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Neues Update zum Thema berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte


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Geldwerter Vorteil: Wegstrecke zwischen Arbeitsstätte und … Neueste

Bei der 1-Prozent-Regelung wird der private Anteil der Firmenwagennutzung pauschal abgerechnet. Eine Besonderheit gilt allerdings für die Strecke zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte. Sie geht als Pauschalwert zusätzlich in den geldwerten Vorteil ein und kann auf drei verschiedene Arten steuerlich abgerechnet werden. Am häufigsten kommt die 0,03 Prozent …

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Bei der 1-Prozent-Regelung wird der private Anteil der Dienstwagennutzung pauschal abgerechnet

Eine Besonderheit gilt jedoch für die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

Sie ist auch als Pauschalbetrag in der geldwerten Leistung enthalten und kann auf drei verschiedene Arten besteuert werden

Am häufigsten wird die 0,03-Prozent-Berechnung verwendet

Sonderregelungen für den Arbeitsweg

Die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz wird rechtlich anders behandelt als andere private oder rein berufliche Fahrten mit dem Firmenfahrzeug

Für Arbeitnehmer auf diesem Arbeitsweg besteht bereits ein besonderer Versicherungsschutz

Hingegen zählt der Arbeitsweg bis auf wenige Ausnahmen nicht zur Arbeitszeit

Der Arbeitsweg sollte immer so direkt wie möglich sein

Abweichungen, die aufgrund verkehrstechnischer Gegebenheiten zumutbar oder erforderlich sind, gelten jedoch in gewissem Umfang als zumutbar

All dies gilt auch für Mitarbeiter, denen ein Firmenwagen zur Verfügung steht

Mit dem Firmenwagen zur Arbeit

Wer einen Dienstwagen für die morgendliche Fahrt zur Arbeit und später wieder nach Hause nutzt, hat einen Steuervorteil, der nicht durch den Grundbetrag der 1-Prozent-Methode abgedeckt ist

Er kann auf drei verschiedene Arten bestimmt werden: die 0,03-Prozent-Methode

die 0,002-Prozent-Methode mit Kilometer- und Tagesabrechnung

die 15-Prozent-Pauschalmethode in Kombination mit den anderen Methoden

Welche der oben genannten Methoden sinnvoll ist, hängt stark von den persönlichen Umständen ab

Die Standardmethode: die 0,03-Prozent-Regel

Lisa K

pendelt jeden Tag 20 km zur Arbeit

Sie fährt einen Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis von 20.000 Euro

Zusätzlich zum Grundbetrag (1 Prozent von 20.000 Euro: 200 Euro) kommen 120 Euro (0,03 Prozent von 20.000 Euro) als monatliche Sachleistung zum Gehalt hinzu – insgesamt also 320 Euro

Diese Art der Berechnung ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer mindestens 15 Tage im Monat zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pendelt

Die Alternative: die 0,002-Prozent-Methode

Beschäftigte, die weniger als 15 Mal im Monat pendeln, werden durch die 0,03-Prozent-Methode benachteiligt

Der Grund dafür ist, dass sich der Pauschalwert der oben erwähnten „Standardmethode“ nach der Formel „Anzahl Tage x 0,002 Prozent (vom Bruttolistenpreis)“ errechnet

Für diese Mitarbeiter können pauschal 0,002 Prozent des Bruttolistenpreises, multipliziert mit den gefahrenen Kilometern und den gefahrenen Tagen, angesetzt werden

Lisa K

arbeitet nur noch zwei Tage die Woche im Büro und ansonsten im Homeoffice

Deshalb fährt sie nur acht Tage im Monat ins Büro

Der geldwerte Vorteil errechnet sich in diesem Fall aus 0,002 Prozent des Listenpreises, multipliziert mit den gefahrenen Kilometern und den Tagen

Daraus ergeben sich 64 Euro, die zum Grundbetrag von 200 Euro hinzukommen

Einer Gesamtbelastung von 264 Euro stehen 320 Euro bei der 0,03-Prozent-Methode gegenüber

Tipp: Für Mitarbeiter, die selten oder nur unregelmäßig ins Büro fahren, aber kein Fahrtenbuch führen möchten, ist diese Art der Tagesabrechnung sinnvoll

.Pauschale Methode 15 Prozent: Was steckt dahinter?

Die 15-Prozent-Methode bietet eine dritte Möglichkeit der ertragsteuerlichen Anrechnung des geldwerten Vorteils

In diesem Fall wird sofort darauf hingewiesen, dass der Arbeitnehmer seine Kosten für den Arbeitsweg in Form einer Wegstreckenpauschale bei den Werbungskosten geltend machen kann

Für Lisa K

beispielsweise sind bei 20 km Arbeitsweg pro Tag und Monat abzugsfähige Werbungskosten: 20 km x 0,30 Euro x 15 Tage = 90 Euro

Dadurch reduziert sich der geldwerte Vorteil von 120 Euro auf 30 Euro

Dieser ist als laufender Lohn zu versteuern und wirkt sich auch auf die Sozialversicherungsbeiträge aus.

Tipp: Die 15-Prozent-Methode bietet durch die Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen für den Pauschalbetrag einige Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Es lohnt sich in jedem Fall, die Umstände zu prüfen und die Lohnsumme auf diese Weise zu berechnen

In diesem Fall muss der Arbeitnehmer jedoch dafür sorgen, dass der pauschal versteuerte Betrag die Werbungskosten zu mindern hat, also abgezogen wird, weil er bereits versteuert wurde

Bei der Berechnung der Werbungskosten vor der Kürzung geht der Arbeitnehmer nicht von den veranschlagten 15 Tagen aus, sondern von den tatsächlich geleisteten Arbeitstagen

Welcher der drei genannten Methoden der Vorzug zu geben ist, hängt von den persönlichen Verhältnissen des Arbeitnehmers ab

Quellen: finanzamt.bayern.de, lexware.de

Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern? New Update

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Firmenwagen privat nutzen? Klar, aber wie versteuert man den am günstigen? Saidi rechnet das Fahrtenbuch gegen die 1-Prozent-Pauschale auf.
Dienstwagen-Rechner:
https://vimcar.de/fahrtenbuch/firmenwagenrechner
🚘🚘Ratgeber \”Dienstwagen versteuern\”:
https://www.finanztip.de/dienstwagen-besteuerung/?utm_source=youtube\u0026utm_medium=videobeschreibung\u0026utm_campaign=YxfKcnqfIhU
🚘🚘Von uns empfohlene elektronische Fahrtenbücher:
https://www.finanztip.de/fahrtenbuch/?utm_source=youtube\u0026utm_medium=videobeschreibung\u0026utm_campaign=YxfKcnqfIhU
🚲🚲Alles zum Dienstfahrrad:
https://www.finanztip.de/dienstfahrrad/?utm_source=youtube\u0026utm_medium=videobeschreibung\u0026utm_campaign=YxfKcnqfIhU
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 New Update  Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern?
Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern? Update

Fahrtkosten: So beteiligen Sie das Finanzamt | Steuern.de New

14/12/2021 · Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können Sie als Werbungskosten in Form der Entfernungspauschale geltend machen. Die tatsächlichen Fahrtkosten sind steuerlich hier allerdings nur bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder für …

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Reisekosten können Ihre Steuererklärung in vielerlei Hinsicht beeinflussen

Es hängt alles davon ab, in welcher beruflichen Situation Sie sich befinden und wie die Reisekosten anfallen

Reisekosten der Mitarbeiter

Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können Sie als Werbungskosten in Form einer Wegepauschale geltend machen

Die tatsächlichen Fahrtkosten sind jedoch nur bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder für Menschen mit Behinderungen steuerlich absetzbar

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung vermieten, können Sie Fahrten in vielen Fällen steuerlich absetzen (z

B

Fahrten im Zusammenhang mit der Hausverwaltung, Reparaturen, Anschaffungen)

Tipps dazu finden Sie in unserem Artikel zum Thema Mieten und Leasing

Fahrtkosten für Selbständige

Wenn Sie beruflich reisen, können Sie die tatsächlichen Kosten als Betriebsausgaben abziehen

So können Sie auch Fahrtkosten in Ihrer Steuererklärung geltend machen

Für Wege zwischen Wohnung und Firmensitz gilt – analog zu Arbeitnehmern – die Entfernungspauschale

Weitere Informationen speziell für Selbständige und Gewerbetreibende finden Sie im Artikel „So besteuern Unternehmer ihren Dienstwagen richtig“:

Private PKW-Nutzung: die 1%-Regelung \u0026 die Fahrtenbuchmethode | Einnahmen-Überschuss-Rechnung Update

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Im Video werden die Voraussetzungen und die Berechnungen der privaten PKW-Nutzungen durchgesprochen. Das ist die 1%-Regelung, die Fahrtenbuchmethode und die nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte besprochen und mit Beispielen unterlegt. Dazu gibt es einen kurzen Abriss was bei E-Autos und Hybridwägen zu beachten ist.
Angesprochene BMF-Schreiben:
Grundsätzliches: BMF v. 18.11.2009
inklusive Update zu Randziffer 12: BMF v. 15.11.2012 https://esth.bundesfinanzministerium.de/esth/2016/C-Anhaenge/Anhang-16/III-1/anhang-16-III-1.html
Nutzung von E-Autos etc.: BMF v. 05.06.2014 https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/508494/
Update zu E-Autos etc.: BMF v. 24.01.2018 https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/722303/
Inhalt:
00:00 Einleitung
00:33 Überblick über die Gesetzesgrundlage §6 Abs. 1 Nr. 4 EStG
01:56 Welche Möglichkeiten für die Privatentnahme beim PKW gibt es?
03:28 Wann darf die 1%-Regelung angewandt werden?
05:00 Wie wird die Privatentnahme nach der 1%-Methode berechnet?
07:04 Die Berechnung der Umsatzsteuer bei der 1%-Regelung
10:00 Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben bei der 1%-Regelung
14:48 Was ist die Kostendeckelung und wann greift sie?
16:31 Wie wird die Privatentnahme nach der Fahrtenbuchmethode berechnet?
18:54 Die Berechnung der Umsatzsteuer beim Fahrtenbuch
20:57 Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben beim Fahrtenbuch
23:12 Die Privatentnahme bei E-Autos und Hybridwägen
25:00 Folgen eines nicht ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs

berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte Einige Bilder im Thema

 New  Private PKW-Nutzung: die 1%-Regelung \u0026 die Fahrtenbuchmethode | Einnahmen-Überschuss-Rechnung
Private PKW-Nutzung: die 1%-Regelung \u0026 die Fahrtenbuchmethode | Einnahmen-Überschuss-Rechnung Update New

Firmenauto in Österreich – Besteuerung, Beispiele, Kosten … Aktualisiert

21/05/2019 · Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte müssen bei der Berechnung der 900 Euro ebenfalls berücksichtigt werden. Diese werden mit 0,03% des Bruttolistenpreises je Kilometer berechnet. Das bedeutet z.B. bei einer Distanz von 30km zwischen der Wohnung und der Arbeit kommt man auf folgende Rechnung: 90.000 Euro x 30km x 0,03%.

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Wegweiser Dienstwagen in Österreich – welche Regelungen und Hinweise gibt es? Der Firmenwagen spielt in Österreich und in vielen anderen Ländern Europas eine wichtige Rolle

Fakt ist, dass immer mehr Mitarbeitern ein Dienstwagen angeboten wird

Sie können es problemlos privat und beruflich nutzen

Fakt ist, dass es meist eine Steuerersparnis darstellen kann, wenn Sie sich für einen Firmenwagen entscheiden

Für das Finanzamt ist es wichtig, dass alle Daten und Informationen zum Thema Dienstwagen korrekt angegeben werden, da es sonst zu Problemen kommen kann

Bei der Besteuerung des Dienstwagens stehen Ihnen zwei Modelle zur Auswahl

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie wissen, welche Kosten und welcher Aufwand auf Sie zukommen werden

Grundsätzlich ist es daher ratsam, sich ausführlich zu informieren und auch darauf zu achten, welches Modell zu einem persönlich besser passt

Der Firmenwagen kann in der Regel sowohl beruflich als auch privat genutzt werden

Wird der Firmenwagen privat genutzt, bedeutet dies, dass Sie Ihre eigenen Kosten senken und bares Geld sparen können

Der geldwerte Vorteil ist zu versteuern

Das bedeutet, dass Sie dafür sowohl Lohnsteuer als auch Kirchensteuer zahlen müssen

Darüber hinaus wird der Firmenwagen für Firmenfahrten genutzt, z.B

zwischen Haushalt und Arbeitsplatz

Es ist auch möglich, dass der Dienstwagen beispielsweise für Firmenfahrten oder Dienstreisen genutzt werden kann

Wie kann ich den geldwerten Vorteil von Privatreisen versteuern? Es gibt zwei Varianten, wie die entsprechenden Fahrten versteuert werden können

Besonders beliebt ist die sogenannte 1%-Regelung, mit der der geldwerte Vorteil pauschal berechnet werden kann

Das bedeutet, dass der Bruttolistenpreis des Autos angesetzt wird und 1% davon steuerlich absetzbar sind, oder sich auf diese Weise ganz einfach einen Vorteil errechnen lassen, der für das Finanzamt relevant ist und genutzt werden kann.

1%-Regelung mit pauschale Besteuerung

Fahrtenbuch mit exakter Versteuerung (kann sinnvoll sein, ist aber aufwändiger)

Wer es genauer haben möchte, kann sich in Österreich für ein Fahrtenbuch entscheiden

Das bedeutet, dass alle Firmenfahrten und alle Privatfahrten dokumentiert werden

Daraus ergibt sich eine genaue Übersicht über die steuerlich geltend zu machenden Fahrten und den zu versteuernden Vermögensvorteil

Natürlich ist der Aufwand bei einem Fahrtenbuch höher als bei Nutzung der Flatrate-Regelung, allerdings ist zu beachten, dass diese Variante deutlich günstiger sein kann

Beispiel 1 für die 1%-Regelung:

Entscheiden Sie sich für einen hochwertigen Firmenwagen mit einem Preis von 90.000 Euro, können Sie mit monatlich 900 Euro rechnen, die zu den Kosten für die private Nutzung hinzukommen

Auch die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte müssen bei der Berechnung der 900 Euro Testament berücksichtigt werden

Diese werden mit 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer berechnet

Das bedeutet z

bei einer entfernung von 30km zwischen wohnung und arbeitsplatz ergibt sich folgende rechnung: 90.000 euro x 30km x 0,03%

Das Ergebnis ist zu der Summe von 500 Euro hinzuzurechnen und zeigt, dass vom Nettogehalt etwas mehr als geldwerter Vorteil abzuziehen ist

Beispiel 2 für die 1%-Regel:

Entscheiden Sie sich für einen Firmenwagen mit einem Preis von 50.000 Euro, müssen Sie für die private Nutzung mit 500 Euro im Monat rechnen

Weitere Informationen und Berechnungen: https://sevdesk.at/blog/firmenwagen/

Alternativ können Sie sich als Mitarbeiter für das Fahrtenbuch entscheiden

Es ist genau vorgeschrieben, welche Daten im Fahrtenbuch erfasst werden müssen:

Wichtig ist, dass das Datum der Fahrt sowie der Kilometerstand des Fahrzeugs vor Fahrtantritt vermerkt werden

Außerdem ist anzugeben, welches Ziel angefahren wurde und falls dieses nicht auf dem direkten Weg erreicht wurde, ist auch die Umleitung zu vermerken

Außerdem ist der Zweck der Reise zu vermerken und bei einem geschäftlichen Austausch anzugeben, welcher Geschäftspartner besucht wurde

Mittlerweile gibt es zahlreiche digitale Lösungen, die dabei helfen können, Dienstreisedaten zu erfassen und ein digitales Fahrtenbuch zu schreiben

Was kostet ein Firmenwagen in Österreich?

Die Kosten für einen Firmenwagen sind unterschiedlich und hängen auch davon ab, was für ein Fahrzeug von welchem ​​Hersteller gekauft wird

Fakt ist, dass viele Arbeitgeber in Österreich Leasingverträge mit bestimmten Herstellern haben

Oft ist es der VW-Konzern, oder es sind die Daimler- und BMW-Konzerne, mit denen entsprechende Verträge bestehen

Über Mitarbeiterportale können Sie Ihren individuellen Firmenwagen konfigurieren und genau kalkulieren, welche Kosten auf Sie zukommen

Hier ist meist der Bruttolistenpreis maßgebend

Unter Umständen kann es auch möglich sein, dass komplette Leasingverträge angeboten werden, bei denen man sich für einen Dienstwagen entscheidet

Niedrige Preisklasse: ca

30.000 bis 40.000 Euro

Mittlere Preisklasse (Standard): 40.000 bis 60.000 Euro

Oberklasse (Luxus): ab 60.000 Euro und mehr

Je nach Firmenwagen ist es möglich, dass dieser beispielsweise in der Preisklasse 30.000 bis 40.000 Euro gebucht werden kann, wenn es sich um einen günstigen bis mittelpreisigen Firmenwagen handelt

Oft werden Firmenwagen in der Preisklasse 40.000 bis 60.000 Euro genommen

Denn diese Autos sind attraktiv, haben meist eine angenehme Größe und Motorisierung und einen hohen Standard

Wer sich ein Premiumfahrzeug gönnen möchte, findet sich schnell in der Preisklasse von 60.000 bis 100.000 Euro wieder

Denn zu den Fahrzeugen sind nicht nur große Motorisierungen, sondern auch zahlreiche Extras buchbar, die dann dafür sorgen, dass der Preis schnell in die Höhe getrieben werden kann

Tipp: Eine Alternative zur Finanzierung oder zum Neukauf eines Firmenwagens kann auch das Leasing sein, bei dem ein bestehender Leasingvertrag für einen Pkw oder ein Fahrzeug übernommen wird

Welche Vor- und Nachteile hat ein Firmenwagen? Wer über die Anschaffung eines Firmenwagens nachdenkt, sollte wissen, dass es in Österreich zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile gibt

Zu den Vorteilen gehört unter anderem, dass immer ein geldwerter Vorteil bzw

eine Ersparnis besteht

Darüber hinaus ist es überhaupt nicht erforderlich, ein privates Fahrzeug anzuschaffen

Die Kosten für Wartung, Reparaturen und Instandhaltung trägt der Arbeitgeber

Darüber hinaus wird der durch den Arbeitgeber verursachte Wertverlust ebenso hoch sein wie die Kosten für die Versicherung

So ergeben sich zahlreiche Vorteile, wenn es um den Service und die Pflege und Wartung des Fahrzeugs geht

Darüber hinaus können Sie die Pendlerpauschale weiterhin steuerlich als sogenannte Werbungskosten geltend machen

Vorteile:

Kein Kauf eines Privatfahrzeugs und geldwerter Vorteil

Wartung, Versicherung, Reparatur und Service gehen zu Lasten des Arbeitgebers

Wertverlust wird ebenfalls getragen

Pendlerpauschalen können weiterhin beantragt werden

Die private Nutzung ist gestattet

Nachteil:

Die private Nutzung muss versteuert werden

Fahrten zur Arbeit werden nicht bezuschusst

Das eigene Nettoeinkommen sinkt durch die Besteuerung

Zu erwähnen ist auch, dass es bei der Wahl eines Firmenwagens einige Nachteile gibt

Das bedeutet, dass jede private Nutzung des Dienstwagens versteuert werden muss

Es muss also zwischen beruflicher Nutzung und privater Nutzung des Fahrzeugs unterschieden werden

Zu beachten ist auch, dass die Besteuerung des Eigenverbrauchs das Nettoeinkommen erheblich schmälern kann

Zwischen den Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zahlt der Arbeitgeber keinen Zuschuss mehr

Auch Reisekosten können nicht steuerfrei geltend gemacht werden.

Auf den Punkt mit dem Auto Steuern gespart – Fahrtenbuch New Update

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Heute geht es ums Fahrtenbuch und was du darüber wissen solltest.
Timestamps:
01:13 Wann kann ich mich entscheiden?
01:48 Wann lohnt sich das Fahrtenbuch?
02:30 Was verwende ich?
03:12 Warum macht man das?
03:30 Beispiel
04:44 Was kann man absetzen?
05:44 Private Nutzung
07:38 Veräußerung
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Pauschal Steuern sparen mit dem Auto – ohne Belege https://youtu.be/F43wKu2yMcw
Das Auto voll absetzen https://youtu.be/JFfplVup9IY
Der Begriff „ordnungsgemäß“ https://youtu.be/4FcdjcZYAz0
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berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte Einige Bilder im Thema

 Update  Auf den Punkt mit dem Auto Steuern gespart - Fahrtenbuch
Auf den Punkt mit dem Auto Steuern gespart – Fahrtenbuch Update

Privatnutzung im Rahmen des Arbeitsverhältnisses | Finance … New

05/06/2020 · Führt der Gesellschafter-Geschäftsführer ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, kann die GmbH bei der Abrechnung die tatsächlichen Kosten zugrunde legen. Gem. § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG sind die Fahrzeugkosten nach dem Verhältnis der beruflichen und privaten Fahrten sowie nach den Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte aufzuteilen …

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Der Vorteil der privaten Pkw-Nutzung kann als Arbeitsentgelt (Sachbezug) versteuert werden

Bild: Michael Bamberger Der Vorteil der privaten Pkw-Nutzung kann als Lohn (Sachbezug) versteuert werden

unterschiedlich besteuert werden können

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die steuerliche Behandlung als Lohn anerkannt wird? Der GmbH-Gesellschafter erhält den Dienstwagen im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses

Die GmbH setzt die Gesamtkosten für ein Firmenfahrzeug als Betriebsausgaben ab

Dabei spielt es keine Rolle, wie der Firmenwagen genutzt wird

Stellt die GmbH ihrem Geschäftsführer einen Dienstwagen zur Verfügung, erfolgt die private Nutzung im Rahmen des Arbeitsverhältnisses

Dies hat folgende Konsequenzen: Für den Gesellschafter-Geschäftsführer ist die Möglichkeit, den Firmenwagen privat nutzen zu können, ein geldwerter Vorteil (Sachbezug)

Der Gesellschafter-Geschäftsführer erhält diesen Vorteil, weil er ihm seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt die GmbH dafür.

Die Nutzung ist daher als Arbeitslohn (Sachbezug) für den Gesellschafter-Geschäftsführer steuerpflichtig

Die Höhe des Sachbezugs richtet sich nach den Regelungen des § 8 Abs

2 EStG

Da die private Nutzung durch den Gesellschafter-Geschäftsführer als Lohn zu erfassen ist, handelt es sich um einen betrieblichen Vorgang der GmbH als Ganzes

Aus diesem Grund gibt es für die GmbH immer eine 100%ige betriebliche Verwertung und keine verdeckte Gewinnausschüttung EStG:

Allgemeine private Nutzung: pauschal anzusetzen nach der 1%-Methode (1% des Bruttolistenpreises des Dienstwagens zzgl

Sonderausstattung als Monatslohn) oder mit den tatsächlich anfallenden Kosten für Privatfahrten (nur diese Variante ist möglich wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer ordnungsgemäß ein Fahrtenbuch führt, aus dem hervorgeht, wie sich seine Fahrten zusammensetzen)

(1 % des Bruttolistenpreises des Dienstwagens zzgl

Sonderausstattungen als Monatslohn) oder die auf Privatfahrten entfallen (diese Variante ist nur möglich, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führt, aus dem hervorgeht, wie seine Fahrten durchgeführt werden nach oben) Weg zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte: entweder pauschal oder mit den tatsächlichen Kosten als Lohn hinzuzurechnen

Familienheimfahrten im Rahmen von zwei Haushalten sind nur anzurechnen, wenn der Geschäftsführer mehr als eine Fahrt pro Woche unternimmt (nur darüber hinausgehende Fahrten sind im Arbeitsentgelt zu erfassen)

Firmenwagen: Ermittlung nach der pauschalierten 1%-Methode

Bei der Flatrate-Methode spielt es keine Rolle, in welchem ​​Umfang der Firmenwagen für Dienst- und Privatfahrten genutzt wird

Die 1%-Methode kann die GmbH sogar anwenden, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer den Dienstwagen fast ausschließlich für private Fahrten nutzt

Ermittlung der tatsächlichen Kosten mit Fahrtenbuch

Eine Abschätzung der tatsächlichen Kosten ist nur bei einem hohen Dienstreiseaufkommen sinnvoll

Außerdem kann die GmbH die tatsächlichen Kosten nur dann ermitteln, wenn der Geschäftsführer ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führt.

Führt der Geschäftsführer ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, kann die GmbH die tatsächlichen Kosten als Grundlage für die Abrechnung heranziehen

Gemäß § 8 Absatz 2 Satz 4 EStG werden die Kfz-Kosten nach dem Verhältnis von Dienst- und Privatfahrten sowie Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte aufgeteilt

Die GmbH kann die Kosten des von ihr dem geschäftsführenden Gesellschafter überlassenen Fahrzeugs nur dann umlegen, wenn sie diese Kosten zuvor gesondert erfasst hat, z

B

für jedes Fahrzeug separate Kostenkonten einrichtet

Die Abschreibung kann i

d.h

R

ist der Liste der Anlagen zu entnehmen

Was ist bei Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte zu beachten

Die GmbH muss auch die Kosten des Dienstwagens als steuerpflichtigen Arbeitslohn erfassen, die für die Fahrten zwischen der Wohnung und der ersten Arbeitsstätte des Gesellschafter-Geschäftsführers anfallen

Die GmbH trägt den vollen Betrag ein, da eine Verrechnung mit dem Entfernungsentgelt nicht zulässig ist

Die GmbH darf die Entfernungspauschale nur erstatten, wenn sie diese pauschal mit 15 % versteuert

Lohnerhöhung nur für einen regulären Arbeitsplatz

Es werden nur Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte berücksichtigt

Arbeitnehmer – also auch Gesellschafter-Geschäftsführer – können höchstens eine erste Arbeitsstätte haben

Pauschalberechnung mit 0,03 % oder mit 0,002 %?

Versteuert die GmbH die private Nutzung des Dienstwagens nach der 1%-Methode, sind die nicht abzugsfähigen Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit beiden zu verrechnen

eine Pauschale von 0,03 % des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs pro gefahrenem Kilometer pro Monat (die Pauschale von 0,03 % basiert auf 15 Fahrten pro Monat) oder

0,002 % des Bruttolistenpreises des Fahrzeuges pro Kilometer Entfernung für jede Fahrt zum Unternehmen

Dieses Wahlrecht gilt laut BMF-Schreiben vom 01.04.2011 (IV C 5 – S 2334/08/10010; 2011/0250056) für Arbeitnehmer und auch für Geschäftsführer, die Arbeitnehmer ihrer GmbH sind

Die private Nutzung durch den Shareholder Manager ist umsatzsteuerpflichtig

Soweit der Gesellschafter-Geschäftsführer den Dienstwagen auch für Privatfahrten und Fahrten zur ersten Arbeitsstätte nutzen darf, handelt es sich um einen umsatzsteuerpflichtigen Leistungsaustausch

Die Gegenleistung des Gesellschafter-Geschäftsführers für die Fahrzeugvermietung besteht in der anteiligen Tätigkeit, die er für seine GmbH erbringt

Wird das Fahrzeug entgeltlich zur privaten Nutzung des Personals überlassen, liegt ein tauschähnliches Geschäft vor (§ 3 Abs

12 Satz 2 UStG)

Bemessungsgrundlage ist gemäß § 10 Absatz 2 Satz 2 UStG i

V

m

§ 10 Absatz 1 Satz 1 UStG der Wert der Arbeit, der nicht durch den Barlohn abgegolten wird.

Steuern sparen als Selbstständiger? Reisekostenabrechnung für Fahrten mit dem privaten PKW! New Update

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Neue Informationen zum Thema berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte

Möchtest du Steuern sparen? Dann solltest du eine Reisekostenabrechnung für die betrieblichen Fahrten mit deinem privaten PKW machen! Diese einfache Fahrtkostenabrechnung kann dazu führen, dass du als Selbstständiger deutlich weniger Steuern zahlen musst.
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berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte Einige Bilder im Thema

 Update New  Steuern sparen als Selbstständiger? Reisekostenabrechnung für Fahrten mit dem privaten PKW!
Steuern sparen als Selbstständiger? Reisekostenabrechnung für Fahrten mit dem privaten PKW! Update

Auto im Betriebsvermögen – Buchung Privatanteil vom … Update

Mein Fall: betriebliche Nutzung eines Leasing Fahrzeugs >50%. Nun habe ich die Wahl die 1%-Methode oder das Fahrtenbuch anzuwenden (Fahrtenbuch zeigt 9% private Nutzung, 51,5% Wohnung->Betrieb, 39,5% Dienstliche Fahrten). Nehmen wir an, ich entscheide mich jetzt in der EÜR für die Berechnung nach Fahrtenbuch.

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Wichtig für Gründer: Ein privates Auto kann auch nachträglich zum Betriebsvermögen hinzukommen

Zu einem realistischen Wert, das verlangt das Finanzamt

Als Empfehlung dient die sogenannte Schwacke-Liste, die auch von Gebrauchtwagenhändlern für ihre Einschätzung herangezogen wird

Die Aufnahme des Wagens in das Betriebsvermögen ist im Inventarverzeichnis oder an vergleichbarer Stelle zu vermerken

Das Fahrtenbuch bzw

die 1%-Regelung gelten ab dem Zeitpunkt der Übernahme des Pkw ins Betriebsvermögen

Notwendiges Betriebsvermögen

Einträge in Terminkalendern

Kilometerstand, Reisekosten oder andere Abrechnungen

Informelle Aufzeichnungen (vereinfachtes Logbuch)

Willkürliches Betriebsvermögen

Wichtig: Sinkt die berufliche Nutzung unter 10 Prozent, dann muss das Auto nicht automatisch aus dem gewünschten Betriebsvermögen entfernt werden

Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Az

VIII R 12/11)

Der BFH stellte aber auch fest, dass ein Gegenstand nicht dauerhaft im Betriebsvermögen verbleiben kann, nur weil er einmal darin enthalten war

Hat das Finanzamt den Dienstwagen einmal falsch angenommen, muss es dies in den Folgejahren nicht tun

Privatvermögen

Reisen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz

Vorsicht! Besitzt ein Unternehmen mehrere Fahrzeuge, gilt die 1-Prozent-Regelung für alle

Es sei denn, der Unternehmer kann das Finanzamt davon überzeugen, dass er eines der Fahrzeuge nur für private Fahrten nutzt

Allerdings geht das Finanzamt dann davon aus, dass das Fahrzeug mit dem höchsten Listenpreis für private Fahrten genutzt wird

Setzt der Unternehmer ein günstigeres Auto ein, dann muss er dies auch dem Finanzamt nachweisen

Auto im Privatvermögen oder im freiwilligen Betriebsvermögen?

Buchung eines Firmenwagens als Betriebsvermögen

Achten Sie auf die Umsatzsteuer! Auch Selbständige und Freiberufler müssen den privaten Anteil der Vorsteuer als Entnahme ausbuchen

Instandsetzung,

Leasingraten,

Eventuell Garagenmiete

und Mietwagen.

Steuern,

Versicherung,

Maut.

30 % der Kosten mit Vorsteuer: Privatentnahme (1800/2100) bei Nutzung von Gegenständen (Auto) 19 % MwSt

(8921/4645)

Für Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte: private Entnahme aus der Nutzung von Gegenständen (Kfz) 19 % MwSt

(8921/4645)

Verwendung von Gegenständen (Fahrzeug) 19% MwSt

(8921/4645) 30 % der Kosten ohne Vorsteuer: private Entnahme aus der Nutzung von Gegenständen (Kfz) ohne Umsatzsteuer

(8924/4639)

Fragen und Antworten

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Hüten Sie sich vor 100% professioneller Nutzung

Das Finanzamt wird sich kaum davon überzeugen lassen, dass ein Auto nicht einen einzigen Kilometer privat gefahren wurde

Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich um das einzige Fahrzeug im Unternehmen handelt

Der BFH hat diese Vermutung bestätigt (BFH-Urteil vom 13.02.2003, BStBl II S

472)

Bei Handelsvertretern, Taxiunternehmen im Baugewerbe und Landtierärzten geht das Finanzamt von vornherein davon aus

In weniger offensichtlichen Fällen sollten Unternehmen die Gesamtlaufleistung des Autos aufschlüsseln

Das Finanzamt verlangt nachprüfbare Belege

Was das bedeutet, hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) mit Schreiben vom 07.07.2006 (AZ: IV B 2 – S 2177 – 44/06) formuliert: Das vereinfachte Fahrtenbuch muss alle Dienstreisen über einen Zeitraum von drei Monaten enthalten

Der Grund, die gefahrenen Kilometer und der Kilometerstand zu Beginn und am Ende der Fahrt müssen erfasst werden

(BMF-Schreiben vom 18.11.2009, Az

IV C 6 – S 2177/07/10004) Liegt der Anteil der Dienstfahrten an der Gesamtfahrleistung zwischen 10 und 50 Prozent, kann der Unternehmer entscheiden, das Auto als solches zu behalten Betriebsvermögen

In diesem Fall muss er jedenfalls nachweisen, dass der Anteil der beruflichen Nutzung in angemessener Höhe vorliegt

Auch hier empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit ein Fahrtenbuch zu führen

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 18

November 2009 die 1-Prozent-Regelung für Fahrzeuge im freiwilligen Betriebsvermögen für ungültig erklärt

Beträgt der Anteil der Dienstfahrten maximal 50 Prozent, dann fährt ein Selbstständiger das von ihm genutzte Auto als Privatauto

Legt der Halter aus geschäftlichen Gründen weniger als 10 Prozent der Kilometerleistung zurück, muss er sein Auto ohnehin privat halten

Bei Dienstreisen muss er eine Reisekostenabrechnung ausfüllen

Bei der Ermittlung des Anteils der dienstlich bedingten Fahrten werden die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte berücksichtigt

Dies hat das Bundesministerium der Finanzen zuletzt mit Schreiben vom 18.11.2009 (Az

IV C 6 – S 2177/07/10004) erklärt

Bei der Abrechnung von Fahrten ins Büro oder nach Hause gelten jedoch für Selbständige und Arbeitnehmer die gleichen Regeln

Solche Fahrten sind über die Pendlerpauschale steuerlich absetzbar

Unternehmer, die ihren Privatanteil nach der 1-Prozent-Regelung besteuern, müssen dem Privatanteil von 1 % des neuen Listenpreises für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Büro 0,03 % des neuen Listenpreises hinzurechnen

Wie bei der Pendlerpauschale gilt die einfache Strecke

Legt ein Selbstständiger oder Freiberufler mindestens 10 und höchstens 50 Prozent seiner beruflich gefahrenen Kilometer zurück, kann er sein Auto entweder als Betriebsvermögen übernehmen oder privat fahren

Auch ein Auto als Privatvermögen kann sich lohnen

Die Logbuchmethode erfordert viel Aufwand und Disziplin

Schon kleine Fehler im Fahrtenbuch können dazu führen, dass das Finanzamt die Anerkennung der gesamten Arbeit verweigert

Ein weiteres Problem: Wie kommt das Auto wieder aus dem Betriebsvermögen? Wird das Auto verkauft, muss die Differenz zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchwert versteuert werden

Das Auto kann nicht umsonst aus dem Betriebsvermögen verschwinden

Auch das kostet Geld

Will ein Unternehmer seinen Dienstwagen ins Privatvermögen übernehmen, dann muss er den Zeitwert ermitteln – und die Differenz zum Buchwert versteuern

Auch hier ist die Schwacke-Liste eine anerkannte Quelle zur Ermittlung des Autowertes

Selbstständige und Freiberufler verbuchen zunächst alle Ausgaben für den Dienstwagen als Betriebsausgaben

Sie ziehen die Umsatzsteuer als Vorsteuer ab

Privatanteile dürfen aufgrund des Verrechnungsverbots nur zum Jahresende abgezogen werden

Aus buchhalterischer Sicht handelt es sich um Privatentnahmen

Ein Einzelunternehmer fährt etwa 30 % seiner Fahrten privat

Diesen Anteil muss er als Privatentnahme verbuchen

Zunächst muss er die Kosten nach vorsteuerabzugsfähigen und nicht vorsteuerabzugsfähigen Kosten aufschlüsseln

Vorsteuerabzugsfähig: Sind nicht vorsteuerabzugsfähig: Unser Unternehmer müsste den privaten Teil der Fahrzeugkosten nach der Fahrtenbuchmethode wie folgt verbuchen: Grundsätzlich ist dies möglich und wird gelegentlich als Trick zur Steuerersparnis empfohlen

Schließlich sollte der Neupreis eines 30 Jahre alten Autos deutlich unter dem liegen, was vergleichbare aktuelle Modelle kosten

Daran muss sich das Finanzamt aber nicht beteiligen

Liegen keine betrieblichen Gründe für die Anschaffung eines Oldtimers vor, kann dem Fahrzeug die Anerkennung als Dienstwagen verweigert werden

warnt unter anderem

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Entfernungspauschale ⇒ Lexikon des Steuerrechts – smartsteuer Neueste

26/01/2022 · Die verkehrsmittelunabhängige Entfernungspauschale beträgt ab dem ersten Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erster Tätigkeitsstätte) 0,30 €. Die Entfernungspauschale ist jedoch grundsätzlich auf höchstens 4 500 € im Kj. begrenzt (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 Satz 2 EStG). Auf die Höhe der tatsächlichen …

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Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Übersicht

2 Die Regelungen zur Entfernungspauschale im Einzelnen

2.1 Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte bzw

erster Arbeitsstätte

2.1.1 Regelarbeitsstätte (bis VZ 2013)

2.1.2 Erste Arbeitsstätte (ab VZ 2014)

2.2 Wohnung im Sinne der Verordnung

2.3 Berücksichtigung der Grenze von 4.500 €

2.4 Pkw zur Nutzung überlassen

2.5 Zur Verfügung gestelltes Fahrrad

2.6 Entfernungsbestimmung

2.7 Nutzung verschiedener Transportmittel

2.7.1 Gemischte Fälle

2.7.2 Fährverbindung

2.8 Umwegfahrten

2.9 Entfernungspauschale pro Arbeitstag und erster Arbeitsstätte

2.10 Mehrere Arbeitsverhältnisse und mehrere erste Arbeitsstätten

2.11 Ausgleichswirkung des Entfernungsentgelts

2.11.1 Unfallkosten und Sonderleasingzahlungen

2.11.2 Fehlbetankung

2.11.3 Diebstahl des Autos

2.11.4 Tunnel- und Mautgebühren

2.11.5 Heilkosten infolge eines Unfalls auf dem Weg zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte

2.12 Sammeltransporte und Flüge

2.12.1 Allgemeine Übersicht

2.12.2 Steuerbefreiung nach § 3 Nr

32 EStG

2.12.3 Die Einbeziehung des Sammelverkehrs in die Entfernungspauschale

2.12.4 Umsatzsteuerliche Behandlung von Sammelbeförderungen

2.13 Behandlung von Reisekostenzuschüssen

2.13.1 Keine rabattierten Sachleistungen

2.13.2 Gekürzte Sachleistungen

2.13.2.1 Anwendung der 44-€-Freigrenze bis VZ 2018

2.13.2.2 Anwendung der 44-€-Freigrenze ab VZ 2019

2.13.2.3 Anwendung der Skontoabzug

2.13.2.4 Pauschale Lohnsteuer

2.14 Zusätzliche Gutschriften für Arbeitgeberleistungen

3 Nichtbeanspruchung der Distanzpauschale

3.1 Fahrten zwischen mehreren Arbeitsstätten im selben Arbeitsverhältnis

3.2 Besonderheiten bei Wechsel des Einsatzes

4 Besonderheiten bei großem Tätigkeitsbereich

5 Besonderheiten der Sammelplatzverordnung

6 Besonderheiten bei Fahrgemeinschaften

7 Besonderheiten für behinderte Menschen

8 Entfernungspauschale für Familienheimfahrten

9 Anwendung der Entfernungspauschale für die anderen Einkommensarten

10 Übersicht über die Behandlung von Fahrzeugkosten für Arbeitnehmer

11 Entfernungspauschale für Einkünfte aus Gewinnen

12 Referenzen

13 Verwandte Lexikonartikel

Zur Beantragung der Entfernungspauschale siehe BMF vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376

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Die verkehrsunabhängige Wegpauschale beträgt 0,30 € ab dem ersten Kilometer Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte)

Allerdings ist die Entfernungspauschale grundsätzlich auf maximal 4.500 Euro pro Kalenderjahr begrenzt (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 2 EStG)

Die Höhe der tatsächlichen Kosten ist unerheblich

Bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann der Steuerpflichtige die tatsächlichen Aufwendungen geltend machen

Dass der Gesetzgeber die Benützer öffentlicher Verkehrsmittel von der anrechnungsbeschränkenden Wirkung der Wegstreckenpauschale ausgenommen hat, stellt keinen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art

3 Abs

1 GG) dar und ist damit verfassungsgemäß; BFH vom 15

November 2016, VI R 4/15

insb

dass der Gesetzgeber die Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel von der anrechnungsbeschränkenden Wirkung der Entfernungspauschale befreit hat, verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz (Art

3 Abs

1 GG).

Am 30.12.2019 wurde das »Gesetz zur steuerrechtlichen Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030« im Bundesgesetzblatt verkündet

Das Gesetz ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 und dient dazu, die klimapolitischen Ziele Deutschlands umzusetzen und umweltfreundliches Verhalten künftig steuerlich stärker zu fördern

Von Bedeutung für den Großteil der Stpfl

soll die vorübergehende Erhöhung der Entfernungspauschale sein

Sie wird in zwei Schritten, nämlich zum 01.01.2021 und zum 01.01.2024, deutlich erhöht

In einem neuen § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

§ 4 Satz 8 EStG 2021 wird die Wegstreckenpauschale für Fernpendler ab dem 21

Kilometer um 0,05 Euro erhöht

Zur Entlastung der Steuerpflichtigen mit besonders langen Arbeitswegen wird die Entfernungspauschale ab dem 21

Kilometer um 0,05 Euro auf 0,35 Euro erhöht, unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel, um die Mehraufwendungen für Fahrten zwischen den Wohnungen teilweise auszugleichen und erste Arbeitsstätte

Diese Erleichterung gilt für eine Übergangszeit vom 1

Januar 2021 bis zum 31

Dezember 2026

Darüber hinaus erhalten Pendler wie bisher ab dem ersten Kilometer eine Pauschale von 0,30 € pro Streckenkilometer

Die Erhöhung der steuerlichen Entfernungspauschale und die Gewährung einer Mobilitätsprämie sind auf den Zeitraum vom 01.01.2021 bis 31.12.2026 befristet

Von 2024 bis 2026 wird die Fahrtkostenpauschale auf 0,38 € ab dem 21

vollen Kilometer erhöht

Dies gilt beispielsweise auch für Parkgebühren für das Abstellen des Fahrzeugs während der Arbeitszeit, Finanzierungskosten im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Fahrzeugs, Beiträge an Kfz-Verbände, Versicherungsbeiträge zum Insassen-Unfallschutz, Kosten für einen Ersatzmotor und Kosten für falsches Tanken

Benutzt ein ArbN auch ein geleastes Auto für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erster Arbeitsort), wird die Leasing-Sondervergütung durch die Wegstreckenpauschale abgegolten

Dies hat der BFH mit Urteil vom 15

April 2010 (VI R 20/08, BStBl II 2010, 805) entschieden

Mit der Wegstreckenpauschale werden alle Kosten abgegolten, die durch die Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte entstehen, einschließlich der anteiligen Leasing-Sondervergütung

Unfallkosten (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte) sind als außergewöhnliche Belastungen zusätzlich zum Wegstreckengeld (§ 9 Abs

1 Satz 1 EStG) zu berücksichtigen (BMF vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Tz

1.1 und 4; → Unfallkosten).

Das Bundesministerium der Finanzen hat mit Schreiben vom 23.12.2014, BStBl I 2015, 26, eine Stellungnahme zur einkommensteuerlichen Veranlagung von Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Geschäftsstätte sowie von Fahrten abgegeben Aufwendungen unter Berücksichtigung der Reform des steuerlichen Reisekostengesetzes zum 1

Januar 2014

Danach sind Aufwendungen für den Weg zwischen Wohnung und Geschäftsstätte im Sinne des § 4 Absatz 5 Satz 1 Nr

6 EStG sind keine Reisekosten

Gemäß § 4 Abs

5 Satz 1 Nr

1 WpHG 6 EStG richtet sich Ihr Abzug nach den Regelungen in § 9 Abs

1 Satz 3 Nr.

Auch vom Stempel Selbst getragene Behandlungs- oder Krankenhauskosten nach einem Autounfall (im Streitfall: operative Korrektur der Nase und Ohrmuschel zur Wiederherstellung des zertrümmerten Gerichtsbeins und des Nasenbeins) auf dem Weg zwischen Wohnung und Erstplatz der Arbeitszeit sind mit der Wegstreckenpauschale des § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 EStG (§ 9 Abs

2 Satz 1 EStG) und neben der Entfernungspauschale nicht als Werbungskosten abzugsfähig

Da die Aufwendungen zu den Werbungskosten gehören, ist auch ein Abzug als außergewöhnliche Aufwendungen ausgeschlossen (gegen H 9.10 der LStH 2014, wonach Unfallkosten grundsätzlich als allgemeine Werbungskosten berücksichtigt werden können zusätzlich zur Entfernungspauschale); Siehe FG Baden-Württemberg vom 19.01.2018, 5 K 500/17

In der Folgerevision entschied der BFH, dass die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beseitigung oder Linderung von Körperverletzungen, die durch einen Unfall auf einer Dienstfahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte entstanden sind, nach § 9 Abs ) Satz 1 EStG als Werbungskosten abzugsfähig sind

R 9.4 Abs

3 LStR definiert den Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte

Regelmäßige Arbeitsstätte ist der örtliche Mittelpunkt der langjährigen beruflichen Tätigkeit des ArbN

Regelmäßige Arbeitsstätte ist der Ort, an dem der ArbN seine Tätigkeit zu verrichten hat; dies ist in der Regel der Betrieb oder eine Betriebsstätte der ArbG

Regelmäßige Arbeitsstätte ist jede dem ArbN zugeordnete ständige betriebliche Einrichtung der ArbG, die er nachhaltig, dauernd und wiederholt aufsucht (BFH-Urteil vom 11.5.2005, VI R 25/04, BStBl II 2005, 791)

Besuchen die ArbN mehrere ArbG-Einrichtungen im Durchschnitt einmal pro Woche, richtet die ArbN in jeder dieser ArbG-Einrichtungen eine regelmäßige Arbeitsstätte ein

Der BFH hat in Abänderung seiner bisherigen Rechtsprechung mit Urteilen vom 09 , BFH/NV 2011, 1764 , LEXinform 0927975; VI R 36/10, BFH/NV 1763, LEXinform 0927971 und VI R 58/09, BFH/NV 2011, 1761, LEXinform 0927651) entschieden, dass eine ArbN nicht mehr als eine enthalten darf regulärer Arbeitsplatz

Komplizierte Berechnungen des geldwerten Vorteils aufgrund mehrerer regelmäßiger Arbeitsstätten nach § 8 Abs

2 Satz 3 EStG, die „Aufteilung“ der Wegstreckenpauschale beim Besuch mehrerer Arbeitsstätten an einem Werktag und die entsprechend komplizierte Ermittlung der zusätzliche Verpflegungskosten entfallen somit künftig Ein ArbN, der in mehreren Betriebsstätten der ArbG tätig war, könnte auch mehrere reguläre Arbeitsstellen nebeneinander innehaben

Das VI hält sich daran

Der Senat des BFH führt dies jedoch nicht mehr aus und begründet dies damit, dass der örtliche Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit des ArbN nur an einem Ort sein kann, auch wenn der ArbN ständig und wiederholt verschiedene Geschäftsräume seiner ArbG aufsucht

Weitere ausführliche Erläuterungen zum regulären Arbeitsort und zum neuen BFH-Rspr

Siehe → externe Aktivitäten.

Mit dem Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Körperschaftsteuer und des Reisekostensteuergesetzes vom 20

Februar 2013 (BGBl

I 2013, 285) wurden die bisherigen steuerlichen Vorschriften zum Reisekostensteuerrecht neu gefasst

Kernpunkt der zum 1

Januar 2014 in Kraft getretenen Neuregelungen ist die gesetzliche Definition der ersten Arbeitsstätte, die künftig an die Stelle der regelmäßigen Arbeitsstätte tritt

Der BMF-Erlass vom 30

September 2013 (BStBl I 2013, 1279) definiert den Begriff der ersten Arbeitsstätte

Der in § 9 EStG neu eingefügte Absatz 4 ersetzt den bisher unbestimmten Rechtsbegriff „ordentliche Arbeitsstätte“ durch „erste Arbeitsstätte“ und präzisiert ihn gesetzlich

Nach der Rechtsprechung des BFH wird maximal eine Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis mit beschränktem Werbungskostenabzug akzeptiert

Eine erste Arbeitsstätte liegt vor, wenn die ArbN einer solchen Arbeitsstätte dauerhaft zugeordnet ist (§ 9 Abs

4 Satz 1 EStG)

Die dauerhafte Zuordnung des ArbN bestimmt sich nach den dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Vereinbarungen oder Weisungen (§ 9 Abs

4 Satz 2 EStG)

Dies gilt unabhängig davon, ob diese schriftlich oder mündlich erteilt wurden

Dieser Auftrag muss sich auf die Tätigkeit des ArbN beziehen; Dies ergibt sich aus § 9 Abs

4 Satz 3 EStG, der mit der beispielhaften Aufzählung auch das Kriterium der Dauerhaftigkeit beschreibt

Die Zuordnung eines ArbN zu einer betrieblichen Einrichtung allein aus tariflichen, mitbestimmungsrechtlichen oder organisatorischen Gründen (z

B

Personalaktenführung), ohne dass die ArbN in dieser Einrichtung – auch nicht in geringem Umfang – tätig ist, ist keine Zuordnung im Sinne des § 9 Abs

4 EStG

Soll die ArbN zumindest in sehr geringem Umfang an einer durch das ArbG bestimmten Arbeitsstätte tätig werden, ist die Zuordnung der ArbG zu dieser Arbeitsstätte maßgeblich, auch wenn die Zuordnung letztlich auf tariflicher, mitbestimmungsrechtlicher Grundlage erfolgt aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen

Dabei kommt es nicht auf die Qualität der Tätigkeit an, sondern es können auch Tätigkeiten von untergeordneter Bedeutung ausreichen, etwa bei der Angabe einer Abteilung/Stelle (Arbeits-/Dienstrechtsvorrang)

Die Zuweisung durch das ArbG an eine Arbeitsstätte muss Dauer (Prognose) haben

Die typischen Fälle einer Dauerbeschäftigung sind nach § 9 Abs

4 Satz 3 EStG

die unbefristete Zuordnung der ArbN zu einer bestimmten Betriebsstätte,

die Überlassung für die Dauer des gesamten – befristeten oder unbefristeten – Arbeitsverhältnisses,

die Entsendung über einen Zeitraum von 48 Monaten hinaus

Arbeitet ein Mitarbeiter hauptsächlich an einem Fahrzeug, gibt es mangels Standort keine erste Arbeitsstätte in diesem Sinne

Bis zur gesetzlichen Neuregelung galt dies nicht, wenn das Fahrzeug auf einem weiträumigen Betriebsgelände des Arbeitgebers eingesetzt wurde

Schließlich könnten nach der Rechtsprechung auch ausgedehnte, zusammenhängende Arbeitsbereiche (z

B

Werksanlagen, Bergwerke, Waldgebiete oder Flugplätze) eine Arbeitsstätte sein, wenn es sich um einen zusammenhängenden Bereich des Betriebsgeländes des Arbeitgebers handelt, auf dem der Arbeitnehmer dauerhaft tätig ist und mit einer gewissen nachhaltigkeit

Ab 2014 ist gesetzlich geregelt, dass Fahrten in ein großes Tätigkeitsgebiet keine erste Tätigkeitsstätte darstellen, sondern (nur) mit der Wegstreckenpauschale abzugelten sind

Ein Schiff gilt übrigens auch nicht als erster Arbeitsort

Zur seit 2014 geltenden Rechtslage hat der BFH in insgesamt sechs Urteilen entschieden:

Flugpersonal/Bodenpersonal: Die erste Arbeitsstätte befindet sich in den ständigen Betriebsstätten des Flughafens; BFH vom 10

April 2019, VI R 17/17

Dies ist laut BFH auch dann der Fall, wenn eine Vielzahl solcher Ressourcen, die für sich genommen eigenständige betriebliche Einrichtungen darstellen können, in einem organisatorischen, technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder räumlich abgrenzbar sind ein vom ArbG bestimmter Dritter steht zur Verfügung

Befristetes Arbeitsverhältnis: Eine erste Arbeitsstätte liegt vor, wenn der Arbeitnehmer für die Dauer des befristeten Arbeitsverhältnisses in einer ortsfesten Betriebsstätte arbeiten soll; eine unbefristete Überlassung an eine erste Arbeitsstätte kommt bei befristeten Arbeitsverhältnissen nicht in Betracht

Erfolgt während der Befristung die Versetzung an einen anderen Arbeitsort, so ist dieser nicht mehr der erste Arbeitsort, weshalb ab diesem Zeitpunkt Reisekostengrundsätze anzuwenden sind; vgl

BFH v

10.04.2019, VI R 6/17, BStBl II 2019, 539

Ein Polizeibeamter im Dienst- und Streifendienst hat bei seiner Dienststelle, die er werktäglich aufsucht, um dort zumindest in geringem Umfang Tätigkeiten zu verrichten Umfang, die er arbeitsrechtlich schuldet und die zum Berufsbild eines Polizeibeamten gehören, über eine erste Arbeitsstätte

Für die Zuordnungsfrage ist maßgeblich, ob der ArbN ex ante nach dienst- oder arbeitsrechtlichen Vorschriften bei einer ortsfesten Betriebsstätte des ArbG, einem verbundenen Unternehmen oder einem vom ArbG bestimmten Dritten tätig werden soll; vgl

BFH vom 04.04.2019, VI R 27/17, BStBl II 2019, 536.

Gesamthafenarbeiter: Lohnsteuerrechtlicher Arbeitgeber eines Gesamthafenarbeiters, der in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit der Gesamthafenbetriebsgesellschaft steht und darüber hinaus in einem weiteren befristeten Arbeitsverhältnis steht Arbeitsaufnahme an jedem Arbeitstag auf der Grundlage eines einzelnen Hafenbetriebs, ist der einzelne Hafenbetrieb

Die Frage, ob der Hafenarbeiter insgesamt eine erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 Satz 1 EStG hat, weil er einer ortsfesten Betriebsstätte dauerhaft zugewiesen ist, richtet sich daher allein nach dem jeweils begründeten Arbeitsverhältnis einzelne Hafengesellschaft

Unerheblich ist, dass das Arbeitsverhältnis mit einem einzelnen Hafenunternehmen in der Regel auf einen Tag befristet ist

Nach § 9 Abs

4 Satz 3 2

Alternative EStG ist von einer unbefristeten Überlassung auszugehen, wenn der Arbeitnehmer für die Dauer des (befristeten) Dienst- oder Arbeitsverhältnisses in einer ortsfesten betrieblichen Einrichtung tätig werden soll

Der Gesetzgeber war nicht verpflichtet, für den vorliegenden atypischen Fall eine Ausnahme zu schaffen; vgl

BFH vom 11.04.2019, VI R 36/16, BStBl II 2019, 543 Wohnung zu diesem Bahnhof ist nur als Werbungskosten nach der Wegstreckenpauschale und nicht nach den Grundsätzen für Dienstreisen zu berücksichtigen

Als erste Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Abs

4 EStG kommt auch ein großes und entsprechend erschlossenes Areal (z

B

Fabrik, Betriebsgelände, Bahnhof oder Flughafen) in Betracht; vgl

Landgericht Niedersachsen-Anhalt vom 26.02.2020, 1 K 629/19.

Mit Schreiben vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228, nimmt das Bundesministerium der Finanzen zum Urteil des BFH aus dem Jahr 2019 Stellung und präzisiert die Bestimmung der ersten Arbeitsstätte

Insbesondere wird betont, dass eine großflächige erste Arbeitsstätte möglich ist

Dies ist auch dann der Fall, wenn eine Vielzahl solcher Ressourcen, die für sich genommen eigenständige betriebliche Einrichtungen darstellen können, in einem organisatorischen, technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit des Arbeitgebers, eines verbundenen Unternehmens oder eines von ihr benannten Dritten räumlich abgrenzbar sind Der Arbeitgeber

Dementsprechend kommt auch ein großes Areal mit entsprechender Infrastruktur (z

B

Fabrik, Betriebsgelände, Zechengelände, Bahnhof oder Flughafen) als solche erste Arbeitsstätte in Frage; siehe Randnr

3, BMF vom 25.11.2020, BStBl I 2020, 1228

Als Ausgangspunkt der Reise kommt jede Wohnung des Arbeitnehmers in Betracht, die er regelmäßig für Übernachtungen nutzt und von der aus er seine erste Arbeitsstätte aufsucht

Als Wohnung gilt auch ein möbliertes Zimmer, eine Schiffskabine, eine Gartenhütte, ein auf bestimmte Zeit abgestellter Wohnwagen oder ein Schlafplatz in einer Massenunterkunft

Zu beachten ist jedoch, dass eine Wohnung nicht vorliegt, wenn jemand nur aus privaten Gründen in einer fremden Wohnung übernachtet oder ein Hotelzimmer anmietet

Verfügt ein Arbeitnehmer über mehrere Wohnungen, können Wege zu und von der von der ersten Arbeitsstätte weiter entfernten Wohnung nur nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 Satz 6 EStG, wenn dort der Mittelpunkt der lebenswichtigen Interessen der Arbeitnehmerin liegt und sie nicht nur gelegentlich besucht wird

Bei einem verheirateten Arbeitnehmer liegt der Mittelpunkt der Lebensinteressen in der Regel am tatsächlichen Wohnort seiner Familie

Die Wohnung kann jedoch nur dann ohne weitere Prüfung berücksichtigt werden, wenn der Arbeitnehmer sie mindestens sechsmal im Kalenderjahr aufsucht

Für andere Arbeitnehmer liegt der Mittelpunkt der Lebensinteressen am Wohnort, zu dem sie eine engere persönliche Bindung haben

Persönliche Beziehungen können sich insbesondere in Bindungen zu Menschen ausdrücken, z

Eltern, Verlobte, Freunde und Bekannte, aber auch in der Mitgliedschaft in Vereinen und anderen Aktivitäten

Besucht der Arbeitnehmer diese Wohnung im Durchschnitt mindestens zweimal im Monat, ist davon auszugehen, dass dort der Schwerpunkt seiner lebenswichtigen Interessen liegt, kann er einen höheren Betrag als 4.500 Euro (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 2 Halbsatz) geltend machen -Satz 2 EStG)

Bei Benützung öffentlicher Verkehrsmittel sind die den Abzugsbetrag der Wegstreckenpauschale übersteigenden tatsächlichen Aufwendungen der ArbN zu berücksichtigen

In diesem Fall kann auch ein Betrag über 4.500 Euro angesetzt werden (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

Näheres regelt der BMF-Erlass vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376 in Ziffer 1.3

Es gilt die Beschränkung auf 4.500 €

wenn der Weg zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte regelmäßig mit dem Motorrad, Roller, Moped, Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird

bei Pkw-Nutzung für die Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft, und zwar für die Tage, an denen der ArbN nicht mit einem eigenen oder einem zur Verfügung gestellten Pkw unterwegs ist, bei Sammeltransporten,

bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sofern nicht höhere Aufwendungen glaubhaft gemacht oder nachgewiesen werden können (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG; BMF v

31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Tz

1.3)

Das Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 01.11.2011 (BGBl

I 2011, 2131) führte zu Änderungen bei den Entfernungspauschalen

Danach ist bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel die Grenze von 4.500 Euro anzuwenden, sofern im Kalenderjahr keine höheren Gesamtausgaben glaubhaft gemacht oder nachgewiesen werden können (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

Vor dem BFH ist ein Verfahren (VI R 48/15) anhängig mit der Frage, ob die Einkommensteuerregelungen zum Entfernungspauschale wegen eines Verstoßes gegen den Gleichheitsgrundsatz, insbesondere durch die Bevorzugung von Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel, verfassungswidrig sind

Ab dem 01.01.2021 beträgt die verkehrsunabhängige Entfernungspauschale für die ersten 20 vollen Kilometer zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte jeweils 0,30 € und ab dem 21

Entfernungskilometer 0,35 € für jeden weiteren vollen Kilometer

Der jährliche Höchstbetrag bleibt unverändert bei 4.500 €

Die Grenze von 4.500 € gilt nicht, wenn Sie Ihr eigenes oder ein gemietetes Auto nutzen

Diese ArbN müssen lediglich nachweisen bzw

glaubhaft machen, dass sie die Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit dem eigenen oder einem ihnen überlassenen Pkw zurückgelegt haben

Der Nachweis der tatsächlichen Aufwendungen für das Kraftfahrzeug ist daher für die Anerkennung eines Betrags über 4.500 € nicht erforderlich

Bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann ein Betrag über 4.500 € anerkannt werden, wenn die tatsächlichen Aufwendungen höher sind (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

K 233/18) ist ein Taxi ein „öffentliches Verkehrsmittel“ im Sinne des § 9 Abs

2 Satz 2 EStG; Der Stempel kann also die Fahrten mit dem Taxi von der Wohnung zur ersten Arbeitsstätte nicht nur i.H.d

Entfernungspauschale, aber i.H.d

die tatsächlich entstandenen Kosten, die die Entfernungspauschale übersteigen, als Werbungskosten abziehen

Mit Urteil vom 22.10.2019, 3 K 490/19, erneuerte das Thüringer Landesfinanzgericht die Auffassung, dass ein Taxi ein öffentliches Verkehrsmittel im Sinne des § 9 Abs

2 Satz 2 EStG darstellt

Die Privilegierung des ÖPNV durch § 9 Abs

2 Satz 2 EStG ist verfassungsgemäß; vgl

BFH v

15.11.2016, VI R 4/15, BStBl II 2017, 228

Es bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Wegstreckengeld alle üblichen und außergewöhnlichen Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte abdeckt

Als sinnvolle und sinnvolle Ausnahme vom Sachnetzprinzip erweisen sich die Regelungen, die berufliche Mobilitätskosten im Grundfall wiederkehrender Fahrten zum regulären Arbeitsort nur begrenzt berücksichtigen

Dass der Gesetzgeber entsprechende Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nach § 9 Abs

2 Satz 2 EStG auch dann, wenn sie den als Entfernungspauschale absetzbaren Betrag übersteigen, als Werbungskostenabzug zulässt, verstößt nicht gegen Art

3.1GG

Denn der Steuergesetzgeber ist nicht grundsätzlich daran gehindert, nichtsteuerliche Förder- und Lenkungsziele aus Gründen des Gemeinwohls zu verfolgen

Er kann Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur durch Gebote und Verbote beeinflussen, sondern auch durch indirekte Verhaltenskontrolle

Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 01.11.2011 (BGBl

I 2011, 2131) wird § 9 Abs

2 Satz 2 EStG vom Kj

2012 wie folgt gefasst: »Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel können anerkannt werden, wenn sie den Gesamtbetrag übersteigen, der im Kalenderjahr als Entfernungspauschale abgezogen werden kann.«

Beispiel 1:

An 220 Arbeitstagen fährt ein ArbN mit dem Bus zur ersten Arbeitsstelle

Die Monatskarte für den Bus kostet 144 €

Die kürzeste Straßenverbindung beträgt 25 km

Lösung 1 (Lösung von 2012):

Die Kosten für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel i.H.v

1.728 Euro können angesetzt werden, wenn sie den Betrag übersteigen, der als Gesamtentfernungspauschale im Kalenderjahr in Höhe von 1.650 Euro (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG) abzugsfähig ist

Lösung 1 (Lösung ab 2021):

Die Kosten für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel i.H.v

1.728 € können angesetzt werden, wenn sie den Betrag übersteigen, der als Gesamtstreckenpauschale im Kalenderjahr in Höhe von 1.705 € (220 Arbeitstage x 0,3 × 20 km plus 220 Arbeitstage × 0,35 × 5 (§ 9 Abs § 2 Satz 2 EStG) Beispiel 2: Die ArbN nutzt ganzjährig öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit Im Kalenderjahr sind Kosten in Höhe von 2.150 € entstanden Die Berechnung der Wegstreckenpauschale ergibt einen Abzug in Höhe von 5.650 €

Lösung 2 (Lösung aus 2012): Die Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Höhe von 2.150 € sind anrechenbar, soweit sie den als Entfernungspauschale absetzbaren Betrag von 4.500 € im Kalenderjahr übersteigen (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG).

Beispiel 3: ArbN nutzt ganzjährig öffentliche Verkehrsmittel für den Arbeitsweg Es entstehen Kosten in Höhe von 5.370 € Bei der Berechnung der Wegstreckenpauschale werden 5.650 € abgezogen.

Lösung 3 (Lösung aus 2012)

die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Höhe von 5.370 € kann beantragt werden, sofern sie entsprechen dem Kj. total als Entfernungspauschalenabzugsbetrag i.H.v

4.500 € (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

Beispiel 4:

An 220 Arbeitstagen fährt der ArbN mit dem eigenen Auto 70 km zum Bahnhof und dann mit der Tram zum ersten Arbeitsort

Die Tageskarte kostet 4 €

Die maßgebliche Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte, BMF vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Absatz 1.4) beträgt 73 km (kürzeste Straßenverbindung)

Lösung 4 (Lösung von VZ 2012 bis VZ 2020):

Die Wegstreckenpauschale beträgt: 220 Arbeitstage × 73 km × 0,30 € = 4.818 € Da teilweise öffentliche Verkehrsmittel genutzt wurden, ist die anzuwendende Wegstreckenpauschale wie folgt zu ermitteln: Von der kürzesten Straßenverbindung von 73 km sind 70 km für die Anfahrt entfällt das eigene Auto

Daraus ergibt sich für diese Strecke folgende Streckenpauschale: 220 Arbeitstage × 70 km × 0,30 € = 4.620 € Eine Begrenzung auf 4.500 € ist nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 BGB nicht zulässig

4 Satz 2 EStG zu tun

Für die mit der Straßenbahn zurückgelegte Strecke beträgt die Wegstreckenpauschale 220 Arbeitstage × 3 km × 0,30 € = 198 € Die tatsächlichen Kosten dafür betragen 220 Arbeitstage × 4 € 880 € Die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel i.H.v

880 € angesetzt werden, soweit sie den im Kalenderjahr i.H.v

4.818 € übersteigen (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

198 € Zu berücksichtigende Gesamtstreckenpauschale 4.818 €

Lösung 4 (Lösung aus VZ 2021):

Die Gesamtentfernungspauschale beträgt: 220 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.320 € 220 Arbeitstage × 53 km × 0,35 € = 4.081 € Gesamt: 5.401 € Da teilweise öffentliche Verkehrsmittel genutzt wurden, ist die zu beantragende Entfernungspauschale zu berechnen wie folgt ermittelt: Von der kürzesten Straßenverbindung von 73 km werden 70 km mit dem eigenen Pkw zurückgelegt

Daraus ergibt sich für diese Strecke folgende Streckenpauschale: 220 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.320 € 220 Arbeitstage × 50 km × 0,30 € = 3.850 € Gesamt: 5.170 € Eine Grenze von 4.500 € ist nicht zu berücksichtigen nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG festgelegt werden

4 Satz 2 EStG

Für die mit der Straßenbahn zurückgelegte Strecke beträgt die Wegstreckenpauschale 220 Arbeitstage × 3 km × 0,35 € = 231 € Die tatsächlichen Kosten dafür betragen 220 Arbeitstage × 4 € 880 € Die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel i.H.v

880 € angesetzt werden, soweit sie den im Kalenderjahr i.H.v

5.401 € übersteigen (§ 9 Abs

2 Satz 2 EStG)

231 € Zu berücksichtigende Gesamtentfernungspauschale 5.401 €

Ein Kraftfahrzeug steht der ArbN zur Nutzung zur Verfügung, wenn das ArbG es der ArbN unentgeltlich oder gegen Entgelt überlassen hat (R 8.1 Abs

9 LStR, → Dienstwagenvermietung an Arbeitnehmer) oder die ArbN ausgeliehen hat, von einem Dritten gemietet oder geleast

Für die Berechnung der Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und für die Bestimmung dieser Fristen spielt es keine Rolle, ob der Arbeitnehmer einen eigenen Pkw oder einen ihm für solche Fahrten zur Verfügung gestellten Dienstwagen nutzt

Wird ein Kraftfahrzeug von einer anderen Person als dem Arbeitnehmer, dem das Kraftfahrzeug von seinem Arbeitgeber zur Nutzung überlassen wurde, für die Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte benutzt, so kann die andere Person die Wegstreckenpauschale entsprechend beanspruchen mit § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG 4 EStG tun; Gleiches gilt für den Arbeitnehmer, dem das Kraftfahrzeug von seinem Arbeitgeber für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte im Rahmen eines anderen Arbeitsverhältnisses überlassen wurde Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung einschließlich Kosten für Sonderausstattung und Umsatzsteuer, dh 12 % jährlich

Der Listenpreis ist die unverbindliche unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers abgerundet auf volle 100 € für das in Deutschland eingesetzte Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erstzulassung, einschließlich der Kosten für ab Werk zum Zeitpunkt der Erstzulassung erhältliche Sonderausstattungen zuzüglich Umsatzsteuer

Abweichend hiervon kann das ArbG den Privatnutzungswert mit den für das Kraftfahrzeug angefallenen Aufwendungen, die auf zu erfassende Privatfahrten entfallen, ansetzen, wenn die Aufwendungen durch Belege und das Verhältnis von Privat- zu sonstigen Fahrten durch einen Sachbearbeiter nachgewiesen werden Logbuch

Ein elektronisches Fahrtenbuch ist dann anzuerkennen, wenn daraus die gleichen Informationen gewonnen werden können wie aus einem handgeführten Fahrtenbuch

Beim Ausdruck elektronischer Aufzeichnungen müssen nachträgliche Änderungen der aufgezeichneten Informationen technisch ausgeschlossen oder zumindest dokumentiert werden können (vgl

BFH vom 16.11.2005, Bundessteuerblatt II 2006, 410)

Im Fahrtenbuch sind die beruflich und privat zurückgelegten Strecken getrennt und fortlaufend zu dokumentieren

Bei Dienstreisen werden in der Regel folgende Angaben benötigt: Datum und Kilometerstand zu Beginn und Ende jeder einzelnen Auswärtstätigkeit

Zielort und bei Umwegen auch die Reiseroute

Reisezweck und besuchte Geschäftspartner.

Wird ein Kraftfahrzeug von einer anderen Person als dem ArbN, der das Kraftfahrzeug nach seinem ArbG zur Nutzung überlassen worden ist, für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte benutzt, so hat die andere Person Anspruch auf die Wegstreckenpauschale gem § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG tun; Gleiches gilt für den ArbN, dem das Fahrzeug von seinem ArbG zur Verfügung gestellt wurde, für Strecken zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte im Rahmen eines anderen Arbeitsverhältnisses (R 9.10 Abs

2 LStR)

alkoholbedingte Schäden am Dienstwagen, der auch zur privaten Nutzung zur Verfügung steht, während einer Dienstreise, wird der aus dem Verzicht resultierende Vermögensvorteil des Arbeitnehmers nicht durch die 1 %-Regelung abgegolten

Der Verzicht auf den als Arbeitslohn zu erfassenden Schadensersatz führt nur dann zu einer Steuererhöhung, wenn die Befriedigung des Schadensersatzanspruchs nicht zum Werbungskostenabzug berechtigt

Ein Werbungskostenabzug kommt nicht in Betracht, wenn der auslösende Faktor für den Verkehrsunfall die alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit war; Vgl

BFH vom 24

Mai 2007, VI R 73/05, BStBl II 2007, 766

Mit Urteil vom 12

November 2009 (VI R 59/07, BFH/NV 2010, 631, LEXinform 0179480) nimmt der BFH zu 3

Stellung -Parteienaufwendungen im Zusammenhang mit der Anerkennung von Entfernungspauschalen im Sinne des § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 und 5 EStG

Kilometergelder können nicht als Werbungskosten abgezogen werden, wenn die Eltern das Kind im eigenen Fahrzeug befördern und dem Kind dadurch keine Kosten entstehen

Nach dem Grundsatz der persönlichen Leistungsfähigkeit folgt daraus, dass die Stpfl

müssen die Auslagen im Sinne des § 9 Abs

1 EStG selbst tragen (BFH-Beschluss vom 4

Juli 1990, GrS 1/89, BStBl II 1990, 830)

Werbekosten setzen daher unter anderem das Entstehen von Aufwendungen voraus

§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG 4 und 5 EStG setzen diese Grundsätze nicht außer Kraft (BFH-Urteil vom 23.08.1999, GrS 2/97, BStBl II 1999, 782)

Danach kann die Kilometerpauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch auf Fahrten mit einem zur Nutzung überlassenen Kraftfahrzeug angerechnet werden

Die Begründung dieser Regelung (BT-Drs

11/2157, 142) deutet jedoch darauf hin, dass der Gesetzgeber keine Regelung schaffen wollte, wonach die Kilometerpauschalen unabhängig von den eigenen Aufwendungen der Stpfl zu berechnen seien

sollte möglich sein

Vielmehr sollte lediglich klargestellt werden, dass die Kilometerpauschale auch für geleaste Fahrzeuge gilt

Die Aufwendungen können nicht unter dem Gesichtspunkt sogenannter Drittkosten (→ Drittkosten) geltend gemacht werden

Mit § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 und 5 EStG wollte der Gesetzgeber nicht zum Ausdruck bringen, dass Fremdaufwendungen steuerlich zu berücksichtigen sind

Der BFH hat mit Beschluss vom 23.08.1999 (GrS 2/97, BStBl II 1999, 782) auch die Abzugsfähigkeit von Fremdkosten (Arbeitsplatz) grundsätzlich abgelehnt, die Leasing-Sondervergütung wird durch das Entfernungsentgelt abgegolten

Dies hat der BFH mit Urteil vom 15

April 2010 (VI R 20/08, BStBl II 2010, 805) entschieden

Die Entfernungspauschale deckt alle Kosten ab, die durch den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (erster Arbeitsort seit VZ 2014) entstehen, also auch die anteilige Sonderleasingzahlung (siehe auch BFH-Medienmitteilung Nr

58/10 vom 30.6.2014)

2010, LEXinform 0435390).

Die neben dem bereits geschuldeten Arbeitsentgelt gewährten geldwerten Vorteile (Sachbezüge) aus der unentgeltlichen oder vergünstigten Nutzung eines Dienstrades durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer, insbesondere zur privaten Nutzung und zur Nutzung für Fahrten zwischendurch Wohnung und erster Arbeitsstätte, wird vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 steuerfrei gewährt (§ 3 Nr

37 EStG)

Die Steuerbefreiung gilt sowohl für Pedelecs als auch für »normale« Fahrräder

Sie gilt jedoch nicht für Elektrofahrräder, die verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge einzustufen sind; dies ist der Fall, wenn der Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt

Wird das Fahrrad (auch) für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte genutzt, sind die steuerfreien Sachbezüge nicht auf die Entfernungspauschale anzurechnen

Denn nach § 3 Nr

37 EStG steuerfreie Sachbezüge mindern nicht den Abzugsbetrag nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 2; § 3c Abs

1 EStG findet keine Anwendung (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 7 EStG n.F.)

Hiervon ausgenommen ist die Anrechnung steuerfreier Leistungen nach § 3 Nr

37 EStG auf die Entfernungspauschale sowie die Anwendung des Abzugsverbots nach § 3c Abs

1 EStG

Nach § 8 Abs

2 Satz 10 EStG der monatliche Durchschnittswert der privaten Nutzung (einschließlich Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sowie Fahrten nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

und Familienheimfahrten im Rahmen von zwei Haushalten) 1 % der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, Importeurs oder Großhändlers aufgerundet auf 100 € zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Fahrrads, einschließlich Umsatzsteuer; siehe auch Randnr

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2, Oberste Finanzbehörden der Länder vom 09.01.2020, BStBl I 2020, 174.

Zur Ermittlung der Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte (seit VZ 2014 erste Arbeitsstätte) nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 4 EStG ist die kürzeste Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (seit VZ 2014 erste Arbeitsstätte) maßgebend

Dies gilt nicht nur für Fahrten mit dem Auto, sondern auch für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrgemeinschaften

Es sind nur volle Kilometer der Strecke zu verbrauchen, ein Kilometer oder Teil davon wird nicht berücksichtigt

Das Landesfinanzgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 30.03.2009 (4 K 5374/08, EFG 2009, 926, LEXinform 5008136) bestätigt, dass bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf eigener Strecke nur die kürzeste befahrbare Straßenverbindung genutzt werden kann betrachtet

Eine Straßenverbindung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte im Sinne des § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

§ 4 Satz 4 EStG ist die Verbindung, die von Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 60 km/h genutzt werden kann

Die kürzeste Straßenverbindung ist auch dann für die Wegstreckenpauschale maßgeblich, wenn sie mautpflichtig oder straßenverkehrsrechtlich nicht mit den tatsächlich vom ArbN genutzten Verkehrsmitteln befahrbar ist; vgl

BFH vom 24.09.2013, VI R 20/13, BStBl II 2014, 256.

Wird das Kraftfahrzeug nur für eine Hin- oder Rückfahrt genutzt, z

schließt sich an die Hinfahrt eine Auswärtstätigkeit an, die am Wohnort des Arbeitnehmers endet, ist nur die Hälfte des Wegegeldes anzusetzen

Der 6

Senat des FG Münster hat am 14.07.2017, 6 K 3009/15 E, entschieden, dass die Wegstreckenpauschale für Fahrten eines Flugbegleiters zur Arbeitsstätte nur einmal zu gewähren ist, wenn die Hin- und Rückfahrt erfolgt nicht am selben Tag wie die Hinfahrt erfolgen

Die Klägerin arbeitet als Flugbegleiterin, was oft mehrtägige Einsätze erfordert

Für das Streitjahr 2014 beantragte er die Anerkennung aller Fahrtkosten zu seinem Arbeitsort nach Dienstreisegrundsätzen

Allerdings berücksichtigte die FA nur die Wegstreckenpauschale, die sie nur einmal für solche Arbeitseinsätze gewährte, bei denen Hin- und Rückfahrt auf unterschiedliche Tage fielen

Der Senat hat die dagegen erhobene Klage abgewiesen

Zunächst könne der Kläger die Entfernungspauschale nur beanspruchen, weil seine Arbeitsstätte als erste Arbeitsstätte anzusehen sei

Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass er sich für typische Arbeitseinsätze immer zum Gebäude seines Arbeitgebers an der im Arbeitsvertrag festgelegten Arbeitsstätte begeben musste

Dort befanden sich auch die Besprechungsräume und der Briefkasten des Klägers

Er hat seine Missionen nie von einem anderen Ort aus begonnen

Die Entfernungspauschale soll nur einmal pro Hin- und Rückfahrt beantragt werden

Die Pauschale ist für jeden Tag zu gewähren, an dem der Arbeitnehmer von seiner Wohnung zu seiner ersten Arbeitsstätte geht

Für die Rückreise an einem anderen Tag ist kein weiterer Werbungskostenabzug vorgesehen

Auch diese Auslegung führt zu einer angemessenen Darstellung der wirtschaftlichen Belastung und zur Gleichbehandlung aller Arbeitnehmer

Die Gegenmeinungen, wonach die Entfernungspauschale nur bei einer Hin- und Rückfahrt an einem Werktag oder bei nur einer Hin- und Rückfahrt an einem Kalendertag möglich sei, solle nur die halbe Entfernungspauschale angesetzt werden , werden weder im Gesetz noch in den Gesetzesmaterialien unterstützt

In der Folgerevision hat der BFH entschieden (Urteil vom 12.02.2020, VI R 42/17, BStBl II 2020, 473), dass die Wegstreckenpauschale für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte für zwei Fahrten pro Werktag gilt ( Hin- und Rückfahrt)

ein Arbeitnehmer nur einen Hinweg zurück, so ist die Wegstreckenpauschale pro Wegkilometer und Arbeitstag nur zur Hälfte als Werbungskosten zu berücksichtigen

Diese Rechtslage hat sich grundsätzlich weder mit der Einführung der Wegstreckenpauschale durch das Gesetz vom 21.12.2000 noch durch das seit dem Veranlagungszeitraum 2014 geltende (neue) Fahrtkostengesetz etwas geändert

Allerdings eine offensichtlich günstigere Straßenanbindung zugrunde gelegt werden, wenn sie regelmäßig von der ArbN verwendet werden

Auch als offensichtlich günstigere Verbindung kommt nur eine Straßenverbindung und keine Verbindung mit anderen Verkehrsmitteln in Betracht (FG München Urteil vom 28.5.2008, 10 K 2680/07, LEXinform 5006998, rkr.)

Zur Berücksichtigung der verkehrsgünstigen Umleitung siehe FG Saarland Urteil vom 09.07.2008, 2 K 2326/05, LEXinform 5007139, rkr.

Der BFH hat in seinem Urteil vom 16.11.2011 (VI R 46/10, BStBl II 2012, 470) entschieden, dass es offensichtlich eine günstigere Straßenanbindung gibt, wenn sich jeder unbefangen informierte Verkehrsteilnehmer für die Nutzung der angegebenen Strecke entschieden hat Verkehrsbedingungen

Außerdem sollen die kürzeste und die längere von der ArbN regelmäßig genutzte Straßenverbindung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte) verglichen werden

Andere mögliche Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die von der ArbN nicht genutzt wurden (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte), wurden jedoch nicht berücksichtigt

Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: Der Kläger hatte in seiner Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 als Entfernung zur Arbeitsstätte 56 km angegeben

Das Finanzamt hingegen hatte 44 km als kürzeste Strecke ermittelt und diese Strecke nur im Rahmen des Werbungskostenabzugs (Wegstreckenpauschale) berücksichtigt

Die hiergegen erhobene Klage, die insbesondere darauf gestützt wurde, dass der vom Kläger gewählte Weg offensichtlich günstiger sei, hatte nur teilweise Erfolg

Denn das Finanzgericht hat 49 km zugrunde gelegt und wie folgt berechnet: Der vom Kläger genutzte Weg von seiner Wohnung zu seiner regelmäßigen Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte) auf der A 57 bis zur Ausfahrt 16 ist tatsächlich offensichtlich günstiger als die vom Finanzamt ermittelte

Der damals tatsächlich von der Klägerin genutzte Weg, nämlich an der Ausfahrt 16 der A 57 vorbei mit einer Fahrzeit von 7 Minuten und einer Strecke von 10,1 km, war jedoch nicht offensichtlich günstiger

Im Gegenteil, man sollte die A 57 besser an der Ausfahrt 16 verlassen, dann wären es nur noch 5,1 km bei einer 6-minütigen Fahrt

Die vom Kläger gewählte Route sei daher nur bis zur Ausfahrt 16 „offensichtlich günstiger“ und nur insoweit zu berücksichtigen

Am Ende kam der BFH zu dem Schluss, dass die kürzeste und die längere tatsächlich von der ArbN regelmäßig für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genutzte Straßenverbindung (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte) verglichen werden sollten

Der BFH stellte daher klar, dass es nicht auf eine „ideale Route“ ankomme

Für die Besteuerung ist nur die tatsächlich genutzte Strecke zugrunde zu legen, sofern es sich offensichtlich um die verkehrsgünstigere Strecke handelt

Danach nur noch die leicht identifizierbare kürzeste Verbindung mit der eigentlich aus Stpfl

zum Vergleich herangezogen (vgl

im Einzelnen Schneider, NWB 2012, 638)

4 EStG sind die besonderen Umstände des Streitjahres zu berücksichtigen

Die Beweislast für diese Voraussetzungen liegt beim Finanzamt; Vgl

FG Rheinland-Pfalz vom 21.02.2013, 4 K 1810/11.

Die Frage, ob eine Straßenanbindung als „offensichtlich günstiger“ als der kürzeste Weg angesehen werden kann, ist daher von den Umständen des Einzelfalls und insbesondere abhängig unter Berücksichtigung von Zeitüberlegungen zu bestimmen

Ist mit einer geringfügigen Reduzierung der Fahrzeit für die kürzeste Verbindung von weniger als 10 % zu rechnen, so spricht vieles dafür, dass diese minimale Zeitersparnis allein keinen entscheidenden Anreiz für einen anspruchsvollen Verkehrsteilnehmer darstellen sollte, eine solche Route zu wählen weicht von der kürzesten Verbindung ab

Beispiel 5:

Erkenntnisse, welche Kriterien für die Entscheidung maßgeblich sind, wann eine verkehrsfreundlichere Straßenanbindung maßgeblich ist, ergeben sich aus dem BFH-Urteil vom 16.11.2011 (VI R 19/11, BStBl II 2012, 520)

Der BFH widerspricht in dem Urteil der inzwischen weit verbreiteten Entscheidungs- und Typisierungspraxis der Finanzgerichte, die eine Straßenanbindung nur dann als offensichtlich günstiger qualifiziert, wenn sie mit einer Zeitersparnis von mindestens 20 Minuten verbunden ist (z 18

Juli 2005, 10 K 514 /05 E)

Einer Mindestzeitersparnis steht nun der jüngste Entscheid des BFH entgegen

Aus dem Gesetz lässt sich nach Auffassung des BFH keine Befristung ableiten

Dies ergibt sich daraus, dass § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 Satz 4 EStG gilt für alle Pendelwege, auch für Kurzstrecken

Wäre für solche Kurzstrecken, die 20 Minuten ohnehin nicht überschreiten, eine absolute Mindestzeitersparnis gefordert, wäre die Norm insoweit bedeutungslos

Auch können Sie keine zeitliche Mindestbefristung aufgrund der notwendigen Abgrenzung beruflicher und privater Ausgaben verlangen, wie dies beispielsweise bei berufsbedingten Umzugskosten der Fall ist

Denn Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (seit VZ 2014 erste Arbeitsstätte) sind insgesamt immer noch arbeitsbedingte Ausgaben

Das bedeutet, dass der Zeitbedarf nur von relativer Bedeutung sein kann, d

h

bezogen auf die Gesamtdauer der Fahrt

Auch der BFH gibt einen ersten Hinweis auf diese Zusammenhänge: Eine geringe relative Reduzierung von weniger als 10 % ist eine so minimale Zeitersparnis, dass sie keinen entscheidenden Anreiz für einen objektiven Dritten darstellen sollte – der BFH spricht dabei vom intelligenten Verkehrsteilnehmer Achtung – einen der Wege zu nehmen, der von der kürzesten Verbindung abweicht

Demgegenüber steht die relativ große Zeitersparnis: Der BFH sieht dies inzwischen regelmäßig als Indiz dafür, dass eine Verbindung als „deutlich verkehrseffizienter“ zu qualifizieren ist (vgl

ausführlich Schneider, NWB 2012, 638)

Eine offensichtlich verkehrsgünstigere Straßenverbindung kann sich auch aus den Besonderheiten der Fährverbindung ergeben, die in die Berechnung der kürzesten Entfernung einzubeziehen sind, wie z

B

lange Wartezeiten, häufig auftretende technische Schwierigkeiten oder Witterungseinflüsse auf den Fährbetrieb

Wenn sich der ArbN aufgrund dieser Umstände bei der Planung von Arbeitszeiten und Terminen nicht hinreichend auf den Fährbetrieb verlassen kann, spricht dies für die offensichtliche Verkehrsbequemlichkeit einer anderen Straßenanbindung (BFH-Urteil vom 19.04.2012, VI R 53/11, BStBl II 2012, 802)

Satz 6 EStG; FG Schleswig-Holstein, Urteil vom 21.10.2010, 2 K 305/07, LEXinform 5012565)

Aufgrund des BFH-Beschlusses vom 04.05.2011 (VI B 152/10, BFH/NV 2011, 1347, LEXinform 5906196) ist die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des Finanzgerichts Schleswig-Holstein vom 21.10.2010 unbegründet ; das Urteil ist somit rechtskräftig

ein Stempel hat nur einen Lebensmittelpunkt, auch wenn er mehrere Wohnungen besitzt

Leben beide Ehegatten unter der Woche zusammen in einer Wohnung und nutzen am Wochenende und in den Ferien gemeinsam eine andere Wohnung, so ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in der Wohnung liegt, von der aus beide regelmäßig ihre Arbeitsstätte haben (seit VZ 2014: Erster Arbeitsstättenbesuch.

Ob ein ArbN seinen weiter entfernten Familienwohnsitz »nicht nur gelegentlich« aufsucht, ist anhand einer Gesamtbeurteilung zu beurteilen

Fünf Fahrten im Kalenderjahr können unter den richtigen Umständen ausreichen.

Das FG Mecklenburg-Vorpommern hat am 26.06.2013 (3 K 56/12) entschieden, dass die kürzeste Straßenverbindung auch dann maßgeblich ist, wenn sie über eine mautpflichtige Straße führt

Im Urteilsfall erklärte das Stpfl

Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Rostock als Werbungskosten zusätzlich zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit und nach tatsächlich zurückgelegter Strecke (einfache Strecke 22 km, 29 Minuten Fahrzeit)

Allerdings hat das Finanzamt bei der Berechnung der Entfernungspauschale nur eine Entfernung von 11 km (Fahrzeit 14 Minuten) anerkannt

Dabei legte das Finanzamt nicht die tatsächlich gefahrene Strecke zugrunde, sondern die kürzeste Strecke – diese führt durch einen mautpflichtigen Tunnel

Das Finanzgericht bestätigte im vorliegenden Fall die Annahme der kürzesten Straßenverbindung und führte aus, dass der Tatbestand der „bequemeren“ Straßenverbindung nicht mit der „günstigeren“ Verbindung gleichzusetzen sei

Eine restriktive Rechtsauslegung dahingehend, dass bei der Berechnung der „kürzesten Straßenverbindung“ nur nicht mautpflichtige Straßen zugrunde gelegt werden sollten, lässt sich weder aus der Gesetzesbegründung noch aus Sinn und Zweck des Gesetzes entnehmen

Die wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassene Revision ist beim BFH unter Az

VI R 49/13

Hier hat der BFH in seinem Urteil vom 12.12.2013, VI R 49/13, wie folgt entschieden: Bei der Berechnung der Wegstreckenpauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist die kürzeste Straßenverbindung zugrunde zu legen, auch wenn diese unterliegt zu einer Maut

Die vom Arbeitnehmer tatsächlich genutzte Straßenverbindung ist verkehrsgünstiger im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

.angeschlossen

Beispiel 6:

der Stempel Anton lebt in A-Stadt und arbeitet 220 Arbeitstage im Jahr 21 in B-Stadt

Der kürzeste Weg zum ersten Arbeitsplatz beträgt 22 km, doch Anton steht eine Stunde lang im Stau

Aus diesem Grund nutzt er einen Umweg, sodass sich die Strecke auf 30 km erhöht

Die Fahrzeit beträgt dann nur noch 30 Minuten

Lösung 6 (aus VZ 2021):

Anton kann die Distanz auf 30 km einstellen, da dies aufgrund der erheblichen Zeitersparnis natürlich bequemer ist

Die Gesamtentfernungspauschale beträgt: 220 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.320 € 220 Arbeitstage × 10 km × 0,35 € = 770 € Gesamt: 2.090 €

Beispiel 7:

Ein ArbN fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum ersten Arbeitsort

Die zurückgelegte Gesamtstrecke beträgt 27 km (2 km zu Fuß zum Bahnhof und 25 km mit dem Zug)

Die kürzeste Straßenverbindung beträgt 20,4 km

Lösung 7:

Für die Berechnung der Wegstreckenpauschale ist eine Strecke von 20 km (volle Streckenkilometer) anzusetzen.

Laut Urteil des Landgerichts Berlin-Brandenburg vom 23.05.2017, 7 K 7134/15 ist eine vom Arbeitnehmer genutzte Straßenverbindung nicht offensichtlich verkehrsfreundlicher im Sinne des § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG

4 Satz 4 EStG aF als der kürzeste Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, wenn er nicht zu einer Zeitersparnis von mindestens 10 % oder anderen Vorteilen gegenüber dem kürzesten Weg führt

Konkrete zeitliche Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um eine Straßenverbindung als „offensichtlich günstiger“ als den kürzesten Weg anzusehen, nennt die Rechtsprechung des BGH nicht

Wenn für die kürzeste Verbindung allenfalls eine geringfügige Reduzierung der Fahrzeit um weniger als 10 % zu erwarten ist, spricht vieles dafür, dass diese minimale Zeitersparnis allein keinen entscheidenden Anreiz für einen vernünftigen Verkehrsteilnehmer darstellen sollte, sich für a zu entscheiden Route, die von der kürzesten Verbindung abweicht

Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass die Eigenschaft der leichten Erreichbarkeit auch andere Umstände als die Zeitersparnis umfasst

Eine Straßenverbindung kann auch „offensichtlich günstiger“ sein als die kürzeste Verbindung, wenn sich dies aus Umständen wie Streckenführung, Ampelschaltung o.ä

ergibt

Eine „offensichtlich günstigere“ Straßenverbindung kann daher auch dann vorliegen, wenn nur eine relativ geringe oder gar keine Zeitersparnis zu erwarten ist, sich die Route aber aufgrund anderer Umstände als günstiger erweist als die kürzeste Verbindung

ArbN legen die Wege zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oft auf unterschiedliche Weise zurück: z

Auf einem Teil der Strecke werden Autos und auf dem Rest der Strecke öffentliche Verkehrsmittel genutzt (Park & ​​Ride)

oder Sie nutzen einen Teil des Jahres das eigene Auto und den Rest des Jahres die öffentlichen Verkehrsmittel

In solchen Mischfällen ist zunächst die relevante Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung zu ermitteln

Aus dieser Entfernung ist dann die zu beantragende Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu berechnen

Der mit dem eigenen Pkw zurückgelegte Streckenabschnitt ist voll zu verrechnen; für diesen Abschnitt kann die Ausnahme bezüglich der weniger verkehrsgünstigen Route angewendet werden

Der verbleibende Teil der relevanten Entfernung ist die Strecke, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird

Die anzuwendende Wegstreckenpauschale ist dann für die Strecken- und Arbeitstage zu ermitteln, an denen der ArbN seinen eigenen oder ihm zur Verfügung gestellten PKW benutzt hat

Dann ist die auf 4.500 € begrenzte Wegstreckenpauschale für die Strecken- und Arbeitstage zu ermitteln, an denen der ArbN öffentliche Verkehrsmittel benutzt (siehe auch BMF v vom 31.10.2013 , BStBl I 2013, 1376, Beispiele in Ziffer 1.6 zur Rechtslage aus VZ 2012)

An 230 Arbeitstagen im Jahr fährt ein ArbN mit dem eigenen Auto 10 km zum nächsten Bahnhof und von dort 80 km mit der Bahn zur ersten Arbeitsstelle

Die kürzeste relevante Entfernung (Straßenverbindung) beträgt 70 km

Die Kosten für die Bahnfahrten betragen (monatlich 150 € × 12 =) 1.800 € pro Jahr

Lösung 8:

1

Schritt: Bestimmung der maßgebenden Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 70 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt in der Regel: 230 Arbeitstage × 70 km × 0,30 € = 4.830 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Strecke: 230 Arbeitstage × 10 km (von insgesamt 70 km) × 0,30 € = 690 € Die 4.500 €-Grenze gilt für diese Teilstrecke nicht und es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke berücksichtigt werden

Schritt 3: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die Reststrecke, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird: 230 Arbeitstage × 60 km (70 km abzüglich 10 km Pkw) × 0,30 € = 4.140 € Für diese Strecke gilt die 4.500 €-Grenze ; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die Entfernungspauschale beträgt 4.830 €

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 1.800 €

Die tatsächlichen Kosten für die Bahn werden nicht berücksichtigt, da sie unter der Entfernungspauschale von 4.830 € liegen

Lösung 8 (aus VZ 2021):

1

Schritt: Bestimmung der maßgebenden Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 70 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt in der Regel: 230 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.380 € 230 Arbeitstage × 70 km × 0,35 € 4.025 € Gesamt: 5.405 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Strecke : 230 Arbeitstage × 10 km (von insgesamt 70 km) × 0,30 € = 690 € Die 4.500 €-Grenze gilt für diesen Streckenabschnitt nicht und es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke berücksichtigt werden

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Streckenpauschale für die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Reststrecke: 230 Arbeitstage × 10 km (70 km abzüglich 10 km Pkw) × 0,30 € = 690 € 230 Arbeitstage × 50 km (70 km weniger 10 km mit dem Auto und 10 km mit 0,30) × 0,35 4.025 € 4.715 € 4.500 € Für diese Strecke gilt die 4.500 €-Grenze; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die Fahrtkostenpauschale beträgt 5.190 €

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 1.800 €

Die tatsächlichen Kosten für die Bahn werden nicht berücksichtigt, da sie unter der Fahrtkostenpauschale von 5.190 € liegen

Beispiel 9:

Siehe Fakten Beispiel 7

Die Kosten für die Bahnfahrten belaufen sich auf 4.350 € pro Jahr

Lösung 9 (Lösung von 2012):

Die tatsächlichen Ausgaben für den öffentlichen Personennahverkehr i.H.v

4.350 € sind nicht höher als die im Kalenderjahr i.H.v

4 830 €

Die Entfernungspauschale beträgt insgesamt 4.830 €

Lösung 9 (Lösung von 2021):

Die tatsächlichen Ausgaben für den öffentlichen Personennahverkehr i.H.v

4.350 € sind nicht höher als die im Kalenderjahr i.H.v

5 190 €

Die Entfernungspauschale beträgt insgesamt 5.190 €

Beispiel 10:

Siehe Fakten der Beispiele 7 und 8

Die Kosten für die Bahnfahrten belaufen sich auf 4.530 € pro Jahr

Lösung 10 (Lösung von 2012):

Die tatsächlichen Ausgaben für den öffentlichen Personennahverkehr i.H.v

4.530 € sind nicht höher als die im Kalenderjahr i.H.v

4 830 €

Die Entfernungspauschale beträgt insgesamt 4.830 €

Lösung 10 (Lösung von 2021):

Die tatsächlichen Ausgaben für den öffentlichen Personennahverkehr i.H.v

4.530 € sind nicht höher als die im Kalenderjahr i.H.v

5 190 €

Die Entfernungspauschale beträgt insgesamt 5.190 €

Beispiel 11:

Ein ArbN fährt 110 Tage im Jahr mit dem eigenen Auto 40 km zu einem Bahnhof und von dort weitere 10 km mit der Bahn zur ersten Arbeitsstelle

Die kürzeste Straßenverbindung beträgt 49 km

Die Bahntickets kosten insgesamt 296 €

Nach der ArbG-Änderung fährt der ArbN an 110 Tagen mit dem eigenen Auto 40 km zum Bahnhof und von dort 140 km mit Bahn und Bus zu seinem regulären Arbeitsort

Die kürzeste Straßenverbindung beträgt 175 km

Die Kosten für die Tickets belaufen sich auf 4.450 €

Lösung 11 (Lösung aus VZ 2012):

Schritt 1: Entfernungspauschalen Tatsächliche Ausgaben für andere Verkehrsmittel Ermittlung der relevanten Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 110 Tage × 49 km und 110 Tage × 175 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt in der Regel: 110 Arbeitstage × 49 km × 0,30 € = 1.617 € 110 Arbeitstage × 175 km × 0,30 € = 5.775 € insgesamt 7.392 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die zurückgelegte Strecke mit dem Auto: 110 Arbeitstage × 40 km (von insgesamt 49 km) × 0,30 € = 1.320 € Für diesen Streckenabschnitt gilt die 4.500 €-Grenze nicht, es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke angerechnet werden

3

Schritt: Berechnung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die Reststrecke, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird: 110 × 9 km (49 km abzüglich 40 km Pkw) × 0,30 € = 297 € Für diese Strecke gilt die 4.500 €-Grenze; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 296 € Schritt 2: Berechnung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die Strecke, die mit dem Pkw zurückgelegt wird: 110 Arbeitstage × 40 km (von insgesamt 175 km) × 0,30 € = 1.320 € für diese Strecke die 4.500-Euro-Grenze entfällt und es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke berücksichtigt werden

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Reststrecke: 110 × 135 km (175 km abzüglich 40 km Pkw) × 0,30 € = 4.455 € 4

500 € Grenze; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 4.450 € Gesamt 2.640 € 4.752 € 4.746 € Die Entfernungspauschalen für die Teilstrecken des ÖPNV sollen auf 4.500 € begrenzt werden

4.500 € Nach § 9 Abs

2 Satz 2 EStG sind die tatsächlichen Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel i.H.v

4.746 € werden angesetzt, sofern sie den Gesamtabzugsbetrag von 7 € 140 € übersteigen

Der als Entfernungspauschale anzusetzende Betrag beträgt somit 7.140 €

Lösung 11 (Lösung aus VZ 2021):

Schritt 1: Entfernungspauschalen Tatsächliche Ausgaben für andere Verkehrsmittel Ermittlung der relevanten Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 110 Tage × 49 km und 110 Tage × 175 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt in der Regel: 110 Werktage × 20 km × 0,30 € = 660 € 110 Werktage × 29 km × 0,35 € = 1.116 € Gesamt: 1.776 € 110 Werktage × 20 km × 0,30 € = 660 € 110 Werktage × 155 km × 0,35 € = 5.967 € Gesamt: 6.627 € insgesamt 8.403 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Wegstrecke: 110 Arbeitstage × 20 km (von insgesamt 49 km) × 0,30 € = 660 € Plus 110 Arbeitstage x 20 km (von insgesamt 49) km x 0,35 = 770 € Gesamt: 1.430 € Die 4.500 €-Grenze gilt nicht für diese Strecke und sie kann am stärksten befahren werden -effiziente Route kann ebenfalls berücksichtigt werden

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die Reststrecke, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird: 110 × 9 km (49 km abzüglich 40 km Pkw) × 0,35 € = 346 € Für diese Strecke gilt die 4.500 €-Grenze; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 296 €

Schritt 2: Berechnung der anteiligen Streckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Strecke: 110 Arbeitstage × 20 km (von insgesamt 175 km) × 0,30 € = 660 € zzgl

110 Arbeitstage × 20 km (von insgesamt 175) km × 0,35 = 770 € Summe: 1.430 € Für diesen Streckenabschnitt gilt die 4.500 €-Grenze nicht, es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke befahren werden Konto

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Reststrecke: 110 × 135 km (175 km abzüglich 40 km Pkw) × 0,35 € = 5.197 € 4

500 € Grenze; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 4.450 € Summe 2.860 € 5.543 € 4.746 € Die Entfernungspauschalen für die Teilstrecken des öffentlichen Verkehrs sind auf 4.500 € zu begrenzen

4.500 € Nach § 9 Abs

2 Satz 2 EStG sind die tatsächlichen Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel i.H.v

4.746 € angesetzt, soweit sie den abzugsfähigen Gesamtbetrag von 7.360 € übersteigen

Der als Entfernungspauschale anzusetzende Betrag beträgt somit 7.360 €

Beispiel 12:

An 220 Arbeitstagen im Jahr fährt ein ArbN mit dem eigenen Auto 25 km zu einer verkehrsgünstig gelegenen Straßenbahnhaltestelle und von dort weitere 5 km mit der Straßenbahn zu seiner regulären Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte)

Die kürzeste relevante Entfernung (Straßenverbindung) beträgt 29 km

Die Monatskarte für die Straßenbahn kostet 44 € (× 12 = 528 €)

Lösung 12 (Lösung von VZ 2012 bis VZ 2020):

1

Schritt: Bestimmung der maßgebenden Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 29 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt in der Regel: 220 Arbeitstage × 29 km × 0,30 € = 1.914 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Strecke: 220 Arbeitstage × 25 km (von insgesamt 29 km) × 0,30 € = 1.650 € Die 4.500 €-Grenze gilt für diese Teilstrecke nicht und es kann auch die weniger verkehrsgünstige Strecke berücksichtigt werden

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Reststrecke: 220 Arbeitstage × 4 km (29 km abzüglich 25 km Pkw) × 0,30 € = 264 € Der 4

gilt für diese Strecke 500 € Grenze ; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 528 €

Die tatsächlichen Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel können anerkannt werden, wenn sie den Gesamtbetrag übersteigen, der im Kalenderjahr als Entfernungspauschale abgesetzt werden kann

Die tatsächlichen Ausgaben i.H.v

528 € den Betrag von 1 914 € nicht übersteigt

Die Entfernungspauschale beträgt 1.914 €

Lösung 12 (Lösung aus VZ 2021):

1

Schritt: Bestimmung der maßgebenden Entfernung für die kürzeste Straßenverbindung

Lt

Fakten 29 km

Die Wegstreckenpauschale beträgt grundsätzlich: 220 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.320 € 220 Arbeitstage × 9 km × 0,35 € = 693 € Gesamt: 2.013 € Schritt 2: Ermittlung der anteiligen Wegstreckenpauschale für die mit dem Pkw zurückgelegte Strecke : 220 Arbeitstage × 20 km (von insgesamt 29 km) × 0,30 € = 1.320 € 220 Arbeitstage × 5 km (von insgesamt 29 km) × 0,35 € 385 € Gesamt: 1.705 € 1 705 € Die 4.500 € Für diesen Streckenabschnitt entfällt die Begrenzung und es kann auch die weniger verkehrsgünstige Route berücksichtigt werden

3

Schritt: Ermittlung der anteiligen Fahrtkostenpauschale für die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Reststrecke: 220 Arbeitstage × 4 km (29 km abzüglich 25 km Pkw) × 0,35 € = 308 € Der 4

gilt für diese Strecke 500 €-Grenze ; eine verkehrsfreundlichere Route kommt nicht in Frage

Die tatsächlichen Kosten für Bahnfahrten betragen 528 €

Die tatsächlichen Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel können anerkannt werden, wenn sie den Gesamtbetrag übersteigen, der im Kalenderjahr als Entfernungspauschale abgesetzt werden kann

Die tatsächlichen Ausgaben i.H.v

528 € übersteigt nicht den Betrag von 2.013 €

Die Entfernungspauschale beträgt 2.013 €

Beispiel 13:

In den ersten drei Monaten des Kalenderjahres fährt ein ArbN mit dem eigenen Auto und die letzten neun Monate mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur 120 km entfernten ersten Arbeitsstätte

Lösung 13 (bis VZ 2020):

Die Entfernungspauschale beträgt 220 Arbeitstage × 120 km × 0,30 € = 7.920 €

Da allerdings neun Monate lang öffentliche Verkehrsmittel genutzt wurden, ist hier der Höchstbetrag von 4.500 Euro zu beachten

Die anzuwendende Wegstreckenpauschale ist daher wie folgt zu ermitteln: Wegstreckenpauschale Bahn: 220 Arbeitstage: 12 Monate × 9 Monate = 165 Arbeitstage × 120 km × 0,30 € = 5.940 € (max

4.500 €) 4.500 € Strecke Pkw-Pauschale: 55 Arbeitstage × 120 km × 0,30 € 1.980 € Streckenpauschale insgesamt 6.480 €

Lösung 13 (aus VZ 2021):

Die Entfernungspauschale für 220 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 1.320 € plus 220 Arbeitstage × 100 km × 0,35 € = 7.700 € beträgt insgesamt 9.020 €

Da allerdings neun Monate lang öffentliche Verkehrsmittel genutzt wurden, ist hier der Höchstbetrag von 4.500 Euro zu beachten

Die anzuwendende Wegstreckenpauschale ist daher wie folgt zu ermitteln: Wegstreckenpauschale Bahn: 220 Arbeitstage: 12 Monate × 9 Monate = 165 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 990 € plus 165 Arbeitstage × 100 km × € 0,35 = 5.775 € insgesamt 6.765 € (max

4.500 €) 4.500 € Streckenpauschale Pkw: 55 Arbeitstage × 20 km × 0,30 € = 330 € 55 Arbeitstage × 100 km × 0,35 € = 1.925 € Summe: 2.255 € Entfernungspauschale insgesamt 6.755 €

Eine Fährverbindung ist sowohl bei der Bestimmung der kürzesten Straßenverbindung als auch bei der Bestimmung der Straßenverbindung mit den besten Verkehrsverhältnissen einzubeziehen

Die Fahrtstrecke der Fähre selbst ist jedoch nicht Bestandteil der maßgeblichen Entfernung

Stattdessen können die tatsächlichen Fährkosten berücksichtigt werden (BMF v

31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Tz

1.4)

Gemäß BFH-Urteil vom 19.04.2012 (VI R 53/11, BStBl II 2012, 802) ist bei der Ermittlung der kürzesten Straßenverbindung nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 BGB auch eine Fährverbindung einzubeziehen

4 Satz 4 EStG

Besonderheiten einer Fährverbindung wie Wartezeiten, technische Schwierigkeiten oder witterungsbedingte Einflüsse auf den Fährbetrieb können dazu führen, dass eine andere Straßenverbindung aus Vereinfachungsgründen als „offensichtlich günstiger“ anzusehen ist als die kürzeste Straßenverbindung davon ausgegangen, dass die Fahrten an einem Werktag durchgeführt wurden; ansonsten ist H 9.10 [Fahrtkosten – bei Einzelfahrten] LStH zu beachten

Beispiel 14:

Ein ArbN lebt an einem Fluss und hat seinen ersten Arbeitsort auf der anderen Seite des Flusses

Die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz beträgt 60 km über die nächste Brücke und 20 km mit einer Autofähre

Die Fährstrecke beträgt 0,6 km, die Fährkosten betragen 700 € pro Jahr

Lösung 14:

Für die Entfernungspauschale ist eine Distanz von 19 km anzusetzen

Außerdem kostet die Fähre i.H.v

Anrechenbar sind 700 € (Bundesministerium der Finanzen vom 31.10.2013, BStBl

I 2013, 1376, Beispiel 2 in Ziffer 1.4 und Beispiel 4 in Ziffer 1.6)

Eine Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte liegt auch dann vor, wenn diese gleichzeitig dienstlichen Zwecken dient für den Arbeitgeber genutzt wird, sofern sich der Charakter der Fahrt nicht wesentlich ändert und ein kleiner Umweg erforderlich ist, z.B

beim Abholen der Post

Der notwendige Umweg ist als Fremdleistung anzusehen

Ein Umweg zum Abholen eines Mitfahrers ist nicht in die Entfernungsermittlung einzubeziehen

Nach dem BFH-Urteil vom 19

Mai 2015 (VIII R 12/13) gilt die Anrechnungsbeschränkung durch die Wegstreckenpauschale für Wege zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte auch dann, wenn die jeweilige Hin- oder Rückfahrt durch ein Gewerbe unterbrochen wird Transaktion, obwohl das primäre Ziel und der Zweck der Reise darin besteht, die Wohnung oder den Geschäftssitz zu erreichen

Dies bedeutet eine Verschärfung der Auslegung bei Umleitungen, Dreiecks- und Sammelfahrten

Wird beispielsweise im Rahmen von Fahrten zwischen Wohn- und Geschäftsräumen eines Steuerberaters die am gleichen Tag durchgeführte Hin- oder Rückfahrt durch einen Mandantenbesuch unterbrochen, so wird der weitere Weg zum besuchten Mandanten berechnet (Kunden ), die über die bei der Wegstreckenpauschale berücksichtigte Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte hinausgehen, nur die Mehrkosten der Fahrt allein im Dienstweg verursachen und daher (nur) die auf dieser Strecke anfallenden Kosten nach Fahrtkostengrundsätzen abgerechnet werden können.

Beispiel 15 (vgl

Troisdorf, Umwege: Fahrtkosten oder Wegstreckenpauschale, NWB 2015, 934): Arbeitnehmer A unterhält eine erste Arbeitsstätte in Ingolstadt

Die Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte beträgt insgesamt 30 Kilometer

Im VZ 2015 fährt A an 220 Arbeitstagen vor und nach der Arbeit, die er am Ort seiner ersten Arbeitsstätte verrichtet, an der Post vorbei, um dort dienstliche Geschäfte zu erledigen

Dadurch ergibt sich eine zusätzliche Distanz von 3 Kilometern

Lösung 15 (bis VZ 2020):

Zwar fährt A jeden Werktag vor und nach der Arbeit zur Post

Damit wird jedoch nicht die gesamte Strecke zu einer Reise, die nach Reisekostengrundsätzen als Ganzes geltend gemacht werden kann

Im Mittelpunkt der jeweiligen Reise steht das Erreichen des ersten Arbeits- oder Wohnortes

Daher können nach Fahrtkostengrundsätzen nur die Mehrkilometer angesetzt werden: Abzugsbetrag: 220 Arbeitstage × 0,30 € × 30 Kilometer Entfernung = 1.980 € 220 Arbeitstage × 0,30 € × 3 Kilometer Entfernung × 2.396 € Insgesamt 2.376 €

Verlässt ein ArbN auf einer Fahrt zwischen Wohn- und Arbeitsort die Strecke, um sein Fahrzeug zu betanken, und erleidet er auf der Umleitung einen Unfall, können die dadurch entstehenden Aufwendungen Werbungskosten aus nichtselbstständiger Tätigkeit sein; vgl

BFH vom 11.10.1984, VI ​​R 48/81, BStBl II 1985, 10.

Die Wegstreckenpauschale kann werktäglich nur einmal für die Fahrt zur gleichen ersten Arbeitsstätte angerechnet werden (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 2 EStG, Bundesministerium der Finanzen vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Absatz 1.7)

Dies gilt auch, wenn aufgrund atypischer Arbeitszeiten zweimal täglich Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erfolgen (BFH-Urteil vom 11.09.2003, VI B 101/03, BStBl II 2003, 893)

Gegen das Fahren zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken; Siehe Hessisches FG vom 06.02.2012, 4 K 3301/09

Die fehlende Pflicht zur förmlichen Erfassung von Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte bedeutet nicht, dass der FA die deklarierten Einkünfte ungeprüft hinnehmen muss

Bei der Geltendmachung einer Vielzahl von Fahrten über eine einzige Strecke mit einer großen Gesamtkilometerzahl liegt es bereits in Ihrem eigenen Interesse, entsprechende Nachweise zu erbringen

Können die Wege zwischen den verschiedenen Wohnungen eines Fachschulratsmitglieds einer Hochschule und seiner ersten Arbeitsstätte mangels Aufzeichnungen nicht genau ermittelt werden, ist der FA berechtigt, die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen

Dies gilt vor allem dann, wenn der Beruf keine tägliche Anwesenheit am Arbeitsplatz erfordert, die geltend gemachte Jahresfahrleistung – zunächst über 60.000 km und in der Klage nur rund 36.000 km – erheblich davon abweicht (LG Finanzgericht Saarland, Urteil vom 17.2.2011, 1 K 1468 /08, EFG 2011, 1243, LEXinform 5011720, rkr.)

Andererseits ist zu beachten, dass der Arbeitnehmer die Hin- und Rückfahrt am Werktag antritt

Fährt der Arbeitnehmer aus privaten Gründen an unterschiedlichen Tagen zur und von der ersten Arbeitsstätte, so kann für jeden Tag nur die halbe Wegstreckenpauschale in Anspruch genommen werden; Siehe auch FG Baden-Württemberg vom 24

Juni 2014, 4 K 3997/11

Fährt ein ArbN nur in eine Richtung, ist die Entfernungspauschale pro Entfernungskilometer und Arbeitstag nur zur Hälfte als Werbungskosten zu berücksichtigen; vgl

BFH vom 12

Dezember 2020, VI R 42/17

Diese Rechtslage hat sich durch die Einführung der Wegstreckenpauschale durch das Gesetz vom 21.12.2000 und durch das seit dem Veranlagungszeitraum 2014 geltende (neue) Reisekostengesetz grundsätzlich nicht geändert.

Bei Arbeitnehmern, die in mehreren Beschäftigungsverhältnissen stehen und bei denen Fahrtkosten zu mehreren getrennten ersten Arbeitsstätten entstehen, ist die Wegstreckenpauschale bei Rückkehr des Arbeitnehmers für jede Fahrt zur ersten Arbeitsstätte anzuwenden tagsüber ihr Zuhause

Die Einschränkung, dass nur eine Fahrt pro Tag anerkannt wird, gilt nur für eine, nicht aber für mehrere erste Arbeitsstätten

Werden mehrere Arbeitsstätten hintereinander angefahren, ohne in die Wohnung zurückzukehren, so ist die Fahrt zur ersten Arbeitsstätte als Umweg zur nächsten ersten Arbeitsstätte bei der Ermittlung der Entfernung zu berücksichtigen; die zur Ermittlung der Distanzpauschale herangezogene Distanz darf die Hälfte der Gesamtdistanz nicht überschreiten

Beispiel 16:

Ein ArbN fährt morgens von seiner Wohnung A zur ersten Arbeitsstätte B, nachmittags weiter zur nächsten ersten Arbeitsstätte C und abends zurück nach Hause in A

Die Entfernungen betragen 30 km zwischen A und B, 40 km zwischen B und C und 50 km zwischen C und A

Lösung 16:

Siehe auch BMF vom 31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Beispiel unter Ziffer 1.8

Die Gesamtentfernung beträgt 30 + 40 + 50 km = 120 km, die Entfernung zwischen der Wohnung und den ersten beiden Arbeitsstätten 30 + 50 km = 80 km

Da dies mehr als die Hälfte der Gesamtstrecke ist, müssen (120 km : 2 =) 60 km zur Berechnung der Streckenpauschale herangezogen werden

Nach § 9 Abs

2 Satz 1 EStG umfasst die Wegstreckenpauschale alle Aufwendungen, die durch Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte entstehen und Familienheimfahrten entstehen

Dies gilt beispielsweise auch für Parkgebühren, Abstellen des Fahrzeugs während der Arbeitszeit, Finanzierungskosten, entstandene Kosten durch Diebstahl (siehe unten) und die Kosten eines Ersatzmotors bei Motorschaden auf einer Fahrt zwischen Ihnen Zuhause und der ersten Arbeitsstelle oder auf der Heimreise mit der Familie

→ Unfallkosten sind neben der Wegstreckenpauschale weiterhin als außergewöhnliche Kosten zu berücksichtigen (BMF v

31.10.2013, BStBl I 2013, 1376, Tz

4)

Dies hat jedoch zur Folge, dass eine Lohnsteuerpauschale von 15 % für eine Erstattung durch das ArbG ausgeschlossen ist

Die Pauschalbesteuerung ist nur für die Beträge möglich, die das ArbN nach der Entfernungspauschale oder nach § 9 Abs

2 EStG als Werbungskosten geltend machen kann

2008, EFG 2010, 1125, LEXinform 5010049) hat die LStH entgegen H 9.10 [Unfallschäden] entschieden, dass Aufwendungen infolge eines Verkehrsunfalls nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden können, da nach § 9 Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 1 Satz 3 Nr

4 EStG werden alle Aufwendungen einer ArbN für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (seit VZ 2014: erste Arbeitsstätte) durch die Wegstreckenpauschale abgegolten

Mit Urteil vom 21.8.2012 (VIII R 33/09, BStBl II 2013, 171) wurde entschieden, dass der Betrag, der als Werbungskosten bei einem Steuerpflichtigen, der nicht selbstständig ist und einen Unfall hat, als Werbungskosten abgezogen werden kann seinen Privatwagen auf einer Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und repariert das im Ist-Zustand verkaufte Unfallfahrzeug nicht, basierend auf der Differenz zwischen dem errechneten fiktiven Buchwert (Anschaffungskosten abzüglich fiktive Abschreibungen) vor dem Unfall und dem Verkaufserlös

Der aktuelle Marktwert des Fahrzeugs vor dem Unfall ist unerheblich

Bei einem bereits abgeschriebenen Fahrzeug kann eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt werden

Zu den durch die Wegstreckenpauschale abgedeckten Unfallkosten zählen nicht nur Reparaturkosten für ein Auto, sondern auch Heil- oder Krankheitskosten, die infolge eines Unfalls auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (mit -) verursacht wurden, siehe FG Rheinland-Pfalz 23.2.2016, 1 K 2078/15.

Neben der Wegstreckenpauschale können nur Aufwendungen für die Behebung von Unfallschäden bei einem Verkehrsunfall berücksichtigt werden

auf dem Weg zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte (BFH vom 23.06.1978, BStBl II 1978, 457 und vom 14.07.1978, BStBl II 1978, 595)

auf einem Umweg zum Betanken des Fahrzeugs (BFH vom 11.10.1984, BStBl II 1985, 10)

unter einschränkenden Voraussetzungen, bei einer Leerfahrt des Ehegatten/Partners zwischen der Wohnung und einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs oder bei der Abholung des Ehegatten/Partners (BFH vom 26.06.1987, BStBl II 1987, 818 und vom 11.02.1993, BStBl II 1993, 518 ),

auf einem Umweg zur Abholung der Fahrgäste einer Fahrgemeinschaft, unabhängig von der Form der Fahrgemeinschaft (BFH vom 11.07.1980, BStBl II 1980, 655)

die berufstätige Mutter eines Kleinkindes unmittelbar vor Arbeitsaufnahme in den Hort, siehe BFH vom 13.03.1996, VI R 94/95, BStBl II 1996, 375

Die Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 18/8523, Antwort 50) hat über die Frage entschieden, inwieweit aufgrund der eindeutigen Formulierung im Gesetzestext und der ergangenen Rechtsprechung alle Aufwendungen, z Unfallkosten, die einem Arbeitnehmer für den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entstehen, mit der Wegstreckenpauschale abgegolten werden und inwieweit zwischen normalen und außergewöhnlichen Aufwendungen diesbezüglich unterschieden wird: Eine Unterscheidung zwischen ordentlichen und außergewöhnlichen Aufwendungen ist nach dem wortlaut des § 9 abs

1 satz 3 nr

4 Satz 2 EStG

Aus Gründen der Billigkeit wird die Verwaltung jedoch nicht widersprechen, wenn Kosten für die Beseitigung von Unfallschäden bei einem Verkehrsunfall zusätzlich zur Entfernungspauschale als Werbungskosten geltend gemacht werden

Voraussetzung für diese Billigkeitsregelung ist, dass sich der Verkehrsunfall auf einer Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte, auf einem Umweg zum Betanken des Fahrzeugs oder zum Abholen der Fahrgäste einer Fahrgemeinschaft ereignet hat und nicht unter Alkoholeinfluss passiert ist

Bei der Nutzung eines Fahrzeugs als Arbeitsmittel geht § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 EStG für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Nr

6 dieser Vorschrift vor

Das Entfernungsentgelt deckt auch eine Leasing-Sonderzahlung ab; vgl

BFH vom 15.04.2010, VI R 20/08

Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beseitigung oder Linderung von Körperverletzungen, die infolge eines Unfalls auf einer dienstlichen Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte eingetreten sind, können gemäß § 9 Abs

1 Satz 1 EStG sind als Werbungskosten abzugsfähig

Sie sind von der Ausgleichswirkung des Entfernungsentgelts nicht erfasst

Dies gilt nur für fahrzeug- und entfernungsabhängige Ausgaben; vgl

BFH vom 19

Dezember 2019, VI R 8/18.

Reparaturkosten infolge falscher Betankung eines Pkw auf der Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sind nicht als Werbungskosten abzugsfähig (BFH-Urteil vom 20.03.2014, VI ​​R 29/13)

Im Jahr 2009 hatte der Kläger auf dem Weg von seinem Wohnort zur Arbeitsstelle irrtümlicherweise Benzin statt Diesel getankt und dies erst während der Weiterfahrt bemerkt

Der Arbeitgeber des Klägers weigerte sich, die Reparaturkosten zu übernehmen

Im Rahmen der Einkommensteuererklärung 2010 beantragte der Kläger neben der Entfernungspauschale den Abzug der von ihm gezahlten Reparaturkosten als Werbungskosten von den Einkünften aus nichtselbstständiger Tätigkeit

Das Finanzamt ließ den Abzug nicht zu, die Klage dagegen hatte in erster Instanz Erfolg

Auf Berufung des FA hob der BFH das Urteil auf und wies die Klage ab

Durch den klaren Wortlaut der Norm sind auch außergewöhnliche Kosten unabhängig von ihrer Höhe von der Ausgleichswirkung erfasst

Das Wort „alle“ ist in dieser Hinsicht eindeutig

Der Gesetzeswortlaut gibt keinen Hinweis darauf, dass die beiden Ausnahmen nur exemplarisch und nicht abschließend gemeint sind

Aus Sinn und Zweck der Vorschrift ergibt sich letztlich nichts anderes

Denn die Einführung der verkehrsmittelunabhängigen Entfernungspauschale für den Veranlagungszeitraum 2001 diente neben umwelt- und verkehrspolitischen Erwägungen vor allem auch der steuerlichen Vereinfachung

Dieser Zweck ist nur dann erreicht, wenn „alle Ausgaben“ tatsächlich durch die Entfernungspauschale gedeckt sind

Der BFH hat mit Urteil vom 18.04.2007 (XI R 60/04, BStBl II 2007, 762) die Kosten eines Kfz-Unfalls denen eines Kfz-Schadens gegenübergestellt und beide Fälle gleich behandelt (→ Vermögensschaden)

)

Wird das zum Betriebsvermögen eines selbstständigen Arztes gehörende Auto bei einem privat vereinbarten Weihnachtsmarktbesuch auf einem Parkplatz abgestellt und dort entwendet, ist der Vermögensverlust der privaten Nutzung zuzurechnen und nicht zu berücksichtigen als gewinnmindernder Faktor berücksichtigt

Teilen Sie die Kosten eines Kfz-Unfalls – und damit auch eines Diebstahls grundsätzlich das rechtliche Schicksal der Reisekosten

Wird die normale (günstigste) Route einer Geschäfts-/Berufsreise verlassen, kommt es darauf an, ob die Umleitung beruflich war

War dies nicht der Fall, wird ein zunächst vom Unternehmen genannter Grund oder das Arbeitsverhältnis vorübergehend oder vollständig ausgesetzt, d

h

unterbrochen oder aufgelöst

Die Anerkennung als Berufstätiger hängt davon ab, ob die Förderung des Berufes überwiegt und Lebensumstände in den Hintergrund treten

Dies ist nach subjektiven und objektiven Gesichtspunkten, insbesondere nach den beruflichen Zielen des Stpfl zu beurteilen

Ob eine Unfallreise beruflich oder beruflich verursacht wird, hängt maßgeblich von den Umständen des Einzelfalls ab

Dasselbe gilt grundsätzlich auch, wenn der Verlust einer WG auf Diebstahl zurückzuführen ist

Voraussetzung ist, dass der Schaden fast ausschließlich betrieblicher/beruflicher Natur ist und nicht wesentlich durch das Stpfl verursacht wurde

wird privat (mit-) initiiert (BFH-Urteil vom 09.12.2003, VI R 185/97, BStBl II 2004, 491)

Entscheidend für das Vorliegen eines solchen Zusammenhangs ist zum einen die Einschätzung des „auslösenden Moments“ für die betreffenden Aufwendungen und zum anderen die Zuordnung dieser maßgeblichen Bestimmung zum ertragsteuerlich relevanten Beschäftigungsbereich Gesetz entstanden ist

Ob ein Schaden durch den Diebstahl eines Autos entstanden ist, hängt vom Marktwert des gestohlenen Autos und dem von der Versicherung erstatteten Wert ab; vgl

Amtsgericht Hamburg vom 5

Juli 2006, 1 K 4/06.

Wird auf einer mehrtägigen Dienstreise ein Privatwagen entwendet, so rechtfertigt der berufliche Grund die Zurechnung des Diebstahls in die berufliche Sphäre auch dann, wenn der Diebstahl während einer Übernachtung erfolgte (BFH-Urteil vom 25.05.1992, VI R 171/88 , BStBl II 1993, 44)

Die berufliche Nutzung des Pkw dauert – abgesehen von etwaigen Unterbrechungen durch entsprechend zu bewertende private Umwege etc

– bis zum Ende der Dienstreise

Die Dienstreise beinhaltet die notwendigen Übernachtungen

Das Abstellen des für die Dienstreise genutzten Pkw während der Nacht ist der beruflichen Sphäre zuzurechnen, ebenso wie die Kosten einer Übernachtung bei einer mehrtägigen Dienstreise berufsbedingt sind

Ob das schadenverursachende außergewöhnliche Ereignis während der Fahrt als Verkehrsunfall oder während des Parkens eintritt und ob das geparkte Auto nur beschädigt oder entwendet wird, ist dabei unerheblich

Ein beruflicher Grund kann auch vorliegen, wenn das gestohlene Fahrzeug eines ArbN fast ausschließlich dienstlich genutzt und vor der eigenen Wohnung geparkt wird

Bei fast ausschließlich beruflicher Nutzung ist das Abstellen des Pkw vor der eigenen Wohnung auch kein privater Grund, denn die sehr geringfügige Nutzung zu privaten Zwecken, die steuerrechtlich als sinnlos zu bewerten ist, ist bei der Steuerverweigerung außer Betracht zu lassen Typische Bewertung erforderlich

Das Parken des Autos über Nacht vor der eigenen Wohnung gehört zur fast ausschließlich beruflichen Nutzung dazu

Etwas anderes gilt jedoch, wenn der Schadensfall ausnahmsweise privatwirtschaftlich zuzurechnen ist, dann sind die nach § 12 Nr

1 EStG nicht abzugsfähigen Aufwendungen dazu bestimmt, dem Fahrzeug zu dienen und im Zusammenhang mit seiner Nutzung zwangsläufig entstehen (BFH-Urteil vom 14

September 2005, VI R 37/03, BStBl II 2006, 72)

Das Urteil VI R 37/03 wurde vom ArbG zum ArbN zur Überlassung von Dienstwagen erlassen, ist aber, wie auch der BFH betont, entsprechend auf die Ermittlung des Privatnutzungsanteils nach § 6 Abs

Nr

4 Satz 3 und 3 EStG

Nach dem Wortlaut des § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 3 EStG umfassen sowohl das Listenpreisverfahren als auch das Fahrtenbuchverfahren „die Gesamtkosten des Fahrzeugs“

Kraftstoffe und Schmiermittel

Bei diesen fahrleistungsabhängigen Kosten wird davon ausgegangen, dass bei gleichbleibendem Kraftstoffverbrauch diese Kosten unabhängig von der Fahrleistung gleich sind, unabhängig davon, ob eine bestimmte Strecke aus privaten oder beruflichen Gründen gefahren wurde (Bundessteuern Gerichtsurteil vom 14.09.2005, VI R 37/03, BStBl II 2006, 72)

Unfallkosten gehören nach den Grundsätzen des BFH nicht zu den Gesamtkosten, sondern zu den ausserordentlichen Kfz-Kosten

Diese außerordentlichen Kfz-Kosten sind der beruflichen oder privaten Nutzung vorab zuzurechnen (vgl

auch BMF vom 18.11.2009, BStBl I 2009, 1326, Rn

32).

Wie der BFH in seinem Urteil vom 18

April 2007 (XI R 60/04, BStBl II 2007, 762) (II.1.a) der Berufungsbegründung ausdrücklich betont hat), sind die Kosten eines Kraftfahrzeugunfalls – ​​und damit auch ein Diebstahl – werden grundsätzlich die Reisekosten rechtlich geteilt

Unfallkosten, die beispielsweise mit einem Dienstwagen während einer Privatfahrt entstehen, sind nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig (II.2.c des BFH-Beschlusses vom 18.04.2007, XI R 60/04, BStBl II 2007, 762)

Gemäß Verordnung des OFD Frankfurt vom 02.02.2009 (S 2334 A – 18 – St211, ohne Quellenangabe) sind Unfallkosten im Einsatzgebiet nicht Teil der Gesamtkosten und führen bei Privatfahrten zu einem Rücktritt

In R 8.1 Abs

Gemäß § 9 Nr

2 Satz 11 LStR 2011 hat die Verwaltung reagiert und festgelegt, dass die Unfallkosten nicht Teil der Gesamtkosten sind

In seinem Schreiben vom 31.10.2013 (BStBl I 2013, 1376) zum Wegstreckengeld stellt das BMF in Absatz 4 zudem klar, dass Unfallkosten zu den außergewöhnlichen Aufwendungen gehören, die neben dem Wegstreckengeld zu berücksichtigen sind

Nach dem BFH-Urteil vom 18.04.2007 (XI R 60/04, BStBl II 2007, 762) muss das, was für Unfallkosten gilt, auch für Diebstahlskosten gelten

Ein Diebstahl außerhalb der Arbeitszeit ist – ebenso wie ein Unfall auf einer Privatreise – steuerlich nicht absetzbar

Es ist nicht nachvollziehbar, warum neben der Entfernungspauschale nur Unfallkosten, nicht aber die durch Diebstahl entstandenen Kosten berücksichtigt werden sollen

Beide Aufwendungen sind gleich zu behandeln, denn es spielt keine Rolle, ob ein Fahrzeug durch Totalschaden oder Diebstahl verloren geht (siehe auch Pressemitteilung der Lohnsteuerhilfevereine eV vom 28.10.2009, LEXinform 0434691)

Die durch den Fahrraddiebstahl verursachten Kosten stellen Werbungskosten dar, wenn der Schaden fast ausschließlich beruflich und nicht wesentlich auf die Stpfl zurückzuführen ist

ist privat organisiert

Wird einem Studenten das Fahrrad aus dem Fahrradkeller in der Privatwohnung entwendet, so dass mit dem Besuch der Hochschule kein Risiko verbunden ist, dürfen die Aufwendungen nicht (§ 12 Nr

1 EStG) steuermindernd anerkannt werden; vgl

FG Baden-Württemberg vom 16.12.2009, 1 K 3933/09.

Nach Auffassung der Finanzverwaltung sind Tunnel- und Mautgebühren – anders als tatsächlich gezahlte Fährkosten – nicht als Werbungskosten zusätzlich zu berücksichtigen auf die Entfernungspauschale, da diese nicht »für die Benutzung eines Verkehrsmittels« sind (vgl

Bundesministerium der Finanzen vom 03.01.2013, BStBl 1.4) Wird auf eine mautpflichtige kürzere Strecke verzichtet und stattdessen eine längere mautfreie Strecke gewählt, ist dies nicht offensichtlich komfortabler und daher für die Beurteilung der Transportfähigkeit der genutzten Straßenverbindung unerheblich wenn bei Benutzung des kürzesten Weges Straßenbenutzungsgebühren anfallen

Das Entfernungsentgelt ist unabhängig von etwaigen Benutzungsgebühren nach dem kürzesten Weg zu ermitteln

Siehe auch Urteil des Landesfinanzgerichts Schleswig-Holstein vom 30.09.2009, 2 K 386/07: Mautgebühren für die Benutzung eines Tunnels können nicht berechnet werden d neben der Entfernungsgebühr für Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit angerechnet werden.

Das FG Rheinland-Pfalz (FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 23.02.2016, 1 K 2078/15) hatte folgenden Fall zu entscheiden: Die Klägerin ist Arbeitnehmerin und hatte 2014 auf dem Weg zur Arbeit einen Unfall mit ihrem Kraftfahrzeug

Anschließend klagte sie über Schmerzen im Kopf-Hals-Bereich, das Fahrzeug musste für rund 7.000 Euro repariert werden

Die Reparaturkosten und die angefallenen Behandlungskosten wurden nur teilweise von Dritten erstattet

Die Klägerin machte die von ihr selbst getragenen Kosten als Werbungskosten in ihrer Einkommensteuererklärung geltend

Das Finanzamt hat die Reparaturkosten für das Fahrzeug als Werbungskosten anerkannt, nicht aber die Krankheitskosten, da diese allenfalls außergewöhnliche Belastungen darstellen würden

Das FG entschied wie folgt: Ein Abzug der Behandlungskosten kommt nicht in Frage

Nach dem ausdrücklichen Gesetzeswortlaut (§ 9 Abs

2 Satz 1 EStG) umfasst die Wegstreckenpauschale »alle Aufwendungen«, die durch die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entstehen, einschließlich außergewöhnlicher Kosten

Dies dient dem vom Gesetzgeber angestrebten Ziel der Steuervereinfachung und der Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten über die Frage, ob ordentliche oder bereits außergewöhnliche Belastungen vorliegen

Folglich hätte das beklagte Finanzamt die Reparaturkosten für das Fahrzeug nicht neben der Wegstreckenpauschale berücksichtigen dürfen

Selbst zu tragende Heil- oder Krankenhauskosten nach einem Autounfall (im Streitfall: operative Korrektur der Nase und Ohrmuschel zur Wiederherstellung des zertrümmerten Gerichtsbeins und des Nasenbeins) auf dem Weg zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sind zu tragen mit der Entfernungspauschale des § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

4 EStG (§ 9 Abs

2 Satz 1 EStG) und neben der Entfernungspauschale nicht als Werbungskosten abzugsfähig

Da die Aufwendungen zu den Werbungskosten gehören, ist auch ein Abzug als außergewöhnliche Aufwendungen ausgeschlossen (gegen H 9.10 der LStH 2014, wonach Unfallkosten grundsätzlich als allgemeine Werbungskosten berücksichtigt werden können zusätzlich zur Entfernungspauschale); Siehe FG Baden-Württemberg vom 19.01.2018, 5 K 500/17

Im anschließenden Revisionsverfahren entschied der BFH mit Urteil vom 19.12.2019, VI R 8/18, dass die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Beseitigung oder Linderung von Körperverletzungen, die infolge eines Unfalls auf einer Dienstreise entstanden sind zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte gemäß § 9 Abs

1 Satz 1 EStG als Werbungskosten abzugsfähig

Diese Ausgaben stellen keine beruflichen Mobilitätskosten dar

Nicht enthalten sind Fahrtkosten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte

Dies gilt auch, wenn die körperliche Beeinträchtigung, zu deren Beseitigung oder Linderung die betreffenden Aufwendungen getätigt werden, auf einer dienstlich bedingten Fahrt zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte eingetreten ist

Jeder ArbN erhält die Entfernungspauschale unabhängig von der Höhe seiner tatsächlichen Auslagen

Gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG Dies gilt gemäß § 4 Satz 5 EStG bis einschließlich 2003 auch dann, wenn die ArbN von der ArbG unentgeltlich zur ersten Arbeitsstätte befördert wird

Ab 2004 entfällt die Entfernungspauschale für Strecken und Strecken mit steuerfreier Sammelbeförderung nach § 3 Nr

32 EStG (§ 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4 Satz 3 EStG).

Die Versagung der Entfernungspauschale für Flugstrecken ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (BFH-Urteil vom 26.03.2009, VI R 42/07, BFH/NV 2009, 1181, LEXinform 0588570)

Soweit die Entfernungspauschale als entfernungsabhängige Subvention und damit als Steuerungsnorm fungiert, ist gleichstellungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber Flugstrecken aus verkehrs- und umweltpolitischen Gründen nicht in die Entfernungspauschale einbezogen hat

Für Flugstrecken sind die tatsächlichen Aufwendungen anzusetzen (BMF vom 31.10.2013, Bundessteuerblatt I 2013, 1376, Ziffer 1.1)

ArbG oder ein in ihrem Auftrag von einem Dritten für mehrere Personen zur Verfügung gestellter Bus, Kleinbus oder PKW, wenn diese Beförderung für die betriebliche Nutzung der ArbN erforderlich ist

Von der Notwendigkeit kollektiver Beförderungen kann beispielsweise ausgegangen werden, wenn eine Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Zeitaufwand durchgeführt werden kann, die ArbN an ständig wechselnden Orten eingesetzt werden

Der Arbeitsprozess erfordert, dass der transportierte ArbN gleichzeitig mit der Arbeit beginnt

S

R 3.32 LStR.

Damit die Finanzverwaltung Fälle steuerfreier Sammelbeförderungen anerkennen kann, muss das ArbG den Großbuchstaben F in der → Lohnsteuerbescheinigung bescheinigen (§ 41b Abs

1 Satz 2 Nr

9 EStG)

Die unentgeltliche oder vergünstigte Überlassung eines Dienstwagens durch das ArbG an die ArbN zur privaten Nutzung führt zu einer Bereicherung der ArbN und damit zu einem Gehaltszufluss

Die Übernahme der Arbeitnehmerbeförderung im Sinne des § 3 Nr

32 EStG bedarf einer besonderen Rechtsgrundlage

Dies kann ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung sein

Stellt das ArbG einem ArbN einen unbeschränkten Dienstwagen für private Zwecke zur Verfügung, ist fraglich, ob das ArbG ein solches Fahrzeug für die Beförderung von (weiteren) ArbN „zur Verfügung stellen“ kann, vgl

BFH v

29.1.2009, VI R 56/07

Davon ausgenommen ist jedoch ein Pkw, der dem ArbN zur uneingeschränkten privaten Nutzung überlassen wurde

Die Nichtberücksichtigung der Entfernungspauschale gilt sowohl für die kostenlose

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Egal ob du ein digitales Fahrtenbuch führst oder dein Fahrtenbuch elektronisch ist, von der Dienstwagen 1% Regelung sind fast alle Unternehmer betroffen. Das Finanzamt prüft fast immer den Dienstwagen, Firmenwagen bzw. das Fahrtenbuch und deine Fahrtenbuchmethode. In diesem Video werde ich dir zeigen was du tun kannst um dein Fahrtenbuch richtig zu führen bzw. die Berechnung von deinem Dienstwagen korrekt zu gestalten.
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 Update  Dienstwagen 1% Regelung einfach erklärt (Neues Finanzamt Urteil 2020) I Steuerberater erklärt
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Firmenwagenrechner: Geldwerter Vorteil mit 1%-Regelung. New Update

Firmenwagen: 1%-Regelung Rechner für selbständige Unternehmer + Arbeitnehmer. Bei der sog. 1 %-Regelung wird jeden Monat die private Nutzung mit 1 % des Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung (zzgl. der Kosten für Sonderausstattung) angesetzt. Die Fahrten zur Arbeit erhöhen den Wert der privaten Nutzungsentnahme nochmals mit 0,03 % je einfachem …

+ ausführliche Artikel hier sehen

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Dienstwagen: 1%-Regelung Rechner für selbstständige Unternehmer + Angestellte

Mit der sogenannten 1%-Regelung wird die private Nutzung monatlich auf 1% des Listenpreises bei der Erstzulassung (zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung) festgesetzt

Die Fahrten zur Arbeit erhöhen den Wert der Privatnutzungsentnahme nochmals um 0,03 % pro Kilometer Entfernung

Dienstwagen mit 1-Prozent-Methode

Berechnungsdaten 1%-Methode Bruttolistenpreis (inkl

MwSt.) Euro Nutzungsdauer im Kalenderjahr 1 Monat 2 Monate 3 Monate 4 Monate 5 Monate 6 Monate 7 Monate 8 Monate 9 Monate 10 Monate 11 Monate 12 Monate Nutzungstage (Fahrten von Wohnung zu Geschäft) Entfernungstage Wohnort Geschäft km Vorsteuerabzugsberechtigt ? Ja Nein Vorsteuerbelastete Kosten % (Standard: 80%) Buchhaltung / Jahresabschluss Leasingfahrzeugkosten für den Zeitraum Fahrzeugkosten mit Vorsteuerabzug (netto) Euro Fahrzeugkosten ohne Vorsteuerabzug Euro Abschreibung AfA Euro MwSt.-Anteil mit Kostenobergrenze (Standard: 50 %)

Beispiel:

Bei einem Auto mit einem Listenpreis von 50.000 € beträgt der Jahresanteil für Privatfahrten 1 % von 50.000 € x 12 Monate = 6.000 €

Bei einer angenommenen Entfernung von 15 km zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ergibt dies 0,03 % von 50.000 € x 15 km x 12 Monate = 2.700 € insgesamt, also eine jährliche Privatnutzungsentnahme von 8.700 €

d.h

diese 8.700 € werden wie Einkünfte behandelt und unterliegen daher dem jeweiligen persönlichen Einkommensteuersatz

Steuertipp: Mit einem Fahrtenbuch Steuern sparen

Das Finanzamt erhebt Steuern für die private Nutzung eines Dienstwagens (= geldwerter Vorteil)

Sie können dies mit der sogenannten 1%-Methode ermitteln oder ein Fahrtenbuch führen

Sie können mehrere hundert Euro Steuern sparen, indem Sie den Pkw-Nutzungsanteil schnell und einfach mit einem Fahrtenbuch statt der pauschalen 1%-Methode ermitteln

Das Video zeigt, wann es sich lohnt

Top-1%-Methode

Excel-Tabelle: 1%-Methode

Top-1%-Methode

Lohnsteuerliche Behandlung der Überlassung eines Dienstwagens an Arbeitnehmer

Die einkommensteuerliche Behandlung der Überlassung eines Dienstwagens an Arbeitnehmer ist in § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG und R 8.1 Abs

9 und 10 LStR geregelt

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird neben Zweifelsfragen folgende Aussage getroffen: zurück 1/20 weiter

1

Allgemeine Information

[1] Bei Überlassung eines Dienstkraftwagens an Arbeitnehmer gelten die Vorschriften für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte, für Fahrten von der Wohnung zu einer Sammelstelle oder zu einem großen Tätigkeitsbereich im Sinne des § 9 Abs 1 Satz 3 Nummer 4a Satz 3 EStG gelten entsprechend (§ 8 Abs

2 Satz 3 und 4 EStG)

erste Arbeitsstätte, siehe Ziffer 5 des BMF-Schreibens vom 31.10.2013 (BStBl 2013 I S

1376 )

2

Pauschale Nutzungswertmethode

[3] Die Anwendung der pauschalen Nutzungswertmethode (1 %-Regelung, 0,03 %-Regelung, 0,002 %-Regelung) ist in § 8 Abs

2 Satz 2, 3 und 5 EStG und R 8.1 Abs

9 Nr

1 LStR geregelt

Für Familienreisen nach Hause siehe Absätze

44, 45

2.1 Begrenzung des allgemeinen Gebrauchswertes

[4] Der allgemeine Nutzungswert kann die Gesamtkosten übersteigen, die dem Arbeitgeber für das Kraftfahrzeug entstehen

Wird dies im Einzelfall nachgewiesen, ist der pauschale Nutzungswert maximal auf die Höhe der Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs anzusetzen (Kostendeckel)

2.2 Dienstreisen zum und vom Wohnort

[5] Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ist kein geldwerter Vorteil zu erfassen, wenn der Arbeitnehmer ein Dienstfahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte nur an Tagen benutzen darf, an denen es für ihn erforderlich sein kann um Geschäftsreisen zu machen, beginnt von der Wohnung oder endet an der Wohnung, z 2.3 Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte

[6] Der pauschale Gebrauchswert ist auf die einfache Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte zu richten; diese ist auf den nächsten vollen Kilometer aufzurunden

Maßgebend ist die kürzeste nutzbare Straßenverbindung

Der pauschalierte Nutzungswert ist nicht zu erhöhen, wenn der Arbeitnehmer das Kraftfahrzeug während eines Arbeitstages zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mehrmals benutzt

[7] Fährt der Arbeitnehmer abwechselnd von der ersten Arbeitsstätte zu verschiedenen Wohnungen, gilt die 0,03 %-Regelung mit dem monatlichen Pauschalwert, der sich nach der Entfernung zur nächstgelegenen Wohnung richtet

Für jede An- und Abreise zur weiter entfernten Wohnung ist ein pauschaler Gebrauchswert von 0,002 % des inländischen Listenpreises des Kraftfahrzeugs für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte zum Arbeitsentgelt hinzuzurechnen , soweit sie die Entfernung zur näher gelegenen Wohnung übersteigt

[ 8] Die 0,03 %-Regelung ist unabhängig von der 1 %-Regelung anzuwenden, wenn das Kraftfahrzeug nur für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte genutzt wird (vgl

BFH-Urteil vom 22.09.2010 – VI R 54/09 – BStBl 2011 II S

354)

Die bestehenden Verwaltungsvorschriften zum Nutzungsverbot (vgl

Ziff

16), zum Nutzungsverzicht (vgl

Ziff

17) und zur unbefugten Eigennutzung (vgl

Ziff

18) sind zu beachten. 03 % des Listenpreises für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte (§ 8 Abs

2 Satz 3 EStG )

Ein urlaubs- oder krankheitsbedingter Nutzungsausfall wird im Nutzungswert berücksichtigt

[10] Unter folgenden Voraussetzungen erfolgt eine Einzelbemessung der tatsächlichen Wege zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte bezogen auf das Kalenderjahr mit 0,002 % des Listenpreises pro Streckenkilometer für maximal 180 Tage nach den BFH-Urteilen vom September 22., 2010 – VI R 54/09 – (Bundessteuerblatt 2011 II S

354), – VI R 55/09 – (Bundessteuerblatt 2011 II S

358) und – VI R 57/09 – (Bundessteuerblatt 2011 II S

359 ) erlaubt:

a) Der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber kalendermonatlich eine fahrzeugbezogene schriftliche Erklärung abzugeben, an welchen Tagen (mit Datum) er das Dienstfahrzeug tatsächlich für Fahrten zwischen seiner Wohnung und seiner ersten Arbeitsstätte benutzt hat; Es reicht nicht aus, nur die Anzahl der Tage anzugeben

An den anderen Werktagen sind keine Angaben darüber erforderlich, wie der Arbeitnehmer zur ersten Arbeitsstätte gelangt ist

Arbeitstage, an denen der Arbeitnehmer das Dienstfahrzeug mehrfach für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte nutzt, sind für Zwecke der Einzelbemessung nur einmal zu erfassen

Der Arbeitgeber muss diese Erklärungen des Arbeitnehmers als Belege für das Lohnkonto aufbewahren

Es ist aus Vereinfachungsgründen nicht zu beanstanden, wenn die Erklärung des Vormonats als Grundlage für den Lohnsteuerabzug herangezogen wird

b) Der Arbeitgeber hat den Lohnsteuerabzug aufgrund der Erklärungen des Arbeitnehmers vorzunehmen, sofern der Arbeitnehmer nicht offensichtlich unrichtige Angaben macht

Eine Untersuchungspflicht des Arbeitgebers ergibt sich daraus nicht.

c) Erfolgt im Lohnsteuerabzugsverfahren eine Einzelveranlagung der tatsächlichen Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte, so hat der Arbeitgeber für alle dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellten Dienstfahrzeuge eine Jahresgrenze von insgesamt 180 Fahrten festzusetzen

Ein monatliches Limit von 15 Fahrten ist ausgeschlossen

Beispiel 1

Arbeitnehmer A kann für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte auch ein Dienstfahrzeug (Mittelklasse) des Arbeitgebers B nutzen

B hat datierte Erklärungen von A über Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte für die Monate Januar bis Juni an jeweils 14 Tagen, für die Monate Juli bis November an jeweils 19 Tagen

Für den Monat Dezember liegt B eine datumsgenaue Erklärung von A über 4-tägige Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte vor

In den Monaten Januar bis Juni muss B 14 Tage, in den Monaten Juli bis November 19 Tage der Einzelbemessung zugrunde legen

Aufgrund der Jahresgrenze von 180 Fahrten ist für die Einzelbewertung nur ein Tag im Dezember heranzuziehen (Anzahl der Fahrten von Januar bis November = 179)

Daraus ergeben sich folgende Prozentsätze für die individuelle Bewertung der tatsächlichen Wege von A zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte pro Kalendermonat: – Januar bis Juni: 0,028 % (14 Fahrten × 0,002 %) – Juli bis November: 0,038 % (19 Fahrten × 0,002 %) – Dezember: 0,002 % (1 Fahrt × 0,002 %)

Beispiel 2

Wie Beispiel 1

Ab Am 1

Dezember steht dem Mitarbeiter A ein weiteres Firmenfahrzeug (Oberklasse) zur Verfügung

Für die Einzelauswertung der tatsächlichen Fahrten des A zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ergeben sich entsprechend der zeitlichen Abfolge dieser Fahrten pro Kalendermonat folgende Prozentsätze:

– Januar bis Juni: 0,028 % (14 Fahrten × 0,002 %) – Juli bis November: 0,038 % (19 Fahrten × 0,002 %) des Listenpreises des mittelgroßen Firmenfahrzeugs, – Dezember: 0,002 % (1 Fahrt × 0,002 %)

vom Listenpreis des Firmen-Kfz der Oberklasse

Die Vereinfachungsregelung in Ziffer 5.2 Absatz 1 Satz 2 des BMF-Schreibens vom 31.10.2013 (BStBl 2013 I S

1376), dass Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte nur an 15 Werktagen angenommen werden können, findet hier keine Anwendung

e) Im Lohnsteuerabzugsverfahren ist der Arbeitgeber verpflichtet, auf Antrag des Arbeitnehmers die tatsächlichen Wege zwischen der Wohnung und der ersten Arbeitsstätte individuell festzusetzen, sofern sich aus dem Arbeitsvertrag oder einer anderen Rechtsgrundlage nichts anderes ergibt Anstellung oder Dienst

Allerdings sind dann zusätzlich die Angaben des Arbeitnehmers zu den tatsächlichen Fahrten erforderlich (vgl

Buchstabe a)

Der Arbeitgeber hat die Anwendung der 0,03 %-Regelung bzw

der Einzelveranlagung für jedes Kalenderjahr einheitlich für alle dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellten Dienstfahrzeuge festzulegen

Die Methode darf während des Kalenderjahres nicht geändert werden.

f) Der Arbeitnehmer ist im Rahmen seiner Lohnsteuerveranlagung nicht an die 0,03 %-Regelung des Lohnsteuerabzugsverfahrens gebunden und kann für alle ihm überlassenen Dienstfahrzeuge für das gesamte Kalenderjahr auf Einzelveranlagung umstellen

Hierzu hat der Arbeitnehmer eine fahrzeugbezogene Erklärung abzugeben, an welchen Tagen (mit Datum) er das Dienstfahrzeug tatsächlich für Fahrten zwischen seiner Wohnung und der ersten Arbeitsstätte benutzt hat

Darüber hinaus muss er durch geeignete Nachweise glaubhaft machen, dass und in welcher Höhe der Arbeitgeber den Zuschlag von 0,03 Prozent des Listenpreises für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte berechnet und versteuert hat (z Zuschlag ersichtlich, Arbeitgeberbescheinigung)

2.4 Fuhrpark

[11] Stehen mehreren berechtigten Nutzern in einem Fuhrpark mehrere Fahrzeuge zur Verfügung, ist der pauschale Nutzungswert für Privatfahrten mit 1 % der Listenpreise aller Fahrzeuge zu ermitteln und die Summe nach der Anzahl der berechtigten Nutzer zu teilen

Der pauschale Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ist mit 0,03 % des Listenpreises aller Kraftfahrzeuge zu berechnen und die Summe durch die Zahl der berechtigten Nutzer zu dividieren

Für den einzelnen Arbeitnehmer ist dieser Wert mit der Anzahl seiner gefahrenen Kilometer zu multiplizieren (vgl

BFH-Urteil vom 15

Mai 2002, BStBl 2003 II S

311)

Dem einzelnen Berechtigten steht es frei, im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung (vgl

§ 10) zur individuellen Veranlagung seiner tatsächlichen Wege zwischen Wohnort und erster Arbeitsstätte überzugehen

2.5 Fahrzeugwechsel

[12] Bei einem Fahrzeugwechsel im Laufe eines Kalendermonats wird der Listenpreis des primär zur Verfügung gestellten Fahrzeugs zugrunde gelegt

2.6 Gelegentliches Leasing

[13] Die Nutzungswertpauschale für Privatfahrten und die Nutzungswertpauschale für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sind auch dann anzuwenden, wenn dem Arbeitnehmer das Fahrzeug tatsächlich nur gelegentlich überlassen wird; Art.-Nr

10 bleibt unberührt

Die monatlichen Beträge müssen nicht angegeben werden

• für volle Kalendermonate, in denen dem Arbeitnehmer kein Dienstfahrzeug zur Verfügung steht, oder

• wenn dem Arbeitnehmer das Kraftfahrzeug aus besonderem Anlass oder zu einem besonderen Zweck nur gelegentlich (im Einzelfall) für höchstens fünf Kalendertage in einem Kalendermonat überlassen wird

In diesem Fall sind der pauschale Nutzungswert für Privatfahrten und der pauschale Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte je Kilometer mit 0,001 % des inländischen Listenpreises des Kraftfahrzeugs zu bewerten ( Einzelbewertung)

Als Nachweis der gefahrenen Strecke sind die Kilometerstände aufzuzeichnen

2.7 Listenpreis

[14] Eine in die Bemessungsgrundlage des § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 EStG einzubeziehende Sonderausstattung liegt nur dann vor, wenn das Kraftfahrzeug bereits zum Zeitpunkt der Erstzulassung damit ausgestattet war (z

B

ein werkseitig eingebautes Satellitennavigationsgerät)

, vgl

BFH-Urteil vom 16.02.2005, BStBl 2005 II S

563)

Nachträglich eingebaute abhängige Ausstattungsmerkmale werden durch den pauschalierten Nutzungswert abgegolten und können nicht gesondert beurteilt werden (vgl

BFH-Urteil vom 13.10.2010, BStBl 2011 II S

361).

[15] Maßgebend für den pauschalierten Nutzungswert bei reimportierten Fahrzeugen ist auch der inländische Listenpreis des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Erstzulassung

Verfügt das wiedereingeführte Kraftfahrzeug über eine zusätzliche Sonderausstattung, die sich nicht im inländischen Listenpreis widerspiegelt, ist auch der Wert der Sonderausstattung zu berücksichtigen

Soweit das wiedereingeführte Kraftfahrzeug von geringerer Qualität ist, kann der Wert der „mangelhaften Ausstattung“ durch den Vergleich mit einem adäquaten inländischen Kraftfahrzeug angemessen berücksichtigt werden

2.8 Nutzungsverbot

[16] Wird dem Arbeitnehmer ein Kraftfahrzeug mit der Maßgabe überlassen, dass es zukünftig nicht mehr für Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder mehr als eine Familienheimfahrt pro Woche benutzt wird (vgl

Nr

45), ist von der Annäherung an den jeweils erheblichen pauschalierten Nutzungswert abzusehen, wenn das Nutzungsverbot durch entsprechende Dokumente (z

B

Arbeitsvertrag oder andere arbeits- oder dienstrechtliche Rechtsgrundlagen) nachgewiesen wird (vgl

BFH Urteile vom 21

März 2013 – VI R 42/12 – BStBl 2013 II S

918 und – VI R 46/11 – BStBl 2013 II S

1044 sowie vom 18

April 2013 – VI R 23/12 – BStBl 2013 II S

920 )

Diese sind als Belege für das Lohnkonto aufzubewahren

[17] Dem Nutzungsverbot des Arbeitgebers steht ein ausdrücklicher schriftlicher Nutzungsverzicht des Arbeitnehmers mit Wirkung für die Zukunft bei privaten Fahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder mehr als einer Familienfahrt nach Hause pro Woche gegenüber (vgl 45) ebenso, wenn ein Verwendungsverbot des Arbeitgebers aus nichtsteuerlichen Gründen nicht in Frage kommt und der Verwendungsverzicht dokumentiert ist

Die Verwendungsverzichtserklärung ist als Quittung für das Lohnkonto aufzubewahren

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[18] Die unbefugte Privatnutzung eines Dienstfahrzeugs hat keinen Lohncharakter (vgl

BFH-Urteile vom 21.03.2013 – VI R 42/12 – BStBl 2013 II S

918 und – VI R 46/11 – S

1044 ff.)

18

April 2013 – VI R 23/12 – BStBl 2013 II S

920)

In diesen Fällen kommt es erst dann zu einem Lohnzufluss, wenn der Arbeitgeber darauf hinweist, dass er den ihm zustehenden Schadensersatzanspruch gegenüber dem Arbeitnehmer nicht geltend machen wird (vgl

BFH-Urteil vom 27

März 1992, BStBl 1992 II S

837 )

Zur Abgrenzung von Arbeitsentgelt und verdeckter Gewinnausschüttung bei unbefugter Nutzung eines Kraftfahrzeugs durch den Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft siehe BMF-Schreiben vom 3

April 2012 (Bundessteuerblatt 2012 I S

478)

2.9 Parken und fahren

[19] Wenn der Arbeitnehmer ein ihm überlassenes Kraftfahrzeug nur für Fahrten zwischen seinem Wohnort und seiner ersten Arbeitsstätte oder für Heimfahrten zu seiner Familie benutzt (vgl

§§ 44, 45), weil er regelmäßig die andere Strecke benutzt ÖPNV, die Ermittlung des pauschalierten Nutzungswertes sollte dennoch auf die Gesamtstrecke bezogen werden

[20] Es ist jedoch nicht einzuwenden, den pauschalierten Nutzungswert jeweils auf Basis des tatsächlich mit dem Dienstfahrzeug zurückgelegten Streckenabschnitts zu ermitteln, wenn

• der Arbeitgeber das Kraftfahrzeug nur für diesen Fahrtabschnitt zur Verfügung stellt (siehe Ziffern 16 und 17) oder

• der Arbeitnehmer den Nachweis über die Nutzung eines anderen Transportmittels für die Reststrecke erbringt, z

B

eine ihm ausgestellte Jahresfahrkarte vorlegt (vgl

BFH-Urteil vom 4

April 2008, BStBl 2008 II S

890)

2.10 Übertragung auf mehrere Arbeitnehmer

[21] Wird ein Kraftfahrzeug mehreren Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt, ist der pauschale Nutzungswert für Privatfahrten in Höhe von 1 % des Listenpreises nach der Zahl der Nutzungsberechtigten zu teilen

Der pauschale Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ist für jeden Arbeitnehmer mit 0,03 % des Listenpreises pro Kilometer zu ermitteln und durch die Zahl der Nutzungsberechtigten zu teilen (vgl

BFH vom 15

2002, BStBl 2003 II S

311)

Dem einzelnen Berechtigten steht es frei, im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung (vgl

§ 10) eine individuelle Veranlagung seiner tatsächlichen Wege zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte vorzunehmen

2.11 Zulassung mehrerer Kraftfahrzeuge

[22] Stehen einem Arbeitnehmer gleichzeitig mehrere Fahrzeuge zur Verfügung, ist der pauschale Nutzungswert für private Fahrten mit 1 % des Listenpreises pro Monat und Fahrzeug festzusetzen

Dies gilt auch bei Verwendung eines Wechselkennzeichens

Der pauschale Nutzungswert für Privatfahrten kann auf den Listenpreis des überwiegend genutzten Kraftfahrzeugs abgestellt werden, wenn die Nutzung des Kraftfahrzeugs durch andere Personen, die dem Privatbereich des Arbeitnehmers angehören, praktisch ausgeschlossen ist

Bei der Anwendung der 0,03 %-Regelung ist dem pauschalierten Nutzungswert für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte stets der Listenpreis des für diese Fahrten überwiegend genutzten Kraftfahrzeugs zugrunde zu legen

Die Regelungen in den Sätzen 3 und 4 bleiben vom BFH-Urteil vom 13

Juni 2013 ( BStBl 2014 II S

340 ) unberührt

Bei der Einzelbewertung ist der pauschale Nutzungswert fahrzeugbezogen nach den Angaben des Arbeitnehmers zu ermitteln (vgl

Ziffer 10)

3

Individuelle Nutzungswertmethode

[23] Die individuelle Nutzungswertmethode (Logbuchmethode) ist in § 8 Abs

2 Satz 4 EStG und R 8.1 Abs

9 Nr

2 LStR geregelt

3.1 Einheitliches Verfahren zur Ermittlung des individuellen Nutzungswertes

[24] Wird das Kraftfahrzeug sowohl für private Fahrten als auch für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte genutzt, kann die individuelle Ermittlung des Gebrauchswertes nicht auf private Fahrten oder Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte beschränkt werden

3.2 Elektronisches Fahrtenbuch

[25] Ein elektronisches Fahrtenbuch ist anzuerkennen, wenn daraus die gleichen Informationen gewonnen werden können wie aus einem handgeführten Fahrtenbuch

Beim Ausdruck elektronischer Aufzeichnungen müssen nachträgliche Änderungen der aufgezeichneten Informationen technisch ausgeschlossen oder zumindest dokumentiert werden (vgl

BFH-Urteil vom 16.11.2005, BStBl 2006 II S

410)

[26] Gegen ein elektronisches Fahrtenbuch, in dem alle Fahrten automatisch am Ende jeder Fahrt mit Datum, Kilometerstand und Ziel eingetragen werden, bestehen keine Bedenken, jedenfalls dann als rechtzeitig anzusehen, wenn der Fahrer die Dienstfahrt meldet (Zweck Reise und besuchte Geschäftspartner) innerhalb eines Zeitraums von bis zu sieben Kalendertagen nach Beendigung der jeweiligen Reise die Reise in einem Webportal einträgt und die anderen Reisen dem privaten Bereich zugeordnet werden

3.3 Einfaches Führen eines Logbuchs

[27] Ein Fahrtenbuch soll die Zuordnung von Fahrten zu betrieblichen und beruflichen Bereichen darstellen und ermöglichen

Sie muss laufend geführt werden und den beruflichen Anlass plausibel erscheinen lassen und ggf

stichprobenartige Überprüfungen ermöglichen

Auf die in R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 LStR geforderten Einzelangaben kann verzichtet werden, soweit die erforderliche Aussagekraft und Nachweismöglichkeit nicht durch die besonderen Umstände des Einzelfalls beeinträchtigt werden

Für Automatenlieferanten, Kurierdienstfahrer, Außendienstmitarbeiter, Kundendiensttechniker und Pflegepersonal mit täglich wechselnden Außentätigkeiten reicht es z.B

B

wenn sie angeben, welche Kunden sie wo besuchen

Informationen über die Reiseroute und die Entfernungen zwischen den Stationen einer externen Aktivität werden nur dann benötigt, wenn die direkte Entfernung zur tatsächlichen Route sehr groß ist

Beim Führen eines Taxifahrers im sogenannten Pflichtfahrbereich genügt es im Hinblick auf Fahrtzweck, Ziel und besuchte Geschäftspartner, täglich zu Beginn und am Ende all dieser Fahrten den Kilometerstand mit der Angabe „ Taxifahrten im Pflichtfahrbereich” o.ä

gehen über diesen Bereich hinaus, auf das genaue Ziel kann nicht verzichtet werden

Für Fahrlehrer genügt die Angabe „Lehrfahrten“, „Fahrschulfahrten“ o.ä

im Hinblick auf Reisezweck, Reiseziel und besuchte Geschäftspartner (vgl

BMF-Schreiben vom 18.11.2009, Bundessteuerblatt 2009 I S

1326)

Bei sicherheitsgefährdeten Personen, deren Weg oft durch Sicherheitserwägungen bestimmt wird, ist eine Angabe des Weges auch bei großen Unterschieden zwischen der direkten Entfernung und dem tatsächlichen Weg nicht erforderlich

3.4 Ermittlung des vorläufigen Nutzungswertes

[28] Ist eine genaue Erfassung des individuellen Nutzungswertes auf Monatsbasis nicht möglich, kann der monatlichen Lohnsteuererhebung ein Zwölftel des Vorjahresbetrages zugrunde gelegt werden (vgl

R 8.1 Absatz 9 Nummer 3 Satz 2 LStR )

Es bestehen keine Bedenken, bei der Ermittlung des individuellen Nutzungswerts pro gefahrenem Kilometer vorübergehend stattdessen 0,001 % des inländischen Listenpreises des Kraftfahrzeugs anzusetzen

Nach Ablauf des Kalenderjahres oder nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der tatsächlich steuerpflichtige individuelle Nutzungswert zu ermitteln und ein etwaiger Einkommensteuerunterschied nach §§ 41c, 42b EStG auszugleichen (vgl

R 8.1 Absatz 9 Nummer 3 Satz 3 LStR)

3.5 Gesamtkosten

[29] Zu den Gesamtkosten im Sinne von R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 Satz 9 LStR gehören z.B

B

Abnutzungsabzug (AfA), Leasing und Leasing-Sonderzahlungen (anstelle des AfA), Kraftstoffkosten, Wartungs- und Reparaturkosten, Kfz-Steuer, Beiträge zur Halterhaftpflicht- und Kfz-Versicherung, Garagen-/Stellplatzmiete, Spesen für Anwohnerparkausweise, Aufwendungen für Autopflege/-wäsche und den nach § 3 Nr

46 EStG nicht steuerfreien Ladestrom (vgl

BMF-Schreiben vom 14.12.2016, BStBl 2016 I S

1446)

[30 ] Die Gesamtkosten beinhalten nicht die in R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 Satz 11 LStR genannten Kosten z

B

Fährkosten, Straßen- oder Tunnelbenutzungsgebühren (Vignetten, Mautgebühren), Parkgebühren, Aufwendungen für Insassen- und Unfallversicherung, Abmahnungen, Ordnungs- und Bußgelder, Kosten einer Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge und der Ladestrom steuerfrei gem § 3 Nr

46 EStG (vgl

BMF -Schreiben vom 14.12.2016, Bundessteuerblatt 2016 I S

1446, Absatz 13)

Nutzungsdauer (vgl

BFH-Beschluss vom 29.03.2005, BStBl 2006 II S

368).

[32] Die Gesamtkosten sind jedenfalls dann abzugrenzen, wenn der Arbeitgeber die Kosten (z

BFH-Urteil vom 03.09.2015, BStBl 2016 II S

174)

[33] Es ist nicht zu beanstanden, wenn zu den Gesamtkosten auch die vom Arbeitnehmer direkt getragenen oder vom Arbeitgeber weiterbelasteten Kosten hinzugerechnet werden

3.6 Leerfahrten

[34] Bei der Ermittlung der Privat- und Dienstfahrten sind sogenannte Leerfahrten, die bei der Gestellung eines Kraftfahrzeugs mit Fahrer aufgrund der An- und Abreise des Fahrers entstehen können, den Dienstfahrten zuzurechnen

3.7 Sicherheitsgeschützte Kraftfahrzeuge

[35] Wird der Nutzungswert für ein aus Sicherheitsgründen gepanzertes Fahrzeug individuell ermittelt, kann die Abschreibung auf die Anschaffungskosten des leistungsschwächeren Fahrzeugs oder – im Falle des Leasings – auf die entsprechende Leasingrate des leistungsschwächeren Fahrzeugs abgestellt werden die dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt würden, wenn seine Sicherheit nicht gefährdet wäre

Hinsichtlich der durch die Panzerung bedingten höheren Betriebskosten bestehen keine Bedenken, wenn der Ermittlung des Nutzungswertes 70 % der tatsächlich ermittelten Betriebskosten (ohne Abschreibungen) zugrunde gelegt werden

3.8 Zulassung mehrerer Kraftfahrzeuge

[36] Für jedes Kraftfahrzeug sind die angefallenen Gesamtkosten und das Verhältnis von Privat- zu sonstigen Fahrten gesondert nachzuweisen

Verfügt ein Mitarbeiter gleichzeitig über mehrere Fahrzeuge und führt er nur für einzelne Fahrzeuge ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, so kann er für diese den Nutzungswert einzeln ermitteln, während für die anderen der Nutzungswert mit 1 % anzusetzen ist

des Listenpreises pro Monat (vgl

BFH-Urteil vom 3

August 2000, BStBl

2001 II S

332)

3.9 Umleitungsstrecken wegen Sicherheitsgefahren

[37] Bei besonders gefährdeten Arbeitnehmern, denen von den zuständigen Sicherheitsbehörden die Risikostufe 1, 2 oder 3 zugeordnet wird (vgl

BMF-Schreiben vom 30

Juni 1997, BStBl 1997 I S

696), bei der Ermittlung des Wertes in Benutzung Für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte kann die kürzeste benutzbare Straßenverbindung benutzt werden, wenn aus Sicherheitsgründen wegen der Gefährdung des Arbeitnehmers eine andere und damit längere Strecke gewählt wird

Diese Billigkeitsregel steht unter der Bedingung, dass bei der Ermittlung der als Werbungskosten abzugsfähigen Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte nur die kürzeste benutzbare Straßenverbindung zugrunde gelegt wird

4

Änderung der Bewertungsmethode

[38] Ein unterjähriger Wechsel zwischen der 1 %-Regelung und dem Fahrtenbuchverfahren für dasselbe Kraftfahrzeug ist nicht zulässig (vgl

R 8.1 Abs

9 Nr

3 LStR, BFH-Urteil vom 20.03.2014, BStBl 2014 II Seite 643)

5

Fahrergestellung

[39] Wird dem Kraftfahrzeug ein Fahrer zur Verfügung gestellt, ist auch dieser Vermögensvorteil gemäß § 8 Abs

2 Satz 1 EStG mit dem am Lieferort üblichen Endpreis zu bewerten

Maßstab für die Bewertung dieses Nutzens ist der Wert einer vergleichbaren Leistung eines Dritten

[40] Zur Vereinfachung kann der geldwerte Vorteil auch nach R 8.1 Absatz 10 Satz 3 LStR ermittelt werden

Der Nutzungswert für sonstige Privatfahrten ist gemäß R 8 Abs

1 Absatz 10 Satz 3 Nummer 2 Buchstabe c) LStR ebenfalls um 25 % zu erhöhen, wenn der Arbeitnehmer einen Fahrer zur Verfügung hat, der Arbeitnehmer das Kraftfahrzeug aber tatsächlich ausschließlich selbst geführt hat.

[41] Neben der Möglichkeit der Veranlagung im Sinne von R 8.1 Absatz 10 Satz 3 LStR bestehen keine Bedenken, insgesamt einheitlich für das Kalenderjahr für Privatfahrten, für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und für Familienwohnungen Fahrten (vgl

§§ 44, 45) als Endpreis im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 1 EStG der Anteil an den tatsächlichen Lohn- und Lohnnebenkosten des Fahrers (also insbesondere: Bruttolohn, Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge, Verpflegungspauschalen und Kosten der beruflichen Aus- und Weiterbildung des Fahrers) anzusetzen, die der Einsatzdauer des Fahrers im Verhältnis zu seiner Gesamtarbeitszeit entspricht (vgl

BFH-Urteil vom 15.05.2013)

, BStBl 2014 II S

589)

Die Dauer des Fahrereinsatzes umfasst auch die Stand- und Wartezeiten des Fahrers, nicht jedoch die bei Gestellung eines Kraftfahrzeugs mit Fahrer durchgeführten Leerfahrten aufgrund der An- und Abfahrten des Fahrers und den daraus resultierenden Rüstzeiten; diese sind Dienstreisen zuzurechnen

[42] Der Arbeitgeber hat die Berechnungsgrundlagen des geldwerten Vorteils aus der Gestellung eines Fahrers zu dokumentieren, als Beleg für die Lohnabrechnung aufzubewahren und dem Arbeitnehmer auf Verlangen mitzuteilen

[43] Der Arbeitnehmer kann den geldwerten Vorteil der Fahrergestellung im Rahmen seiner Einkommensteuerveranlagung abweichend von der Vorgehensweise des Arbeitgebers bewerten und gegenüber dem Finanzamt nachweisen

Von dieser Wahl kann er im Kalenderjahr nur bei privaten Fahrten, bei Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und bei Fahrten mit der Familie nach Hause Gebrauch machen (vgl

§§ 44, 45)

Eine andere Beurteilung setzt voraus, dass der im Lohnsteuerabzugsverfahren anerkannte geldwerte Vorteil und die Grundlage für die Berechnung des geldwerten Vorteils nachgewiesen werden (z

B

durch eine formlose Mitteilung des Arbeitgebers)

6

Familienreisen nach Hause

[44] Stellt der Arbeitgeber oder aufgrund des Arbeitsverhältnisses ein Dritter dem Arbeitnehmer im Rahmen einer berufsbedingten Doppelhaushaltsführung ein Kraftfahrzeug für einen wöchentlichen Familienheimweg zur Verfügung, ist der Nutzungswert nicht zu erfassen für steuerliche Zwecke (§ 8 Abs

2 Satz 5 EStG)

[45] Wird das Kraftfahrzeug für mehr als eine Familienheimfahrt pro Woche genutzt, so gilt ein pauschaler Gebrauchswert von 0,002 % des inländischen Listenpreises des Kraftfahrzeugs Kfz für jeden Kilometer Entfernung zwischen der Arbeitsstätte und dem Ort des eigenen Haushalts muss für jede weitere Heimreise der Familie beantragt und zum Arbeitsentgelt hinzugerechnet werden

Anstelle des pauschalierten Nutzungswertes kann der Arbeitgeber den Nutzungswert mit den Aufwendungen für das Kraftfahrzeug berechnen, die den zu erfassenden Fahrten zuzuordnen sind, wenn die für das Kraftfahrzeug angefallenen Gesamtkosten durch Belege und das Verhältnis belegt werden von privaten zu anderen Fahrten wird durch ein ordentliches Fahrtenbuch dokumentiert.

7

Leasing

[46] Vermietet der Arbeitgeber ein Kraftfahrzeug und überlässt es dem Arbeitnehmer auch privat, so besteht kein vom Arbeitsvertrag unabhängiges Sonderrechtsverhältnis im Sinne des BFH-Urteils vom 18.12.2014 ( BStBl 2015 II S

670)

) über die sog

„Behördenvermietung“ vor und die Nutzungsüberlassung ist nach § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG zu beurteilen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen: Das Recht zur Nutzung von Kraftfahrzeugen ergibt sich aus des Arbeitsvertrages oder einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage, weil • es im Rahmen einer steuerlich abzugsfähigen Gehaltsumwandlung mit Wirkung für die Zukunft vereinbart wird, Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer durch Änderung des Arbeitsvertrages auf einen Teil seines Barlohnes verzichtet und der Arbeitgeber gewährt ihm stattdessen einen Sachlohn in Form eines Nutzungsrechts an einem arbeitgebereigenen Dienstfahrzeug (vgl

BFH-Urteil vom 06.03.2008, Bundessteuerblatt 2008 II S

530 ) oder

• sie ist Bestandteil der vertraglichen Vergütung

Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn eine solche Vereinbarung von vornherein bei Abschluss eines Arbeitsvertrages getroffen wird oder wenn die Beförderung in eine höhere Gehaltsklasse mit der Nutzung eines Dienstfahrzeuges verbunden ist

[47] In Leasingfällen ist das Vorhandensein eines Dienstfahrzeugs des Arbeitgebers im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG Voraussetzung, außerdem ist zivilrechtlich der Arbeitgeber und nicht der Arbeitnehmer Leasingnehmer Recht gegenüber der Leasinggesellschaft vor der Nutzungsübergabe darf der Arbeitgeber die Kilometerpauschalen im Rahmen einer Nebentätigkeit mit diesem Kraftfahrzeug nicht – auch nicht teilweise – steuerfrei erstatten (vgl

R 9.5 Absatz 2 Satz 3 LStR)

8

Nutzungsgebühr

[49] Wenn der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber oder auf dessen Weisung an einen Dritten zur Erfüllung einer Verpflichtung des Arbeitgebers (verkürzte Zahlungsweise) für die außerdienstliche Nutzung eines Dienstfahrzeugs, insbesondere für die Nutzung, zahlt

• Privatreisen,

• Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte

• und

• Familienreisen nach Hause (siehe Absätze 44, 45)

ein Nutzungsentgelt, mindert dies den Nutzungswert, vgl

R 8.1 Absatz 9 Nummer 4 Satz 1 LStR, Urteile des BFH vom 30.11.2016 – VI R 49/14 (BStBl 2017 II S

1011) und VI R 2/15 (BStBl 2017 II S

1014 )

[50] Nutzungsentgelt im Sinne von R 8.1 Absatz 9 Nummer 4 LStR

für das pauschale und das individuelle Nutzungswertverfahren:

a) eine nutzungsunabhängige Pauschale (z

B

Monatspauschale), die im Arbeitsvertrag oder aufgrund einer sonstigen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage vereinbart ist

b) ein Betrag, der sich nach den im Arbeitsvertrag vereinbarten gefahrenen Kilometern (z

B

Kilometergeld) oder nach einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage richtet

c) die vom Arbeitnehmer aufgrund des Arbeitsvertrags oder aufgrund einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage übernommenen Leasingraten

und für das pauschale Nutzungswertverfahren (zur Unbedenklichkeitsregel für das individuelle Nutzungswertverfahren vgl

Tz

55):

d) die vollständige oder teilweise Übernahme individueller Kfz-Kosten durch den Arbeitnehmer nach Maßgabe des Arbeitsvertrags oder aufgrund einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage (vgl

BFH-Urteil vom 30.11.2016 – VI R 2/15 – BStBl 2017 II S

1014)

Dies gilt auch für individuelle Kfz-Kosten, die zunächst vom Arbeitgeber ausbezahlt und dann auf den Arbeitnehmer umgelegt werden oder, wenn der Arbeitnehmer zunächst pauschale Abschlagszahlungen leistet, die später entsprechend den Kfz-Kosten abgerechnet werden tatsächlich angefallen

[51] Individuelle vom Arbeitnehmer selbst zu tragende Kosten Kfz-Kosten i.S.v

50 Buchstabe d sind Kosten, die zu den Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 4 EStG gehören (vgl

§ 29)

Kosten, die nicht Teil der Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs sind, werden nicht berücksichtigt (vgl

Ziffer 30)

] In Höhe des Nutzungsentgelts im Sinne von Ziff

50 der Arbeitnehmer nicht bereichert ist und die gesetzlichen Voraussetzungen des § 8 Abs

1 EStG i

V

m

§ 19 Abs

1 EStG nicht erfüllt sind

Übersteigt das Nutzungsentgelt den Nutzungswert, führt der übersteigende Betrag nicht zu negativen Löhnen oder Werbungskosten, vgl

BFH-Urteile vom 30.11.2016 – VI R 49/14 (BStBl 2017 II S

1011) und VI R 2/15 (BStBl 2017 II S

1014 ).

[54] Beim individuellen Nutzungswertverfahren (Fahrtenbuchverfahren) werden vom Arbeitnehmer selbst getragene individuelle Kfz-Kosten nicht in die Gesamtkosten eingerechnet und erhöhen somit nicht den individuellen Nutzungswert (R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 Satz 8 zweiter Halbsatz LStR)

Zahlt der Arbeitnehmer eine pauschale Nutzungsgebühr im Sinne von Abs

50 Buchstaben a bis c ist der individuelle Nutzungswert um diesen Betrag zu mindern

[55] Es ist nicht zu beanstanden, wenn beim Fahrtenbuchverfahren vom Arbeitnehmer selbst getragene Kosten abweichend von R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 Satz 8 zweiter Halbsatz LStR in die Gesamtkosten im Sinne des § 8 einbezogen werden (2) Satz 4 EStG und wie beim pauschalen Nutzungswertverfahren (vgl

§ 50 Buchstabe d) als Nutzungsentgelt behandelt

[56] Beispiele für die pauschale Nutzungswertmethode

Der Arbeitgeber hat seinem Arbeitnehmer ein Dienstfahrzeug zur privaten Nutzung überlassen und den geldwerten Vorteil aus der Überlassung des Fahrzeugs nach der 1 %-Regelung für privat gefahrene Kilometer zu vergüten

Es handelt sich um ein Nutzungsentgelt im Sinne von Abs

50 Buchstabe b.

Beispiel 2

Der Nutzungsüberlassungsvertrag sieht vor, dass der Arbeitnehmer die gesamten Treibstoffkosten zu tragen hat

Die Kostenübernahme durch den Arbeitnehmer ist ein Nutzungsentgelt im Sinne von Abs

50 Buchstabe d

[57] Beispiele zur individuellen Nutzungswertmethode

Der Arbeitgeber hat seinem Arbeitnehmer auch ein Dienstfahrzeug zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt und den geldwerten Vorteil aus der Überlassung des Fahrzeugs nach dem Fahrtenbuchverfahren zu zahlen hat

50 Buchstabe b

Beispiel 4

Der Mietvertrag sieht vor, dass der Arbeitnehmer die gesamten Kraftstoffkosten zu tragen hat

Diese belaufen sich auf 3.000 Euro

Die vom Arbeitgeber zu tragenden sonstigen Kfz-Kosten betragen 7.000 Euro

Ein Anteil von 10 % entfällt auf die private Nutzung

Der individuelle Nutzungswert ist wie folgt zu ermitteln: a) Bei Anwendung der Regelung in R 8.1 Abs

9 Nr

2 Satz 8 zweiter Halbsatz LStR (vgl

§ 54) werden die vom Arbeitnehmer selbst zu tragenden Treibstoffkosten nicht berücksichtigt in den Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs enthalten

Es handelt sich auch nicht um ein Nutzungsentgelt im Sinne von Ziff

50

Auf Basis der (geringeren) Gesamtkosten ist der individuelle Nutzungswert zu ermitteln (10 % von 7.000 Euro = 700 Euro)

Ein Abzug für Werbungskosten i

h

von 2.700 Euro (90 % von 3.000 Euro) ist nicht zulässig.

bzw

b) Bei Anwendung der Nichtbeanstandungsregel (siehe Ziffer 55) werden die vom Arbeitnehmer selbst getragenen Kraftstoffkosten in die Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs einbezogen

Es handelt sich um ein Nutzungsentgelt im Sinne von Abs

50 Buchstabe d i

H

ab 3.000 Euro

Der individuelle Nutzungswert ist anhand der Gesamtkosten zu ermitteln (10 % von 10.000 Euro = 1.000 Euro)

Dieser Nutzungswert soll durch die Nutzungsgebühr auf 0 Euro reduziert werden

Der den Nutzungswert i

h

von 2.000 Euro führt nicht zu Werbungskosten (vgl

Tz

53).

[58] Im Lohnsteuerabzugsverfahren ist der Arbeitgeber verpflichtet, die individuellen Kfz-Kosten des Arbeitnehmers bei der Ermittlung des Nutzungswertes anzurechnen, sofern sich aus dem Arbeitsvertrag oder einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage nichts anderes ergibt

Hierzu hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber die Höhe der einzelnen Fahrzeugkosten und die Gesamtfahrleistung des Fahrzeugs ausführlich und detailliert schriftlich darzulegen und belastbar nachzuweisen

Der Arbeitgeber hat den Lohnsteuerabzug aufgrund dieser Erklärungen und Belege vorzunehmen, sofern der Arbeitnehmer nicht offensichtlich unrichtige Angaben macht

Eine Untersuchungspflicht des Arbeitgebers ergibt sich daraus nicht

Der Arbeitgeber muss der Lohnabrechnung die Originale der Erklärungen und Belege des Arbeitnehmers beifügen

[59] Aus Vereinfachungsgründen ist nicht zu beanstanden, wenn zunächst die fahrzeugbezogene Erklärung des Vorjahres als vorläufige Grundlage für den Lohnsteuerabzug herangezogen wird

R 8.1 Absatz 9 Nummer 3 Satz 2 und 3 LStR ist entsprechend anzuwenden

z.B

Lohnabrechnung über die Ermittlung und Besteuerung des Nutzungswertes; Bescheinigung des Arbeitgebers) sowie die Höhe der von den individuellen Fahrzeugkosten getragenen individuellen Fahrzeugkosten und die Gesamtfahrleistung des Fahrzeugs im Kalenderjahr schriftlich niederlegen und zuverlässig nachweisen

9

Zuzahlungen des Arbeitnehmers an die Anschaffungskosten

[61] Zuzahlungen des Arbeitnehmers zu den Anschaffungskosten eines Dienst-Kfz, das er auch privat nutzen darf, können mit dem privaten Nutzungswert des jeweiligen KFZ bis maximal 0 Euro nicht verrechnet werden nur im Zahlungsjahr, sondern auch in den folgenden Kalenderjahren (vgl

R 8.1 Absatz 9 Nummer 4 Satz 2 und 3 LStR )

Das gleiche Verfahren gilt für Zuzahlungen des Arbeitnehmers für Leasing-Sonderzahlungen

Beispiel

Im Jahr 01 erhielt der Mitarbeiter einen Zuschuss i

hv 10.000 Euro bezahlt

Der geldwerte Vorteil beträgt 4.000 Euro pro Jahr

Ab Januar 2003 erhält er ein weiteres Dienstfahrzeug

Der Vermögensvorteil i

hv 4.000 Euro reduziert sich in den Jahren 01 und 02 jeweils um 4.000 Euro

Aufgrund der Bereitstellung eines weiteren Dienstwagens ab dem 03

Januar kann die verbleibende Zuzahlung von 2.000 Euro nicht mit dem geldwerten Vorteil dieses Dienstwagens verrechnet werden

10

Elektromobilität

[62] Bezüglich der einkommen- und lohnsteuerlichen Behandlung der Überlassung eines dienstlichen Elektro- und Hybridelektrofahrzeugs an Arbeitnehmer wird zudem auf folgendes BMF-Schreiben verwiesen: • BMF-Schreiben vom 5

Juni 2014 (BStBl 2014 I S

835), ergänzt durch BMF-Schreiben vom 24

Januar 2018 (BStBl 2018 I S

272)

• BMF-Schreiben vom 14.12.2016 (BStBl 2016 I S

1446), ergänzt durch BMF-Schreiben vom 26.10.2017 (BStBl 2017 I S

1439)

11

Bewerbungsbestimmungen

[63] Dieses Schreiben gilt für alle offenen Fälle

Im Hinblick auf die Regelung in Abs

10 buchstabe e) ist es nicht zu beanstanden, wenn dies erst ab dem 1

Januar 2019 und bis dahin nach abs

5 des BMF-Schreibens vom 1

April 2011 (BStBl 2011 I Seite 301)

• Steuerliche Behandlung der Bereitstellung eines Firmenfahrzeugs an einen Mitarbeiter

• BMF-Schreiben vom 28

Mai 1996 (BStBl 1996 I S

654)

• Lohnsteuerliche Behandlung der Überlassung eines Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte (§ 8 Abs

2 Satz 3 EStG);

• Anwendung der BFH-Urteile vom 22.09.2010 – VI R 54/09 – (BStBl 2011 II S

354), – VI R 55/09 – (BStBl 2011 II S

358) und – VI R 57/09 – (Bundessteuerblatt 2011 II S

359)

• Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 1

April 2011 (Bundessteuerblatt 2011 I S

301)

• Geldwerter Vorteil für die Überlassung eines Kraftfahrzeugs mit Fahrer; BFH-Urteil vom 15

Mai 2013 – VI R 44/11 – (Bundessteuerblatt 2014 II S

589)

• BMF-Schreiben vom 15.07.2014 (Bundessteuerblatt 2014 I S

1109)

• Dienstwagenbesteuerung in Leasingfällen; Anwendung des BFH-Urteils vom 18.12.2014, Bundessteuerblatt 2015 II S

670

• BMF-Schreiben vom 15.12.2016 (Bundessteuerblatt 2016 I S

1449)

• Lohnsteuerliche Behandlung der vom Arbeitnehmer selbst getragenen Aufwendungen bei der Überlassung eines Dienstwagens (§ 8 Abs

2 Satz 2 ff

EStG ); Anwendung von R 8.1 Absatz 9 Nummer 1 Satz 5 LStR 2015 und R 8.1 Absatz 9 Nummer 4 LStR 2015;

• Anwendung der BFH-Urteile vom 30

November 2016 – VI R 49/14 (BStBl 2017 II S

1011) und VI R 2/15 (BStBl 2017 II S

1014) –

• BMF-Schreiben vom 21

September 2017 (Bundessteuerblatt 2017 I S

1336)

4

April 2018 – IV C 5 – S 2334/18/10001 BStBl 2018 I p

592

Top-1%-Methode

Top-1%-Methode

Besteuerung der privaten Nutzung eines Dienstwagens: Verfassungsmäßigkeit der 1 %-Regelung

Aussetzung des Widerspruchsverfahrens wegen eines neu anhängigen BFH-Falls (Az

VI R 51/11)

Der BFH hat in der Vergangenheit wiederholt die Verfassungsmäßigkeit der 1%-Regelung zur Besteuerung der Privatnutzung eines Dienstwagens bestätigt (vgl

ua BFH-Urteil vom 24.02.2000, BStBl 2000 II S

273)

In einem neuen Urteil vom 14

September 2011 (Az

9 K 394/10) kam Niedersachsen Niedersachsen zu demselben Schluss

Gleichwohl hält es das FG für klärungsbedürftig, die Frage der vom Gesetzgeber vorgenommenen „Zwangsanpassung“ der Bemessungsgrundlage des „Bruttolistenpreises“ für die 1 %-Methode zur Ermittlung eines dem Arbeitnehmer gewährten Vorteils zu klären und hat dem daher stattgegeben Berufung im Rechtsstreit

Diese wurde nun beim BFH unter Az hinterlegt

VI R 51/11

Rufen Steuerpflichtige im Widerspruchsverfahren das vorgenannte Revisionsverfahren an, werden sie in den einschlägigen Fällen gemäß § 363 Abs

2 Satz 2 AO ausgesetzt

Die Aussetzung der Vollziehung ist nicht zu gewähren

Nicht relevant in diesem Sinne sind Fälle der Besteuerung des privaten Nutzungsanteils an Kraftfahrzeugen des Betriebsvermögens (§ 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG)

Oberfinanzdirektion Koblenz v

18.01.2012 – S 2334 A – St 32 2

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Private PKW-Nutzung von Unternehmern Update

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Neue Informationen zum Thema berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte

„Wie ist die private PKW-Nutzung von Unternehmern geregelt?\”
Im Fokus des H.a.a.S. Steuerfall: Einzelunternehmer, Personengesellschafter und Arbeitgeber, deren Fahrzeuge zu Teilen auch im Privatgebrauch sind. So anschaulich kann steuerliches Regelwerk auch erklärt werden. H.a.a.S. Seminare und Vortrag: Wir lieben Steuern — zu erklären!

berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte Einige Bilder im Thema

 Update  Private PKW-Nutzung von Unternehmern
Private PKW-Nutzung von Unternehmern New

1 %-Regelung (Alle Infos für 2022) – Betriebsausgabe.de Update New

1 % Regelung: Wird kein Fahrtenbuch geführt oder wird bewusst darauf verzichtet, so ist die private Nutzungsmöglichkeit gemäß der 1%-Methode als geldwerter Vorteil zu versteuern. Bei Fahrzeugen, die zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, wird darüber hinaus eine private Nutzung standardmäßig angenommen, sodass die Regelung zum Tragen kommt.. Lediglich in …

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Was ist die 1%-Regel oder 1%-Methode?

Nach der 1%-Regelung können privat genutzte Dienstwagen steuerlich berücksichtigt werden, sie stellt eine Alternative zum Fahrtenbuch dar

Viele Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen Dienst- oder Firmenwagen zur Verfügung stellen oder Selbständige, die ein Auto gewerblich im Rahmen des Firmenkaufs nutzen, fahren das Auto auch privat

Dies ist oft ausdrücklich erlaubt und Bestandteil des Arbeitsvertrages

Da ein Fahrzeug voll zur Verfügung steht, handelt es sich um eine indirekte Form der Vergütung, den sogenannten geldwerten Vorteil

Der Pkw-Nutzer hat den geldwerten Vorteil entsprechend zu versteuern

Die Besteuerung kann auf zwei Arten berechnet werden, die später erläutert werden: Methode Bedeutung Führen eines Fahrtenbuchs Wenn eine exakte Besteuerung nach tatsächlicher Pkw-Nutzung gewünscht wird, muss ein Fahrtenbuch geführt werden

Nach Ablauf eines Geschäftsjahres können die tatsächliche Fahrleistung und der genaue Zweck der Fahrten nachvollzogen und der geldwerte Vorteil aus einem Dienstwagen genau beziffert und versteuert werden

Da ein Fahrtenbuch jedoch eine konsequente und vollständige Aufzeichnung erfordert, ist dies in der Praxis oft eine lästige Pflicht, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit der 1%-Regel vermeiden können

1%-Regelung Wird kein Fahrtenbuch geführt oder bewusst darauf verzichtet, ist die Privatnutzungsoption als geldwerter Vorteil nach der 1%-Methode zu versteuern

Bei Fahrzeugen, die zu mehr als 50 % beruflich genutzt werden, wird grundsätzlich auch von einer privaten Nutzung ausgegangen, sodass die Regelung zum Tragen kommt

Nur in Ausnahmefällen, etwa wenn ein gleichwertiges Privatfahrzeug zur Verfügung steht oder ein Fahrzeug aufgrund seiner Bauart nicht für die private Nutzung geeignet ist, kann hierauf verzichtet werden

Grundsätzlich sind im Zusammenhang mit dieser Regelung monatlich 1 % des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs zum Einkommen hinzuzurechnen und zu versteuern

Welche weiteren wichtigen Regelungen zur 1%-Regelung gibt es? Wie wird die Entfernungspauschale mit der 1-Prozent-Regelung berechnet? Neben den 1 Prozent des Bruttolistenpreises müssen unter Umständen weitere Beträge versteuert werden

Darf ein Mitarbeiter das Fahrzeug auch für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nutzen, werden 0,03 % des Bruttolistenpreises (zzgl

Sonderausstattung) pro Kilometer zum monatlichen Betrag hinzugerechnet

Davon ist die Wegstreckenpauschale abzuziehen, die für Beschäftigte 0,30 € pro Kilometer für eine einfache Fahrt beträgt

Alternativ ist es möglich, den geldwerten Vorteil anhand der tatsächlich gefahrenen Fahrten zu berechnen

Pro Fahrt können beispielsweise 0,002 % des Bruttolistenpreises angesetzt werden

Dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Mitarbeiter häufig von zu Hause aus arbeiten

Lesen Sie mehr Details dazu in unserem Wiki: Bruttolistenpreis

Hinweis: Ob dieses Verfahren auch für Selbstständige möglich ist, ist derzeit Gegenstand eines Verfahrens und daher noch nicht abschließend geklärt, genau berechnet?

Um die steuerliche Belastung durch die 1%-Regelung für Arbeitnehmer und Selbständige anschaulich zu erläutern, folgt ein Beispiel, wie diese steuerlich berechnet und behandelt wird

Grundsätzlich wird, wie der Begriff 1%-Regelung schon sagt, ein Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs zum monatlichen Einkommen des Nutzers hinzugerechnet

Typisch ist folgendes Servicefahrzeug: Audi A4 Avant 2.0 TDI mit diversen Sonderausstattungen wie Navigationsgeräte und Einparkhilfe

Listenpreis brutto inklusive aller Sonderausstattungen: 39.000 Euro

Der Dienstwagennutzer muss also monatlich einen geldwerten Vorteil von 390 Euro zu seinem Einkommen hinzurechnen und mit seinem individuellen Steuersatz versteuern

Zusätzlich ist der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % der gesamten Einkommensteuer zu entrichten

Gehört der Nutzer auch einer Kirche an, ist zusätzlich Kirchensteuer zu entrichten

Diese beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 9 % und in der übrigen Bundesrepublik Deutschland 8 %

Außerdem muss der Bruttolistenpreis ggf

auf volle 100 € aufgerundet werden

Da der Dienstwagen auch für Fahrten von der Wohnung zur ersten Arbeitsstätte genutzt werden darf, ist der daraus resultierende geldwerte Vorteil ebenfalls zum Einkommen hinzuzurechnen

Wie bereits angedeutet, besteht zumindest für Arbeitnehmer eine rechtssichere Wahl zwischen zwei Arten: Methode Bedeutung Typisches Vorgehen für Arbeitnehmer, die hauptsächlich an ihrem Betriebsort tätig sind 0,03 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer zwischen Wohnort und erster Betriebsstätte Arbeit wird zum monatlichen Einkommen hinzugerechnet

Bei einem Listenpreis von 39.000 € brutto und einer Entfernung von 20 km wären das 234,00 € pro Monat Typischer Ablauf für Arbeitnehmer, die eine feste erste Arbeitsstätte haben, aber oft nicht dort arbeiten (z

B

wegen Heimarbeit) Zum monatlichen Einkommen werden 0,002 % des Bruttolistenpreises pro Kilometer zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte pro Fahrt hinzugerechnet

Laut Bruttolistenpreis des Beispielfahrzeugs ist dies bei weniger als 15 Fahrten pro Monat sinnvoll

Fährt ein Mitarbeiter im Monat seltener ins Büro, müssten bei einer Entfernung von 20 km noch folgende Summen hinzugerechnet werden: 15,60 € pro Fahrt

Daher lohnt sich dieses Verfahren eher für bis zu 14 Fahrten

Da ist zunächst (bei Anwendung der 0,03 %-Regelung) ein zu versteuernder geldwerter Vorteil von 624,00 € monatlich

Davon darf in jedem Fall die Entfernungspauschale abgezogen werden, die normalerweise mit dem eigenen Fahrzeug in Anspruch genommen werden könnte

Sie beträgt 0,30 € pro Kilometer Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (genauere Informationen zur Wegstreckenpauschale bzw

Pendlerpauschale finden Sie im jeweiligen Eintrag)

Bei 19 Arbeitstagen pro Monat ergäben sich folgende Abzüge: 19 * 20 km = 380 km (Einwegstrecke)

(einfache Fahrt) 380 km x 0,30 € = 114,00 €

Der zu versteuernde geldwerte Vorteil reduziert sich auf 510,00 € monatlich

Beteiligt sich ein Arbeitnehmer auch privat an den Fahrzeugkosten und/oder Fahrzeugnebenkosten, würde der Betrag entsprechend weiter gekürzt

In diesem Beispiel bleibt der Übersichtlichkeit halber jedoch der Betrag von 510,00 € erhalten

Die 510,00 € sind nun als Gesamtbetrag (6.120 € pro Jahr) zum monatlichen Bruttoeinkommen bei Arbeitnehmern bzw

nachträglich zum Bruttoeinkommen bei Selbständigen im Rahmen der Einkommensteuererklärung hinzuzurechnen

Wie hoch die Steuerlast ist, hängt vom individuellen Steuersatz ab

Der Einkommensteuertarif ist progressiv, sodass eine genaue Berechnung immer individuell erfolgen muss

Zur Veranschaulichung der monatlichen Belastung wird davon ausgegangen, dass der Nutzer ein Jahresbruttoeinkommen von mehr als 54.057 Euro hat

Für Einkünfte zwischen diesem Betrag und einem Betrag von 256.304 € gilt ein konstanter Steuersatz von 42 % (ab 256.403 € gilt der Spitzensteuersatz von 45 %)

Dem Nutzer, der in diesem Beispiel nicht der Kirchensteuer unterliegt, würden folgende Belastungen entstehen: 42 % von 510,00 €: 214,20 € Einkommensteuer

5,5 % von 214,20 €: 11,78 € Solidaritätszuschlag

Insgesamt wäre für die Nutzung des Dienstwagens eine monatliche Steuer von 225,98 € zu entrichten

Wann lohnt sich ein Firmenwagen?

1%-Regelung: Lohnt sich ein Firmenwagen? Wie bisher kalkuliert, käme einem solchen Firmenwagen für die private Nutzung eine monatliche Zusatzgebühr von knapp 226,00 Euro gegenüber

Da viele Arbeitgeber auch alle anderen mit einem Dienstwagen verbundenen Kosten wie Sprit, Wartung, Reparaturen und Versicherungsprämien übernehmen, erscheint die monatliche Gebühr durchaus angemessen

Zusammenfassung

Die 1-Prozent-Regelung ist in § 6 Abs

1 Nr

4 EStG geregelt

Mit der 1-Prozent-Regelung wird der geldwerte Vorteil berechnet, der entsteht, wenn ein Firmenfahrzeug für private Fahrten zur Verfügung gestellt wird

Im Einzelnen bedeutet dies, dass für die private Nutzung eines Fahrzeugs, das zu mehr als 50 Prozent beruflich genutzt wird, für jeden Kalendermonat ein Prozent des inländischen Bruttolistenpreises zuzüglich der Kosten für Sonderausstattungen einschließlich Umsatzsteuer angesetzt werden kann

Für Unternehmer und Selbständige hat die Anwendung der 1-Prozent-Regelung den Vorteil, dass alle laufenden Kosten, einschließlich Benzin-, Reparatur- und Werkstattkosten, die für das Firmenfahrzeug anfallen, als Betriebsausgaben angerechnet werden

Wird das Dienstfahrzeug jedoch zu weniger als 50 Prozent dienstlich genutzt, kann die 1-Prozent-Regelung nicht angewendet werden

Mit Hilfe eines Fahrtenbuches wird die tatsächliche gewerbliche und private Nutzung ermittelt

Die 1-Prozent-Regelung wird oft auch als Listenpreismethode bezeichnet

Bildnachweise: © v.poth – stock.adobe.com, Sven Krautwald – Fotolia.com, © Roman Babakin – stock.adobe.com, Sondem – stock.adobe.com

So versteuerst du deinen Firmenwagen RICHTIG (Kompletter Leitfaden) Steuerberater erklärt Update New

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Neue Informationen zum Thema berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte

Lerne hier wie du Steuern sparen kannst wie ein Profi ➡️ https://t2m.io/steuer-aha-effekt
Firmenwagen kommen in fast JEDER Betriebsprüfung vor. Deshalb werde ich auch sehr häufig über Fahrtenbuch, Betriebsfahrzeug, Firmenwagenrechner bzw. Dienstwagenrechner gefragt.
Nachdem mein Video über die 1 Prozent Regelung so gut ankam und viele immer noch nicht wissen wie sie ihren Dienstwagen versteuern, habe ich mich dazu entschlossen diesen ausführlichen Leitfaden für euch zu entwickeln.
Die ersten 20 Zuschauer erhalten das PDF aus dem Video GRATIS! Einfach eine Mail an [email protected] schicken.
Alle ‘markt intern’-Ratgeber finden Sie auf www.markt-intern.de/ratgeber
00:00 – Einleitung
01:53 – Betriebsfahrzeug oder nicht?
07:34 – 1%-Methode (Video dazu: https://youtu.be/4Iy1X-0SfrM)
10:12 – Fahrtenbuch-Methode
11:39 – Elektronisches Fahrtenbuch
12:55 – Sachgerechte Schätzung
13:35 – Individuell ermittelter km-Satz
14:45 – Umsatzbesteuerung eines Pkw
18:57 – Sonderfall Leasing
20:02 – GRATIS FAHRTENBUCH BROSCHÜRE
Für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr.

berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte Einige Bilder im Thema

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So versteuerst du deinen Firmenwagen RICHTIG (Kompletter Leitfaden) Steuerberater erklärt New

Entfernungspauschale, Arbeitnehmer / 9 Erstattung der … Update New

Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte erfasst er dann als Arbeitslohn mit 0,03 % vom Bruttolistenpreis im Jahr der Erstzulassung pro Monat oder mit 0,002 % pro Fahrt. Der Unternehmer hat aber auch hier die Möglichkeit, die Entfernungspauschale pauschal mit 15 % …

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Seit dem 01.01.2019 hat der Arbeitgeber ein Wahlrecht, ob er dem Arbeitnehmer Fahrtkostenzuschüsse für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr (ohne Luftverkehr) zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte erstattet

Diese Fahrten können

steuerfrei in Geld und Sachleistungen gezahlt werden und die Werbungskosten des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mindern oder

oder Anwendung einer pauschalen Lohnsteuer von 15 %

bestimmt werden

Bei Anwendung der pauschalierten Lohnsteuer darf das pauschal versteuerte Entgelt die Höhe der abzugsfähigen Werbungskosten des Arbeitnehmers nicht übersteigen

Der Brief war u

A

klargestellt, dass die Arbeitgeberleistungen nach § 3 Nr

15 EStG auch dann steuerfrei sind, wenn der Personennahverkehr für private Fahrten genutzt wird

Anders verhält es sich bei der Nutzung des Personenfernverkehrs

Hier wird die Inanspruchnahme von Arbeitgeberleistungen für Privatreisen nicht favorisiert

9.1 Anwendung der Steuerbefreiung bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der zur Verfügung gestellten oder bezuschussten Tickets sind Kürzungen der Entfernungspauschale nach § 3 Nr

15 Satz 3 EStG vorzunehmen

Das bedeutet, dass die Entfernungspauschale auch gekürzt wird, wenn die Tickets nicht oder privat genutzt werden

Die Ermäßigung erfolgt in Höhe des Wertes der Fahrkarten bzw

der gezahlten Barpauschale

Hinweis Verfahren bei längerer Gültigkeit von Fahrausweisen Stellt der Arbeitgeber Fahrausweise mit längerer Gültigkeit (z

B

2 oder mehr Kalenderjahre) zur Verfügung, gelten diese ab dem aufgelaufenen Kalenderjahr, in dem die Arbeitgeberleistung erbracht wird

Die Ermittlung der Anrechnung auf die Entfernungspauschale erfolgt jedoch durch Aufteilung der steuerfreien Leistung auf den Gültigkeitszeitraum

Praxisbeispiel: Berechnung des Verrechnungsbetrages bei Gültigkeit der Tickets über den Jahreswechsel hinaus

Am 1.12.01 erwirbt der Arbeitgeber eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr zum Preis von 900 Euro und stellt diese seinem Arbeitnehmer zur Verfügung

Nach § 3 Nr

15 EStG wird die Jahreskarte zum 01.12.2001 als steuerfreier Zuschuss behandelt

Für die Anrechnung des Zuschusses auf die Entfernungspauschale werden die Kosten jedoch auf den Geltungszeitraum vom 01.12. 01 bis 30.11.02 wie folgt: in 01: 900 EUR × 1/12 = 75 EUR Anrechnung auf die Entfernungspauschale in 02: 900 EUR × 11/12 = 825 EUR Anrechnung auf die Entfernungspauschale

9.2 Pauschale Arbeitgeberleistung

Der Arbeitgeber kann die Einkommensteuer auch für Sachbezüge, die er seinen Arbeitnehmern (einschließlich seiner Arbeitnehmer-Ehegatten) gewährt, und Zuschüssen, die neben dem Arbeitslohn gezahlt werden, mit einem pauschalen Steuersatz von 15 % festsetzen, ohne dass Sozialversicherungsbeiträge anfallen

Wählt der Arbeitgeber eine Pauschale, gilt diese einheitlich für alle Arbeitnehmer

Praxistipp Pauschalbesteuerung auch bei Minijobs möglich Die Pauschalbesteuerung mit 15 % ist auch bei Minijobs möglich

Da keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen, hat die Erstattung der Entfernungspauschale keine Auswirkung auf die 450-Euro-Grenze

Praxisbeispiel zur pauschalen Lohnbesteuerung bei einem Minijob Ein Unternehmer zahlt seinem Minijobber ein Monatsgehalt von 450 Euro

Beträgt die Entfernung zum Betrieb 14 km und ist er 98 Tage im Jahr beschäftigt, darf er die Entfernung bezahlen 14 km × 98 Tage × 0,30 EUR = 411,60 EUR

Das sind 34,30 Euro im Monat

Die Lohnpauschale berechnet sich wie folgt: Entfernungspauschale pro Monat 34,30 Euro Pauschale Lohnsteuer 15 % 5,15 Euro Solidaritätszuschlag 5,15 Euro × 5,5 % 0,28 Euro Kirchensteuer bei keiner Religionszugehörigkeit 0,00 Euro Gesamtbelastung (Betriebskosten )

39,73 Euro

Hat der Unternehmer seinem Mitarbeiter einen Dienstwagen überlassen, den er auch für private Fahrten nutzen darf, besteuert er die private Nutzung nach der 1%-Methode (wenn der Mitarbeiter kein Fahrtenbuch führt)

Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte werden dann mit 0,03 % des Bruttolistenpreises im Jahr der Erstzulassung pro Monat bzw

mit 0,002 % pro Fahrt als Arbeitsentgelt erfasst

Allerdings hat der Unternehmer auch hier die Möglichkeit, die Entfernungspauschale pauschal mit 15 % zu versteuern.

Firmenwagen | So kommst du günstig zur Arbeit New

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0:57 | Die 1-Prozent-Regelung
2:43 | Die Fahrtenbuch-Methode
4:03 | Fahrten mit dem privaten PKW
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Keine Ahnung von der Buchhaltung? | Grundlagen einfach erklärt: http://sevde.sk/RHvgb
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 Update  Firmenwagen | So kommst du günstig zur Arbeit
Firmenwagen | So kommst du günstig zur Arbeit Update New

Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer ⇒ Lexikon des … Neueste

26/01/2022 · Das Wahlrecht des ArbG, die LSt für geldwerte Vorteile bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG zu pauschalieren, wird nicht durch einen Antrag, sondern durch Anmeldung der mit einem Pauschsteuersatz erhobenen LSt ausgeübt (BFH Urteil vom 24.9.2015, VI R 69/14, BStBl II 2016, 176; s.a. Anmerkung vom 8.12 …

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Inhaltsverzeichnis

1 Fahrzeugüberlassung an Arbeitnehmer als Lohn und als mehrwertsteuerrechtliche Leistung

1.1 Firmenfahrzeug

1.2 Bereitstellung geleaster Fahrzeuge

1.3 Laufendes Gehalt oder sonstiger Bezug zur Einkommensteuer

1.4 Anerkennung ehelicher Arbeitsverhältnisse

1.5 Umsatzsteuerliche Behandlung der Überlassung von Dienstwagen

2 Überblick über die Dienstwagennutzung aus ertragsteuerlicher Sicht

2.1 Kraftfahrzeug im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 und 3 EStG

2.2 Verwendungen

2.2.1 Grundlagen

2.2.2 Umfang des Anscheinsbeweises

2.3 Nutzungsverbot

3 Listenpreismethode

3.1 Listenpreisdefinition

3.1.1 Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor

3.1.2 Elektro-, Brennstoffzellen- und OVC-Hybrid-Elektrofahrzeuge

3.1.2.1 Reduzierung des Listenpreises

3.1.2.2 Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber unentgeltlich oder vergünstigt zur Verfügung gestellten Ladestrom oder für die Bereitstellung eines Ladegeräts

3.2 Grundsätzliches zum Listenpreisverfahren

3.2.1 Grundsätze des Einkommensteuerrechts

3.2.2 Umsatzsteuerrechtliche Grundsätze

3.2.2.1 Börsenähnliche Verkäufe

3.2.2.2 Bemessungsgrundlage

3.3 Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sowie für Fahrten nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG

3.3.1 Allgemeine Grundsätze

3.3.2 Einheitlicher Treffpunkt

3.3.3 Rechtsprechung und Verwaltungsmeinung zur Anwendung des Aufschlags von 0,03 %

3.3.4 Dienstreisen zum und vom Wohnort

3.3.5 Mittagsfahrten nach Hause

3.3.6 Erster Arbeitsort im »Homeoffice«

3.3.7 Mehrwertsteuer-Bemessungsgrundlage

3.4 Pauschale für Familienheimfahrten

3.5 Verzicht auf den Listenpreisansatz

3.6 Ein Fahrzeug für mehrere Mitarbeiter

3.7 Mehrere Fahrzeuge für einen Mitarbeiter

3.7.1 Gleichzeitige Nutzung mehrerer Fahrzeuge

3.7.2 Nachträgliche Nutzung mehrerer Fahrzeuge

3.8 Fahrzeugpool

3.9 Nutzung des Autos für andere Einkommensarten

3.10 Fahrzeuggestellung mit Fahrer

4 Kostenobergrenze

4.1 Einkommensteuerrechtliche Berücksichtigung

4.2 Nichtberücksichtigung der Umsatzsteuer

5 Logbuch-Methode

5.1 Korrektes Logbuch

5.2 Gesamtautokosten

5.3 Elektro-, Brennstoffzellen- und OVC-Hybrid-Elektrofahrzeuge

5.3.1 Reduzierung der Abschreibungsgrundlage

5.3.2 Private Stromkosten für das Laden eines firmeneigenen Elektrofahrzeugs

5.3.3 Gesonderte Ladung für das Batteriesystem

5.3.4 Steuerbefreiung für vom Arbeitgeber unentgeltlich oder vergünstigt zur Verfügung gestellten Ladestrom oder für die Bereitstellung eines Ladegeräts

5.4 Mehrwertsteuerbehandlung

6 Zusammenfassung

7 Umsatzsteuerrechtlicher Ort der Fahrzeugübergabe

8 Bereitstellung eines Dienstwagens als unentgeltliche Gegenleistung

8.1 Sonstiger Bezug zur Einkommensteuer

8.2 Franko-Lieferung im Sinne des § 3 Abs

9a Nr

1 UStG

8.2.1 Bestimmung der Bemessungsgrundlage

8.2.2 Ort der kostenlosen Fahrzeugvermietung

9 Besonderheiten bei Leasingfahrzeugen

9.1 Full-Service-Leasing

9.2 Gemeinschaftsleasing oder RentSharing

9.2.1 Allgemeine Erklärung

9.2.2 Mehrwertsteuerbehandlung

9.2.3 Einkommensteuerliche Behandlung

9.2.3.1 Grundlegende Zuordnung durch den Arbeitgeber

9.2.3.2 Zuweisung zusätzlicher Erlöse

9.2.3.2.1 Keine wirtschaftlich bedeutsame Wertsteigerungsmöglichkeit für den Mitarbeiter

9.2.3.2.2 Wirtschaftlich bedeutsame Wertsteigerungsmöglichkeit für den Mitarbeiter

9.2.3.2.3 Zusammenfassung des Vertragsmodells mit Aufteilung des Mehrerlöses

9.3 Sonderleasingzahlungen

10 Behandlung von Arbeitnehmerzuzahlungen

10.1 Einkommensteuerliche Behandlung

10.1.1 Allgemeiner Überblick über die Rechtsprechung

10.1.2 Behandlung von Zuzahlungen nach der Rechtsprechung vom 30

November 2016

10.1.3 Zuzahlungen zu Anschaffungskosten

10.2 Mehrwertsteuerbehandlung

11 Kostenersatz durch den Arbeitgeber

12 Gruppenbeförderung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber

12.1 Lohnsteuerliche Behandlung

12.2 Mehrwertsteuerbehandlung

13 Einfluss der Dienstwagennutzung auf das Elterngeld

14 Referenzen

15 verwandte Lexikonartikel

Zur ertragsteuerlichen Behandlung der Überlassung eines Dienstwagens an die ArbN siehe BMF-Schreiben vom 04.04.2018 (BStBl I 2018, 592)

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Dienstfahrzeuge sind die zum Betriebsvermögen des ArbG gehörenden Fahrzeuge (BFH-Urteil vom 18.12.2008, VI R 34/07, BStBl II 2009, 381)

Nach dem Wortlaut der Vorschrift des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG ist jedes zum Betriebsvermögen des ArbG zählende »Kraftfahrzeug« von den Vorschriften erfasst

Nach der Rechtsprechung des BFH ist es jedoch erforderlich, bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen, darunter auch Lastkraftwagen, von der Anwendung der 1 %-Regelung auszunehmen

Als Dienstfahrzeuge im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG gelten jedoch auch Kraftfahrzeuge, die nicht zum Betriebsvermögen gehören

Auch die ArbG, die kein Betriebsvermögen bilden kann, weil sie zum Beispiel Übereinnahmen erzielt, kann Kraftfahrzeuge im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG übergeben

Es reicht aus, wenn die Kraftfahrzeuge aus wirtschaftlicher Sicht als „Dienstfahrzeuge“ anzusehen sind (vgl

Geserich in NWB 19/2015, 1367)

Behördenfahrzeuge sind auch Firmenfahrzeuge

Zur Bereitstellung von Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes siehe → Bereitstellung von Fahrrädern an Mitarbeiter

Mit Urteil vom 18.12.2014 (VI R 75/13, BStBl II 2015, 670) hat der BFH entschieden, dass es einen 2 Satz 2 bis 5 EStG in Verbindung mit § 6 Abs

1 Nr

592 Nr

47 geben soll ; siehe auch Wünnemann, NWB 8/2016, 548)

Dies ist der Fall, wenn der ArbN Halter des Fahrzeugs ist

Dem ArbN ist das Fahrzeug aber auch dann zuzurechnen, wenn er als Nutzungsberechtigter oder als Leasingnehmer über dieses Fahrzeug verfügen kann

Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, ob der Voreigentümer oder der Vermieter ein Dritter oder das ArbG ist

Das Fahrzeug ist dem ArbN zuzurechnen, wenn ihm das ArbG das Fahrzeug aufgrund eines besonderen, vom Arbeitsvertrag unabhängigen Rechtsverhältnisses, etwa eines Leasingvertrages, überlässt

Gleiches gilt, wenn die ArbG selbst Leasingnehmer ist und das Fahrzeug aufgrund einer Untermiete an ihre ArbN übergibt

Ein solches besonderes Rechtsverhältnis unabhängig von dem Arbeitsvertrag, der der Fahrzeugüberlassung zugrunde liegt, kann auch dann bestehen, wenn die Beteiligten dies nicht schriftlich vereinbart haben

Entscheidend ist, dass der ArbN nach den tatsächlichen Verhältnissen im Innenverhältnis zu seinem ArbG die wesentlichen Rechte und Pflichten eines Pächters hat, dh er hat ein in Raten zu zahlendes Entgelt zu entrichten und trägt allein das Risiko und Haftung für Wartung, Sachmängel, Verlust und Beschädigung treffen die Sache

Mögliche Vorteile aus dem Arbeitsverhältnis sind in einem solchen Fall nicht nach dem besonderen Beurteilungsmaßstab des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG zu beurteilen, sondern nach den allgemeinen Grundsätzen, die für die Erfassung von Rabatten gelten, beispielsweise Leasing Fällen und zur Anwendung des BFH-Urteils vom 18.12.2014 (VI R 75/13, BStBl II 2015, 670) hat das BMF mit Schreiben vom 04.04.2018 (BStBl I 2018, 592 Rn

46 bis 48)

Leistet das ArbG ein Kraftfahrzeug von der Leasinggesellschaft und überlässt es der ArbN auch privat, so liegt kein arbeitsvertragsunabhängiges Sonderrechtsverhältnis im Sinne des BFH-Urteils vor und die Nutzungsüberlassung ist nach § 12 Abs § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Der Anspruch auf Nutzung eines Fahrzeugs ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag oder einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage, weil

sie wird im Rahmen einer steuerlich abzugsfähigen Gehaltsumwandlung mit Wirkung für die Zukunft vereinbart

Voraussetzung ist, dass der ArbN durch Änderung des Arbeitsvertrags auf einen Teil seines Barlohns verzichtet und ihm stattdessen das ArbG einen Sachlohn in Form eines Dienstfahrzeugnutzungsrechts nach ArbG gewährt (vgl

BFH-Urteil vom 6.3.2008 , VI R 6/05, BStBl II 2008, 530; Wehl, NWB 25/2016, 1874) bzw

sie ist Bestandteil der vertraglichen Vergütung

Davon ist insbesondere auszugehen, wenn eine solche Vereinbarung von vornherein bei Abschluss eines Arbeitsvertrages getroffen wird oder wenn die Beförderung in eine höhere Gehaltsklasse mit der Überlassung eines Dienstwagens nach dem ArbG verbunden ist

In Leasingfällen ist das Bestehen eines Dienstwagens nach dem ArbG im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 bis 5 EStG verlangt auch, dass das ArbG und nicht das ArbN der zivilrechtliche Leasingnehmer gegenüber der Leasinggesellschaft ist

Liegt eine nach § 8 Abs

ArbG zu beurteilende Nutzungsüberlassung vor, werden die Kilometerpauschalen im Rahmen einer → Nebentätigkeit mit diesem Fahrzeug nicht – auch nicht teilweise – steuerfrei erstattet (vgl

R 9.5 Abs 2 Satz 3 LStR)

Die steuerfreie Erstattung ist nur bei Nutzung eines privaten ArbN-Fahrzeugs möglich

Siehe unten den Abschnitt „Besonderheiten bei Leasingfahrzeugen“

Wird Arbeitsentgelt in Form von Sachbezügen (→ Sachbezüge) an die ArbN gezahlt, so sind diese entweder dem laufenden Arbeitsentgelt oder anderen Leistungen zuzurechnen (§ 8 Abs

2 EStG, R 8.1 Abs

1)

LStR)

Für den Lohnsteuerabzug des ArbN ist nach § 38a Abs

3 i.V.m

§ 39b EStG das Gehalt in laufendes Arbeitsentgelt (§ 39b Abs

2 EStG) und aufzuteilen

sonstige Vergütungen (§ 39b Abs

3 EStG)

Laufende Löhne sind die Löhne, die dem ArbN regelmäßig zufließen (R 39b.2 Abs

1 LStR)

Zum laufenden Gehalt gehört unter anderem auch der geldwerte Vorteil aus der ständigen privaten Nutzung von Dienstwagen (R 39b.2 Abs

1 Nr

5 LStR)

Der Anscheinsbeweis legt nahe, dass ein der ArbN zur Verfügung gestelltes Dienstfahrzeug auch privat genutzt wird (BFH-Urteil vom 14.05.1999, VI B 258/98, BFH/NV 1999, 1330 und BFH-Urteil vom 07.11.2006, VI R 19/05, BStBl II 2007, 116)

Angereichert wird die ArbN um den Betrag, den er für eine vergleichbare Nutzung aufwenden müsste und den er durch die Vermietung des Fahrzeugs durch das ArbG einspart

Die Entwertung des Anscheinsbeweises ist durch das BFH-Urteil vom 21.3.2013 (VI R 31/10, BStBl II 2013, 700 – Rechtsprechungsänderung -) ausgeschlossen (siehe unten unter dem Abschnitt „Reichweite des Anscheinsbeweises“) )

Ein weiterer Hinweis sind Löhne, die nicht als regelmäßige Löhne gezahlt werden (R 39b.2 Abs

2 LStR), insbesondere einmalige Löhne, die zusätzlich zu regelmäßigen Löhnen gezahlt werden

Ein weiterer Hinweis liegt vor, wenn der ArbN seine Tätigkeit nur gegen den vereinbarten Barlohn und unabhängig von dem an alle ArbN gerichteten Angebot oder unabhängig vom Umfang der gewährten Zuwendungen ausführt (siehe auch Ziffer 1.8 Absatz 2 Satz 3 UStAE)

Bei gelegentlicher Nutzung des Kraftfahrzeugs (im Einzelfall) für nicht mehr als fünf Kalendertage in einem Kalendermonat ist für die Nutzung für private Fahrten und Fahrten eine Einzelbewertung von 0,001 % des inländischen Listenpreises vorzunehmen zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte je gefahrenem Kilometer (H 8.1 (9, 10) [Gelegentliche Nutzung] LStH)

Die Überlassung des Fahrzeugs stellt in diesem Fall keinen laufenden Arbeitslohn, sondern eine weitere Einnahmequelle dar (BMF vom 04.04.2018, Bundessteuerblatt I 2018, 592, Rz 13).

Mit Beschluss vom 21

Januar 2014 (XB 181/13, BFH/NV 2014, 523, LEXinform 5907641) hat der BFH entschieden, dass die Überlassung eines Pkw im Rahmen eines Ehegattenarbeitsverhältnisses nur unter der Voraussetzung anerkannt werden kann, dass handelsüblich sind auch die Bedingungen der eingeräumten Pkw-Nutzung im konkreten Arbeitsverhältnis

Der Kläger, Inhaber einer Handelsvertretung, hatte seine Ehefrau E

von Januar bis April des Jahres 09 als Teilzeitkraft mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 12 Stunden beschäftigt

Zu den Tätigkeiten von E gehörten allgemeine Büroarbeiten, die vorbereitende Buchhaltung, die Prüfung von Provisionsabrechnungen und die Reinigung der Büros

E erhielt 100 € monatlich als Lohn und die Möglichkeit, ein Auto ohne Einschränkungen oder Selbstbehalte zu nutzen

Die Klägerin und E

einigten sich ab dem 09.05

auf eine durchschnittliche regelmäßige Arbeitszeit von 17 Stunden pro Woche, die nunmehr mit 150 € monatlich vergütet wurde, sowie die uneingeschränkte Nutzung eines VW Tiguan

Unter Berücksichtigung des nach der 1 %-Regelung ermittelten geldwerten Vorteils für die PKW-Nutzung erhielt E ein Gesamtbruttogehalt von 587 €

Der zwischen dem Kläger und seiner Ehefrau geschlossene Arbeitsvertrag hält einem „Fremdvergleich“ nicht stand

An der praktischen Umsetzung des Arbeitsverhältnisses bestehen keine Zweifel

Das Arbeitsverhältnis ist unproblematisch und anzuerkennen, was die Durchführung der vereinbarten Arbeiten und die Bereitstellung der Arbeitszeit betrifft

Allerdings hält die Art und Weise, wie die Arbeit der Ehefrau vergütet wird, einem marktüblichen Vergleich nicht stand

Einem Dritten wäre neben einem Festgehalt von 100 € bzw

150 € für einen geringen Arbeitsaufwand von 12-17 Stunden im Monat als Entlohnung oder sonstiger betrieblicher Vorteil sicherlich nicht die uneingeschränkte kostenlose Nutzung eines hochwertigen Pkw gewährt worden

Die Arbeitsverträge enthalten keine Beschränkungen der zulässigen Nutzung des Kraftfahrzeugs durch die Ehefrau

Aufgrund der unentgeltlichen und unbegrenzten Pkw-Nutzung, die die Ehefrau des Klägers ohne Kostenübernahme oder Kostenbeteiligung nutzen durfte, erhielt sie einen variablen Lohn

Die Höhe ihres Lohnes konnte sie anhand des Umfangs der Autonutzung selbst bestimmen

Mit Beschluss vom 21.12.2017 (III B 27/17, BFH/NV 2018, 432, LEXinform 5908688) hat der BFH entschieden, dass die Überlassung eines Pkw an geringfügig beschäftigte Familienangehörige nicht üblich ist

Auch bei der Beschäftigung des Partners des Arbeitgebers ist laut BFH-Beschluss die Drittpraxis zu prüfen

Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung von Vertragsverhältnissen zwischen nahestehenden Personen ist unter anderem, dass die Verträge denen zwischen Dritten entsprechen (sog

Fremdvergleich)

Insofern hielt es der Arbeitgeber für üblich, dass ein Fahrzeug einem geringfügig Beschäftigten überlassen wird

Nach Ansicht des BFH ist eine solche Fahrzeugübergabe aber offensichtlich nicht üblich

Denn ein Arbeitgeber würde einem familienfremden Arbeitnehmer regelmäßig kein Fahrzeug zur Verfügung stellen, da eine umfangreiche Privatnutzung des Pkw die Vergütung für die Arbeit auf eine erhebliche – und für den Arbeitgeber unkalkulierbare – Höhe erhöhen könnte

Die Bereitstellung eines Fahrzeugs entspräche einem vom Arbeitsaufwand unabhängigen und stark schwankenden Lohn.

Die Bewertung der Fahrzeugmiete mit 1 % des inländischen Listenpreises dient der Vereinfachung und entspricht nur ausnahmsweise den tatsächlichen Kosten der privaten Nutzung der Fahrzeugwartung

Die erhebliche private Nutzung eines zur Verfügung gestellten Fahrzeugs durch einen „normalen“ oder gut verdienenden Vollzeitbeschäftigten würde zwar zu einer vergleichbaren „Lohnerhöhung“ führen – diese stünde aber in Relation zum Arbeitsentgelt deutlich weniger ins Gewicht

Da das Design dem Außenvergleich nicht standhielt, hatte der FA den Gewinn zu Recht um die entsprechenden Aufwendungen für das Fahrzeug erhöht (siehe auch Vermerk vom 20.02.2018, LEXinform 0653374)

Das FG Münster hat mit Urteil vom 20.11.2018 (2 K 156/18, EFG 2019, 253, LEXinform 0449208, rkr.) auch das Kfz-Leasing an die als Büroangestellte tätige Ehefrau nicht anerkannt (vgl

FG Münster Bescheid vom 15.1.2019, LEXinform 0449208).

Das Finanzgericht Köln hat am 27.09.2017 zwei Urteile zur steuerlichen Anerkennung eines Ehegattenarbeitsverhältnisses – zur Überlassung eines Pkw als Entgelt für die Leistung – gefällt

Im Urteil 3 K 2547/16 (EFG 2018, 750 , LEXinform 5021051, Berufung eingelegt, Az

BFH XR 44/17) hat das FG Köln das Arbeitsverhältnis ertragsteuerlich anerkannt

Mit Urteil 3 K 2546/16 (EFG 2018, 750, LEXinform 5021051, Berufung eingelegt, Az

BFH: X R 45/17) hat das Finanzgericht Köln das Arbeitsverhältnis gewerbesteuerlich anerkannt

Die Zulage für die private Nutzung des der Ehefrau zur Verfügung gestellten Fahrzeugs war damit ein wirksamer Bestandteil ihres Arbeitsentgelts, so dass der Ehemann berechtigt war, dieses Fahrzeug umsatzsteuerlich seinem Geschäftsbereich zuzuordnen

Denn bei der bestimmungsgemäßen sowie tatsächlich ausgeübten Nutzung eines Kraftfahrzeugs zur Bezahlung der Tätigkeit eines ArbN liegt eine unternehmerische Nutzung im Sinne des Umsatzsteuerrechts vor

Die Erlaubnis zur privaten Nutzung des Fahrzeugs ist nach § 1 Abs

1 Nr

1 UStG, als tauschähnlicher Umsatz im Sinne des § 3 Abs

12 Satz 2 UStG und die Veräußerung des zum Unternehmensvermögen gehörenden Fahrzeugs umsatzsteuerpflichtig

Die aus der Anschaffung gezahlten Vorsteuerbeträge und die Betriebskosten für die betreffenden Fahrzeuge sind nach § 15 Abs

1 Nr

1 UStG abzugsfähig, der BFH hat die Verfahren XR 44/17 und XR 45/17 zusammengeführt eine gemeinsame Entscheidung

Der BFH hob das Urteil des FG Köln 3 K 2547/16 zur einkommensteuerlichen Behandlung der Pkw-Nutzung bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis zwischen Ehegatten auf und entschied damit das steuerliche Ende der unbedingten Dienstwagennutzung für a Minijob im Betrieb des Ehepartners

Folglich hob der BFH auch das Urteil 3 K 2546/16 zur Gewerbesteuer auf

Mit Beschluss vom 02.10.2018 (XR 45/17, LEXinform 0951797) hat der BFH das umsatzsteuerliche Verfahren ausgegliedert und dem V

Senat des BFH zugestellt

Das Verfahren wird dort unter Az

VR 31/18

Der BFH hat in seinem Urteil vom 4

Dezember 2019 (VR 31/18, BFH/NV 2020, 390, LEXinform 0951994) entschieden, dass im Verhältnis zwischen nahen Angehörigen eine unternehmerische Tätigkeit nicht allein deshalb verneint werden darf, weil es sich um Leistungs- und Gegenleistungsvereinbarungen handelt nicht vertragsgemäß durchgeführt werden oder nicht dem Fremden entsprechen.

Der Unternehmer (Kläger) beschäftigte seine Ehefrau geringfügig als Büro-, Organisations- und Kurierkraft nach § 8 Abs

1 Nr

1 SGB IV

Der schriftliche Arbeitsvertrag sah eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von neun Stunden vor

Die monatliche Vergütung betrug 400 €

Die Ehefrau wurde vereinbarungsgemäß im Wesentlichen durch die Einräumung einer unbeschränkten und abzugsfreien Privatnutzung eines PKW vergütet, das ihr auch für Dienstfahrten zu nutzen war

Die Klägerin ermittelte die Sachbezüge nach der 1 %-Regelung; die Differenz zum Gesamtvergütungsanspruch i.H.v

Er zahlte 137 Euro im Monat

Begründung der Entscheidung des BFH zum Einkommensteuerrecht (X R 44-45/17):

Die Überlassung eines Dienstwagens zur unbeschränkten privaten Nutzung der ArbN ohne Selbstbehalte ist im Rahmen eines geringfügigen Arbeitsverhältnisses zwischen Ehegatten unüblich (§ 8 Abs

1 Nr

1 SGB IV)

bereit sein, einem ArbN ein Dienstfahrzeug zur privaten Nutzung zur Verfügung zu stellen, wenn nach grober, wenn auch vorsichtiger Kalkulation die ihm dadurch tatsächlich entstehenden Kosten zuzüglich des vertraglich vereinbarten Barlohns als Gegenleistung für die Überlassung der Arbeitskraft angesehen werden können das ist wertmäßig angemessen

Je niedriger der Gesamtvergütungsanspruch der ArbN ist, desto eher erreicht das ArbG die Risikoschwelle, ab der sich die Fahrzeugmiete aufgrund einer nicht abschätzbaren intensiven Privatnutzung als nicht mehr wirtschaftlich erweist (siehe auch BFH-Pressemitteilung Nr

8/2019 vom 26

Februar 2019, LEXinform 0449438; Notiz vom 5

März 2019, LEXinform 0653612)

Aufgrund der Nichtanerkennung der Lohnkosten als Betriebsausgaben, die aus der nicht verkehrsüblichen Nutzung eines Dienstwagens resultieren, kann nicht ohne Weiteres darauf geschlossen werden, dass das Fahrzeug dem Privatvermögen des Unternehmers zuzurechnen ist (BFH XR 44- 45/17, Rn

35)

Der BFH hat den Rechtsstreit an das Finanzgericht zurückverwiesen, da dieses noch keine Feststellungen darüber getroffen hat, inwieweit der Ehefrau in den Streitjahren tatsächlich ein unbeschränktes Recht zur privaten Nutzung des Fahrzeugs zugestanden hat , widerspricht nicht unbedingt

Maßgeblich hierfür sind vielmehr die tatsächlichen Nutzungsbedingungen

War das Fahrzeug im jeweiligen Streitjahr nicht nur vorübergehend zu mindestens 10 % oder sogar zu mehr als 50 % in betrieblicher Nutzung, konnte es dem gewünschten oder sogar erforderlichen Betriebsvermögen zugeordnet werden

Dies würde nur gelten, wenn das Fahrzeug ausschließlich oder nahezu ausschließlich für private Fahrten genutzt wird; dann ging es um notwendiges Privatvermögen

Liegen die Voraussetzungen für notwendiges oder freiwilliges Betriebsvermögen vor, wären die gesamten dem Fahrzeug zuzurechnenden Aufwendungen als Betriebsausgaben abzugsfähig; Umgekehrt gehörte der Erlös aus dem Autoverkauf zu den Betriebseinnahmen

Die Höhe der dem Unternehmer steuerlich zuzurechnenden Privatnutzung (durch die Ehefrau) würde – eine Zuordnung zum Betriebsvermögen vorausgesetzt – maßgeblich davon abhängen, ob der betriebliche Nutzungsanteil im jeweiligen Streitjahr mehr als 50 % der Gesamtnutzung entsprach verwenden

Bejahendenfalls wäre, wenn kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt würde, die Eigennutzung nach der 1 %-Regelung zu bewerten, ansonsten mit dem durch einen Kostenvoranschlag zu ermittelnden Einstandspreis (§ 6 Abs

1 Nr

4 Satz 1)

3 iVm Satz 1 EStG).

Sollte eine Zuordnung des Fahrzeugs zum Betriebsvermögen aufgrund eines nur geringen betrieblichen Nutzungsanteils ausgeschlossen sein, würde sowohl ein Abzug der Kfz-Kosten als Betriebsausgaben als auch ein Ansatz der fiktiven Betriebseinnahmen aus privater Nutzung unterbleiben

Auch der Verkaufserlös würde steuerlich nicht berücksichtigt

Als Betriebsausgaben wären jedoch zumindest die – ggf

durch Schätzung zu ermittelnden – Aufwendungen zu erfassen, die der nachweisbaren betrieblichen Nutzung des Fahrzeugs zuzurechnen sind, die dann dem Privatvermögen zuzurechnen ist

Kostenbeitrag genannt (BFH-Urteil XR 44-45/17, Rz 35 bis 38)

Begründung der umsatzsteuerrechtlichen Entscheidung des BFH (VR 31/18): Entgegen dem Einkommensteuergesetz (BFH v

10.10.2018, XR 44-45/17, BStBl II 2019, 203) kommt es nicht auf den Fremdvergleich an Umsatzsteuerrecht

Der BFH hat in seinem Urteil vom 4

Dezember 2019 (VR 31/18, BFH/NV 2020, 390, LEXinform 0951994) entschieden, dass im Verhältnis zwischen nahen Angehörigen eine unternehmerische Tätigkeit nicht allein deshalb verneint werden darf, weil es sich um Leistungs- und Gegenleistungsvereinbarungen handelt nicht vertragsgemäß ausgeführt werden oder nicht dem Fremden entsprechen

Eigene Aussage:

Aus umsatzsteuerlicher Sicht muss nicht über das bestehende Arbeitsverhältnis entschieden werden, sondern es stellt sich die Frage nach einem bestehenden Leistungsaustausch zwischen dem Ehemann (Unternehmer) und seiner Ehefrau

Der BFH hat systemimmanent entschieden, dass die Erlaubnis zur privaten Nutzung des der Ehefrau überlassenen PKW Teil ihrer Vergütung ist

Gleichzeitig stellt die geleistete (anteilige) Arbeitsleistung eine Vergütung der Ehefrau für das vom Unternehmer genutzte Auto dar

Aus dieser unternehmerischen Tätigkeit des Ehemannes ergibt sich im Verhältnis naher Angehöriger das Recht auf Vorsteuerabzug von den Anschaffungs- und Unterhaltskosten für das Auto, eine unternehmerische Tätigkeit nicht schon wegen Nichtdurchführung von Leistungs- und Gegenleistungsvereinbarungen zu verneinen vertragsgemäß sind oder nicht dem Fremden entsprechen

Bei der Prüfung von Dienstverhältnissen zwischen nahen Angehörigen kann die Drittgepflogenheit jedoch für die Frage von Bedeutung sein, ob der Leistende ernsthaft mit einer Vergütung seiner Leistung gerechnet hat (BFH VR 31/18, Rn

10 mit weiteren Belegen)

Die Nutzung eines Kraftfahrzeugs zur Bezahlung der von einem ArbN erbrachten Leistungen stellt eine gewerbliche Nutzung dar

Der Umfang der Nutzung durch die Ehefrau im Rahmen des Arbeitsverhältnisses ist unerheblich, da nicht zwischen regulären und geringfügigen Arbeitsverhältnissen unterschieden wird

Fazit:

Durch die Nichtanerkennung des Arbeitsverhältnisses ist es möglich, dass der Pkw aufgrund der geringfügigen betrieblichen Nutzung einkommensteuerlich als Privatvermögen gilt und somit beide Pkw-Kosten nicht als Betrieb abgesetzt werden Aufwendungen und die aus privater Nutzung resultierenden fiktiven Geschäftseinnahmen werden nicht anerkannt (BFH XR 44-45 /17 Rn

36)

Umsatzsteuerlich wird das Auto im Rahmen eines tauschähnlichen Geschäftes für die Arbeitsleistung der Ehefrau im Rahmen eines Leistungsaustausches überlassen

Auch wenn der Pkw von der Ehefrau ausschließlich privat genutzt wird, stellt der Pkw in voller Höhe Betriebsvermögen dar (Zuordnungsvorschrift § 15 Abs

2c Abs

1 Satz 1 iVm § 15.23 Abs

8 Satz 2 UStAE).

Zahlt der Unternehmer (ArbG) seinen Mitarbeitern (seinem ArbN) zusätzlich zum Barlohn einen Sachlohn als Entgelt für erbrachte Leistungen, so verwendet der Unternehmer diesen Sachbezug zur Erbringung einer Zahlung im Sinne des § 1 Abs

§ 1 Nr

1 Satz 1 UStG, für die der ArbN einen Teil seiner Tätigkeit als Gegenleistung aufwendet (§ 15.23 Abs

9 UStAE)

Zum Begriff der Leistungsvergütung siehe § 4.18.1 Abs

7 UStAE

Die Gegenleistung des ArbN besteht aus der anteiligen Arbeitsleistung (börsenähnlicher Umsatz)

Die Überlassung des Fahrzeugs ist als Entgelt für erbrachte Leistungen und damit als Entgelt anzusehen, wenn sie arbeitsvertraglich geregelt ist oder auf mündlichen Vereinbarungen oder sonstigen Umständen des Arbeitsverhältnisses beruht (Ziffer 1.8 Absatz 1 i.V.m

Ziffer 4.18

1 Absatz 7 Satz 2 UStAE)

Eine Zahlung ist immer dann anzunehmen, wenn das Fahrzeug dem ArbN für einen bestimmten Zeitraum und nicht nur gelegentlich zur privaten Nutzung überlassen wird (§ 1.8 Abs

18 iVm § 15.23 Abs

8 und 12 UStAE)

des Personals im Sinne des § 3 Abs

9a Nr

1 UStG (vgl

§ 1.8 Abs

2 UStAE) kann ausnahmsweise angenommen werden, wenn die vereinbarte private Nutzung des Fahrzeugs so gering ist, dass sie bei der Gehaltsberechnung wirtschaftlich nicht in Betracht kommt , und nach den objektiven Umständen ist eine weitere private Nutzung ausgeschlossen

Danach kann von Unentgeltlichkeit nur ausgegangen werden, wenn der ArbN das Fahrzeug zu einem besonderen Anlass oder zu einem besonderen Zweck nur gelegentlich (im Einzelfall) für nicht mehr als fünf Kalendertage in einem Kalendermonat privat überlassen wird Zwecke (Abschnitt 15.23 (12) UStAE)

.

Sachleistung (§ 1.8 Abs

1 UStAE) Sachleistung (§ 1.8 Abs

2 UStAE)

Der ArbN gibt einen Teil seiner Arbeitsleistung als Gegenleistung (= laufender Lohn) aus oder zahlt einen bestimmten Betrag

Zu den Zuzahlungen für die Überlassung von Pkw an ArbN zur privaten Nutzung siehe Ziffer 1.8 Abs

18 UStAE und BMF-Schreiben vom 30.12.1997 (BStBl I 1998, 110)

Sachleistungen an die Mitarbeiter für deren privaten Bedarf sind auch dann steuerpflichtig, wenn sie unentgeltlich sind, also kein Entgelt für die von der ArbN erbrachte Leistung darstellen (§ 3.3 Abs

9 iVm § 1.8 Abs

2 UStAE)

Der Sachbezug wird zusätzlich zum Bargehalt als Vergütung für erbrachte Leistungen gewährt

Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der ArbN neben dem Barlohn nach Maßgabe des Arbeitsvertrags, der mündlichen Vereinbarungen oder sonstiger Umstände des Arbeitsverhältnisses (z 7 Satz 2 UStAE)

Die Kontrollierbarkeit setzt voraus, dass Leistungen aus geschäftlichen Gründen für den privaten Bedarf des ArbN außerhalb des Arbeitsverhältnisses erbracht werden

Sachleistungen erhält der ArbN unentgeltlich, wenn er seine Tätigkeit nur für den vereinbarten Barlohn und unabhängig von dem an alle ArbN gerichteten Angebot oder unabhängig vom Umfang der gewährten Zuwendungen (= sonstiger Bezug) ausübt

Bei unentgeltlichen Zuwendungen einer Sache an die Belegschaft oder der Verwendung einer der Gesellschaft überlassenen Sache für den privaten Bedarf der Belegschaft setzt die Steuerbarkeit voraus, dass die Sache oder ihre Bestandteile zum mindestens teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt sind ( vgl

§§ 3.3 und 3.4 UStAE)

Das ArbG erbringt eine entgeltliche Dienstleistung im Sinne des § 1 Abs

1 Nr

1 Satz 1 UStG

Das ArbG führt eine unentgeltliche Wertübertragung im Sinne von § 3 Abs

1b Satz 1 Nr

2 UStG und § 3 Abs

9a UStG durch

Die kostenlose Fahrzeugübergabe an ArbN stellt eine Umsatzsteuer nach § 3 Abs

9a Nr

1 UStG, soweit die Aufwendungen zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigen (§ 10 Abs

4 Satz 1 Nr

2 UStG)

Leistungen, die das ArbG in Form eines Sachlohns als Entgelt für erbrachte Leistungen gewährt, sind nach den Werten des § 10 Abs

4 UStG zu bemessen; auch die nicht vorsteuerabzugsfähigen Kosten sind in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen (§ 1.8 Abs

6 Satz 4 UStAE)

Bei der Bestimmung der Bemessungsgrundlage im Sinne des § 10 Abs

4 UStG ist § 1.8 Abs

8 UStAE zu beachten

Bei der Überlassung eines Pkw (§ 1.8 Abs

8 Satz 2 i.V.m

§ 18 UStAE) können die Lohnsteuerwerte zur Ermittlung der umsatzsteuerlichen Bemessungsgrundlage herangezogen werden

Diese Werte sind dann als Bruttowerte anzusehen, von denen die Umsatzsteuer zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage abzuziehen ist (§ 1.8 Abs

8 Satz 3 iVm § 15.23 Abs

11 und 12 Satz 6 und 7 UStAE)

Abb.: Bezahlte und unbezahlte Sachleistungen

Fahrzeuge, die nur dem umsatzsteuerpflichtigen Personal zur Verfügung gestellt werden, werden ausschließlich dienstlich genutzt (§ 15.23 Abs

8 Satz 2 UStAE)

Das bedeutet, dass der Vorsteuerabzug sowohl von den Anschaffungs- als auch von den Unterhaltskosten des sogenannten Dienst- oder Dienstwagens in voller Höhe geltend gemacht werden kann

Dies gilt auch für die Überlassung von Fahrzeugen an geschäftsführende Gesellschafter von Kapitalgesellschaften (→ Pkw-Übergabe an Geschäftsführer), wenn sie dem Personal umsatzsteuerlich zugeordnet sind (§ 15.23 Abs

8 Satz 4 UStAE)

Der spätere Verkauf und die Rücknahme solcher Fahrzeuge sind umsatzsteuerpflichtig

Ein Fahrzeug, das aufgrund seiner objektiven Eigenschaften und Ausstattung typischerweise fast ausschließlich zur Güterbeförderung bestimmt ist, unterliegt nicht der Beurteilungsvorschrift des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (BFH-Urteil vom 18.12.2008, VI R 34/07, BStBl II 2009, 381)

Im vorliegenden Fall war dem ArbN eines Unternehmens für Heizungs- und Sanitärbedarf ein zweisitziger Kastenwagen (Werkstattwagen) zur Verfügung gestellt worden, dessen fensterlose Karosserie mit Materialschränken und -fächern sowie Werkzeugen ausgestattet und auffällig versehen war Beschriftung

Für die private Nutzung dieses Autos legte der FA einen Nutzungswert nach der 1%-Regelung fest

Dem ist der BFH nicht gefolgt

Design und Ausstattung des Fahrzeugs machen seiner Meinung nach deutlich, dass ein solches Auto typischerweise nicht für private Zwecke genutzt wird

Ob ein solches Fahrzeug dennoch privat genutzt wird, bedarf im Einzelfall einer detaillierten Feststellung

Die Beurteilungslast liegt beim FA, der sich nicht auf die Beweise des ersten Auftretens berufen kann

Das EStG definiert den Begriff „Kraftfahrzeug“ weder in § 6 Abs

1 Nr

EStG

Nach dem Wortlaut der Vorschriften fällt jedes „Kraftfahrzeug“, das zum Betriebsvermögen des ArbG zählt, unter die Vorschriften

Nach der Rechtsprechung des BFH ist es jedoch erforderlich, bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen, darunter auch Lastkraftwagen, von der Anwendung der 1 %-Regelung auszunehmen (BFH-Urteil vom 13.02.2003, XR 23/01, BStBl II 2003, 472)

Unter den Begriff „Lastkraftwagen“ fallen in der Regel Kraftfahrzeuge, die aufgrund ihrer Bauart und Ausstattung ausschließlich oder überwiegend der Güterbeförderung dienen

Dabei ist festzustellen, ob der ArbN das Fahrzeug privat genutzt hat

Die Veranlagung richtet sich dann nach § 8 Abs

2 Satz 1 EStG

Die Entscheidungslast liegt beim FA

Für die Definition eines Kraftfahrzeugs im Sinne des § 6 Absatz 1 Nr

1 und H 8.1 (9, 10) [Kraftfahrzeuge] LStH.

Hinweis:

Zu den Kraftfahrzeugen zählen auch Elektrofahrräder, wenn sie verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge einzustufen sind (als Kraftfahrzeuge gelten zB Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten von mehr als 25 Stundenkilometern unterstützt) sowie Elektrokleinfahrzeuge im Sinne des § 12 Abs § 1 Abs

1 Satz 1 der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung vom 6.6.2019 (BGBl

I 2019, 756); Dies sind insbesondere Kraftfahrzeuge mit Elektroantrieb und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht weniger als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h (z

B

E-Scooter; vgl

BMF vom 29.09.2020, LEXinform 7012447, Randnummer 10)

Elektrofahrräder gelten nicht als Kraftfahrzeuge, wenn sie nicht verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeuge einzustufen sind (u

a

Kennzeichenfreiheit und Versicherungspflicht; Gemeinsame Landeserlasse vom 09.01.2020, BStBl I 2020, 174 Rz 6)

; siehe → Leihfahrräder)

des ArbG eines Dienstwagens an die ArbN gilt für die Lohnanerkennung (R 8.1 Abs

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9 LStR):

Nutzung des Dienstwagens (H 8.1 (9, 10) [Kfz] LStH) durch den ArbN für private Fahrten/Fahrten im Rahmen sonstiger betrieblicher Einkünfte, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte und Fahrten nach § 9 Abs § 1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG Heimfahrten im Rahmen der Führung zweier Haushalte Dienstreisen monatlich 1 % des inländischen Listenpreises (§ 8 Abs

2 Satz 2 EStG; R 8.1 Abs

9 Nr

1 LStR; H 8.1 ( 9.10) [Schätzung des Privatanteils] LStH) oder Nachweis durch Führung eines Fahrtenbuches (R 8.1 Abs

9 Nr

2 LStR; H 8.1 (9.10) [richtiges Fahrtenbuch] LStH)

Fahrten im Rahmen einer anderen Einnahmeart werden mit dem Nutzungswert abgegolten (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 8 LStR)

Ein fiktiver Betriebsausgabenabzug ist nicht zulässig (siehe Abschnitt »Nutzung des Pkw für andere Einkunftsarten«)

Monatlich je Wegkilometer 0,03 % des inländischen Listenpreises (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Gebrauchswertermittlung] LStH; § 8 Abs

2 Satz 3 EStG; R 8.1 (9) Nr

1 Satz 2 LStR)

Für jeden Kilometer Entfernung zwischen der Arbeitsstätte und dem Ort des eigenen Haushalts 0,002 % des inländischen Listenpreises für jede Fahrt, für die der Werbungskostenabzug ausgeschlossen ist (§ 8 Abs

2 Satz 5 EStG; R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 3 LStR; BMF vom 4.4.2018, BStBl I 2018, 592, Rn

44 und 45)

Die Nutzungsübergabe erfolgt aufgrund des überwiegenden betrieblichen Interesses des ArbG (BMF v

04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Rn

5)

Bei nur gelegentlicher Nutzung (im Einzelfall) bis zu maximal fünf Kalendertagen pro Kalendermonat je gefahrenen Kilometer 0,001 % des inländischen Listenpreises (H 8.1 (9, 10) [gelegentliche Nutzung] LStH ; BMF vom 4

April 2018, BStBl I 592, 13)

Übersteigt der pauschalierte Nutzungswert die nach dem ArbG für das Fahrzeug insgesamt anfallenden Kosten und wird dies im Einzelfall nachgewiesen, ist der Nutzungswert maximal in Höhe der Gesamtkosten festzusetzen (Kostendeckelung, H 8.1 (9, 10) [Begrenzung des pauschalen Nutzungswerts] LStH; BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Abs

4)

Beim Fahrtenbuch ist der Nutzungswert den tatsächlichen Aufwendungen gegenüberzustellen (§ 8 Abs

2 Satz 4 EStG; R 8.1 Abs

9 Nr

2 LStR)

Anmerkung H 8.1 (9, 10) [Vereinfachungsregel] LStH)

Eine Beschränkung der individuellen Nutzungswertermittlung auf Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte ist nicht zulässig, wenn das Fahrzeug auch für private Fahrten genutzt wird (H 8.1 (9, 10) [Einheitliches Verfahren zur Ermittlung des Nutzungswerts ] LStH)

Abb.: Übersicht zur ertragsteuerlichen Behandlung der Dienstwagennutzung

Mit Urteilen vom 21

März 2013 (VI R 31/10, BStBl II 2013, 700, VI R 26/10, BFH/NV 2013, 1396, LEXinform 0927863 und VI R 49/11, BFH/NV 2013, 1399, LEXinform 0928870 ) nimmt der BFH zum Anscheinsbeweis der privaten Nutzung Stellung (H 8.1 (9, 10) [Benutzungsmöglichkeit] EStH; siehe auch Geserich, NWB 30/2013, 2376 und Strohner, DB 2013, 1986)

Gründe für die Änderung der Rechtsprechung:

Die Überlassung eines Dienstwagens durch das ArbG an die ArbN zur privaten Nutzung führt unabhängig von den tatsächlichen Nutzungsbedingungen zu einer Bereicherung der ArbN (BFH-Urteil vom 21.03.2013, VI R 31/10, BStBl II 2013, 700, Randnummer 12)

Denn der Vorteil der Nutzungsüberlassung besteht darin, das Fahrzeug selbst zur Verfügung zu stellen und alle damit verbundenen Kosten wie Steuern, Versicherungsprämien, Reparatur-, Wartungs- und Kraftstoffkosten und damit nutzungsabhängige und nutzungsunabhängige Kosten zu tragen

Auch wenn der ArbN den dafür bereitgestellten Pkw tatsächlich nicht privat nutzt, spart er sich zumindest die (nutzungsunabhängigen) Kosten, die er für die Vorhaltung eines einsatzbereiten Pkw aufwenden müsste

Der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen oder vergünstigten Überlassung eines Dienstwagens an den ArbN zur privaten Nutzung durch das ArbG entsteht dem ArbN mit der Inbesitznahme des Dienstwagens und nicht (erst) mit der tatsächlichen privaten Nutzung des Wagens

Der bloße Anspruch auf eine vom ArbG zugesagte Leistung – etwa die Zusage im Arbeitsvertrag, dass der Dienstwagen auch privat genutzt werden kann – kann den Lohnzufluss nicht rechtfertigen (BFH-Urteil vom 21.03.2013, VI R 26/10, BFH/NV 2013 , 1396, LEXinform 0927863, Rn

12 ff.)

Einkünfte entstehen erst, wenn der Empfänger die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die Ware in Geld oder Geldwert erlangt hat

Dies ist regelmäßig der Fall, wenn die Leistung erfolgreich war

Bei einer Gebrauchsüberlassung ist der Vermögensvorteil daher bereits mit der tatsächlichen Überlassung der jeweiligen WG zur Nutzung entstanden; eine tatsächliche Nutzung des Gegenstandes durch die ArbN ist in diesen Fällen nicht erforderlich

Ob die ArbN den auf allgemeine Lebenserfahrung gestützten Anscheinsbeweis (Scheinbeweis), dass privat zur Verfügung stehende Firmenfahrzeuge tatsächlich privat genutzt werden, durch die substantiierte Darstellung atypischer Tatsachen widerlegen kann (Gegenbeweis)

daher für die Besteuerung des Nutzungsvorteils unerheblich

An der gegenteiligen Rechtsauffassung, wie sie der BFH etwa im Urteil vom 21

April 2010 (VI R 46/08, BStBl II 2010, 848) formuliert hat, hält der BFH nicht mehr fest

Die glaubhafte Behauptung des Steuerpflichtigen, dass das Dienstfahrzeug nicht für private Fahrten genutzt wurde oder private Fahrten ausschließlich mit anderen Fahrzeugen unternommen wurden, reicht nicht aus, um die Besteuerung des Nutzungsvorteils auszuschließen

Hierauf kann nur verzichtet werden, wenn die Stpfl

nicht (mehr) berechtigt ist, das Dienstfahrzeug privat zu nutzen (siehe auch BFH-Medienmitteilung Nr

38/13 vom 10.07.2013, LEXinform 0439982 und Stellungnahme vom 23.07.2013, LEXinform 0652169)

Der BFH hat mit Urteil vom 06.02.2014 (VI R 39/13, BStBl II 2014, 641) entschieden, dass ein lohnsteuerrechtlicher Vorteil auch dann zur Anwendung kommen soll, wenn der ArbN beschließt, »keine Privatreisen zu unternehmen, weil es sich um Steuern handelt« -bedingt erschien zu ungünstig.“ Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt allerdings voraus, dass der ArbG seinem ArbN tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hatte

Denn § 8 Abs

2 Satz 2 EStG ebensowenig wie § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG stellt ursprünglich eine steuerpflichtige Tatsache dar, bewertet aber nur die Höhe eines grundsätzlich festzusetzenden Vorteils.Dementsprechend beschreibt die ständige Rechtsprechung des BFH die 1%-Regelung als grundsätzlich zwingend, stark typisiert und pauschale Beurteilungsregel, die entfällt, wenn private Nutzung ausgeschlossen ist (BFH-Urteil vom 13.02.2003, XR 23/01, BStBl II 2003, 472).

Der Ansatz eines erheblichen lohnsteuerrechtlichen Vorteils ist daher nur insoweit gerechtfertigt, als das ArbG dem ArbN auch die private Nutzung des Dienstwagens erlaubt

Die bloße Gestattung der Nutzung eines Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte rechtfertigt keine Überlassung zur privaten Nutzung im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (BFH-Urteil vom 06.10.2011, VI R 57/ 10, BFH/NV 2012, 402, LEXinform 0928128)

23/12, BStBl II 2013, 920) hat der BFH auch (erneut) klargestellt, dass die 1%-Regelung nur greift, wenn feststeht, dass das ArbG dem ArbN tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses überlässt bzw zumindest aufgrund einer konkludenten Nutzungsvereinbarung (vgl

Pressemitteilung BFH Nr

38/13 vom 10.07.2013, LEXinform 0439982 und Kommentar vom 23.07.2013, LEXinform 0652169; H 8.1 (9, 10) [Nutzungsmöglichkeit] LStH)

Die unbefugte private Nutzung des Dienstwagens hat dagegen keinen Lohncharakter

Denn ein Vorteil, den das ArbN gegen den Willen des ArbG erlangt, wird nicht „für“ eine Beschäftigung im öffentlichen oder privaten Dienst gewährt und ist daher nach § 19 Abs

1 Satz 1 Nr

1 iVm § 8 Abs 1 EStG (vgl

BFH-Urteil vom 11.02.2010, VI R 43/09, BStBl II 2012, 266)

Und wenn § 8 Abs

2 Satz 3 EStG davon ausgeht, dass der Dienstwagen „auch“ genutzt werden „kann“, umfasst der Sachverhalt offenbar nicht schon die tatsächliche, sondern nur die berechtigte Nutzung

Tatsächlich durfte das Auto immer „auch“ für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte genutzt werden (H 8.1 (9, 10) [Benutzungsverbot, unerlaubte private Nutzung] EStH; BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Rn

18)

§ 6 Abs

1 Nr

1 WpHG § 4 Satz 2 EStG und offenbar auf der Annahme beruhen, dass das ArbN über ein Fahrzeug in ähnlicher Weise verfügen kann wie der Unternehmer selbst über ein dem Betriebsvermögen zugeordnetes eigenes Fahrzeug, das er auch privat nutzt

Dies entspricht einer Unterwerfung der ArbN nur für die gesetzlich, namentlich durch das ArbG, zugelassene private Nutzung von Dienstwagen der 1%-Regelung

Steht nicht fest, dass das ArbG dem ArbN einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat, kann auch der Nachweis erbracht werden

Diese fehlende Angabe ist auf den ersten Blick nicht zu ersetzen (BFH-Urteil vom 21 II 2013, 918)

Denn der Anscheinsbeweis spricht nur dafür, dass ein vom ArbG zur privaten Nutzung bereitgestellter Dienstwagen tatsächlich privat genutzt wird

Der Anscheinsbeweis spricht jedoch weder dafür, dass der ArbN über einen Dienstwagen aus dem vom ArbG zur Verfügung gestellten Fuhrpark verfügt, noch dass er einen solchen unbefugt privat nutzt

Denn aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung ist in der Regel davon auszugehen, dass ein dem ArbN zur privaten Nutzung überlassener Dienstwagen auch tatsächlich privat genutzt wird

Diese allgemeine Erfahrungsaussage geht jedoch nicht weiter

Insbesondere liegen keine allgemeinen Erfahrungen vor, dass Fahrzeuge aus dem ArbG-Fuhrpark immer einem oder mehreren ArbN zur privaten Nutzung zur Verfügung stehen und auch privat genutzt werden (Schneider, NWB 2010, 3105).

Wird das Fahrverbot im Einzelfall aus besonderem Grund oder für einen besonderen Zweck ausgesetzt, ist jeder Kilometer mit 0,001 % des inländischen Listenpreises des Fahrzeugs zu bewerten (Einzelbewertung)

Zum Nachweis der gefahrenen Strecke muss der Kilometerstand erfasst werden (BFH-Urteil vom 12.05.2009, VR 24/08, BStBl II 2010, 854, H 8.1 (9, 10) [gelegentliche Nutzung] LStH)

11.03.2010 (1 K 345/07, LEXinform 5010664, Beschwerde eingelegt, Az

BFH: VI R 57/10), der Anscheinsbeweis für die private Nutzung des Dienstwagens liegt jedenfalls vor, wenn eine Steuererklärung vorliegt Demonstrationsfahrgemeinschaft seines ArbG

Dies gilt insbesondere dann, wenn die Briefmarke über kein eigenes, mit dem neuwertigen Vorführfahrzeug vergleichbares Fahrzeug verfügt

Ein arbeitsvertragliches Verbot der privaten Nutzung eines Dienstwagens ist nur dann geeignet, den Anscheinsbeweis der privaten Nutzung zu unterlaufen, wenn das Verbot tatsächlich ernst gemeint ist und auch kontrolliert wird

Im Berufungsverfahren VI R 57/10 (Urteil vom 06.10.2011, BFH/NV 2012, 402, LEXinform 0928128) widerspricht der BFH der Rechtsauffassung des FG, wonach der Anscheinsbeweis insgesamt zutrifft Fälle, in denen ein ArbN über ein Dienstfahrzeug verfügt

Nach dem neueren Fall des BFH deutet der Anscheinsbeweis jedoch nur darauf hin, dass ein vom ArbG zur privaten Nutzung bereitgestellter Dienstwagen tatsächlich privat genutzt wird

Der Anscheinsbeweis bestreitet jedoch nicht, dass der ArbN überhaupt einen Dienstwagen aus dem vom ArbG bereitgestellten Fuhrpark privat zur Verfügung hat, noch dass er einen solchen auch privat nutzen darf

Denn aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung ist in der Regel davon auszugehen, dass ein dem ArbN zur privaten Nutzung überlassener Dienstwagen auch tatsächlich privat genutzt wird

Diese pauschale Erfahrungsaussage geht jedoch nicht weiter (BFH-Urteil vom 21.04.2010, VI R 46/08, BStBl II 2010, 848)

Insbesondere gibt es keine allgemeine empirische Erfassung der Inhalte, dass ArbN Verbote missachten und damit einen Kündigungsgrund schaffen oder sich gar einer strafrechtlichen Verfolgung aussetzen

Dies gilt auch dann, wenn das ArbG ein arbeitsvertraglich vereinbartes Privatnutzungsverbot nicht überwacht

Sa BFH-Urteil vom 06.10.2011 (VI R 56/10, BStBl II 2012, 362), wonach die 1%-Regelung des § 8 Abs

2 Satz 2 EStG nicht anwendbar ist, wenn das ArbN ein Firmenfahrzeug dienstlich einsetzt sowie für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (Presseinformation Nr

105/11 des BFH vom 28.12.2011, LEXinform 0437396)

Aus einer fehlenden Überwachung des Privatnutzungsverbots allein kann nicht auf eine steuerliche Unerheblichkeit geschlossen werden

Eine empirische Aussage aufgrund allgemeiner Lebenserfahrung, wonach ein angestellter Alleingeschäftsführer arbeitsvertraglich vereinbarte Verwendungsverbote grundsätzlich nicht beachten wird, kann der BFH nicht anerkennen

Es kann sein, dass dem ArbN in diesen Fällen – mangels einer „Kontrollstelle“ – im Falle eines Verstoßes keine arbeitsrechtlichen oder gar strafrechtlichen Konsequenzen drohen

Dies begründet jedoch keinen entsprechenden steuerstrafrechtlich relevanten Generalverdacht (vgl

auch BFH-Urteil vom 21.03.2013, VI R 46/11, BStBl II 2013, 1044)

Dies gilt auch dann, wenn das ArbG ein arbeitsvertraglich vereinbartes Privatnutzungsverbot nicht überwacht (vgl

auch BFH-Urteil vom 14.11.2013, VI R 25/13, BFH/NV 2014, 678)

Obwohl der oben dargestellte Anscheinsbeweis auf Basis der BFH-Rechtsprechung nicht widerlegbar ist, hat das FG Düsseldorf mit Urteil vom 24.01.2017 (10 K 1932/16, EFG 2017, 458, LEXinform 5019819, rkr.) entschieden, dass Nr Vermögensvorteil ist anzuwenden, wenn die Nutzungsberechtigung wegen Krankheit wegfällt Entscheidungsgründe:

Dem Kläger wurde von seinem ArbG ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt, den er auch privat nutzen darf

Der darin enthaltene geldwerte Vorteil wurde für das Streitjahr 2014 zunächst nach der sogenannten 1 %-Regelung mit 433 €/Monat besteuert

Im Einspruchs- und Klageverfahren machte der Kläger geltend, dass der Lohn um 2.165 € (5 Monate zu je 433 €) gekürzt werden müsse, weil er den Dienstwagen fünf Monate lang nicht nutzen könne und dürfe

Er erlitt am 23

Februar 2014 einen Schlaganfall, woraufhin ihm der behandelnde Arzt ein Fahrverbot erteilte

Das Fahrverbot wurde erst am 29

Juli 2014 von einer Fahrschule aufgehoben

Allerdings soll für die Zeit des Fahrverbots keine Besteuerung erfolgen, da überhaupt kein Vorteil bestand und somit auch kein Scheinlohn vorliegt

Nach Vereinbarung mit seinem ArbG ist die Nutzung des Fahrzeugs untersagt, wenn er eine krankheitsbedingte Beeinträchtigung seiner Fahrtüchtigkeit nicht ausschließen kann

Gemäß dieser Vereinbarung sind Dritte nur in dringenden dienstlichen Angelegenheiten zur Nutzung berechtigt

Tatsächlich wurde das Fahrzeug nicht von Dritten genutzt

Das Gericht gab der Klage im Wesentlichen statt

Für die Monate März bis Juni 2014 konnte kein Nutzungsnutzen erfasst werden

Für die Besteuerung des Gebrauchsvorteils ist es grundsätzlich unerheblich, ob die ArbN aufgrund allgemeiner Lebenserfahrung den ersten Anschein erweckt, dass privat zur Verfügung stehende Firmenfahrzeuge tatsächlich privat genutzt werden, durch die substantiierte Darlegung einer atypischen Situation (Nachweis zu das Gegenteil) widerlegen kann

Dies bedeutet jedoch nur den Fall, dass die Stpfl

behaupten, dass das Dienstfahrzeug nicht für private Fahrten genutzt wurde oder dass private Fahrten ausschließlich mit anderen Fahrzeugen durchgeführt wurden

Andererseits sind Situationen wie die vorliegende, in denen der Stpfl

nicht (mehr) berechtigt war, das Dienstfahrzeug für private Zwecke zu nutzen

Es kann bis zum 29.07.2014 nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass der Kläger aufgrund der Folgen des Schlaganfalls fahruntüchtig war, so dass er den Dienstwagen auch nach der Vereinbarung mit seinem ArbG nicht benutzen durfte weder für berufliche noch für private Zwecke

Die Befugnis des Klägers, das Auto zu benutzen, ging vollständig verloren

Auch Dritte wurden nicht zur privaten Nutzung zugelassen

Auch eine Vertragsverletzung sei nicht ersichtlich

Für die Monate Februar und Juli war ein Nutzungsvorteil zu verbuchen, da der Kläger den Dienstwagen bis zum Schlaganfall am 23

Februar 2014 und nach bestandener Fahrprüfung am 29

Juli 2014 uneingeschränkt nutzen konnte eine anteilige Aufteilung innerhalb eines Monats kommt nach herrschender Meinung nicht in Frage (Mitteilung FG Düsseldorf vom 07.03.2017, LEXinform 0446036; siehe auch FG Baden-Württemberg Urteil vom 24.02.2015, 6 K 2540/14, LEXinform 5017647 am Ende des folgenden Aufzählungspunktes »Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor«)

Der Listenpreis ist – auch bei gebraucht gekauften oder geleasten Fahrzeugen – die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers aufgerundet auf volle 100 € für das gebrauchte Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für werksseitige Sonderausstattungen zum Zeitpunkt der Erstzulassung Zulassung (zB Navigationsgeräte, Diebstahlsicherung) und Mehrwertsteuer; der Wert eines Autotelefons einschließlich Freisprecheinrichtung und der Wert eines zusätzlichen Reifensatzes einschließlich Felgen sind nicht enthalten (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 6 LStR).

Eine in die Bemessungsgrundlage des § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG einzubeziehende Sonderausstattung liegt nur vor, wenn das Fahrzeug bereits zum Zeitpunkt der Erstzulassung damit ausgestattet war

Nachträglich eingebaute abhängige Ausstattungsmerkmale werden durch den pauschalierten Nutzungswert abgegolten und können nicht gesondert bewertet werden (BFH-Urteil vom 13.10.2010, VI R 12/09, BStBl II 2011, 361; H 8.1 (9, 10) [Liste Preis] LStH; BMF vom 4.4.2018, BStBl I 2018, 592, Abs

14)

Mit Urteil vom 13.12.2012 (VI R 51/11, BStBl II 2013, 385) hat der BFH entschieden, dass die 1 %-Regelung insbesondere im Hinblick auf die Steuerpflicht die Wahlmöglichkeit zur Ermittlung und Bewertung des vorgesehenen Gebrauchsvorteils einräumt durch das ArbG nach dem sogenannten Logbuchverfahren stießen auf keine verfassungsrechtlichen Bedenken

Der BFH hielt fest, dass die 1%-Regelung als grundsätzlich zwingende und stark typisierte und pauschalisierende Bemessungsregel individuelle Besonderheiten bei Art und Nutzung des Dienstwagens nicht berücksichtigt

Der BFH hatte bereits früher entschieden, dass nachträgliche Änderungen am Fahrzeug, egal ob wertsteigernd oder wertmindernd, grundsätzlich unerheblich sind, sodass auch bei einem nach ArbG gebraucht gekauften Fahrzeug der Bruttolistenneupreis anzusetzen ist

Der BFH folgte auch nicht dem Einwand des Klägers, Neuwagen würden heutzutage kaum noch zum angegebenen Bruttolistenpreis verkauft und der Gesetzgeber sei daher verfassungsrechtlich verpflichtet, Anpassungen vorzunehmen, etwa durch Abzug des Bruttolistenpreises

Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Vorteil der ArbN nicht nur die Fahrzeugübergabe selbst ist, sondern auch die Übernahme aller damit verbundenen Kosten wie Steuern, Versicherungsprämien, Reparatur- und Wartungskosten und insbesondere Kraftstoffkosten

Jedenfalls schlagen sich diese Kosten weder im Bruttolistenneupreis noch in den tatsächlichen, ggf

geringeren Anschaffungskosten nieder

Soweit der BFH in einem anderen Zusammenhang, nämlich bei der Besteuerung des Vorteils durch Rabatte beim Neuwagenkauf (Kfz-Jahresbesteuerung), auf die tatsächlichen Fahrzeugpreise abstellt, wird der Vorteil nicht nach einer grob typisierten Regelung ermittelt und besteuert, sondern nach der auf der Grundlage der Tatsachen, die tatsächlich realisiert wurden

Diese Möglichkeit hat der ArbN auch im Rahmen der Dienstwagenüberlassung, wenn er sich für das Fahrtenbuchverfahren entscheidet (Pressemitteilung des BFH Nr

14/13 vom 06.03.2013, LEXinform 0439330)

Nach § 8 Abs

2 Satz 2 bis 4 i.V.m

Nach § 6 Abs

1 Nr

1 lit

4 Satz 2 EStG ist der Vorteil aus der privaten Nutzung eines Firmenfahrzeugs für jeden Kalendermonat mit 1 % des inländischen Listenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung einschließlich Mehrwertsteuer anzusetzen, sofern nicht das Verhältnis von die privaten Fahrten zu den anderen Fahrten durch ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch nachgewiesen werden (§ 8 Abs

2 Satz 4 EStG)

Insofern ist die 1%-Regel eine grundsätzlich zwingende, stark typisierte und verallgemeinernde Bewertungsregel

Daher werden nach BFH-Rechtsprechung individuelle Merkmale hinsichtlich Art und Nutzung des Dienstwagens bei der Bewertung des Nutzungsvorteils grundsätzlich nicht berücksichtigt, ebenso wie nachträgliche Veränderungen des Fahrzeugwerts (BFH-Urteil vom 13.12.2012 , VI R 51/11, BStBl II 2013, 385 und ab 21

März 2013, VI R 26/10, BFH/NV 2013, 1396, LEXinform 0927863).

Wird dem ArbN von seinem ArbG ein tragbares Navigationssystem zur Verfügung gestellt, das nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden ist, sind die Anschaffungskosten nicht in die Bemessungsgrundlage der 1 %-Regelung einzubeziehen

Der Vermögensvorteil ist ein geldwerter Vorteil

Die Sachleistungsgrenze des § 8 Abs

2 Satz 11 EStG i.H.v

44 €.

Übernimmt das ArbG die Straßenbenutzungsgebühren (Vignetten, Maut) für private Fahrten mit einem Dienstwagen seiner ArbN, so stellt dies die Gewährung eines geldwerten Vorteils dar, der nicht von der Ausgleichswirkung des 1 % gedeckt ist

(BFH-Urteil vom 14.9

2005, VI R 37/03, BStBl II 2006, 72)

Zum Listenpreis siehe auch BMF vom 18.11.2009, BStBl I 2009, 1326, Rz

10 und 11, unter → Pkw-Nutzung und H 8.1 (9, 10) [Listenpreis] LStH.

Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 24

Februar 2015 (6 K 2540 /14, LEXinform 5017647) entschieden, dass der Nutzungsvorteil für die private Nutzung eines Dienstwagens ist ebenfalls für jeden Kalendermonat mit der vollen Höhe von 1 % des Bruttolistenpreises zu erfassen, wenn das Kraftfahrzeug der ArbN im Kalendermonat nur vorübergehend zur Verfügung steht

Die Monatswerte sind nicht nur für volle Kalendermonate anzuwenden, in denen die private Nutzung oder die Nutzung für Fahrten zwischen Wohn- und Geschäftsräumen ausgeschlossen ist (siehe auch Pressemitteilung des FG Baden-Württemberg vom 13.05.2015, LEXinform 0443199; H 8.1 (9, 10) [Gelegentliche Verwendung] LStH; BMF vom 04.04.2018, Bundessteuerblatt I 2018, 592, Abs

II 2018, 278) Stellung

Liegt kein inländischer Bruttolistenpreis vor und ist das Fahrzeug nicht bau- oder typengleich mit einem Modell, für das ein inländischer Bruttolistenpreis vorliegt, ist der inländische Bruttolistenpreis zu schätzen

Bei einer solchen Schätzung spiegelt für ein nach Deutschland importiertes ausländisches Fahrzeug (hier: Ford Mustang Shelby GT500 Coupé) der Kaufpreis des Importeurs die Bemessungsgrundlage für die 1 %-Regelung realistisch wieder (siehe auch Anmerkung vom 13.03.2018, LEXinform 0653380).

Durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (AmtshilfeRLUmsG) vom 26.06.2013 (BGBl

I 2013, 1809) wird der Listenpreis von Elektrofahrzeugen und Hybridelektrofahrzeugen in § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG herabgesetzt

Die Verordnung gilt gemäß § 52 Abs

12 EStG für Fahrzeuge, die vor dem 01.01.2023 gekauft wurden

Zur Definition von Elektro- und Hybridelektrofahrzeugen siehe Rz

1 und 2 des BMF-Schreibens vom 5

Juni 2014 (BStBl I 2014, 835) und Rz

6ff

des BMF-Schreibens vom 29.09.2020 (LEXinform 7012447)

Gemäß BMF-Schreiben vom 24.01.2018 (BStBl I 2018, 272) gelten die Regelungen des BMF-Schreibens vom 05.06.2014 (BStBl 2014 I 835) auch für Brennstoffzellenfahrzeuge

Bei Brennstoffzellenfahrzeugen ist die Batteriekapazität von Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeugen vergleichbar mit der im Fahrzeug gespeicherten Energie

Dieser Wert ist im Teil 1 der Zulassungsbescheinigung unter Ziffer 22 angegeben und zur Ermittlung der Kürzungsbeträge heranzuziehen

Zur Reduzierung des Listenpreises siehe die ausführlichen Erläuterungen und Übersichten unter → Pkw-Nutzung zum Abschnitt „Förderung von Elektro-, Hybrid-Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen“ und dort unter „Reduzierung des Listenpreises“

Anmerkung 1:

Mit Schreiben vom 19.12.2018 (IV C 5 – S 2334/14/10002 – 07) an den Verband der Automobilindustrie (VDA) hat sich das BMF zum Zeitpunkt der Anwendung der Neuregelung für Dienstwagen geäußert Besteuerung im Arbeitnehmerbereich

Danach gilt die Neuregelung des § 8 Abs

2 i

V

m

§ 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 und 3 EStG bei der Überlassung eines Dienst-Kfz an die ArbN für alle von der ArbG für Privatzwecke bereitgestellten Dienst-Elektrofahrzeuge Erstmalige Nutzung nach dem 31.12.2018 und extern aufladbare Hybrid-Elektrofahrzeuge iSd § 3 EmoG.

Wichtig:

In diesen Fällen ist es unerheblich, zu welchem ​​Zeitpunkt das ArbG dieses Kraftfahrzeug gekauft, hergestellt oder geleast hat

Wenn das Dienstfahrzeug bereits vor dem 01.01.2019 einer ArbN zur privaten Nutzung durch das ArbG unterlag (z

B

Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte, Fahrten nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG)

oder Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung ) übrig, bei einem Wechsel des Nutzungsberechtigten dieses Kraftfahrzeuges nach dem 31.12.2018 bleiben die bisherigen Bewertungsregelungen bestehen und die Neuregelung entfällt Schema zur Ermittlung des ermäßigten Listenpreises für Elektro- und Hybridfahrzeuge:

Fall 1: Anschaffung bis 31.12.2013 Listenpreis für Elektrofahrzeug mit 16,3 kWh Batterie, zB: 35.100 € Listenpreisreduktion von 500 €/kWh Speicherkapazität 500 € × 16,3 kWh = 8.150 € Der Betrag von 500 € verringert sich jährlich um 50 €/kWh für Fahrzeuge, die nach dem 1

Januar 2014 gekauft wurden Speicherkapazität der Batterie Maximal 10.000 € (Batteriekapazität von 20 kWh). /

8 150 € ermäßigter Listenpreis Stand 31.12.2013 26 950 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG und auf volle Hundert Euro gerundet beträgt 26 900 € Listenpreis 2018 35 100 € Listenpreisminderung von 500 €/kWh Speicherkapazität [500 €. /

(5 × 50 €)] × 16,3 kWh = 4.075 €. /

4.075 € Der Betrag von 500 € verringert sich jährlich um 50 €/kWh für Fahrzeuge, die nach dem 1

Januar 2014 gekauft wurden

Der Höchstbetrag verringert sich ab 2014 jährlich um 500 € Höchstbetrag für 2018: 10.000 € (5 × 500 €) = 7.500 € Ermäßigter Listenpreis zum 31.12.2018 31.025 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzte und auf volle Hundert Euro gerundete Bruttolistenpreis beträgt € 31.000 Fall 2b: Anschaffung im Jahr 2018, der Listenpreis brutto beträgt 110.150 €, Batteriekapazität 31 kWh Listenpreis 110.150 € Reduzierung des Listenpreises: [500 €. /

(5 × 50 €)] × 31 kWh = 7 750 €, höchstens. /

7.500 € ermäßigter Listenpreis zum 31.12.2018 102.650 € Der Bruttolistenpreis wird für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 der Einnahmen auf volle hundert Euro gekürzt und gerundet Steuergesetz beträgt 102.600 € Fall 3: Einkauf in der Kj

Listenpreis 2019 55.000 € Die Hälfte des Listenpreises ist nach § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 Nr

2 Halbsatz 1 EStG anzusetzen 27.500 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 ) Satz 2, 3 bis 5 EStG Ermäßigter Listenpreis brutto gerundet auf volle Hundert Euro beträgt 27.500 Euro Fall 4: Kauf ab Kalenderjahr 2019, geldwerter Vorteil im Kalenderjahr 2020 Listenpreis 55.000 Euro zu einem Viertel von anzusetzen Kalenderjahr 2020, da der Bruttolistenpreis nicht mehr als 60.000 € beträgt

13.750 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzte und aufgerundete Bruttolistenpreis beträgt 13.700 €

Fortsetzung Fall 4:

Das Elektrofahrzeug wurde im September 2019 angeschafft und ab diesem Zeitpunkt dem ArbN als Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt

Der ArbN nutzt das Auto auch für private Fahrten

Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte wurden nicht durchgeführt

Lösung:

Durch das Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung sonstiger steuerlicher Vorschriften vom 12.12.2019 (BGBl

I 2019, 2451) wurde die jeweilige Nr

3 mit Wirkung zum 01.01.2020 § 6 Abs

EStG neu eingefügt

Danach ist ein Viertel des Bruttolistenpreises anzusetzen, wenn dieser nicht mehr als 40.000 Euro beträgt

Ab dem 01.01.2020 ermittelt das ArbG den geldwerten Vorteil für die ArbN nach § 8 Abs

2 Satz 2 i.V.m

§ 6 Abs

1 Nr

1 WpHG

4 Satz 2 Nr

Listenpreis 2020 55.000 € Die Hälfte des Listenpreises ist nach § 6 Absatz 1 Nr

27.500 € Der Bruttolistenpreis für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzt und auf volle hundert Euro gerundet beträgt 27.500 € 1 % pro Monat

geldwerter Vorteil 275 € Aufgrund des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes vom 29.06.2020 (BGBl

I 2020, 1512 vom 30.06.2020), § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 und 3 in der jeweiligen Nr

2020 wurde der maximal zulässige Bruttolistenpreis von 40.000 € auf 60.000 € erhöht

Rückwirkend zum 01.01.2020 ermittelt das ArbG den geldwerten Vorteil für die ArbN nach § 8 Abs

2 Satz 2 i.V.m

§ 6 Abs

1 Nr

1 WpHG

4 Satz 2 Nr

Kj

Listenpreis 2020 55.000 € Gemäß § 6 Absatz 1 Nr

4 Satz 2 Nr

3 EStG ist ab der Kj

ein Viertel des Listenpreises anzusetzen

2020, da der Bruttolistenpreis nicht mehr als 60.000 € beträgt

13.750 € Der auf volle Hundert Euro gekürzte und gerundete Listenpreis brutto beträgt für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG 13.700 € 1 % monatlich

Sachbezug 137 € Ab Juli 2020 ist dieser Wert als Sachbezug zu erfassen

Nach § 41c Abs

1 Satz 1 Nr

2 Einkommensteuergesetz ist das ArbG berechtigt, für die Anmeldezeiträume Januar bis Juni bei Lohnzahlungen ab Juli die bisher erhobene Lohnsteuer seit der Lohnsteuer zu erstatten Einbehalt aufgrund der rückwirkenden Gesetzesänderung zu hoch war

Nach § 41c Absatz 1 Satz 2 EStG ist das ArbG verpflichtet, den Lohnsteuerabzug zu ändern, soweit dies wirtschaftlich zumutbar ist

Die Reduzierung des Listenpreises ist nur dann gerechtfertigt, wenn dieser durch die unterschiedliche Antriebstechnik gegenüber einem Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor tatsächlich erhöht wird

Angeboten werden Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeuge, bei denen das Fahrzeug gekauft wird, der Akku aber nur gegen Aufpreis zur Verfügung gestellt wird

Eine Kürzung des Listenpreises zur Berechnung des Rücktritts ist in diesem Fall nicht erforderlich

Die für die Batterienutzung zusätzlich zu entrichtenden Entgelte sind grundsätzlich als Betriebsausgaben abzugsfähig (BMF vom 05.06.2014, BStBl I 2014, 835, Rn

5)

Beispiel 1:

Die Briefmarke kaufte 2013 ein Elektrofahrzeug mit einer Batteriekapazität von 16 kWh

Der Bruttolistenpreis beträgt 25.640 Euro

Für den Akku, den Stempel, ist eine monatliche Miete von 79 € zusätzlich zu zahlen

Die betriebliche Nutzung beträgt 60 %

Lösung 1:

Siehe Beispiel 3 des BMF-Schreibens vom 05.06.2014 (BStBl I 2014, 835)

Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung des Firmenwagens bestimmt sich gemäß § 8 Abs

2 Satz 2 iVm § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG wie folgt: Der Bruttolistenpreis (25.640 €) ist nicht minderbar und wird auf die nächsten hundert Euro abgerundet – die als Grundlage für die Ermittlung des Nutzungswerts verwendet werden

Der geldwerte Vorteil beträgt (1 % von 25.600 € =) 256 € pro Monat.

Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität im Straßenverkehr vom 07.11.2016 (BGBl

I 2016, 2498) wurden Maßnahmen geschaffen, die die Besteuerung des geldwerten Vorteils für die Nutzung und das Laden eines Elektrofahrzeugs im Betrieb erleichtern

Für Lohnzahlungszeiträume nach dem 31.12.2016 und vor dem 01.01.2031 sind das kostenlose oder vergünstigte Laden eines Elektrofahrzeugs im Betrieb und die Bereitstellung einer betrieblichen Ladeeinrichtung gemäß § 3 Nr

46 EStG steuerfrei

Weitere Erläuterungen unter dem Stichwort → Steuerfreie Einkünfte nach EStG, ABC-Formular unter „Elektromobilität“

%-Regelung), ist der geldwerte Vorteil für den durch das ArbG vergünstigten oder unentgeltlichen Ladestrom bereits abgerechnet

Die Steuerbefreiung nach § 3 Nr

46 EStG greift nicht (BMF vom 29.09.2020, LEXinform 7012447, Rn

12)

Hinweis:

Zur Wirkung des Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität siehe → Pkw-Nutzung unter der Überschrift „Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität“ und dort unter „Wirkung des Umweltbonus auf die Pkw-Nutzung“

Voraussetzung für die Anwendung des Listenpreisverfahrens ist, dass das Kraftfahrzeug zum Betriebsvermögen des ArbG gehört, aber auch über dieses gemietet oder geleast werden kann

der Anspruch des ArbN auf die Nutzung eines Fahrzeuges auf dem Arbeitsvertrag oder auf einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage beruht und

das Fahrzeug zu mehr als 50 % beruflich genutzt wird; dazu gehören auch Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sowie Heimfahrten für die Familie (siehe auch DATEV-Redaktion LEXinform unter LEXinform 0383029)

Nach dem Listenpreisverfahren sind die Sachbezüge gemäß § 8 Abs

2 EStG wie folgt zu bewerten (BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Rn

1 bis 3):

Für die private Nutzung eines Dienstwagens für Privatfahrten ist monatlich 1 % des – ggf

reduzierten – Bruttolistenpreises gemäß der Umzugsbewertung nach § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG anzusetzen (→ Pkw Verwendung) (§ 8 Abs

2 Satz 2 EStG)

Darüber hinaus nach § 8 Absatz 2 Satz 3 EStG für Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte

Gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG Gemäß § 4a Satz 3 EStG ist monatlich ein geldwerter Vorteil in Höhe von 0,03 % des – ggf

reduzierten – Bruttolistenpreises je gefahrenen Kilometer anzusetzen

Für jede Familienheimreise im Rahmen von zwei Haushaltungen, für die keine Werbungskosten abgezogen werden können, ein zusätzlicher geldwerter Vorteil von 0,002 % des – ggf

reduzierten – Bruttolistenpreises für jeden Entfernungskilometer zwischen dem Ort des eigenen Haushalts und der Dienstort ist anzuwenden (§ 8 Abs

2 Satz 5 EStG)

Beispiel 2:

ArbG A stellt ArbN X seit Jahren einen Dienstwagen mit einem Bruttolistenpreis von 45.678 € zur Verfügung

Der Firmenwagen wird von X für private Fahrten genutzt

Fahrt zur ersten Arbeitsstätte, 5,7 km von der Zweitwohnung entfernt

insgesamt 92 Familienheimfahrten zum 230 km entfernten Elternhaus

X besucht die Wohnung der Familie immer mittwochs (46 Fahrten) und am Wochenende (46 Fahrten)

Die ArbN soll an dieser Betriebsstätte für einen Zeitraum von 48 Monaten tätig sein (9 Abs

4 Satz 3 EStG; BMF vom 24.10.2014, BStBl I 2014, 1412, Rn

13)

Die Betriebsstätte wird somit zur ersten Arbeitsstätte

Es wird kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt

Lösung 2:

Der dem ArbN X nicht nur gelegentlich zur Verfügung gestellte Dienstwagen stellt ein laufendes Arbeitsentgelt dar, das als geldwerter Vorteil nach § 8 Abs

2 Satz 2 ff

EStG

Der Anscheinsbeweis spricht für eine private Nutzung des überlassenen Dienstwagens (H 8.1 (9, 10) [Urbeweis] und [Nutzungsverbot] LStH)

Der geldwerte Vorteil wird gemäß R 8.1 Abs

2 berechnet

§ 9 Nr

1 LStR wie folgt: Monatswert Jahreswert der Privatreisen: § 8 Abs

1 lit

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 45.600 € (Abgerundet auf volle 100 € gemäß R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 6 LStR) 456,00 € 5.472,00 € Fahrten zwischen zweite Wohnung und erste Arbeitsstätte: § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) 0,03 % von 45.600 € × 5 km (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschale Gebrauchswertermittlung, 4

Gedankenstrich] LStH) 68,40 € 820,80 € Familienheimfahrten im Rahmen zweier Haushalte, für die der Abzug der Werbungskosten nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

§ 5 Satz 3 EStG: § 8 Abs

2 Satz 5 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 45.600 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km 9.648,96 € jährlicher Sachbezug 15.941,76 €

Notiz:

Das Niedersächsische Finanzgericht hat mit Urteil vom 08.07.2020 (9 K 78/19, LEXinform 5023192, Beschwerde eingelegt, Az

BFH) über die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für Familienheimfahrten mit nebenberuflich gestellten Dienstwagen entschieden: VI R 35/20, LEXinform 0952834), dass das »Werbekostenabzugsverbot« nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

5 Satz 8 EStG bleibt auch dann bestehen, wenn der Dienstwagen für einen Teil des Entgelts zur Verfügung gestellt wird und der ArbN tatsächlich Aufwendungen für die Durchführung der Fahrten entstehen (Weiterentwicklung des BFH-Rspr Zur Durchführung von Familienheimfahrten bei unentgeltlicher Überlassung : BFH vom 28.02.2013, VI R 33/11, BStBl II 2013, 629)

Der Gesetzgeber unterscheidet in § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

§ 5 Satz 8 EStG zwischen unentgeltlicher und teilentgeltlicher Überweisung, so dass alle Überweisungsarten unter die Vorschrift fallen (so auch die Finanzverwaltung in R 9.10 Abs

2 LStR; sa Niedersächsisches FG Bescheid vom 21.08.2020, LEXinform 0457101)

Zur umsatzsteuerlichen Behandlung siehe Beispiel 4

Beispiel 3:

Siehe Beispiel 2

ArbG A stellt ArbN X einen Dienstwagen zu einem Bruttolistenpreis von 45.678 € zur Verfügung

Der Firmenwagen wird von X für private Fahrten genutzt

Fahrt zur ersten Arbeitsstätte, 5,7 km von der Zweitwohnung entfernt

insgesamt 92 Familienheimfahrten zum 230 km entfernten Elternhaus

X besucht die Wohnung der Familie immer mittwochs (46 Fahrten) und am Wochenende (46 Fahrten)

Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch wird nicht geführt

Das Firmenfahrzeug ist ein Elektrofahrzeug mit einer Batteriekapazität von 23 kWh

Das ArbG A hat dieses Fahrzeug im Kalenderjahr 2018 erworben und dem ArbN überlassen

Lösung 3:

Anschaffung im Kalenderjahr 2018 Listenpreis 45.678 € Reduzierung des Listenpreises um 500 €/kWh Speicherkapazität [500 €. /

(5 × 50 €)] × 23 kWh = 5.750 € Der Betrag von 500 € verringert sich jährlich um 50 €/kWh Speicherkapazität der Batterie für nach dem 1

Januar 2014 gekaufte Kraftfahrzeuge

Der Höchstbetrag verringert sich jährlich um 500 € ab 2014 € Höchstbetrag 2018: 10.000 €. /

(5 × 500 €) = 7.500 €. /

5.750 € Ermäßigter Listenpreis zum 31.12.2014 39.928 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzte und auf volle Hundert Euro gerundete Bruttolistenpreis beträgt € 39.900 Monatswert Jahreswert Privatfahrten: § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 39.900 € 399,00 € 4.788,00 € Fahrten zwischen zweiter Wohnung und erster Arbeitsstätte: § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) 0,03 % von 39.900 € × 5 km (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Gebrauchswertermittlung] LStH) € 59,85 € 718,20 € Familienheimfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung, für die der Werbungskostenabzug nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

5 Satz 3 EStG ausgeschlossen ist: § 8 Abs

2 Satz 5 EStG ( R 8.1 § 9 Nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 39.900 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km 8.442,84 € jährlicher Sachbezug 13.948,84 €

Variante 1:

Das Elektrofahrzeug wurde im Kalenderjahr 2019 angeschafft und erstmals für die private Nutzung bereitgestellt

Siehe Beispiele 2 und 3

Lösung:

Erwerb oder Erstinbetriebnahme im Kalenderjahr 2019 Listenpreis 45.678 € Der Listenpreis ist nach § 6 Abs

1 Nr

1 WpHG festzusetzen

4 Satz 2 Nr

Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzt und aufgerundet auf volle hundert Euro Bruttolistenpreis beträgt 22.800 € Monatswert Jahreswert Privatfahrten: § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 22.800 € 228,00 € 2.736,00 € Fahrten zwischen Zweitwohnung und erster Arbeitsstätte: § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) 0,03 % von 22.800 € × 5 km ( H 8.1 (9., 10.) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Bestimmung des Gebrauchswerts] LStH) 34,20 € 410,40 € Familienheimfahrten im Rahmen zweier Haushalte, für die der Abzug einkommensabhängig ist auslagen nach § 9 abs

1 satz 3 nr

§ 5 Satz 3 EStG ausgeschlossen ist: § 8 Abs

2 Satz 5 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 22.800 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km 4.824,48 € jährlicher Sachbezug 7.970,88 €

Variante 2:

Das Elektrofahrzeug wurde im Kalenderjahr 2019 angeschafft und erstmals für die private Nutzung bereitgestellt

Die Fahrzeugnutzung im Kalenderjahr 2020 entspricht der Nutzung in den Fallbeispielen 2 und 3

Lösung:

Erwerb bzw

Erstinbetriebnahme im Jahr 2019 Listenpreis 45.678 € Nach § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 Nr

3 EStG ist ab dem Jahr 2020 ein Viertel des Listenpreises anzusetzen, da der Bruttolistenpreis gilt 60.000 € nicht übersteigen beträgt 11.419 € Der Bruttolistenpreis reduziert und gerundet auf volle hundert Euro für die Anwendung der Prozentsätze iSd § 8 Abs

1 Bst

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG beträgt 11 400 € Geldwerter Vorteil im Jahr 2020: Monatswert Jahreswert Privatreisen: § 8 Abs

§ 8 Abs

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 11.400 € 114,00 € 1.368,00 € Fahrten zwischen zweiter Wohnung und erster Arbeitsstätte: § 2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) 0,03 % von 11.400 € × 5 km (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Gebrauchswertermittlung] LStH) 17,10 € 205,20 € Familienheimfahrten im Rahmen eines Doppelhaushalts, für die der Werbungskostenabzug nach § 9 Absatz 1 Satz 3 Nr

§ 5 Satz 3 EStG ausgeschlossen: § 8 Abs

2 Satz 5 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 11.400 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km 2.412,24 € jährlicher Sachbezug 3.985,44 €

Überlässt ein Unternehmer (ArbG) seinem Personal (ArbN) ein erworbenes Fahrzeug zur privaten Nutzung (Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder Fahrten nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

4a Satz 3 EStG und Familienfahrten)

Wohnung anlässlich einer doppelten Haushaltsführung), ist dies regelmäßig als entgeltliche Leistung im Sinne des § 1 Abs

1 Nr

1 Satz 1 UStG anzusehen (§ 15.23 Abs

8 UStAE)

Die Gegenleistung des ArbN für die Fahrzeugmiete besteht regelmäßig in der anteiligen Arbeitsleistung, die er für die private Nutzung des überlassenen Fahrzeugs erbringt (§ 15.23 Abs

9 Satz 1 UStAE)

3 abs

12 Satz 2 UStG)

Bei Tauschgeschäften und tauschähnlichen Transaktionen gilt der Wert jeder Transaktion als Zahlung für die andere Transaktion

Der Wert der anderen Transaktion wird durch den subjektiven Wert der tatsächlich erhaltenen Gegenleistung bestimmt und in Geld ausgedrückt

Der subjektive Wert ist derjenige, den der Leistungsempfänger (hier ArbN) der von ihm gewünschten Leistung beimisst und deren Wert dem Betrag entspricht, den er bereit ist, dafür aufzubringen (BFH-Urteil vom 16.04.2008, XI R 56/06, BStBl II 2008, 909)

Hinweis:

Der Leistung des ArbG in Form der Bereitstellung eines Autos steht die Gegenleistung des ArbN in Form der Arbeitsleistung gegenüber

Durch die Arbeitserteilung entstehen der ArbN als Empfänger der ArbG-Leistung keine konkreten Aufwendungen für die Erlangung des Kfz-Leasings

Dieser subjektive Wert umfasst alle Ausgaben einschließlich der Nebenleistungen, die der Empfänger der jeweiligen Leistung (hier die ArbN) aufwendet, um diesen Vorteil zu erlangen

Soweit der Leistungsempfänger für die von ihm erbrachte Gegenleistung konkrete Aufwendungen getätigt hat, ist der beizulegende Zeitwert (§ 9 BewG) dieser Gegenleistung nicht maßgeblich

Wie oben unter „Hinweis“ erläutert, erhebt der ArbN keine besonderen Kosten, um das Auto benutzen zu dürfen

Sind dem Leistungsempfänger (hier die ArbN) für seine Gegenleistung keine konkreten Kosten entstanden – hier z.B

die anteiligen Löhne – der beizulegende Zeitwert dieser Gegenleistung ist als Entgelt für die Leistung anzusetzen; Die Mehrwertsteuer muss immer abgezogen werden

Kann die Höhe der Gebühr nicht ermittelt werden, ist sie zu schätzen (§ 10 Abs

5 Abs

1 Satz 1 bis 7 und § 15.23 Abs

10 UStAE).

Gemäß § 10 Abs

2 Satz 2 i.V.m

§ 10 Abs

1 Satz 1 UStG ist Bemessungsgrundlage für die Überführung eines Pkw vom ArbG in das ArbN der Wert der nicht durch die Vergütung vergüteten Arbeit Barlohn (§ 15.23 Abs

10 Satz 1 UStAE)

)

Als Gegenleistung ist im Rahmen des Tauschumsatzes der Wert, den die ArbG für den Erhalt dieser Arbeit auszugeben bereit ist, als Bemessungsgrundlage für die von der ArbN gegenüber der ArbG geleistete Arbeit heranzuziehen

Die Bemessungsgrundlage für die Überlassung eines Pkw an den ArbN entspricht dem Wert des Arbeitsentgelts

Die Bemessungsgrundlage für die Lohngewährung nach dem ArbG entspricht den Aufwendungen des ArbG für das Auto

Im Ergebnis sind die Leistungen des ArbG in Form des Autoleasings an den eigenen Aufwendungen zu messen (siehe auch § 1.8 Abs

6 Satz 4 UStAE)

Die Arbeitsleistung entspricht dem Betrag, den das ArbG bereitstellt hierfür aufzuwenden und umfasst alle Aufwendungen einschließlich Nebenleistungen (siehe auch Ziffer 10.5 Absatz 1 Satz 4 und Ziffer 15.23 Absatz 10 Satz 3 und 4 UStAE)

Zu den Gesamtaufwendungen für die entgeltliche sonstige Leistung im Sinne des § 1 Abs

1 Nr

1 Satz 1 UStG zählen auch die Aufwendungen, für die ein Vorsteuerabzug nicht möglich ist (§ 15 Abs

23 Abs

10 Satz 5 UStAE)

Als Bemessungsgrundlage gemäß § 10 Abs

1 Bst

2 Satz 2 UStG

Zu diesen Aufwendungen gehören auch die normalen Abschreibungen, weil das ArbG mit den darin zum Ausdruck gebrachten Abschreibungen belastet wurde (Urteil FG Köln vom 13.02.2000, 7 K 6694/98, EFG 2001, 389, Rechtsauffassung bestätigt durch BFH-Urteil vom 01.08.2002, VR 21/01, BStBl II 2003, 438 unter II.3 Buchstabe b)

In diesen Fällen werden die Anschaffungskosten nicht gleichmäßig über den Berichtigungszeitraum des § 15a UStG verteilt (siehe auch Beispiel 2 zu § 15.23 Abs

11 Nr

2 UStAE)

Der so ermittelte Wert ist ein Nettowert; die Mehrwertsteuer ist dem allgemeinen Steuersatz hinzuzurechnen

Treffen die Parteien Aussagen über den Wert der Arbeiten, so ist dieser Wert der Bemessung für die Anmietung des Fahrzeugs zugrunde zu legen, wenn er die Aufwendungen für die Anmietung des Fahrzeugs übersteigt (§ 15.23 Abs

10 Satz 7 UStAE)

Es ist aus Vereinfachungsgründen nicht zu beanstanden, wenn statt der Aufwendungen die Lohnsteuerwerte der Umsatzsteuerveranlagung zugrunde gelegt werden

Diese Werte sind dann als Bruttowerte anzusehen, von denen die Mehrwertsteuer abzuziehen ist (vgl

§ 1.8 Abs

8 und § 15.23 Abs

11 UStAE)

erste Arbeitsstätte nach § 8 Abs

2 Satz 2 und 3 in Verbindung mit § 6 Abs

1 Nr

§ 4 Satz 2 EStG mit dem aus dem Listenpreis abgeleiteten Pauschalwert (vgl

R 8.1 Abs

9 Nr

1 LStR), kann auch bei der Umsatzsteuer von diesem Wert abgezogen werden

Eine Reduzierung des inländischen Listenpreises für Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeuge soll nicht vorgenommen werden

Aus Vereinfachungsgründen kann der Umsatzsteuerwert für Familienheimfahrten je Fahrt um 0,002 % des Listenpreises ermäßigt werden iSd § 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG für jeden Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Haushalts und der Arbeitsstätte, ohne Kürzung für Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeuge

Auch die Kosten für Heimreisen zur Familie unterliegen der Umsatzsteuer, wenn kein Einkommensteuerwert nach § 8 Abs

2 Satz 5 EStG

Von dem so ermittelten Betrag ist die Mehrwertsteuer abzuziehen

Ein pauschaler Abzug von 20 % für nicht vorsteuerpflichtige Kosten ist in diesen Fällen nicht zulässig (§ 15.23 Abs

11 Nr

1 UStAE)

Beispiel 4:

Siehe Beispiel 3

ArbG A stellt ArbN X einen Dienstwagen zu einem Bruttolistenpreis von 45.678 € zur Verfügung

Der Firmenwagen wird von X für private Fahrten genutzt

Fahrt zur ersten Arbeitsstätte, 5,7 km von der Zweitwohnung entfernt

insgesamt 92 Familienheimfahrten zum 230 km entfernten Elternhaus

X besucht die Wohnung der Familie immer mittwochs (46 Fahrten) und am Wochenende (46 Fahrten)

Im ersten Halbjahr waren es 20 Reisen und im zweiten Halbjahr 26 Reisen

Wegen Urlaub und Krankheit hat der ArbN das Auto für diese Fahrten insgesamt 6 Wochen nicht genutzt

Die ArbN soll an dieser Betriebsstätte für einen Zeitraum von 48 Monaten tätig sein (9 Abs

4 Satz 3 EStG; BMF vom 24.10.2014, BStBl I 2014, 1412, Rn

13)

Die Betriebsstätte wird somit zur ersten Arbeitsstätte

Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch wird nicht geführt

Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch wird nicht geführt

Das Firmenfahrzeug ist ein Elektrofahrzeug mit einer Batteriekapazität von 23 kWh

ArbG A hat dieses Fahrzeug im Kalenderjahr 2018 angeschafft

Lösung 4:

Lohnsteuerliche Bewertung siehe Beispiel 3

Anschaffung im Kalenderjahr 2018 Listenpreis 45.678 € Reduzierung des Listenpreises um 500 €/kWh Speicherkapazität [500 €. /

(5 × 50 €)] × 23 kWh = 5.750 € Der Betrag von 500 € verringert sich jährlich um 50 €/kWh Speicherkapazität der Batterie für nach dem 1

Januar 2014 gekaufte Kraftfahrzeuge

Der Höchstbetrag verringert sich jährlich um 500 € ab 2014 € Höchstbetrag 2018: 10.000 €. /

(5 × 500 €) = 7.500 €. /

5.750 € Ermäßigter Listenpreis zum 31.12.2014 39.928 € Der für die Anwendung der Prozentsätze im Sinne des § 8 Abs

2 Satz 2, 3 bis 5 EStG gekürzte und auf volle Hundert Euro gerundete Bruttolistenpreis beträgt € 39.900 Monatswert Jahreswert Privatfahrten: § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 39.900 € 399,00 € 4.788,00 € Fahrten zwischen zweiter Wohnung und erster Arbeitsstätte: § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) Ein urlaubs- oder krankheitsbedingter Nutzungsausfall wird im Nutzungswert berücksichtigt (BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592 Rn

9) 0,03 % von 39.900 € × 5 km (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Gebrauchswertermittlung] LStH) 59,85 € 718,20 € Familienhausfahrten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung , für die der Werbungskostenabzug nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

5 Satz 3 EStG ausgeschlossen ist: § 8 Abs

2 Satz 5 EStG (R 8.1 (9) nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 39.900 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km 8.442,84 € jährlicher geldwerter Vorteil 13.948,84 € Als umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage können die Lohnsteuerwerte des Listenpreisverfahrens herangezogen werden

Eine Reduzierung des inländischen Listenpreises für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge ist nicht erforderlich (§ 15.23 Abs

11 Satz 2 Nr

1 UStAE)

Monatswert Jahreswert Der inländische Listenpreis für Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeuge soll nicht gesenkt werden

Privatreisen: § 8 Abs

2 Satz 2 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 1 LStR) 1 % von 45.600 € (abgerundet auf volle 100 € gemäß R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 6)

LStR) 456,00 € 5.472,00 € Fahrten zwischen Zweitwohnung und erster Arbeitsstätte: § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (R 8.1 Abs

9 Satz 2 LStR) 0,03 % von 45.600 € × 5 km (H 8.1 ( 9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Bestimmung des Gebrauchswerts] LStH) 68,40 € 820,80 € Familienheimfahrten im Rahmen eines Doppelhaushalts, für die der Werbungskostenabzug gem nach § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG § 5 Satz 3 EStG ausgeschlossen : § 8 Abs

2 Satz 5 EStG (R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 3 LStR)

Nach § 9 Abs

1 Nr

5 Satz 5 EStG können Aufwendungen für Familienheimfahrten nur für eine Familienheimfahrt pro Woche abgesetzt werden

0,002 % von 45.600 € × 46 Mittwochsfahrten × 230 km, für die kein Einkommensteuerabzug möglich ist

209,76 € 9.648,96 € Die Kosten der Heimreise der Familie unterliegen ebenfalls der Umsatzsteuer, wenn ein Einkommensteuerwert nach § 8 Abs

2 Satz 5 EStG nicht anzusetzen ist

Daher zzgl

209,76 € 9.648,96 Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer nach dem Listenpreisverfahren Der nach dem Listenpreisverfahren ermittelte Wert ist ein Bruttobetrag, von dem die Umsatzsteuer abzuziehen ist

943,92 € 25.590,72 € Bemessungsgrundlage = Nettowert also (25.590,72 € : 119 × 100 =) 793,21 € 21.504,81 € Zusammenfassung der Beispiele 3 und 4 im Vergleich: Berechnung für das Jahr 2018 LSt Mehrwertsteuer Bruttolistenpreis 45.678 € 45.678 € Abschlag für Batteriesystem (§ 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 EStG aF). /

5.750 € 0 € Reduzierter Bruttolistenpreis / ungekürzter Bruttolistenpreis 39.928 € 45.678 € Bruttolistenpreis abgerundet auf die nächsten hundert Euro 39.900 € 45.600 € Privatfahrten: 1 % × Bruttolistenpreis × 12 Monate 4.788,00 € 5.472,00 € Fahrten zwischen Wohnort und erster Arbeitsstätte: 0,03 % × Bruttolistenpreis × 5 km × 12 Monate 718,20 € 820,80 € Familienfahrten nach Hause: 0,002 % × Bruttolistenpreis × 230 km × 46 Fahrten (ohne Abzug von Werbungskosten) 8.442,84 € 9.648,96 0,002 % × Bruttolistenpreis × 230 km × 46 Fahrten (mit Abzug der Werbungskosten) 0,00 € 9.648,96 € Geldwerter Vorteil 13.948,84 € 25.590,72 € inkl

MwSt

./

4.085,91 € Einkommensteuerliche bzw

umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage 13.948,84 € 21.504,81 €

Änderung:

Das Elektrofahrzeug wurde im Kalenderjahr 2019 angeschafft und erstmals für die private Nutzung bereitgestellt

Siehe Beispiel 3, Variante 1 und 2 und Beispiel 4

Es soll der geldwerte Vorteil und die Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 2020 berechnet werden

Lösung:

Die Lösung entspricht der in Beispiel 4, da der inländische Listenpreis für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge nicht gekürzt werden muss (§ 15.23 Abs

11 Satz 2 Nr

1 UStAE)

Zusammenfassung der Beispiele 3 Modifikation und 4 Modifikation im Vergleich: Berechnung für das Jahr 2019 LSt MwSt

monatlich

Listenpreis brutto 45.678 € 45.678 € Ermäßigung für Batteriesystem (§ 6 Abs

1 Nr

4 Satz 2 Nr

3 EStG ab 01.01.2020): Der Listenpreis ist auf ein Viertel. /

11.419 € 0 € Reduzierter Bruttolistenpreis / ungekürzter Bruttolistenpreis 11.419 € 45.678 € Bruttolistenpreis abgerundet auf die nächsten hundert Euro 11.400 € 45.600 € Privatfahrten: 1 % × Bruttolistenpreis × 12 Monate 2.736,00 € 456,00 € 5.472,00 € Fahrten zwischen Zweitwohnsitz und erster Arbeitsstätte

Zur ersten Arbeitsstätte siehe § 9 Abs

4 Satz 3 EStG)

Ein urlaubs- oder krankheitsbedingter Nutzungsausfall wird im Nutzungswert berücksichtigt (BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Rn

9) 0,03 % × Bruttolistenpreis × 5 km × 12 Monate € 410,40 € 68,40 820 €,80 Familienfahrten nach Hause: 0,002 % × Bruttolistenpreis × 230 km × 46 Fahrten (ohne Abzug der Werbungskosten) 4.824,48 € 209,76 € 9.648,96 € 0,002 % × Bruttolistenpreis × 230 km × 46 Fahrten (mit Abzug der Werbungskosten) 0,00 209,76 € 9.648,96 € Geldwerter Vorteil 7.970,88 € 943,92 € 25.590,72 € 31.2020 wurde der allgemeine Umsatzsteuersatz von 19 % auf 16 % (§ 12 Abs

1 i.V.m

§ 28 Abs

1 UStG) und der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % auf 5 % (§ 12 Abs

2) gesenkt

i.V.m

§ 28 Abs

2 UStG)

Die Änderungen treten zum 1

Juli 2020 in Kraft

Geldwerter Vorteil insgesamt 25.590,72 € davon entfallen auf den Zeitraum Januar bis Juni 2020 Juli bis Dezember 2020 Privatreisen pro Monat

456,00 € × 6 2.736,00 € 2.736,00 € Fahrten von der Wohnung zur Arbeitsstätte monatlich 68,40 € × 6.410,40 410,40 26 Fahrten 10.907,52 € Gesamt 11.536,80 € 14.053,92 € 25.590,72 € inkl

MwSt

19 % 16 % Bemessungsgrundlage 9.694,79 € 12.115,45 € 21.810,24 € MwSt

1.842,01 € 1.938,47 € 3.780,48 €

Zur unterschiedlichen Behandlung von Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte für ArbN und Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte für Unternehmer vgl

BFH-Urteil vom 05.06.2014 (XI R 36/12, BStBl II 2015, 43)

während der vereinbarten Zeit am Arbeitsplatz sein soll, so dass grundsätzlich kein unternehmerischer (geschäftlicher) Anlass besteht, die ArbN vom Wohnort zum Betrieb (Geschäft) und zurück zu befördern, gilt dies nicht für entsprechende Fahrten des Unternehmers.

Im Gegensatz zu einem ArbN besucht ein Unternehmer sein Unternehmen, um dort Geschäfte zu machen

Welchen privaten Bedürfnissen diese Reisen des Unternehmers dienen sollten, ist nicht ersichtlich

Denn seine Fahrten zwischen seinem Wohnort und dem Unternehmen (Firma) dienen der Durchführung von Verkäufen und sind grundsätzlich durch den „Bedarf des Unternehmens“ gerechtfertigt

Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen diesen Fahrten und den Umsätzen des Unternehmers – im Gegensatz zu den entsprechenden Fahrten einer ArbN

Dass auch die Heimfahrten privater Natur sind, ist angesichts des deutlichen Überwiegens der geschäftlichen Nutzung unerheblich und ändert daher nichts an der Bewertung von Fahrten eines Unternehmers zwischen Wohnung und Geschäftsstätte als Fahrten, die geschäftlichen Zwecken dienen

Für die Reisen

zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte sowie gemäß § 9 Abs

1 Satz 3 Nr

1 WpHG § 4a Satz 3 EStG

ist eine monatliche Geldleistung i.H.v

0,03 % des Bruttolistenpreises für jeden Kilometer einfacher Entfernung zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte oder derselben dauerhaft aufzusuchenden Stelle, zusätzlich zu dem Listenpreiswert von 1 % bei Privatfahrten (§ 8 Abs

2) Satz 3 EStG, R 8.1 Abs

9 Nr

1 Satz 2 LStR)

Maßgebend ist die kürzeste nutzbare Straßenverbindung

Die Wegstrecke ist auf den nächsten vollen Kilometerbetrag aufzurunden (H 8.1 (9, 10) [Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte mit pauschaler Gebrauchswertermittlung] LStH)

Hinweis:

Ein urlaubs- oder krankheitsbedingter Nutzungsausfall ist im Nutzungswert enthalten (BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Abs

9)

der vom ArbN als Arbeitslohn zu versteuernde geldwerte Vorteil wird weiterhin nur nach der kürzesten benutzbaren Straßenverbindung berechnet (LG Köln, Urteil vom 22.05.2003, 10 K 7604/98, EFG 2003, 1229)

Die ArbN kann die längere Entfernung für die Berechnung der Entfernungspauschale in ihrer Einkommensteuererklärung angeben

Die gesetzliche Definition der „ersten Arbeitsstätte“ in § 9 Abs

4 EStG (→ Tätigkeit im Ausland) ist zu beachten

Zum Prüfungsschema zur Bestimmung der ersten Arbeitsstätte siehe → Auswärtige Tätigkeit und die Regelungen des BMF-Schreibens vom 24.10.2014 (BStBl I 2014, 1412)

Beispiel 5:

ArbG A betreibt 2 Zweigniederlassungen

Filiale 1 ist 15 km, Filiale 2 60 km von der Wohnung des ArbN entfernt

Der ArbN nutzt den Dienstwagen mit einem Listenpreis von 50.000 Euro ausschließlich für Fahrten zu den Filialen

Lösung 5:

Mit Urteilen vom 22

September 2010 (VI R 57/09, BStBl II 2011, 359, VI R 54/09, BStBl II 2011, 354 und VI R 55/09 BStBl II 2011, 358) vertritt der BFH die Auffassung, dass die Ergänzungsregelung des § 8 Abs

2 Satz 3 EStG (»wenn und soweit« das Fahrzeug tatsächlich genutzt wird) ist neben der 1 %-Regelung eigenständig anzuwenden, wenn das Fahrzeug nur für Fahrten zwischen Wohnort und Erstwohnsitz genutzt wird Arbeitsstätte (siehe unten und BMF vom 4.4.2018, Bundessteuerblatt I 2018, 592, Absatz 8)

Variante a:

Im laufenden Kalenderjahr arbeitet die ArbN an 2 Tagen im Monat in der Branche 1

Das ArbG bestimmt die Branche 1 als erste Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 1 bis 3 EStG)

Der geldwerte Vorteil für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Arbeitsstätte kann unter den Voraussetzungen des BMF-Schreibens vom 04.04.2018 (BStBl I 2018, 592, Rn

10) durch die Einzelbewertung der ermittelt werden tatsächliche Fahrten (siehe unten)

Der ArbN hat dem ArbG jeden Monat schriftlich zu erklären, an welchen konkreten Tagen (mit Datum) er den Dienstwagen tatsächlich für Fahrten von seiner Wohnung zur ersten Arbeitsstätte benutzt hat

Geldwerter Vorteil: 50.000 € × 0,002 % × 15 km × 2 Fahrten × 12 Monate = 360 €/Jahr

Die Fahrten zur Filiale 2 sind Dienstreisen und erfolgen aufgrund des überwiegenden betrieblichen Interesses des ArbG

Zum Werbungskostenabzug für den Mehraufwand der ArbN siehe → Fremdarbeit

Variante b:

Im laufenden Kalenderjahr arbeitet die ArbN an 20 Tagen im Monat in der Branche 1

Das ArbG bestimmt die Branche 1 als erste Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 1 bis 3 EStG)

Geldwerter Vorteil gemäß Umlageregelung des § 8 Abs

2 Satz 3 EStG: 50.000 € × 0,03 % × 15 km × 12 Monate = 2.700 €/Jahr

Geldwerter Nutzen nach Einzelbewertung: 50.000 € × 0,002 % × 15 km × 20 Fahrten × 12 Monate = 3.600 €/Jahr

Erfolgt im Lohnsteuerabzugsverfahren eine Einzelveranlagung der tatsächlichen Fahrten, muss das ArbG eine Jahresgrenze von insgesamt 180 Fahrten festlegen

Eine monatliche Grenze von 15 Fahrten ist ausgeschlossen (BMF vom 04.04.2018, BStBl I 2018, 592, Abs

10 und dort die Beispiele 1 und 2): 50.000 € × 0,002 % × 15 km × (20 Fahrten × 12 Monate) , maximal 180 Fahrten = 2.700 €/Jahr

Variante c:

Die ArbN ist nur in der Branche 2 tätig

Liegt keine arbeitsrechtliche Zuordnung vor, ist die Branche 2 die erste Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 4 EStG)

Geldwerter Nutzen: 50.000 € × 0,03 % × 60 km × 12 Monate = 10.800 €/Jahr

Variante d:

Im laufenden Kalenderjahr arbeitet das ArbN 2 Tage pro Arbeitswoche in der Branche 1 und 3 Tage (bei einer 5-Tage-Woche) in der Branche 2

Soweit das ArbG keine arbeitsrechtliche Zuordnung trifft, gelten die Anforderungen an erster Stelle der Arbeit für beide Zweige erfüllt sind

Da das ArbN maximal eine erste Arbeitsstätte pro Arbeitsverhältnis haben kann (§ 9 Abs

4 Satz 5 EStG) und das ArbG keine erste Arbeitsstätte bestimmt hat, gilt die der Wohnung am nächsten gelegene Arbeitsstätte der ersten Arbeitsstätte (§ 9 Abs

4 Satz 6 und 7 EStG)

Geldwerter Vorteil gemäß Umlageregelung des § 8 Abs

2 Satz 3 EStG: 50.000 € × 0,03 % × 15 km × 12 Monate = 2.700 €/Jahr

Geldwerter Vorteil nach der Einzelwertung: 50.000 € × 0,002 % × 15 km × 2 Fahrten × 48 Wochen

Das Fahrtenbuch in der Praxis New

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Referent: Dr. Carola Fischer, Diplom-Volkswirtin
Wer für die Besteuerung der Privatnutzung des Dienstwagens nicht die einfache, aber im Einzelfall zu nicht sachgerechten Ergebnissen führende 1-Prozent-Regel in Anspruch nehmen will, wird auf die Fahrtenbuchmethode verwiesen. Hier drohen aber zahlreiche Fallstricke. Was Sie zu beachten haben, damit das Finanzamt Ihr Fahrtenbuch auch anerkennt, zeigt Ihnen das neue DWS-Online-Seminar.

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 Update New  Das Fahrtenbuch in der Praxis
Das Fahrtenbuch in der Praxis Update

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Doppelte Haushaltsführung: Welche Kosten als Betriebsaus … New Update

Bei einer doppelten Haushaltsführung ist nur eine Fahrt pro Woche beruflich bzw. betrieblich veranlasst. Für eine tatsächlich durchgeführte Familienheimfahrt pro Woche können 0,30 EUR je Entfernungskilometer steuerlich geltend gemacht werden. Wenn der Arbeitnehmer einen Firmenwagen nutzt, braucht er die Differenz …

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Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern? New Update

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Firmenwagen privat nutzen? Klar, aber wie versteuert man den am günstigen? Saidi rechnet das Fahrtenbuch gegen die 1-Prozent-Pauschale auf.
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 New Update  Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern?
Dienstwagen via Fahrtenbuch oder 1-Prozent-Pauschale versteuern? Update

Firmenwagen für Selbstständige: Wann lohnt sich die … Update New

Selbstständige Unternehmer, … Das Finanzamt rechnet monatlich ein Prozent des Fahrzeugwertes als geldwerten Vorteil an. Auch die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte summieren sich dazu. Dazu multiplizieren Sie die Entfernung zwischen den beiden Orten mit 0,03 Prozent des Listenpreises. … Variante 2 – Berechnung nach Fahrtenbuch.

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Pauschal Steuern sparen mit dem Auto – ohne Belege Update New

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Wie du die Kilometerpauschale nutzen kannst, zeige ich dir in diesem Video.
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01:15 Anschaffung
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 New Update  Pauschal Steuern sparen mit dem Auto - ohne Belege
Pauschal Steuern sparen mit dem Auto – ohne Belege Update

1 %-Regelung (Alle Infos für 2022) – Betriebsausgabe.de Update New

1 % Regelung: Wird kein Fahrtenbuch geführt oder wird bewusst darauf verzichtet, so ist die private Nutzungsmöglichkeit gemäß der 1%-Methode als geldwerter Vorteil zu versteuern. Bei Fahrzeugen, die zu mehr als 50 % betrieblich genutzt werden, wird darüber hinaus eine private Nutzung standardmäßig angenommen, sodass die Regelung zum Tragen kommt.. Lediglich in …

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Privatnutzung PKW | Steuer leicht \u0026 verständlich erklärt | VLOG #01 New

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– 1% Regelung vs. Fahrtenbuch erklärt von Steuerberater Michael Hupke
https://www.hupke-stb.de
https://www.facebook.com/stb.hupke/
Heute möchte ich Euch ein immer aktuelles Thema erklären und zwar die Privatnutzung eines betriebliches KFZ aus der Sicht des Unternehmers:
Folgendes Szenario:
Ein Unternehmer hat ein KFZ im BV setzt sämtliche Kosten -AFA, Benzin, Reparaturen, Steuern, Versicherung- betrieblich ab. Alles gut und schön.
Nun vermutet aber das FA, dass der Unternehmer dieses auch privat für Urlausfahrten, Einkaufen, und Freizeit nutzt und somit nicht alle Kosten absetzen darf.
Nun gibt es hier 2 Möglichkeiten. Entweder man schreibt ein Fahrtenbuch oder nutzt die Pauschale 1%-Regelung.
Beginnen möchte ich mit der 1%-Regelung:
Voraussetzung ist, dass der PKW mehr als 50% für Betrieb genutzt wird.
Diese ist für den Unternehmer wenig aufwendig, aber u.U. steuerlich sehr teuer:
Beispiel:
KFZ 50.000€ Privatnutzung 20% geschätzt, Unternehmer hat 10.000 € als laufende Kosten betrieblich geltend gemacht.
1% vom Bruttolistenneupreis im Monat = 500€ *12 = 6000€ als fiktive BE * 30% steuern = 1.800€ reine Steuernachzahlung für den PKW, egal, wie hoch die tatsächliche Privatnutzung ist
Nun das Fahrtenbuch im Vergleich:
Voraussetzung ist, dass der PKW lediglich mehr als 10% für das Unternehmen genutzt wird
Aufwendig für Unternehmer, aber steuerlich u.U. wesentlich günstiger
Auch hier KFZ 50.000€ Privatnutzung 20% geschätzt, Unternehmer hat 10.000 € als laufende Kosten betrieblich geltend gemacht.
10.000€ * 20% = 2000€ als fiktive BE = 600€ reine Steuernachzahlung
Differenz 1.200€ rein in Geld. Ordentlich
ABER: das Fahrtenbuch muss ordnungsgemäß geführt werden, also mal schnell ein bisschen lax Fahrtenbuch führen und Steuern sparen ist das beißt sich.
Was ist nun besser?
Für die meisten Unternehmer ist tendenziell das Fahrtenbuch die bessere, aber wesentlich aufwendigere Alternative. Das muss individuell geklärt werden.

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 Update  Privatnutzung PKW | Steuer leicht \u0026 verständlich erklärt | VLOG #01
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Firmenwagenüberlassung an Arbeitnehmer ⇒ Lexikon des … New Update

26/01/2022 · Das Wahlrecht des ArbG, die LSt für geldwerte Vorteile bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG zu pauschalieren, wird nicht durch einen Antrag, sondern durch Anmeldung der mit einem Pauschsteuersatz erhobenen LSt ausgeübt (BFH Urteil vom 24.9.2015, VI R 69/14, BStBl II 2016, 176; s.a. Anmerkung vom 8.12 …

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Wie du deinen Firmenwagen richtig von der Steuer absetzt New Update

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Wie du dein Firmenwagen richtig von der Steuer absetzt.
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Das Thema Firmenwagen ist ein steuerlich chaotisches Thema mit vielen Sonderregelungen. Es gibt 3 verschiedene Arten wie du dein Firmenfahrzeug von der Steuer absetzten kannst.
Variante 1:
Die 1% Regelung. Bei der 1% Regelung wird 1% vom Brutto Listenpreis des Fahrzeuges pro Monat mit deiner privaten Einkommenssteuer versteuert.
Variante 2:
Du führst ein Fahrtenbuch.
Variante 3:
Du darfst das Fahrzeug NICHT Privat nutzen. Es darf ausschließlich geschäftlich genutzt werden.
Zu den 3 Varianten kommen noch viele Sonderregelungen. Um alle Informationen rund um das Thema Firmenfahrzeug zu bekommen schau dir das ganze Video an!

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Hotline: 0210 / 399 03 136
E-Mail: [email protected]

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 Update  Wie du deinen Firmenwagen richtig von der Steuer absetzt
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Pendlerpauschale – Finanztip New Update

24/02/2022 · Für die Bestimmung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich die kürzeste … Fahrten als UnternehmerUnternehmer können die Entfernungspauschale analog für ihre Wege zwischen Wohnung und … Deshalb wird dieser Betrag für die Berechnung herangezogen. Die Mobilitätsprämie beträgt dann 176,40 Euro (1.260 …

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Steuererklärung: Beim Firmenwagen mit der 0,002%-Methode jetzt Steuern sparen! Update

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Weitere Informationen zum Thema berechnung fahrtenbuch unternehmer fahrten wohnung arbeitsstätte

Rechtsstand 13.03.2021
www.steuer-webinar.de
Neben der Frage, ob man den Fiskus an den Kosten der Homeoffice-Tätigkeit beteiligen kann, wird auch vielfach die Frage gestellt, ob Steuereinspar-Möglichkeiten bei der Firmenwagenversteuerung bestehen. Denn Arbeitnehmer sind insbesondere seit Beginn der Corona-Krise wegen Homeoffice, Kurzarbeit oder auch Krankheit deutlich weniger zur ersten Tätigkeitsstätte/Firma/Betrieb gefahren. Da ist die 0,03%-Methode steuerlich häufig nachteilig. Diese unterstellt nämlich, dass der Mitarbeiter mindestens 15 Mal im Monat von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte fährt. Ist das nicht der Fall, weil Sie weniger bei der Firma waren, sollten Sie die sog. 0,002%-Methode kennen. Mit dieser können Sie nämlich die zu viel gezahlten Steuern zurückholen. Hier gilt es aber einiges zu beachten.
0:00-1:13 Einleitung und Bedeutung
1:14-1:59 Wie erfolgt die Versteuerung eines Firmenwagens grundsätzlich?
2:00-4:52 Zahlenbeispiel 2020 (Steuerersparnis 1.680 Euro)
4:53-5:25 Allgemeine Praxishinweise
5:26-7:26 Welche Voraussetzungen (Nachweise) sind für die 0,002%-Methode zu erfüllen? (FA vs. Finanzgericht)
7:27-8:09 Hinweis: Vermeidung durch Fahrtenbuch und unbedingt Kostendeckelung prüfen
8:10-8:37 Wo kann ich die 0,002%-Methode anwenden und geltend machen?
8:38-9:49 Kann das nicht schon unterjährig vom Arbeitgeber erfolgen?
9:50-11:09 Weitere Vorteile (Sozialversicherung und Umsatzsteuer)?
Schreiben des Bundesfinanzministerium vom 04.04.2018 zur lohnsteuerliche Behandlung der Überlassung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs an Arbeitnehmer (PDF-Download):
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2018-04-04-LSt-Behandlung-Ueberlassung-betriebl-Kfz-Arbeitnehmer.pdf?__blob=publicationFile\u0026v=3
#Firmenwagen​ #Steuererklärung​ #Steuertipp​
https://www.ntg24.de/Besteuerung-Firmenwagen-Besonderheit-14032021-DE-Steuern
Daniel Denker ist Dipl.-Finanzwirt, Master of Arts in Taxation, hat das Steuerberaterexamen erfolgreich abgelegt und ist derzeit als Betriebsprüfer in der Finanzverwaltung tätig. Ferner bildet er Finanzbeamte und Steuerberater aus. Dieses Video ist nicht in dienstlicher Eigenschaft erstellt worden und gibt lediglich die persönlichen Einschätzungen des Referenten wieder. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.steuer-webinar.de.
Dieses Video beinhaltet keine steuerliche Hilfeleistung im Sinne des StBerG. Von den Vorbehaltsaufgaben eines Steuerberaters im Sinne des StBerG wird sich hiermit ausdrücklich distanziert. Die Webinare / Videos / Seminare ersetzen keine individuelle Steuerberatung und werden als solche auch nicht beworben.
Disclaimer:
Der Referent übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Verfasser , welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Die steuerlichen Rahmenbedingungen sind immer im Einzelfall zu prüfen und können in diesem Einzelfall von Darstellungen und Informationen im Video abweichen.

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