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Sachkundeprüfung 34a: Prüfung, Ablauf, Dauer New

Sachkundeprüfung 34a: Prüfung, Ablauf, Dauer Wie läuft die Sachkundeprüfung 34a ab? Wie lange dauert die Sachkundeprüfung? Wie sehen die 34a-Prüfungsfragen aus? Und wie bereite ich mich optimal auf die Prüfung vor? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

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Sachkundeprüfung 34a: Prüfung, Ablauf, Dauer

Wie funktioniert die Eignungsprüfung 34a? Wie lange dauert die Eignungsprüfung? Wie sehen die 34a Prüfungsfragen aus? Und wie bereite ich mich am besten auf die Prüfung vor? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen

Wir bereiten Sie optimal auf die Eignungsprüfung nach § 34a GewO vor

Warum benötige ich die §34a Eignungsprüfung? Die Arbeit in der Sicherheitsbranche erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und die notwendigen Fachkenntnisse und Fähigkeiten, die erforderlich sind, um das Leben und Eigentum anderer zu schützen

Aus diesem Grund gibt der Gesetzgeber klare Richtlinien und Regelungen zu Eignung und Anforderungen für die Tätigkeit in der Sicherheitsbranche vor

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Tätigkeit auf selbstständiger Basis oder in Form eines Arbeitsverhältnisses ausgeübt wird

Beides ist in § 34a geregelt

Die „Sachkundeprüfung nach §34a“ ist die am weitesten verbreitete Legitimationsstufe im Bereich Sicherheit und Bewachung

Nach bestandener Sachkundeprüfung nach §34a erhalten Sie das Sicherheitszertifikat und die Türen zur Tätigkeit im Sicherheitsdienst stehen Ihnen offen

Welche Voraussetzungen muss ich für das Sicherheitszertifikat erfüllen? Das Sicherheitszertifikat weist die fachliche und menschliche Eignung einer Person für eine Tätigkeit im Sicherheitsgewerbe nach und wird nach erfolgreich bestandener Sachverständigenprüfung von der Industrie- und Handelskammer ausgestellt

Um die Sachverständigenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ablegen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den 34a-Bescheinigungsvoraussetzungen

Wie schwer ist die 34a-Scheinprüfung? Die Sachverständigenprüfung §34a bei der IHK wird von vielen Teilnehmern unterschätzt

Die Durchfallquote bei der 34a-Prüfung liegt je nach Region zwischen 50 und 70 %

Wer die Prüfung auf die leichte Schulter nimmt und sich nicht intensiv genug vorbereitet, kann leicht durchfallen

Um die Prüfung zu bestehen, ist eine gute und sorgfältige Vorbereitung unerlässlich

Wie funktioniert die Eignungsprüfung nach §34a?

Die Eignungsprüfung findet bei der für Sie zuständigen IHK-Geschäftsstelle vor Ort statt und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil

Bringen Sie zur Prüfung Ihre Einladung, einen gültigen Personalausweis und einen Stift mit

Da in der Regel mehrere Prüflinge gemeinsam an einem Tag geprüft werden, beginnt dieser Teil der Eignungsprüfung in der Regel am frühen Morgen

Erscheinen Sie pünktlich vor Ort, da eventuelle Verzögerungen zu Ihren Lasten gehen

3.1 Wie lange dauert die Eignungsprüfung 34a?

Die Eignungsprüfung 34a dauert etwa einen ganzen Tag

Die schriftliche Prüfung findet am Vormittag statt

Diese dauert 120 Minuten

Am Nachmittag findet die mündliche Prüfung in Kleingruppen statt

Die mündliche Prüfung dauert für jeden Prüfling ca

15 Minuten

3.2 Der schriftliche Teil der Eignungsprüfung

Der schriftliche Teil der Eignungsprüfung ist in Form eines Multiple-Choice-Tests zu absolvieren

Sie haben 120 Minuten Zeit, um die 72 Fragen zu beantworten

Hilfsmittel wie Lehrbücher oder ähnliches sind nicht erlaubt

Wenn Sie sich gesundheitlich nicht ausreichend “fit” fühlen, können Sie vor Beginn der Prüfung zurücktreten

Nach Beginn der Prüfung führt ein Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen zum Nichtbestehen

Täuschung oder grobe Störungen führen ebenfalls zum Ausschluss von der Prüfung

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Prüfungsfragen zum 34a-Zertifikat aus dem schriftlichen Prüfungsteil

3.3 Der mündliche Teil der Eignungsprüfung

Zum mündlichen Teil der Eignungsprüfung werden Sie nur zugelassen, wenn Sie den schriftlichen Teil mit mindestens 50 % der Punkte bestanden haben

Hierüber werden Sie nach der Prüfung informiert und können in der Regel noch am gleichen Tag die mündliche Prüfung ablegen

In einem etwa 15-minütigen Gespräch werden Sie einzeln oder in Kleingruppen vor einen Prüfungsausschuss gestellt, der aus mindestens drei Mitgliedern besteht

Diese drei Mitglieder werden Sie laut Prüfungsordnung vor allem zu den Themen „Umgang mit Menschen“ und „Recht“ befragen

Um die Prüfung zu bestehen, sollten Sie auch im mündlichen Teil die Hälfte der Fragen richtig beantwortet haben

Ob Sie die Sachkundeprüfung nach §34a bestanden haben, erfahren Sie nach der mündlichen Prüfung, nachdem der Prüfungsausschuss Ihr Ergebnis besprochen hat

Wenn Sie die Prüfung bestanden haben, erhalten Sie Ihr Prüfungszeugnis als Nachweis Ihrer Sachkunde gemäß § 34a GewO per Post

Online-Vorbereitungskurs für die Sachkundeprüfung nur 127 €

Wir bereiten Sie optimal und 100% flexibel auf die Sachverständigenprüfung nach §34 GewO vor

Jetzt kostenlos Informationsmaterial zum Studiengang herunterladen

Ich akzeptiere, dass mir Informationsmaterial gemäß den Datenschutzbestimmungen zugesandt werden darf und ich über Neuigkeiten oder Rabattaktionen informiert werde

Ich habe dies gelesen

Wann und wo kann ich die Eignungsprüfung nach §34a ablegen? Die Sachkundeprüfung nach §34a der Gewerbeordnung kann regelmäßig bei der Industrie- und Handelskammer abgelegt werden

Die meisten IHK-Geschäftsstellen bieten dafür regelmäßige Termine an

Informieren Sie sich am besten direkt bei der zuständigen Kammer

Welche Inhalte hat die 34a Sachverständigenprüfung?

§ 4 der Bewachungsverordnung (BewachV) definiert die Sachgebiete und Anforderungen an Sachkundige

In der Eignungsprüfung werden folgende Fachgebiete geprüft: Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

Gewerbeordnung

Datenschutzrecht

Bürgerliches Gesetzbuch

Strafrecht und Strafprozessrecht

Einsatz von Verteidigungswaffen

Unfallverhütungsverordnung

Umgang mit Menschen, insbesondere Deeskalation in Konfliktsituationen

Sicherheitstechnik

34-Schein Prüfungsfragen – Beispiele 34a Prüfung

Hier finden Sie Beispiele für die Prüfungsfragen zum 34a-Zertifikat in der Sicherheitsbranche

Richtige Antworten sind farblich hervorgehoben

ÖFFENTLICHE SICHERHEIT UND ORDNUNG RECHT

1

Können Privatpersonen jederzeit Gewalt anwenden? – Nein, aber Sie können sich gegen berechtigte Eingriffe des Staates in Ihre Grundrechte mit Gewalt wehren

– Ja, solange die Gewalt ohne bleibende Schäden stattfindet

– Nein, außer zur Selbstverteidigung

– Ja, um Angriffen auf sich selbst entgegenzuwirken

– Nein, Gewalt ist generell verboten

HANDELSRECHT

2

Was bedeutet „Prüfung“ im Sinne des § 29 GewO? – Der Unternehmer kann bei der zuständigen Stelle prüfen, welche Eintragungen für ihn gelten

– Der Mitarbeiter kann während der Geschäftszeiten seine Personalunterlagen einsehen

– Die zuständige Behörde kann während der Geschäftszeiten Grundstücke und Geschäftsräume betreten, um sich Geschäftsunterlagen vorlegen zu lassen

– Die zuständige Behörde kann Grundstücke und Geschäftsräume jederzeit betreten, um sich Geschäftsunterlagen vorlegen zu lassen

PRIVATSPHÄRE

3

Muss das diensthabende Sicherheitspersonal den Datenschutz beachten? – Je nach Tätigkeitsbereich (für Ladendetektive gelten andere Regelungen als zB für den Objektschutz)

– Datenschutz ist immer zu beachten

– Nein, die Datenschutzbestimmungen gelten nur für Unternehmen

– Nein, Datenschutz ist nur in der Verwaltung zu beachten

Bürgerliches Gesetzbuch

4

Welche Aussagen zum Hausrecht sind richtig? – Die Hausordnung setzt sich aus verschiedenen Gesetzen zusammen

– Das Hausrecht kann übertragen werden

– Das Hausrecht ist ein Grundrecht

– Nur der Eigentümer kann das Hausrecht ausüben

STRAF- UND VERFAHRENSRECHT

5

Was beinhaltet §243 StGB? – Hausfriedensbruch

– Diebstahl

– Chaos

– Totschlag

– Schwerwiegender Diebstahl

6

Objektive Tatsachen. .

– sind im Inneren des Täters verborgen (juristisch “Objekt”)

– Sich auf eine vorsätzliche Handlung beziehen

– Sind Merkmale, die von außen wahrgenommen werden können

– Muss immer anwesend sein, damit eine Tat überhaupt geahndet werden kann

UMGANG MIT VERTEIDIGUNGSWAFFEN

7

Was sind u.a

Voraussetzungen für die Beantragung eines Waffenscheins? – Nachweis der Waffenkunde

– Besitz des Kleinwaffenscheins

– Nachweis der Schießpraxis im letzten Jahr

– Bedarfsermittlung

UNFALLVERHÜTUNGSVORSCHRIFTEN

8

Welche Aussage(n) im Sinne von §12 DGUV VERORDNUNG 23 ist/sind richtig? – Hunde dürfen nicht alleine ohne Hundeführer eingesetzt werden

– Ältere Hunde mit geringer Leistung dürfen nicht mehr zum Wachdienst eingesetzt werden

– Der Einsatz von Hunden bedarf einer Prüfung durch die örtliche Hundeschule

– Hund und Hundeführer müssen eine mindestens einjährige Ausbildung in einer Hundeschule haben

UMGANG MIT MENSCHEN

9

Als Wachmann..

– Verlassen Sie sich immer auf Ihr Bauchgefühl

– Man sollte sich individuell auf den Gesprächspartner einstellen

– Man sollte jede Person individuell behandeln

– Alle sollten gleich behandelt werden

– Sollte man einen Standard-Gesprächsablauf verwenden

SICHERHEITSTECHNIK

10

Was sind die wichtigsten Speicheranforderungen? – Verwendung von z.B

B

Schlüsseltresore zur längeren Aufbewahrung

– Nie mehr als 3 Schlüssel zusammen

– Schlüssel müssen immer unkenntlich gemacht werden

– Schlüssel sind vor unbefugtem Zugriff zu schützen

Wie bereite ich mich am besten auf die 34er Eignungsprüfung vor? Da die Durchfallquote bei der 34a-Prüfung mit rund 60 % recht hoch ist, wird eine gründliche Vorbereitung dringend empfohlen

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich auf die Eignungsprüfung 34a vorzubereiten

Selbstständige Vorbereitung mit Büchern, Skripten etc

Präsenzveranstaltungen (Vollzeitunterricht oder Abendkurse)

Online-Vorbereitungskurse

Diese Optionen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Flexibilität, sondern auch die Gesamtkosten für die Sicherheitslizenz hängen von der Wahl Ihres Präparates ab

Wir bieten Ihnen einen 100% flexiblen Online-Vorbereitungskurs, in dem Sie optimal auf die Eignungsprüfung und die Tätigkeit in der Sicherheitsbranche vorbereitet werden

Nach Abschluss des Propädeutikums stellt die Eignungsprüfung für Sie kein Hindernis mehr dar und Sie halten Ihr Sicherheitszertifikat im Handumdrehen in den Händen.

IHK-Sachkundeprüfung (§ 34a GewO) – Infos \u0026 Tipps New

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Neue Informationen zum Thema wie lange dauert sachkundeprüfung 34a

In diesem Clip teile ich meine Erfahrungen und Kenntnisse als IHK-Prüfer, Dozent und Autor und gebe einige Hinweise zum Ablauf der IHK-Sachkundeprüfung gemäß § 34a GewO (Wach- und Sicherheitsgewerbe) und Tipps zu den Lernschwerpunkten für den schriftlichen Teil der Prüfung.
_________________________________
Mein Buch zum Thema Deeskalation \u0026 Konfliktbewältigung
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Meine Lernmaterialien für Sicherheitskräfte:
► Lernkartenboxen: https://www.sicherheitsfachwissen.de
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Danke fürs Einschalten und viel Erfolg beim Lernen!
Beste Grüße
Kai Deliomini

wie lange dauert sachkundeprüfung 34a Einige Bilder im Thema

 Update  IHK-Sachkundeprüfung (§ 34a GewO) - Infos \u0026 Tipps
IHK-Sachkundeprüfung (§ 34a GewO) – Infos \u0026 Tipps New Update

Tabu – Sexgeschichten – SexGeschichten-XXX.com New

So machte ich die Sachkundeprüfung nach 34a zum Security. Zuerst fing ich wieder bei ‘Christ-Sicherheitsdienst’ an. Der Job war nicht wirklich meins – Das neue Engagement hielt auch nicht recht lange; ein Jahr später landete ich bei ‘SIKU-Security’. Ich war

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SKP 01Teil1 SACHKUNDE §34a GewO PRÜFUNGSFRAGEN einfach erklärt Vorbereitung auf die SACHKUNDEPRÜFUNG New

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Weitere Informationen zum Thema wie lange dauert sachkundeprüfung 34a

Hallo und herzlich Willkommen bei meinem Erklärvideo zur Vorbereitung auf die Sachkunde §34a GewO anhand von Prüfungsfragen. Sachkunde einfach erklärt.

In diesem Video behandeln wir Teil 1 der Prüfung 01
– Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
– Gewerberecht
– Datenschutz

Ich hoffe ich kann Euch mit meinen Video’s beim Lernen unterstützen und Euch helfen, durch meine einfachen Erklärungen die Sachkundeprüfung §34a GewO bei der IHK zu bestehen.

Gerade beim Verstehen der Prüfungsfragen für die Sachkunde §34a bekommen viele Schüler Probleme, gerade wenn sie neu im Bewachungsgewerbe sind. Durch die Erklärungen, warum die Antworten richtig oder falsch sind erhöht man das Verständnis für die Fragestellung und lernt gleichzeitig den Prüfungsrelevanten Stoff.
Ich werde Euch in der nächsten Zeit weitere Video’s zur Verfügung stellen.

Meine Videos sind wie folgt in 6 Teile gegliedert.
Teil 1 – Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
– Gewerberecht
– Datenschutz
Teil 2 – Bürgerliches Recht
Teil 3 – Straf- \u0026 Verfahrensrecht
Teil 4 – Umgang mit Menschen
Teil 5 – Umgang mit Verteidigungswaffen
– Unfallverhütungsvorschrift
Teil 6 – Sicherheitstechnik
Habt Ihr Anmerkungen oder hat sich ein Fehler in meine Erklärungen eingeschlichen, ab damit in die Kommentare.
Viel Erfolg beim Lernen

wie lange dauert sachkundeprüfung 34a Einige Bilder im Thema

 Update  SKP 01Teil1 SACHKUNDE §34a GewO PRÜFUNGSFRAGEN einfach erklärt Vorbereitung auf die SACHKUNDEPRÜFUNG
SKP 01Teil1 SACHKUNDE §34a GewO PRÜFUNGSFRAGEN einfach erklärt Vorbereitung auf die SACHKUNDEPRÜFUNG Update

GmbH gründen: Das gilt es zu beachten | IHK München Update New

Wie lange dauert die GmbH-Gründung und welche Kosten entstehen? Die Gründung einer GmbH erfordert eine gewisse Vorlaufzeit.Aus einer GmbH in Gründung wird dann eine echte GmbH. Allerdings kann bei komplizierten Sachverhalten wie einem aufwendigen Gesellschaftervertrag oder bei vielen Sacheinlagen, die bewertet werden müssen, mehr Zeit …

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Seit 1892 nutzen Unternehmer bei der Gründung eines Unternehmens die Rechtsform der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Denn mit einem Stammkapital von 25.000 Euro ermöglicht die GmbH, die Haftung eines oder mehrerer Gründer auf das Betriebsvermögen zu beschränken

Diese Haftungsbeschränkung macht die GmbH zu einer der beliebtesten Rechtsformen bei der Gründung eines Unternehmens

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Inhalt

Was ist eine GmbH? Laut Gesetz ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung eine juristische Person

Als solche hat die GmbH eigene Rechte und Pflichten

Eine juristische Person ist jedoch nicht handlungsfähig, schließlich handelt es sich nicht um einen echten Menschen

Daher wird eine GmbH durch ihre sogenannten Organe vertreten

Diese sind: Geschäftsführer

Aktionärsversammlung

Aufsichtsrat (500 und mehr Mitarbeiter) Die Gesellschafter sind Inhaber einer GmbH, der Geschäftsführer handelt für die GmbH und schließt Verträge im Namen der Gesellschaft ab

Sie können als Alleingesellschafter eine GmbH gründen und deren Geschicke als Geschäftsführer lenken

Der Vorteil dieser Rechtsform ist, dass Sie nicht mit Ihrem Privatvermögen für Verluste des Unternehmens haften müssen

Die Haftung ist auf das Gesellschaftskapital der GmbH beschränkt

Damit Ihre Geschäftspartner durch die Haftungsbeschränkung nicht unangemessen benachteiligt werden, dürfen Sie eine GmbH nur gründen, wenn Sie mindestens 25.000 Euro Stammkapital in die GmbH einbringen können

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Was sind die Nachteile und Vorteile einer GmbH? Die Gründung einer GmbH bietet gegenüber anderen Rechtsformen wie Einzelunternehmen oder Personengesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) klare Vorteile

Im Vergleich dazu ist diese Rechtsform jedoch komplexer bei der Unternehmensgründung und im Geschäftsalltag

Bevor Sie sich als angehender Gründer endgültig für die Rechtsform einer GmbH entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile kennen und für Ihre individuelle Situation abwägen

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Vor- und Nachteile einer GmbH Vorteile einer GmbH-Gründung Nachteile einer GmbH-Gründung Haftung beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen Die Gründung einer Gesellschaft ist im Vergleich zum Einzelunternehmen aufwendig und teuer Rechtsform GmbH ist vertrauenserweckend und national und international hoch angesehen Mindeststart 25.000 Euro Aufstockungskapital erforderlich, die Hälfte Die Summe muss bei der Gründung einbezahlt werden, der Rest kann später einbezahlt werden

Gründung als Ein-Personen-GmbH durch eine einzelne Person möglich Komplexe Buchführung mit doppelter Buchführung, Bilanzierungspflicht, GuV (Gewinn- und Verlustrechnung) und Jahresabschluss Steuervorteil, da das Gehalt des Geschäftsführers als abgezogen wird Betriebsausgaben Pflicht zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses Chance für Existenzgründer, Investoren ohne Haftungsrisiko zur Beteiligung an der GmbH Steuerberater dringend angeraten

Wer ist für die Gründung einer GmbH geeignet?‎

Existenzgründer interessieren sich besonders für die Rechtsform der GmbH, wenn sie ihr Privatvermögen vor Haftungsrisiken schützen wollen

Das hohe Ansehen dieser Rechtsform bei Kunden und Geschäftspartnern bestimmt oft die Motivation

Die folgende Übersicht zeigt die Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um eine GmbH zu gründen

Unternehmenszweck: Sie können für die meisten geschäftlichen Zwecke eine GmbH gründen

Dies gilt auch für erlaubnispflichtige Gewerbe

Diese Rechtsform steht auch Freiberuflern zur Verfügung

Allerdings ist davon abzuraten, denn als Freiberufler möchte man sich in der Regel von der Gewerbesteuer befreien lassen

Bei einer GmbH ist dies nicht mehr der Fall

Ideal sind hier Rechtsformen wie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder eine Partnergesellschaft, sofern mindestens zwei Gesellschafter bzw

Gesellschafter vorhanden sind.

Sie können eine GmbH für eine GmbH gründen

Das gilt auch für

auch diese Rechtsform ist vorhanden

Allerdings ist davon abzuraten, denn als Freiberufler möchte man sich in der Regel von der Gewerbesteuer befreien lassen

Bei einer GmbH ist dies nicht mehr der Fall

Ideal sind hier Rechtsformen wie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder eine Partnergesellschaft, sofern mindestens zwei Gesellschafter bzw

Gesellschafter vorhanden sind

Stammkapital: Um eine GmbH zu gründen, benötigen Sie ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro

Sind im Insolvenzfall die erforderlichen Kapitaleinlagen nicht vorhanden, haften die Gesellschafter für den ausstehenden Betrag

Sie können das Kapital einfach durch eine Kapitaleinlage in bar oder komplexer durch Sacheinlage in Höhe von 25.000 Euro aufbringen

Um eine GmbH zu gründen, benötigen Sie ein Mindestkapital von Sind die erforderlichen Stammeinlagen im Insolvenzfall nicht vorhanden, haften die Gesellschafter für den offenen Betrag

Das Kapital können Sie einfach mit einem oder mehreren Komplexen im Wert von 25.000 Euro aufbringen

Gründungskosten: Um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gründen, müssen einige Formalitäten erledigt werden

Rechnen Sie mit Gründungskosten von mindestens 1.000 Euro

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Wie viele Gesellschafter oder Gründer braucht eine ‎GmbH?‎.‎ Sie können eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung als Einzelperson oder als Gruppe von Personen oder Unternehmern gründen, die sich zusammenschließen

Bei einem Einzelunternehmen sind Sie alleiniger Gesellschafter und in der Regel auch Geschäftsführer – es sei denn, Sie stellen einen Geschäftsführer ein

Denn es ist keine Voraussetzung, dass Sie selbst in der GmbH tätig sind

Die Gesellschafter der GmbH sind die Kapitalgeber

Als Anleger sind Sie nicht verpflichtet, aktiv am Tagesgeschäft teilzunehmen

Sie können einen externen Manager einstellen und ihn für sich arbeiten lassen

Die Gesellschafter können auch einen Geschäftsführer aus den eigenen Reihen wählen

Deshalb entscheiden sich viele Start-ups für diese Rechtsform

Sie können Geldgeber gewinnen, die sich nur als Investoren beteiligen

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Muss eine GmbH einen Geschäftsführer haben?‎

Der Gesetzgeber legt die verschiedenen Organe einer GmbH fest

Auch wenn Sie eine GmbH gründen und alleine im Unternehmen tätig sind, müssen Sie den Geschäftsführer offiziell bestellen

Jede GmbH muss durch einen Geschäftsführer vertreten werden

Bei einer Ein-Personen-GmbH sind Sie alleiniger Gesellschafter und bekleiden gleichzeitig die Position des Geschäftsführers

Um Geschäftsführer einer GmbH zu sein, müssen folgende Eigenschaften erfüllt sein: Als Geschäftsführer darf nur eine natürliche Person fungieren, die mindestens 18 Jahre alt ist

Diese Person darf in den letzten fünf Jahren nicht wegen Insolvenzverschleppung oder sonstiger Wirtschaftsdelikte vorbestraft sein

Der Geschäftsführer muss nicht zwingend in Deutschland ansässig sein

Wenn Sie mit mehreren Gesellschaftern gründen oder das Unternehmen groß genug ist, um die Gehälter zu finanzieren, können Sie auch mehrere Geschäftsführer ernennen

Die Geschäftsführer handeln in diesem Fall in Gesamtvertretung

Das bedeutet, dass die Geschäftsführer nur gemeinsam Entscheidungen treffen und Vereinbarungen und Verträge nur gemeinsam unterzeichnen können

Sie haben die Möglichkeit, den Gesellschaftsvertrag so zu gestalten, dass die Geschäftsführer auch alleinvertretungsberechtigt sind

Nur dann kann man weitreichende Entscheidungen treffen

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Welche Geschäftszwecke darf eine GmbH verfolgen?‎

Sie können für nahezu jeden Unternehmensgegenstand eine GmbH gründen

Dies gilt auch für erlaubnispflichtige Gewerbe, sofern Sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen

Es gibt jedoch einige Ausnahmen: Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen gemeinnützige Zwecke verfolgen, gründen Sie eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( gGmbH ).

, gründen eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( )

Viele Freiberufler dürfen eine GmbH gründen, aber dann wird Gewerbesteuer fällig und die Anforderungen an die Buchhaltung steigen immens.

dürfen eine GmbH gründen, aber dann wird sie fällig und sie steigen immens

Einige Berufsgruppen sind von der Gründung einer GmbH ausgeschlossen

Dieser Weg steht Apothekern nicht offen

Hier gilt nach wie vor der Grundsatz „Jeder Apotheker seine Apotheke“

Die Apotheker sollen ihre Geschäfte ohne Einfluss oder Druck von Investoren betreiben

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Wie lange dauert die Gründung einer GmbH und wie hoch sind die Kosten? Die Gründung einer GmbH erfordert eine gewisse Vorlaufzeit

Aus einer GmbH in Gründung wird dann eine echte GmbH

Bei komplizierten Sachverhalten wie einem komplexen Gesellschaftervertrag oder vielen zu bewertenden Sacheinlagen kann jedoch mehr Zeit vergehen

Insbesondere folgende Aspekte führen zu Anlaufkosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro, in seltenen Fällen können die Anlaufkosten höher sein: Anwaltskosten für Individualverträge

Tipp: Mit einem Vertrag nach Musterprotokoll können Sie sparen

Der Gesetzgeber sieht Musterprotokolle inklusive Gesellschaftsvertrag für ein bis drei Personengesellschaften vor, die nur noch notariell beurkundet werden müssen

Mit einem Vertrag auf Basis eines Musterprotokolls können Sie sparen

Der Gesetzgeber sieht Musterprotokolle samt Gesellschaftsvertrag für Ein- bis Dreier-Gesellschaften vor, die nur noch notariell beurkundet werden müssen

Kosten des Verwaltungsvertrags

Notar- und Beglaubigungskosten

Steuerberatergebühren

Gebühren für die Handelsregistereintragung beim Amtsgericht und die Bekanntmachung

Kosten für die Anmeldung eines Gewerbes

Außerdem benötigen Sie Sach- oder Barmittel für das Stammkapital

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GmbH-Gründung: Welcher Firmenname ist erlaubt?‎

Bei einer GmbH ist die Wahl des Firmennamens weitgehend frei

Es gibt nur zwei Aspekte, die Sie grundsätzlich beachten müssen: Der Firmenname muss den Zusatz GmbH oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung enthalten

oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung enthalten

Sie dürfen für Ihr Unternehmen keinen Firmennamen wählen, der bereits unter dem Namen eines ähnlichen Unternehmens geführt wird, und der Firmenname darf nicht irreführend sein

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre GmbH zu benennen

Folgendes fiktives Beispiel von Herrn Fleischer, der Motoren herstellt, macht es deutlich: Privatunternehmen: Fleischer GmbH

Fleischer GmbH Firmenname: Motortechnik MT GmbH

Achtung: „Motortechnik“ alleine reicht nicht, es muss ein Zusatz hinzugefügt werden, hier MT.

Motortechnik MT GmbH

Achtung: „Motortechnik“ allein reicht nicht, es muss ein Zusatz hinzugefügt werden, hier MT

Fantasiefirma: Mototec GmbH

Mototec GmbH gemischtes Unternehmen: Motortechnik Fleischer GmbH

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Wie hoch ist das Stammkapital der GmbH?‎

Da die Haftung der Gesellschafter auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist, verlangt der Gesetzgeber ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro

Dadurch wird sichergestellt, dass potenzielle Gläubiger – zumindest teilweise – befriedigt werden

Für das Aktienkapital gelten die folgenden Regeln

Bei einer reinen Bareinlage muss am Stichtag der Gründung mindestens die Hälfte des Stammkapitals, also 12.500 Euro, vorhanden sein

Mindestens, also 12.500 Euro, müssen vorhanden sein

Stammkapital kann als Sach- oder Bareinlage in die Gesellschaft eingebracht werden.

im Unternehmen erfolgen

Der Wert von Sacheinlagen ist bei der Gründung nach Alter, Wert etc

durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Sachverständigen zu beurteilen

Bei Unstimmigkeiten ist ein Sachverständiger hinzuzuziehen

Eine Geldgründung ist sehr einfach möglich, sofern das nötige Kapital vorhanden ist

Wenn Sie eine Sachstiftung gründen möchten, bei der Sie anstelle von Bargeld Sachwerte in das Unternehmen einbringen, sind alle Dinge sinnvoll, die sich mit einem bestimmten Wert messen lassen

Dazu gehören: Grundstücke und Immobilien

Firmenwagen oder Büroausstattung wie PCs, Produktionsmaschinen oder Lagereinrichtungen

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Wer haftet innerhalb der GmbH und in welchem ​​Umfang?‎

Die Haftung der GmbH richtet sich nach Position und Zeitpunkt des Schadensfalls

Haftung bei GmbH-Gründung Bei einer GmbH-Gründung, also bis zur Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister, haften die handelnden Gesellschafter mit ihrem gesamten Privat- und Geschäftsvermögen

Es wird daher dringend empfohlen, in dieser Phase keine langfristigen und weitreichenden Entscheidungen zu treffen

Halten Sie diese zurück, bis Sie nach der Gründung von der beschränkten Haftung dieser Rechtsform profitieren

Haftung der Gesellschafter der GmbH Bei erfolgreicher Gründung der GmbH ist die Haftung der Gesellschafter auf ihre Stammeinlagen beschränkt

Das bedeutet, Verbindlichkeiten werden nur aus dem Firmenvermögen beglichen, Ihr Privatvermögen bleibt geschützt

Sie haften jedoch dafür, dass das Stammkapital vollständig vorhanden ist

Wenn Sie alleine eine GmbH gründen und in Konkurs gehen, obwohl Sie nur die Hälfte des Stammkapitals eingezahlt haben, wird die andere Hälfte sofort fällig

Wenn Sie ein Team gründen, haftet jeder Gesellschafter mit seinem Anteil am Grundkapital

Bitte beachten Sie, dass der Schutz des Privatvermögens bei der Aufnahme von Krediten geschwächt wird

Bei Existenzgründern und kleinen GmbHs mit wenig Stammkapital verlangen die Banken in der Regel zusätzliche Sicherheiten aus Ihrem Privatvermögen

Diese können die Banken im Insolvenzfall verlangen

Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers Der Geschäftsführer einer GmbH haftet im Rahmen der Geschäftsführerhaftung teilweise unbeschränkt mit seinem Privatvermögen

Dies gilt insbesondere für folgende Fälle: Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt

Verbindlichkeiten gegenüber den Sozialversicherungsträgern

Gegenüber den Gesellschaftern der GmbH bei grober Pflichtverletzung oder grober Fahrlässigkeit wie Insolvenzverschleppung, mangelhafter Buchführung, Verletzung der Veröffentlichungspflicht etc

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Welche Regeln gelten für die Auflösung einer GmbH?‎

Wenn Sie eine GmbH auflösen wollen, gibt es mehr Arbeit, als nur ein Einzelunternehmen oder eine freiberufliche Tätigkeit mit einer Steuernummer abzumelden

Gründe für die Auflösung einer GmbH Sie können eine GmbH freiwillig auflösen oder dazu gezwungen werden

Normalerweise müssen drei Viertel der Gesellschafter der Auflösung der GmbH zustimmen, es sei denn, sie haben im Vertrag etwas anderes geregelt

Aber auch äußere Gründe können Sie zur Auflösung der GmbH zwingen

Dazu gehören: Insolvenz

Gerichtsurteil

defekter Gesellschaftsvertrag

Kommanditvertrag auflösen – So geht’s Bei der Auflösung einer GmbH sind Sie als Unternehmer an ein festes, dreistufiges Verfahren gebunden

So gehen Sie vor: Auflösungsbeschluss:

Der erste Schritt ist die Auflösung

Wenn Sie die GmbH auflösen, ändert sich der Geschäftszweck der Gesellschaft

Sie besteht nicht mehr in der Gewinnerzielung, sondern in der Abwicklung des Geschäftsbetriebs

Auf Geschäftsbriefen müssen Sie dies deutlich machen und den Firmennamen mit dem Zusatz i ergänzen

anders (in Liquidation) oder i

L

(in Liquidation) gestellt.

: Der erste Schritt ist die Auflösung

Wenn Sie die GmbH auflösen,

Sie besteht nicht mehr in der Gewinnerzielung, sondern in der Abwicklung des Geschäftsbetriebs

Auf Geschäftsbriefen müssen Sie dies deutlich machen und den Firmennamen mit dem Zusatz i ergänzen

anders (in Liquidation) oder i

L

(in Liquidation) gestellt

Liquidationsphase:

Wird die Auflösung beschlossen, bestellen die Gesellschafter einen Liquidator

Dies ist in der Regel der Manager

Der Insolvenzverwalter wird im Handelsregister eingetragen

Der Insolvenzverwalter erfüllt die Verpflichtungen der Gesellschaft

Er begleicht die Schulden, zieht ausstehende Rechnungen ein und macht die materiellen Vermögenswerte des Unternehmens zu Geld

Er veröffentlicht einen Gläubigeraufruf im Bundesanzeiger, der mit einer einjährigen Sperrfrist verbunden ist

Dies gibt potenziellen Gläubigern die Möglichkeit, ihre Rechte geltend zu machen

Unter bestimmten Voraussetzungen kann auf eine Sperrfrist verzichtet werden

Dies gilt unter anderem, wenn weder Vermögen noch Verbindlichkeiten bestehen und alle Geschäfte abgewickelt sind

: Ist die Auflösung beschlossen, bestellen die Gesellschafter einen Liquidator

Dies ist in der Regel der Manager

Der Insolvenzverwalter wird im Handelsregister eingetragen

Der Insolvenzverwalter erfüllt die Verpflichtungen der Gesellschaft

er

Er veröffentlicht eine im Bundesanzeiger, der angeschlossen ist

Dies gibt potenziellen Gläubigern die Möglichkeit, ihre Rechte geltend zu machen

Unter bestimmten Voraussetzungen kann auf eine Sperrfrist verzichtet werden

Dies gilt unter anderem, wenn weder Vermögenswerte noch Verbindlichkeiten bestehen und alle Transaktionen abgeschlossen sind

Streichung:

Nach Ablauf des Sperrjahres sind alle Verbindlichkeiten beglichen, alle bekannten Gläubiger ausbezahlt und ein allfällig verbliebenes Gesellschaftsvermögen unter den Aktionären verteilt

Sind bekannte Gläubiger dennoch unbefriedigt, muss der ausstehende Betrag hinterlegt werden

Die ehemalige GmbH wurde nun aufgelöst und wird aus dem Handelsregister gelöscht

Bitte beachten Sie, dass alle Bücher und Unterlagen weitere zehn Jahre aufbewahrt werden müssen

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Was ist der Zweck der Gesellschaft und des ‎Geschäftsführervertrages?‎

Der Gesetzgeber verlangt, dass die Angelegenheiten einer GmbH in einem Gesellschaftsvertrag und einem Geschäftsführervertrag eindeutig geregelt werden

Was regelt der Gesellschaftsvertrag? Der Gesellschaftsvertrag, auch Protokoll genannt, legt die Eckdaten der Gesellschaft fest und bestimmt die Rechte und Pflichten der Gesellschafter

Bei GmbHs mit bis zu drei Gesellschaftern und nur einem Geschäftsführer können Sie das Musterprotokoll nutzen und Anwaltskosten sparen

Es umfasst die folgenden Elemente: Eingetragener Firmensitz

Unternehmenszweck

Name der Firma

Geschäftsjahr, falls vom Kalenderjahr abweichend

Aktienkapital

Anzahl und Namen der Direktoren

Vertretungsrechte der Geschäftsführer Was regelt der Geschäftsführervertrag? Dieser Vertrag ist der Arbeitsvertrag bzw

Dienstvertrag des Geschäftsführers

Er definiert die Rechte und Pflichten der Vertragspartner

Dabei sind folgende Punkte besonders wichtig: Wie ist das Verhältnis zwischen Geschäftsführer und Gesellschaftern und welche Auswirkungen hat dies auf Geschäftsordnungen, Beschlüsse und die Satzung? Wie weit reicht die Vertretungsbefugnis und welche Aufgaben werden wem bei mehreren Geschäftsführern übertragen? Wie hoch ist das Gehalt, gibt es Leistungsprämien oder einen Firmenwagen? Ist der Vertrag befristet oder unbefristet? Welche Kündigungsfristen gelten und ist ein Konkurrenzverbot vereinbart? Bei einer GmbH mit mehreren Gesellschaftern benötigen Sie den Geschäftsführer bereits in der Gründungsphase, da nur er die Gesellschaft vertreten darf

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GmbH gründen: Auch bei der Gründung der GmbH benötigen Sie ein Geschäftskonto

Das Geschäftskonto benötigen Sie bereits bei der Gründung einer GmbH

Ohne Geschäftskonto ist die Gründung einer GmbH nicht möglich, da das Stammkapital nicht an einen Gesellschafter oder Geschäftsführer ausgezahlt werden darf

So gehen Sie vor: Verwenden Sie zunächst das Musterprotokoll oder lassen Sie einen Gesellschaftsvertrag von einem Anwalt erstellen

Alle Partner unterzeichnen diesen Vertrag.

Alle Partner unterzeichnen diesen Vertrag

Lassen Sie den Gesellschaftsvertrag von einem Notar beglaubigen

Die GmbH ist nun gegründet, aber alle Gesellschafter haften weiterhin mit ihrem gesamten Vermögen.

Die GmbH ist nun gegründet, alle Gesellschafter haften aber weiterhin mit ihrem gesamten Vermögen

Mit dem beglaubigten Vertrag eröffnet der Geschäftsführer ein Geschäftskonto bei der Bank mit der GmbH als Kontoinhaber

mit der GmbH als Kontoinhaber

Nun zahlen die Gesellschafter ihren Kapitalanteil auf das Geschäftskonto der GmbH ein

Leistet der Geschäftsführer eine Barzahlung, erhalten Sie die notwendige Quittung in der Regel direkt von der GmbH

Leistet der Geschäftsführer eine Barzahlung, erhalten Sie in der Regel direkt die notwendige Quittung

Nach Einzahlung des Stammkapitals leitet der Notar den Antrag auf Eintragung in das Register an das zuständige Gericht weiter

Die Haftungsbeschränkung beginnt mit der Eintragung in das Register

Tipp: Versuchen Sie, die Zeit zwischen Vertragsabschluss, Kontoeröffnung und Handelsregistereintrag so kurz wie möglich zu halten, um Haftungsrisiken zu minimieren

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Welche Regeln gelten für eine GmbH für Buchhaltung und Steuern?‎.‎ Eine GmbH unterliegt vielen buchhalterischen und steuerlichen Vorschriften

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick: Für eine GmbH sind die doppelte Buchführung, die Erstellung einer Bilanz, einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Erstellung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses Pflicht

Gewinne sind die „Einnahmen“ der GmbH und unterliegen 15 % Körperschaftsteuer

Sie sind die „Einnahmen“ der GmbH und unterliegen 15 % Körperschaftsteuer

Außerdem unterliegt eine GmbH der Gewerbesteuerpflicht.

Das Gehalt des CEO ist eine Betriebsausgabe und wird als Einkommen besteuert

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Was ist eine Mini-GmbH

Die Unternehmergesellschaft, kurz UG (haftungsbeschränkt), wird im Volksmund auch als Mini-GmbH bezeichnet

Die Voraussetzungen für die UG unterscheiden sich bis auf einen Punkt nicht von denen für die GmbH

Der Unterschied liegt darin, dass das Stammkapital bei Gründung der Mini-GmbH mindestens einen Euro betragen muss

Bis zum Erreichen der für eine GmbH erforderlichen 25.000 Euro sind Sie verpflichtet, 25 % des Gewinns an das Stammkapital abzuführen

Allerdings ist es ratsam, bei der Gründung einer UG mehr als einen Euro zu investieren

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Sonderformen und Varianten der GmbH

Bei der Gründung einer GmbH haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Varianten

Hier ein kurzer Einblick: gGmbH: Eine gemeinnützige GmbH verfolgt als Unternehmenszweck gemeinnützige Zwecke

Gewinne dürfen nicht an Aktionäre ausgeschüttet und nur für andere gemeinnützige Zwecke verwendet werden

Die gGmbH ist von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit

Lassen Sie Ihre Satzung vorab vom Finanzamt prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden

und nur für andere wohltätige Zwecke verwendet werden

Das ist, was die

Lassen Sie Ihre Satzung vorab vom Finanzamt prüfen, um böse Überraschungen zu vermeiden

Mini-GmbH: UG (haftungsbeschränkt) mit reduziertem Stammkapital, das in der Regel über Teile des Gewinns auf 25.000 Euro erhöht wird.

UG (haftungsbeschränkt) mit reduziertem Stammkapital, das in der Regel über Teile des Gewinns auf 25.000 Euro erhöht wird

GmbH & Co

KG: Hierbei handelt es sich nicht um eine Sonderform der GmbH, sondern um einen Sonderfall der Kommanditgesellschaft

Bei einer Kommanditgesellschaft (KG) haften die Gesellschafter (Kommanditisten) mit ihrem Privatvermögen

Bei der GmbH & Co

KG wird die GmbH zur haftenden Komplementärin, wodurch die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist

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Welche Schritte sind für die Gründung einer GmbH notwendig?‎

Die folgende Übersicht zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gründen: Geben Sie den Namen für die Gesellschaft an.

Tipp: Verwenden Sie Gelbe Seiten, um Doppelnamen zu vermeiden.

für die Gesellschaft

Verwenden Sie Gelbe Seiten, um doppelte Namen zu vermeiden

Definieren Sie den Unternehmenszweck, d

h

legen Sie fest, welche Geschäftszwecke Sie verfolgen, z

B

Handel mit Gebrauchtwagen oder Erbringung von Reinigungsdiensten, also definieren Sie, welche Geschäftszwecke Sie haben, z

B

Handel mit Gebrauchtwagen oder Erbringung von Reinigungsdienstleistungen

Geben Sie den Sitz, die Höhe des Stammkapitals sowie die Gesellschafter und den Geschäftsführer an.

Formulieren Sie den Gesellschaftsvertrag anhand des Muster-Statuten oder beauftragen Sie einen Anwalt damit.

Verwenden Sie den Muster-Satzung oder einen Rechtsanwalt damit beauftragen

Vereinbaren Sie einen Termin beim Notar und lassen Sie den unterschriebenen Vertrag notariell beglaubigen.

und unterschreiben lassen

Eröffnen Sie ein Geschäftskonto und zahlen Sie das Grundkapital ein.

und zahlen Sie das ein

Hinterlegungsnachweis zum Notar bringen [b1]

Damit wird die Eintragung in das Handelsregister eingeleitet.

[b1]

Dies veranlasst die Anmeldung Ihrer neu gegründeten GmbH beim zuständigen Gewerbeamt

Erstellen Sie Ihre Geschäftspapiere.

Erstellen Sie die Eröffnungsbilanz Ihrer GmbH für das Finanzamt oder beauftragen Sie einen Steuerberater damit.

Ihrer GmbH für das Finanzamt oder beauftragen Sie einen Steuerberater damit

Füllen Sie den Fragebogen zur steuerlichen Registrierung von Körperschaften aus oder geben Sie diese Aufgabe an einen Steuerberater und leiten Sie den Fragebogen an das Finanzamt weiter

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Rechtsformen im Vergleich Rechtsform Einzelunternehmen BGB Gesellschaft (GbR) Offene Handelsgesellschaft Kommanditgesellschaft Stille Gesellschaft Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder UG (haftungsbeschränkt) Aktiengesellschaft (AG) Eingetragene Genossenschaft (eG) Rechtsnormen §§ 1ff HGB 33 705 -740 BGB §§ 105- 160 HGB §§ 161-177a HGB §§ 230-236 HGB GmbH-Gesetz Aktienrecht Genossenschaftsrecht Anzahl der Gründer 1 mindestens 2 mindestens 2 mindestens 1 Komplementär und 1 Kommanditist mindestens 1 Unternehmer und 1 stiller Gesellschafter mind

1 Gesellschafter mind

1 Gesellschafter mind

3 Genossen (Mitglieder) Eigenkapital Vermögen der Gesellschaft Einlagen der Gesellschafter Einlagen der Gesellschafter Einlagen der Gesellschafter Vermögen des Unternehmers und Einlage des stillen Gesellschafters Kapitaleinlagen von die Gesellschafter Übernahme der Anteile durch die Gründer Anteile der Genossen Mindestkapital (bei Gründung) keine keine keine keine keine Stammkapital mindestens 25.000 Euro s (Mindestzahlung bei Gründung 12.500 Euro) für UG ab 1 Euro Stammkapital mind

50.000 Euro (Mindestzahlung bei Gründung 12.5000 Euro) keine Mindesteinlage (bei Gründung) keine keine keine keine keine Kapitaleinlage mind

1 Euro Anteile an mind

1 Euro Nennanteil laut Status Haftung der Beteiligten vollumfänglich mit ihrem gesamten Privatvermögen jeder Gesellschafter haftet unbeschränkt, unmittelbar und gesamtschuldnerisch jeder Gesellschafter haftet unbeschränkt, unmittelbar und gesamtschuldnerisch als Komplementär mit seinem gesamten Vermögen, Kommanditist beschränkt auf die geleistete Einlage Unternehmer voll, stiller Gesellschafter übernimmt den Verlust nur bis zur Höhe seines Einlageanteils Haftung beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen Haftung beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen Haftung begrenzt auf das Genossenschaftsvermögen; Nachschusspflicht der Genossen Geschäftsführungsbefugnisse Unternehmer alle Gesellschafter gemeinsam alle Gesellschafter ggf

nur gemeinsam nur persönlich haftende Gesellschafter nur Unternehmer Geschäftsführer Vorstand Vorstand Sonstige Entscheidungszentren keine keine keine keine keine Gesellschafterversammlung (optional: Beirat) Aufsichtsrat , Hauptversammlung Aufsichtsrat; Hauptversammlung/Vertreterversammlung Gesetzliche Gewinnausschüttung ungeteilt unter den Unternehmen nach Kapital (sofern vertraglich nicht anders bestimmt) 4 % auf die Kapitaleinlage, Rest nach Kopf (sofern nicht anders vertraglich bestimmt) 4 % auf die Kapitaleinlage, Rest im angemessenen Verhältnis (sofern nicht anders vertraglich festgelegt ) anteilig zur Stammeinlage in einem angemessenen Verhältnis

(= Geschäftsanteil), bisher

vertraglich nichts anderes

ermittelt.

Bei UG Aufklärungspflicht

eine anteilige Dividendenrücklage

nach dem

Anzahl der Aktien anteilig von

Betriebsvermögen Eintragung im Handelsregister Nr.; ja, wenn Kaufmann nein ja ja nein ja ja ja Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Rechtsformen für Unternehmen in Deutschland

Häufig gestellte Fragen zur Gründung einer GmbH

Ich möchte eine GmbH gründen und Geschäftsführer werden

Kann ich Fördermittel beantragen? Das hängt von der Art der Finanzierung ab

Wenn Sie während der Arbeitslosigkeit eine GmbH gründen, kann Ihnen der Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit aufgrund der Regelungen im Gesellschaftsvertrag verweigert werden

Wie funktioniert eine GmbH mit stillem Gesellschafter? Ein stiller Gesellschafter stellt Kapital zur Verfügung und beteiligt sich an den Ausschüttungen

Er hat kein Stimmrecht in der Gesellschafterversammlung

Der stille Gesellschafter zahlt seinen Anteil ein, der in das Stammkapital der GmbH eingeht

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Sachkundeprüfung nach § 34a GewO – wie läuft das ab? (2022) New

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Neues Update zum Thema wie lange dauert sachkundeprüfung 34a

Sachkundeprüfung nach § 34a GewO – Jetzt hier informieren: https://www.akademiefuersicherheit.de
Haben Sie Fragen: Rufen Sie uns an, wir sind sehr gern für Sie da.
Akademie für Sicherheit
Jörg Zitzmann
Äußere Sulzbacher Str. 37
D‑90491 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911 — 20 55 59 40
Fax: +49 (0) 911 — 20 55 59 55
[email protected]
#Sachkundeprüfung
#§34aGewO
Lassen Sie uns also die Frage klären, wie der Onlinelehrgang der Akademie für Sicherheit auf der Plattform www.sachkun.de abläuft.
Bei dem Onlinelehrgang auf www.sachkun.de handelt es sich um einen reinen Selbstlerngang. Die Nutzer erhalten Zugriff auf die Lerninhalte der 9 Themenbereiche und auf über 1000 Testfragen, mit denen sie auch „echte“ Prüfungen simulieren können.
Die Teilnehmer sind also völlig auf sich alleine gestellt?
Nein, zum einen sind die Inhalte so aufgebaut, dass sie selbsterklärend sind, zum anderen gibt es die Möglichkeit in einer Art Forum Fragen zu stellen, die dann von anderen Teilnehmern und Tutoren beantwortet werden.
Handelt es sich bei den 1000 Fragen um originale Prüfungsfragen? Macht es Sinn, diese auswendig zu lernen wie bei der Führerscheinprüfung?
Nein, es sind keine originalen Prüfungsfragen, da diesem dem Copyright des DIHK, des deutschen Industrie- und Handelskammertag unterliegen. Daher macht es auch keinen Sinn, Fragen und Antworten auswendig zu lernen, da die Inhalte ja verstanden werden müssen. Spätestens in der mündlichen Prüfung nützt auswendig Gelerntes nichts.
Sie bieten den Onlinelehrgang da für 30, 60 oder 90 Tage an. Welche Lehrgangsdauer empfehlen Sie?
Grundsätzlich sollten 30 Tage ausreichen, wenn man entsprechend Zeit zum Lernen hat. Die Tagesversion ist eher für Leute, die einen Tag vor der Prüfung feststellen, sie müssten jetzt doch mal was tun und dann unser Angebot im Internet finden. Aber zaubern können wir auch nicht. Eine eintägige Vorbereitung dürfte in den meisten Fällen nicht zum Bestehen der Sachkundeprüfung ausreichen.
30 Tage im Selbststudium, das klingt sinnvoll. Jetzt gibt es aber Bildungsträger, welche über 3 Monate oder länger auf die Sachkundeprüfung vorbereiten, warum gibt es hier so große Zeitunterschiede ?
Das hat spezielle Gründe. Bei diesen langen Vollzeitlehrgängen handelt es sich ausschließlich um von der Arbeitsagentur geförderte Maßnahmen. In den meisten Fällen ist die Lehrgangsdauer völlig überzogen, allerdings werden solche Lehrgänge deswegen gerne gefördert, weil die Betroffenen solange nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauchen.
Die Erfahrung zeigt, dass Lehrgänge von mehr als 2-3 Wochen in den meisten Fällen nicht sinnvoll sind.
Jetzt gibt es ja sehr viele Anbieter, die online auf die Sachkundeprüfung vorbereiten über Kurse, App, Karteikarten etc. Warum sollte ein Interessent sich gerade für www.sachkun.de entscheiden?
www.sachkun.de war der erste Anbieter auf dem Markt, unseren Onlinelehrgang gibt es seit 2004, also fast seit es die Sachkundeprüfung überhaupt gibt. Alle anderen Angebote kamen später, wobei sich der eine oder andere Anbieter teils stark bei uns bedient hat für seinen eigenen Kurs.
Wir haben also das „Original“ und die meiste Erfahrung am Markt und entwickeln unser Produkt permanent weiter. Zudem ist bei vielen Onlineangeboten unklar, wer steckt dahinter, welche Qualifikation hat derjenige fachlich und didaktisch, um so einen Kurs anzubieten?
Alle, die an der Betreuung von www.sachkun.de beteiligt sind, sind selbst mindestens Meister für Schutz und Sicherheit, ich selbst zudem Berufspädagoge.
Selbstverständlich sind bei www.sachkun.de auf alle am Kurs Beteiligten in einem Prüfungsausschuss einer IHK zur Sachkundeprüfung Mitglied.

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 Update  Sachkundeprüfung nach § 34a GewO - wie läuft das ab? (2022)
Sachkundeprüfung nach § 34a GewO – wie läuft das ab? (2022) Update

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) Update New

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) Vom 5. März 2012 Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) Vom 5. März 2012 Nach Artikel 84 Absatz 2 des Grundgesetzes erlässt die Bundesregierung folgende allgemeine

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Allgemeine Verwaltungsvorschrift

zum Waffengesetz

(WaffVwV)

Vom 5

März 2012

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz

(WaffVwV)

Ab 5

März 2012

Die Bundesregierung erlässt gemäß Artikel 84 Absatz 2 des Grundgesetzes folgende allgemeine Verwaltungsvorschrift:

§ 1

Bemerkungen zu den §§ 1 bis 58 WaffG1)

Zu Abschnitt 1: Definitionen

1.1 Die Definitionen von Waffen finden sich in Anlage 1, Abschnitt 1

1.2 Die einzelnen Arten des Umgangs mit Waffen oder Munition, die in Abschnitt 1, Absatz 3 aufgeführt sind, werden in Anlage 1, Abschnitt 2 näher beschrieben

Auf die Erläuterungen zu wird verwiesen Das

Soweit in dieser Verwaltungsvorschrift der Begriff „erlaubnisfrei“ verwendet wird, bezieht sich dieser nur auf Erwerb und Besitz

1.3 Ergänzend zu Anlage 1 wird in § 1 Abs

4 das Verfahren nach § 2 Abs

5 erlassen und im Bundesanzeiger veröffentlicht

Andere Feststellungen unterhalb der Schwelle eines Feststellungsbescheides des Bundeskriminalamtes (BKA), die ebenfalls in geeigneter Weise (auf der Internetseite des BKA) zu veröffentlichen sind, können berücksichtigt werden

Zu Abschnitt 2: Grundsätze zum Umgang mit Waffen oder Munition, Waffenverzeichnis

2.1 § 2 Absatz 1 stellt einen allgemeinen Grundsatz für den Umgang mit Waffen oder Munition auf; Ausnahmen siehe § 3 Abs

3, §§ 13 und 27

Das Mindestalter von 18 Jahren gilt daher unabhängig von der Erlaubnispflicht (siehe zu diesen Fällen § 4 Abs

1 Nr

1)

Sie gilt jedoch nicht für vom Waffengesetz (WaffG) ausgenommene Waffen (Anlage 2 § 3 Nr

2) oder für Nichtwaffen, z

bloße Imitationen von Hieb- und Stoßwaffen

2.2 Die Kategorie der Erlaubnispflicht umfasst nach Anlage 2 Abs

2 ausschließlich Schusswaffen einschließlich der in Anlage 1 Abs

1 Satz 1 Nr

1 bis 4 genannten Gegenstände (gleichgestellte Gegenstände, wesentliche Teile von Schusswaffen etc.) und die dafür bestimmte Munition Ihnen

Eine Zulassung für andere Waffen (insbesondere für Hieb- und Stichwaffen) besteht nicht

Die Möglichkeit der Verhängung von Waffenverboten im Einzelfall (§ 41) bleibt hiervon unberührt

Für solche Waffen sind jedoch das Erfordernis eines Mindestalters (siehe Nummer 2.1), das Gebot der sicheren Aufbewahrung (§ 36 Abs

1 Satz 1) und das Waffenführungsverbot (§§ 42, 42a) zu beachten

2.3 § 2 Absatz 5 eröffnet ein Verfahren, durch das Zweifel an der Einreihung eines Gegenstandes geklärt werden können

Das Antragsrecht einer Waffenbehörde richtet sich nach Landesrecht; Die dort vorgesehenen Konzentrationspflichten (zB Antragspflicht über das Landeskriminalamt – LKA) sind zu beachten

Die Aufgaben, Befugnisse und Zuständigkeiten des BKA nach § 2 Abs

5 in Verbindung mit § 48 Abs

3 und die daraus resultierende Bindungswirkung der Einstufung erstrecken sich nicht auf die Rechtsfolgen einer Einstufung

Daher kann nur die örtlich und sachlich zuständige Waffenbehörde eine rechtsverbindliche (konstituierende) Entscheidung über die Erforderlichkeit und ggf

die Erteilung einer bestimmten Waffenerlaubnis für eine bestimmte Situation treffen

Das BKA sammelt die Bescheide und richtet eine elektronische Abrufadresse im Internet ein

Vorher Stellt die Waffenbehörde einen Antrag, ist durch einen Abgleich mit bereits ergangenen Feststellungsbescheiden und Einzelfeststellungen zu prüfen, ob ein Feststellungsverfahren erforderlich ist

Zu Abschnitt 3: Umgang mit Waffen und Munition durch Kinder oder Jugendliche

3.1 Jugendliche sind Personen zwischen dem Beginn des fünfzehnten und dem vollendeten achtzehnten Lebensjahres (Anlage 1 Absatz 2 Nummer 11); Kinder sind Personen, die das 14

Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Anlage 1 Absatz 2 Nummer 10)

Die Ausnahmen für Jugendliche in § 3 Absatz 1 sind auf vertraglich oder ähnlich begründete und ausgestaltete Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse beschränkt.

3.2 Die Regelungen des § 3 Abs

2 beziehen sich auf amtlich geprüfte, zugelassene und nach den einschlägigen Beschussvorschriften gekennzeichnete Geräte

Reizstoffsprays, die zur Tierabwehr bestimmt sind und als solche hergestellt und verkauft werden, sind keine Waffen und keine Reizstoffspraygeräte im Sinne des WaffG

Der Umgang mit ihnen ist kostenlos

3.3 Ausnahmen von der Altersvoraussetzung (§ 3 Abs

3, ggf

in Verbindung mit § 4 Abs

1 Nr

1) für den selbstständigen Umgang mit Schusswaffen kommen nur in Betracht, wenn der Antragsteller trotz seiner Jugend über die erforderliche Umsicht verfügt (vgl

§ 6) und in der Lage ist, die Waffe vor unbefugtem Zugriff zu sichern

Eine Ausnahme nach § 3 Abs

3 darf nur zugelassen werden, wenn der Bewerber die erforderliche geistige Reife in geeigneter Weise nachweisen kann

Dazu können geeignete Personen befragt werden, z.B

Betreuer, Trainer und Betreuer in Vereinen

§ 6 Abs

3 bleibt unberührt

Die Formulierung „allgemein oder für den Einzelfall“ soll verdeutlichen, dass die zuständige Behörde bei Schützenvereinsveranstaltungen (z

B

Tag der offenen Tür im Schützenverein, Kinderkönigsschießen) die Möglichkeit hat, auch generelle Ausnahmen von geltenden Altersvorgaben für mehrere zuzulassen Minderjährige

Eine dauerhafte vereinsbezogene Freistellung ist jedoch nicht zulässig

Allerdings darf der Ausnahmecharakter der Entscheidung angesichts der grundsätzlichen Rechtsrichtung nicht außer Acht gelassen werden und die besonderen Belange des Kinder- und Jugendschutzes bei öffentlichen Veranstaltungen zur Nachwuchswerbung oder bei besonders ausgeschriebenen Kinderschießveranstaltungen zur Belustigung bestehen nicht Formerfordernisse (z

B

ärztliches Attest, schriftliche Einverständniserklärung)

Durchführung sogenannter „Schnuppertage“ oder Durchführung eines Projektes zur Frühausbildung im Schießsport mit Druckluftwaffen)

Der Ausnahmecharakter der Entscheidung darf jedoch im Hinblick auf die grundsätzliche Rechtsrichtung und die besonderen Interessen des Kindes- und Jugendschutzes nicht außer Acht gelassen werden

Die Genehmigung einer Ausnahme für Veranstaltungen dieser Art muss den folgenden Bedingungen unterliegen:

– Der (mobile) Schießstand muss gemäß den geltenden Schießstandrichtlinien eingerichtet sein

– Es dürfen nur altersgerechte Waffen (z

B

Druckluftpistolen) abgefeuert werden

Das Gewehr ist von einer Aufsichtsperson zu laden

Dem Schützen bleibt nur noch die Feinabstimmung und Abgabe des Schusses

– Es ist sicherzustellen, dass bei der Aufsicht die §§ 10 und 11 der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) eingehalten werden

– Die Aufsichtsperson darf nur solche Kinder zum Schießen gestatten, die über die zum Schießen erforderliche geistige und körperliche Eignung verfügen

Zu § 4: Voraussetzungen für eine Erlaubnis

4.1 § 4 Absatz 1 fasst die zwingenden Voraussetzungen für die Erteilung eines Waffenscheins zusammen

Ausnahmen sind nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften möglich

Fehlt eine dieser Voraussetzungen, ist die Erlaubnis zu versagen.

Im Fall des § 4 Abs

2 steht die Versagung der Erlaubnis im Ermessen der Waffenbehörde; Von diesem Ablehnungsgrund wird die Waffenbehörde Gebrauch machen, wenn ihr eigene einschlägige Kenntnisse fehlen und der Antragsteller keine ausreichenden aussagekräftigen Nachweise erbringt

Insbesondere soll die Erlaubnis nach § 4 Abs

2 versagt werden, wenn die Zuverlässigkeit (§ 5) wegen des Aufenthalts außerhalb des Bundesgebiets nicht vollständig nach den gesetzlichen Vorschriften geprüft werden kann

§ 4 Absatz 2 richtet sich nach dem gewöhnlichen Aufenthalt und nicht danach, ob der Antragsteller Deutscher, Unionsbürger oder Drittstaatsangehöriger ist

Gemäß § 26 Abs

5 AWaffV gilt § 4 Abs

2 nicht für EU-Bürger; dieses Privileg gilt auch für deutsche Staatsangehörige

4.2 Die Versagung einer Waffenbesitzkarte (WBK), einer Munitionskauferlaubnis oder einer Waffenerlaubnis wegen Unzuverlässigkeit oder mangelnder persönlicher Eignung ist dem Bundeszentralregister anzuzeigen, sobald die Entscheidung vollstreckbar oder nicht mehr anfechtbar ist (§ 10 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b in Verbindung mit § 20 Absatz 1 des Bundeszentralregistergesetzes – BZRG)

Wird eine vollstreckbar ergangene Entscheidung unanfechtbar, so ist dies auch dem Bundeszentralregister mitzuteilen (§ 10 Abs

3 iVm § 20 Abs

1 BZRG)

Für die Anzeige gelten die Bestimmungen der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Bundeszentralregistergesetzes (BZRGVwV) vom 16

Dezember 2008 (BAnz

S

4612)

4.3 Der Versicherungsschutz als Voraussetzung für den Schießschein ist alle drei Jahre nachzuweisen

Auf die Regelung in Ziffer 27.2 wird verwiesen

4.4 Die Möglichkeit der Waffenbehörde, das Fortbestehen des Bedarfs im Einzelfall (zB bei Anhaltspunkten für einen Missbrauch) zu prüfen (vgl

§ 45), bleibt unberührt

4 Absatz 4 Satz 3 wird der Behörde ein Ermessen eingeräumt, den Fortbestand der Bedürftigkeit auch nach der bisher einmaligen Regelprüfung nach drei Jahren zu überprüfen

Die Prüfung erfolgt einzelfallbezogen, d

h

wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Waffenbesitzer keinen Bedarf mehr hat

§ 4 Abs

4 Satz 3 führt keine regelmäßige Überprüfung alle drei Jahre ein

Damit soll die Grundlage geschaffen werden, Fälle untersuchen zu können, in denen der Waffenscheininhaber offensichtlich keinen Bedarf mehr hat

Der Prüfungszeitraum umfasst in der Regel die letzten zwölf Monate

Für Mitglieder eines Vereins, die einem anerkannten Schießsportverband angehören, genügt es bei der Prüfung des Fortbestehens des Bedarfs nach § 4 Absatz 4, dass die fortgesetzte schießsportliche Tätigkeit und Mitgliedschaft im Verband durch geeignete Nachweise, z.B

durch eine Urkunde des Vereins oder durch Vorlage eines Schießbuches bestätigt, dass der Sportschütze noch im Schießsport tätig ist und als Mitglied des anerkannten Verbandes eingetragen ist

Bei Jägern ist grundsätzlich vom Fortbestehen der Bedürftigkeit auszugehen, wenn ein Jagdschein vorliegt

Die schießsportliche Betätigung richtet sich nach § 14 Absatz 3 für diejenigen, die die Waffenquote überschreiten

Ausgangspunkt für die Feststellung eines fortbestehenden Bedarfs ist daher eine gewisse Teilnahmehäufigkeit, deren Schlussfolgerung es dem Sportschützen erlaubt, aktiv am Schießsport teilzunehmen

Die unterschiedlichen Verbandsregeln und Formen der Wettkampforganisation lassen es nicht zu, eine bestimmte Mindestanzahl festzulegen

Für alle anderen Sportschützen gelten für die Prüfung der Notwendigkeit die gleichen Grundsätze wie für die Prüfung der Erteilung des Waffenscheins.

Als Freizeitsport unterliegt der Schießsport – wie jede andere Sportart – zeitlichen Schwankungen in der ausgeübten Intensität

Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Sportschießen nicht nur ein Spitzensport, sondern vor allem ein Schießsport für die breite Masse ist

Im Rahmen der Prüfung hat die Behörde daher auch die Gründe zu berücksichtigen, aus denen der Sportschütze offensichtlich daran gehindert war, weiterhin Mitglied zu sein, um das Schießen auszuüben (z

B

während eines vorübergehenden Auslandsaufenthalts, einer vorübergehenden Sperre, insbesondere aus beruflichen, gesundheitlichen Gründen)

oder familiäre Gründe)

Dies gilt entsprechend auch für eine Prüfung der Bedürfnisse von Jägern

Im Übrigen gelten für die erneute Bedarfsprüfung nach § 4 Abs

4 Satz 1 die gleichen Grundsätze wie für die Prüfung bei Ersterteilung des Waffenscheins

Zu Abschnitt 5: Zuverlässigkeit

5.1 Die Zuverlässigkeit von Waffen nach dieser Vorschrift ist unabhängig von der Zuverlässigkeitsprüfung nach anderen Rechtsnormen zu prüfen

An die Zuverlässigkeit eines Ausländers sind grundsätzlich die gleichen Anforderungen zu stellen wie an die Zuverlässigkeit eines deutschen Staatsangehörigen

§ 5 Abs

1 zählt die Fälle absoluter Unzuverlässigkeit auf

Gegenstand einer Straftat oder sonstigen Straftat können alle entsprechenden Tatbestandsmerkmale des Strafrechts oder des Nebenstrafrechts sein

Liegt ein solcher Fall absoluter Unzuverlässigkeit vor, ist der Antrag auf Erlaubnis nach § 4 Abs

1 Nr

2 abzulehnen

Eine bereits erteilte Erlaubnis ist nach § 45 Abs

1 zurückzunehmen oder nach § 45 Abs

2 Satz 1 zu widerrufen

Wird ein Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Herstellung oder zum Handel mit Waffen gestellt (§ 21) Die Zuverlässigkeit ist auch nach allgemeinen handelsrechtlichen Grundsätzen zu gewährleisten

Auch hierfür sind regelmäßig Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister einzuholen

Von besonderer Bedeutung ist die Fähigkeit und Bereitschaft des Gewerbetreibenden, seiner Aufsichtspflicht gegenüber den für die Einhaltung der Waffenordnung zuständigen Mitarbeitern nachzukommen; auf diese Weise wird auch auf die verantwortungsvolle Ausübung der Weisungsbefugnis gegenüber jungen Auszubildenden oder Arbeitnehmern nach § 3 Abs

1 geachtet

5.2 In Abs

1 ist – insbesondere im Gegensatz zur Unzuverlässigkeit nach Abs

2 – keine Härtefallregelung enthalten bereitgestellt

Im Fall der Nummer 1 ist die rechtskräftig festgestellte Verletzung der Rechtsordnung von solcher Bedeutung, dass das Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Umgangs mit Waffen und Munition für die Dauer der Zehnjahresfrist nicht als wiederherstellbar angesehen werden kann

Die inhaltliche Richtigkeit rechtskräftiger Verurteilungen der Strafgerichte ist insoweit wie in den Fällen des § 5 Abs

2 Nr

1 durch die Waffenbehörden weder im Hinblick auf die Verurteilung selbst noch im Zusammenhang mit dem Urteil in Frage zu stellen auferlegt

Bei Nummer 2 geht es um die auf Tatsachen beruhende Prognose eines konkreten waffenrechtlich bedenklichen Verhaltens, aus der mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Schädigung hoher Rechtsgüter durch das Verhalten des Antragstellers selbst resultiert (Buchstabe a und b erste Alternative) oder andere (Buchstabe b zweite Alternative und Buchstabe c)

Die Tatsachen müssen bewiesen und so erheblich sein, dass sie den Schluss zulassen, dass der Antragsteller unzuverlässig ist

Abschnitt 5 (2) listet die Fälle von Regelunzuverlässigkeit auf

Hier wird die Unzuverlässigkeit widerlegbar vermutet.

5.3 Die Behörde muss ihre Entscheidung nicht oder jedenfalls nicht ohne weitere Ermittlungen auf strafgerichtliche Feststellungen stützen, wenn unmittelbar erkennbar ist, dass die Verurteilung auf einem Irrtum beruht, oder wenn sie ausnahmsweise in der Lage ist, diesen zu beschreiben Vorfall besser als Strafverfolgungsbehörden aufzuklären

Das Gesetz sieht keine Unterscheidung danach vor, ob die begangene Straftat aus dem beruflichen Umfeld des Verurteilten stammt

Die Verwendung einer Verurteilung aus der Vergangenheit verletzt keinen Aspekt des Vertrauensschutzes des Antragstellers

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass im Einzelfall die Unzuverlässigkeitsvermutung ausnahmsweise verletzt werden kann

Die Rechtsprechung der Obergerichte hat diesen Ausnahmefall akzeptiert, z.B

wenn sich aus der Straftat, dem Strafverfahren oder anderen wichtigen Gründen ergibt, dass der vorliegende Fall erheblich von den Regelfällen abweicht, in denen die Vorschrift anzuwenden ist

Eine bisher einwandfreie Lebensweise reicht dafür nicht aus, ebensowenig die Begehung waffenfremder Straftaten wie Lohnentzug oder -verurteilung oder Betrug

Bei Verurteilungen, die nur in der Regel und nicht absolut zur Unzuverlässigkeit führen, hat die Behörde im Einzelfall zu prüfen, ob besondere Umstände ausnahmsweise den Rückschluss auf die Zuverlässigkeit zulassen

In Fällen, die nicht im Zusammenhang mit Waffen, Gewalt oder Trunkenheit stehen (z

B

bei bloßen Vermögens- oder Steuerdelikten), sollte besonders genau geprüft werden, ob es sich um die Regel oder Ausnahme handelt

Bei Jugendlichen kommen nur Strafen nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) in Betracht

Andere Folgen einer Jugendstraftat dürfen bei dieser Bewertung nicht berücksichtigt werden

Hinsichtlich der in § 5 Abs

2 Nr

1 Buchstabe b genannten Straftaten ist Folgendes zu beachten: Ist eine Verurteilung im Sinne des Strafmaßes nicht waffenrechtlich relevant, so ist sie unberücksichtigt zu lassen und nur auf die zu stützen Summe der Einzelstrafen für die waffenrechtlich relevanten Straftaten

5.4 In Nummer 2 genügt die bloße Mitgliedschaft in einer als verfassungswidrig anerkannten Organisation, wobei die Organisation den Verbotscharakter gehabt haben muss, als der Betroffene Mitglied der Organisation war.

Nummer 3 erfordert konkrete Aktivitäten mit entsprechendem Ziel innerhalb oder außerhalb eines Vereins

Während in § 5 Abs

2 Nr

2 die bloße Mitgliedschaft in einer als verfassungswidrig anerkannten Organisation ausreicht, fordert § 5 Abs

2 Nr

3 ein aktives, gezieltes und zielgerichtetes, nicht notwendigerweise aggressives und kämpferisches Vorgehen innerhalb oder außerhalb einer Vereinigung gegen eine in Nr

3 genannte Vereinigung Schutzgüter, ohne dass zuvor ein Gericht eine zwingende Entscheidung getroffen hat

Das bedeutet, dass auch Mitglieder eines Vereins unterhalb der offiziellen Ebene von der Regelung erfasst werden können, wenn sie aktiv sind

Nummer 5 umfasst auch Strafverfahren ohne Verurteilung und Ordnungswidrigkeiten

Die Fünfjahresfrist des § 5 Abs

2 Nr

1 gilt hier nicht

„Grob“ bedeutet eine schuldhafte (vorsätzliche oder fahrlässige) Verletzung, die nach objektivem Gewicht und Vorwurf schwer ist und möglicherweise mit Nachdruck begangen wird

Für „wiederholt“ genügt eine einmalige Wiederholung, so dass der zweite Verstoß mit obigem Inhalt die Zuverlässigkeit ernsthaft in Frage stellt.

5.5 § 5 Abs

5 enthält eine Regelung über die nach Bundesrecht bei der Zuverlässigkeitsprüfung heranzuziehenden Wissensquellen

Diese Vorschrift benennt die nutzbaren Wissensquellen nicht abschließend

Beispielsweise ist neben der Anfrage bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Anfrage bei der zuständigen Landesbehörde für Verfassungsschutz nach dort vorliegenden Informationen im Hinblick auf Unzuverlässigkeitsgründe nach § 5 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe b und Nummer 3 möglich i.V.m

§ 43 Abs

2 ist im Einzelfall möglich

Dies ist insbesondere dann zu tun, wenn entsprechende Anhaltspunkte aus den nach § 5 Abs

5 anzufordernden Stellungnahmen der Stellen vorliegen

Das Landesamt für Verfassungsschutz kann auf Antrag vorhandene Erkenntnisse einschließlich personenbezogener Daten auf der Grundlage der Übermittlungsvorschriften des Landesamtes für Verfassungsschutz an die Waffenbehörde übermitteln; Auf § 43 Abs

2 wird verwiesen

Die Anfrage der Waffenbehörde an die örtliche Polizei nach § 5 Abs

5 Satz 1 Nr

3 kann auch über eine übergeordnete Polizeidienststelle (z

B

LKA) erfolgen

Es basiert auf der Abfrage von vorhandenem Wissen

Dies sollte im Anschreiben an die Polizei enthalten sein

Zu Ziffer 6: Persönliche Eignung

6.1 Hinsichtlich der in § 6 Abs

1 Satz 3 vorgesehenen Stellungnahme der örtlichen Polizeidienststelle wird auf die diesbezüglichen Ausführungen in Ziffer 5.5 verwiesen

6.2 § 6 Abs

1 Satz 2 hat letztlich keine Funktion

Die eingeschränkte Geschäftsfähigkeit gilt nur für Minderjährige (§ 106 BGB); § 105 Abs

2 BGB ist kein Fall beschränkter Geschäftsfähigkeit

Hier sind jedoch bereits durch die waffenrechtlichen Altersbeschränkungen Vorkehrungen getroffen, um den Umgang mit Waffen durch noch nicht mündige Personen zu verhindern

Die Institute der Aufsicht oder des Einwilligungsvorbehalts nach § 1903 BGB sind nicht mit beschränkter Geschäftsfähigkeit zu verwechseln

Je nach Einzelfall kann dies aber auch an fehlender Geschäftsfähigkeit liegen

In diesen Fällen sollte die Waffenbehörde beim Vormundschaftsgericht nachfragen

Ergeben sich aus den Unterlagen des Vormundschaftsgerichts keine eindeutigen Aussagen zur Geschäftsfähigkeit, wird das Verfahren nach § 6 Abs

2 eröffnet

Tatsachen sind bekannt, die Zweifel an der persönlichen Eignung begründen (z

B

amtliche Feststellung einer Blutalkoholkonzentration von bei mindestens 1,6 ‰ oder wiederholt unter 1,6 ‰ im Zusammenhang mit einer Verhaltensauffälligkeit) oder begründete Zweifel an den vorgelegten Zeugnissen bestehen

Wird die Bescheinigung nicht innerhalb der von der Waffenbehörde gesetzten Frist vorgelegt, gilt die persönliche Eignung als nicht nachgewiesen

6.4 Unter Berücksichtigung der Ausnahme für Schusswaffen nach § 6 Absatz 3 Satz 2 sind nach § 14 Absatz 1 Satz 2 Sachverständigengutachten nach § 6 Absatz 3 zB erforderlich

– Verantwortliche nach § 10 Absatz 2 Satz 3, die das 25

Lebensjahr noch nicht vollendet haben;

– Büchsenmacher, die das 25

Lebensjahr noch nicht vollendet haben und als Sportschützen privat eine Sportwaffe erwerben und besitzen möchten; – die Erteilung einer WBK an Sportschützen/Biathleten unter 25 Jahren; – die Ausstellung einer WBK für Erben, Sammler etc

unter 25 Jahren; – die Ausstellung einer gelben WBK für Personen unter 25 Jahren, es sei denn, sie soll eine inhaltliche Einschränkung enthalten, dass nur der Erwerb und Besitz von Schusswaffen im Sinne des § 14 Absatz 1 Satz 2 erlaubt ist (vgl

Nummer 14.1 Absatz 2 Satz 1);

– die Erteilung einer unbeschränkten Erlaubnis zur Herstellung oder zum Verkauf von Waffen an Personen, die das 25

Lebensjahr noch nicht vollendet haben;

– die Zustimmung zur Weitergabe von Schusswaffen an Mitarbeiter von Sicherheitsunternehmen nach § 28 Absatz 3 Satz 2, wenn sie das 25

Lebensjahr noch nicht vollendet haben

An einen Jäger, für den § 6 Absatz 3 nach § 13 Absatz 2 Satz gilt 1 findet keine Anwendung, § 6 Absatz 3 findet keine Anwendung, wenn er in anderer Eigenschaft (z

B

als Sportschütze) eine entsprechende Schusswaffe erwerben will, da die persönliche Eignung einer Person nur insoweit einheitlich beurteilt werden kann

Die Begriffe „Zertifikat“ und „Gutachten“ werden beide von Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden verwendet

Maßgeblich ist, dass die der zuständigen Behörde vorzulegende Eignungsbescheinigung nur die Ergebnisse des für eine Entscheidung der Behörde erforderlichen Sachverständigengutachtens auch nach § 6 Abs

3 enthalten darf – hier stellt sich die Frage der hinreichenden Reife aufgrund des Recht – nur die Antworten auf die jeweilige Frage

Hier ist streng zu differenzieren: Bei der Frage nach § 6 Abs

3 geht es um die Prüfung, ob der Antragsteller die geistige Reife besitzt, die von einer Person verlangt werden kann, die eine in § 14 Abs

1 Satz 2 genannte Schusswaffe erwerben und besitzen will wird nicht erwähnt

Sie ist klar abzugrenzen von der Prüfung, ob Merkmale vorliegen, die eine Eignung nach § 6 Abs

2 ausschließen

In der Regel ist keine Erkundung des Bewerbers erforderlich, sondern eine summarische Prüfung, ob Anhaltspunkte vorliegen, die Bedenken begründen über die erforderliche Eignung

Nur wenn begründete Bedenken bestehen, werden weitere Untersuchungen (Explorationen) in Betracht gezogen

Es ist eine bewertende Aussage darüber erforderlich, ob die Eignung vorliegt oder nicht

Außerdem sind Angaben zum Prüfungsumfang und zur Erstellung des Gutachtens erforderlich

Die Bescheinigung muss auch die Bestätigung nach § 4 Absatz 4 Satz 2 AWaffV enthalten, dass die Gutachterin oder der Gutachter mit der untersuchten Person nicht in einem Behandlungsverhältnis stand und steht und sich die Gutachterin bzw

der Gutachter gemäß § 4 Absatz ein persönliches Bild von der untersuchten Person gemacht hat § 5 Satz 1 AWaffV (Vortragspflicht)

Das Gutachten selbst verbleibt beim Sachverständigen und wird nach Maßgabe der berufsrechtlichen Regelungen aufbewahrt, sofern die geistige Tauglichkeit überhaupt beeinträchtigt wird; in Fällen, in denen lediglich die körperliche Eignung zum Schießen zweifelhaft ist (z

B

aufgrund eines Augen- oder Ohrenleidens), können dagegen auch Gutachten von Ärzten des jeweiligen Fachgebietes berücksichtigt werden

6.6 Die Prüfung durch die Waffenbehörde beschränkt sich sowohl in den Fällen des § 6 Abs

2 als auch des Abs

3 auf die Feststellungen, dass der Sachverständige einer der gesetzlich vorgeschriebenen oder angeordneten Fachrichtungen angehört, wobei die Methodik der Begutachtung benannt ist, die persönliches Vorstellen der zu beurteilenden Person, das Nichtbestehen eines Behandlungsverhältnisses zugesichert ist und ein eindeutiges Urteil über die Eignung bzw

den Ausschluss vorgelegt hat

Die erforderlichen Fachkenntnisse nach § 4 Absatz 2 Satz 2 AWaffV sowie bestimmte fachliche Qualifikationen als Sachverständiger für Waffensachen richten sich nach den Anforderungen der jeweiligen Berufs- und Standesorganisation; gleiches gilt für die Bewertungsmaßstäbe und die anerkannten Bewertungsverfahren einschließlich standardisierter oder teilstandardisierter Prüfverfahren.

Bis zum Vorliegen ergänzender Bundesregelungen können die Waffenbehörden im Zusammenhang mit den letztgenannten Voraussetzungen ohne weitere Prüfung davon ausgehen, dass alle Angehörigen der in § 4 Abs

2 Satz 1 AWaffV genannten Fachrichtungen die für Begutachtungen in Waffenfragen erforderlichen Qualifikationen besitzen bei der Erlangung der einschlägigen Fachkunde nach dem Gesetz und dass die von diesen Sachverständigen angewandten Prüfverfahren ebenfalls anerkannte Prüfverfahren im Sinne des § 4 Abs

5 Satz 3 AWaffV sind

Zweifel an der ausreichenden Qualifikation des jeweiligen Gutachters eines zugelassenen Faches oder die Ablehnung eines von diesem ausgewählten Prüfungsverfahrens werden in der Regel nur bei konkreten Zweifeln erforderlich sein

6.7 Eine mangelnde persönliche Eignung kann sich auch daraus ergeben, dass die für den Umgang mit Waffen und Munition erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift nicht im Einzelfall durch Hilfspersonen, z.B

der Leiter einer Büchsenmacherei; Dieser Aspekt gilt in erster Linie für Erlaubnisse zum dauerhaften Umgang mit Waffen in Deutschland, nicht jedoch bei vorübergehendem Aufenthalt, z

an einem Jagd- oder Schießsport (Wettkampf oder Training), Traditions- oder Sammelveranstaltung teilzunehmen

6.8 Ausnahmen für Dienstwaffenträger sind in § 4 Absatz 7 AWaffV geregelt

Für Soldaten gilt der sogenannte „Amtsbonus“ nicht (Einschränkung BR-Drs

415/03)

Zu § 7: Sachkunde

7.1 Der Umfang der erforderlichen Sachkunde und das Prüfungsverfahren sind in §§ 1 und 2 AWaffV, der sonstige Sachkundenachweis in § 3 AWaffV geregelt

Nach altem Recht bestandene Befähigungsprüfungen vor einem staatlichen Prüfungsausschuss und andere anerkannte Sachkundenachweise gelten in gleichem Umfang fort

die im Rahmen des forstwissenschaftlichen/naturwissenschaftlichen Studiums erworben wurden und die Anforderungen an einen Jagdschein nach dem Bundesjagdgesetz (BJagdG) oder die Prüfung im Fach Jagd und Fischerei an Fachschulen für Forstwirtschaft erfüllen

Sonstige Schulungen nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe c AWaffV sind alle behördlich oder staatlich anerkannten Schulungen, die mit einer Prüfung abschließen und die ihrer Art nach geeignet sind, die für den Umgang mit der beantragten Waffe oder Munition erforderlichen Fachkenntnisse zu vermitteln (z im Polizeidienst, in der Regel nicht die Ableistung des Wehrdienstes)

von Schusswaffen und Munitionsarten (Kurzwaffe, Langwaffe, Signalwaffe) oder zu einem umfassenden Gutachten

Die Norm ist wahrscheinlich eine Kombination aus Handfeuerwaffen und Langwaffen, es sei denn, der Bedarf bezieht sich nur auf einen Waffentyp.

Da die im Rahmen der Eignungsprüfung nachzuweisenden Kenntnisse nur über die beantragten Waffen- und Munitionsarten und nur für den mit der Notwendigkeit und dem damit verbundenen Zweck geltend gemachten Zweck nachgewiesen werden müssen, genügt es, wenn nur Kenntnisse über die Arten von Schusswaffen und Munition sind vom Prüfling anzugeben

Die Art der Schusswaffen und Munition (z

B

Handfeuerwaffen, Langwaffen, Signalwaffen mit einem Patronenlager mit einem Durchmesser von mehr als 12 mm) sind vor der Prüfung vom Prüfungsausschuss festzulegen

Aus dem Sachkundenachweis müssen Art und Umfang der nachgewiesenen Sachkunde hervorgehen (§ 2 Abs

4 AWaffV)

Insbesondere sind Angaben zu folgenden Punkten erforderlich: Zweck des Prüflings, Umfang der Prüfung (untersuchte Waffenarten), Angaben zur Schießfertigkeit Schießfertigkeit umfasst den Nachweis des sicheren Umgangs mit Schusswaffen und Munition in Bezug auf das Schießen; der Nachweis einer bestimmten Trefferquote hängt auch von dem mit der Not geltend gemachten Zweck ab

Sportschützen müssen keine bestimmte Trefferquote erreichen, wohl aber Menschen, die die Waffe tragen wollen

Waffensammler, die keine Berechtigung zum Erwerb von Munition haben (siehe auch Ziffer 10.10), müssen ihre Schießfertigkeit möglicherweise nicht nachweisen

7.5 Die vorstehenden Grundsätze gelten entsprechend für staatlich anerkannte Facharztausbildungen gemäß § 3 Abs

2 AWaffV

7.5

1 Die Anerkennung einer Facharztweiterbildung setzt nach § 3 Absatz 3 AWaffV voraus, dass die nach § 1 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 AWaffV erforderlichen Kenntnisse in einem theoretischen und einem praktischen Teil vermittelt werden

Da die Lehrveranstaltungsdauer eine sachgerechte Vermittlung gewährleisten muss, sind als Mindestdauer (ohne Prüfung) 16 volle Stunden oder 22 Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten) erforderlich

Eine Unterschreitung dieser Grenze kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht, z

wenn eine Schießfertigkeit nicht nachgewiesen werden muss

Andererseits wird im Hinblick auf die besonderen Anforderungen für Lizenzinhaber im Sicherheitsgewerbe eine Lehrgangsdauer von 24 Vollzeitstunden (dies entspricht 32 Unterrichtseinheiten) vorausgesetzt

In der zusätzlichen Unterrichtszeit sollen neben der Grundqualifikation vertiefte juristische Kenntnisse (insbesondere zu Notwehr, Notfällen) und besondere Fertigkeiten im Schießen (insbesondere mit Handfeuerwaffen) vermittelt werden

Der Lehrgang mit Abschlussprüfung ist unabhängig von der in § 34a der Gewerbeordnung (GewO) in Verbindung mit der Bewachungsverordnung (BewachV) vorgesehenen Unterweisung und Prüfung zu absolvieren

Um zu prüfen, ob die Studiengangsleitung und die Lehrenden geeignet sind, ist der Studiengangsplan Benennung der Fachleitung und der Lehrenden für das jeweilige Fach

Sowohl die Lehrenden als auch die Kursleitung müssen kompetent sein, d

H

eine eigene umfassende Prüfung oder eine gleichwertige Ausbildung oder Prüfung nach § 3 Absatz 1 AWaffV bestanden haben

Die erforderliche Qualifikation der einzelnen Lehrkräfte muss jedoch auch unter Berücksichtigung des laut Lehrplan zu unterrichtenden Faches beurteilt werden

Als geeignet für die Ausbildung im Waffenrecht inkl

Selbstverteidigung/Notfall kann z

B

eine juristische Qualifikation angesehen werden, während für den praktischen Umgang mit Waffen ein Schießlehrer oder Schießsportlehrer geeignet sein kann

verstehen

Ein Klassenzimmer muss speziell benannt werden

Außerdem muss ein Schießstand (Mietnachweis) für die praktische Ausbildung und Prüfung vorhanden sein.

7.5.2 Die nach § 3 Abs

4 AWaffV zu bildenden Prüfungsausschüsse richten sich ebenfalls nach dem vom BVA herausgegebenen Fragenkatalog

Bis zur Ausstellung durch das BVA sind die Prüfungsunterlagen auch Bestandteil des Anerkennungsverfahrens nach § 3 Absatz 2 AWaffV

Die Prüfung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil

Die Theorieprüfung kann einen mündlichen Teil enthalten

Bei einer Prüfung im Multiple-Choice-Verfahren ist insbesondere auf den Schwierigkeitsgrad und das Vorhandensein unterschiedlicher Fragebögen zu achten; Insbesondere dürfen die Fragen nicht so zusammengestellt werden, dass auch ohne entsprechendes Fachwissen durch einfache Plausibilitätsüberlegungen die richtige Antwort gefunden werden kann

Daher ist in den Fällen, in denen der Kursträger Fachkurse an verschiedenen Standorten durchführt, keine gesonderte Anerkennung erforderlich

Im Hinblick auf die Prüfung der individuellen Voraussetzungen (Eignung des Unterrichtsraums) ist jedoch in der Regel eine Einbeziehung der für den Ort der Lehrveranstaltung zuständigen Stelle(n) erforderlich, wobei § 2 Abs

4 AWaffV auch eine Stellungnahme zur Anerkennung enthalten muss des Studiengangs (Anerkennungsbehörde, Datum und Aktenzeichen der Anerkennung) zusätzlich zu den in Ziffer 7.1 aufgeführten Inhalten

werden anhand des vom Bundesverwaltungsamt genehmigten Fragenkatalogs des jeweiligen Verbandes durchgeführt

Sie bedürfen im Fall des § 3 Abs

5 AWaffV keiner staatlichen Anerkennung

Zwar bestimmt § 3 Abs

5 AWaffV, dass die Vereine die Sachverständigenprüfung nur für ihre Mitglieder ablegen können; dem steht nicht entgegen, dass mehrere Vereine eines anerkannten Verbandes einen gemeinsamen Prüfungsausschuss bilden können

Gemäß § 3 Abs

5 Satz 2 iVm Abs

4 Satz 2 und § 2 Abs

4 AWaffV ist dem Bewerber über das Prüfungsergebnis eine Bescheinigung auszustellen, aus der Art und Umfang der erworbenen Sachkunde hervorgehen muss und soll vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses unterschrieben werden (Sachkundenachweis des anerkannten Verbandes)

Die als Sportschütze erworbene Sachkunde ist nicht geeignet, Sachkunde für das Sicherheitsgewerbe oder für gefährdete Personen zu vermitteln

Zu § 8: Bedarf

Als Generalklausel regelt § 8 ​​den Bedarf als zentrales Element des Waffenrechts

Die in den §§ 13 ff

BGB besonders geregelten Bedarfsgründe

Vorrang vor dieser Auffangnorm haben

Dies schließt nicht aus, dass in besonderen Einzelfällen auch die Bedürfnisse der dort genannten Personengruppen an den Anforderungen des § 8 gemessen werden müssen

Dies kann der Fall sein, wenn eine Sonderregelung keine oder eine unvollständige enthält Erklärung zu den Verwendungsinteressen

Die in § 8 unter Nennung von Personenkreisen umrissenen Verwendungsinteressen an Waffen sind nicht abschließend

8.1 Ein Bedürfnis zur Anschaffung von Schusswaffen und Munition kann nach § 8 anerkannt werden, wenn persönliche oder wirtschaftliche Interessen von der Rechtsordnung zugelassen sind.

Sportschützen im Sinne der Verordnung sind grundsätzlich Personen, die einem Verein angehören, der einem anerkannten Schützenverband (§ 15) angehört (organisierte Sportschützen)

Personen, die einem Schießsportverein angehören, der nicht Mitglied eines anerkannten Schießsportverbandes ist (nicht organisierte Sportschützen), können nur in Ausnahmefällen einen Bedarf nach § 8 geltend machen

Ein Sportschütze ist also nicht jemand, der als einzelner Einzelschütze regelmäßig auf einem Schießstand schießt, ohne in den organisatorischen und sportlichen Rahmen (Schießübungen, Wettkämpfe) eines Schützenvereins (Mitglied oder Gast) eingebunden zu sein, auch wenn er dies vorgibt einen anerkannten Sportkodex einzuhalten

Folgende Szenarien außerhalb von § 14 kommen in Betracht: 8.1.1 Der Sportschütze ist

– Mitglied eines Schützenvereins, der einem nicht gemäß § 15 anerkannten rechtsfähigen Verein angehört

– Mitglied eines Schützenvereins, der keinem Verband angehört

Schießsportler, die keinem Schießsportverein angehören, sowie ausländische Schützen sind keine Sportschützen im engeren Sinne

Insbesondere verlangt die Vereinigungsfreiheit nicht, dass Schiesssportler, die keinem inländischen Schiesssportverein angehören, über eigene Waffen verfügen

Zu beachten ist, dass der Begriff «Sportschiessen» als Beschreibung der Tätigkeit einer Sportart gilt Schützen auch im Sinne des § 8 Nummer 1

Nach § 15a Absatz 1 Satz 1 ist das Schießen nach festgelegten Regeln einer anerkannten Sportordnung beschränkt

Die Ausübung des Schießsports bedarf daher immer einer anerkannten Sportordnung

Neben dem Breitensport ist die Ausübung des Schießsports durch regelmäßiges Training und die Teilnahme an Wettkämpfen oder zumindest internen Vergleichsschießen geprägt

Personen, die in ausländischen Schützenvereinen sportlich tätig sind, können sich nur auf ein ungenanntes persönliches Interesse im Sinne des § 8 Nr

1 berufen

Es ist darauf zu achten, dass hier schon bei der Prüfung des Einzelfalls ein äußerst strenger Maßstab angelegt wird um zu verhindern, dass inländische Waffenbesitzer in den nicht regulierten Sport im Ausland wechseln

Gleiches gilt für Sportschützen ohne Zugehörigkeit zu einem inländischen Schützenverein, da hier ein regelmäßiges Training und die Teilnahme an Wettkämpfen grundsätzlich in Frage gestellt werden können, sind die Beschränkungen nach § 14 Absatz 1 und 2 uneingeschränkt anzuwenden

Abweichend von § 14 Abs

2 bis 4 reicht ein glaubhafter Nachweis der Bedürftigkeit durch den Sportschützen nach § 8 nicht aus

Vielmehr hat der Erlaubnisbewerber die Notwendigkeit im Einzelfall zu begründen und Nachweise vorzulegen, die von der Waffenbehörde umfassend geprüft werden können

Insbesondere ist die regelmäßige Tätigkeit als Sportschütze durch Schießscheine und Zeugnisse eines Schießsportvereins nachzuweisen

Zur Prüfung der Eignung und Notwendigkeit der Waffe sind genaue Angaben zur ausgeübten Disziplin sowie die Vorlage der Schießsportordnung und deren Genehmigung erforderlich

Weiterhin ist die Vorlage von Unterlagen, die Auskunft über den Verein und den genutzten Schießstand geben, sowie eine Aussage zur Wettkampftätigkeit erforderlich

Je nach Situation im Einzelfall kann die Waffenbehörde weitere geeignete Nachweise anfordern

Bei der Prüfung der Erforderlichkeit des Erwerbs und Besitzes der Waffe ist auch zu berücksichtigen, ob eine anderweitige Verwendung einer Waffe, z.B

eine Waffe aus einem Verein, in dem der Beschwerdeführer den Schießsport ausübte.

Die Anerkennung eines den Regelungen des § 14 Abs

3 vergleichbaren Bedarfs kommt bei nicht organisierten Sportschützen abweichend von der gesetzlichen Regelung nicht in Betracht

Ebenso ist die Erteilung einer WBK nach § 14 Absatz 4 für diesen Personenkreis ausgeschlossen

Erkennt die Waffenbehörde nach sorgfältiger Prüfung einen Bedarf für Erwerb und Besitz von Schusswaffen für nicht organisierte Sportschützen an, ist die Erlaubnis mit der Auflage zu versehen, dass der Sportschütze verpflichtet ist, diesen unverzüglich der zuständigen Waffenbehörde anzuzeigen seine schießsportlichen Aktivitäten aufgegeben

Die Verpflichtung des Schützensportvereins, ausgetretene Mitglieder der Waffenbehörde unverzüglich anzuzeigen, ergibt sich aus § 15 Abs

5

8.1.2 Voraussetzung für die Erteilung einer Vereins-WBC nach § 10 Abs

2 Satz 2 ist der Nachweis einer Bedürftigkeit nach § 15 Abs

8

Ein Bedarf ist grundsätzlich für diejenigen Waffen anzuerkennen, die der Verein zur Ausrüstung des Mitgliederkreises benötigt, die sich noch in der Übungs-/Erprobungsphase nach § 14 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 befinden und aus diesem Grund (noch ) können keine eigenen waffenrechtlichen Erlaubnisse/Waffen erlangt werden

Weiterhin kann die für Leistungsschützen im Rahmen des Leistungssports erforderliche Ausrüstung berücksichtigt werden

Ein Reservekontingent für Mitglieder, Neumitglieder und eine Waffengrundausstattung für öffentliche Veranstaltungen kann vom Verein erworben werden

Anderenfalls dürfen Nichtmitglieder nicht in die Bedarfsanalyse einbezogen werden

Die Anzahl der einem Verein zuzuteilenden Vereinswaffen bestimmt sich nach den Regelungen in der Satzung und der Zahl der Vereinsmitglieder, die sich in der Übungs-/Probephase befinden, und der von den Vereinsmitgliedern in diesem Zusammenhang nutzbaren Schießplatzkapazitäten (verfügbare Fahrspuren, Nutzungshäufigkeit etc.)

Unter Berücksichtigung dieser Parameter wird dem Verein ein Waffenkontingent eingeräumt, das bei umfassender Nutzung aller darin enthaltenen Vereinswaffen ein effektives Schießen in diesem Bereich nach objektiven Maßstäben ermöglicht

Bei der Ermittlung der Anzahl der Vereinswaffen ist die ggf

längerfristige persönliche Weitergabe einzelner Waffen an (neue) Mitglieder nicht zu berücksichtigen

Bei der Festlegung der konkreten Zusammensetzung dieses Kontingents werden neben den allgemeinen Vorgaben (Zulässigkeit laut Sportordnung) die Interessen des Vereins und der (neuen) Mitglieder an den Einsatzmöglichkeiten eines bestimmten Waffensortiments berücksichtigt

Das Erfordernis darf jedoch nicht so weit ausgelegt werden, dass es alle nach den Sportordnungen zulässigen Waffen oder Disziplinen vollständig umfassen würde

Die Zusammenstellung des Kontingents soll sich auf eine möglichst breit einsetzbare Waffenauswahl in den vom Verein zu berücksichtigenden Schießsportarten konzentrieren

– das Abschießen oder Immobilisieren von Wildtieren,

– Erwachsene in Ausbildung zum Jäger

– Flughafenbetreiber,

– Berufsverbände, schulische Einrichtungen und andere Anbieter, deren Kurse zur Vermittlung von Fachkenntnissen staatlich anerkannt sind

– Vogel- oder Schädlingsbekämpfung durch Landwirte, Berufsfischer oder Winzer

– Bergsteiger und Wassersportler,

– Eigner und Charterer von Seeschiffen,

– gewerbliche Schießstandbetreiber

Je nach Art des Bedarfs können es auch erlaubnispflichtige Signalwaffen sein.

Bei der Anerkennung wirtschaftlicher Interessen am Erwerb und Besitz von Schusswaffen durch Betreiber gewerblicher Schießstätten sind im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung Art und Anzahl der zur Verfügung gestellten Waffen zu beschränken

Aus Sicht der Kriminalitätsrelevanz sollten dort keine Waffen in großer Zahl angehäuft werden

Eigner von Schiffen und Booten, die überwiegend auf großen Binnengewässern (z Führerschein und ein Patronenlager von mehr als 12 mm haben, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass der Gebrauch der erlaubnispflichtigen Waffen unter 8.1.5 liegt Bei Personen, die die Waffe außerhalb Deutschlands verwenden wollen, z Jäger und die überwiegend im Ausland und dort tätig sind Für gefährdete Personen wie Ingenieure, Kaufleute und Entwicklungshelfer gilt: Zum Nachweis der Bedürftigkeit muss der Antragsteller aussagekräftige Erklärungen der deutschen Auslandsvertretung im jeweiligen Land bzw – gegebenenfalls übersetzt – die Auslandsvertretung des betreffenden Staates in der Bundesrepublik Deutschland, aus der eindeutig hervorgeht, dass unter Berücksichtigung der konkret beabsichtigten Verwendung gegen die Einfuhr, der Besitz sowie das jeweils vorgeschriebene Mitführen der im Staat beantragten Waffen seitens des Antragstellers keine Bedenken bestehen und der konkret genannte Zweck grundsätzlich auch dort verwirklicht werden kann

Die Waffenbehörde kann im Einzelfall auch andere Unterlagen mit gleicher Aussagekraft anerkennen und bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen auf den Nachweis durch den Antragsteller verzichten unvermeidlich sein)

Zu § 9: Inhaltliche Beschränkungen, Nebenbestimmungen und Anordnungen

9.1 Zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung können Waffenerlaubnisse inhaltlich beschränkt, zeitlich befristet oder mit Auflagen verbunden werden (§ 9 Abs

1 iVm Abs

2)

Solche Maßnahmen ermöglichen es, dem Übermaßverbot durch individuelle Regelung im Hinblick auf eine für den Betroffenen nachteilige Entscheidung (Verweigerung oder Entzug einer Rechtsposition) und dem Untermaßverbot im Hinblick auf eine vorteilhafte Entscheidung Rechnung zu tragen für die betroffene Person (Erteilung einer Bewilligung, Ausnahmegenehmigung etc.); Wiederholungen gesetzlicher Regelungen ohne individuelle Anpassung sind keine Nebenbestimmungen und sollten daher grundsätzlich vermieden werden

Denkbare Maßnahmen, die auch nachträglich erklärt werden können (§ 9 Abs

1 Satz 2), sind örtliche oder zweckgebundene Verwendungsbeschränkungen sowie besondere Anforderungen an die sichere Aufbewahrung

Einschränkungen kommen z.B

kommt für Ausländer in Frage, die sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten oder wenn nur ein vorübergehender Bedarf für den Erwerb der Waffe nachgewiesen werden kann

9.2 Den gleichen Zweck haben die nach § 9 Abs

3 eröffneten Aufträge im gewerblichen Bereich, der keiner Erlaubnis bedarf

9.3 In Einzelregelungen (zB in § 10 Abs

2 Satz 3, Abs

4 Satz 2 und 3) ist ausdrücklich der Erlass von Nebenbestimmungen vorgesehen

Zu § 10: Erteilung von Erlaubnissen zum Erwerb, Besitz, Umgang und Schießen

10.1 § 10 verlangt folgende Unterscheidungen:

– materielle Erlaubnis als Verwaltungsakt (in Absatz 1 und 3 Erlaubnis zum Erwerb und Besitz, in Absatz 4 Erlaubnis zum Führen, in Absatz 5 Erlaubnis zum Schießen), – die Verkörperung der jeweiligen Erlaubnis in einer Urkunde (nach Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 und Absatz 3 Satz 1 das WBK, nach Absatz 3 Satz 2 der Munitionskaufschein, nach Absatz 4 der Waffenschein, nach Absatz 5 der (Schieß-)Erlaubnis) und

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– In Einklang bringen von Sacherlaubnis und Erlaubnis (Melde- und Vorlagepflicht zum Zwecke der Registrierung nach Absatz 1a, Meldepflicht gegenüber der Vereins-WBC nach § 10 Abs

2 Satz 4)

Die Übernahme des Regelungsinhalts des bisherigen Absatzes 1 Satz 4 in den neuen Absatz 1a bringt die Unterscheidung zwischen der Erteilung einer sachlichen Erlaubnis und der Sicherstellung der formalen Richtigkeit der Erlaubnis deutlich zum Ausdruck

Diese Unterscheidung ist vor dem Hintergrund wichtig, dass die Melde- und Registrierungspflicht entfällt, wenn der Erwerb materiell von der Erlaubnispflicht befreit ist, wie dies in Anlage 2, Abschnitt 2, Absatz 2, Nummer 2 der Fall ist

10.2 Das Material Die Erlaubnispflicht nach § 10 richtet sich nach Anlage 2 Abschnitt 2 Satz 1

Sie bezieht sich ausschließlich auf Schusswaffen und ihnen gleichgestellte Gegenstände und die dafür bestimmte Munition, nicht aber beispielsweise auf Hieb- und Stichwaffen

Nach der Systematik der Absatzfolge des § 2 ist für die vorgenannten Gegenstände (§ 2 Abs

2) die Erlaubnispflicht die Regel

Nach § 2 Abs

3 besteht ein Verbot namentlich genannter Gegenstände mit der Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung nach § 40 Abs

4

Nach § 2 Abs

4 wird der Grundsatz der Erlaubnispflicht gelockert bzw

durchbrochen ; die Systematik der Anlage 2 Abschnitt 2 orientiert sich an den jeweiligen Behandlungsarten für die Erleichterungen in Absatz 2 und stellt je nach Behandlungsart eine Alles-oder-Nichts-Regelung auf; in Absatz 3 werden Einzelerlaubniserfordernisse für entbehrlich erklärt

10.3 Der Inhaber einer Erlaubnis nach § 21 ist von der Erlaubnispflicht nach § 10 nur in dem Umfang befreit, der von dieser Erlaubnis erfasst wird

Für die Arbeitnehmer des Inhabers einer Erlaubnis nach § 21 gilt § 12 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a

10.4 Das WBK dokumentiert die Erlaubnis zum Erwerb und zur Ausübung tatsächlicher Gewalt mit den darin genannten Waffen und dient gleichzeitig als Berechtigungsnachweis

Umfasst eine Erlaubnis nach § 10 mehrere Waffen, so ist im WBK für die Eintragung jeder einzelnen Waffe eine Zeile zu verwenden

Die WBK gelten im gesamten Geltungsbereich des Waffengesetzes

Auf Wunsch wird für jede Waffe ein eigener WBK ausgestellt

Werden mehrere WBK für dieselbe Person ausgestellt, sind diese ebenfalls in geeigneter Weise zu kennzeichnen

Auf Wunsch können auch Einsteckfässer und Einstecksysteme nach Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 1 Ziffer 3.3 und 3.6 angemeldet werden

10.6 Für Schusswaffen, über die mehrere Personen die tatsächliche Kontrolle ausüben, kann ein gemeinsames TIC ausgestellt werden

In diesen Fällen müssen die Voraussetzungen für die Erteilung der WBK von jedem der Berechtigten erfüllt werden

Eine gemeinsame WBK kann beispielsweise für Familienangehörige (Vater und Tochter/Sohn, Ehegatten, Erbengemeinschaft) ausgestellt werden

Die WBK muss auf eine Person (Berechtigte) ausgestellt werden; die weiteren Personen (sonstige Berechtigte), für die diese Erlaubnis ebenfalls gelten soll, sind ebenfalls unter „Behördliche Eintragungen“ aufzuführen

Die Eintragung weiterer Berechtigter kann auf Antrag sowohl bei Ausstellung der WBK als auch nachträglich erfolgen.

10.7 Eine Vereins-WBK nach § 10 Absatz 2 Satz 2 kann einem Schützenverein oder einer Jagdgenossenschaft für Schusswaffen des Vereins oder Vereins erteilt werden, wenn dieser die Rechtsform einer juristischen Person hat (zB eingetragener Verein, aber die Organisation als nicht rechtsfähiger Verein oder als Wettkampf- (Sport-) Schützengruppe ohne Rechtspersönlichkeit)

Eine Vereinsmitgliedschaft in einem anerkannten Schützensportverband ist in der Regel nicht erforderlich

Voraussetzung ist jedoch, dass der Schießsport nach den Regeln einer anerkannten Sportordnung (siehe Nummer 8.1) ausgeübt wird

gewährt und berechtigt die dort registrierte(n) verantwortliche(n) Person(en) zum Erwerb und Besitz der dort aufgeführten Waffen

Bei der Erteilung einer Erlaubnis ist der Verein auf die Zweckmäßigkeit der Benennung mehrerer verantwortlicher Personen (in der Regel zwei bis drei) und auf seine Pflichten nach § 10 Abs

2 Satz 4 und 5 hinzuweisen

10.7.2 Bei Antragstellung hat der Verein eine oder mehrere verantwortliche Person(en) zu übermitteln und alle für die waffenrechtliche Prüfung erforderlichen Informationen über diese Person(en) zu übermitteln

Die betroffenen Personen sind vom Verein über die Benennung und die Erforderlichkeit der Übermittlung und Verarbeitung der entsprechenden personenbezogenen Daten zu unterrichten; ihre Zustimmung ist zu dokumentieren

Dem Antrag ist eine Erklärung der benannten Person beizufügen, dass das Ergebnis der waffenrechtlichen Prüfung nach § 4 Absatz 1 Nummer 1 bis 3 an den Verein übermittelt werden darf

Die Bezeichnung als „Verantwortlicher“ muss nicht voraussetzen, dass diese Person ein Vertretungsorgan des Vereins oder Mitglied o.ä

in leitender Funktion im Verein ist

Handlungen; auch die Berufung „einfacher“ Vereinsmitglieder ist möglich

Sollen die verantwortliche(n) Person(en) erst nach Erteilung des WBK benannt werden, so ist der WBK mit der Auflage zu verbinden, dass der Verein sich der Waffenbehörde zu stellen hat

10.7.3 Die „Verantwortlichen“ müssen alle erfüllen die Voraussetzungen des § 4 Abs

1 Nr

1 bis 3

§ 4 Abs

3 gilt ergänzend

Hat die verantwortliche Person das 25

Lebensjahr noch nicht vollendet und soll die Erlaubnis nicht nur Waffen nach § 14 Abs

1 Satz 2 umfassen, so hat der Verband ein Gutachten nach § 6 Abs

3 über die geistige Eignung abzugeben der Person oder der Nachweis, dass ein solches Gutachten in einem anderen Zusammenhang erstellt wurde

Liegt der gewöhnliche Aufenthalt einer verantwortlichen Person nicht im Bezirk der für den Sitz des Vereins zuständigen Waffenbehörde, so hat diese im Rahmen ihrer Prüfung eine Stellungnahme der für den gewöhnlichen Aufenthalt der Person zuständigen Waffenbehörde zur Zuverlässigkeit einzuholen und einzuholen Berechtigung

Die für sie zuständige Waffenbehörde ist über die Benennung als Verantwortliche zu informieren

10.7.4 Schützenvereine und Jagdverbände können als juristische Personen eine Bewilligung nach Artikel 27 Absatz 1 zum Betrieb einer Schiessanlage erhalten

Auch hier muss ein Verantwortlicher benannt werden, der dann die Betreiberpflichten zu übernehmen hat (vgl

§ 10 AWaffV)

Im Übrigen gilt Ziffer 10.7.2 entsprechend.

10.8 Will ein anderer Verein Schusswaffen erwerben, so ist – abweichend von der Sonderregelung in § 10 Abs

2 Satz 2 – die WBK bei juristischen Personen einer vertretungsberechtigten Person auszustellen, die alle einschlägigen waffenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt als Lizenzinhaber

Bei einem Wechsel des Bevollmächtigten, auf dessen Namen die WBK ausgestellt wurde, muss eine neue WBK auf den Namen des Nachfolgers ausgestellt werden, der alle relevanten Waffenscheinvoraussetzungen als Erlaubnisinhaber erfüllt

Für die Anzahl der auf diese Weise erwerbbaren Waffen gilt Ziffer 8.1.2 entsprechend

10.9 Die zuständige Behörde muss folgende Angaben in das WBK eintragen:

10.9.1 Name, Geburtsdatum und Geburtsort des Inhabers;

10.9.2 Laufende Nummer, genaue Bezeichnung der Munition oder – falls eine solche Angabe nicht möglich ist – Kaliber, Art der Waffe und Seriennummer

Die Art der zu erwerbenden oder zu erwerbenden Waffe ist im WBK möglichst genau anzugeben kann im Wesentlichen wie folgt definiert werden: – Einzelschuss: zB Single-Shot-Gewehr, Single-Shot-Schrotflinte;

– Repetierwaffen: Repetierwaffen mit glattem Lauf (z

B

Repetierflinte, Unterhebelflinte); – Repetierbüchsen mit gezogenem Lauf (z

B

Repetierbüchse, Unterhebelrepetierer); – Halbautomatisch: z.B

halbautomatisches Gewehr, halbautomatische Schrotflinte.

Handfeuerwaffen können grundsätzlich wie folgt unterschieden werden:

– Revolver: z.B

Double-Action- oder Single-Action-Revolver, Vorderlader-Revolver;

– Pistole: z

B

Ausgabeort eingeben

Erst nach Abschluss des Kaufvorgangs feststellbare Identifikationsmerkmale von Waffen (z

B

Hersteller- und Modellbezeichnung, Seriennummer) werden von der für den Erwerber zuständigen Waffenbehörde unter Angabe des Erscheinungsdatums eingetragen, sofern der Erwerber nicht über eine Lizenz verfügt Halter nach § 21

Wird diese Waffenbehörde der WBK zur Anmeldung des Erwerbs vorgelegt, ohne dass sie zuvor von der für den Leasingnehmer zuständigen Waffenbehörde hierüber informiert worden ist, so teilt dies ihrerseits die für den Erwerber zuständige Waffenbehörde mit die Waffenbehörde des Leasingnehmers die für ihn zuständige Waffenbehörde, der die Waffe überlassen wurde

Die Übergabe der übergebenen Waffe erfolgt durch diese Behörde, die auch unverzüglich die für den Erwerber zuständige Waffenbehörde über den Übergabevorgang informiert

Zeilen und Spalten, die in einem Eingabeprozess nicht benötigt werden, werden nicht entwertet.

10.10 Als Form der Erteilung einer Erwerbs- und Besitzberechtigung für dort bereits registrierte Schusswaffen sieht § 10 Abs

3 Satz 1 die amtliche Eintragung/Stempelung im WBK (Spalte 7) vor

Die so erteilte Zulassung erstreckt sich über die in Spalte 3 des WBK konkret bezeichnete Munition (z

B

.357 Magnum) hinaus auf alle Munitionsvarianten, die auch für die betreffende Waffe zugelassen sind (gleiches Kaliber; gleicher oder geringerer Gasdruck …, im Beispiel auch Munition. 38 Special oder. 38 Special WC)

Die Waffenbehörden sind insoweit berechtigt, im Rahmen des jeweiligen Erteilungsverfahrens davon auszugehen, dass auch für die waffenbezogen zugelassenen Munitionsvarianten ein gesetzlicher Bedarf besteht; eine inhaltliche Einschränkung der erteilten Ermächtigung soll nur in Ausnahmefällen und nur dann erfolgen; wenn hinsichtlich einzelner spezifischer Munitionsvarianten ein möglicher Einsatz unter allen denkbaren Gesichtspunkten ausgeschlossen werden kann

Ist die WBK unklar, unleserlich oder verloren gegangen, ist eine neue mit dem Datum der ersten Ausfertigung auszustellen, d.h als Ersatzexemplar zu kennzeichnen

Gegebenenfalls ist das erste Exemplar einzuziehen oder zu entwerten

10.13 Wird eine gefundene Schusswaffe für einen Finder nach § 973 BGB, der auch Inhaber einer WBK ist, in die WBK eingetragen, so ist in Spalte 9 der WBK „Fund“ einzutragen

10.14 Munitionserwerbserlaubnis (§ 10 Abs

3 Satz 2)

Eine Munitionskaufbescheinigung kann z

B

von Munitionssammlern, Munitionssachverständigen und Besitzern von Einwurfsystemen verwendet werden, die nicht im WBK eingetragen sind

Bei der Erteilung einer Munitionserwerbserlaubnis nach § 10 Abs

3 Satz 2 hat der Antragsteller das gewünschte Kaliber anzugeben

Die Erlaubnis sollte nur dann auf ein bestimmtes Kaliber beschränkt werden, wenn ein weiterer Bedarf ausgeschlossen werden kann

Eine mengenmäßige Beschränkung sollte nur für Munitionssammler vorgesehen werden; die Genehmigung ist auf Munitionssorten in ihrer kleinsten Verpackungseinheit zu beschränken

Die Munitionserwerbserlaubnis gilt im gesamten Geltungsbereich des Waffengesetzes

Verbotene Munition nach Anlage 2 Abs

1 Nr

1.5.1 bis 1.5.7 darf nicht erworben werden, es sei denn, es bedarf auch einer Ausnahmegenehmigung für verbotene Munition nach § 40), insbesondere für den Erwerb und Besitz

10.14.2.1 Munition in den Fällen des § 12 Abs

2

10.14.2.2 Munition von Inhabern einer Bescheinigung nach § 55 Abs

2 für die in dieser Bescheinigung eingetragene Munition

10.14.2.3 Munition von Inhabern eines gültigen Jahres- oder Tagesjagdscheines für Langwaffen nach § 13 Abs

1

10.14.2.4 Für Schusswaffen bestimmte Patronen- und Granatenmunition, deren Erwerb und Besitz aufgrund ihrer Art nicht genehmigungspflichtig ist (z

B

Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Ziffer 1.4)

10.14.2.5 Pyrotechnische Munition nach Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nummer 1.12

10.14.3 Die Erlaubnis zum nicht gewerblichen Verladen von Munition im Sinne des Sprengstoffgesetzes (SprengG) gilt als Erlaubnis zum Erwerb und Besitz der dabei hergestellten Munition (§ 27 Abs

1a SprengG)

10.14.4 § 10 Abs 3 Satz 3 und 4

Für (nichtgewerbliche) Wiederlader wird die Munitionskauferlaubnis durch die entsprechende Sprengstofferlaubnis zum Laden von Munition ersetzt

10.15 Waffenschein (§ 10 Absatz 4 Satz 1)

10.15.1 Besonderheiten bei der Ausstellung eines Waffenscheins:

10.15.1.1 Die Schusswaffe ist im Waffenschein mit den Angaben nach Nummer 10.9 genau zu beschreiben

Auf einem Waffenschein können mehrere Waffen registriert werden

Ziffer 10.4 gilt entsprechend

Der Waffenschein kann auch an Auflagen geknüpft werden, insbesondere im Hinblick auf die Art und Weise, wie die Waffe geführt wird

h

der Unternehmer selbst oder eine von der Geschäftsführung beauftragte Person

Der Inhalt des Waffenscheins ist nach § 28 Abs

2 Satz 1 zu beschränken

In der Ergänzung nach § 28 Abs

4 ist das Wachpersonal nach seinem Namen oder seiner Funktion zu benennen

Unter Umständen kann es sinnvoll sein, für jede Waffe einen Waffenschein auszustellen

Wachpersonal kann eine formlose Bescheinigung über die Berechtigung zum dienstlichen Führen einer Waffe für die Gültigkeitsdauer auf Grund eines Waffenscheins nach § 28 ausgestellt werden

Die Bescheinigung muss folgende Angaben enthalten: Genaue Personalien, Name des Sicherheitsunternehmens, Zuständigkeitsbereich und daraus resultierende Einschränkungen

Der Waffenschein ist nach § 14 der Bewachungsordnung mit der Auflage zu erteilen, dass der Erlaubnisinhaber dafür zu sorgen hat, dass die Abgabe der Waffe nach Zeit und Person schriftlich festgehalten wird

Nachdem der Erlaubnisinhaber die Namen der Mitarbeiter, die Schusswaffen führen sollen, mitgeteilt hat, prüft die Behörde deren Zuverlässigkeit, Sachkunde und persönliche Eignung

Für die Beschäftigungsberechtigung dieser Arbeitnehmer gilt § 12 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe a

10.15.1.3 In Zweifelsfällen muss die Behörde sicherstellen, dass der Antragsteller berechtigt ist, die von ihm beabsichtigte Schusswaffe zu führen

Gegebenenfalls ist § 39 Abs

3 anzuwenden

10.15.2 Eine Erteilung kommt nur in Betracht, wenn der Bedarf des Waffenscheininhabers, der sich in der Regel aus § 19 und/oder § 28 ergibt, darauf abzielt, die Waffe außerhalb des umzäunten schussbereiten und zugänglichen Besitzes zu verwenden

Die Versagung eines Waffenscheins wegen Unzuverlässigkeit oder mangelnder persönlicher Eignung ist dem Bundeszentralregister gemäß Nummer 4.2 anzuzeigen, sobald die Entscheidung vollstreckbar oder nicht mehr anfechtbar ist (§ 10 Abs

1 Nr

3 BZRG)

nochmals zu prüfen

10.15.4 Der kleine Waffenschein ist ein eigener Waffenschein

Dies kommt in § 10 Absatz 4 Satz 4 zum Ausdruck, der – schon wegen der unterschiedlichen Erteilungsvoraussetzungen (die sich für den kleinen Waffenschein nach Anlage 2 Absatz 2 Unterabsatz 3 Nummer 2.1 nach Altersvoraussetzung, Zuverlässigkeit und persönlicher Eignung unterscheiden ), sondern auch die für Schreck-, Reiz- und Signalwaffen im Vergleich zu “scharfen” Schusswaffen geltenden Rechtsvorschriften – so zu lesen, dass die Vorschriften des § 10 Absatz 4 Satz 2 und 3 nicht oder nur in a modifizierte Form

Der Kleinwaffenschein ist – abweichend von § 10 Abs

4 Satz 2 und 3

– für die Art der Schreck-, Reiz- und Signalwaffen mit dem Kennzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) versehen

– unbefristet u

– ohne ausdrückliche Beschränkung auf bestimmte Anlässe oder Bereiche

gewährt

Das Verbot des Waffentragens bei öffentlichen Veranstaltungen nach § 42 Abs

1 bleibt unberührt; für die Erteilung der erforderlichen Sondergenehmigungen gelten die Anforderungen des § 42 Abs

2 uneingeschränkt auch für Schreck-, Reiz- und Signalwaffen.

Die Kleinwaffenerlaubnis erstreckt sich nur auf solche Schreck-, Reiz- und Signalwaffen, die das runde Zulassungszeichen der PTB tragen und daher keiner Erwerbs- und Besitzerlaubnis bedürfen (Anlage 2 Absatz 2 Unterabschnitt 2 Nummer 1.3)

Für andere Schreck-, Reiz- und Signalwaffen kommt bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen nur die Erteilung einer Allgemeinen Waffenerlaubnis in Frage

10.16 Schießerlaubnis (§ 10 Abs

5)

10.16.1 Wie bei der Erteilung von Waffenscheinen ist auch bei der Erteilung von Erlaubnissen nach § 10 Abs

5 (§ 4 Abs

1 Nr

5) der Nachweis der vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung zu verlangen

Prüfung, ob der Einsatz von Waffen ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der jeweiligen Tierart darstellt (z

B

Abwehr von Schadvögeln in der Fischwirtschaft und im Obst- oder Weinbau außerhalb von § 12 Abs

4)

Weitere Bedarfsgründe finden sich im Bereich des Zolls sowie dem Abschuss von Wild oder anderen frei lebenden Tierarten

Die Bestimmungen der Tierschutz-Schlachtverordnung und des Fleischhygienegesetzes, der Jagd- und Naturschutzverordnung und sonstiger Vorschriften bleiben unberührt

Die Erlaubnis wird durch Beschluss der Waffenbehörde unter den zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforderlichen Auflagen erteilt

Zu § 11: Erwerb und Besitz von Schusswaffen oder Munition mit Bezug zu einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union

11.1 § 11 beruht auf Artikel 7 Absatz 1 Satz 2 der EG-Waffenrichtlinie

Danach muss eine Person, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat hat, neben der waffenrechtlichen Erlaubnis des Mitgliedstaats, in dem der Erwerb erfolgen soll, auch eine Waffe nach Anlage 1 Absatz 3 Nummer 2 erwerben (Kategorie B) oder dafür bestimmte Munition nur mit vorheriger Zustimmung ihres Heimatlandes

Der Erwerb der Schusswaffe ist in diesem Fall also sowohl im Aufenthaltsstaat als auch im Erwerbsstaat erlaubnispflichtig

In den genannten Fällen ist auch diese konkrete Munition von einer Mitnahmeerlaubnis abhängig in den anderen EU-Mitgliedstaat oder eine Erklärung, dass und aus welchem ​​Grund die Gegenstände nicht in den Heimatstaat, sondern in den EU-Mitgliedstaat verbracht werden, in dem sie sich befinden und in dem der Erwerb erfolgt (Artikel 9 Absatz 1 EG-Waffengesetz)

Richtlinie)

Die genannten Regelungen umfassen auch Drittstaatsangehörige, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem EU-Mitgliedstaat haben

Eine Person hat ihren gewöhnlichen Aufenthalt an dem Ort, an dem sie sich aus persönlichen oder beruflichen Gründen dauernd oder nicht nur vorübergehend aufhält; es gelten die Grundsätze des Verwaltungsprozessrechts

11.2 § 11 Abs

1 erfasst Staatsangehörige eines anderen EU-Mitgliedstaates, aber auch andere Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat haben, und ergänzt grundsätzlich die allgemeinen Erlaubniserfordernisse des § 4 Abs

1

Erwerb und Besitz von Waffen gem § 11 Abs

1 Satz 1 oder Munition für diese bedürfen – neben den allgemeinen Vorschriften – entweder einer Erlaubnis zum Verbringen der Gegenstände in den anderen Mitgliedstaat (§ 31 Abs

1) oder – mit Begründung – der schriftlichen Erklärung, dass sie wollen sie nur in Deutschland besitzen

Ein Selbsterwerb der Sendung liegt vor, wenn derjenige, der die Waffen oder Munition nach den Vorschriften des Waffengesetzes selbst erwirbt, diese anschließend selbst versendet oder veranlasst.

Im Falle der Selbstvornahme können die in § 4 Absatz 1 Nummer 1 bis 4 aufgeführten Voraussetzungen für die Erlaubnis zum Verbringen der Gegenstände in den anderen EU-Mitgliedstaat wie folgt konkretisiert werden: Die erforderliche Altersvoraussetzung von 18 Jahren nach § 4 Absatz 1 Nummer 1 kann durch einen amtlichen Ausweis mit ggf

deutscher Übersetzung nachgewiesen werden

Die erforderliche Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und ausreichende Fachkunde können durch aussagekräftige amtliche Bescheide aus dem Heimatland mit deutscher Übersetzung glaubhaft gemacht werden

Der Bedarf kann anerkannt werden, wenn die Voraussetzungen nach § 8 vorliegen

Zu beachten ist, dass bei einem unmittelbaren Verbringen der Waffe in einen anderen EU-Mitgliedstaat die persönlichen oder wirtschaftlichen Interessen des Antragstellers im Sinne des Waffengesetzes höher zu gewichten sind als beim dauerhaften Besitz

In diesen Fällen gilt die Regelung in § 4 Absatz 2 nicht

Der Europäische Feuerwaffenpass ersetzt den entsprechenden Nachweis über Mindestalter, Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und Sachkunde

Bei Eigenleistungen soll die Erlaubnis nur befristet erteilt werden

Liegt ein Fall des § 11 Abs

1 Satz 1 Nr

2 vor, gelten die Erleichterungen zur Konkretisierung der Voraussetzungen des § 4 Abs

1 Nr

1 bis 4 wie bei der Selbstvornahme nicht

Für Waffen nach Anlage 1 § 3 Nr

2 (Kategorie B) und dafür bestimmte Munition bedarf es außerdem der vorherigen Zustimmung des anderen EU-Mitgliedstaates (§ 11 Abs

1 Satz 2)

die in einem anderen EU-Mitgliedstaat eine Waffe nach Anlage 1 Absatz 3 Nummer 2 (Kategorie B) oder Munition dafür erwerben und dort körperliche Gewalt gegen diese Waffen oder Munition ausüben wollen

Der Erwerb kann auch mit dem Ziel erfolgen, es in Eigenregie nach Deutschland zu bringen (vorherige) Zustimmung in Form einer Erlaubnis und auf der Grundlage der dort gemachten Angaben

Voraussetzung für die Erlaubnis ist, dass der Antragsteller zuverlässig und persönlich geeignet ist (§ 4 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit §§ 5 und 6 )

Die Genehmigung nach § 11 Absatz 2 wird erteilt 11.4 Die Abgabe von Waffen nach Anlage 1 Abschnitt 3 Nummer 1 bis 3 (Kategorie A bis C) oder von dafür bestimmter Munition an Personen mit gewöhnlicher Anwesenheit in einem anderen EU-Mitgliedstaat und die der Besitz dieser Gegenstände durch solche Personen ist dem EU-Mitgliedstaat anzuzeigen, in dem diese Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat

Zu diesem Zweck übermittelt das Bundeskriminalamt solche Informationen, die es aus einem anderen EU-Mitgliedstaat erhalten hat, an die zuständige Behörde (§ 32 Abs § 34 Abs

4 an die zuständigen Behörden des anderen EU-Mitgliedstaates (§ 32 Abs

2 Nr

1 AWaffV)

Zu § 12: Ausnahmen von der Erlaubnispflicht

12.1 Zu § 12 Absatz 1:

12.1.1 Die Befreiung von der Erlaubnispflicht nach Nummer 1 wird nur Inhabern von WBK oder ähnlich angesehenen Erwerbs- und Besitzberechtigungen gewährt

Beispiele hierfür sind: Waffenhandelsschein für erlaubnispflichtige Waffen, gültige Tages- oder Jahresjagdscheine, Ersatzscheine nach § 55 Abs

2.

Soll die Waffe ohne Erlaubnis (§ 12 Abs

3) mitgeführt werden, der Name der die Waffe abgebenden Person, der Name des nach § 12 Abs

1 Nr

1 zum Besitz Berechtigten und das Datum der Überlassung muss in einer Urkunde festgehalten werden (vgl

§ 38 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe e)

Es wird empfohlen, diese Bescheinigung jeweils auszustellen Sportschützen und Jäger, aus Gründen der öffentlichen Sicherheit als unbedenklich auf einer eindeutigen Rechtsgrundlage gestellt

Die Begrenzung auf einen Monat soll das Herumstreunen von Schusswaffen – insbesondere das langfristige Ausleihen – verhindern

Für eine längere Ausleihe ist eine Erlaubnis der Waffenbehörde erforderlich

Die Befreiung ist auf die Bedürfnisse des Kreditnehmers beschränkt; Danach dürfen Sportschützen keine nach § 6 AWaffV verbotenen Waffen und Jäger keine jagdrechtlich verbotenen Waffen ausleihen

Mit dieser Einschränkung soll sichergestellt werden, dass die erlaubnisbefreiten Erwerbs- und Waffenbesitzer die Waffe nicht für den anerkannten Bedarf missbrauchen

Der Gesetzgeber hat es aus Gründen der Rechtsklarheit bei den Regelungen des § 12 – wie hier in Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a – für erforderlich gehalten, den Umgang „im Zusammenhang“ mit dem vom Bedarf erfassten Zweck ausdrücklich zuzulassen

Damit sollen Tätigkeiten ermöglicht werden, die zum Einsatz der Waffe gehören und auf die sich daher auch der Bedarf erstreckt

Beispielsweise kann ein Sportschütze die Sportwaffe eines anderen mit Gebrauchsanweisung zu Hause überprüfen, ob es für ihn als Sportschützen günstig ist, sie zu kaufen

Unzulässig ist jedoch ein nicht erforderlicher Umgang (im Sinne von Änderung oder Bedarfsänderung) (z

B

Türstehertätigkeit in einer Diskothek durch einen Schützen mit seiner Sportwaffe)

Waffen, die beispielsweise als Sammler erworben wurden, dürfen auch zum Schießen auf einen Schießstand gebracht werden

Denn auch Sammler sind mitunter daran interessiert, das Schussverhalten ihrer Waffen zu testen, denn es handelt sich um eine verkehrsrelevante und wertbestimmende Eigenschaft

Achten Sie auf die Eintragungen im WBK des Verleihers und des Leihnehmers

12.1.1.2 Der Erwerb nach § 12 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b ist nur zum Zweck der vorübergehenden Verwahrung (z

B

Urlaub oder berufsbedingte Abwesenheit) oder zulässig nichtkommerzieller Transport an eine autorisierte Person

Abweichend von Nummer 2 wird der die Waffe übernehmende Personenkreis auch als Besitzer einer WBK oder einer in gleicher Weise zu beachtenden Erwerbs- und Besitzerlaubnis bezeichnet

Der Zeitraum, der im Hinblick auf die Verwahrung als vorübergehend anzusehen ist, bemisst sich nach den Umständen des Einzelfalls (z

B

Dauer der urlaubsbedingten Abwesenheit, Krankheit)

Allerdings muss das Ende – insbesondere der Speicherdauer – von vornherein festgelegt oder zumindest absehbar sein

12.1.2 Absatz 1 Nummer 2 berücksichtigt die Erfordernisse des gewerblichen Transports und der Aufbewahrung und schließt Personen in die Befreiung von der Erlaubnispflicht ein, die – ohne Inhaber einer Erlaubnis nach § 21 Absatz 1 – gewerbsmäßig Waffen verschönern, z

brünieren, vernickeln oder mit Gravuren verzieren; die Befreiung tritt nur ein, wenn die Waffen von einer berechtigten Person und nur vorübergehend zur Verfügung gestellt werden (siehe Nummer 12.1.1.2), wobei die Frist von einem Monat in Nummer 1 Buchstabe a nicht gilt

Die Pflichten des § 36 zur sicheren Aufbewahrung von Waffen gelten auch für Personen, die Waffen oder Munition gewerbsmäßig nach § 12 Absatz 1 Nummer 2 transportieren oder lagern.

Soll die Waffe zum Zweck der Beförderung ohne Erlaubnis (§ 12 Abs

3) verwendet werden, der Name der die Waffe abgebenden Person, der Name des nach § 12 Abs

1 Nr

2 zum Besitz Berechtigten und auch der Zeitpunkt der Übertragung ist urkundlich festzuhalten (vgl

§ 38 Satz 1 Nr

1 Buchstabe e)

Es wird empfohlen, diese Bescheinigung in jedem Fall der Verbringung auszustellen

Die nachfolgenden Bestimmungen gelten für den innerstaatlichen gewerblichen Transport

Die angegebenen Mengen beziehen sich auf die vom Absender an den Spediteur übergebenen Sendungen unter :

– 20 bis 99 Feuerwaffen der Kategorie A

– 20 bis 249 bewilligungspflichtige Feuerwaffen der Kategorien B bis D

ist zulässig, wenn folgende Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet sind:

– Die Verpackung darf keine sichtbaren Hinweise auf die Art der Ware enthalten

– Die Verpackung muss so gestaltet sein, dass ein unbeabsichtigtes Öffnen verhindert wird

– Die Verpackung muss mit einem Etikett oder ähnlichem versehen sein, das auf das Öffnen hinweist

– Der Spediteur muss sicherstellen, dass die Ware jederzeit nachverfolgt werden kann

Bei weisungsgebundenen Vertragsverhältnissen genügen die Bestimmungen des jeweiligen Vertrages sowie die Erklärungen des Berechtigten, die – wenn der Berechtigte aufgrund der B

physischer Abstand – sind vom schriftlich Weisungspflichtigen mitzuführen

Der Bevollmächtigte darf dem Weisungspflichtigen nur die Befugnisse erteilen, die zur Erfüllung bestimmter Aufgaben erforderlich sind

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Freistellung auch zeitlich an konkrete Aufgaben bzw

als Ausbildungsabschluss gebunden sein wird

Nach Buchstabe b können Betreuer, die nicht selbst Inhaber eines Waffenscheins sind, für ihre Mündel (minderjährige Jäger/Jäger und Sportschützen) im Auftrag des Schützenvereins oder der ja 12.1.3.2 Die Weitergabe von Vereinswaffen durch Schießen Sportvereine an neue Mitglieder für die gesamte Dauer des ersten Jahres nach dem Vereinsbeitritt ist nach Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b nicht zulässig (Umgehungsverbot des § 14 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1)

Dienstwaffen nach Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe c erweitert

12.1.3.4 Die Regelung in Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe d ermöglicht Charterern von Seeschiffen den erlaubnisfreien Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Seenotsignalwaffen von der Reederei

Dies bedeutet, dass der Schiffseigner es ausrüsten kann

Wenn der Reeder keine Notsignalwaffen nach Satz 1 bereitstellt oder bereitstellen kann, ist für den Charterer bei unverschuldetem (Buchstabe b) Besitzverlust eine Bedarfsprüfung nach § 8 möglich

Im Fall von Buchstabe b kommt es für die Erfüllung der Freistellung nicht darauf an, ob der Verlust schuldhaft munitionsfrei war.

Eine Bescheinigung nach § 38 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe e und eine Kopie des WBK werden als Nachweis der Erlaubnis empfohlen, Vögel benötigen keine Erlaubnis nach § 12 Absatz 2 Nummer 1, wenn die Helfer im Weinbergshut unter den Kreis der fallen Personen des § 12 Absatz 1 Nummer 1a oder Nummer 3a

Die in § 12 Abs

2 Nr

2 verwendete Formulierung „zum sofortigen Verbrauch nur auf diesem Schießstand (§ 27)“ stellt klar, dass die Munition am Schießstand verbleiben muss

12.3 Zu § 12 Abs

3: Zusätzlich zur Lizenz Fahrpflicht, die durch § 12 Abs

3 unter bestimmten Umständen aufgehoben wird, sind besondere Fahrverbote, insbesondere die der §§ 42 und 42a, zu beachten 12.3.1 Im Falle des § 12 Abs

3 Nr

1 zusätzlich zur Zustimmung des Hausrechtsinhabers erforderlich, dass ein Bedarf (z

B

Bewachungsunternehmen oder Bewacher auf dem Grundstück des bewachten Objekts) zum Mitführen einer Schusswaffe in fremdem Besitz bestehen muss Diese Regelung soll dem Missbrauch von Schusswaffen vorbeugen

Ein Bedarf in diesem Sinne liegt vor, – wenn eine Erwerbs- und Besitzerlaubnis nach Sinn und Zweck dieser Erlaubnis erforderlich ist, – wenn im Auftrag einer berechtigten Person gehandelt wird (z

B

in den Fällen des § 12 Abs

1) Nummer 3), gem h Sinn und Zweck der dem Berechtigten erteilten Erlaubnis

– wenn für die Erteilung einer Erwerbs- oder Besitzerlaubnis, insbesondere im Fall des § 20 Abs

2, nach Sinn und Zweck der gesetzlichen Besitzrechtseinräumung (z beim Erbprivileg besteht dieses lediglich darin, Waffen zu behalten und empfangen zu dürfen)

– sofern keine Erwerbs- und Besitzerlaubnis erforderlich ist, entsprechend der Zweckbestimmung der Waffe nach Anlage 1 Abschnitt 1 Satz 1 Nummer 1.1 eigene Geschäftsräume oder ein sonstiges eingezäuntes eigenes Grundstück zum oder vom Schießstand, Reparaturplatz oder anderen eingezäunten Grundstücken, wo er sie mit Erlaubnis des Domizilbesitzers bei sich zu führen hat

12.3.3 Wer Schusswaffen von einem Ort, z von seinem Wohnort an einen anderen Ort, muss Folgendes beachten:

12.3.3.1 Jäger dürfen Jagdwaffen nicht schussbereit mitführen, z

Das bedeutet, dass die Waffe nicht geladen sein darf (siehe Nummer 12.3.3.2)

Die Waffe kann jedoch leicht zugänglich sein, z

ohne Koffer getragen, z.B

auf dem Rücksitz eines PKW auf einem Motorrad oder Fahrrad

Dabei ist unerheblich, ob es sich um Kurz- oder Langwaffen handelt, sofern diese Waffen nicht nach dem BJagdG für die Jagd verboten sind

Ein Jäger darf Jagdwaffen nur zur berechtigten Jagd, einschließlich des Anschießens und Anschießens im Jagdrevier, zur Ausbildung von Jagdhunden im unbeschränkten Führen zum Jagdrevier und zum Waldschutz verwenden

Die Waffe kann auch geladen werden

Auf § 13 Absatz 6 und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften gemäß Unfallverhütungsvorschrift (UVV-)Jagd wird hingewiesen

Der Jäger darf die Jagdwaffen auch im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten tragen, z.B

die Waffe darf jedoch nicht schussbereit sein

Es muss nur zugänglich sein.

12.3.3.2 Nach § 12 Abs

3 Nr

2 WaffG dürfen die Schusswaffen beim Transport zum Schießstand oder Büchsenmacher nicht schussbereit oder zugänglich sein; dies gilt auch für den Transport durch Jäger

Für die Fahrt zum Schießstand oder Büchsenmacher folgt, dass die Schusswaffe im Fahrzeug am besten in einem Koffer oder Waffenkoffer transportiert wird, der verschlossen ist (mit Zahlenschloss oder Vorhängeschloss), da die Waffe dann für jeden Koffer zugänglich ist „nicht zugänglich“ im Sinne der Verordnung

Werden Waffen in unverschlossenen Behältnissen transportiert, sind sie nur dann „nicht begehbar“, wenn sie nicht innerhalb von drei Sekunden und mit weniger als drei Bewegungen direkt gezielt werden können, vgl

BT-Drs

16/8224, p

32 f

(weil es sich während der Fahrt im Kofferraum eines Fahrzeugs befindet)

notwendige Vorkehrungen treffen, um zu verhindern, dass Waffen und Munition abhanden kommen oder unbefugt von Dritten entwendet werden

Außerdem sind Schusswaffen stets getrennt von Munition aufzubewahren, es sei denn, sie werden in einem geeigneten Sicherheitsbehältnis aufbewahrt (vgl

§ 36 Abs

1 Satz 2)

Welche Vorkehrungen zu treffen sind, hängt vom Einzelfall und dem verantwortlichen Waffenbesitzer in der jeweiligen Situation ab

Das bedeutet, dass ein Fahrzeug mit Schusswaffen nicht längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben sollte und die Schusswaffen von außen nicht sichtbar sein sollten

Bei Hotelübernachtungen muss die Waffe ggf

im Hotelzimmer oder Hotelsafe verschlossen werden, damit sie nicht aus einem geparkten Fahrzeug entwendet werden kann

Zusätzliche Sicherungen an der Waffe in Form von Abzugssperren oder Waffenschlössern sind eine sinnvolle Ergänzung

Sinnvoll sind in jedem Fall auch die von der PTB zugelassenen elektronischen Sicherheitssysteme

Es kann auch sinnvoll sein, wesentliche Waffenteile (z

B

Schloss, Kammergriff, Vorderschaft) zu entfernen

12.3.4 § 12 Absatz 3 Nummer 3 umfasst sowohl die Wintersportart Biathlon als auch die Sommerbiathlonsportart

Die Begriffe „genehmigte sportliche Wettkämpfe“ und „festgelegte Strecken“ verdeutlichen, dass es auf organisatorische Vorgaben im Hinblick auf die konkrete Veranstaltung und die konkrete Strecke ankommt

„Genehmigt“ bedeutet, dass der Sport gemäß einem genehmigten Sportkodex stattfindet

Das Training ist auch als sportlicher Wettkampf anzusehen

die Bergrettung und Wasserfahrzeugführer, wenn sie eine erlaubnispflichtige Signalwaffe an Bord führen wollen

Die Ausnahmeregelung für Notfall- und Rettungsübungen gilt auch für und im Zusammenhang mit Einsätzen im Notfall

Die Ausnahmen nach § 12 Absatz 3 Nummer 3 bis 5 gelten auch für öffentliche Veranstaltungen im Sinne des § 42

12.4 Zu § 12 Absatz 4:

12.4.1 In § 12 Abs

4 Nr

1 ist das Schießen auf umzäuntes Grundstück mit Zustimmung des Inhabers der Eigentumsrechte von zugelassenen SRS-Waffen ausgenommen, wenn die Geschosse das Grundstück nicht verlassen können und es nicht in der Nähe von erfolgt leicht entzündliche Gegenstände

Auch die sonstigen sachlichen Voraussetzungen (z

B

nur Patronenmunition, Geschossenergie unter 7,5 Joule) müssen erfüllt sein

Pyrotechnische Munition der Klasse PM I erfüllt diese Anforderungen

Wer den Zutritt genehmigen oder verweigern kann, ist Inhaber des Hausrechts

Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um den Eigentümer oder Besitzer handeln

Auch ein Eventmanager kann Inhaber eines Hausrechts sein

Diese Regelung gilt nicht außerhalb des befriedeten Grundstücks

Das Vermögen der befriedeten Liegenschaft richtet sich nach dem Schutzgut des § 123 StGB.

12.4.2 § 12 Absatz 4 Nummer 2:

Diese Regelung gilt für die Sportart Biathlon

Bei den Schießständen für sportliche Wettkämpfe handelt es sich in der Regel um Schießstände im Sinne des § 27 Abs

1 Satz 1

Als gleichberechtigte Vorführungen gelten beispielsweise Film- und Fernsehaufnahmen oder öffentliche Vorführungen in Film- und Fernsehstudios Wein- und Obstbau und der Fischwirtschaft

Aus einer Zusammenschau der Vorschriften des § 12 Absatz 3 Nummer 2, Absatz 4 Satz 2 Nummer 1 und 3 Buchstabe b ergibt sich, dass für die Beförderung von zulassungsfreien Schreck-, Reiz- und Signalwaffen nach Weinberg u das Schießen aus solchen Waffen mit Patronenmunition oder pyrotechnischer Munition zum Zwecke der Vogelabwehr in Weingärten bedarf keiner Schießerlaubnis

Ist der Weinberg nicht als eingezäuntes Grundstück anzusehen, ist für das mit dem Schießen untrennbar verbundene Kleinwaffenerlaubnis auch dann erforderlich, wenn die Schusswaffe mit Zustimmung des Verfügungsberechtigten in erster Linie der Verhinderung beizufügen ist vom Gesetzgeber nicht gewollte unverhältnismäßige Rechtsfolgen in Fällen, die bei Erlass des WaffG aufgrund der Vielfalt und Dynamik der Lebensverhältnisse nicht oder noch nicht absehbar waren

Die Ausnahmeregelung des § 12 Absatz 5 dient nicht der Umgehung bestehender Genehmigungspflichten im Allgemeinen

Vielmehr sind nur solche Fälle zu erfassen, die mit den gesetzlichen Ausnahmen in § 12 Abs

1 bis 4 oder an anderer Stelle des WaffG vergleichbar sind und in denen andere sachliche Genehmigungsvoraussetzungen entweder bereits bestehen oder aufgrund einer besonderen Situation nicht geprüft werden können Der Begriff „im Einzelfall“ erlaubt auch den Erlass von Allgemeinverfügungen, wenn die Regelung auf einen als konkreten Sonderfall einzustufenden und insbesondere örtlich und zeitlich zu begrenzenden Umstand beschränkt ist (z

B

bei Schießwettbewerben)

Munition, die von Jägern, Führern und Schützen für Jagdzwecke verwendet wird

13.1 Für Jäger im Sinne des § 13 Abs

1 wird grundsätzlich ein besonderer Bedarf für den Erwerb und Besitz von Jagdwaffen und -munition anerkannt, wenn diese nicht ausdrücklich für die Jagd in Deutschland nach dem BJagdG und für die jeweils beabsichtigte Jagdausübung verboten sind , das Training oder Wettkämpfe im Jagdschießen

Jäger im Sinne des § 13 Abs

1 sind diejenigen, die einen gültigen Jagdschein nach § 15 Abs

1 BJagdG besitzen

– Jahresjagdschein (§ 15 Abs

1 iVm Abs

2 BJagdG)

– Tagesjagdschein (§ 15 Abs

1 iVm Abs

2 BJagdG)

– Jahresjagdschein für Ausländer (§ 15 Abs

1 i.V.m

§§ 2 und 6 BJagdG)

– Tagesjagdschein für Ausländer (§ 15 Abs

1 iVm Abs

2 und 6 BJagdG)

Jäger im waffenrechtlichen Sinne ist nicht, wer nur die Jägerprüfung bestanden hat § 15 Abs

4 BJagdG) ist der Ausländerjagdschein ein vollwertiger Jagdschein und damit eine Unterabteilung des Jahres- oder Tagesjagdscheins, zumal neben der bestandenen deutschen Jägerprüfung auch alle anderen Erteilungsvoraussetzungen erforderlich sind

Für den Erwerb und Besitz von Lang- und Kurzwaffen bedürfen sie einer vorherigen behördlichen Genehmigung (Pre-Entry).

In Einzelfällen, die einer besonderen Begründung bedürfen, kann auch für die Jagd im Ausland ein Erwerbs- und Besitzbedarf von nicht nach dem BJagdG zugelassenen Waffen und Munition anerkannt werden; hier ist jedoch, wie auch beim Vorliegen nur einer ausländischen Jagderlaubnis, die Erforderlichkeit nach den allgemeinen Grundsätzen des § 8 zu prüfen (siehe auch Nummer 8.1.5)

13.2 Bei Inhabern eines gültigen Jahresjagdscheines nach § 15 Abs

2 BJagdG die Bedarfsprüfung zur Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Langwaffen und bis zu zwei Handfeuerwaffen und der dazugehörigen Munition, die nicht verboten sind des BJagdG findet keine Anwendung

Diese Handfeuerwaffen müssen nicht für den Fangschuss zugelassen sein (Mündungsenergie der Geschosse mindestens 200 Joule, vgl

das Verbot des § 19 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe d BJagdG)

Ein Bedarf an weiteren Handfeuerwaffen (z

B

für Bau- und Fallenjagd, zum Abfeuern von Fangschüssen, Jagdübungsschießen) ist im Einzelfall glaubhaft zu machen; Zur Glaubwürdigkeit können auch Stellungnahmen des örtlichen Kreisjägermeisters, des Jagdreferenten, der Landesjagdgenossenschaft oder einer anderen sachverständigen Stelle vorgelegt werden

Eine Notwendigkeit des Erwerbs und Besitzes einer dritten oder weiteren Handfeuerwaffe ist jedoch nur dann anzuerkennen, wenn der Antragsteller nachgewiesen hat, dass er sowohl die bereits vorhandenen Handfeuerwaffen als auch die nun konkret für die Jagd, einschließlich des jagdlichen Schießens, beantragten weiteren Handfeuerwaffen, also insbesondere die der Verzicht auf eine bereits in seinem Besitz befindliche Handfeuerwaffe ist ihm aufgrund eines gültigen Jahresjagdscheins nicht zuzumuten

Der Erwerb von Handfeuerwaffen bedarf der vorherigen behördlichen Genehmigung (Voranmeldung im WBK)

Die Erlaubnis zum weiteren Besitz solcher Jagdwaffen ist innerhalb von zwei Wochen nach Erwerb bei der zuständigen Behörde einzuholen

13.4 Inhaber einer gültigen Jahres- oder Tagesjagderlaubnis nach § 15 Abs

2 BJagdG benötigen für den Erwerb und vorübergehenden Besitz keine weitere Erlaubnis von Langwaffen nach § 12 Absatz 1 Nummer 1 (z

B

Leihe für maximal einen Monat oder zur sicheren Aufbewahrung oder zum Transport für einen anderen Berechtigten – ggf

auch für einen längeren Zeitraum)

Insofern steht der Jagdschein nach § 13 Absatz 4 einer WBK gleich

Auf der Grundlage von § 12 Absatz 1 Nummer 1 kann der Inhaber einer WBK auch eine Handfeuerwaffe von einem Berechtigten erwerben und vorübergehend besitzen (vgl auch Ziffer 12.1.1)

13.5 Ein Jäger kann für Langwaffen geeignete Munition ausschließlich auf der Grundlage eines gültigen Jahres- oder Tagesjagdscheins erwerben, sofern dies zum Zeitpunkt des Erwerbs nicht nach dem BJagdG verboten ist

Aufgrund des Besitzrechts ist es für den Jäger ratsam, zur Vermeidung von Rechtsunsicherheiten (z

B

in Fällen, in denen die Verlängerung eines Jagdscheins aus persönlichen Gründen zunächst nicht beantragt wird) die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Langwaffenmunition einzutragen im WBK

Bei Bedarf kann auch ein Munitionskaufschein ausgestellt werden (z.B

jagt ein Jagdscheininhaber nur gelegentlich mit geliehenen Waffen)

Andernfalls macht sich der Besitzer der Munition nach § 52 Abs

3 Nr

2b strafbar

13.6 Inhaber eines gültigen Jagdscheins nach § 15 Abs

1 Satz 1 BJagdG dürfen auf der Grundlage dieses Erlaubnisscheins Jagdwaffen und -munition zur berechtigten Jagd, einschließlich des Anschießens und Anschießens im Jagdrevier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, mitführen sie mit Ihnen für die Jagd oder den Waldschutz und das Schießen mit ihnen.

Zur erlaubten Jagd gehört auch die eingeschränkte Jagd in eingezäunten Revieren, sofern die entsprechende Erlaubnis von der zuständigen Jagdbehörde erteilt wurde

Eine gesonderte Schießerlaubnis nach § 10 Absatz 5 ist dann nicht erforderlich

Der Abschuss von Tieren, die dem Naturschutzrecht unterliegen, steht der erlaubten Jagd gleich, wenn die naturschutzrechtliche Ausnahme oder Befreiung das Töten durch einen Jagdscheininhaber vorsieht

In diesem Fall sind für das Führen einer Schusswaffe und das Schießen zu diesem Zweck weder ein Waffenschein noch eine Erlaubnis erforderlich

Inhaber eines gültigen Jagdscheins benötigen zum Führen von Schreck-, Reiz- und Signalwaffen innerhalb des Jagdreviers keinen Kleinwaffenschein

Mit diesen Waffen dürfen Sie im Rahmen der erlaubten Jagd (z

B

Jagdhundeausbildung, Wildschadensverhütung, Jagdschutz) schießen

Insofern besteht mit dem Jagdschein bereits eine gleichwertige Erlaubnis (siehe auch Ziffer 10.15.4)

die für die Jagd erforderlichen Waffen nicht schussbereit haben (siehe Nummer 12.3.3.1)

Für die direkten An- und Abreisen zur und von der Jagd sowie im Zusammenhang mit anderen jagdlichen Aktivitäten und Veranstaltungen (z

B

Vorführungen zu Ausbildungs-, Fortbildungs- und Prüfungszwecken) oder im Rahmen der damit verbundenen Besorgungen und Besorgungen wie z

Umweg” zur Bank oder Post

13.7 Inhabern von Jugendjagdscheinen im Sinne des § 16 BJagdG wird keine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und der für sie bestimmten Munition erteilt

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Libro – Wikipedia Neueste

Un libro è un insieme di fogli, stampati oppure manoscritti, delle stesse dimensioni, rilegati insieme in un certo ordine e racchiusi da una copertina.[1] Il libro è il veicolo più diffuso del sapere.[2] L’insieme delle opere stampate, inclusi i libri, è detto letteratura. I libri sono pertanto opere letterarie. Nella biblioteconomia e …

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Oxford

Antichi libri rilegati ed usurati nella biblioteca del Merton College

Un libro è un insieme di fogli, stampati oppure manoscritti, delle stesse dimensioni, rilegati insieme in un certo ordine e racchiusi da una copertina.[1]

Il libro è il veicolo più diffuso del sapere.[2] L’insieme delle opere stampate, inclusi i libri, è detto letteratura

Ich libri sono pertanto opere letterarie

Nella biblioteconomia e scienza dell’informazione un libro è detto monografia, per differenzierende Periode come riviste, bollettini o giornali.

Un negozio che vende libri è detto libreria, termine che in italiano indica anche il mobile usato per conservare i libri

La biblioteca è il luogo usato per conservare e consultare i libri

Google hat im Jahr 2010 so viele statistische Angaben wie 130 Millionen verschiedener Titel gemacht.[3] Con la diffusione delle tecnologie digitali e di Internet, ai libri stampati si è affiancato l’uso dei libri elettronici, o e-book.[4]

Etimologia del termine [modifica | modifizieren wikitesto ]

La parola italiana libro deriva dal latino liber

Il vocabolo originariamente significava anche “corteccia”, ma visto che era un materiale usato per scrivere testi (in libro scribuntur litterae, Plauto), in seguito per estensione la parola ha assunto il significato di “opera letteraria”

Un’evoluzione identica ha subìto la parola greca βιβλίον (biblìon): si veda l’etimologia del termine biblioteca

*bōk-“, parola imparentata con “buche” (faggio).[5] Similmente, nelle lingue slave (per es., russo, bulgaro) “буква” (bukva—”lettera”) ist imparentata con “Buche”

In russo ed in serbo, altra lingua slava, le parole “букварь” (bukvar’) e “буквар” (bukvar), si riferiscono rispettivamente ai libri di testo scolastici che assistono gli alunni di scuola elementare nell’apprendimento delle tecniche di lettura e scrittura

Se ne deduce che le prime scritture delle lingue indoeuropee possano esser state intagliate su legno di faggio.[6] In maniera analoga, la parola latina codex/codice, col significato di libro nel senso moderno (rilegato e con pagine separate), originalmente significava “blocco di legno”.

Storia del libro [ modifica | modifizieren wikitesto ]

The storia del libro segue una serie of innovazioni tecnologiche che hanno migliorato la qualità di conservazione del testo e l’accesso all informazioni, la portabilità e il costo di produzione

Essa è strettamente legata alle contingenze economiche e politiche nella storia delle idee e delle religioni.

Dall’invenzione nel 1455 della stampa a caratteri mobili di Gutenberg, per più di quattro secoli l’unico vero medium di massa è stata la “parola stampata”. [7][8]

Das Sprungbrett zur Bedingung für die Existenz des Tests und der Bibliothek

La scrittura, un sistema di segni durevoli che permette di trasmettere e conservare le informationazioni, ha cominciato a svilupparsi tra il VII e il IV millennio a.C

in Form von simboli mnemonici diventati poi un sistema di ideogrammi o pittogrammi attraverso la semplificazione

Le più antiche forme di scrittura conosciute erano quindi principalmente logografiche

In seguito è emersa la scrittura sillabica e alfabetica (o segmentale).

Quando i sistemi di scrittura vennero Inventory, furono utilizzati quei materiali che permettevano la registrazione di information sotto forma scritta: pietra, argilla, corteccia d’albero, lamiere di metallo

Lo studio di queste iscrizioni è conosciuto come epigrafia

La scrittura alfabetica tauchte vor etwa 5.000 Jahren in Egitto auf

Gli antichi Egizi erano soliti scrivere sul papiro, una pianta coltivata lungo il fiume Nilo

Inizialmente i termini non erano separati l’uno dall’altro (scriptura continua) und non c’era punteggiatura

I testi venivano scritti da destra a sinistra, da sinistra a destra, e also in modo che le linee alternate si leggessero in direzioni opposte

Il termine tecnico per questo tipo di scrittura, con un andamento che ricorda quello de suchi tracciati dall’aratro in un campo, è “bustrofedica”.

Lo stesso argomento in dettaglio: Tavoletta (supporto).

Una tavoletta può esser definita come un mezzo fisicamente robusto angepasst an al trasporto e alla scrittura

Furono infatti usate come mezzo di scrittura, specialmente per il cuneiforme, durante tutta l’Età del Bronzo e fino alla metà dell’Età del Ferro.

Le tavolette di cera erano assicelle di legno ricoperte da uno strato abbastanza spesso di cera che veniva incisa da uno stilo

Servivano da materialenormale di scrittura nelle scuole, in contabilità, e per prendere appunti

Avevano il vantaggio di essere riutilizzabili: la cera poteva essere fusa e riformare una “pagina bianca”

L’usanza di legare insieme diverse tavolette di cera (romano pugillares) ist ein möglicher Vorläufer dei libri moderni (cioè il codex, codice).[9] L’etimologia della parola codex (blocco di legno) fa presupporre che potesse derivare dallo sviluppo delle tavolette di cera.[10]

Lo stesso argomento im Detail: Rotulus.

Papiro egiziano che illustra il dio Osiride e la pesa del cuore.

Il papiro, fatto di materiale spesso simile alla carta che si ottiene tessendo insieme gli steli della pianta di papiro, poi battendolo con un attrezzo simile al martello, veniva utilizzato in Egitto per scrivere, forse già durante la Prima dinastia, anche se la prima prova proviene dai libri contabili del re Neferirkara Kakai della V dinastia egizia (ca

2400 n

Chr.).[11] Ich folge dem papiro venivano incollati insieme a formare un rotolo (Scrollo)

Erano verwendete anche le cortecce di albero, come per esempio quelle della Tilia, e altri materiali consimili.[12] Secondo Erodoto (Geschichte 5:58), i Fenici portarono in Grecia la scrittura ed il papiro verso il X secolo o il IX secolo a.C

La parola greca per papiro come materiale di scrittura (biblion) e libro (biblos) proviene dal porto fenicio di Biblo, da dove si esportava il papiro verso la Grecia.[13] Dal greco deriva anche la parola tomo (τόμος), che in origine significava una fetta o un pezzo, e gradualmente cominciò a indicare “un rotolo di papiro”

Tomus fu usato dai latini con lo stesso significato di VOLUME (vedi sotto anche la spiegazione di Isidoro di Siviglia)

Che fossero fatti di papiro, pergamena o carta, i rotoli furono la forma libraria dominante della cultura ellenistica, romana, cinese ed ebraica

Il formato di codex si stabilì nel mondo romano nella tarda antichità, ma il rotolo persistette molto più a lungo in Asia.

Lo stesso argomento in dettaglio: Codice (filologia).

Nel VI secolo, Isidoro di Siviglia spiegò l’allora corrente relazione tra codex, libro e rotolo nella sua opera Etymologiaeː “Un codice si compone di numerosi libri, mentre un libro consta di unico volume.Il nome codice è stato dato metaforicamente, con riferimento ai codices ossia ai tronchi, degli alberi o delle viti, quasi a dire caudex, che significa appunto tronco, per il fatto di contenere gran numero di libri, che ne costituiscono, per così dire, i rami.“[14] L ‘uso moderno differentisce da questa spiegazione.

Un codice (in uso moderno) è il primo deposito di informazioni che la gente riconosce come “libro”: fogli di dimensioni uniformi legati in qualche modo lungo uno dei bordi, e in genere tenuti tra due Copertine realisiert in un materiale più robusto

La prima menzione scritta del codice come forma di libro è fatta da Marziale (vedi sotto), nel suo Apophoreta CLXXXIV alla fine del suo secolo, dove ne loda la compattezza

Tuttavia, il codice non si guadagnò mai molta popolarità nel mondo pagano ellenistico, e soltanto all’interno della comunità cristiana ottenne grande diffusione.[15] Questo cambiamento avvenne comunque molto gradualmente nel corso dei secoli III e IV, e le ragioni per l’adozione del modello di codice sono molteplici: il formato è più economico, in quanto entrambi i lati del materiale di scrittura possono essere utilizzati, ed è portatile , ricercabile, e facile da nascondere

Gli autori cristiani potrebbero anche aver voluto distinguere i loro scritti dai testi pagani scritti su rotoli

al primo periodo bizantino, durante il IV e V secolo dC, quando la diffusione del cristianesimo e del monachesimo cambiò in maniera fondamentale il corso della storia libraria.

Fino al II secolo dC, tutti i patrimoni scritti venivano conservati sotto forma di rotoli (o scrolli), alcuni di pergamena, ma la maggioranza di papiro

All’arrivo del Medioevo, circa mezzo millennio dopo, i codici – di foggia e costruzione in tutto simili al libro moderno – rimpiazzarono il rotolo e furono composti principalmente di pergamena

Il rotolo continuò ad esser usato per documenti e simili, scritture della sorta che vengono ordinate in schedari o archivi, mail il codex ebbe supremazia nella letteratura, studi scientifici, manuali tecnici, e così via, scritture della sorta che vengono poste in biblioteche

Fu un cambiamento che influì profondamente su tutti coloro che avevano a che fare coi libri, dal lettore casuale al bibliotecario professionale.

I primi riferimenti ai codici si ritrovano su Marziale, in alcuni epigrammi, come quello del Libro XIII pubblicato nell’anno 85/ 86dC:

( LA ) «Omnis in hoc gracili Xeniorum turba libello / Constabit nummis quattuor empta libri

/ Quattuor est nimium? poterit constare duobus, / Et faciet lucrum bybliopola Tryphon.» (IT) «La serie degli Xenia raccolta in questo agile libretto ti costerà, se la compri, quattro solidi

Quattro Sohn Troppi? Potrai pagarli due, e trifone il libraio ci farà il suo guadagno comunque.» (Kampf XIII.3.1)

Anche nei suoi distici, Marziale continua a citare il codex: un anno prima del suddetto, una raccolta di distici viene pubblicata con lo scopo di accompagnare donativi

Ce n’è una, che porta il titolo “Le Metamorphoses di Ovidio su Membranae” e dice:

( LA ) «OVIDI-METAMORPHOSE IN MEMBRANEN

Haec tibi, multiplici quae structa est massa tabella, / Carmina Nasonis quinque decemque gerit.» ( IT ) «LE METAMORFOSI DI OVIDIO SU pergamena

Questa mole composta da numerosi fogli contiene quindici libri poetici del Nasone» ( Marziale XIV.192 )

Il libro antico L’oggetto libro subì nel corso del tempo notesevoli cambiamenti dal punto di vista materiale e strutturale

I più antichi emplari di libro erano sotto forma di VOLUME o rotolo e per lo più scritti a mano su papiro

Dal II secolo a.C

vergleiche ein neues tipo di supporto scrittorio: la pergamena

Nel mondo antico non godette di molta fortuna a causa del prezzo erhöhtes rispetto a quello del papiro

Tuttavia aveva il vantaggio di una maggiore resistenza e la possibilità di essere prodotto senza le limitazioni geografic imposte dal clima caldo per la crescita del papiro

Il libro in forma di rotolo constanteva in fogli präparierte da fiber di papiro (phylire) disposte in uno strato orizzontale (lo strato che poi riceveva la scrittura) sovrapposto ad uno strato verticale (la faccia opposta)

Ich folge so formati erano incollati gli uni agli altri lateralmente, formando una lunga striscia che poteva avere alle estremità due bastoncini (nabel) sui quali veniva arrotolata

La scrittura era effettuata su columnne, generalmente sul lato del papiro che presentava le fiber orizzontali

Non si hanno molte testimonianze sui rotoli di pergamena tuttavia la loro forma era simile a quella dei libri in papiro

Gli inchiostri neri utilizzati erano a base di nerofumo e gomma arabica

Dal II secolo d.C

in poi comincia a diffondersi una nuova forma di libro, il codex o codice sia in papiro che in pergamena

La vecchia forma libraria a rotolo vergleichen Sie in ambito librario

In forma notvolmente differente permane invece in ambito archivistico

Nel Medioevo si fanno strada alcune innovazioni: nuovi inchiostri ferro gallici e, a partire dalla metà del XIII secolo, la carta

Il prezzo molto basso di questo materiale, ricavato da stracci e quindi più abbondante della pergamena, ne favorisce la diffusione

Ma bisogna aspettare la seconda metà del XV secolo per incontrare il processo di stampa tradizionalmente attribuito ad un’invenzione del tedesco Gutenberg

Questo mezzo, permettendo l’accelerazione della produzione delle testi contribuisce alla diffusione del libro e della cultura.

La parola membranae, letteralmente “pelli”, è il nome che i romani diedero al codex di pergamena; il dono che i citati distici dovevano accompagnare era quasi sicuramente una copia dell’opera completa di Marziale, quindici libri in forma di codice e non di rotolo, più comune in quell’epoca

Altri suoi distici rivelano che tra i regali fatti da Marziale c’erano copie di Virgilio, di Cicerone e Livio

Le parole di Marziale then la distinkte impressione che tali edizioni fossero qualcosa di recentemente introdotto.

Il codice si originò dalle tavolette di legno che gli antichi per secoli avevano usato per scrivere annotazioni

Quando c’era bisogno di più spazio di quello offerto da una singola tavoletta, gli scribi ne aggiungevano altre, impilate una sopra all’altra e legate insieme con una corda che passava nei buchi prentemente forati su uno dei margini: si otteneva so un ” taccuino”

Sono stati rinvenuti “taccuini” enthält eine dieci tavolette

Zur gleichen Zeit, furono anche verfügbare Modelle di lusso fatti con tavolette di avorio invece che di legno

I romani chiamarono tali tavolette col nome di codex e solo molto più tardi questo termine acquisì il senso che attualmente gli diamo

Ad un certo punto i romani inventarono un taccuino più leggero e meno ingombrante, sostituendo legno o avorio con fogli di pergamena: ponevano due o più fogli insieme, li piegavano nel mezzo, li bucavano lungo la piega e ci passavano dentro una cordicella per tenerli ( ri) legati

Il passo fu breve dall’usare due o tre fogli come taccuino al legarne insieme una certa quantità per trascrivere testi estesi – in altre parole, creando un codex nel senso proprio che usiamo oggigiorno.[16]

Egiziani e romani [modifiziert | wikitesto ändern ]

Ai romani va il merito di aver compiuto questo passo essenziale, e devono averlo fatto alcuni decenni prima della fine del I secolo dC, dato che da allora, come ci dimostrano i distici di Marziale, divennero disponibili a Roma le edizioni di autori comuni in formato codex, sebbene ancora una novità

Poiché Roma era il centro del commercio librario di libri in latino, si può certamente closedre che la produzione di tali edizioni si originasse da questa città

Il grande vantaggio che offrivano rispetto ai rolli era la capienza, vantaggio che sorgeva dal fatto che la facciata esterna del rotolo era lasciata in bianco, vuota

Il codice invece aveva scritte entrambe le facciate di ogni pagina, come in un libro moderno.

(LA) «Quam brevis inmensum cepit membrana Maronem! Ipsius vultus prima tabella gerit.» ( IT ) «Quanto è piccola la pergamena che raccoglie tutto Virgilio! La prima pagina porta il volto del poeta.» (Kampfkrieg XIV.186)

Così si meravigliava Marziale in uno dei suoi epigrammi: l’Eneide da sola avrebbe richiesto almeno quattro o più rotoli.

I codici di cui parlava erano fatti di pergamena; nei distici che accompagnavano il regalo di una copia di Omero, per esempio, Marziale la descrive come fatta di “cuoio con molte pieghe”

Ma copy erano anche fatte di fogli di papiro

In Egitto, dove cresceva la pianta del papiro ed era centro sua manifattura per materiale scrittorio, il codex di tale materiale era naturalmente più comune della pergamena: tra le migliaia di frammenti di scrittura greca e latina rinvenuti tra le sabbie egiziane, circa 550 sono di codici e appena più del 70% di questi sono fatti di papiro.[16] Si presume inoltre che il codice papiraceo fosse maggiormente comune anche fuori dell’Egitto

Quando i greci ed i romani disponevano solo del rotolo per scrivere libri, si bevorzuge es, il papiro piuttosto che la pergamena zu verwenden

E quindi logico credere che la stessa Preferred venisse usata per il codex quando questo divenne disponibile.

I ritrovamenti egiziani ci permettono di tracciare il graduale rimpiazzo del rotolo da parte del codice

Fece la sua comparsa in Egitto non molto dopo il tempo di Marziale, nel II secolo d.C., o forse anche prima, alla fine del I secolo

Il suo debütto fu modesto

A tutt’oggi sono stati rinvenuti 1.330 frames di scripti letterari e scientifici greci, databili al primo e secondo secolo; sono tutti su rotolo, eccetto poco meno di venti, appena l’1.5%, su codici

Nel terzo secolo die perzentuale Aumenta von all’1,5% bis etwa il 17%; chiaramente il codex stava ottenendo successo

Verso il 300 d.C

la percentuale si alza fino al 50% – una parità col rotolo che si Riflette in certe rappresentazioni che mostrano un uomo che tiene in mano un rotolo vicino ad un altro che tiene un codice.[17] Eingang 400 d.C

Kommen alle 80 % und zwischen 500 und 90 % an

Il rotolo comunque aveva ancora parecchi secoli davanti a sé, ma solo per documenti; quello che la gente leggeva per piacere, edificazione o istruzione era praticamente tutto su codici.[18]

Papiro e pergamena [modifiziert | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argumento in dettaglio: Papiro e Pergamena.

I ritrovamenti egiziani gettano luce anche sulla transizione del codex dal papiro alla pergamena

In teoria, in Egitto, terra ricca di pianta di papiro, il codice papiraceo avrebbe dovuto regnar supremo, ma non fu così: il codice di pergamena erscheint in zona allo stesso tempo di quello di papiro, nel II secolo d.C

Dies sind die undici codici della Bibbia datati in quel secolo fossero papiracei, esistono circa 18 codici dello stesso secolo con scritti pagani e quattro di questi sono in pergamena.[19] Inoltre, alcune interesti informazioni vengono fornite da una lettera dell’epoca, rinvenuta in un villaggio egiziano – un figlio scrive al padre che

«Deios venne da noi e ci mostrò i sei codici di pergamena

Non ne scegliemmo alcuno, ma ne raccogliemmo altri otto per i quali gli diedi 100 dracme in conto.[20]»

Deios, a quanto pare un libraio ambulante, voleva vendere una Quantity di almeno quattordici codici di pergamena, che interessavano un residente del villaggio egiziano

Il codex tanto apprezzato da Marziale aveva quindi fatto molta strada da Roma

Il numero totale di codici sopravvissuti correntemente ammontano a più di cento; almeno 16 di questi sono di pergamena, quindi il 16%

Nel quarto secolo la percentuale si alza al 35% – di circa 160 codici, almeno 50 sono di pergamena – e rimane allo stesso livello nel V secolo

In Kürze, auch in Egitto, la fonte mondiale del papiro, il codice di pergamena occupava una notvole quota di mercato.[16][20]

Era cristiana [modifiziert | modifizieren wikitesto ]

I codici più antichi che sono sopravvissuti fuori dall’Egitto risalgono al quarto e quinto secolo d.C

e sono pochi – diversi per la Bibbia, alcuni di Virgilio, uno di Omero und poco altro

Sono tutti di pergamena, edizioni eleganti, scritti in elaborata calligrafia su sottili fogli di pergamena

Per tali edizioni di lusso il papiro era certamente inadatto.[16]

In almeno un’area, la giurisprudenza romana, il codex di pergamena veniva prodotto sia in edizioni economiche che in quelle di lusso

Titoli di compilazioni celebri, il Codice teodosiano promulgato nel 438, ed il Codice giustinianeo promulgato nel 529, indicano che gli imperatori li facevano scrivere su codici, sicuramente di pergamena dato che erano più duraturi e più er capienti e inoltre di ottima che qualità, dato qualità prodotti sotto l’egida dell’imperatore

Dall’altro lato, basandoci sulle annotazioni di Libanio, Intellektuelle des IV

Secolo che nelle sue molteplici attività faceva anche l’insegnante di legge, si apprende che i libri di testo dei suoi studenti erano codici di pergamena

Le ragioni erano buone: la pergamena poteva resistere a maltrattamenti vari, il codice poteva venir consultato velocemente per riferimenti giuridici, sentenze e giudizi, e così via

La pergamena usata doveva certo essere di bassa qualità, con pelli so spesse da far piegare le ginocchia agli allievi che le trasportavano

Il peso era però un altro fattore d’importanza, per le attività fuori di classe: servivano per le lotte tra studenti e i libri venivano usati al posto dei sassi.[16][21][22]

Lo stesso argomento in dettaglio: Manoscritto.

La caduta dell’Impero romano nel V secolo d.C., vide il declino della cultura della Roma antica

Il papiro divenne difficile da reperire a causa della mancanza di contatti con l’Antico Egitto e la pergamena, che per secoli era stata tenuta in secondo piano, divenne il materiale di scrittura principale.

I monasteri continuarono la tradizione scritturale latina dell’Impero romano d’Occidente

Cassiodoro, nel Monastero di Vivario (fondato verso il 540), enfatizzò l’importanza della copiatura dei testi.[23] Sukzessive, anche Benedetto da Norcia, nella sua Regula Monachorum (verso la metà del VI secolo vervollständigt) promosse la lettura.[24] La Regola di San Benedetto (Cap

XLVIII), che riserva certi momenti alla lettura, influenzò fortemente la cultura monastica del Medioevo ed è uno dei motivi per cui i chierici divennero i maggiori lettori di libri

La tradizione e lo stile dell’Impero romano predominavano ancora, ma gradualmente emerse la cultura del libro Medievale.

I monaci irlandesi introdussero la spaziatura tra le parole nel VII secolo

Essi adottarono questo sistema perché leggevano con difficoltà le parole latine

L’innovazione fu poi adottata auch nei Paesi neolatini (come l’Italia), auch se non divenne comune prima del XII secolo

Si ritiene che l’inserimento di spazi tra le parole abbia favorito il passaggio dalla lettura semi-vocalizzata a quella silenziosa.[25]

Prima dell’invenzione e della diffusione del Torcio tipografico, quasi tutti i libri venivano copiati a mano, il che li rendeva costosi e relativamente rari

I piccoli monasteri di solito possedevano al massimo qualche decina di libri, forse qualche centinaio quelli di medie dimensioni

In età carolingia le più grandi collezioni raccoglievano etwa 500 Bände; nel Basso Medioevo la biblioteca pontificia di Avignone e la biblioteca della Sorbona di Parigi besitzt etwa 2 000 Bände.[26]

Der Herstellungsprozess eines Buches ist langwierig und mühsam

Il supporto di scrittura più usato nell’Alto Medioevo, la pergamena, o vellum (pelle di vitello), doveva essere preparato, poi le pagine libere venivano pianificate e rigate con uno strumento appuntito (o un piombo), dopo di che il testo era scrito dallo scriba, che di solito lasciava aree vuote a scopo illustrativo e rubricativo

Unendlich, il libro veniva rilegato dal rilegatore.[27] Le copertine erano fatte di legno e ricoperte di cuoio

Poiché la pergamena secca tende ad adoptre la forma che aveva prima della trasformazione, i libri erano dotati di fermagli o cinghie.

In quest’epoca si usavano differenti tipi di inchiostro, usualmente preparati con fuliggine e gomma, e più tardi anche con noce di Galla und Solfato Ferroso

Ciò diede alla scrittura un colore nero brunastro, ma nero o marrone non erano gli unici colori utilizzati

Esistono testi scritti in rosso o addirittura in oro, e diverse colori venivano utilizzati per le miniature

A volte la pergamena era tutta di colore viola e il testo vi era scritto in oro o argento (per esempio, il Codex Argenteus).[28]Vedi illustrazione a margine

Per tutto l’Alto Medioevo i libri furono copiati prevalentemente nei monasteri, uno alla volta

Con l’apparire delle università, la cultura del manoscritto dell’epoca portò ad un aumento della richiesta di libri e si sviluppò quindi un nuovo sistema per la loro copiatura

I libri furono divisi in fogli non legati (pecia), che furono distribuiti a differenti copisti; di conseguenza la velocità di produzione libraria aumentò notevolmente

Il sistema venne gestito da corporazioni laiche di cartolai, che produssero sia materiale religioso che profano.[29] Nelle prime biblioteche pubbliche i libri venivano spesso incatenati ad una libreria o scrivania per impedirne il furto

Questi libri furono chiamati libri catenati

Tale usanza perdurò fino al XVIII secolo.Vedi illustrazione a margine

L’ebraismo ha mantenuto in vita l’arte dello scriba fino ad oggi

Secondo la tradizione ebraica, il rotolo della Torah posto nella sinagoga deve esser scritto a mano su pergamena e quindi un libro stampato non è permesso, sebbene la congregazione possa usare libri di preghiere stampati e copie della Bibbia ebraica possano esser utilizzate per studio fuori della sinagoga

Lo scriba ebraico (sofer) è altamente rispettato nell’ambito della comunità ebraica osservante.

Nel mondo islamico [ modifica | modifizieren wikitesto ]

Anche gli arabi produssero e rilegarono libri durante il periodo Medievale islamico, sviluppando tecniche advanced di calligrafia araba, miniatura e legatoria

Un certo numero di città del mondo islamico Medievale furono sede di centri di produzione libraria e di mercati del libro

Marrakesch, in Marokko, ebbe una strada denominata Kutubiyyin, o “venditori di libri”, sulla quale nel XII secolo si affacciavano più di 100 librerie; la berühmte Moschea Koutoubia è così chiamata a causa della sua posizione in quella strada.[16]

Il mondo islamico Medievale utilizzò anche un method di riproduzione di copie affidabili in grandi quantità noto come “lettura di controllo”, in contrao con il method tradizionale dello scriba che, da solo, produziert eine einzigartige Kopie von einem Manoscritto unico

Col metodo di controllo, solo “gli autori potevano autorizzare le copie, e questo veniva fatto in riunioni pubbliche, in cui il copista leggeva il testo ad alta voce in presenza dell’autore, il quale poi la certificava come precisa”.[30] Con questo sistema di lettura controllata, „un autore poteva produrre una dozzina o più copy di una data lettura e, con due o più letture, più di cento copy di un singolo libro potevano essere facilmente prodotte.“[31]

In xilografia, un’immagine a bassorilievo di una pagina intera veniva intagliata su tavolette di legno, inchiostrata e usata per stampare le copie di quella pagina

Questo metodo ebbe origine in Cina, durante la Dinastia Han (prima del 220 a.C.), per stampare su tessili e successivamente su carta, e fu largamente usato in tutta l’Asia orientale

Das Buch ist mehr antico stampato con questo sistema è il Sutra del Diamante (868 dC)

e illustrazioni religiose

Erstellen Sie ein Libro intero era però un compito lungo e difficile, che richiedeva una tavoletta intagliata a mano per ogni pagina, e le tavolette spesso si crepavano se tenute oltre un certo tempo

Ich monaci o altri che le scrivevano, venivano pagati profumatamente.[16]

Caratteri mobili e inkunaboli [ modifica | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argumento in dettaglio: Stampa a caratteri mobili e Incunabolo.

L’inventore cinese Bi Sheng realizzò caratteri mobili di terracotta verso il 1045, ma non esistono esempi sopravvissuti della sua stampa

Intorno al 1450, in quello che viene comunemente Considerata come un’invenzione indipendente, il tedesco Johannes Gutenberg inventò i caratteri mobili in Europa, insieme allo stampo per la fusione in metallo dei caratteri per ciascuna delle lettere dell’alfabeto latino.[32] Questa invenzione gradualmente rese i libri meno laboriosi e meno costosi da production e più ampiamente disponibili

La stampa è una delle prime e più importanti forme di produzione in serie.

I primi libri stampati, I singoli fogli e le immagini che furono creati prima del 1501 in Europa, sono noti come incunaboli.

«Un uomo nato nel 1453, l ‘anno della caduta di Costantinopoli, poteva guardarsi indietro dal suo cinquantesimo anno di una vita in cui circa otto milioni di libri erano stati stampati, forse più di tutto quello che gli scribi d’Europa avevano prodotto dal momento che Costantino aveva fondato la sua città bei 330 dC[33]»

Età moderna e contemporanea [modifiziert | modifizieren wikitesto ]

Le macchine da stampa a vapore diventarono popolari nel XIX secolo

Queste macchine potevano stampare 1 100 fogli l’ora, ma i tipografi erano in grado di impostare solo 2 000 lettere l’ora.

Le macchine tipografiche monotipo e linotipo furono introdotte verso la fine del XIX secolo

Potevano impostare più di 6 000 lettere l’ora e una riga completa di caratteri in maniera sofort delle legislazioni restriktive di censura

A metà del XX secolo, la produzione libraria europea era salita a oltre 200 000 titoli all’anno.

Nella seconda metà del XX secolo la tecnologia informatica ha reso possibile con la diffusione di libri in formato elettronico, poi chiamati eBook o e-book (da electronic book), una rivoluzione in quanto come ha evidenziato il bibliofilo Nick Carr dalle caratteristiche della carta stampata ovvero: fissità della pagina, fissità dell’edizione, fissità dell’oggetto, fissità della realizzazione, si passa alla: fluidità della pagina, fluidità dell’edizione, fluidità del contenitore, fluidità della crescita.[34] Nel 1971[35] nasce il Progetto Gutenberg, lanciato da Michael S

Hart, la prima biblioteca di versioni elettroniche liberamente riproducibili di libri stampati

L’uso degli eBook al posto dei libri stampati si è tuttavia diffuso solo all’inizio del XXI secolo.[36]

Formati dei libri [Änderungen | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Formato carta

I libri a stampa sono prodotti stampando ciascuna imposizione tipografica su un foglio di carta

Le dimensioni del foglio hanno subìto variazioni nel tempo, in base all capacità delle presse (dei Torchi)

Il foglio stampato viene poi opportunamente piegato per ottenere un fascicolo o segnatura di più pagine progressive

Le varie segnature vengono rilegate per ottenere il volume

L’apertura delle pagine, specialmente nelle edizioni in brossura, era di solito lasciata al lettore fino agli anni sessanta del XX secolo, mentre ora le segnature vengono rifilate direttamente dalla tipografia.

Nei libri antichi il formato dipende dal numero di piegature che il foglio subisce e, quindi, dal numero di carte e page stampate sul foglio.

New libri moderni il formato è dato dall’altezza in centimetri, misurata al frontespizio, entro un minimo e un massimo convenzionalmente stabilito.[37]

Libro tascabile [modifizieren | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Libro tascabile.

Il termine “tascabile” riferito al libro rappresenta un concetto commerciale e identifica libri economici stampati in sedicesimo, la cui diffusione, a partire dall’ultimo Ottocento (ma soprattutto nella seconda metà del XX secolo) , ha permesso un notvole calo dei prezzi

Sostanzialmente – sia per il formato, sia per l’economicità – esso trova prevorti nella storia del libro anteriore alla stampa, già a partire dall’antichità (il “libro che sta in una mano”: nel mondo greco encheiridion, in quello latino i pugillares, nel Medioevo il libro da bisaccia).

Parti di un libro [modifica | modifizieren wikitesto ]

In ordine alfabetico:

Carte di guardia [Änderung | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Risguardi.

Sguardie anteriori in carta marmorizzata a occhio di pavone in un libro del 1735.

Le “carte di guardia”, o risguardi, o sguardie, sono le carte di apertura e chiusura del libro vero e proprio , che collegano materialmente il Körper der Bibliothek alla coperta o legatura

Non facendo parte delle segnature, non sono mai contati come pagine.

La loro utilità pratica è evidente in libri cartonati, o rilegati in tela, pelle o pergamena, dove aiutano a tenere unita la coperta rigida al blocco del libro

Nel libro antico le sguardie, poste a protezione delle prime pagine stampate o manoscritte del testo, contribuiscono a tenerlo insieme alla copertina con spaghi o fettucce passanti nelle cuciture al dorso; nel libro moderno è invece la garza che unisce i fascicoli alla copertina

Si chiama “controguardia” la carta che viene incollata su ciascun “contropiatto” (la parte interna del “piatto”) della coperta, permettendone il definitivo ancoraggio.

Le sguardie sono solitamente di carta diversa da quella dell’interno del volume e possono essere bianche, färben oder mit motivi di fantasia (nei libri antichi erano marmorizzate) dekorieren

Nei libri antichi di lusso, possono essere in numero variabile, da due a quattro (raramente di più), sia all’inizio sia alla fine.

Nei libri in brossura e negli opuscoli i risguardi solitamente mancano, ma è spesso presente una singola carta di guardia im Prinzip und in Ordnung.

Lo stesso argomento im Detail: Colophon.

Il colophon o colofone, che chiude il volume, riporta le informazioni essenziali sullo stampatore e sul luogo e la data di stampa

In origine nei manoscritti era costituito dalla firma (oder subscriptio) del copista o dello scriba, e riportava data, luogo e autore del testo; in seguito fu la formula conclusiva dei libri stampati nel XV e XVI secolo, che conteneva, talvolta in inchiostro rosso, il name dello stampatore, luogo e data di stampa e l’insegna dell’editore

Sopravvive ancor oggi, soprattutto con la dicitura Finito di stampare.

Coperta o copertina [ modifica | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Copertina e Brossura

Le parti del libro: 1) fascetta; 2) sovraccoperta; 3) controguardia incollata alla coperta; 4) Labbro; 5) taglio di testa; 6) taglio davanti; 7) taglio di piede; 8) Seite pari oder di destra 9) Seite dispari oder di sinistra; 10) piega del foglio che forma il fascicolo

Di norma i fascicoli che costituiscono il libro vengono tenuti insieme da un involucro detto appunto ‘”coperta” o “copertina”, è la parte più esterna del libro spesso rigida e illustrata

La più antica copertina illustrata oggi conosciuta ricoprì le Consequentiae di Strodus, Libretto stampato a Venezia da Bernardo da Lovere nel 1484.[38] Usata raramente fino a tutto il Settecento (quando solitamente l’editore vendeva i slegati o apply una semplice copertina di protezione, che veniva poi gettata dal legatore) divenne molto popolare a partire dai primi anni dell’Ottocento, forse su impulso degli stampatori Brasseur di Parigi.[39]

Nel libro antico poteva essere rivestita di svariati materiali: pergamena, cuoio, tela, carta e costituita in legno o cartone

Poteva essere decorata con impressioni a secco o dorature

Ciascuno dei due cartoni che costituiscono la copertina viene chiamato piatto

I piatti hanno dimensioni leggermente più ampie rispetto al corpo del volume

La parte che sporge oltre il margine dei fogli ist chiamata unghiatura, o unghia o cassa

Essa è anche realizzata nelle segnature (fogli piegati) per facilitare la raccolta o l’assemblaggio di un opuscolo.

Nel libro moderno la coperta è costituita dai due piatti e da un “dorso”, per le cosiddette copertine rigide (“legature a cartella ” o “Bradel” o “cartonato”), oppure da un cartoncino più o meno spesso che, opportunamente piegato lungo la linea del dorso, abbraccia il block delle carte

In quest’ultimo caso si parla di brossura e l’unghiatura è assente.

Nata con funzioni prettamente pratiche quali la protection del blocco delle carte e il permetterne la consultabilità, la coperta adopt nel tempo funzioni e significati diversi, non ultimo quello estetico e Vertreter

Nel XIX secolo la coperta acquista una prevalente funzione promozionale

Con la meccanizzazione e la diffusione dell’industria tipografica vengono introdotti other tipi di legature e coperte, più economiche e adatte alle lavorazioni automatiche

Ha caratterizzato a lungo l’editoria per l’infanzia e oggi, ricoperto da una “sovraccoperta”, costituisce il tratto caratteristico delle edizioni maggiori

Modernamente la brossura è un sistema di legatura in cui i fascicoli o segnature vengono fresate dal lato del dorso ei fogli sciolti vengono incollati a una striscia di tela o plastica semper al dorso (cosiddetta “brossura fresata”).

Le “alette” o ” bandelle” (comunemente dette “risvolti di copertina”) sono le piegatureinternal della copertina o della sovraccoperta (vedi infra)

Generalmente vengono utilizzate per una succinta introduzione al testo e per notizie biografiche essenziali sull’autore.

Prima di copertina [ modifica | modifizieren wikitesto ]

La “prima di copertina” oder “copertina anteriore” oder “piatto superiore” ist la prima faccia della copertina di un libro

Di norma, riporta le indicazioni di titolo e autore.

Quarta di copertina [modifica | wikitesto ändern ]

La “quarta di copertina” oder “copertina posteriore” oder “piatto inferiore” è l’ultima faccia della copertina, usata oggi a scopo promozionale

Solitamente riporta notizie sull’opera e sull’autore, nonché il codice ISBN e il prezzo del volume (se non è indicato nel risvolto di copertina).

Sovracopertina o sopracopertina [modifica | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Sovraccoperta.

I libri con copertina cartonata in genere sono rivestiti da una “sovraccoperta”

Ha di solito la funzione di reclamizzare il libro, per cui riporta i dati essenziali dell’opera ed è semper a colori ed illustrata

La sovracopertina è stampata, nella maggior parte dei casi, solo sull’esterno.

I tre margini esterni del libro, cioè la superficie presentata dai fogli in un volume chiuso, si chiamano “tagli”

Oltre al taglio “superiore” (o di “testa”) vi sono il taglio esterno, detto “davanti” (o “concavo”), e il taglio inferiore, detto “piede”

Dal punto di vista industriale, il taglio di testa è, con la cucitura, il lato più importante di un libro in quanto determina il registro frontale della macchina da stampa

I tagli possono essere al naturale, decorati o colorati in vario modo

In questi ultimi casi, si parla di “taglio colore”, nel passato usati per distinguing i libri religiosi o di valore dalla restante produzione editoriale, utilizzando una spugna imbevuta di inchiostri all’anilina (anni 70-80 del XX secolo).[40 ] Dalla fine degli anni novanta vengono svolti in labbratura con colori a base d’acqua.

Il “dorso” o “costa” o “costola” del libro è la parte della copertina che copre e protegge le pieghe dei fascicoli, sichtbar quando il Volume è posto di taglio (ad esempio su una scaffalatura)

Riporta solitamente titolo, autore, e editore del libro.

Ex libris [modifiziert | modifizieren wikitesto ]

Lo stesso argomento in dettaglio: Exlibris Eigentum

Sovente berichten ein Motto

Assente nel libro antico.

Lo stesso argomento im Detail: Frontespizio.

Il “frontespizio” è la pagina pari, di solito la prima (o la terza) di un libro, che presenta le informazioni più complete sul libro stesso.

I primi Inkunaboli e manoscritti non avevano il frontespizio, ma si aprivano con una carta bianca con funzione protettiva

Introdotto alla fine del Quattrocento, il frontespizio aveva la forma di un occhiello o di un incipit, quindi si arricchì di elementi decorativi come cornici xilografiche

Nel XVII secolo cede la parte decorativa all’antiporta e vi compaiono le indicazioni di carattere pubblicitario riferite all’editore, un tempo reserve al colophon

In epoca moderna, le illustrazioni e parte delle informazioni si sono trasferite sulla copertina o sulla sovraccoperta e altre informazioni nel verso del frontespizio.

Nel libro antico i “nerve” sono i supporti di cucitura dei fascicoli

Generalmente sono fatti in corda, cuoio, pelle allumata o, più recentemente, fettuccia

I nervi possono essere lasciati a vista (e messi in evidenza attraverso la “staffilatura”), oppure nascosti in modo da ottenere un dorso liscio

Nel libro moderno i nervi sono di norma finti, apposti per imitare l’estetica del libro antico e conferire importanza al libro.

Lo stesso argomento in dettaglio: Occhiello (libri).

L'”occhiello” (o occhietto) è una pagina con un titolo (spesso della serie o collana) che voraus il frontespizio

Nei libri suddivisi in più parti, si possono avere occhietti intermedi.[41]

Un libro spesso è arricchito di figure

Se esse fanno parte integrante del testo sono chiamate illustrazioni

Se invece sono fuori testo, cioè vengono stampate a parte e sono unite al libro in un secondo tempo, vengono chiamate tavole

Esse hanno una numerazione di pagina distinkte da quella del testo; vengono impress su una carta speciale, quasi semper una carta patinata.[42]

Valore del libro [Änderung | modifizieren wikitesto ]

Il valore di un libro non è dato dal solo costo di produzione, c’è innanzitutto da Considerare che il libro è un’opera dell’ingegno

In Quanto Bene Creativo, IL Libro Riflette Un Valore Identario di Natura Sociale E Collettiva, Segnando Una Collettività: Si Può Perciò Considerare Un Prodotto Simbolico (Nel Senso Etimologico di Simbolico: Il Greco Σῠμβολον (súmbolon), seit Cui L’Aggettivo Συμβολικ ), deriva dal verbo συμβάλλω (sumbállō), letteralmente “mettere insieme, riunire”

Il valore culturele di cui il libro si fa carico permette che la cultura assuma diversi punti di vista.

Il valore di status può riguardare sia l’autore che il lettore dell’opera, aver letto o non aver letto un determinato libro può contribuire a creare una certa reputazione.

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