über die Ukraine hinaus eskaliert“, sagte er

Dies würde „noch mehr Leid, noch mehr Tote, noch mehr Zerstörung“ verursachen

künftig in Rubel bezahlt werden müssen, denen Vertragsbruch vorgeworfen wird

Das sagte Habeck am Mittwoch in Berlin

Darüber wird die Bundesregierung nun mit europäischen Partnern beraten

Habeck machte deutlich, dass dies einmal mehr zeige, dass Russland kein stabiler Partner sei

+++ Update, 23

März, 17.46 Uhr +++ Beschluss der Fraktionen des Kreistages Altenkirchen angesichts des Ukraine-Krieges: Wo in Europa Erde ist, muss Getreide angebaut werden – also sollten auch entsprechende Flächen im AK-Land gesucht und genutzt werden

Weizen aus das Siegtal? +++ Update, 23

März, 17:04 Uhr +++ Bei einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf russisches Territorium sind nach russischen Angaben mehrere Menschen verletzt worden

„Eine Granate ist in ein Dorf gefallen, es gibt Verletzte

Sie erhalten jede notwendige Hilfe“, schrieb der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, am Mittwoch im Nachrichtensender Telegram

Das Gebiet liegt direkt an der Grenze zur Ukraine, rund 35 Kilometer nördlich der umkämpften Stadt Charkiw in der Ostukraine

In den Orten Schurawljowka und Nekhoteyevka, wo es einen Grenzübergang gibt, sei eine Katastrophe ausgerufen worden, so Gladkow weiter.Die russische Staatsagentur Tass berichtete unter Berufung auf Quellen, dass ein Haus in Schurawljowka, in dem zwei Familien leben, beschädigt worden sei Aus der Ukraine kam zunächst keine Bestätigung des Vorfalls

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren

+++ Update, 23

März, 17 Uhr +++ Nach dem Ausscheiden aus dem Europarat am 16

September wird Russland nicht mehr Partei sein Die Europäische Menschenrechtskonvention Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird alle Fälle gegen Russland prüfen, die vor diesem Datum stattgefunden haben, teilte die Straßburger Institution am Mittwoch mit Krieg in der Ukraine: Russland wird fr om der Europäischen Menschenrechtskonvention im Herbst

Die Europäische Menschenrechtskonvention wurde 1950 verabschiedet und trat 1953 in den ersten Ländern in Kraft

Sie soll beispielsweise das Recht auf Leben schützen oder den Schutz vor Diskriminierung gewährleisten

Über die Einhaltung der Konvention wacht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, an den sich Bürgerinnen und Bürger der 46 Mitgliedsstaaten des Europarates bei Verstößen wenden können

In den letzten Jahren kam ein erheblicher Anteil der Fälle aus Russland

+++ Update, 23

März, 15.55 Uhr +++

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ist am Mittwoch erneut zusammengetreten, um über den Krieg in der Ukraine zu beraten

„Jeder Tag des Krieges Russlands gegen die Ukraine verschlechtert die humanitäre Lage“, sagte der UN-Botschafter der Ukraine, Serhij Kyslytsia, in New York und bat um Zustimmung zu einer von seinem Land ausgearbeiteten humanitären Resolution

Der auch von Deutschland und anderen westlichen Ländern unterstützte Resolutionsentwurf soll am Mittwochabend (Ortszeit) oder am Donnerstag vor dem mit 193 Mitgliedern größten UN-Gremium zur Abstimmung gestellt werden

Der Entwurf richtet sich eindeutig gegen Russland und fordert unter anderem „eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten der Russischen Föderation gegen die Ukraine, insbesondere aller Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte“

Moskau muss seine Streitkräfte unverzüglich aus der Ukraine abziehen und die Angriffe unter anderem auf Schulen und Krankenhäuser stoppen

Auch wird wegen des großen Anteils an Getreideexporten aus der Ukraine Besorgnis über eine weltweite Hungerkrise geäußert

Flüchtlinge – insbesondere aus Drittstaaten – sollten nicht rassistisch behandelt werden

Krieg in der Ukraine: NRW will Platz für Flüchtlinge schaffen

Ein konkurrierender Resolutionsentwurf aus Südafrika, über den nach bisherigen Informationen ebenfalls abgestimmt werden sollte und der das Ergebnis für den ersten Entwurf trüben könnte, sorgte in westlichen Ländern für Unruhe

Der Text ist viel neutraler und erwähnt Russlands Aggression gegenüber der Ukraine nicht

Allerdings deutete sich an, dass Südafrika seinen Text noch zurückziehen könnte

+++ Update, 23

März, 15.07 Uhr +++

Nordrhein-Westfalen will in den kommenden Wochen Zehntausende zusätzliche Plätze für Flüchtlinge aus der Ukraine schaffen

Flüchtlingsminister Joachim Stamp (FDP) hat den Kommunen am Mittwoch im Landtag finanzielle und organisatorische Hilfe des Landes bei der Aufnahme von immer mehr Kriegsflüchtlingen zugesagt

Stamp sprach von einer historischen Aufgabe

“Wir erleben eine Jahrhundertkatastrophe”, sagte er

1,6 Milliarden Euro stünden bereits für Flüchtlinge zur Verfügung, sagte der stellvertretende Ministerpräsident in einer aktuellen Stunde des Landtags

Das Land wird auch die notwendigen Mittel bereitstellen

Auch die CDU/FDP-Regierung prüfe “mit Hochdruck”, wie sie Städte und Gemeinden bei der Anmietung von Wohnungen unterstützen könne

Innerhalb weniger Wochen müssten möglicherweise eine Million Betten organisiert werden, sagte Stamp

Schon jetzt gibt es kaum noch Betten und Matratzen auf dem Markt, und wenn, dann zu Wucherpreisen

NRW will möglichst große Hallen für Pufferanlagen erwerben

Seit Kriegsbeginn hat das Land fast 10.000 zusätzliche Plätze in den staatlichen Einrichtungen aktiviert und wird in den nächsten Wochen Zehntausende weitere Plätze schaffen

+++ Update, 23

März, 14.51 Uhr +++

Die Nato will ihre Ostflanke mit vier weiteren Battlegroups verstärken, um Russland abzuschrecken

Wie Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel mitteilte, sind die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien als Standorte für die sogenannten Nato-Battlegroups geplant

Krieg in der Ukraine: Nato stärkt Ostflanke

Stoltenberg äußerte sich vor dem Sondertreffen des westlichen Bündnisses, die Staats- und Regierungschefs der 30 Nato-Mitgliedsstaaten würden am Donnerstag in Brüssel erwartet

Der Gipfel findet auf den Tag genau einen Monat nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine statt.

Bisher hat die Nato multinationale Einheiten nur in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Polen dauerhaft stationiert

Normalerweise sind sie etwa 1000 Soldaten stark

Die Ausweitung der Präsenz bedeutet, dass künftig NATO-Truppen von der Ostsee im Norden bis zum Schwarzen Meer im Süden präsent sein werden

Zuletzt waren bereits Kräfte der schnellen Nato-Einsatzgruppe NRF zur Verstärkung der Ostflanke in das ukrainische Nachbarland Rumänien verlegt worden

+++ Update, 23

März, 14:49 Uhr +++

Der Bürgermeister der Stadt Irpin, Oleksandr Markuschin, und der stellvertretende Leiter der Kiewer Polizei haben Russland beschuldigt, bei Angriffen Phosphorbomben eingesetzt zu haben

Die Bomben sollen die Kiewer Vororte Hostomel und Irpin getroffen haben, berichtet der Kyiv Independent

Auch die britische “Times” berichtet über Anschläge mit Phosphorbomben auf die Stadt Kramatorsk im Osten des Landes

Ein Video, das diesen Angriff zeigen soll, wurde allerdings noch nicht verifiziert

Der Einsatz solcher Waffen wurde bereits vor zehn Tagen gemeldet

Der Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten ist verboten

Krieg in der Ukraine: Russisches Gas nur mit Rubelzahlung

+++ Update, 23

März, 14:30 Uhr +++

Westliche Staaten, die russisches Gas kaufen, können es künftig nur noch in russischer Währung bezahlen

Das sagt Wladimir Putin laut der staatlichen Nachrichtenagentur Ria

„Es macht keinen Sinn, unsere Waren in die EU und die USA zu liefern und dafür in Dollar und Euro bezahlt zu werden“, sagte der russische Präsident

Russland wird sich weigern, „kompromittierte Währungen“ zu akzeptieren

Die Lieferungen würden jedoch wie in den jeweiligen Verträgen vereinbart fortgesetzt

Die neue Regel gilt für alle Länder, die Russland als „unfreundlich“ einstuft

Zu diesen Ländern gehören laut Kreml Albanien, Andorra, Australien, Großbritannien, Anguilla, Britische Jungferninseln, Gibraltar, die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Island, Kanada, Liechtenstein, Mikronesien, Monaco, Neuseeland, Norwegen, Südkorea , San Marino, Nordmazedonien, Singapur, USA, Taiwan, Ukraine, Montenegro, Schweiz und Japan

Der Wert des Rubels stieg infolge der Ankündigung, 1 Dollar liegt derzeit bei knapp über 100 Rubel

+++ Update, 23

März, 13:04 Uhr +++

Der Kreml hat vor einer möglichen Nato-Friedensmission in der Ukraine gewarnt

“Das wäre eine sehr gedankenlose und äußerst gefährliche Entscheidung”, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax

In der Ukraine laufe derzeit eine “militärische Spezialoperation”, sagte Peskow – so bezeichne Moskau den Krieg offiziell

“Und jeder mögliche Zusammenstoß zwischen unseren Soldaten und NATO-Soldaten kann nachvollziehbare Folgen haben, die schwer zu beheben sind.” Kreml-Sprecher Dmitri Peskow

Foto: dpa

Hochgeladen von Michael Sauer

Polen will seinen Vorschlag für eine Friedensmission in der Ukraine beim Nato-Gipfel an diesem Donnerstag in Brüssel offiziell vorstellen

Bisher ist die Initiative jedoch auf gemischte Reaktionen bei den NATO-Partnern gestoßen

Auch Kreml-Sprecher Peskow sagte, eine mögliche Intervention anderer Mitglieder eines von Russland dominierten Militärbündnisses werde nicht diskutiert

Die Ukraine hat wiederholt Bedenken geäußert, dass beispielsweise Weißrussland, das der sogenannten Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) angehört, mit eigenen Truppen an dem Krieg teilnehmen könnte

+++ Update, 23

März, 11:40 Uhr +++

Der nordrhein-westfälische Landtag hat den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verurteilt und den Kriegsflüchtlingen Hilfe zugesagt

Der Landtag setzt sich für eine bestmögliche Unterbringung und Betreuung ein, heißt es in einem Beschluss, den der Landtag am Mittwoch mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünen bei Stimmenthaltung der AfD verabschiedet hat.

Dazu gehörten die medizinische Versorgung, finanzielle Unterstützung und der Zugang der Flüchtlinge zum Arbeitsmarkt, zu Schul-, Freizeit- und psychologischen Betreuungsangeboten sowie zu Sprach- und Integrationskursen

Gleichzeitig hat sich der Landtag gemäß dem Beschluss der EU-Innenminister für eine schnelle und unbürokratische Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für Flüchtlinge eingesetzt

Auch Personen aus Drittstaaten, die mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus in der Ukraine gelebt hätten, mussten kein Asylverfahren durchlaufen

Ein ukrainischer Soldat patrouilliert während der militärischen Ausgangssperre

Foto: dpa

Hochgeladen von Michael Sauer

CDU, SPD, FDP und Grüne erklärten in ihrem gemeinsamen Beschluss, dass die Kommunen nun dringend Unterstützung von Land und Bund benötigen, um Schutzsuchende möglichst schnell und flexibel zu erfassen und Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen

Da es sich bei den Flüchtlingen aus der Ukraine überwiegend um Frauen, Kinder, Alte und Kranke handelt, gibt es ganz besondere Herausforderungen

Auf der Besuchertribüne des Plenarsaals die ukrainische Generalkonsulin Iryna Shum und die diplomatischen Vertreter Polens, Tschechiens und Ungarns

+++ Update, 23

März, 11.37 Uhr +++

Nach Angaben aus Kiew sind am Mittwoch insgesamt neun Fluchtkorridore geplant, um die Zivilbevölkerung aus umkämpften Städten und Dörfern in der Ukraine zu retten

Die Evakuierung der belagerten Hafenstadt Mariupol soll fortgesetzt werden, wie die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk in einer Videobotschaft sagte

Rund zwei Dutzend Busse stehen für die Reise in die südukrainische Stadt Saporischschja bereit

In Mariupol am Asowschen Meer leben nach russischen Angaben noch 100.000 bis 150.000 Menschen

Dort herrschen katastrophale Zustände, es gibt kaum Nahrung, Wasser oder Strom

Fluchtkorridore nach Saporischschja sind auch von den Städten Polohy und Huljajpole geplant

Nordöstlich der Hauptstadt Kiew sind drei Routen geplant: Menschen sollen aus Velyka Dymerka, dem benachbarten Bohdanivka und Switylnya in den Kiewer Vorort Brovary gebracht werden, und aus Borodjanka nordwestlich der Hauptstadt ist eine Evakuierung nach Bila Tserkva im Süden geplant

Immerhin soll es in der ostukrainischen Region Luhansk zwei Fluchtkorridore geben, von Rubischne und Nyzhnje jeweils nach Bakhmut

+++Update 23

März, 7:30 Uhr+++

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs sind bisher rund 15.300 russische Soldaten im Krieg in der Ukraine getötet worden

Das berichtet das Nachrichtenportal „Kyiv Independent“ auf Twitter

Zum Vergleich heißt es auch, dass in zehn Jahren des UdSSR-Krieges in Afghanistan insgesamt 15.051 russische Soldaten getötet wurden

Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden

+++Update 23

März, 7.10 Uhr+++

Ukrainische Einheiten haben nach eigenen Angaben in neuen Kämpfen um Charkiw im Osten des Landes einen Angriff russischer Truppen abgewehrt

Ka-52-Kampfhubschrauber seien am Dienstagabend auch von russischer Seite eingesetzt worden, wurde der regionale Kommandant Oleg Sinegubow von der Ukrajinska Pravda zitiert

“Unsere Truppen halten ihre Stellungen.”

In der Nähe von Charkiw wurden schwere Kämpfe gemeldet

Foto: dpa

hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redaktion)

Schwierig ist die Lage im etwa 100 Kilometer entfernten belagerten Izjum

Es besteht keine Verbindung mehr zur Stadt

Alle Bemühungen, einen humanitären Korridor zu schaffen, wurden bisher von russischer Seite abgelehnt

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden

(dpa)

Das russische Militär hat Raketen auf nicht näher bezeichnete militärische Einrichtungen rund um die Stadt Riwne im Nordwesten der Ukraine abgefeuert

Drei Raketen fielen am Dienstag, sagte der regionale Militärchef Vitali Kowalj der Unian-Agentur

„Während des Abendalarms hat der Feind dreimal auf ein Objekt militärischer Infrastruktur geschossen“, hieß es

“Eine Kommission ist vor Ort, die Verluste werden ermittelt.” Details nannte Kowalj nicht

Bereits am Vortag hatte das russische Militär Angriffe in der Region gemeldet

Bei einem Raketenangriff auf den Truppenübungsplatz Nowa Ljubomyrka in der Region Riwne sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehr als 80 Kämpfer von ukrainischer Seite getötet worden

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden

(DPA)

+++Update 22

März, 20:22 Uhr+++

Laut US-Verteidigungsquellen ist die ukrainische Stadt Mariupol vom Asowschen Meer unter Beschuss geraten

Ungefähr sieben russische Schiffe sind in dem Gebiet stationiert, darunter ein Minensuchboot und auch Landungsschiffe, sagte ein hochrangiger Beamter des Pentagon am Dienstag

Andererseits gibt es keine Hinweise darauf, dass Schiffe im Schwarzen Meer auf die Hafenstadt Odessa geschossen haben, wie es vor wenigen Tagen geschehen ist

Berichten zufolge machten die russischen Bodentruppen bei ihrer Offensive außerhalb von Kiew keine Fortschritte

Die Soldaten befanden sich etwa 30 Kilometer nordöstlich und 15 Kilometer nordwestlich der Stadt

Russland hat weiterhin Schwierigkeiten, seine Truppen mit Nahrung und Treibstoff zu versorgen

Es gibt auch Hinweise darauf, dass einige Einheiten nicht die richtige Ausrüstung für kaltes Wetter hatten und Erfrierungen erlitten

Bisher wurden jedoch keine aktiven Schritte in diese Richtung identifiziert

Es gibt auch Beweise dafür, dass Russland eine beträchtliche Anzahl seiner präzisionsgelenkten Raketen stationiert hat, insbesondere seine luftgestützten Marschflugkörper, und nun nach Möglichkeiten sucht, diese Waffen wieder aufzufüllen, sagte der Mitarbeiter

+++Update 22

März, 17:34 Uhr+++

In der belagerten Stadt Mariupol im Südosten der Ukraine sollten am Dienstag nach Angaben der Regierung drei Fluchtkorridore geöffnet werden

Laut einer Mitteilung der stellvertretenden Ministerpräsidentin der Ukraine, Iryna Wereschtschuk, über den Botendienst Telegram sollen Menschen aus den umliegenden Städten Berdjansk, Jurijwka und Nikolske in die Stadt Saporischschja gebracht werden

Allerdings gibt es offenbar Probleme bei der Umsetzung der Korridore

Der stellvertretende Ministerpräsident sagte in einer weiteren Videobotschaft, dass gut 100.000 Menschen die Stadt nicht verlassen könnten

Zudem hätten russische Einsatzkräfte Rettungskräfte daran gehindert, sich dem zerbombten Theater in der Stadt zu nähern

+++Update 22

März, 16:32 Uhr+++

Unter den in Berlin ankommenden Ukraine-Flüchtlingen sind nach Angaben der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey immer mehr gebrechliche und hilfsbedürftige Menschen

„Wir beobachten, dass wir zunehmend gefährdete Gruppen in die Stadt kommen“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag

Schwerkranke oder Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen oder Gehörlose hätten inzwischen einen „sehr hohen Anteil“

„Unser Ziel ist es, dass diese Gruppen so weit wie möglich zusammenbleiben“, sagte Giffey

Sie versuchen, barrierefreie Unterkünfte für sie zu finden

+++Update 22

März, 15:15 Uhr+++

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine mindestens 2.510 Zivilisten verletzt oder getötet

Bei der Gewalt seien 953 Menschen getötet und 1557 weitere verletzt worden, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte am Dienstag in Genf mit.

Unter den Getöteten waren den Angaben zufolge 78 Kinder, 105 Mädchen und Jungen wurden verletzt

Die Angaben zu zivilen Opfern beziehen sich nach Angaben des Hochkommissars auf den Zeitraum vom Beginn der russischen Invasion am 24

Februar bis Montagnacht

Die tatsächliche Zahl der getöteten und verletzten Zivilisten sei wahrscheinlich viel höher, hieß es

Die meisten Zivilisten wurden bei Fernschüssen von explosiven Waffen wie Artillerie und Raketenwerfern getötet oder verletzt

Außerdem wurden Zivilisten bei Luftangriffen getroffen

Nach Angaben des Hochkommissars ist der vorsätzliche Beschuss von Wohngebieten und Zivilisten ein Kriegsverbrechen

+++Update 22

März, 14:45 Uhr+++

Die serbische Regierung hat ihre Ablehnung von Sanktionen gegen Russland bekräftigt

Serbien werde sich der westlichen Hysterie über den Einmarsch in die Ukraine nicht anschließen, sagte Innenminister Aleksandar Vulin am Dienstag

Russische Medien würden in Serbien nicht blockiert, und das Eigentum russischer Bürger und der Russischen Föderation würde nicht gestohlen

Das Balkanland ist ein überzeugter Verbündeter Moskaus, hat aber den Einmarsch Russlands in die Ukraine kritisiert

Serbien strebt eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union an, ist aber das einzige europäische Land, das sich internationalen Sanktionen gegen den Kreml nicht angeschlossen hat

+++Update 22

März, 14:33 Uhr+++

Nach Angaben des ukrainischen Umweltministers sind Waldbrände in der Nähe des havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl gelöscht worden

Die Brände hatten Bedenken hinsichtlich möglicher Strahlungslecks aus der Anlage geweckt, die 1986 explodierte

Umweltminister Ruslan Strelets sagte jedoch am Dienstag, dass die Strahlungswerte in der Gegend innerhalb normaler Grenzen lägen

Das Kraftwerk steht unter der Kontrolle russischer Streitkräfte

Die ukrainische Seite warf dem Militär vor, die Brände absichtlich gelegt oder mit Artilleriefeuer ausgelöst zu haben

+++Update 22

März, 14:02 Uhr+++

Menschen, die aus der Ukraine geflohen sind, geraten laut Europol besonders ins Visier krimineller Banden

Ihre Notlage werde von Menschenhändlern ausgenutzt, hieß es

Demnach sind Frauen und Kinder besonders gefährdet

+++Update 22

März, 13.20 Uhr+++

Nach Angaben der UN wurden seit Beginn des Krieges in der Ukraine 62 Krankenhäuser bombardiert und angegriffen

Bei den Anschlägen seien 15 Menschen getötet und drei Dutzend weitere verletzt worden, sagte eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation am Dienstag in Genf

UN-Experten sprechen von Kriegsverbrechen

+++Update 22

März, 12.25 Uhr+++

In der Sperrzone um das ehemalige Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine sind nach Angaben des Parlaments mehrere Brände ausgebrochen

An sieben Orten habe es gebrannt, teilte die Rada am Dienstagabend in Kiew mit

In der Mitteilung bezog sie sich auf Satellitendaten der Europäischen Weltraumorganisation Esa

Insgesamt sollen mehr als zwei Quadratkilometer in Flammen stehen

Russische Truppen haben vor etwa einem Monat das Gebiet um das Atomkraftwerk unter ihre Kontrolle gebracht

Dort ereignete sich 1986 der schwerste Atomunfall in der Geschichte der zivilen Nutzung der Atomkraft

Die Brände seien “wahrscheinlich durch die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation verursacht worden – nämlich durch Beschuss oder Brandstiftung”, sagte die Rada

Das konnte nicht überprüft werden

Allerdings gab es dort in der Vergangenheit Wald- und Waldbrände

Bereits im Frühjahr 2020 waren rund um die Atomruine größere Brände ausgebrochen

Damals versicherten die Behörden immer wieder, dass die Radioaktivität in den angrenzenden besiedelten Gebieten unter den Grenzwerten liege und keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe

In der Sperrzone um das ehemalige Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine sind nach Angaben des Parlaments mehrere Brände ausgebrochen

Foto: dpa

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+++Update 22

März, 12.03 Uhr+++

Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick

Seit Montagabend gilt in Kiew eine neue Ausgangssperre

Bis Mittwochmorgen um 7 Uhr dürfen Menschen ihre Häuser nur mit Sondergenehmigung verlassen

Ein mögliches Attentat auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde nach Angaben des ukrainischen Spionageabwehrteams gestoppt, drei Fluchtkorridore werden geöffnet

Dies kündigte die stellvertretende Ministerpräsidentin Iryna Vereshchuk in einer auf Telegram veröffentlichten Videobotschaft an

US-Präsident Joe Biden sieht die russische Stationierung der schnellen Hyperschallrakete “Kinzhal” in der Ukraine als Zeichen der Schwäche Russlands

„Putin steht mit dem Rücken zur Wand“, sagte Biden

Er warnte vor russischen Cyber-Angriffen in den USA und dem Einsatz chemischer und biologischer Waffen gegen die Ukraine

Bisher gebe es jedoch keine Vereinbarungen, über die in einem solchen Referendum abgestimmt werden könne

Ob Moskau überhaupt daran interessiert sei, sei umstritten Verhandlungslösung Kriegsflüchtlinge identifiziert

+++Update 21

März, 17:01 Uhr+++ Die EU bekommt eine neue militärische Eingreiftruppe, die bis 2025 einsatzbereit sein soll

Die Truppe ist Teil eines sicherheitspolitischen Konzepts Das gaben die Außen- und Verteidigungsminister der 27 Mitgliedsstaaten am Montag bekannt

Informationen von Diplomaten in Brüssel beschlossen

Menschen zu verteilen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind

„Es muss das Ziel der westlichen Länder sein, dass wir hier an einem Strang ziehen“, sagte Fraktionschef Christian Dürr am Montag in Berlin

Es geht um die Sicherstellung der humanitären Unterbringung von Geflüchteten

„Natürlich darf hier die Frage der Koordination den Westen nicht spalten, denn genau das ist das Ziel von Wladimir Putin.“ +++Update 21

März, 13:20 Uhr+++

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock erwartet zahlreiche weitere Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

„Ich denke, wir müssen uns sehr bewusst sein, dass bereits über drei Millionen Menschen geflohen sind, aber dass noch viele, viele Millionen mehr fliehen werden“, sagte sie am Montag am Rande von EU-Konsultationen mit Kollegen aus anderen EU-Staaten in Brüssel

Schätzungen zufolge müssten nun acht Millionen Flüchtlinge aufgenommen werden

+++Update 21

März, 11.24 Uhr+++

Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick

Der Bürgermeister von Kiew hat eine neue Ausgangssperre angekündigt

Es soll am Montag ab 20 Uhr gelten

Bis Mittwochmorgen um 7 Uhr seien Geschäfte, Apotheken und Tankstellen geschlossen, sagte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko

Die Ukraine hat das Ultimatum von Russland in Mariupol zurückgewiesen

“Es wird keine Kapitulation geben, kein Niederlegen der Waffen”, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Irina Wereschtschuk gegenüber der Ukrajinska Prawda

Ob Moskau überhaupt an einer Verhandlungslösung interessiert ist, ist umstritten

Der ukrainische Präsident Selenskyj hält direkte Verhandlungen mit Putin für dringend notwendig und ist zu Gesprächen bereit

“Aber wenn diese Versuche scheitern, würde das einen dritten Weltkrieg bedeuten”, sagte Selenskyj

In einer Chemiefabrik in Sumy (im Nordosten der Ukraine) ist hochgiftiges Ammoniak ausgetreten

Ursache unbekannt Mindestens acht Menschen sind am späten Sonntagabend in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getötet worden

+++Update 21

März, 6.50 Uhr+++

US-Präsident Joe Biden will angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am Freitag nach Polen reisen

Biden werde zunächst wie geplant an diesem Donnerstag an den Gipfeltreffen von Nato, EU und G7 in Brüssel teilnehmen, teilte das Weiße Haus mit

Am Freitag geht es weiter nach Warschau

Für Samstag ist ein Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda geplant

Es soll um die humanitäre Krise gehen, “die der ungerechtfertigte und unbegründete Krieg Russlands gegen die Ukraine ausgelöst hat”

+++Update 21

März, 6.45 Uhr+++

Frankreich fror mutmaßliche Vermögenswerte russischer Oligarchen im Wert von rund 850 Millionen ein

Darunter seien Immobilien im Wert von 539 Millionen Euro, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire dem Radiosender RTL

Außerdem wurden 150 Millionen Euro auf Privatkonten französischer Banken eingefroren und zwei Yachten im Wert von 150 Millionen Euro festgenommen

Frankreich hat angesichts der EU-Sanktionen gegen russische Oligarchen oder Personen aus dem Umfeld von Präsident Wladimir Putin eine Task Force eingerichtet

Sie soll ihr Vermögen in Frankreich ausfindig machen und Besitzer von Bankkonten, Villen und Yachten identifizieren – was kompliziert ist, weil Briefkastenfirmen ihre Identität verbergen

+++Update 21

März, 6.40 Uhr +++

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, mehr gegen den Flüchtlingszustrom aus der Ukraine zu tun

„Die Bundesregierung muss endlich in den Aktionsmodus wechseln, eine einheitliche Registrierung und Verteilung in Europa organisieren, den Schutz von Frauen und Kindern gewährleisten und Integration ermöglichen“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der „Rheinischen Post“ (Montag)

„Aufgrund des fehlenden Handlungswillens der Bundesregierung besteht die Gefahr eines Kontrollverlusts bei steigenden Flüchtlingszahlen.“ Deutschland braucht schnellstmöglich ein koordiniertes Flüchtlingsmanagement

+++Update 21

März, 6.45 Uhr+++

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen soll in Kürze über eine weitere Resolution nach Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine abstimmen

Ein entsprechender Resolutionsentwurf mit dem Titel „Humanitäre Folgen der Aggression gegen die Ukraine“ wurde am Sonntagabend (Ortszeit) an die 193 Mitglieder des größten UN-Gremiums verteilt

Für eine noch in den kommenden Tagen angesetzte Abstimmung wird breite Zustimmung erwartet – angestrebt werden laut Diplomaten wieder mindestens 141 Ja-Stimmen, wie es bei einem Beschluss in der Mitgliederversammlung zu Beginn der Fall war Marz

Die Resolution Anfang März hatte Russlands Krieg verurteilt

+++Update 21

März, 6.30 Uhr+++

In einem Chemiewerk in der Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine ist am Montagmorgen aus noch ungeklärter Ursache hochgiftiges Ammoniak ausgetreten

Der regionale Militärchef Dmytro Schwywytzky schlug unter anderem per Telegram Alarm und appellierte an alle Anwohner im Umkreis von fünf Kilometern um das Chemiewerk, möglichst den Keller oder Wohnungen im Erdgeschoss zu besichtigen

Das stark stechend riechende Gas ist leichter als Luft

Schywytzky machte keine Angaben darüber, wie das Ammoniak aus der Chemiefabrik Sumychimprom entwich

Eine unabhängige Klärung vor Ort war nicht möglich

+++Update 21

März, 6.20 Uhr+++

Beim Beschuss mehrerer Gebäude im Westen der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am späten Sonntagabend mindestens vier Menschen getötet worden

Das teilte der örtliche Zivilschutz auf seiner Facebook-Seite mit

Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko wurden bei dem Angriff mehrere Wohngebäude im Stadtteil Podil beschädigt und in Brand gesteckt

Auch ein Einkaufszentrum wurde getroffen und ging mit mehreren davor geparkten Autos in Flammen auf

Rettungskräfte und Sanitäter seien vor Ort, schrieb Klitschko auf Telegram

+++Update 21

März, 6 Uhr +++

Ein Ultimatum der russischen Truppen an die seit Wochen belagerte Stadt Mariupol ist von der ukrainischen Führung zurückgewiesen worden

„Es wird keine Kapitulation geben, kein Niederlegen der Waffen“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Irina Wereschtschuk am frühen Montagmorgen der Ukrajinska Prawda

Sie forderte das russische Militär auf, einen humanitären Korridor zu der Hafenstadt mit mehreren hunderttausend notleidenden Zivilisten zu öffnen

+++ Update, 18

März, 15:30 Uhr +++

Die Staats- und Regierungschefs der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte treffen sich am Donnerstag auf Einladung von Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem G7-Gipfel vor allem zum Ukraine-Krieg

Das teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Freitag in Berlin mit

Deutschland führt derzeit den Vorsitz in der Gruppe der Sieben (G7)

Weitere Mitglieder sind die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan

Der Gipfel ist eingebettet in zwei weitere Gipfeltreffen am selben Tag in Brüssel: Zunächst treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Nato

Es wird auch um den Ukraine-Krieg gehen

Am Nachmittag findet ein EU-Gipfel statt

US-Präsident Joe Biden wird an allen drei Gipfeltreffen teilnehmen

Es ist seine dritte Europareise seit seinem Amtsantritt im Januar 2021

+++ Update, 18

März, 15:05 Uhr +++

Täglich rollen Hilfsgüter wie Lebensmittel und Kleidung an die ukrainische Grenze

Der Krieg führt zu einer großen Hilfsbereitschaft, die auch den Reservistenverein in Wittgenstein zur Hilfe veranlasst

Reservisten schicken Verbandskästen in die Ukraine

+++ Update, 18

März, 15:01 Uhr +++

Der Bürgermeister forderte erneut, dass Wohnungen, die zur Verfügung gestellt werden könnten, der Gemeinde gemeldet werden

Burbach rechnet mit 300 Kriegsflüchtlingen

+++ Update, 18

März, 15 Uhr +++

Die Vorbereitungsarbeiten im Krankenhaus Kredenbach laufen

Verschiedene Organisationen sind daran beteiligt, die Infrastruktur so weit vorzubereiten, dass Flüchtlinge aus der Ukraine dort untergebracht werden können

Im Krankenhaus Kredenbach wird daran gearbeitet

Regina Linde, Leiterin Bürgerservice, wies auf die Herausforderung für die Stadt Bad Berleburg hin, die – bei aller überwältigenden Hilfsbereitschaft – der oft unklare Impfstatus von Flüchtlingen aus der Ukraine aus administrativer Sicht mit sich bringt

Flüchtlinge aus der Ukraine Thema im Ausschuss

+++ Update, 18

März, 14.44 Uhr +++

Bomben in der Ukraine, Party in Russland: Kreml-Chef Putin hat am Freitag in Moskau eine massive Propaganda-Show veranstaltet

Vor Zehntausenden jubelnden Menschen im Luschniki-Stadion lobte er die ukrainischen Streitkräfte

Allerdings hörten nur die Zuhörer seine ganze Rede, weil er plötzlich im Staatsfernsehen verschwunden war

Die Gründe dafür sind noch unklar

Das von Russlands staatlicher Nachrichtenagentur Sputnik von AP veröffentlichte Poolbild zeigt Wladimir Putin, den Präsidenten Russlands, der die Teilnehmer des Konzerts zum achten Jahrestag des Referendums über den Status der Krim und Sewastopols begrüßt Wiedervereinigung mit Russland.

Foto: Ramil Sitdikov/Pool Sputnik/AP/dpa

Hochgeladen von Michael Sauer

+++ Update, 18

März, 13.47 Uhr +++

Beim Beschuss der Stadt Kramatorsk in der Region Donezk in der Ostukraine wurden nach Angaben lokaler Behörden zwei Menschen getötet und sechs verletzt

Pavlo Kyrylenko vom Koordinierungszentrum der Region machte die russische Armee für den Angriff verantwortlich

„Die Russen sind nicht in der Lage, einen fairen Krieg zwischen den Armeen zu führen, also schießen sie weiter auf Zivilisten“, sagte er am Freitag gegenüber Telegram

Laut Kyrylenko haben am Morgen Raketen ein Wohn- und ein Verwaltungsgebäude getroffen

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden

Russland bestreitet Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine

+++ Update, 18

März, 12:23 Uhr +++

Der Kreml hat für Freitagnachmittag ein Treffen zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und Vertretern des Nationalen Sicherheitsrates angekündigt

„Innerhalb der nächsten Stunde wird der Präsident ein operatives Treffen mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates abhalten“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Agentur Interfax

Dann sollten Sie sich über den Inhalt informieren

Nach Angaben des russischen Staatsfernsehens wollte Putin um 15.00 Uhr zu den Menschen in Russland sprechen

Moskauer Zeit (13:00 Uhr MEZ)

Kremlsprecher Peskow kritisierte auch neue Äußerungen von US-Präsident Joe Biden, der Putin am Donnerstag wegen des Krieges gegen die Ukraine als „mörderischen Diktator“ bezeichnet hatte

„Wir hören und sehen wirklich Äußerungen, die eigentlich persönliche Beleidigungen gegen Präsident Putin sind“, sagte Peskow

Darüber hinaus wolle er Bidens Äußerungen aber nicht bewerten

Zu Moskaus Ärger hatte der US-Präsident Putin zuvor als “Kriegsverbrecher” bezeichnet

+++ Update, 18

März, 11.21 Uhr +++

Das russische Militär hat am Freitag einen weiteren Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew gestartet

Medienberichten zufolge fiel im zentralen Kiewer Wohnviertel Podil, nördlich der Innenstadt, eine Bombe

Nach Angaben der Rettungskräfte vor Ort starb bei dem Angriff eine Person

Bürgermeister Vitali Klitschko hat am Vormittag ein Video auf Twitter geteilt, das ihn beim Besuch der Unfallstelle zeigen soll

„Am Morgen wurde ein Wohngebiet im Stadtteil Podil von Orks beschossen“, schrieb Klitschko auf dem Post

Darin sagte er, sechs Häuser, ein Kindergarten und eine Schule seien bei der Bombardierung beschädigt worden

Neben der getöteten Person seien 19 weitere verletzt worden, „darunter vier Kinder“

Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden

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+++ Update, 18

März, 10.07 Uhr +++

Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sollten die Verbündeten genau beobachten, ob Russland den Einsatz von Chemiewaffen plant

„Wir haben Russlands sehr gefährliche Rhetorik gesehen, nukleare Rhetorik, aber auch die falschen Anschuldigungen gegen die Ukraine und die NATO-Verbündeten, dass wir den Einsatz chemischer Waffen vorbereiten

Das ist absolut falsch“, sagte Stoltenberg am Freitagmorgen im Deutschlandfunk

„Aber wir müssen natürlich wachsam sein und sehr genau verfolgen, was Russland tut, ob es eine Art False-Flag-Operation plant, bei der es auch um den Einsatz von Chemiewaffen geht. “ Russland hat schon früher chemische Kampfstoffe eingesetzt und den Einsatz von Chemiewaffen durch das Assad-Regime in Syrien erleichtert

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+++ Update, 18

März, 10.01 Uhr +++ Ostukraine

Russlands Militär meldet, dass 90 Prozent der ukrainischen Oblast Luhansk bereits unter seiner Kontrolle sind

Moskaus Soldaten sollen auch in der sogenannten Volksrepublik Donezk vorgedrungen sein

+++ Update, 18

März, 9.10 Uhr ++ +

Vorbereitungen zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine laufen in der Gemeinde Eder auf Hochtouren

Stand Donnerstag sind 20 private Immobilienangebote aus der Verwaltung bekannt

Zwischenquartier in Erndtebrück

Krieg in der Ukraine: Atta Flughafen Lemberg gecheckt

+++ Update, 18

März, 7.25 Uhr +++

Russische Truppen haben den Flughafen der westukrainischen Stadt Lemberg angegriffen

Es soll heftige Explosionen gegeben haben

Das teilte der Bürgermeister der Stadt der Nachrichtenagentur AFP mit

Der Angriff habe den Flughafen nicht direkt getroffen, hieß es

Der ukrainische Sicherheitsexperte Anton Herashchenko schrieb auf seinem Telegram-Kanal, dass Feuer und Rauch am Stadtrand von Lemberg zu sehen seien

Nach einer Explosion am 18

März steigt eine Rauchwolke auf

Am Flughafen der westukrainischen Stadt Lemberg ist es am Morgen zu heftigen Explosionen gekommen

Mehrere russische Raketen seien dort gelandet, sagte Bürgermeister Sadowij auf Telegram

Foto: dpa

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Beobachtungen von Reportern britischer und polnischer Medien deuteten darauf hin, dass mehrere mutmaßliche russische Marschflugkörper auf dem Flughafen der Stadt gelandet waren

Während des mehr als dreiwöchigen russischen Krieges gegen die Ukraine ist es in Lemberg bisher vergleichsweise ruhig geblieben, die Stadt ist voller Flüchtlinge

Kiewer Quellen zufolge wurden am vergangenen Sonntag bei einem Angriff auf den Truppenübungsplatz Javoriw bei Lemberg mindestens 35 Menschen getötet und 134 verletzt

+++ Update, 18

März, 7.19 Uhr +++

Kiew/Berlin

Nach Angaben ihrer Führung kontrolliert die Ukraine noch immer jene Gebiete des Landes, in die russische Truppen drei Wochen nach Kriegsbeginn versuchen vorzudringen

Die Armee reagiere auf jeden Angriff russischer Einheiten, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitagabend

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte in Berlin, dass allein Präsident Wladimir Putin für den Angriff auf die Ukraine verantwortlich sei, nicht das russische Volk

Der Krieg in Osteuropa wird am Freitag auch die internationale Politik beschäftigen

Der ukrainische Staatschef Selenskyj wandte sich insbesondere an die Menschen in Mariupol, Charkiw und Tschernihiw, deren Städte belagert und schwer beschädigt wurden

Sie würden nicht im Stich gelassen werden, versicherte er

Von der Armee bis zur Kirche tun alle alles für die Menschen

“Sie werden frei sein”, versprach Selenskyj

Das Staatsoberhaupt dankte auch US-Präsident Joe Biden für seine “neue und effektive” Hilfe – und bat um Verständnis, dass er nicht alle Details des US-Hilfspakets preisgeben könne

Washington hat kürzlich weitere Waffen im Wert von mehreren Milliarden Dollar zugesagt

Die Russen setzen die Angriffe auf Tschernihiw fort

Russische Truppen haben nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Freitag ihre Angriffe auf Tschernihiw fortgesetzt

In Mariupol am Asowschen Meer ist noch unklar, wie viele Menschen beim Beschuss eines Theaters starben

Der Abgeordnete Serhij Taruta schrieb auf Facebook, dass sich offenbar mindestens 1.300 Menschen in den Notunterkünften des Gebäudes aufgehalten hätten

Nach Angaben der Abgeordneten Olga Stefanyschyna wurden am Donnerstag etwa 130 Zivilisten lebend aus den Trümmern gerettet

Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen

Einem Bericht des US-Pentagon zufolge greift die russische Armee zunehmend zivile Einrichtungen an

Eine russische Bombe hat ein Lagerhaus in Kiew getroffen

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Nexta starben mindestens zwei Menschen

Der zwischenzeitlich entführte Bürgermeister von Melitopol, Ivan Fedorov, wurde nach Informationen aus Kiew bei einem Gefangenenaustausch freigelassen

Neun russische Soldaten sollen dafür freigelassen worden sein

In einer Rede vor dem Bundestag hat Präsident Selenskyj erneut einen eindrucksvollen Hilferuf für die Ukraine gemacht

Dann kam es zum Streit, denn nach der bewegenden Rede ging das Parlament wieder wie gewohnt weiter

Bund und Länder haben sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz auf ein Maßnahmenpaket geeinigt

Im Fokus: Hilfe und Unterstützung für Flüchtlinge aus der Ukraine

+++ Update, 18

März, 6 Uhr +++

Die elfköpfige Familie Kostiv ist vor dem Krieg in die Ukraine geflüchtet

Die elfköpfige Familie findet in Siegen Zuflucht

+++Update 17

März, 19:34 Uhr+++

US-Präsident Joe Biden hat Russlands Präsidenten Putin einen „mörderischen Diktator“ genannt

Putin sei ein “mörderischer Diktator, ein reiner Verbrecher, der einen unmoralischen Krieg gegen das ukrainische Volk führt”, sagte Biden am Donnerstag in Washington

„Putin zahlt einen hohen Preis für seine Aggression“, sagte Biden kurz darauf

Biden verschärfte am Mittwoch seinen Ton noch weiter und nannte Putin einen „Kriegsverbrecher“

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte: „Er sprach aus seinem Herzen.“ Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sprach Biden nun von einer „Wende in der Geschichte“

Das passiert nur alle paar Generationen

“Ich denke, wir befinden uns in einem echten Kampf zwischen Autokratien und Demokratien und der Frage, ob Demokratien überleben werden oder nicht.” +++ Update, 17

März, 17:10 Uhr +++

Bundeswehrangehörige helfen künftig in Berlin bei der Registrierung ukrainischer Flüchtlinge

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sagte am Donnerstag, ein entsprechendes Amtshilfeersuchen des Senats sei von der Bundeswehr bestätigt worden

„Ich bin froh, dass uns die Bundeswehr jetzt kurzfristig ab morgen unterstützt“, sagte Spranger

Nach wie vor würden jeden Tag mehrere tausend Menschen in Berlin ankommen, die rund um die Uhr im Dienst seien

Sie unterstützen die digitale Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten der ankommenden Flüchtlinge, koordinieren den Weitertransport in das Bundesgebiet und helfen bei der medizinischen Versorgung

„Wichtig ist, dass wir jetzt genug Kraft für eine geordnete Anmeldung und Abstimmung haben“, betonte Spranger

+++ Update, 17

März, 16:39 Uhr ++++

Es war nur eine Frage der Zeit: Altkanzler Gerhard Schröder ist nicht mehr Ehrenbürger Hannovers

Das teilte die niedersächsische Landesregierung am Donnerstag mit

Der wegen seiner Beziehungen zu Russland kritisierte Ex-Kanzler beschleunigte den Schritt am Ende sogar selbst

+++ Update, 17

März, 16:01 Uhr +++

Nach Informationen aus Kiew ist der inzwischen entführte Bürgermeister der ukrainischen Stadt Melitopol, Ivan Fedorov, im Rahmen eines Gefangenenaustausches freigelassen worden

„Dafür erhielt Russland neun seiner gefangenen Soldaten, die zwischen 2002 und 2003 geboren wurden“, sagte die Sprecherin der Leiterin des Präsidialamts, Darya Sarivna, am Donnerstagabend nach Angaben lokaler Medien

Es ging um Menschen, die Militärdienst leisteten

Fedorov war am Vortag freigelassen worden

Der 33-Jährige war am vergangenen Freitag in der südukrainischen Stadt von Unbekannten entführt worden

Die knapp 150.000 Einwohner zählende Stadt wurde kurz nach dem russischen Einmarsch vor knapp drei Wochen von russischen Truppen besetzt

+++ Update, 17

März, 15:40 Uhr +++

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch haben russische Truppen im Krieg gegen die Ukraine wiederholt völkerrechtswidrig Streumunition eingesetzt

Berichten zufolge wurden am vergangenen Sonntag in der dicht besiedelten Stadt Mykolajiw neun Zivilisten getötet, als sie scheinbar an einem Geldautomaten Schlange standen, teilte die Organisation in einer Erklärung am Donnerstag mit

, zitierte Human Rights Watch den Krisen- und Konfliktforscher Belkis Wille

Russland wird aufgefordert, solche Operationen einzustellen

Die Ukraine wirft Russland wiederholt gezielte Angriffe auf Zivilisten vor

Moskau bestreitet das.

Menschenrechtsaktivisten von Human Rights Watch forderten die ukrainische Seite auf, die Rechte russischer Kriegsgefangener zu wahren: „Die ukrainischen Behörden sollten aufhören, Videos gefangener russischer Soldaten in sozialen Medien und Messaging-Apps zu veröffentlichen, die sie der öffentlichen Neugier aussetzen – insbesondere solche, die zeigen, wie sie werden gedemütigt oder eingeschüchtert.“ Wenige Tage nach der russischen Invasion richteten die ukrainischen Behörden einen Telegram-Kanal ein, in dem sie seither Fotos und Videos von angeblich getöteten und gefangenen Russen veröffentlichen

Zudem fanden mehrere „Pressekonferenzen“ statt, bei denen gefangene Soldaten, vermutlich unter Druck, vor laufenden Kameras das russische Militär kritisierten und die ukrainischen Streitkräfte lobten

+++ Update, 17

März, 15:02 Uhr +++

Die Unesco stellt Journalisten in der Ukraine 125 Helme und schusssichere Westen mit dem Aufdruck „Presse“ zur Verfügung

Außerdem sollen Kurse zur Arbeit in Krisenregionen organisiert werden, teilte die Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris am Donnerstag mit

“Jeden Tag riskieren Journalisten und Medienschaffende in der Ukraine ihr Leben, um die Menschen vor Ort und die Welt über die Realität dieses Krieges zu informieren”, sagte UNESCO-Generalsekretärin Audrey Azoulay

“Wir verpflichten uns, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um sie zu unterstützen und zu schützen.” Die UNESCO sagte auch finanzielle Unterstützung für eine 24-Stunden-Hotline zu, die vom Ukrainischen Journalistenverband betrieben wird, um Journalisten auf den Kriegsschauplätzen im Falle einer möglichen Evakuierung zu beraten und zu unterstützen

Darüber hinaus unterstützt die Unesco den Umzug zweier ukrainischer Journalistenverbände in Räumlichkeiten in Polen

+++ Update, 17

März, 14:48 Uhr +++

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat den Tod von 780 Zivilisten in der Ukraine seit dem Einmarsch russischer Truppen dokumentiert

Darunter waren 58 Kinder und Jugendliche, wie das Amt am Donnerstag in Genf mitteilte

Am Tag zuvor gab es insgesamt 726 Tote

Das Büro hatte auch verifizierte Informationen über 1.252 Verletzte

Am Vortag waren es noch 1174

Russland hat am 24

Februar mit dem Angriff auf die Ukraine begonnen

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont immer wieder, dass die tatsächlichen Zahlen durchaus viel höher liegen

Mitarbeiter brauchen oft Tage, um die Zahl der Opfer zu prüfen

Der Hochkommissar meldet nur Todesfälle und Verletzte, die er unabhängig verifiziert hat

und Luftangriffe“, sagte Bachelets Büro

Eine Bewohnerin eines Wohnhauses, das von einem russischen Luftangriff getroffen wurde, steht mit der ukrainischen Flagge auf ihrem Balkon

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+++ Update, 17

März, 14.18 Uhr +++

Der Krieg in der Ukraine und der Sonderfonds für die Bundeswehr bescherten dem Rüstungskonzern Rheinmetall starkes Wachstum

Das Unternehmen hat seine Prognose von zehn auf satte 20 Prozent Umsatzsteigerung verdoppelt

Zudem bereitet sich die Zentrale in Düsseldorf bereits auf neue Aufträge vor

Die Sondervermögen für die Bundeswehr bescheren dem Rüstungskonzern Rheinmetall starkes Wachstum

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+++ Update, 17

März, 13.37 Uhr +++

Erstmals seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine hat US-Präsident Biden Kremlchef Putin am Mittwoch als „Kriegsverbrecher“ bezeichnet

Moskau reagierte mit scharfen Worten auf Bidens Äußerungen

Sie seien „inakzeptabel und unverzeihlich“ – aber Putin sei „eine sehr weise, weitsichtige und kultivierte internationale Persönlichkeit“

+++ Update, 17

März, 12:49 Uhr +++

Nach Angaben eines Abgeordneten wurden bereits rund 130 Zivilisten aus dem bombardierten Theater in der ukrainischen Stadt Mariupol gerettet

„Gute Nachrichten, die wir so dringend brauchen: Der Luftschutzkeller unter dem Mariupol-Theater hat standgehalten

Etwa 130 Menschen wurden bereits gerettet“, schrieb Olga Stefanyschyna am Donnerstag auf Facebook

Helfer sind damit beschäftigt, Trümmer zu beseitigen und weitere Menschen zu befreien

„Es ist ein Wunder“, schrieb Stefanyshyna

Zuvor erklärte der ukrainische Abgeordnete Serhiy Taruta, dass die Zivilunterkunft entgegen aller Befürchtungen nicht zerstört wurde

Nach ukrainischen Angaben wurde das Gebäude am Mittwoch angegriffen und weitgehend zerstört

Kiew und Moskau beschuldigten sich gegenseitig

Nach Angaben der Behörden suchten zum Zeitpunkt des Angriffs mehr als 1000 Menschen im Theater Schutz

+++ Update, 17

März, 12:36 Uhr +++

Drei Wochen nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine werden die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau laut Kreml online fortgesetzt

“Die Arbeit geht weiter”, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax

„Unsere Delegation unternimmt große Anstrengungen und zeigt eine viel größere Bereitschaft als unser ukrainischer Amtskollege“, sagte er

Die Bedingungen Russlands seien „äußerst klar, artikuliert und den ukrainischen Verhandlungsführern vollständig zur Kenntnis gebracht“

Peskow kommentierte auch einen Medienbericht vom Vortag über die angebliche Vorbereitung von Dokumenten als Grundlage für mögliche direkte Gespräche zwischen dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und Russlands Präsident Wladimir Putin: Der Bericht enthalte bereits bekannte Aussagen, sagte der Kreml-Sprecher

Die Informationen seien jedoch falsch zusammengestellt worden und „inkorrekt“

Die „Financial Times“ berichtete am Mittwoch, dass ein 15-Punkte-Plan erstellt werde

An erster Stelle stehen die von Russland geforderte Neutralität und Entmilitarisierung der Ukraine sowie der von Kiew geforderte Abzug der russischen Truppen

Territoriale Fragen sollen daher erst später besprochen werden

+++ Update, 17

März, 12.27 Uhr +++

Das litauische Parlament hat für die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine gestimmt

In einer Erklärung forderte das Saeimas-Parlament in Vilnius die Vereinten Nationen auf, unverzüglich Maßnahmen zur Einrichtung einer solchen Zone zu ergreifen

Damit solle das „Massensterben von Zivilisten“ gestoppt werden, hieß es in der Resolution, die am Donnerstag einstimmig angenommen wurde

Die Abgeordneten aus dem baltischen EU- und NATO-Land fordern auch die Parlamente der demokratischen Länder auf, auf die Öffnung humanitärer Korridore auf ukrainischem Territorium hinzuarbeiten, während technische Maßnahmen zur Durchsetzung einer Flugverbotszone vorbereitet werden

Ukraine

Ihr Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wiederholt die Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine gefordert

Dies würde es der russischen Luftwaffe erschweren, Ziele in der Ukraine anzugreifen

Die Durchsetzung einer Flugverbotszone durch die NATO ist derzeit jedoch ausgeschlossen

+++ Update, 17

März, 12:15 Uhr +++

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Russland am Donnerstagmorgen weitere Luftangriffe auf die belagerte Hafenstadt Mariupol durchgeführt

Das Büro des Präsidenten äußerte sich nicht zu möglichen Opfern der jüngsten Angriffe.

„Die Menschen fliehen aus Mariupol mit ihren eigenen Transportmitteln“, sagte Selenskyjs Büro

Das Risiko ist jedoch hoch, weil die russischen Streitkräfte zuvor auf Zivilisten geschossen hatten

Das Büro des Präsidenten in Kiew meldete auch Artillerie- und Luftangriffe im ganzen Land, darunter in Kalynivka und Brovary in der Nähe der Hauptstadt Kiew

Die russischen Truppen versuchten auch, in die Stadt Mykolajiw im Süden einzudringen

In der Nacht wurde Artilleriefeuer aus Avdiivka im Osten gemeldet

+++ Update, 17

März, 11:45 Uhr +++

Bei Anschlägen auf die nordukrainische Stadt Tschernihiw starben nach Angaben lokaler Behörden an einem Tag mehr als 50 Menschen

„Allein in den letzten 24 Stunden sind 53 Leichen unserer Bürger, die von dem russischen Aggressor ermordet wurden, in der Leichenhalle der Stadt angekommen“, sagte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Vyacheslav Chaus, am Donnerstag gegenüber Telegram

Er machte Russland für Angriffe auf die zivile Infrastruktur verantwortlich

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden

Die nahe der Grenze zu Russland und Weißrussland gelegene Stadt Tschernihiw ist seit Kriegsbeginn Ziel russischer Angriffe

Die humanitäre Lage gilt als katastrophal, viele Gebäude wurden zerstört

Für Donnerstag (heute) sind weitere Verhandlungen über einen möglichen Fluchtkorridor geplant, durch den Zivilisten die Stadt verlassen sollen

„Ich will die Kinder der Stadt nicht in den sicheren Tod schicken

Der Korridor findet nur statt, wenn wir uns geeinigt haben“, erklärte Tschaus

In der Stadt gebe es Probleme bei der Versorgung mit Strom, Wasser und Gas

Einsatzkräfte versuchen stündlich, Löcher im Stromnetz zu reparieren

Tschaus widersprach Berichten, russische Soldaten seien in der Stadt: “Hier sind keine Russen mit Sturmgewehren

Bitte keine Panik verbreiten.” Trotz der schwierigen Situation solle man Ruhe bewahren: “Tut mir leid, die Stimmung ist etwas angespannt, und ich verstehe, dass alle müde sind, es ist für alle sehr schwer, aber ich betone: Jeder muss mit kühlem Kopf seinen Job machen.” +++ Update, 17

März, 10.58 Uhr +++ Nach der Videoansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj lehnte die Koalition aus SPD, Grünen und FDP eine Parlamentsdebatte zum Ukraine-Krieg ab – eine entsprechende Forderung der Union wurde am Donnerstag nur von den Abgeordneten der Linken und der AfD unterstützt

Die drei Koalitionsfraktionen stimmten dagegen

Zuvor hatte es einen kurzen, aber emotionalen Streit gegeben

Kritik an der Regierung kam von links: „Man muss vorsichtig sein dass Sie nach 100 Tagen nicht so arrogant sind wie andere nach 16 Jahren“, sagte Jan Korte in Richtung Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD)

„Ich finde es bedauerlich, dass das Parlament es nicht geschafft hat, die Rede einfach sacken zu lassen“, sagte er Britta Hasselmann (Grüne) äußert ihre Ablehnung der Bewegung

Sie bemängelte auch, dass die CDU/CSU am Vortag der Tagesordnung zugestimmt habe

„Ich fordere Sie auf, solche Parteispiele zu unterlassen“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr mit Blick auf Friedrich Merz

Die Union hatte eine 68-minütige Debatte beantragt

CDU/CSU-Fraktionschef Merz sagte zur Begründung, man wolle von Olaf Scholz drei Wochen nach seiner ersten Regierungserklärung zum Krieg in der Ukraine wissen: „Wo stehen wir, haben wir es richtig gemacht, da gibt es vielleicht Entscheidungen, die nötig sind korrigiert werden.” Die Fahnen der EU, der Ukraine und Deutschlands wehen vor dem Reichstag anlässlich der Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Bundestag

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+++ Update, 17

März, 10.29 Uhr +++

Nach der Videoansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat die Koalition aus SPD, Grünen und FDP eine Parlamentsdebatte zum Ukraine-Krieg abgelehnt

Ein entsprechender Antrag der Union wurde am Donnerstag nur von den Abgeordneten der Linken und der AfD unterstützt

Die drei Koalitionsfraktionen stimmten dagegen

Die Union hatte eine 68-minütige Debatte beantragt

CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz sagte, man wolle von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) drei Wochen nach seiner ersten Regierungserklärung zum Krieg in der Ukraine wissen: „Wo stehen wir, haben wir es richtig gemacht, es kann Entscheidungen geben das muss korrigiert werden.”

+++ Update, 17

März, 10:10 Uhr +++

Russische Streitkräfte haben den Bürgermeister der ukrainischen Stadt Melitopol im Austausch für neun gefangene Wehrpflichtige freigelassen

Eine Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagte, die jungen Soldaten seien praktisch Kinder, „Wehrpflichtige, von denen das russische Verteidigungsministerium sagt, dass sie nicht da sind“

Am Mittwochabend wurde die Freilassung des vor sechs Tagen entführten Ivan Fedorov bekannt gegeben

Details zu seiner Freilassung wurden jedoch zunächst nicht genannt

Ein Überwachungsvideo vergangene Woche zeigte, wie der Bürgermeister der besetzten Stadt offenbar von russischen Soldaten umringt aus dem Rathaus geführt wurde

Einwohner von Melitopol, einer Stadt im Südosten der Ukraine, demonstrierten für seine Freilassung

+++ Update, 17

März, 9.38 Uhr +++

Millionen Menschen aus der Ukraine machten sich auf, um dem Krieg zu entkommen

Eine zentrale Verteilung der Menschen auf die Kommunen gibt es bisher nicht – privater Wohnraum soll eine der Lösungen sein

Die Verwaltungen in Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück haben ihre Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich zu melden, wenn Wohnraum vorhanden ist

Dutzende Wohnungsangebote erreichen Verwaltungen

+++ Update, 17

März, 7.58 Uhr +++

Dank der Hilfe von Paul Oppermann von der UWG und Günther Langer vom Achenbacher Heimatverein konnten am 6

März 13 Flüchtlinge aus der Ukraine unbürokratisch in den Elih-Pavillon einziehen

Kurze Zeit später kamen drei weitere hinzu

Elih-Eigentümer nehmen 16 Flüchtlinge aus der Ukraine auf

+++ Update, 17

März, 7:50 Uhr +++

Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick

Am Donnerstag wird der ukrainische Präsident Selenskyj per Videoschalte vor dem Bundestag sprechen

Zuvor hatte er dies vor dem US-Kongress und dem EU-Parlament getan

Der Kreml wirbt für die Neutralität der Ukraine nach österreichischem und schwedischem Vorbild

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine scheinen derweil konkreter zu werden

Nach Angaben der russischen Staatsagentur Ria Novosti sollen die Unterhändler Dokumente für direkte Gespräche zwischen Putin und Selenskyj vorbereiten

Polen ist das erste Nato-Mitglied, das die Entsendung von Truppen in die Ukraine fordert

Eine „Friedensmission“ soll „humanitäre und friedliche Hilfe“ leisten und von Nato-Truppen geschützt werden

Andere Staaten wie Deutschland lehnen dies kategorisch ab

Laut UNO haben bereits 3 Millionen Menschen die Ukraine verlassen

1,9 Flüchtlinge sind in Polen angekommen

175.000 Flüchtlinge sind bereits in Deutschland registriert

+++ Update, 16

März, 20.33 Uhr +++

Nach Informationen aus Kiew ist der vermisste Bürgermeister der unter russischer Besatzung stehenden südukrainischen Stadt Melitopol wieder aufgetaucht

„Die Spezialoperation zur Befreiung des Bürgermeisters von Melitopol Ivan Fedorov aus der Gefangenschaft wurde gerade abgeschlossen“, sagte Kyrylo Timoschenko, Vizepräsidialamt, am Mittwoch in einer Videobotschaft auf dem Nachrichtenkanal Telegram

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bereits mit ihm gesprochen

Fedorov liegt in der zentralukrainischen Stadt Saporischschja

Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Fedorov verschwand letzten Freitag

Kurz zuvor hatten die prorussischen Separatisten ein Verfahren gegen den 33-Jährigen wegen Unterstützung einer ukrainischen rechtsextremen Organisation eingeleitet

Kiew sprach von einer Entführung, zahlreiche Menschen demonstrierten in der Stadt für Fedorows Freilassung

Melitopol ist seit mehr als zwei Wochen von russischen Truppen besetzt

Russland hat am 24

Februar die Ukraine angegriffen

+++ Update, 16

März, 18.58 Uhr +++

Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj haben ukrainische Truppen bisher fast 1.000 russische Soldaten gefangen genommen

Nach Angaben des Staatsoberhauptes der Agentur Ukrinform wurde diese Zahl bei einem Online-Treffen mit dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, bekannt gegeben

Selenskyj forderte, alle Verantwortlichen für Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen

„Jeder weiß, was passiert

Es gibt Menschen, es gibt bereits bis zu 1.000 Kriegsgefangene, es gibt Augenzeugen, es gibt Beweisvideos, alles ist da“, sagte Selenskyj

Krieg in der Ukraine: Gefangenenaustausch in Sumy

Wie berichtet In der nordostukrainischen Region Sumy fand von der Unian-Agentur ein lokal organisierter Gefangenenaustausch im Verhältnis von einem russischen Soldaten zu sechs Ukrainern statt.Generalstaatsanwältin Iryna Venediktowa deutete kürzlich an, dass ein umfassenderer Austausch unmittelbar bevorstehen könnte +++ Update, 16

März, 18.09 Uhr +++ Russland hat die Hauptwebsite der britischen BBC und anderer unabhängiger Medien für Nutzer im Land gesperrt.Die Maßnahmen der Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor vom Mittwoch betrafen rund 30 Websites , berichtete die Nachrichtenagentur Interfax

Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Zakharova, kommentierte die Sperrung des britischen öffentlich-rechtlichen Senders BBC: „Ich denke, das ist erst der Anfang der Gegenmaßnahmen im vom Westen angezettelten Informationskrieg gegen Russland.” in Moskau veröffentlicht

Auch die Homepage der russischen Zeitung „Novyje Izvestia“, die erst seit 2016 online verfügbar ist, und eine russischsprachige israelische Nachrichtenseite wurden gesperrt

Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine vor gut drei Wochen wurden bereits mehrere unabhängige Medien gesperrt

+++ Update, 16

März, 17.32 Uhr +++

Die Vereinigten Staaten haben Moskau erneut vor dem Einsatz von Massenvernichtungswaffen in der Ukraine gewarnt

Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Biden, Jake Sullivan, hat Russland mit “Konsequenzen” gedroht

Außerdem sollte Russland aufhören, „ukrainische Städte und Dörfer zu bombardieren“, wenn es eine diplomatische Lösung will

+++ Update, 16

März, 16:48 Uhr +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gab via Twitter bekannt, dass sein Land Mitglied der Energieunion geworden sei

„Die Vereinigung der ukrainischen und europäischen Stromnetze ist abgeschlossen“, schreibt Selenskyj

“Jetzt fließt ukrainischer Strom in die EU und umgekehrt.” Er dankt insbesondere der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Kommissarin für Energie, Kadri Simson

“Dank ihnen haben wir jetzt ein einziges Energiesystem.” Krieg in der Ukraine: Europarat schließt Russland aus

Simson bestätigte Selenskyjs Aussagen

Die EU wird die Ukraine weiterhin im Energiesektor unterstützen, beispielsweise durch Gaslieferungen in das Land und dringend benötigte Energielieferungen

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte den Schritt und schrieb auf Twitter: „Ukraine, Moldawien und Europa: gemeinsame Werte, gemeinsamer Strom und Solidarität.“ Ende Februar hatte sich die Ukraine zunächst testweise vom russischen und weißrussischen Stromnetz getrennt, nun soll die Abschaltung dauerhaft sein.

Ziel der Energieunion ist es, die Abhängigkeit des europäischen Energiesektors von Importen zu verringern und damit die Versorgungssicherheit zu erhöhen

Außerdem soll ein integrierter Energiebinnenmarkt geschaffen werden

+++ Update, 16

März, 14.25 Uhr +++

Der Europarat hat Russland wegen des Krieges in der Ukraine ausgewiesen

Das Ministerkomitee gab am Mittwoch bekannt, dass die Russische Föderation nach 26 Jahren Mitgliedschaft nicht mehr Mitglied der Organisation sei

Russland hatte bereits am Dienstag angekündigt, den Europarat verlassen zu wollen

+++ Update, 16

März, 13.16 Uhr + ++

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht in den Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew eine Chance auf einen Kompromiss

Die Gespräche sind aus offensichtlichen Gründen nicht einfach

“Trotzdem besteht eine gewisse Hoffnung auf einen Kompromiss”, sagte Lawrow am Mittwoch der russischen Zeitung “RBK”

Es gebe bereits konkrete Formulierungen, „die meiner Meinung nach nahe an einer Einigung liegen“

Laut Lawrow geht es darum, dass sich die Ukraine für neutral erklären sollte

Dies werde nun „ernsthaft diskutiert, natürlich im Zusammenhang mit Sicherheitsgarantien“

Aus Sicht des russischen Außenministers seien die Gespräche von “Geschäftsgeist” geprägt

„Ein neutraler Status (der Ukraine) wird im Zusammenhang mit Sicherheitsgarantien ernsthaft diskutiert“, sagte Lawrow dem russischen Sender

“Es gibt konkrete Formulierungen, die aus meiner Sicht kurz vor der Einigung stehen.” Am heutigen Mittwoch wollten Vertreter beider Länder ihre Gespräche im Online-Format fortsetzen

Der ukrainische Präsidentenberater Mykhailo Podoliak sprach nach der Runde am Dienstag von sehr schwierigen und zähen Verhandlungen

Es gibt grundlegende Unterschiede, aber es gibt auch Raum für Kompromisse

Nach Angaben der Agentur Interfax sagte der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski, die Gespräche kämen nur langsam voran

Die Hauptaufgabe besteht darin, “unter der Vielzahl komplexer Fragen diejenigen zu identifizieren, auf die man sich einigen kann (…) Schritt für Schritt, um sich dem Ergebnis zu nähern”

Krieg in der Ukraine: Regierungschefs kehren nach Polen zurück

Russland strebe einen Generationenvertrag an, sagte Medinski

“Wir brauchen eine friedliche, freie, unabhängige Ukraine, neutral – kein Mitglied eines Militärblocks, kein Mitglied der NATO, (…) einen Nachbarn, mit dem wir gemeinsame Beziehungen entwickeln können.” Dieses Abkommen müsse Generationen überdauern, „damit auch unsere Kinder in einer Welt leben, deren Fundament durch diesen vertraglichen Prozess gelegt wird.“ Er zitierte angebliche Vorschläge aus Kiew, wonach die Ukraine militärisch neutral sein könnte, wie Schweden oder Österreich, aber mit eine eigene Armee und Marine

Es war unklar, wie eine solche Variante funktionieren würde, wenn das zukünftige Militär der Ukraine Russland feindlich gegenüberbleibe

Die Regierung in Kiew hat Moskaus Vorwürfe, sie stelle eine Bedrohung für Russland dar, entschieden zurück

Es gibt keine Beweise für ukrainische Verbrechen gegen die Ukraine Russische Minderheit im Land +++ Update, 16

März, 11.02 Uhr +++ Die Regierungschefs von Polen, Slowenien und Tschechien sind nach einem Treffen mit der ukrainischen Regierung aus Kiew nach Polen zurückgekehrt Das teilten Vertreter der polnischen Regierung auf Twitter mit

Beim Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten im umkämpften Kiew versprachen die Regierungschefs Wolodymyr Zelenkyj Solidarität und Unterstützung

Der polnischen Regierung auch die Frage der militärischen Unterstützung der NATO in Form einer „Friedensmission“ aufgeworfen

„Ich denke, wir brauchen eine NATO-Friedensmission oder möglicherweise eine breitere internationale Struktur“, sagte Jaroslaw Kaczynski, stellvertretender Ministerpräsident von Polen + Update 16

März, 10.44 Uhr +++

Der Krieg in der Ukraine ist eine schmerzliche Erinnerung an die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl

Erneuerbare Energien sollten daher auch im Kreis Olpe zügig ausgebaut werden

Landrat für den energetischen Ausbau der „Erneuerbaren“

+++ Update, 16

März, 7.51 Uhr +++

Die Angst vor einem Krieg zerfrisst die Menschen – auch in der Region: Die Siegener Telefonseelsorge meldet erschreckende Zahlen

+++ Update, 16

März, 7:50 Uhr +++

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs hat die russische Armee seit dem russischen Einmarsch am 24

Februar bereits bis zu 40 Prozent der kämpfenden Einheiten verloren

Auch die zivilen Verluste sind hoch

Nach Angaben der Behörden sind allein in Mariupol mehr als 2.300 Zivilisten gestorben

Die Ukraine und Russland wollen die Verhandlungen heute fortsetzen

Laut UNO haben bereits 3 Millionen Menschen die Ukraine verlassen

Die Bundesregierung will US-Stealth-Jets dieses Typs F-35 kaufen

Die EU schränkt Russlands Zugang zum Finanzmarkt weiter ein

Am Dienstag trat ein neues Sanktionspaket in Kraft

Die Regierungschefs Polens, Tschechiens und Sloweniens trafen am Dienstagabend in Kiew ein

Russland hat ein Einreiseverbot gegen US-Präsident Joe Biden und weitere Regierungsvertreter verhängt und seinen Austritt aus dem Europarat angekündigt

Die Nato will sich am 24

März zu einem Sondergipfel treffen

+++ Update, 15

März, 21.15 Uhr +++

Das Kredenbacher Krankenhaus kommt bei der Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen ins Spiel

Weitere Gebäude sind bereits im Gespräch

Die ehemalige Klinik in Kredenbach wird für Ukrainer hergerichtet

+++Update 15

März, 18:32 Uhr+++

Russland wird nach eigenen Angaben den Europarat verlassen

„Die Entscheidung, den Europarat zu verlassen, ist gefallen

Das entsprechende Schreiben von Außenminister Sergej Lawrow wurde dem Generalsekretär der Organisation übergeben“, sagte der Leiter der russischen Delegation bei der Parlamentarischen Versammlung des Rates, Pjotr ​​Tolstoi, am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax

„Russland ist Der freiwillige Austritt aus dem Europarat ist eine ausgewogene und wohlüberlegte Entscheidung.“ Der Europarat überwacht die Einhaltung der Menschenrechte in seinen 47 Mitgliedsstaaten und ist nicht Teil der EU

Vor zwei Wochen hat das Gremium darauf reagiert des russischen Angriffskrieges in der Ukraine durch die Suspendierung der russischen Mitgliedschaft

Diese Entscheidung galt als historisch Sondergipfel zum Krieg Russlands gegen die Ukraine, der für den 24

März im Bündnishauptquartier in Brüssel stattfinden soll, wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstagabend mitteilte, ebenso US-Präsident Joe Biden wird voraussichtlich Gast beim regulären EU-Gipfel vom 24

bis 25

März sein

Dies wurde von einem hochrangigen EU-Beamten bestätigt

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+++ Update, 15

März, 16:43 Uhr +++

Als Reaktion auf US-Sanktionen verhängt Russland nun Einreiseverbote gegen US-Präsident Joe Biden und andere US-Beamte

Das Außenministerium in Moskau veröffentlichte am Dienstag eine “schwarze Liste” mit 13 Namen, darunter Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin

Es ist das erste Mal, dass Russland eine Liste der betroffenen Personen veröffentlicht.

Als Reaktion auf US-Sanktionen verhängt Russland nun Einreiseverbote gegen US-Präsident Biden und andere US-Regierungsbeamte

Foto: dpa

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+++ Update, 15

März, 16:01 Uhr +++

Marina Ovsyannikova, die live im russischen Fernsehen gegen den Ukraine-Krieg protestierte und damit weltweit für Aufsehen sorgte, stand am Dienstagnachmittag vor einem Gericht in Moskau

Ihr Anwalt Anton Gashinsky veröffentlichte auf Telegram ein Foto, das die beiden zeigt

Berichten zufolge steht sie vor einer Anklage wegen Vergehens, die nicht unter das neue Gesetz über gefälschte Nachrichten fällt und mit einer Höchststrafe von 10 Tagen Gefängnis belegt ist

Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht

+++ Update, 15

März, 15.17 Uhr +++

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat den Tod von 691 Zivilisten in der Ukraine seit dem Einmarsch russischer Truppen am 24

Februar dokumentiert

Unter ihnen waren 48 Kinder und Jugendliche, wie das Büro am Dienstag in Genf mitteilte

Am Tag zuvor gab es insgesamt 636 Tote

Das Büro hatte auch verifizierte Informationen über 1.143 Verletzte

Am Tag zuvor waren es 1125

Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, betont immer wieder, dass die tatsächlichen Zahlen definitiv viel höher liegen

Mitarbeiter brauchen oft Tage, um die Zahl der Opfer zu prüfen

Der Hochkommissar veröffentlicht nur Todes- und Verletzungszahlen, die er unabhängig überprüft hat

Krieg in der Ukraine: Angriff auf Schule bei Mykolajiw

„Die meisten zivilen Opfer wurden durch den Einsatz von Sprengwaffen mit großer Reichweite verursacht, darunter schwere Artillerie und Raketenwerfer sowie Raketen- und Luftangriffe“, sagte Bachelets Büro

+++ Update, 15

März, 15.10 Uhr +++

Bei einem russischen Angriff in der Nähe der südukrainischen Stadt Mykolajiw sind ukrainischen Quellen zufolge mindestens sieben Menschen getötet worden

Der örtliche Zivilschutz teilte am Dienstag mit, dass bei dem Angriff auf eine Schule im Dorf Selenyj Haj drei Menschen verletzt wurden

Der Angriff ereignete sich am Sonntagmorgen

Die ersten Aufräumarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, heißt es

Ukrainische und russische Truppen sind in der Nähe von Mykolajiw in heftige Kämpfe verwickelt

Die Stadt liegt strategisch günstig an der Mündung des südlichen Bug und des Schwarzen Meeres

Krieg in der Ukraine: 2000 Autos verlassen Mariupol

+++ Update, 15

März, 15 Uhr +++

Menschen aus der umkämpften südostukrainischen Hafenstadt Mariupol haben sich nach Behördenangaben in rund 2000 Autos in Sicherheit gebracht

Die Fahrzeuge folgten der Route in die westliche Stadt Berdjansk und dann weiter in die zentralukrainische Stadt Saporischschja, teilte der Stadtrat von Mariupol am Dienstagnachmittag auf seinem Telegram-Kanal mit

Weitere 2000 Autos warteten am Stadtrand

Wie viele Menschen die Stadt am Asowschen Meer in den Fahrzeugen verlassen konnten, war zunächst unklar

„Wir möchten Sie daran erinnern, dass Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht später als 18 Uhr (17 Uhr MEZ) in Wasylivka ankommen sollten“, hieß es

Wer das nicht kann, sollte versuchen, unterwegs einen „sicheren Ort“ in Berdjansk oder Tokmak zu finden

Ob ein Konvoi mit Dutzenden Tonnen Hilfsgütern und leeren Bussen für eine Evakuierung das von russischen Truppen umzingelte Mariupol erreicht hat, war am Mittag unklar

Bisher waren mehrere Evakuierungsversuche gescheitert

Am Montag gelang Menschen in rund 150 Privatautos die Flucht aus der Stadt.

Ein Mann mit einer Aktentasche wird in der Nähe eines Wohnhauses gesehen, auf das die russische Armee geschossen hat

Flugabwehrkräfte schossen ein Stück einer fallenden Rakete über Kiew ab, Fragmente davon trafen ein Wohnhaus, das Gebäude wurde teilweise zerstört, und die Wohnungen im dritten und vierten Stock fingen Feuer, wobei eine Person getötet und sechs weitere verletzt wurden, berichtete Bürgermeister der Hauptstadt

Foto: dpa

Hochgeladen von Michael Sauer

+++ Update, 15

März, 14:30 Uhr +++

Mindestens drei Reporter wurden getötet und mehr als 30 verletzt, seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, hieß es aus Kiew

Neben dem US-Journalisten Brent Renaud seien auch zwei ukrainische Reporter durch russisches Feuer getötet worden, schrieb Lyudmyla Denisova, die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, am Dienstag auf Telegram

Viktor Dudar wurde in der Nähe der südukrainischen Stadt Mykolaiv getötet, und Kameramann Yevhen Sakun wurde bei einem Raketenangriff in Kiew getötet

„Die russischen Besatzer kämpfen gegen die objektive Berichterstattung über ihre Kriegsverbrechen in der Ukraine, sie töten und schießen auf Journalisten“, behauptete Denizova

Auch ausländische Reporter wurden ins Visier genommen

Mehrere Journalisten wurden verletzt, darunter ein Schweizer und zwei Dänen

Ein Team des britischen Senders Sky News filmte, wie sie in Bucha, nordwestlich von Kiew, beschossen wurden

Reporter Stuart Ramsey wurde verletzt

+++ Update, 15

März, 13.06 Uhr +++

Es ist eine mutige Aktion mit vermutlich weitreichenden Folgen für den Initiator: Eine Frau springt am Montagabend während der Live-Sendung der Hauptnachrichtensendung „Vremja“ (21 Uhr, vergleichbar mit der „Tagesschau“) hinter dem Nachrichtensprecher ins Bild

) des russischen Staatssenders First Channel

Sie hält ein Schild mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg

Glauben Sie nicht der Propaganda Der Sender schaltete auf einen Videobericht um

Der Screenshot aus der Hauptabendnachrichtensendung des russischen Staatsfernsehens zeigt die Protestaktion von Marina Ovsyannikova

Während der Live-Übertragung am Montag, 14

März, um 21 Uhr Moskauer Zeit (19 Uhr MEZ), sprang Ovsyannikova plötzlich ein der Rahmen hinter der Nachrichtensprecherin Jekaterina Andrejewa, die ein Schild mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg“ hält

Glauben Sie der Propaganda nicht

Sie werden hier “hochgelogen”

Sie rief mehrmals laut: “Nein zum Krieg, nein zum Krieg, nein zum Krieg!” Daraufhin brach die Übertragung ab und es wurden Bilder aus einem Krankenhaus gezeigt

Foto: dpa

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Wie mehrere Medien und die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS berichteten, wurde Marina Ovsyannikova, die beim russischen Staatssender arbeitet, festgenommen

Medienberichten zufolge ist sie am Dienstag wegen eines neuen Medienberichts für Anwälte nicht mehr erreichbar “Ihre Anwälte dürfen Sie nicht kontaktieren”, sagte der Sprecher des EU-Chefdiplomaten Josep Borrell am Dienstag.+ ++ Update, 15

März, 12:55 Uhr +++ Fußball

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