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Die Lieferung erfolgt schnellstmöglich

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Die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb unserer Liefergebiete, die in der App und auf der Website programmiert sind

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Die Zahlungsmöglichkeiten können sich erweitern oder ändern

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Ist die gelieferte Ware mangelhaft, kann der Kunde Nacherfüllung durch Ersatzlieferung verlangen

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Weitergehende Ansprüche des Kunden – gleich aus welchem ​​Rechtsgrund – sind ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist

Wir haften nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind; insbesondere ist die Haftung für entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden des Kunden ausgeschlossen

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Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit

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§ 5 Widerrufs- und Belehrungsrecht

Der Endkunde kann seine Bestellung nicht widerrufen, wenn es sich um die Lieferung von Waren handelt, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (§ 312g Abs

2 Nr

2 BGB)

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2 Nr

1)

BGB) und versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312g Abs

2 Nr

3 BGB)

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Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können

Unser technischer Dienstleister und Vertreter – root42 GmbH, Bielefeld – nimmt für uns als Vertreter die Widerrufserklärung des Endkunden entgegen und leitet diese entsprechend weiter

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Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen

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Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehung ist unser Geschäftssitz, wenn unser Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist

§ 9 Lücken, Nebenabreden und Salvatorische Klausel

Haben sich die Vertragsparteien über einen Vertragspunkt, den beide Seiten als abgeschlossen ansehen, tatsächlich nicht geeinigt, über den eine Einigung getroffen werden sollte, sind wir unter Berücksichtigung und Ergänzung der getroffenen Vereinbarungen berechtigt, die Lücke auszufüllen unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen nach billigem Ermessen

Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

Sollten einzelne Bestimmungen des jeweiligen Vertrages unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen nicht

Die Parteien sind verpflichtet, die nichtige oder unwirksame Bestimmung durch eine wirksame zu ersetzen, die der nichtigen oder unwirksamen Bestimmung in ihrem wirtschaftlichen Gehalt am nächsten kommt

Stand 1

Juli 2018

Kaufvertragsarten – einfach erklärt New

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 Update  Kaufvertragsarten - einfach erklärt
Kaufvertragsarten – einfach erklärt Update

Park Klein-Glienicke – Wikipedia Update

Der Park Klein-Glienicke, umgangssprachlich Glienicker Park genannt, ist ein öffentlich zugänglicher englischer Landschaftsgarten, der im äußersten Südwesten Berlins im Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf liegt. Er ist Teil des UNESCO-Welterbes Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (Potsdamer Kulturlandschaft). Innerhalb derer gehört er neben …

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Pleasureground, Blick vom Lenné Hügel auf den Jungfernsee , Blick vom Lenné Hügel auf den Jungfernsee

Johannitertor von Südwesten

Der Park Klein-Glienicke, umgangssprachlich Glienicker Park genannt, ist ein öffentlich zugänglicher englischer Landschaftsgarten im äußersten Südwesten Berlins im Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf

Es ist Teil des UNESCO-Welterbes Schlösser und Parks Potsdam und Berlin (Potsdamer Kulturlandschaft)

Zusammen mit Sanssouci, dem Neuen Garten, der Pfaueninsel und dem Park Babelsberg ist er einer der fünf Hauptparks

Die rund 116 ha[1] große Anlage wurde im 19

Jahrhundert als Potsdamer Sommerresidenz des Prinzen Carl von Preußen konzipiert und ergänzte seinen Hauptwohnsitz, das Palais Prinz Carl am Wilhelmplatz in Berlin

Mittelpunkt der Gestaltung ist die fürstliche Villa namens Schloss Glienicke im Süden des Parks, die heute als Museum öffentlich zugänglich ist

Schloss, Nebengebäude und Lustgarten gehören der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Der eigentliche Park ist dem Kreisgrünamt Steglitz-Zehlendorf und der Böttcherbergpark der Berliner Landesforstverwaltung unterstellt

Die offizielle historische Bezeichnung lautete ab 1824 Park des Prinzen Carl von Preußen bzw

ab 1885 Park des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen

Geografische Begriffe wurden erst im 20

Jahrhundert alltäglich

Der heute oft als demokratisch missverstandene Name Volkspark Glienicke stammt aus diktatorischen Zeiten

Nachdem die Stadt Berlin den Park 1934 erworben hatte, sollte der programmatische Name verdeutlichen, dass die nationalsozialistische Politik den Park der Stadt überlassen hatte

Da Schloss Glienicke keine fürstliche Residenz war, kann die gesamte Anlage nicht als Schlosspark bezeichnet werden

Karte des Jagdschlosses Glienicke, Nord rechts (Samuel de Suchodolec, 1683)

Das 1375[2] im Grundbuch Kaiser Karls IV

erstmals erwähnte Kirchen- und Krugdorf Klein-Glienicke wurde im Westen des Glienickschen Werders auf der Landenge zwischen Griebnitzsee und Glienicker See angelegt

Infolge des Dreißigjährigen Krieges verödete das Dorf

In späteren Jahrzehnten konnten sich Kolonisten nur noch mit Mühe wieder ansiedeln.[3] Neben dem unbewohnten Dorfplatz wurde 1682 unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm ein Jagdschloss errichtet

Es bestand aus einem einfachen kubischen Wohnhaus und zwei seitlichen Wirtschaftsgebäuden, die einen bescheidenen Hof bildeten

Mitten in den sumpfigen Auen der Havel wurde ein Garten als Rechteck angelegt und mit vier Karpfenteichen versehen

Zweite Glienicker Holzbrücke und Glienicker Jagdschloss (Johann Friedrich Nagel, 1788)

Das Dorf wurde neu strukturiert, indem eine vierreihige Landschaftsallee angelegt wurde, die von der Burg zum Griebnitzsee führte

Er wurde im Norden von einem neu gegrabenen Kanal flankiert, der Griebnitzsee und Glienicker See schiffbar verband und die alte Mündung der Teltower Bäke ersetzte

Damals gehörte das Areal des heutigen Parks Babelsberg als eingezäunter Wildpark dazu

Im Norden gab es einen Obstgarten, einen alten Weinberg (heute Böttcherbergpark) und einen neuen Weinberg, wie die Karte von Samuel de Suchodolec berichtet.[4] Bereits 1660 wurde die erste hölzerne Glienicker Brücke gebaut, die jedoch keine direkte Verkehrsverbindung nach Berlin bedeutete, sondern nur nach Potsdam führte, bzw

über Stolpe einen Abstecher nach Berlin über die erst später ausgebaute Straßenverbindung ermöglichte Königsweg.

Unter König Friedrich Wilhelm I., dem sogenannten Soldatenkönig, wurde das Jagdschloss 1715 zum Potsdamer Lazarett für abzusondernde kranke Soldaten umgebaut

Nördlich des Jagdschlossareals hat der Krankenhausleiter und Arzt Dr

Mirow ein Anwesen

Diese bestand aus dem 1753 erbauten stattlichen Herrenhaus, das umgangssprachlich als Schloss bezeichnet wurde, einem kleinen Billardhäuschen am Jungfernsee, Wirtschaftsgebäuden, landwirtschaftlichen Flächen und einem Ziegel- und Kalkofen

Der Bau der Berlin-Potsdamer Chaussee im Jahr 1792 trennte die beiden Komplexe räumlich getrennt

Während das Jagdschloss später durch Zweckentfremdung erst zur Fabrik und dann zum Waisenhaus verkam, entwickelte sich das Herrenhaus im Norden nach und nach zu einem fürstlichen Park

Beginn der Parkgestaltung unter Graf Lindenau [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Zierhof Lindenau, Nord rechts (J

G

Hellwig, 1805) Karte von Lindenau, Nord rechts (J

G

Hellwig, 1805)

1796 übernahm der preußische Oberstallmeister Graf Carl von Lindenau das Gut für 23.000 Taler

Zuvor hatte er in Machern bei Leipzig einen überregional bekannten Park angelegt und die dort gewonnenen Erfahrungen nach Glienicke übertragen

Aus den ehemals rein landwirtschaftlich genutzten Flächen entstand eine ferme ornée (Zierbauernhof), in der die Felder und Weiden von 16 verschiedenen Alleen und den ersten Landschaftsgartenpflanzungen gesäumt wurden.[5] Blick über die Weinberge vom Standort der späteren Römerbank über das Gut Glienicke nach Potsdam (Berger an Lüdtke, 1796)

Lindenau ließ in Glienicke verschiedene Kleinbauten errichten, vermutlich von Ephraim Wolfgang Glasewald, der die Bauten für den Oberstallmeister in Machern geschaffen hatte

Erwähnenswert ist hier der „Gartensalon“ an der Stelle des heutigen Stibadiums, der seitlich von Gewächshäusern umgeben war

Der massive Pavillon hatte elegante frühklassizistische Formen, sein Eingangsportal wurde von zwei Sphinxfiguren flankiert

An der Chaussee in der Nähe wurde ein Teepavillon namens „Curiosity“ errichtet

Als besonderen Schmuck ließ er über dem Eingang eine Sphinxfigur liegen

Das Billardhaus Dr

Mirows ließ Lindenau ausbauen

Außerdem wurden Wirtschaftsgebäude errichtet, darunter ein Pferdestall, eine Getreidescheune, ein Gewächshaus, eine Laube, die Eisgrube und eine Schießwand

Die wohl wichtigste Einnahmequelle blieb die Ziegelei und der Kalkofen, der sich auf einer vergleichsweise kleinen Fläche von rund 160 × 120 Metern erstreckte und einen großen neuen Ziegelschuppen erhielt

Lindenau ließ etwa 3.000 Gehölze von Machern nach Glienicke bringen

1802 verkaufte Lindenau Machern und widmete sich in den folgenden Jahren intensiv dem Ausbau der Glienicker Werke

Mit der Niederlage Preußens unter Napoleons Truppen 1806 und der stagnierenden preußischen Wirtschaft infolge der französischen Besetzung geriet auch Lindenau in wirtschaftliche Schwierigkeiten

1807 wurde auch er aus dem Staatsdienst entlassen und sah sich genötigt, Glienicke zu verkaufen

Doch der Verkauf von Landgütern erwies sich damals als nahezu unmöglich

Nachdem sich die Idee, Glienicke in einer Lotterie zu spielen, als nicht realisierbar erwies, pachtete Lindenau das herrschaftliche Anwesen vorübergehend

Gleichzeitig bereitete er den Umzug auf sein Gut Büssow (heute Buszów) in der Neumark vor

Entwicklung von Glienicke unter Fürst Hardenberg [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Schloss- und Gartensalon (AWF Schirmer, 1824) Blick auf und (AWF Schirmer, 1824)

Ab 1810 pachtete Karl August von Hardenberg, der gerade vom König zum Kanzler ernannt worden war, das Anwesen

Glienicke wurde somit vom mächtigsten Politiker Preußens und seiner dritten Frau Charlotte bewohnt

Allerdings konnte sich Hardenberg aufgrund seiner ständigen finanziellen Engpässe nicht zum Kauf entschließen

Glienicke musste er Ende 1812 wieder räumen, nachdem der Kaufmann Rudolf Rosentreter für 20.000 Taler neuer Besitzer wurde.[6] Schloss über Kuriosität (AWF Schirmer, 1824) „Blick auf Potsdam“ von etwa der (AWF Schirmer, 1824)

Er investierte erhebliche Mittel in sein neues Anwesen, so ließ er von Karl Friedrich Schinkel vor der Südfassade des Schlosses einen halbrunden Vorbau errichten und einen Gartensaal errichten

Rosentreter war der erste, der Schinkel in Glienicke beschäftigte, der heute als Schöpfer von Diagrammen und Gemälden bekannt ist, aber noch nicht mit herausragender Architektur hervorgetreten war

in den erblichen Fürstenstand erhoben und erhielt als Geschenk die Herrschaft über das Amt Quilitz, das in Neu-Hardenberg umbenannt wurde

Hardenberg hatte nun die notwendigen finanziellen Mittel, um Glienicke zu erwerben, Rosentreter hatte ein Interesse am Verkauf und realisierte 34.500 Taler für das Gut

Neben seinem Berliner Stadtschloss am Dönhoffplatz, den Gutshöfen Lichtenberg und Tempelberg, der Komturei Lietzen und dem Gut Neu-Hardenberg besaß der Staatskanzler nun auch eine Sommerresidenz bei Potsdam

Hardenberg führte die Glienicker Anlagen zu ihrer ersten künstlerischen Blüte

Hardenberg kannte Schinkel seit seiner Versetzung von Ansbach nach Berlin im Jahr 1798

Er hatte bereits um 1800 Bauten in Quilitz ausgeführt und nahm nun als 1810 ernannter preußischer Baurat eine Teilsanierung des Stadtschlosses Hardenberg vor

In Glienicke setzte Schinkel für Rosentreter die begonnenen Renovierungsarbeiten am Schloss fort

Möglicherweise wirkte Hardenberg auch darauf hin, dass der damalige Gärtnerlehrling Peter Josef Lenné von Bonn nach Potsdam berufen wurde

Hardenberg brachte Schinkel und Lenné in Glienicke zusammen und begründete so eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit

Pleasureground (P

J

Lenné, 1816) Entwurf für (P

J

Lenné, 1816)

Glienicke erhielt auch einen eigenen Gärtner, Friedrich Schojan, der zuvor in Tempelberg gearbeitet hatte

Hardenberg ließ zahlreiche Bäume und Sträucher aus Tempelberg überführen, um Glienicke zu schmücken

1816 beauftragte Hardenberg Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung der Glienicker Gärten

Der 27-jährige Lenné hatte sich gerade aus Bonn auf eine Stelle beim Königlichen Gartenbaudirektor in Potsdam beworben und war als Gärtnergehilfe auf Probe eingestellt worden

Der Glienicker Garten war sein erster privater Auftrag

Er konnte Hardenberg für den Erwerb einer kleinen Büdner-Stelle an der Berlin-Potsdamer Chaussee gewinnen und schuf in der Folge zwischen Schloss, Chaussee und Brückenwächterhaus einen Lustgarten im Geiste englischer Landschaftsgartenkunst

Dieser Garten lag in landschaftlich reizvoller Lage im Raum Potsdam, war von der Autobahn aus gut einsehbar und erregte dementsprechend viel Aufmerksamkeit

Aufgrund der gesellschaftlichen Stellung Hardenbergs war dieser Garten natürlich auch der königlichen Familie, dem Adel und vielen Beamten durch Besuche bekannt.[7] Hardenberg ließ auch eine Kunstmühle bauen, um Wasserspiele zu betreiben

Die Ziegelei wurde jedoch weiter betrieben und dürfte mit ihrer unmittelbaren Nähe zum Pleasure Ground für einige Unruhe gesorgt haben

1816 ließ Hardenberg im Norden seines Anwesens ein Einfamilienhaus (kleines Mietshaus) mit vier Wohneinheiten errichten, das gut ein Jahrzehnt später die Aufgabe eines Jägerhofes übernehmen sollte.

“Hardenberg-Korb” (J

A

Repton 1822)

Schinkel plante nicht nur für Hardenberg, sondern ab 1820 auch für seinen Schwiegersohn, den begeisterten Gartengestalter Hermann von Pückler-Muskau

Dementsprechend bestand hier eine künstlerische Verbindung, die schon früh die Gestaltung des Glienicker Parks beeinflusste

1822 besuchte John Adey Repton, Sohn und wichtigster Mitarbeiter von Humphry Repton, Prinz Pückler in Muskau

Das führte den englischen Gast auch nach Glienicke, wo beide eine gute Woche blieben

Nach seiner Rückkehr nach England entwarf Repton für einen Kunden einen „Hardenberg-Korb“, ein Rosenbeet in einem Holzkorb inmitten eines runden Beetes aus blühenden Pflanzen

Diese Bettform erfreute sich damals einiger Beliebtheit und wurde auch von Pückler als vorbildlich herausgegeben

Der Gartenhistoriker Seiler sagt, Repton habe einen solchen Korb in Glienicke gesehen und sich zum Vorbild genommen, zumal Glienicke damals gartengestalterisch weiter entwickelt war als Neu-Hardenberg

Damit ging Glienicke mit dem „Hardenberg-Korb“[8] erstmals in die europäische Gartengeschichte ein

Hardenberg starb unerwartet im November 1822 in Genua

Sein Sohn Christian Graf von Hardenberg-Reventlow plante den Verkauf von Glienicke

Offenbar wollte er das Anwesen an einen würdigen Käufer verkaufen, denn die Verkaufsverhandlungen zogen sich über ein Jahr bis März 1824 hin

Käufer wurde Prinz Carl von Preußen

Wie genau es dazu kam, dass der drittgeborene Sohn des Königs, der noch nicht einmal verheiratet war, als erster Sohn des Königs eigenes Vermögen erhielt, ist bis heute nicht geklärt.[9] Allerdings dürfte er von allen Beteiligten als geeigneter Käufer für den fürstlichen Nachlass angesehen worden sein, dessen Verkauf mittlerweile 50.000 Taler erreicht hat

Carl erwarb von den Erben Hardenbergs ein modernes, wirtschaftlich voll funktionsfähiges Anwesen, das zudem weitgehend modern möbliert und ausgestattet war und sich durch seine Gartenanlage auszeichnete

Prinz-Carl-Park [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Erster Entwurf im 19

Jahrhundert [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Blick von der Römerbank im Park (Carl Daniel Freydanck, um 1845)

Prinz Carl erwarb das Anwesen im Alter von 22 Jahren

Im fortgeschrittenen Alter konnte er Glienicke fast 60 Jahre auf- und ausbauen

Zunächst folgte er nahtlos Hardenbergs Entwürfen

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Zugunsten des entstehenden Parks wurde der Hof sukzessive auf die für den Eigenbedarf notwendigen Einrichtungen (Milchwirtschaft und Schafherden zur Beweidung) reduziert

Die Ziegel- und Kalköfen wurden 1826 vollständig eingestellt

Löwenbrunnen (Valentin Ruths, 1870)

Schinkel entwarf weiterhin die Gebäude; sie wurden von Ludwig Persius ausgeführt, der ab 1836 auch an eigenen Entwürfen arbeiten konnte.[10] Nach Persius’ Tod 1845 übernahm Ferdinand von Arnim die Funktion des fürstlichen Hofbaumeisters

Nach seinem Tod 1866 beschäftigte Prinz Carl keine bedeutenden Architekten mehr für die Bauten

Nun wurde Ernst Petzholtz aktiv, ein Potsdamer Maurermeister, der im Villenbau erfolgreich war

Die Gärten wurden zunächst von Lenné entworfen und bis 1853 von dem Hofgärtner Friedrich Schojan[11] ausgeführt, den Hardenberg bereits nach Glienicke geholt hatte

Von 1853 bis 1896 war August Gieseler[12], der zuvor in Muskau gewirkt hatte, als königlicher Hofgärtner tätig

Für den Teil des Ufer-Höhenwegs zog Prinz Carl den Landschaftsmaler August Wilhelm Ferdinand Schirmer hinzu

Auch Fürst Pückler beeinflusste die Glienicker Gärten

1834 widmete er Prinz Carl seine „Anmerkungen zur Landschaftsgärtnerei“, ein Buch über Gartengestaltung, das in den folgenden Jahren weithin bekannt wurde und das Carl bei der Gestaltung des Parks offenbar oft zu Rate zog

Glienicker Ufer am Jungfernsee nach dem Bau der Uferchaussee (Eduard Gaertner, 1848)

Seit Mitte des Jahrhunderts scheint Prinz Carl den Park nur noch nach seinem eigenen Geschmack gestaltet zu haben, wurde aber sicherlich bis zu seinem Tod 1866 von Lenné beraten

Über die Details der Geschichte des Parks liegen heute jedoch nur noch sehr wenige Informationen vor Park, da fast alle Pläne Lennés und die gesamte Korrespondenz zwischen Prinz Carl und Lenné verloren gegangen sind.[13] Jägerhof von Südosten (J

H

Bleuler, 1830)

Seine endgültige Ausdehnung erreichte der Park Anfang der 1860er Jahre, die letzten Um- und Neubauten erfolgten Anfang der 1870er Jahre, ein halbes Jahrhundert nach der Übernahme des Parks

Als letztes Gebäude und heute streng genommen nicht mehr Teil des Klein-Glienicker Parks, ließ Prinz Carl schräg gegenüber dem Schloss an der Königstraße das herrschaftliche Glienicker Haus (auch Restaurierungs- und Weiße Villa genannt) im spätklassizistischen Stil errichten Gästehaus bis 1874

(1975 wurde das Gebäude aufgrund von Grenzsicherungsmaßnahmen von der DDR abgerissen.) Die Gestaltung des Parks zeigte, dass auch Prinz Carl im Laufe der Zeit den Moden folgte und bereits Gestaltetes umgestaltete

Zudem verfiel er auch in übertriebenen Respekt vor üppig wachsenden Bäumen, setzte den notwendigen Rückschnitt nicht mehr ein, so dass schon zu Lebzeiten des Prinzen Sichtachsen überwucherten

Als ideale Phase für den Glienicker Park gilt die Mitte des 19

Jahrhunderts, als die Bepflanzung der älteren westlichen Parkteile bereits voll entwickelt war und die Flächen zur Erweiterung des Parks im Osten ihre Grundgestaltung erfahren hatten

Nach den wenigen erhaltenen Parkplänen aus der Zeit Prinz Carls sind vier Planungsphasen hervorzuheben:

1

Ein 1824 oder 1825 von Lenné entworfener und von Schojan angefertigter Plan, der das Hauptgrundstück zeigt, aber nur als Schwarz-Weiß-Foto erhalten ist

2

Zwei von Lenné 1830 und 1831 gezeichnete Ausbaupläne, die nicht verwirklicht wurden, aber seine Absichten veranschaulichen

3

Eine 1845 von Gustav Meyer gezeichnete Karte im Maßstab 1:2000 nach Neuvermessung zur Veröffentlichung

Dies ist der kartographisch genaueste und detaillierteste Plan, der das Grundstück nach der großen Osterweiterung zeigt

Es handelt sich um eine zweite Zeichnung im Maßstab 1:4.000, die als eigentliches Kunstwerk gedacht war

4

Eine nach dem Lithografen benannte Karte von 1862 „Kraatz-Plan“, die in Farblithographien überliefert ist

Er zeigt den Park in seinen endgültigen Dimensionen, ist sehr detailliert, aber nicht so exakt wie der Meyer-Plan

Sie zeigt aber in vier kleinen Sonderkarten die Burganlage mit Löwenbrunnen und Stibidium, Hofgärtner- und Maschinenhaus, Kasino und Klosterhof sowie das Jagdschloss mit seinen Nebengebäuden

1

Parkplan (Original verschollen) der Hauptanlage Eigentum (F

Schojan nach PJ Lenné , 1824–1825)

2a

Nicht ausgeführter Ausbauplan für den Glienicker Park (Peter Joseph Lenné, 1830)

2 B

Die geplante, aber nicht realisierte Expansion (P

J

Lenné, 1831)

3a

Schnitt der Neuvermessung 1845, Geraden=Wasserrohr, Punkte=Baumstämme, Wolken=Büsche (Gustav Meyer, 1845)

3b

Parkplan nach der Erweiterung (Gustav Meyer, 1845, sog

Druckvorlage)

4

Parkplan nach den letzten Erweiterungen (Leopold Kraatz, 1862), persönliches Exemplar des Prinzen Carl mit seinen Ergänzungen

Blick auf Potsdam vom Stibadium (Carl Daniel Freydanck 1847)

Ab Mitte des Jahrhunderts erlangte der Glienicker Park Berühmtheit

Sowohl Gustav Meyer als auch Hermann Jäger sahen sich veranlasst, in ihren Gartenbüchern (siehe unten) einen Abschnitt über den Glienicker Park zu schreiben und ihn damit zu den bedeutendsten Parks überhaupt zu zählen

Und Heinrich Wagener schrieb 1882: „Klein-Glieneke, seit mehr als fünfzig Jahren Wallfahrtsort von Tausenden, die sich in einer nahezu vollkommenen Verbindung von Kunst und Natur erbauen wollen, gehört zu den landschaftlichen Kleinoden der Mark Brandenburg. “[fünfzehn]

Die erste wissenschaftliche Erfassung des Bau- und Kunstinventars des Glienicker Parks erfolgte im Zuge der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmäler des Landes Brandenburg.[16] Der Kunsthistoriker Rudolf Bergau bereiste zu diesem Zweck in den Jahren 1879-1881 das gesamte Land, was der Regierungsbaumeister A

Körner, der schließlich den Glienicker Artikel verfasste, 1882 in Bergaus Krankheit hinzufügte

Bergau bzw

Körner erhielten ihre Informationen über Glienicke von Fürst Carl oder zumindest von Personen am Fürstlichen Hof zu Lebzeiten von Fürst Carl

Die sehr umfangreichen Auflistungen der Einrichtungen von Gartenhof, Kuriosität, Casino und Klosterhof sind unten in den Anmerkungen aufgeführt

Sie beschreiben die Bestände kurz vor dem Tod von Prinz Carl und zeigen, dass die Sammlungen so stark angewachsen waren, dass die ursprüngliche Wohnnutzung der Räume in Curiosity und im Casino nicht mehr möglich war

Park nach dem Tod von Prinz Carl [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Vergnügungspark (Foto Robert Scholz, um 1875) Fast zugewachsen (Foto Robert Scholz, um 1875)

Prinz Carl legte testamentarisch fest, dass die Erben jährlich 30.000 Mark für den Unterhalt des Parks zahlen mussten

Sein Sohn, Prinz Friedrich Karl, starb zwei Jahre nach seinem Vater im Jahr 1885

Der zwanzigjährige Enkel, Prinz Friedrich Leopold, erbte das Anwesen, zu dem er offenbar keine besonders emotionale Beziehung aufgebaut hatte

Die Parks waren für interessierte Besucher nicht mehr zugänglich

Mangelnde Instandhaltung führte zum Verlust von Parkplätzen

Prinz Carl hatte zum Beispiel Gruppen von Hainbuchensträuchern gepflanzt, die immer beschnitten werden mussten

Sie wuchsen nun zu Bäumen heran, die die Sicht versperrten.[17] 1889 ließ Prinz Friedrich Leopold vom Baumeister Albert Geyer das Jagdschloss und seine Nebengebäude im Stil des süddeutschen Frühbarock komplett umbauen

Die Versammlung war repräsentativ und hatte (hatte) vor allem durch den Zwiebelturm eine gewisse Ausstrahlung, stand aber stilistisch ebenso isoliert in der Potsdamer Kulturlandschaft wie das neobarocke Schloss, das Prinz Carl hier ab 1859 für seinen Sohn Prinz erbauen ließ Friedrich Karl

Erhaltener Abschnitt der Betonmauer von 1911 am Jagdschloss

Nachdem sich der persönlich schwierige Prinz mit seiner Familie und seinem Cousin Kaiser Wilhelm II

überworfen hatte, zog er sich ganz auf das Jagdschloss zurück

1911 ließ er den Jagdschlossgarten mit einer martialisch anmutenden Betonmauer umgeben, von der noch heute ein kleiner Abschnitt am Kurfürstentor erhalten ist.[18] Der heute als „Altes Schloss“ bezeichnete Schinkelbau, der Park und die Nebengebäude wurden kaum gepflegt

Da der Park nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich war,[19] verschwand er aus dem öffentlichen Bewusstsein.[20] Der Untergang der Hohenzollern-Monarchie 1918 und die anschließende Übergabe der Burgen an die Landesverwaltung blieb Glienicke erspart

Im Besitz einer Seitenlinie der ehemals regierenden Königsfamilie blieb es Eigentum des Prinzen

Allerdings zog er in die Villa Favorita in Lugano um, wodurch das Glienicker Gelände noch weniger gepflegt wurde.[21] Am 1

Oktober 1920 wurde der an das Potsdamer Stadtgebiet angrenzende Gutsbezirk Klein-Glienicke-Forst nach Groß-Berlin eingemeindet, wo er Teil des 10

Regierungsbezirks „Zehlendorf“ wurde

Prinz Friedrich Leopold brachte nun zahlreiche Kunstwerke aus dem „Alten Schloss“ und dem Lustgarten in die Schweiz, wo er sie zur Tilgung von Schulden verkaufte

Anfang 1931 ließ er die verbliebene Glienicker Kunstsammlung auf einer großen Auktion in Berlin versteigern Der zugehörige Katalog ist dementsprechend eine wichtige Quelle für die Einrichtung von Gebäuden und Gärten.[22]

Zuvor hatte er bereits begonnen, Teile des Parks zu verkaufen

1924 kaufte der preußische Staat den Böttcherbergpark

Ein Bebauungsplan für den Böttcherberg aus dem Jahr 1928 ist in sehr einfacher Teilung erhalten geblieben, wurde aber glücklicherweise nicht umgesetzt.[23] Der einst berühmte Park drohte in jenen Jahren zerstört zu werden

Laut Julier beabsichtigte der Prinz, das gesamte Parkerweiterungsgebiet ab 1841 als Bauland zu verkaufen, was ihm der preußische Staat untersagte

Der Staat forderte die dauerhafte Erhaltung als Park, woraufhin der Fürst Schadensersatzklagen gegen den Staat einreichte

Aufgrund des Todes des Prinzen wurde die Klage von der Fürstenfamilie nicht weiter verfolgt[24]

Rondell des Fürstenfriedhofs

In gewisser Weise aber hing das Herz des Fürsten an Glienicke, denn er ließ dort anlässlich des Todes seines im Krieg gefallenen Sohnes Prinz Friedrich Karl Jr

1917 eine Familiengrabstätte anlegen

Als Ort er hatte die Höhe über dem Great Meadow Ground westlich der Roman Bank gewählt

Es wurde eine kreisförmige Senke ausgehoben, in der die Gräber radial entlang der Futtermauern angeordnet waren

Prinz Friedrich Leopold fand hier 1931 seine letzte Ruhestätte

Seine ihm völlig entfremdete Ehefrau Louise Sophie von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg († 1952) weigerte sich, neben ihm begraben zu werden

Die bis heute dokumentierte Schlichtheit der Grabstätte hat den historischen Park nicht beeinträchtigt, aber auch nicht bereichert.[25] Auf dem Fürstenfriedhof sind folgende Angehörige des Hauses Hohenzollern begraben: Eigentum der Stadt Berlin [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

1934/35 erwarb die Stadt Berlin die Glienicker Anlagen mit Ausnahme des Schlosses und des Lustgartens

Zuvor war auf Betreiben von Staatskommissär Julius Lippert Druck auf den Vormund des minderjährigen Erben ausgeübt worden, die Liegenschaft zu verkaufen, und der Kaufpreis durch Beschlagnahme des Vermögens von Herbert Gutmann erbracht worden

Lediglich der etwa dreieckige Bereich zwischen Hofgärtnerhaus, Wirtschaftshof und Rotunde blieb im Besitz der fürstlichen Familie

Der Park war nun öffentlich zugänglich und erhielt den Namen „Volkspark Glienicke“, womit Lippert deutlich machen wollte, dass er den Menschen gewissermaßen ein Geschenk gemacht hatte

Der Bezug zur nationalsozialistischen Politik wurde dadurch unterstrichen, dass die Eröffnungsfeier anlässlich des Geburtstages des Führers stattfand.[26] Erweiterung des Jägerhofs von 1935 (rechts)

Allerdings reservierte Lippert den Jägerhof und seine Umgebung für das Jagdvergnügen

Der Innenraum des Jägerhofs wurde zu einem modernen Jagdschloss umgebaut und stilistisch erweitert

Oberhalb des Jägerhofs wurde der große Jagdschirm entfernt und an seiner Stelle eine Bastei mit historischen Kanonen errichtet, von der aus Lippert sozusagen einen Kommandantenblick genießen konnte

Mit Ausnahme der sogenannten Eremitage wurden alle historischen Holzarchitekturen im Park entfernt und die Blockbrücken durch moderne Kantholzkonstruktionen ersetzt

Offensichtlich beschädigt wurde repariert

Auf diese Weise wurde die Teufelsbrücke sozusagen vollendet und damit ihres sentimentalen Charakters beraubt

Auch im Wegesystem wurden Einschnitte vorgenommen

Als der Kunsthistoriker Johannes Sievers in den 1930er Jahren an dem 1942 erschienenen Band „Bauten für Prinz Karl“ der Reihe „Karl Friedrich Schinkels Lebenswerk“ arbeitete, stieß er in Glienicke auf eine weitgehend geplünderte Anlage

Er erkannte das Gesamtkunstwerk und dokumentierte auch die Werke der Architekten und Künstler, die nach Schinkel hier wirkten

Sievers’ Beobachtungen sind die erste grundlegende wissenschaftliche Arbeit zu Glienicke und heute eine wichtige Quelle, da in der Folge umfangreiche Zerstörungsarbeiten begannen.

Nach dem Rücktritt von Heinrich Sahm übernahm Julius Lippert unter dem Titel Stadtpräsident auch das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin

Als künftigen Amtssitz wählte er Glienicke

Der südwestliche Teil des Parks sollte als Garten dienen, der noch der fürstlichen Familie gehörte

Dieser Teil wurde 1938/39 von der Stadt Berlin erworben

Prinz Friedrich Leopold jun., der bis dahin im Schloss Schinkel residierte

führte dann die restlichen Kunstwerke nach Gut Imlau im Salzburger Land, wo er sich zurückzog

Bastion am Jägerhof

Das Schloss sollte nun von Dietrich Müller-Stüler zum Amtssitz des Bürgermeisters ausgebaut werden, was nicht geschah, vermutlich auch, weil Lippert im Juli 1940 durch eine Intrige von Albert Speer sein Amt verlor

Welche Bauarbeiten genau durchgeführt wurden, ist nicht mehr nachvollziehbar

Als eine der zerstörerischen Baumaßnahmen dieser Jahre kann der Abriss der Hälfte der Gewächshäuser bezeichnet werden, die einem Tennisplatz weichen mussten

Der künstlerische Wert des Parks wurde damals völlig falsch eingeschätzt

Beim Ausbau der Berlin-Potsdamer Chaussee im Zuge der Reichsstraße 1 fielen große Mengen Abraum an

Ein erheblicher Teil dieser Erdmasse wurde der Einfachheit halber in den Jagdschlossgarten und den Lustgarten gekippt

So wurden künstlerisch gestaltete Parkanlagen zu banalen Grünflächen, auf denen neue Wege die verbliebenen Gebäude auf kürzestem Weg verbanden

Außerdem wurde die Berlin-Potsdamer Chaussee zwischen den Parks auf Kosten des Jagdschlossgartens von 11 auf 13 Meter auf 29 Meter verbreitert

Während des Krieges diente das Schloss als Lazarett

Am Ende des Krieges versammelten sich schließlich deutsche Einheiten auf der Insel Wannsee und sprengten alle Brücken, um einen sinnlosen Endkampf mit der bereits bis Zehlendorf vorgedrungenen Roten Armee zu führen

Dadurch wurden die Bäume entlang der Küste erheblich beschädigt und das Casino wurde bis auf die Grundmauern zerstört

Auch alle anderen Gebäude wurden durch Artilleriegefechte erheblich beschädigt

Zu Beginn der sowjetischen Besatzung wurde es kurzzeitig militärisch genutzt, wobei das Obergeschoss des Schlosses Schinkel als Pferdestall genutzt wurde und die Räume weitere Schäden erlitten

Anschließend wurden die Glienicker Gebäude von Metalldieben geplündert und durch Vandalismus weiter zerstört

Sanierung der Glienicker Anlagen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Pleasureground nach Erholung nach Erholung

Nachdem in der frühen Nachkriegszeit darüber spekuliert wurde, den Glienicker Park zu einer wichtigen West-Berliner Sportstätte an der Grenze zur SBZ/DDR auszubauen und damit vollständig zu zerstören, setzte ein Umdenken ein, um das Werk Schinkels und seiner Schüler zu bewahren

In den Jahren 1950-1952 wurde das Schloss außen im Wesentlichen nach Schinkels Intentionen restauriert, der Hofdamentrakt jedoch entkernt und verlängert, wodurch die Sicht auf den Gartenhof stark beeinträchtigt wurde

Der große Pferdestall im Kavalierflügel war in kleine Räume unterteilt

Das Schloss wurde nun als Erholungszentrum für Sportler genutzt

1952 wurde der Park unter Landschaftsschutz gestellt, ein wichtiger Schritt zur dauerhaften Erhaltung.[27] Die Nebengebäude wurden sukzessive repariert

Das Casino stand jahrelang ohne Dach und wurde dann 1963 unter Verwendung der Grundmauern rekonstruiert

Architektonische Details der nicht wieder aufgebauten Gebäude wurden in einem Lapidarium (Lapis = lat

Stein) im Sockel des Wasserturms aufbewahrt

Die Parkanlage, die bis 1939 im Besitz der Fürstenfamilie gewesen war, war wie in der Vorkriegszeit nicht öffentlich zugänglich und somit nicht im öffentlichen Bewusstsein präsent

Historisch korrekte Neupflanzung von Bäumen auf dem Weg zum Wassertor

Am 1

Januar 1966 wurden die Gebäude des Lustparks der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Berlin unterstellt

Während Schlossdirektorin Margarete Kühn ihre ganze Energie in den Wiederaufbau des Schlosses Charlottenburg gesteckt hatte, richtete ihr Amtsnachfolger (1969), Martin Sperlich, seine Aufmerksamkeit zunehmend auf die Glienicker Anlage, die er als Gartenkunstwerk und nicht als Sammlung betrachtete Schinkelbauten im Grünen

Den am Glienicker Park interessierten Fachmann fand er in dem Landvermesser Michael Seiler, der die wissenschaftlichen Grundlagen für die Restaurierung des Gartens schuf und schließlich 1986 seine Dissertation über die gesamte Geschichte des Gartens in Glienicke vorgelegt hatte

Der Gartenarchitekt und Historiker Klaus von Krosigk übernahm die Leitung und baute die Abteilung zu einer funktionalen Fachbehörde aus

Neben dem Berliner Tiergarten hat die institutionalisierte Berliner Denkmalgartenpflege ihren zweiten Schwerpunkt auf die Glienicker Parks gelegt

Im Bereich der Lustanlagen und im Jagdschlossgarten fanden daraufhin spektakuläre gartenarchäologische Ausgrabungen statt

Auf Grundlage der Grabungsergebnisse, die mit der kritischen Bewertung der historischen Parkpläne kombiniert wurden, konnte eine authentische Restaurierung durchgeführt werden, die auch in Fachkreisen internationale Beachtung fand.[28] Denkmalgerecht sanierte Wege am Wassertor

Das Schinkeljahr 1981 brachte einen weiteren Schub an öffentlichem Interesse und öffentlicher Förderung, so dass die Gebäude in wichtigen Details ergänzt und ein Wiederaufbau der Orangerie durchgeführt werden konnte

1982 wurde die gesamte Anlage offiziell als Denkmal bzw

Gartendenkmal eingetragen

Während die Berliner Mauer einerseits durch den Abriss von Schweizer Häusern und die Restaurierung Schäden an den Glienicker Anlagen verursachte, ermöglichte sie indirekt die nahezu originalgetreue Wiederherstellung der Berlin-Potsdamer Chaussee.[29] Das wäre nach dem Fall der Berliner Mauer kaum möglich gewesen

Sperlich war es inzwischen gelungen, mit dem Lebensgefährten des 1959 verstorbenen Prinzen Friedrich Leopold jun., Friedrich Baron Cerrini de Montevarchi, in Kontakt zu treten

Testamentarisch vermachte er der Schlossverwaltung die nach Imlau verbrachten Glienicker Kunstwerke, darunter die „Zeitschrift über Glienicke“, die eine unschätzbare Quelle darstellt.[30] Cerrini starb 1985; Sperlichs Nachfolger als Schlossdirektor Jürgen Julier konnte das zuvor von der Volkshochschule genutzte Schloss zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987 als Schlossmuseum eröffnen

Gleichzeitig wurde eine Ausstellung eröffnet in den von der Volkshochschule neu bezogenen Nebengebäuden des Jagdschlosses konnten diese Parkanlage und die kürzlich restaurierten Gärten erstmals besichtigt werden

Kurz zuvor war die Veranstaltung im Haus am Waldsee mit einer Ausstellung über das Jagdschloss Glienicke vorbereitet worden.[31] Nach der Vereinigung der deutschen Länder wurden die Schloss- und Parkanlagen der Potsdamer Kulturlandschaft am 1

Januar 1991 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen

Dies war zuvor beantragt worden, war aber aufgrund der Grenzsperren nicht möglich

Mit der Gründung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) im Jahr 1995 wurde Glienicke dauerhaft als Schlossmuseum und bis dato einziges Hofgärtnermuseum ausgewiesen

Im Jahr 2000 konnte die SPSG die zuvor vom Landratsamt verwalteten Gärten des Lustparks und das Areal rund um das Schloss übernehmen, der Park verblieb jedoch beim Landratsamt

Seit 1992 gehört der Park auch zum EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst

Prinz Carl und seine Sammlungen [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Prinz Carl vor Schloss Glienicke (Franz Krüger (?), um 1828)

Prinz Carl war das mittlere der sieben Kinder des Königspaares

Königin Luise bezeichnete den 1801 geborenen Carl als ihr schönstes Kind

Der Bildhauer Christian Rauch beschrieb ihn 1815 als „einen wirklich liebenswerten Gesellen, gutaussehend und lebhaft, mit viel männlicher Anmut.“[32] Carl war bis zu seinen Dreißigern ein aktiver und attraktiver Mann, doch sein Gesicht verwelkte dann als Kind rapide Carl wird als immer gut gelaunt und lustig beschrieben

Ausgelassenheit, Mut in „Toberey“ mit seinen älteren Brüdern, Lust am Witz und Humor scheinen markante Charakterzüge von Carl gewesen zu sein

Auch seine erhaltenen Briefe zeugen von Witz und Lust auf gelegentliche Albernheiten

Dies fand jedoch seine Grenze in Klassenunterschieden

Er machte seinen Lehrern klar, dass er, nicht sie, Anweisungen geben müsse.[33] Ab Mitte des Jahrhunderts scheint Carls Humor angesichts der politischen Entwicklungen zunehmend geschwunden zu sein

Politisch hat Prinz Carl Witze nie verstanden

Zum Zeitpunkt des Todes seiner Mutter war er acht Jahre alt und wurde zehn Jahre lang von Heinrich Menu von Minutoli erzogen, der einen starken Einfluss auf den Jungen hatte

Minutoli förderte insbesondere Carls Interesse an Antiquitäten und Antiquitäten und verhalf ihm zu einer guten Allgemeinbildung

Später vermittelte er Prinz Carl den Erwerb des berühmten Goslarer Kaiserstuhls.[34] Prinz Carl verbrachte den größten Teil seiner Kindheit im Erdgeschoss des Fürstenschlosses in Berlin

Im ummauerten Garten Richtung Opernhaus legte der Fürst die ersten gärtnerischen Beete und Pflanzungen an

Bereits als Kind sammelte er erste Erfahrungen mit Gartenkunst und erweiterte sein damals erworbenes Wissen in seiner Jugend.[35] Ein markanter Charakterzug von Prinz Carl war seine Sammelleidenschaft, die er schon als Kind mit Mineralien entwickelt hatte

Später sammelte der Fürst antike Kunst und die klassizistische Skulptur seiner Zeit, byzantinische und mittelalterliche Kunst, Renaissance- und Barockkunst, ostasiatische Kunst, Waffen, Artillerie und Jagdgerät, Kutschen und Boote, ja, Seiler wies darauf hin, dass sogar die unzähligen Findlinge mit denen Carl seinen Park schmückte, stellten auch eine Art Sammlung dar, zumal er sie den ganzen Weg aus Westfalen mitbrachte.[36] Porträt von Prinz Carl (Wilhelm Hensel, 1852)

Der junge Prinz Carl verfügte über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, gepaart mit ausgeprägtem Statusbewusstsein und liebte schon früh die Geselligkeit

Als Vierzehnjähriger lud er beispielsweise den zwanzig Jahre älteren Schinkel zum Essen ein und besprach mit ihm sein Projekt einer nationalen Kathedrale

Carl hatte in jungen Jahren eine so einnehmende Persönlichkeit, dass er auf dem Aachener Kongress 1818 sofort die Zuneigung von Prinz Pückler gewann

Was sich jedoch in Carls sozialen Interaktionen vererbt hat, ist eine meist zielgerichtete Freundlichkeit

Über legale Aktivitäten des Fürsten an der Grenze gibt es in der Familienkorrespondenz nur Hinweise

Besonders uncharmant ist in diesem Zusammenhang das Urteil über Carl in einem viel zitierten Satz, den Friedrich Wilhelm IV

1858 über die vier Brüder prägte: „Wären wir als Söhne eines einfachen Beamten geboren, ich wäre Architekt geworden, Wilhelm ein Unteroffizier, Carl wäre ins Gefängnis gekommen und Albrecht ein Trinker geworden.“[37]

Prinzessin Marie (Julius Schoppe, 1838)

Als drittgeborener Sohn des Königs war Carls berufliche Funktion die eines hohen Militärbeamten, mit der er sich nicht so stark identifizierte wie sein älterer Bruder Wilhelm

Im Gegensatz zu diesem, der in der Familie als Liberaler galt, war Carl ein politischer Vertrauter seines ältesten Bruders, des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV

Beide einigten sich auf eine restaurative Politik, die darauf abzielt, alle demokratischen Entwicklungen zu verhindern

Entsprechend war Carls politisches Ideal der Hof von St

Petersburg, wo seine Schwester Charlotte seit 1817 residierte

Sie lud Carl 1820 erstmals nach St

Petersburg ein, wo er einen Hof und eine Regierung fand, die er sich gewünscht hätte Preußen

Dort konnte er auch moderne Landschaftsgärten studieren und der Park in Pawlowsk faszinierte ihn besonders

Carl teilte Charlottes Vorliebe für alles Englische

Da Prinz Carl neben seinem Parkwahn und seiner Liebe zur Jagd ein Faible für modische Innovationen hatte und in diesen Leidenschaften eine besonders ausgeprägte Anglophilie entwickelt hatte, entwickelte sich im damaligen Königshaus sein Spitzname „Sir Charles Glienicke“ mit die er gelegentlich Briefe unterzeichnete

Carl und Charlotte waren sich jedoch einig in ihrer Ablehnung der britischen Politik

Carl reiste nie nach England und kannte die berühmten englischen Landschaftsgärten nur aus Veröffentlichungen.[38] 1825 wurde Carls Schwager Nikolai unerwartet Zar, was Charlotte als Zarin Alexandra Fjodorowna ermöglichte, ihre Familie mit wahrhaft kaiserlichen Geschenken zu erfreuen

Auch Carl erhielt wertvolle Geschenke, die er zum Teil in den Glienicker Einrichtungen einsetzen konnte

St

Petersburg blieb bis zu Charlottes Tod 1860 Carls Lieblingsziel

Prinz Carl als General der Infanterie (Franz Krüger, 1851)

Am 15

September 1822 trat der König in Begleitung von Prinz Wilhelm und dem einundzwanzigjährigen Prinzen Carl eine Reise nach Italien an, die auch einen Besuch des Kongresses von Verona beinhaltete, ansonsten aber inkognito stattfand

Dem Kronprinzen blieb die begehrte Reise damals verwehrt

Dies war Carls erste große Reise und prägte ihn entsprechend

Sie führte ihn von Xanthen am Niederrhein den gesamten Flusslauf hinauf und weiter durch die Schweiz, wo er seine ersten Hochgebirgserfahrungen machte

Auf dem Kongress in Verona muss Carl Kanzler von Hardenberg, den Leiter der preußischen Gesandtschaft, kennengelernt haben, ohne zu ahnen, dass dieser am 26

November überraschend verstirbt und damit dem Prinzen den Erwerb von Glienicke ermöglicht

Zum Gefolge des Königs gehörte auch Alexander von Humboldt, der gelegentlich als Cicerone für die königlichen Herrschaften fungierte

Weiter ging die Reise über Venedig nach Rom und weiter nach Neapel, wo man bei mildem Winterwetter vier Wochen verbrachte und die Ausgrabungsstätten von Pompeji und Herculaneum besuchte

Auch die Rückreise war reich an kulturellen Erlebnissen und führte über Florenz, Pisa, Genua, Mailand, Triest und dann wieder über die Alpen nach Innsbruck, Salzburg, Prag, Dresden, so dass sie am 1

Februar 1823 nach Berlin zurückkehrten.[39 ] Diese Reise hat Carl wahrscheinlich mehr beeinflusst, als ihm bewusst war

Angesichts der Schwierigkeiten der Reise durch das technisch noch rückständige Land schrieb er seinem Vater in leicht arrogantem Ton den bemerkenswerten Satz, dass man sich das Land nicht selbst anschauen, sondern studieren sollte, um die Lust an Italien nicht zu verlieren in Bildern und Büchern

Und mit dem Pleasureground und seinen Gebäuden schuf Carl sozusagen ein Stück Italien aus zweiter Hand

Erst in den frühen 1840er Jahren unternahm Carl wieder einige Reisen nach Italien, jetzt mit seiner Familie

Diese Reisen dienten auch der Kontaktaufnahme zu Kunsthändlern und dem Ankauf von Kunstwerken

Prinz Carl als Roter Jäger (Carl Steffeck, 1858)

Ende 1826 verlobte sich Prinz Carl mit Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach

Das Ordensschloss in Berlin wurde ihm zum Zweck der Haushaltsgründung zur Verfügung gestellt

In den beiden Folgejahren wurde es nach Schinkels Plänen komplett umgestaltet und er zog zu Weihnachten 1828 ein

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Auch in Glienicke wurden nun die Aus- und Umbauarbeiten am Schloss beschleunigt

Nach der am 26

Mai 1827 im Schloss Charlottenburg gefeierten Hochzeit wurde Marie am 5

Juni als neue (Mit-)Eigentümerin von Glienicke vom König in die Klänge der Militärmusik eingeführt

Inwieweit die Fürstin, die keinerlei Einfluss auf die Glienicker Gärten hatte, zumindest bei der Innenausstattung des 1827 fertiggestellten Schlosses mitentschieden hatte, ist unbekannt

Obwohl die Ehe zwischen Prinzessin Marie und Prinz Carl eine Liebesheirat war, war die Beziehung zwischen ihnen nur von kurzer Dauer

Obwohl die Ehe fast fünfzig Jahre bis zu Maries Tod dauerte, lebten beide Ehepartner ihr eigenes Leben, lange bevor die Kinder erwachsen waren

Prinzessin Marie, unzufrieden mit dieser Situation, erntete im Königshaus bald den unsympathischen Spitznamen „Mutter Wehe“

Erst im Alter fanden die beiden wieder zueinander

Eine der großen Leidenschaften des Prinzen war die Jagd

Dieser Leidenschaft ging er sein ganzes Leben lang nach und führte die Parforcejagd in Preußen wieder ein

Jagdanlagen in Glienicke waren also keine Dekoration

Die historische Jagdgerätesammlung Prinz Carls befand sich nicht in Glienicke, sondern im Stadtschloss und befindet sich heute im Jagdschloss Grunewald

Unbekannt, da noch nicht erforscht, wo und wie der Fürst in Glienicke Jagdtrophäen präsentierte

Es ist anzunehmen, dass er dies auf wirkungsvolle Weise tat und nicht wie sein Sohn massenhaft an den Wänden des Jagdschlosses Dreilinden arrangierte[40]

Prinz Carl bei der Baumpflege (Heinrich Lüders, 1882)

Einer besonderen Laune frönte Prinz Carl mit einem Hofmohren

Es handelte sich um einen schwarzhäutigen Hofangestellten, der den Namen „Achmed“ trug und in exotisch anmutender orientalischer Tracht als Erkennungszeichen für den fürstlichen Hof diente

Carl war der einzige preußische Prinz, der auf diese Mode des 18

Jahrhunderts zurückgriff

Als der erste durch einen neuen Mohren ersetzt wurde, erhielt er wieder den Namen „Achmed“, was nicht unbedingt darauf schließen lässt, dass der Prinz ein großes Interesse an seiner Persönlichkeit hatte

Prinz Carl hatte sich schon immer für Architektur interessiert, aber nicht wie sein älterer Bruder Friedrich Wilhelm selbst entworfen

Er hat auf seinen Reisen Architektur studiert und wohl im Gespräch mit seinen Architekten die Bauwünsche entwickelt

Im Falle des Klosterhofes gab Carl an, dass dieser nach seinen Vorgaben erstellt worden sei, ohne auch nur eine Entwurfsskizze zu haben

Der prägende Architekt in Glienicke war jedoch Schinkel, dessen Werdegang und Werkentwicklung Carl von seiner Jugend an verfolgte

Zu Schinkel pflegte der Fürst ein respektvolles Verhältnis, während zu Persius, v

Arnim und Petzholtz – soweit Tagebucheinträge und Korrespondenzen belegen – ein eher unterwürfiges Verhältnis gepflegt wurde

Prinz Carl als Lord Master of the Order of St

John (Friedrich Randel, nach 1853)

„Zu keiner seiner Schöpfungen blieb Schinkel noch lange nach weitgehender Vollendung seiner eigentlichen Arbeit in einem so persönlichen Verhältnis wie zu Glienicke, das durch die Erweiterung seiner Sammlungen gewissermaßen nie vollendet wurde, weshalb seine Rat ist immer aufs Neue gefragt, das lag sicherlich nicht zuletzt an der Persönlichkeit des fürstlichen Baumeisters, der von echter Kunstbegeisterung erfüllt war und die besten Männer der Kunstbranche beschäftigen konnte in Berlin in den Dienst seines Wirkens

Aus dieser Zusammenarbeit von Baumeistern und Künstlern ging Glienicke hervor, das in seiner Art als Sommerresidenz eines fürstlichen Sammlers und Kunstliebhabers im 19 an Architektur interessiert, blieb er auch nach seinem Tod nicht bei Schinkels Architektursprache, sondern wandte sich neuen architektonischen Moden wie der Neorenaissance zu, in diesem Zusammenhang dem Neobarock des Jagdlo dge Bau von 1859 ist sehr bemerkenswert

Dass das von Schinkel entworfene Schloss und die Nebengebäude äußerlich nahezu unverändert blieben, zeugt von der Wertschätzung Prinz Carls für Schinkels Werk

Carls äußerst intensive Gestaltung des Parks und seine Sammelleidenschaft waren einerseits ein Ausgleich zu beruflichen Verpflichtungen, andererseits eine Kompensation für die eigene politische Bedeutungslosigkeit

Die Kunstsammlungen Prinz Carls und ihre Präsentation im Park waren sicherlich auch ein Versuch, seine eigene temporäre und historisch unbedeutende Lebensspanne aufzuwerten, indem er sie in Glienicke in einen größeren, zeitloseren Rahmen stellte

1987 wies Helmut Börsch-Supan darauf hin, dass Carls Neigung dem Antiquariat und nicht dem Künstlerischen galt.[42] Bei näherer Betrachtung gibt es keine eigentliche Kunstsammlung

Gemälde wurden eher als Gelegenheit als nach einem Plan erworben

Zudem handelte es sich bei den angekauften Gemälden meist um Gebrauchsgüter, während die damals wichtige zeitgenössische Kunst wie Gemälde von Caspar David Friedrich, Karl Blechen oder Adolph von Menzel offenbar völlig ignoriert wurde

Dies ist angesichts der damaligen Ankäufe des Königs und Kronprinzen für die Schlösser und das 1830 eröffnete Museum in Berlin bemerkenswert

Auch Prinz Carl erwarb keine modernen Skulpturen, sondern Wiederholungen bereits für andere Orte geschaffener Skulpturen angezeigt

Zum Beispiel Tiecks Figuren für die Teestube im Berliner Schloss oder Dankbergs Knabe für den Froschbrunnen in Sanssouci

Dem Sammler fehlte hier offenbar ein tieferes Kunstverständnis

Vielleicht entspricht das Carls großer Musikalität

Der Prinz sprach gern mit ihr

Allerdings gibt es nur Hinweise auf äußerst modische Musik, etwa von Lanner, Donizetti oder Strauss.[43] Das von seiner Biografin Gräfin Rothkirch 1982 so liebevoll beschriebene Porträt Prinz Carls als „Kenner und Beschützer der Schönheit“ betrifft sicherlich nur einen Teil seiner Persönlichkeit.[44] Dennoch schrieb Prinz Carl mit der Anlage des Parks Klein-Glienicke ein kleines Kapitel europäischer Gartengeschichte

Festtag in Glienicke: Fregattenattrappe mit Fahnen und Miniatur fürstlicher Flotte auf dem Jungfernsee (J.H

Bleuler, 1830)

Dank der „Zeitschrift über Glienicke“[45] musste der Hofmarschall (1824-1850 Kurd von Schöning, 1850-1867 Franz von Lucchesini) über die Nutzung des Parks durch die fürstlichen Herrschaften auf dem Laufenden bleiben

In diesem Tagebuch wurden nicht nur die täglichen Aktivitäten des Fürstenpaares festgehalten (die Kinder waren bei Erziehern angestellt), sondern auch alle gedeckten Tische der fürstlichen Apanage protokolliert

Dementsprechend sind die sozialen Interaktionen von Prinz Carl im Detail überliefert.[46] Daraus ist bekannt, dass das Frühstück oft im Garten eingenommen wurde, während das Abendessen im Allgemeinen im Schloss eingenommen wurde

Der Tee (das Abendessen) wurde jedoch jeden Abend an einem anderen Ort im Garten oder Park eingenommen, wenn das Wetter es zuließ

Die große Anzahl an Teeplätzen erklärt sich daher aus dem Bedürfnis, den Park jeden Tag am späten Nachmittag oder am Abend aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven zu erleben

Eine große Anzahl von Dienern ermöglichte diesen Luxus.

Fahrt durch den Glienicker Park: Prinzessin Marie in einer Kutsche vor dem Zelt (Franz Krüger, um 1840)

Während der Pleasureground nur zu Fuß besucht wurde, wurde der Park größtenteils mit der Kutsche besucht

So unternahm Prinzessin Marie fast nur noch Reisen

Auch bei Kutschenfahrten wurde den Gästen der Park gezeigt

Ergänzt wurden die Fahrten durch Promenaden an verschiedenen Stellen, zum Beispiel um den Wasserfall an der Teufelsbrücke zu sehen

Prinz Carl hingegen war meistens hoch zu Ross im Park unterwegs

Kein Potsdamer Parkbesitzer hat sich so intensiv der Gartengestaltung gewidmet

Teilweise begutachtete er täglich die Parkarbeiten, um bei der Umsetzung der Pläne immer wieder neue Ideen zur Gestaltung einfließen zu lassen, und legte gelegentlich selbst Hand an

Zunächst war der Park für interessierte Fremde nicht zugänglich

Ein historisches Schild vom 1939 noch vorhandenen Haupttor in Glienicke weist darauf hin, dass Carl am 7

Mai 1824 den öffentlichen Zutritt zum Grundstück untersagt hatte.[47] Später, vermutlich erst nach der Erweiterung des Parks im Jahr 1840 und Einfriedung des gesamten Grundstücks, konnte der Park von interessierten Besuchern nach Anmeldung bei einem der Pförtnerhäuser zu Fuß besichtigt werden

Es lag im Ermessen der Wachen, wen sie hereinließen

In Abwesenheit der Fürstenfamilie, erkennbar an der nicht gehissten Fahne auf der Burg, konnten nach Anmeldung beim Burgvogt auch der Lusthof, Teile der Burg und die Nebengebäude besichtigt werden (Inspektor)

Die Fürstenfamilie sah sich nun als Stilgeber für das einfache Volk.[48] Vor kurzem scheinen der Garten und der Park für die Öffentlichkeit zugänglich gewesen zu sein

Wagener berichtete zumindest 1882 von keinen Zugangsbeschränkungen, empfahl seinen Lesern, „selbst zu sehen“, was er beschrieb und berichtete, dass Glienicke der „Wallfahrtsort für Tausende“ sei, die sich durch die Verbindung von Kunst und Natur erbauen wollten.[49]

Die Nebengebäude des Parks (Torhäuser, Hofgärtner- und Maschinenhaus, Matrosenhaus, Jägerhof, Unterförstereien) hatten alle ein eingezäuntes Wirtschaftsgrundstück und waren für Fremde nicht zugänglich

Die historischen Einfriedungen der Hofparzellen bestanden aus hölzernen Lattenzäunen

Auch die Parkgrenzen bestanden nach dem Entwurf von Persius aus durchgehenden, fein proportionierten Estaquets, die ein unerwünschtes Betreten durch Menschen und Tiere verhinderten

Familienleben in Glienicke: Das Fürstenpaar mit seinen Kindern vor dem Löwenbrunnen (Theodor Hosemann, um 1845)

Der 1

Mai markierte für das Fürstenpaar den Beginn der Sommersaison, das Datum, an dem Glienicke gekauft wurde

Sobald der fürstliche Hof in das Schloss eingezogen war, wurde die fürstliche Flagge gehisst und bei zwischenzeitlicher Abwesenheit wieder eingeholt

Wichtige Feiertage in Glienicke waren nach dem Hochzeitstag des Paares am 26

Mai der Geburtstag des Prinzen (29

Juni), seiner Schwester Charlotte (13

Juli) und ihres Mannes Zar Nikolai I

(6

Juli) sowie der Geburtstag seines Vaters Friedrich Wilhelm III

(3

August)

An Feiertagen kreuzte die fürstliche Miniaturflotte auf dem Jungfernsee, die Masten (Fregattenattrappe) und die Burg wurden beflaggt, Salutschüsse abgefeuert und in der Abenddämmerung Flammen in den Schalen an den Gebäuden entzündet

Später werden auch Illuminationen mit “bengalischen Flammen” erwähnt

Solche Veranstaltungen fanden auch statt, wenn Staatsgäste dem Prinzen die Aufwartung machten oder wenn der König per Schiff auf die Pfaueninsel fuhr oder von dort mit hochrangigen Gästen zurückkehrte

Dann wurde auch der Wasserfall “losgelassen”

Alljährlich am 18

Oktober wurde der Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig mit einem Freudenfeuer auf dem Böttcherberg gefeiert

Im Vorfeld des alljährlichen Umzugs in das Berliner Stadtschloss führten der Hofgärtner, der Hofmarschall und der Inspektor Ende Oktober von der Kutsche aus eine ausgiebige Begehung des Parks durch, bei der auch die Herbstpflanzungen durchgeführt wurden während der Abwesenheit angeordnet wurden

Mit der Hubertusjagd am 3

November endete die Saison in Glienicke

In den Wintermonaten wurden nur gelegentlich Fahrten nach Glienicke unternommen und mit der Arbeitskoordination der Parkgestaltung verbunden.[50] Jagd in Glienicke: Prinz Carl wird von roten Jägern begrüßt (unbekannter Künstler, 1847)

Bei Staatsbesuchen gehörte es zum Protokoll, Prinz Carl Respekt zu zollen, und Glienicke war dem europäischen Hochadel entsprechend bekannt

Ob es die Königin der Niederlande in den Anfängen von Carls Anwesen oder der Schah von Persien in späteren Jahren war, Glienicke wurde von vielen Königen besucht

Neben dem mit Prinz Carl eng verwandten Königspaar war der Besuch von Queen Victoria der ranghöchste Besuch, der dem Glienicker Park vergönnt war

Das Tagebuch vermerkte diesen Besuch am 14

August 1858 ganz lapidar: „Gegen 6 Uhr Ihre Majestät die Königin von England, mit ihrem Gemahl Prinz Albert, der Prinz von Preußen nebst Frau Prinzessin und Prinz Fried

Will

mit seiner Frau Visite und einem Spaziergang durch Garten, Schloss, Kuriosität, Kasino und Klosterhof.“[51]

Historische Beschreibungen des Glienicker Parks aus der Zeit Prinz Carls finden sich in der frühen Tourismusliteratur von Samuel Heinrich Spiker (1833), Anonym (1839), Anonym (1846), Ludwig Rellstab (1854), August Kopisch (1854), Karl Ludwig Häberlin (1855) und Robert Springer (1878).[52] 1882 beschrieb der Landeshistoriker Heinrich Wagener ausführlich die Geschichte und Gestalt der Glienicker Anlagen.[53] Helmuth von Moltke schickte seiner Braut eine kurze, aber charakteristische Beschreibung (siehe unten), als er 1841 Adjutant in Glienicke war

Ausritt in Glienicke: Prinz Carls Schimmel und livrierter Gerichtsschreiber (H

Litfas, um 1860)

Historische Veröffentlichungen zu den Bauten finden sich in Schinkels „Sammlung architektonischer Entwürfe“ (Schloss und Casino), im „Architektonischen Album“ (Rotunde, Hofgärtnerhaus und Maschinenhaus, Gewächshäuser, Seemannshaus, Villa Schöningen und Stibadium) und im „Architektonischen Skizzenbuch” (Torhaus Obertor- und Wildparktor, Torhaus Haupttor, Torhaus Griebnitztor, Unterförsterei Klein-Glienicke, Kanarienvogelhaus, Jagdschlossgebäude und Schweizerhäuser)

Bemerkenswerterweise fehlen Veröffentlichungen von Löwenfontäne, Curiosity, Jägerhof und dem Klosterhof

Unter den publizierten Parkplänen befinden sich eine wenig schöne Lithographie von ca

1845 im Maßstab 1:5.000 und eine sehr schöne Farblithographie von ca

1862 im Maßstab 1:2.500, der sogenannte Kraatz-Plan, eine Folge lithographierter Aquarelle von Carl Graeb wurde für den Park Babelsberg geschaffen

Seltsamerweise scheint Prinz Carl hier wenig Interesse gehabt zu haben

Als Veröffentlichung seines Parkplans stellte er 1843 und 1854 eine Mappe bereits vorhandener Drucke zusammen, wie die Blätter der „Sammlung architektonischer Entwürfe“, die Farblithographien von Haun nach Schirmer und den unattraktiven Litho-Parkplan aus um 1845.[54]

Zur Zeit Prinz Carls wurde nur der Lustgarten fotografisch dokumentiert: Um 1875, vielleicht anlässlich der 50-Jahr-Feier 1874, fertigte der Fotograf Robert Scholz eine Fotoserie an, die den Garten in einem weitgehend verwilderten Zustand zeigt

Aus dieser Zeit gibt es keine Fotos des Parks

Als Johannes Sievers und sein Sohn Wolfgang in den 1930er Jahren den Park und die Gebäude dokumentierten, war die Holzarchitektur bereits verschwunden und die Parkanlagen völlig überwuchert

Parkstruktur und -gestaltung seit der letzten Erweiterung [Bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Übersichtsskizze der Parkflächen

Humphry Repton, der wohl einflussreichste englische Landschaftsgestalter seiner Zeit, formulierte Ende des 18

Jahrhunderts die Gestaltungsprinzipien des klassischen englischen Landschaftsgartens

Demnach wurde der Blumengarten direkt am Wohnhaus angelegt, an das sich der Lustgarten, der Hausgarten, anschloss

Beide waren vom eigentlichen Park durch Zäune, Mauern oder unsichtbare Zäune (nahezu unsichtbare Zäune oder Gräben) getrennt, da im Park Vieh und Wild frei herumliefen, die die Blumen und Ziersträucher im Garten angebissen hätten

In Glienicke hat der Blumengarten eine besondere Form des Gartenhofes

Der Lustpark erstreckt sich zwischen dem Schloss und der Glienicker Brücke

Der Park gliedert sich in den Abschnitt des Großen Wiesengrundes, der heute etwa die Mitte der Anlage einnimmt, im Westen der Abschnitt des Ufer-Höhenwegs, der sich im Norden im Jägerhof-Areal fortsetzt

Im Nordosten liegen die steilen Hänge eines Bergparks namens “Karpaten”

Südlich davon und östlich des Großen Wiesengrundes erstreckt sich ein von Tälern mit waldigem Charakter geprägtes Gebiet

Südlich der Berlin-Potsdamer Chaussee liegen der Park Böttcherberg mit dem angrenzenden Schweizerhaus-Teil und dem Jagdschlossgarten

Die Benennung der meisten Teile des Parks ist historisch

Lediglich der Ufer-Höhenweg, der Große Wiesengrund, der Jägerhof-Teil und der Waldtäler-Teil sind Hilfsbegriffe, da nicht überliefert ist, wie die fürstlichen Herrscher diese Teile nannten.

Charakteristisch für Lennés Parkgestaltung sind die sehr zahlreichen und überraschenden Blickachsen sowohl innerhalb des Parks als auch in die Potsdamer Kulturlandschaft

Typisch für Lennés Gartenkunst ist auch die ständige Verschränkung von Wiesenräumen, um ein Maximum an Blickbeziehungen zu eröffnen

Figurative Beete, plastisch strukturierte Teiche und hügelige Parkanlagen sind typisch für die Gartenkunst des Fürsten Pückler

Prinz Carl vereinte beides in Glienicke, wobei die westlichen Teile des Parks deutlich Lennés Handschrift tragen

Im 19

Jahrhundert wurde der Glienicker Park über die Hauptstraße, den sogenannten Drive, ab dem mittleren Tor (heute ein unauffälliger Treppenaufgang an der Königstraße) erschlossen

So fuhr der Besucher zunächst an dem großen Findling mit dem Kaufdatum 1

Mai 1824 und dem Großen Wiesengrund vorbei

Dann passierte er den Schlossteich und den Wirtschaftshof und erreichte schließlich die offene Seite des Gartenhofs, durch die er das Schloss betrat

Gartenhof im Nordwesten

Der Gartenhof wird im Süden vom Schloss und Hofdamentrakt u-förmig umschlossen und im Norden vom Kavaliertrakt begrenzt

Er öffnet sich nur nach Osten, was seit der Erweiterung des Hofdamentraktes 1952 eingeschränkt ist

Früher war der Blick vom Hof ​​nach Osten über den Schlossteich zum Großen Wiesengrund gerichtet und suggerierte damit einen großen Weite des Parks

Da der Blick auf die Wiese noch nicht vollständig frei ist, ist dies derzeit schwer nachvollziehbar

Schloss (Persius nach Schinkel, 1832) Gartenhof (Persius nach Schinkel, 1832)

Der Hof sollte der eigentliche Blumengarten von Glienicke werden

Fünf runde und zwei nierenförmige Tortenbeete, die von einer Pergola mit Rankenwerk sowie Kübel- und Kübelpflanzen umgeben wurden, bzw

eine reiche Blumendekoration bieten

Zwei Wasserspiele waren eine klangliche Attraktion

Die antiken Reliefs und Fragmente, die damals sukzessive beschafft und schließlich in größerer Zahl als heute in die Fassaden eingebettet wurden, boten ein nahezu unerschöpfliches Studienangebot.[55] Vor der Hecke des Kavaliersflügels befindet sich ein Brunnen mit einem Bekrönungsguss der Ildefonso-Gruppe als Hinweis auf eine entsprechende Anlage in Weimar, dem Wohnhaus der Fürstengemahlin

An den Seitenstufen des Brunnens plante Schinkel dekorative Terrakottakübel für Lorbeer- oder Orangenbäume

In Schirmers Gartenhof-Darstellung sind kleine Tontöpfe seltsam aneinandergereiht

Topfpflanzen werden vor der Hecke platziert und reagieren rhythmisch auf die Säulen der Pergola

Das Zentrum des Gartenhofes markiert ein Brunnenbecken, in dem sich seit mindestens 1837 ein Renaissance-Schalenbrunnen von 1562 befindet, der später von den Erben Prinz Carls verkauft wurde

Der Gartenhof ist sozusagen das Herzstück des Glienicker Parks

Schinkel verdeutlicht dies in der Erläuterung der Veröffentlichung in der „Sammlung Architekturer Drafts“: „Der Grundriss zeigt die Disposition des Ganzen, wo ein Hof, umgeben von Schlössern und Stallungen, gartenartig angelegt, umgeben von schönen Arkaden aus Eisen , mit Springbrunnen und Bronzestatuen geschmückt, bildet ein Hauptagrément der Wohnung, das im Gegensatz zum Blick in dieses Innere, Geheimnis des Hofes, seine Fenster auf den Fernblick auf die schöne Gegend richtet und doppelten Genuss erzeugt

[56]

Schleuse mit freistehendem Propylon (Foto Robert Scholz, 1874/75) Vorfahrt mit freistehendem (Foto Robert Scholz, 1874/75)

Von allen Potsdamer Sommerresidenzen weist Glienicke die ungewöhnlichste Bebauung auf

Der Zugang zum Schloss erfolgte nicht über eine Außenfassade, sondern durch die Gartenhof-Pergola, die zum versteckten Hauseingang führte

Der Zugang zu dieser Pergola war nach Schinkels Umbau eine einfache Pfeilerstellung, die schwer als Eingang zum Schloss zu identifizieren war

Bis zu dieser Pfeilerstellung fuhr eine Pferdekutsche vor und der Rest des Weges wurde zu Fuß zurückgelegt

Schinkel hat in der Veröffentlichung in seiner „Sammlung architektonischer Entwürfe“ direkt neben dem Pergola-Eingang eine Haustür abgebildet, die aber nicht umgesetzt wurde, weil sie bei Fremden Verwirrung über den richtigen Zugang gestiftet hätte

Schloss Glienicke (Veröffentlichung von Schinkel, 1840) Vorfahrt bei Glienicke (Veröffentlichung von Schinkel, 1840)

Seltsamerweise liegt der eigentliche Blickwinkel für die Annähernden nicht auf dem Schloss, sondern auf dem Kavalierflügel, der weit über den Gartenhof nach Osten hinausragt, da Schinkel den Bestandsbau in diese Richtung verlängerte

Hier ist die Weinlaube (siehe unten) und darüber sind Abgüsse von Skulpturen vor einem türkis gestrichenen Wandpaneel für eine Fernwirkung platziert

Die „Felicitas Publica“ aus dem Münchner Max-Joseph-Denkmal von Christian Daniel Rauch wird flankiert von den Figuren Odysseus und Iphigenie aus Friedrich Tiecks Berliner Teesalon-Zyklus

An der Ecke war ein Zinkabguss des Kopfes der damals berühmten „Athena Hope“ angebracht

Um den Eingang zum Schloss zu akzentuieren, wurde die einfache Pfeilerstellung auf der Pergola 1840 von Persius durch den heute noch bestehenden Propylon (Portalbau) ersetzt, als der Hofdamentrakt angebaut wurde

Diese besteht aus Sandstein mit dekorativen Elementen aus Zinkguss

Bekrönt wurde sie von einem Abguss der Achilles-Statuette aus Friedrich Tiecks Berliner Teesalon-Zyklus

Seitlich des Propylons (wie am Stibadium) stehen abgewinkelte halbhohe Sandsteinwände mit gegossenen Zinkvasen und Bänken, auf denen die Fürstenfamilie die Vorfahrt für besonders hochrangige Gäste abwarten konnte oder weniger vornehme Gäste warten konnten vom Fürstenpaar entgegengenommen

Die Anlage zeichnet sich zusätzlich durch kleine Steinmosaikpflaster mit dem verschlungenen C-Monogramm des Fürsten aus

Architektonisch war das Propylon frei, bis 1952 der Hofdamentrakt nach Norden verlängert wurde

Zu Prinz Carls Zeiten ging man durch das Propylon direkt in die Pergola

Da sich das Fürstenpaar auf dem täglichen Weg zur Kutsche hauptsächlich in der Pergola aufhielt, war der Kavaliersflügel die eigentliche Aussicht vom Gartenhof

Dementsprechend wurden in die Fassade des Seitenflügels besonders ausdrucksstarke Spolien eingemauert, zum Beispiel Theatermasken (Personae)

Nördlicher Gartenhof (Haun nach Schirmer, um 1837)

Die Pergola, im 19

Jahrhundert Vorbau genannt, bestand aus vier Flügeln an der Ost-, West- und Südseite des Hofes und wurde auf der Nordseite des Gartenhofes durch einen Heckenweg vor den Stallungen im Kavalier ergänzt Flügel

Im ersten Flügel bildete der Schalenbrunnen des Gartenhofs den Mittelpunkt, im zweiten der säulenflankierte Eingang zum Hofdamenflügel, im dritten Flügel die Feuerstelle mit Wandgemälde und im vierten Flügel der Eingang zum Kavalier Flügel in der Laube des Adjutanten ist der letzte Blickfang

Blick über den Renaissance-Schalenbrunnen, den Hofdamentrakt und den Eingang zur gusseisernen Pergola (Foto um 1900)

Zum Haupteingang, der direkt vor dem Kamin liegt, besteht keine axiale Sichtverbindung

Es ist außergewöhnlich versteckt und wird nur durch die Größe des Portals und der “SALVE” in der Türschwelle hervorgehoben

Die Pergola ist mit Aristolochia macrophylla und Passiflora bewachsen, was ihr einen exotischen südlichen Charakter verleiht

Schirmers Bild deutet zumindest vorübergehend auf Lonicera-Rankings hin.

Die Pergola war ursprünglich aus Eisen, mit einer bemalten Holzdecke und gusseisernen Bodenplatten

1863 wurde sie durch eine Gusseisenkonstruktion mit Blechdach ersetzt

Die Struktur der neuen Pergola, die zeitgleich mit der Renovierung des Jagdschlosses errichtet wurde, entsprach der alten, war jedoch graziler und stärker verziert

Auch hier dürften diverse Zierteile aus Zinkguss gefertigt worden sein

Über eine kolorierte Fassung oder möglicherweise partielle Vergoldung der Konstruktion ist nichts erhalten

Diese Pergola wurde nach 1945 entfernt und durch eine Holzkonstruktion mit einer unhistorischen Drahtglasabdeckung ersetzt, die eher der ursprünglichen Pergola ähnelt

Verandakamin (Foto LDA um 1945, verfremdete Darstellung)

Der Teil der Pergola westlich des Haupteingangs des Schlosses sollte verglast werden und dann als zusätzlicher wintergartenartiger Raum dienen.[57] Zum Heizen diente ein marmorner Kamin mit einem Wandbild darüber, „Pegasus gewaschen und von Nymphen bewässert“, das Julius Schoppe 1827 gemalt hatte (beides nicht erhalten)

Kunst“ erhalten

Dort wird die Illustration kommentiert: „Das Gemälde aus dem Grab der Nasons, wo die drei Nymphen das geflügelte Pferd Pegasus waschen, ist nicht weniger anmutig

Wie bei den Nereiden ist der Oberkörper der drei Najaden nackt dargestellt, was sie der Formation der Götter der Liebe und der Gnaden näher bringt.“[58]

Das um 160 n

Chr

entstandene Grab der Nasonier an der Via Flaminia bei Rom war seit dem frühen 18

Jahrhundert publiziert worden und erfreute sich in Kunstkreisen einer gewissen Beliebtheit.[59] Was Glienickes Geschichte um das geflügelte Pferd der Unsterblichkeit – ein Nachkomme von Poseidon und Medusa – war, ist noch nicht geklärt

In die Wand seitlich des Kamins waren Sitzbänke eingelassen, deren Holzsitze auf gusseisernen Konsolenfüßen im Schinkel-Stil ruhten.[60] Der Gartenhof wurde zum Standort für die antiken Reliefs, die Carl durch den Kunsthandel erworben hatte

Die Anlage verstand sich nicht als Schloss, sondern als italienische Villa, bei deren Bau antike Funde gefunden wurden.[61] Die meist marmornen Reliefspolien wurden eher dekorativ als archäologisch in den Putz der Rückwand der Pergola eingearbeitet

Viele der Fragmente wurden erst im letzten Jahrzehnt des Lebens des Prinzen hinzugefügt

Nach der Italienreise 1874 trafen 33 Kisten mit Antiquitäten in Glienicke ein.[62] Vorhandene Tafeln weisen darauf hin, dass Prinz Friedrich Karl auch einige Antiquitäten als Andenken mitbrachte, darunter ein Stück aus Troja, das der Stecher – offenbar in dem Bemühen, sich der hochdeutschen Rechtschreibung zu bedienen – als „Troga“ bezeichnete

Die Anordnung der Spolien wurde geändert, indem der Hofdamenflügel verlängert und sein Eingangsportal entfernt wurde

Die nach 1945 noch vorhandenen Glienicker Altertümer wurden in einem wissenschaftlichen Katalog erfasst.[63] Weinlaube und Adjutantenperistyl [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Westende des Kavalierflügels, Zustand 2

Hälfte 19

Jh

(Fotomontage nach einem Foto von 1937)

Weinlaube und Adjutantenperistyl sind die architektonischen Bindeglieder zwischen Gartenhof und Lustgarten bzw

Park

An der Auffahrt vor dem Kavaliersflügel befindet sich die ebenfalls mit Vitis vinifera bewachsene Weinlaube

An der Rückwand der Laube befanden sich mit Ölfarbe bemalte Bänke, deren Form wohl auf Schinkel zurückgeht, aber nicht erhalten ist

Später, um die Mitte des Jahrhunderts, wurden drei Nischen in die Rückwand gehauen, die mit dekorativen Marmorrahmen versehen waren

Darin fanden Nachbildungen von Kinderfiguren ihren Platz.[64] Weinlaube überwuchert

An der östlichen Schmalseite des Kavalierflügels wird der Eingang zur Wohnung des Kastellans (Inspektor) durch einen von Hermen flankierten Vorbau akzentuiert

Ursprünglich hatte dieses Portal nur ein Metallvordach

An der Seite des Portals befanden sich 1831 von Persius nach Schinkels Vorgaben entworfene Sitzbänke, die in der Bemalung der Vorfahrt mit roten Jägern (s.o.) zu sehen sind, aber nicht erhalten sind.[65] In Verbindung mit den Sitzbänken auf dem Propylon gab es im Bereich des Schlosseingangs zahlreiche Sitzmöglichkeiten

Merkurbrunnen und Adjutantenterrasse

Auf der gegenüberliegenden Seite des Gartenhofes vermittelt das Adjutantenperistyl mit einer darüber liegenden Terrasse zum Lustgarten zwischen Pergola und Kavalierflügeltreppeneingang

Die Architektur, bestehend aus zwölf Säulen oder Pfeilerschablonen, wurde von Schinkel schlicht, aber fälschlicherweise als Peristyl bezeichnet

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Später taucht gelegentlich die Bezeichnung „Adjutantenlaube“ auf, obwohl das Bauwerk als solches nicht verwendet werden kann, da es in erster Linie als überdachter Durchgang für die Bediensteten zwischen der Küche im Erdgeschoss des Kavalierflügels und dem Schloss diente Wohnung des Inspektors im Kavalierflügel

Die darüber liegende Terrasse war nur über die beiden Flügeltüren eines der beiden Adjutantenzimmer im Kavaliersflügel zu erreichen und erhielt dementsprechend den Namen „Adjutantenterrasse“

Von hier aus haben Sie einen bemerkenswert schönen Blick sowohl auf den begrünten Innenhof als auch auf den Lustgarten

Heute hat die Terrasse nur noch provisorische Balustraden

Die Form des historischen Gitters entsprach dem Gitter, das Schinkel gleichzeitig für die Kuppelverkleidung des (Alten) Museums in Berlin entwarf

Hier, an der Südwand, befindet sich der Merkur-Brunnen und ihm gegenüber, unter dem Renaissance-Zierbogen, befand sich im Lapidarium noch eine Neo-Renaissance-Bank

Die Figur des stehenden Merkur ist keine antike Marmorskulptur, sondern vermutlich eine überarbeitete französische Skulptur aus dem 18

Jahrhundert.[66] Ganz in der Nähe, in einer Nische an der Westfassade des Palastes, setzt eine moderne Kopie von Antonio Canovas Venus Italica das Antikenprogramm fort

1852 schenkten Glienicker Mitarbeiter dem Fürstenpaar zur Silberhochzeit einen Abguss des ruhenden Merkur aus Herculaneum, seit der Ausgrabung 1758 eine der meist rezipierten lebensgroßen Bronzefiguren der römischen Antike Der Innenhof wurde auf beiden Seiten von Figuren des antiken Gottes begrenzt, der somit als Schutzpatron von Glienicke gelten kann

Der Götterbote Merkur hatte in der Antike einen ambivalenten Charakter: als Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden und Hirten, aber auch der Kaufleute, Kunsthändler und Diebe sowie der Rhetorik, des Turnens und der Magie

Lustgarten Kraatz-Plan 1862, Detail

Der ab 1816 geschaffene Pleasureground ist ein Frühwerk Lennés und zugleich eines seiner Meisterwerke.[67] Der Pleasureground scheint ein natürliches Geländemodell zu haben, wurde aber von Lenné komplett künstlich modelliert

Die früher hier stehende ebene Büdnerstelle und die sich nördlich daran anschließenden vier Obst- und Weinterrassen, an die sich die Lindenauer Alleenbepflanzung anschloss, sind nicht mehr erkennbar.[68] Blick vom Lennéberg auf das Casino, 2012

Im Hausgarten finden sich Wasserspiele, plastische Kunstwerke und Tortenbeete sowie einige Beete in geometrischen Formen, die vermutlich von Fürst Pückler beeinflusst wurden

Durch den Lustgarten verlaufen zahlreiche, ursprünglich gusseiserne Wasserleitungen, die nicht nur den Wasserspielen, sondern auch der intensiven Bewässerung der Bepflanzung dienen.

Das Freizeitgelände ist durch Gebäude vom Park eingezäunt

Entlang der Berlin-Potsdamer Chaussee verläuft ein Schuppendrahtzaun, an der Uferchaussee und der unteren Pergola des Casinos ein unsichtbarer Zaun

Die historischen Zugänge führten über den Gartensaal des Schlosses, die Adjutantenlaube, das Torchen am Stibadium, die beiden Tore der Casino-Pergola und den Klosterhof

Der heutige Zugang von der Auffahrt ist nicht historisch.

Beete und Topfpflanzen [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Beet mit Plumbago-Bepflanzung und Lilienrandsteinen

Im Gartenhof und im Lustgarten befinden sich elliptische und runde Tortenbeete mit für Glienicke charakteristischen Terrakotta-Palmetten-Bordüren

Die ursprünglichen Bettrandsteine ​​wurden im Keller der Neugier gefunden, was eine originalgetreue Restaurierung ermöglichte.[69] Zehn Grundtypen wurden in zahlreichen Variationen gefunden

Die Beete sind unterirdisch eingemauert, was eine gezielte Bewässerung ermöglicht

Außerdem wurden die Beete mit lockerem Substrat aufgefüllt, was es ermöglichte, die gelegentlich in Töpfe gepflanzten Pflanzen nach dem Blühbeginn schnell auszutauschen

Die große Anzahl an Beeten erforderte die Bereitstellung großer Mengen blühender Pflanzen während der gesamten Saison

Inmitten dieser Bepflanzung setzt Canna manchmal einen exotischen Akzent

Schlossbeet in Form einer Lilie

Es gab und gibt auch einige figürlich oder geometrisch gestaltete Beete, die einen künstlichen Akzent im landschaftlich gestalteten Lustgarten setzen

Diese waren mit Buchsbaum eingefasst und erforderten viel Pflege

Solche Beete finden sich vor der Westfassade des Schlosses, vor der Terrasse des Stibadiums, am Casino (Artemisbett) und in Form von Eichenlaub an der Seite des Löwenbrunnens

Am bemerkenswertesten ist das Lilienbeet, das direkt unter dem Fenster von Carls Schlafzimmer im zentralen Avantkorps der Westfassade des Palastes liegt

Als heraldisches Zeichen weist es auf Carls jüngere Schwester Louise hin, die mit Prinz Friedrich der Niederlande verheiratet war und sich besonders für den Versand von Blumenzwiebeln nach Glienicke engagierte

Nach dem Kraatz-Plan von 1862 wurden einige der einfachen Tortenbeete bis zum Ende des 19

Jahrhunderts zu geometrischen Beeten ausgebaut, etwa vor dem Löwenbrunnen und bei der Kuriosität

Terrassen befinden sich vor der West- und Ostseite des Schlosses

Seit Hardenbergs Zeiten werden hier Zitrusbäume in Kübeln gepflanzt

Diese Orangerie (Sammlung von Zitruspflanzen) war damals wertvoll, was auch daran zu erkennen ist, dass Christian von Hardenberg-Reventlow im Kaufvertrag von 1824 festgelegt hatte, dass er sich neben zwei auch vier kleine und vier große Orangenbäume aussuchen konnte Zitronenbäume.[70]

Im Bereich des Gartenhofes und der Schlossterrassen und wohl auch am Casino wurden während der Sommersaison weitere nicht winterharte Kübelpflanzen gepflanzt, die in den Wintermonaten in das Orangeriegebäude umgezogen sind

Soweit überliefert, waren dies keine Palmen, sondern – neben den Zitruspflanzen – mediterrane und exotische Blütenpflanzen wie Plumbago, Agapanthus und Aloe in den Zierschalen

Auffallend ist auch der weitgehende Mangel an Rosenpflanzungen, die beispielsweise auf der Pfaueninsel und in Babelsberg einen wichtigen Akzent setzen

Beetrandsteine ​​in Palmettenform

Bett am Löwenbrunnen mit Canna-Pflanzung

Zitruskübel auf der Schlossterrasse

Beet im Pleasureground mit Frühjahrsbepflanzung

Bett an der Rotunde mit Palmettenzungen und Fritillaria-Bepflanzung

Löwenbrunnen von Südwesten

Da das Schloss keinen Sockel in Form eines Kellers hatte, plante Schinkel eine hohe Terrassenmauer, die das Gebäude optisch vom Garten abgesetzt hätte

Mit dieser Planung veröffentlichte er das Gebäude auch in seiner „Collection of Architectural Designs“

Carl kam jedoch auf die Idee eines neuen Brunnens, zumal die alte gusseiserne Brunnenschale aus Hardenbergs Zeiten vor dem Gartensalon zu bescheiden für ein Wasserspiel war und im Garten ein zweites Mal verwendet wurde Kasino

Nachdem eine Dampfmaschine angeschafft und installiert war, plante man ab ca

1836 einen großen Brunnen

Carl bezog in die Planung die beiden großen bronzenen Medici-Löwenfiguren ein, die ihm seine Schwester Charlotte 1831 zum 30

Geburtstag geschenkt hatte.[71] Die Löwen waren Abgüsse von zwei Bronzelöwen auf der Schlossbrücke in St

Petersburg

Seit der Veröffentlichung von Puschkins Gedicht „Der eherne Reiter“ im Jahr 1833 genießen die St

Petersburger Löwen eine gewisse Bekanntheit

Gewächshausprojekt (Persius nach Angaben Schinkels, 1837)

Am 23

Oktober 1837 fand in Glienicke eine Besprechung zwischen Prinz Carl, Schinkel, Persius und Lenné „über das Becken und den Brunnen vor dem Gewächshaus […] und wie die bronzenen Löwen am vorteilhaftesten platziert würden“ statt

[72] Schinkel entwarf daraufhin die neue Springbrunnenanlage und ein neues Gewächshaus

Persius vollendete die Reinzeichnung am 19

November

Darauf sind noch die Löwenfiguren auf rechteckigen Sockeln abgebildet

So entwarf Schinkel später die Sockel mit Säulen

Sievers fand diesen Entwurf so bemerkenswert, dass er ihn ausführlich würdigte und auch erweiterte Ausschnitte veröffentlichte

Er charakterisierte das Gebäude als „elegant“ und als „eine [Bau-]Idee mit großer Wirkung“

Aber dieser Bauentwurf wurde nicht realisiert

An seiner Stelle errichtete Persius 1840 das Stibadium

Blick auf den Löwenbrunnen (unbekannter Künstler, um 1840)

Die neue Anlage wurde in der Achse der Südfassade des Schlosses errichtet und umfasste die alte Bruchstein-Verkleidungsmauer

Von der Terrasse führte eine sanft abfallende Treppe zum Brunnen, der zu einem halbrunden, farbig asphaltierten Terrassenweg führte, der den Pool umgibt

Letztere wurde von einer Balustrade mit Vasen- und Figurenaufsätzen unterstützt

Die vier Terrakottafiguren aus der Zeit um 1855 waren Allegorien des Handels, der Wissenschaft, der Kunst und des Militärs als Eckpfeiler der Staatsbildung, die wohl zugleich Allegorien der Jahreszeiten waren.[73] Letztere Allegorie ist verloren gegangen, die anderen Kinderfiguren sind fragmentiert und im Schloss aufgestellt

Ihr Schöpfer war vermutlich der Rauch-Schüler Alexander Gilli, der als Hofbildhauer für Glienicke tätig war.[74] Die Anlage wird seitlich von zwei hohen Sockeln flankiert, die jeweils aus vier gebündelten dorischen Säulen bestehen, auf denen die Löwen in vollvergoldeter Fassung aufgestellt sind

Die Sockel bestehen aus gegossenen Zinkhohlkörpern und Blechen um ein tragendes Eisengerüst

Wie die Reliefs an den Säulen des Schlossbalkons, die Details des Propylons und des Stibadiums waren sie Produkte der Zinkgussfabrik von Moritz Geiß, die das preiswerte und sehr fein meißelbare Material in bester Qualität verarbeitete, wie es von Schinkel und befürwortet wurde Peter Beut

Auch im Casino gibt es solche dekorativen Rahmen, die mit Sand bemalt wurden, der hinzugefügt wurde, um die Illusion von Sandstein zu erzeugen

Am 26

Mai 1838 fakturierte die Firma Geiß die Lieferung und Montage der Zinkgussteile

Damit hätte die Anlage komplettiert werden sollen

Löwenbrunnen vom Stibadium aus gesehen, 2013

Am 2

Juni 1838 sprangen die Brunnen zum ersten Mal bei einem Besuch des russischen Königspaares

Ein großes Ereignis, denn bisher wurden die Wasserspiele in der Potsdamer Parklandschaft nur auf der Pfaueninsel und in bescheidenem Umfang im Charlottenhof mit Dampfkraft betrieben und es sollte noch sechs Jahre dauern, bis auch die Fontänen einspringen würden Ohne Sorge

Löwenbrunnen von Süden mit Vasen und Kinderfiguren (Foto Robert Scholz, um 1875)

Die Form des Wasserspiels des Glienicker Hauptbrunnens hat sich im Laufe der Zeit verändert

Zuerst blies eine Tritonenfigur einen einfachen Wasserstrahl in die Luft

Später wechselten sie zu Reiherbusch- und Glockenformen

Auch die Löwenfiguren spuckten Wasserstrahlen aus, und durch den Überlauf des geriffelten Beckenrandes entstand ein Wasserschleier.[75] Der Löwenbrunnen wurde zu einer Art Wahrzeichen der Glienicker Parks, zumal er in Richtung Berlin-Potsdamer Chaussee die stärkste Wirkung entfaltete und fast jedem bekannt war

Unter den zahlreichen Glienicker Parkansichten ist der Blick von der Chaussee das am häufigsten dargestellte Motiv

Bemerkenswert ist, dass hier kein Weg gezeigt wurde, sondern nur eine Blickrichtung, eine Achse, die beim Kuchenbett beginnt und über Brunnenbecken und Freitreppe zum zentralen Avantkorps des Schlosses mit tief gezogenem Vordach führt Balkon und der Mast mit Fahnen auf die Belvedere-Spitze führt.

Aufgrund seiner baulichen Beschaffenheit musste der Löwenbrunnen mehrfach repariert werden

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das Werk in völliger Ruine

Beim Wiederaufbau zwischen 1960 und 1964 mussten die meisten oberirdischen Bauteile erneuert werden.[76] 50 Jahre später wies die Anlage erneut erhebliche bauliche Mängel auf

Die Sanierung, die aufgrund von Baumschäden nicht mehr verschoben werden konnte, wurde 2009 in Angriff genommen

Nach Baubeginn gab es mehr gravierende Baumängel als zuvor erkennbar

Dank eingeworbener Sponsorengelder der SPSG konnte die Anlage dennoch 2010 wieder eingeweiht werden.[77] Sphinx-Treppe und kleines Steinmosaikpflaster [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Mosaikpflaster am Löwenbrunnen, 2012

Parallel zum Löwenbrunnen vermittelt die Sphinxtreppe von der Schlossterrassenebene in den unteren Gartenbereich

Es ist eine flache Treppe unter einem einfachen, verschlungenen, von Persius entworfenen Eisenspalier

Die am Fuß der Treppe aufgestellten Sphinxfiguren und die nicht ganz passenden Stufen stammen aus dem frühklassizistischen Gewächshaus mit Gartensalon, das Lindenau nach 1796 anstelle des heutigen Stibadiums errichten ließ

Vor der östlichen Treppe des Löwenbrunnens weist eines der wenigen erhaltenen kleinen Steinmosaikpflaster auf den Teeplatz unter der einst daneben stehenden Königslinde hin

Letzterer war einer der beeindruckendsten Einzelbäume des Anwesens und musste in den 1980er Jahren gefällt werden

Die inzwischen alten Linden hingegen, die jetzt in einem bizarren Schrägwuchs auf der anderen Seite des Mosaiks stehen, waren damals noch jung

Kleine Steinmosaikpflaster[78] kamen Mitte des 19

Jahrhunderts in Mode

Kleine weiße, graue, rote und schwarze Steinblöcke wurden in geometrisch gemusterte, teppichartige Beläge gelegt

In Glienicke haben sich solche Pflaster im Propylon, um das Casino, auf der Treppe des Römerufers im Park, auf der Adjutantenlaube und auf dem Löwenbrunnen erhalten, aber sicher noch viele mehr, die wegen der Empfindlichkeit verloren gegangen sind Struktur

Beispielsweise kann für die schrägen Plattformen der Sphinx-Treppe von einer kleinen Steinpflasterung ausgegangen werden.

Doch nicht alle optisch hervorgehobenen Terrassen wurden mit Kopfsteinpflaster geschmückt

Zeitgleich mit der teppichartigen Pflasterung kam die Asphaltierung in Mode

Der damals wertvolle Asphalt wurde eingefärbt und imitierte eine Steinplattenverkleidung

Eine solche Asphaltierung hat sich in Glienicke für die Terrasse des Stibadiums (siehe unten) und den Terrassenweg um den Löwenbrunnen bewährt

Aufgrund der schwierigen Instandsetzung der Asphaltierung ist davon heute nichts mehr erhalten

Die Flächen sind jetzt mit Tonplatten belegt

Stibadium von Südwesten

Das Stibadium war der zentrale Teebereich des Pleasure Grounds mit herrlichem Blick auf Potsdam und den Löwenbrunnen

Der Name ist ein Zitat aus einer Beschreibung einer Villa von Plinius dem Älteren

J., der als Stibadium einen besonders reizvollen Rastplatz beschrieb

Das Glienicker Stibadium hat keine Ähnlichkeit mit der von Plinius beschriebenen Architektur

Auch die Glienicker Herrscher verwendeten diesen Namen nicht, sondern sprachen von der Römerbank

Das Gebäude wurde 1840 nach einem Entwurf von Persius errichtet, der unter seinen Ornamentarchitekturen ein Hauptwerk schuf und es auch unter dem Namen Stibadium veröffentlichte.[79] Klein-Glienicke, Blick auf Potsdam vom Stibadium (C

D

Freydanck, 1847)

Es ist eine Halb-Tholos-Architektur mit einem hölzernen Halbkegeldach, das auf der Unterseite mit einem Programm der zwölf Götter bemalt ist

Aber da es vierzehn Felder gibt, werden Bacchus und Amphitrite zu den klassischen zwölf olympischen Göttern hinzugefügt

Auf der Gartenseite diente ursprünglich ein von August Kiss entworfener Zinkgusskern als Stütze

Später wurde sie durch eine vollplastische Marmorreplik der “Felicitas Publica” (Öffentliches Gut) aus dem Münchener Max-Joseph-Denkmal von Christian Daniel Rauch ersetzt.[80] In die Architektur eingelassen ist eine Exedra-Bank, ergänzt durch abgewinkelte Bänke innerhalb der Zungenwände

Alle Sitzbänke hatten nach Stülers Entwurf gegossene Zinkwangen, wie sie auch am gleichzeitig errichteten Propylon des Schlosses zu finden sind

Auf der Terrasse steht eine Granitschale von Christian Gottlieb Cantian, die Prinz Carl von seinem 1840 verstorbenen Vater geerbt hat

Sie wurde aus einem im Findling gefundenen Abfallblock für die große Granitschale im Berliner Lustgarten geschaffen

Frühestes Foto des Stibadiums (unbekannter Fotograf, 1854)

Auf den Säulen der Terrassenmauern standen große antike Steinvasen, die heute im Lapidarium aufbewahrt werden

Das Stibadium war reich verziert mit Bronzeabgüssen antiker Statuetten und Ziervasen, die ebenfalls verloren sind, ebenso wie der farbige Bodenbelag aus gelbem, rotem, weißem und schwarzem Asphalt, der auf dem Ölgemälde von Carl Daniel Freydanck zu sehen ist.[81] Das Stibadium war auch von der Berlin-Potsdamer Chaussee aus gut sichtbar und diente dementsprechend als architektonisches Vorbild für zahlreiche Gartensitze im Raum Berlin-Potsdam

Stibadium (Veröffentlichung 1852)

Neben seiner Funktion als Teeplatz hatte das Stibadium die Aufgabe, die Vorfahrt vom Lustplatz architektonisch zu trennen

Den Grund dafür kennen wir nicht, jedenfalls sind keine Gedankenspiele bekannt, um die Vorfahrt optisch in den Garten zu integrieren

Die Wände, die vom Stibadium nach Norden und Süden führen, sind symmetrisch

Im Süden gibt es ein Rundbogentor mit Blick auf den geschmückten Erker des Pförtnerhauses

Nördlich des Stibadiums, in der Achse des Löwenbrunnens, entspricht dieses kleine Tor einer dekorativen Nische, in der eine besondere Skulptur gestanden haben muss

Über ihr Aussehen und ihre Bedeutung ist nichts überliefert.

Sievers, der offensichtlich bedauerte, dass Schinkels Entwurf für das Gewächshaus (so) nicht umgesetzt wurde, bezeichnete das Stibadium als „sehr bescheidenen Bau“[82], übersah aber den äußerst repräsentativen Charakter des Gebäudes

In Glienicke war das Stibadium mehr oder weniger das Gegenteil von Neugier

Während man dort den Verkehr auf der Autobahn ausspionieren konnte, saß man im Stibadium auf dem Präsentationstisch

Von der erhöhten Terrasse blickte die fürstliche Teegesellschaft auf den Verkehr und die Menschen und präsentierte sich zugleich in einem baulich festlichen Rahmen

So gesehen grenzt das Bildprogramm der olympischen Götter an Vermessenheit, ist aber auch ein künstlerisch gelungener Ausdruck des gesellschaftlichen Selbstverständnisses des Adels im Zeitalter der Restauration

Sphinxtreppe am Abend

Gestaltung der Deckenmalerei (Persius, 1840)

Zwei 2001 rekonstruierte Deckentafeln: Bacchus und Jupiter

Tor am Stibadium zwischen Vorfahrt und Lustplatz

Blick auf das Stibadium von der Einfahrt

Betten auf der Terrasse des Stibadiums

Kuriosität an der Chaussee Südfassade der Chaussee

Curiosity war ein Pavillon, in dem man hinter Jalousien versteckt den Verkehr auf der Berlin-Potsdamer-Chaussee beobachten konnte, ohne gesehen zu werden

Der Teepavillon wurde nach 1796 vermutlich nach einem Entwurf von Glasewald für Lindenau gebaut und hatte bereits seinen Hauptblick auf den Garten, wo eine Sphinxfigur über dem Eingang Blickfang war

Bemerkenswerterweise ist das Kuriosum im Gegensatz zu Schloss und Casino unterkellert

Es hatte ursprünglich Fenster nicht nur zur Straße, sondern auch an der Ost- und Westfassade.[83] Neugier von der Adjutantenlaubengartenseite der Adjutantenlaube

Nachdem 1824 das marode Dach abgetragen werden musste, wurde das Kuriosum 1825 für Prinz Carl von Schinkel als eine der ersten Baumaßnahmen in Glienicke im streng dorischen Stil neu gestaltet

Das Vorraumportal zum Garten erhielt zwei Säulen

Der Umbau verlieh dem Pavillon einen sehr feierlichen Charakter, der auf der Gartenseite fast an ein Mausoleum erinnert

Beim Umbau entfielen die Seitenfenster durch den Anbau von zwei erkerartigen Anbauten, die innen halbkreisförmige Nischen erhielten

Im Westanbau ist der Keller auch von außen zugänglich.[84] Im Gegensatz zum Äußeren wurde das Innere bis 1827 von Julius Schoppe nach Entwürfen Schinkels im pompejanischen Stil gefällig ausgemalt

Diese Wandmalereien waren stilistisch eng verwandt mit den später entstandenen Raumdekorationen im Stadtschloss Prinz Carls

Der Hofmarschall vermerkte die Einweihung der Kuriositäten durch die Fürstliche Herrschaft am 20

August 1827 im Tagebuch: „Dich zum ersten Mal in der neu gemalten Kuriosität“

Neugier, Malvorlage (Schinkel, um 1825) , Malvorlage (Schinkel, um 1825)

Wohl erst 1848 erhielt die Neugier die Funktion des Sammlungsaufbaus

Antike Mosaiken, Wandmalereifragmente und Inschriften, die weitgehend erhalten sind, wurden nun in die Vorhalle eingebaut

Gleichzeitig wurde der Gartenseite ein bezaubernder florentinischer Renaissance-Arkadengang überlagert, der durch den Kunsthandel erworben wurde

Diese Arkade hatte der Prinz bereits 1842 von dem in Florenz lebenden russischen Sammler Anatole Demidoff di San Donato erworben.[85] Auf einem Foto von 1934 sieht man auf jeder Seite der Vorhalle einen Sockel, auf dem eine Vase und eine Büste standen.

Das zunächst als Teeplatz genutzte Vestibül mit seinem bezaubernden Blick auf den Laitièrenbrunnen wurde kürzlich komplett in einen Ort für Sammlungen umgewandelt

An den Treppenwangen, wo nur Steinringe auf Kunstwerke verweisen, die hier früher aufgestellt waren, befanden sich antike Brunnenmündungen aus Tuff

Sie stammten vermutlich aus Pompeji und waren bereits verschwunden, als Sievers in Glienicke seinem Studium nachging

Die einst reich ausgestattete Innenausstattung des Gebäudes kennen wir nur aus dem Bergauer Inventar von 1885.[86] Ab Ende des 19

Jahrhunderts ließ die Neugier aufgrund mangelnder Unterhaltung nach

1938 fand Johannes Sievers ein weitgehend intaktes Gebäude mit Resten der Wandmalereien auf Papier, das er sichern konnte

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das im Krieg unbeschädigte Gebäude bereits in Trümmern, konnte aber wieder instandgesetzt werden

Die Reparaturen wurden im Zustand von 1848 durchgeführt

Der Innenraum wurde nach Schinkel-Originalvorlagen und Resten der von Sievers gesicherten Wandmalereien mit Dispersionsfarben neu gestrichen.[87] Eine umfassende Restaurierung erfolgte 2015/16.[88]

Kuriositätengartenseite 1824, Ausschnitt aus dem “Blick auf Potsdam” (siehe oben)

Entwurf für die Nordseite der Kuriosität (Schinkel, 1825)

Farbentwurf aus Neugier (Schinkel, um 1825)

Antikes Mosaik im Bodenbelag der Veranda

Antike römische Inschriftentafeln im Portal der Neugier

Giebel der Neugier

Brunnen, Skulpturen und Lauben [ bearbeiten | Quelle bearbeiten ]

Vor der Kuriosität steht der Laitièrenbrunnen (lait = französische Milch), ein großer Findling, der von der bronzenen Figur einer Milchmagd gekrönt wird

Die Bronze war ein Geschenk von Carls Schwester Charlotte in St

Petersburg im Jahr 1827 und ist der Duplikatguss einer Skulptur von Pavel Sokolov im Tsarskoye Selo Park

Dargestellt ist der sprichwörtliche „Milchmädchenschein“ aus der Fabel von Jean de La Fontaine

Das heutige Glienicker Milchmädchen ist eine 1987 in der Sowjetunion geschaffene Neubesetzung.[89] Auf dem Pleasure Ground befanden sich noch weitere Skulpturen, deren genaue Lage nicht mehr bekannt ist

Zum Beispiel wird über eine Statue von Amor berichtet, die mit Pfeil und Bogen auf eine Venusfigur zielt, die unter einer Esche in der Nähe der Laitière platziert wurde, und bezieht sich auf die Tatsache, dass Amors Pfeile aus dem Holz dieses Baumes hergestellt wurden

Möglicherweise handelte es sich um einen der damals weit verbreiteten Abgüsse von Lysippus’ bogenziehendem Amor (ca

320 v

Chr.), der auf die Venus im Schloss gerichtet war.[90] Casino (Frühjahr 2013) Lindenlaube mit Blick (Frühjahr 2013)

Der Weg führt weiter über den heutigen Lenné-Hügel, von dem aus man einen überraschenden Blick über die Pergola des Casinos auf den Jungfernsee und die von Persius erbaute Villa Jacobs hat

Halb verborgen von den Büschen sind die Trümmer von Säulen, eine Anordnung verschiedener antiker Beute, darunter zwei Säulentrommeln aus dem griechischen Tempel des Poseidon am Kap Sounion und Kapitelle aus dem Pantheon und der Kirche San Paolo fuori le mura in Rom

Diese wurde zusätzlich mit antiken “Tonkrügen” verziert.[91] Inmitten des Pleasureground befindet sich der Knabenbrunnen

Zu Hardenbergs Zeiten wurde hier ein sentimentales Brunnendenkmal errichtet, genannt „das Denkmal“

Das „Denkmal“ blieb nach dem Anschluss an das neue Leitungssystem erhalten

Erst nach 1851 wurde er zum heutigen Knabenbrunnen umgebaut

Vorbild dafür war ein 1850 veröffentlichter Brunnenentwurf von Friedrich August Stüler, der zunächst zum Vorbild für den (nicht erhaltenen) Froschbrunnen in Sanssouci wurde

Für letztere modellierte Friedrich Wilhelm Dankberg die schüsseltragende Knabenfigur

Prinz Carl erwarb für seinen Brunnen einen Zinkguss von der Kunstgießerei Kahle in Potsdam.[92]

Im Norden des Lustgartens beim Klosterhof führt der Weg an einer Formation aus acht Linden vorbei

Dies ist der Rest der geometrischen Alleenbepflanzung aus dem späten 18

Jahrhundert

Hier kreuzten sich der Achsweg vom Schloss zum Billardhaus (später Spielbank) und der wichtigste Querweg, wie er auf Hellwigs Parkplan von 1805 zu sehen ist (siehe oben)

Zu Prinz Carls Zeiten wurden diese Bäume durch regelmäßigen Schnitt in sogenannte Lindenlaube umgewandelt

Aufgrund mangelnder Pflege im 20

Jahrhundert wuchsen die Bäume wieder hoch

In letzter Zeit hat man begonnen, die Lindenlaube durch Rückschnitt nach und nach zurückzugewinnen

Die Lindenlaube ist die einzige der nicht architektonischen Lauben in Glienicke, die sich gestalterisch noch reproduzieren lässt

Andere Lauben kennen wir nur dem Namen nach, wie die Eschenlaube, die Birkenlaube und die Fliederlaube

Von letzterem ist die mit Mosaiken gepflasterte Terrasse erhalten geblieben, auf der eine gusseiserne Halbrundbank steht, die in modernem Stil gegossen wurde

Bemerkenswerterweise gab es in Glienicke keine Rosenlaube, die sonst in Parkanlagen des 19

Jahrhunderts obligatorisch war

Laitièrenbrunnen

Junge Brunnen

Blick vom Casino in Richtung Curiosity

Bank der Fliederlaube

Blick von der Fliederlaube auf das Schloss

Venus Italica (moderne Kopie auf dem Schloss)

Rotunde von Südwesten (Foto 2012)

Der Neubau der Glienicker Brücke zwischen 1831 und 1834 bedeutete eine kleine Erweiterung der Fläche für den Lustplatz, da die neue Brücke parallel zur alten Holzbrücke nach Süden gebaut wurde und die Straßentrasse entsprechend umgeleitet werden musste

Außerdem wurde das alte Einmannhaus an der Straße aufgegeben und dessen Eckgrundstück in den Garten integriert

Der Kronprinz wünschte sich in dieser neuen Ecke des Gartens eine runde Laube, wofür er Ende Januar 1835 auch die ersten Skizzen lieferte.[93] Gartenseite der Rotunde

Schinkel hat diesen Grundgedanken mit einer Rezeption der Antike umgesetzt

Das aus veröffentlichten Stichen bekannte Siegesdenkmal des Choregen Lysikrates in Athen (später auch als Laterne des Demosthenes bezeichnet) bestimmte alle Details des neuen Pavillons, der die südwestliche Ecke von Glienicke architektonisch deutlich markierte

Der eigentliche Pavillon wurde 1835 errichtet und sollte später einen Anbau haben, dessen Form noch nicht feststeht

Um den Boden des Pavillons möglichst hoch anzuordnen, wurde darunter ein unzugänglicher Gewölberaum gebaut

Nach einer Zeichnung von Schinkel sollte der Bodenbelag ein andersfarbiger Belag sein, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um „gegossenen Zement“ handelte, wie Sievers vermutete, oder um Asphalt, wie beim Löwenbrunnen und dem Stibadium , da es beim Abriss 1907 nicht erwähnt wurde

Der Pavillon war mit offenen Latten bedeckt, die mit Schlingpflanzen bedeckt waren[94]

Gartenseite der Rotunde (Persius, um 1840)

Die 16 Säulen bestanden damals aus modernsten Terrakotta-Werkstücken aus Feilners Werkstatt

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